Paul Driessen

Amerikas Teenager und junge Erwachsene erleben einen „Besorgnis erregenden Anstieg“ von Angstzuständen und Depressionen; Daten der CDC zeigen, dass sich 40 % der Teenager hoffnungslos fühlen. Verschlimmert der Klimapessimismus die Situation noch?

Besuche in der Notaufnahme, Selbstmordgedanken und Selbstmord – darüber berichten die Centers for Disease Control and Prevention (CDC), psychologische und psychiatrische Organisationen, Schulen und andere Beobachter … schon wieder. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Autor; A. d. Übers.}]

Die Umfrage zu „Youth Risk Behavior“ der CDC aus dem Jahr 2023 ergab, dass 40 Prozent der amerikanischen Schüler anhaltende Hoffnungslosigkeit empfanden, 28 Prozent unter psychischen Problemen litten, 20 Prozent ernsthaft über einen Selbstmordversuch nachdachten und 10 Prozent einen Selbstmordversuch unternommen hatten.

Die Forscher führen dies zum Teil auf die Isolation während der COVID-19-Pandemie sowie auf die Nutzung von Computern, Mobiltelefonen, sozialen Medien und künstlicher Intelligenz als Ersatz für persönliche Interaktionen zurück; auf Mobbing, Bildungsdruck, familiäre Konflikte und sozioökonomische Benachteiligungen; sowie auf einen Rückgang von Glauben, Spiritualität und moralischen Werten.

Dies sind zweifellos wesentliche Faktoren – und ernsthafte Herausforderungen für familiäre, medizinische, bildungspolitische, religiöse und gesellschaftliche Institutionen – sowie für alle, die danach streben, starke, soziale und widerstandsfähige Individuen und Familien zu sein.

Zu diesen Ursachen sollten wir jedoch noch die nahezu ständige negative Darstellung hinzufügen, die liberale/linke Lehrer, Journalisten und Influencer in den sozialen Medien über die „schreckliche“ Geschichte, Kultur und Werte unserer Nation und der westlichen Zivilisation verbreiten.

Insbesondere, wenn sie die Dogmen und die Geschichte anderer Nationen ignorieren, die von Vergewaltigung, Mord, Sklaverei und Zwangskonvertierung von „Untermenschen“ und „Ungläubigen“ oder anderweitig „mangelhaften“ oder „unkooperativen“ Menschen in ganz Asien und im Maghreb bis tief nach Afrika hinein sowie durch Lenin, Stalin, Mao und Pol Pot geprägt sind.

Wir sollten diesen „beunruhigenden Anstieg“ auch auf die ebenso anhaltende Panikmache in Wissenschaft, Internet und Medien über endlose „Umweltgefahren“ zurückführen – und noch mehr auf die Untergangsstimmung schürende Gehirnwäsche, die behauptet, dass „die Gesundheit unseres Planeten und alle Lebensformen auf ihm“ durch den Klimawandel gefährdet seien, der durch fossile Brennstoffe, Landwirtschaft und andere menschliche Aktivitäten verursacht werde.

Unser Planet stirbt. Wir haben noch 30, 20, 10 Jahre, bis er so vergiftet ist, dass er kein pflanzliches, tierisches oder menschliches Leben mehr ermöglichen wird. Dem Leben auf der Erde ging es noch nie schlechter – nicht einmal im Mittelalter oder im Zweiten Weltkrieg. Junge Menschen haben jedes Recht, verzweifelt zu sein, wenig Hoffnung für die Zukunft zu haben und kaum einen Grund zu sehen, zu heiraten oder Kinder zu bekommen.

Wir hören es wieder und immer wieder!

Kinder, Jugendliche, Eltern und die Gesellschaft insgesamt müssen aufhören, in Informationsblasen zu leben, zu denken und zu sprechen. Sie müssen anfangen zu hinterfragen, wie plausibel die angeblichen Gefahren sind, solide, reproduzierbare Beweise zur Untermauerung der Behauptungen einfordern und darauf bestehen, dass auch alternative Standpunkte dargestellt werden.

Nur wenige der auf den Titelseiten dargestellten ökologischen Katastrophen reflektieren tatsächliche Gefahren. Sie basieren auf Schreckensszenarien und Simulationen, die von Computermodellen, überhitzten Phantastereien und von Interessen geleiteter Propaganda heraufbeschworen werden … und endlos von Journalisten, Lehrern, Wissenschaftlern und Politikern wiederholt werden, die ein ideologisches, finanzielles oder parteipolitisches Interesse daran haben, diese unbelegten Behauptungen zu verbreiten.

Kaum etwas findet mehr Beachtung als der Anstieg des Meeresspiegels, der Küstengemeinden überschwemmt. Tatsächlich ist der Meeresspiegel der Erde seit dem Ende der letzten der fünf Eiszeiten und dem Beginn des Abschmelzens der Gletscher des Pleistozäns vor 12.000 Jahren um etwa 120 m gestiegen.

Da sich die Erde seit der Kleinen Eiszeit (1350–1850) erwärmt hat, steigt der Meeresspiegel derzeit um lediglich 20 bis 23 cm pro Jahrhundert. Allerdings kann der Anstieg höher erscheinen, da gleichzeitig eine Landabsenkung aufgrund von Öl-, Gas- und Wasserförderung, städtischer Bebauung oder tektonischen Ursachen stattfindet.

Das ist weit entfernt von Al Gores lächerlicher Vorhersage von 60 cm oder mehr „in naher Zukunft“. Doch zumindest gibt es ein paar historische Anhaltspunkte und Belege, die hinter dieser Panikmache stehen.

Andere hysterische Märchen der Klimakrise-Schreckgespenster sind selbst für jährliche Lügen-Wettbewerbe zu weit hergeholt. Dennoch lösen sie in vielen Köpfen und Seelen Angst und Zittern aus.


Denken Sie einmal über diese Zusammenstellung nach, die hauptsächlich aus einer einzigen Website und ausschließlich aus den letzten vier Wochen stammt:

• Die Stabilität des arktischen Eises nähert sich einem Wendepunkt, und das schmelzende Meereis könnte einen gefährlichen Verlust an Phytoplankton verursachen, das für das Leben im Meer unverzichtbar ist, sowie einen katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels auslösen.

• Die rasch schmelzenden antarktischen Schelfeis-Flächen könnten dazu führen, dass der globale Meeresspiegel noch schneller als erwartet steigt – „wodurch Millionen Menschen Gefahr laufen, unter Wasser zu geraten“ und zu ertrinken.

• Die Ozeane der Erde [die noch nie sauer waren; sie sind leicht alkalisch] werden saurer und könnten Korallen, Schalentiere und andere Organismen auflösen. [Die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre und in den Ozeanen waren in prähistorischen Zeiten weitaus höher und haben nie solche Verwüstungen verursacht.]

• Der Klimawandel führt zu einer „beispiellosen“ Verlangsamung der Erdrotation [um 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert] – oder er beschleunigt die Erdrotation möglicherweise sogar [um 1,59 Millisekunden pro Jahrhundert]. So oder so hat dies potenziell Auswirkungen auf die zirkadianen Rhythmen von Menschen und Tieren.

• Die Emissionen durch das Ausfliegen illegaler Einwanderer aus den Vereinigten Staaten verschärfen die Klimakrise noch weiter. Ebenso beunruhigend ist, dass die Klimakrise mehr Migranten nach Europa treibt, wodurch Europa gezwungen ist, mehr Kohle zu verbrennen und mehr Nahrungsmittel anzubauen oder zu importieren.

• Der Klimawandel könnte tödliche und beispiellose Sommer-Hitzewellen mit sich bringen, verstärkt durch den städtischen Wärmeinseleffekt [insbesondere wenn Vorschriften gegen fossile Brennstoffe dazu führen, dass Klimaanlagen nicht mehr verfügbar oder zu teuer sind].

• Der Klimawandel könnte Hagelstürme verschlimmern und verstärken, die Millionen von Solarmodulen zerstören könnten; die Schadensberechnungen hängen davon ab, welche Annahmen und computergenerierten Szenarien zugrunde gelegt werden.

• Das sich wandelnde Klima der Erde führt zu mehr Tornados in Michigan, was den Bundesstaat zu einem der „am stärksten betroffenen“ in den USA macht [obwohl die Zahl der heftigen Tornados in den USA seit den 1950er Jahren um 50 Prozent zurückgegangen und die geringere Zahl schwächerer Tornados auf eine bessere Erfassung zurückzuführen ist].

• Die Klimakrise ist mittlerweile ein „internationaler Gesundheitsnotstand“, ähnlich wie COVID-19 und das Hantavirus. Sie wird zudem zu mehr hitzebedingten Todesfällen und anderen Infektionskrankheiten führen [insbesondere wenn die Abhängigkeit von unzuverlässiger Wind- und Solarenergie zu Einschränkungen bei Klimaanlagen, sauberem Wasser, modernen Krankenhäusern, bakterientötenden Medikamenten oder anderen Technologien führt].

• Das Risiko von Schlangenbissen steigt, weil sich Reptilien an eine sich durch den Klimawandel verändernde Welt anpassen. [Mehr Löwen und Tiger und auch Bären. Oh je.]

• Der sich rasch nähernde Super“-El-Niño könnte aufgrund des Klimawandels 50 Millionen Menschen das Leben kosten und wäre damit ebenso tödlich wie der El-Niño von 1887 [trotz moderner Agrartechnologien und Rekorderträgen].

• Noch beängstigender ist, dass sich die Klimakrise durch Methanemissionen aus der Viehzucht nur noch verschlimmern wird. [Wer hätte gedacht, dass ein Gas, das nur 0,0002 Prozent der Atmosphäre ausmacht, so tödlich sein könnte?] Und mehr Kohlendioxid in der Luft wird Pflanzen nicht dabei helfen, schneller und mit weniger Wasser zu wachsen, sondern unsere Lebensmittel sogar weniger gesund machen. Glücklicherweise könnte jedoch ein Verbot von Hamburger-Werbung die schlimmsten Probleme der Klimakrise verhindern.

• Das war ja zu erwarten. Reiche weiße Männer sind aufgrund ihrer Berufe, ihrer Ernährungsgewohnheiten und ihrer Hobbys wirklich „schlecht für den Planeten“ – und weil sie sich noch weniger Gedanken über den Klimawandel machen als sogar reiche weiße Frauen.

• Um auf unser ursprüngliches Thema zurückzukommen: Wir erfahren nun, dass die durch den Klimawandel verursachte Einsamkeit Menschen das Leben kostet.

So geht es immer weiter, ohne Unterlass und ohne Unterbrechung.

Doch damit Sie nicht glauben, dieser stetige Strom absurder Klimapanikmache sei etwas Neues, möchte ich Sie an die Warmlist erinnern – eine Liste von Dingen, die angeblich durch die globale Erwärmung verursacht werden und die Professor John Brignell vor vielen Jahren zusammengestellt hat – und die sogar in ein unterhaltsames Video über Gefahren umgesetzt wurde … von mehr Allergien und schlechtem Bier bis hin zu mehr Frauen, die im Urlaub fremdgehen.

Können wir uns nicht alle mal zusammenreißen? Und unseren Kindern dabei helfen, sich zusammenzureißen?

Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books, reports, and articles on energy, environmental, climate, and human rights issues.

Link: https://climatechangedispatch.com/climate-fearmongering-teen-mental-health/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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