Cap Allon
RCP8.5 hätte uns zur Einsicht zwingen müssen.
Jahrelang wurde der Emissionspfad mit den höchsten Werten immer wieder als die uns bevorstehende Zukunft dargestellt, sofern die Welt keine rasche Energiewende akzeptiert. Nun wird er aufgegeben.
Das neue IPCC-Szenario-Rahmenwerk hat die Extremwerte gestrichen. Globale Institutionen ziehen nun nach. Am 13. Mai erklärte die niederländische nationale Klimabehörde KNMI in einem Bericht unmissverständlich, dass das derzeit höchste IPCC-Emissionsszenario, RCP8.5 (und dessen Nachfolger, SSP5-8.5), „nicht mehr realistisch“ sei.
Das sollte eigentlich die Schlagzeile sein. Institutionen sollten nun daran arbeiten, alle Studien, Modelle, Theorien und Strategien zu verwerfen, die auf diesen nun verworfenen extremen Behauptungen basieren. Stattdessen erklärt das KNMI, dass seine eigenen hochgradigen niederländischen Klimaszenarien ohnehin weiterhin gültig seien.
Das KNMI räumt also ein, dass RCP8.5 nicht mehr realistisch ist, arbeitet aber daran, die gleichen Extremwerte beizubehalten. Eine ähnliche Erwärmung, so heißt es, könnte durch eine höhere Klimasensitivität, stärkere Rückkopplungen oder eine schlechtere regionale Reaktion immer noch eintreten. Der alte Pfad ist zu unrealistisch, um den nächsten IPCC-Rahmen zu überstehen, aber offenbar immer noch plausibel genug, als dass die niederländischen Entscheidungsträger ihre Pläne darauf aufbauen könnten. Wahrscheinlicher ist, dass ein Verwerfen der Szenarien für 2023 kostspielig, peinlich und politisch ungelegen wäre.
Wenn RCP8.5 und SSP5-8.5 nicht mehr realistisch sind, lautet die ehrliche Frage: Was ändert sich? Welche Prognosen fallen weg? Welche Risiken werden herabgestuft? Welche Annahmen zur Infrastruktur müssen überarbeitet werden? Welche Zuordnungsbehauptungen, Schadensstudien, Versicherungsmodelle, Meeresspiegelprognosen und politischen Forderungen wurden durch einen Pfad überhöht, der nun als unplausibel eingestuft wird? Und wie viel CO₂-Steuer bekomme ich zurück?
Falls die Reaktion des KNMI die erste Stufe des „Scenario Grief“ darstellt, dann liefert Rahmstorf die zweite Stufe.
Dr. Stefan Rahmstorf, bekannt für seine AMOC-Panikmache, geht noch einen Schritt weiter: Der Worst-Case-Szenario sei nicht mehr plausibel, sagt er, weil die Energiewende funktioniert habe. In seiner wirren Darstellung war RCP8.5 einst eine echte Bedrohung, doch erneuerbare Energien, politische Maßnahmen und sinkende Kosten für saubere Energie hätten die Emissionskurve nach unten gedrückt.
Ich lasse das einfach mal so stehen:
Rahmstorf betreibt historische Schönfärberei.
RCP8.5 war keine realistische Zukunft mit Kohleverbrennung, die durch Wind und Sonne besiegt wurde. Es war ein absurder Pfad, der niemals als „Business as usual“ verkauft hätte werden dürfen, geschweige denn dazu dienen sollte, unzählige Studien, Schlagzeilen, Angstkampagnen und politische Forderungen anzufachen.
Link: https://electroverse.substack.com/p/cairngorm-logs-40cm-of-mid-may-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

















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Die Meldung, dass RCP8.5 als nicht mehr plausibel eingestuft wird, kann doch auch diejenigen zuversichtlich stimmen, die bisher verzweifelt davon ausgegangen sind, dass die weltweiten Klimaschutzmaßnahmen sinnlos sind.
Die Umstellung unserer Energieversorgung auf Erneuerbare Energien wird noch Jahrzehnte dauern. Aber wir sehen doch jetzt, dass sie erfolgreich sein wird, solange Klimaleugner, Lobbyisten der Fossilenergie und Feinde Erneuerbarer Energien nicht das Sagen haben.
Das klingt jetzt aber ganz stark nach Pfeifen in der Nacht. Na, kein Wunder, wenn die heiße Luft raus ist und der Ballon am Sinken. Endlich auch offiziell bestätigt ! 🙂
Bilden Sie sich eher ein. Ihre 10 GtCO2 in 2025 Verminderung durch EE sind der Bruttobetrag netto sind es gemäß IEA 2-3 GtCO2. Nur 1/4 davon.
Was treibt Sie an, ständig Unsinn zu verbreiten? Machen Sie sich das Leben doch nicht so schwer.
Wir produzieren inzwischen jährlich rund 40 Gt CO2. Ohne Klimaschutzmaßnahmen wären es nach der nature-Studie etwa 10 GtCO2 mehr.
Das ist doch gut. Es gibt genug schlechte Nachtrichten auf der Welt. Da kann man sich über den Erfolg der Energiewende auch mal freuen.
Global carbon emissions and decarbonization in 2025 | Nature Reviews Earth & Environment
@Björn
Sie haben die Studie nicht richtig gelesen.
Die Internationale Energieagentur (IEA) und das Global Carbon Budget messen, was tatsächlich netto eingespart bzw. ausgestoßen wird.
Die Energiewende hat im Jahr 2025 rechnerisch zwar über 10 GtCO2 an Emissionen verhindert, die global schädlich gewesen wären. Da der weltweite Energieverbrauch aber gleichzeitig gestiegen ist und fossile Energien noch nicht vollständig ersetzt hat, betrug die reale, weltweite Netto-Minderung nur einen Bruchteil davon. Ca. 2-3 GtCO2 pro Jahr.
Wenn Sie nicht mal zwischen brutto und netto unterscheiden können, dann ist da eh Hopfen und Malz verloren.
Sie verstehen das immer noch falsch, das was wir uns mit Lebensqualitätsverzicht mühsam abgespart haben, hat der Rest der Welt verbilligt seiner Lebensqualität hinzugefügt (anthropogene CO2-Einsparung bestenfalls +0.00), das Grüne Paradoxon, oder?
Die Mehrheit der Deutschen glaubt was die Regierung sagt, und wenn die Regierung sagt dass es eine „Klimakrise“ gibt dann glaubt der Schlafmichel das es eine Klimakrise gibt. So einfach ist das…
Haben sie es mitbekommen? Der IPCC nimmt seine unwissenschaftliche Modell Ubertreibung zurück auf die gerade in Deutschland zerstörerische Wirtshaftspolitik betrieben wird und heute am 18.Mai 2026 um 19 Uhr das ZDF beginnt mit Klimaalarm in Deutschland, wohl im Auftrag der Monitären Deutschland Energie-und Wärmepumpen- Lobbyisten, mit CO2 Klimakrisenesoterikrethorik! Denn es geht um Milliarden von Euros die damit verdient werden , ohne irgendeine messbare Klimawirkung garantieren zu müssen!
Ist denen egal. Seit Mittag und auch in der 20 Uhr Tagesschau strahlen die aus wir verfehlen die Klimaschutzziele, wir müssen noch mehr tun.
Und viele glauben da weiter Rahmstorf und PIK.
Egal was IPCC und Berechnungen dazu sagen.
Hier mal die Berechnung zu der Behauptung von Rahmstorf. Seine Anhänger können natürlich auch nicht rechnen und glauben da weiter Rahmstorfs Märchen.
Rechnet man die von der IEA dokumentierten, stetig ansteigenden Vermeidungseffekte dieser Schlüsseltechnologien seit 2011 (seit Veröffentlichung von RCP8.5) überschlägig zusammen, ergibt sich ein kumulierter Wert von schätzungsweise 15 bis 20 GtCO₂, die im letzten Jahrzehnt durch die globale Energiewende weniger in die Atmosphäre gelangt sind, als es ohne diesen Ausbau der Fall gewesen wäre.
Der physikalische Effekt: 15 bis 20 GtCO₂ entsprechen einer atmosphärischen Konzentration von etwa 2 bis 2,5 ppm (parts per million) CO₂. Die Einsparung: Ohne die Energiewende läge die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre heute nicht bei rund 426 ppm, sondern bei etwa 428,5 ppm.Das Ergebnis: Diese vermiedene Konzentration macht eine Reduzierung des Strahlungsantriebs von ca. 0,025 bis 0,03 W/m2 aus. Zum Vergleich: Der gesamte menschliche Strahlungsantrieb liegt heute bei etwa 2,7 W/m2. Verminderung des globalen Temperaturanstiegs. Um die direkt vermiedene Erwärmung durch eingespartes CO₂ zu berechnen, nutzt der Weltklimarat (IPCC) die lineare Faustformel: 1.000 GtCO₂ kumulierte Emissionen verursachen ca. 0,45 °C globale Erwärmung (mit einer wissenschaftlichen Bandbreite von 0,27 °C bis 0,63 °C).Rechnet man die 15 bis 20 GtCO₂ durch diesen Faktor, ergibt sich: Eingesparte Erwärmung: Der globale Temperaturanstieg wurde durch die Energiewende seit 2011 um ca. 0,007 °C bis 0,009 °C abgebremst.
Ist doch klar, dass Ramstorf so argumentiert, auch wenn ich die Argumentation von Herrn Krüger für richtig halte. Aber Ramstorf möchte weiter Steuermittel für seine zweifelhafte „Forschung“ auf Kosten der Steuerzahler eintreiben. So lange unsere Regierung nicht der Realität ins Auge sieht wird sich erst dann was ändern, wenn die Altparteien aus der „Verantwortung“, der sie nicht gerecht werden, gejagt sind.
Ich rechne da mit den Zahlen der Klimaschützer. Die sind nicht mal fähig mit den eigenen Zahlen die Behauptung zu überschlagen. Der Einsparungseffekt ist nahezu NULL .
„1.000 Gt CO₂ kumulierte Emissionen verursachen ca. 0,45 °C globale Erwärmung“
Da haben wir wieder hochgradiges physikalisches Verständnis: Emissionen verursachen x °C Erwärmung.
Erwärmung wird in Ws angegeben. Die 0,45 °C können nur eine Temperaturerhöhung sein.
Für richtige Klima-Ideologen mach das keinen Unterschied, was sind schon physikalische Größen. Die kann man doch nach Belieben austauschen und verdrehen, versteht doch sowieso keiner, wichtig ist einzig die Panikmache, mit der man Steuern begründen und abkassieren kann.
Wir befinden uns derzeit nicht im Mittelalter, sondern klar erkennbar in der Steinzeit. Obwohl ich kein Freund des „I“ in KI bin, inzwischen scheint es mir die einzig mögliche Rettung zu sein.
Ich rechne da einfach mal mit den Zahlen der Klimaschützer.
Guter Vorhalt. Man muß der Argumentationslinie nicht folgen, aber sie macht deutlich, wie die Klimahysteriker sich selbst ins „Aus und vorbei“ manövriert haben. Was nun aus dieser Ecke folgen wird, sind die erwartungsgemäßen Rettungsbefehle von der Brücke vor dem Untergang „Alle in die Boote, PIK und andere Zuwendungsempfänger zuerst!“
Selbst das interessiert die nicht, wenn man deren eigene Zahlen benennt.
Richtig, wir können nicht warten bis diese Klimaclique unsere Argumente versteht und einsichtig wird. Wir brauchen eine Revolution der Vernünftigen, welche diese Deutschlandzerstörer zum Teufel jagen