Dieser Beitrag über die Rohstoffe im Boden von Holland, hat mich angeregt, auch kurz etwas zu den Rohstoffen im Boden von Deutschland zu recherchieren. Siehe Ergänzung – der Übersetzer
Rob, klimaatgek.nl, 27.03.2026
Heute Morgen wurde ich in der Bäckerei mit der aktuellen Energieknappheit in unserem Land konfrontiert: Mein Lieblingsbrot war 25 Cent teurer geworden. Mein Energieversorger nannte mir einen Gaspreis von 1,40 Euro für heute, inklusive aller Steuern und Abgaben. Der Grundpreis für Gas pro Kubikmeter liegt heute ohne Mehrwertsteuer deutlich über 50 Cent; Steuern (Energiesteuer 73 Cent) plus Mehrwertsteuer (fast 11 Cent) kosteten mich daher heute 84 Cent pro Kubikmeter Gas.
Es ist bekannt, dass das Groninger Gasfeld, einst eines der größten Gasfelder der Welt, von Politikern stillgelegt wurde. Von den ursprünglichen Reserven von 2.800–2.900 Milliarden m³ Gas befinden sich noch etwa 450–550 Milliarden m³ im Boden. Darüber hinaus lagern noch etwa 90–100 Milliarden m³ Gas in zahlreichen kleineren Gasfeldern an Land, vorwiegend unter der Nordsee.

Abb. 1 Quelle: NLOG
Abbildung 1 ist eine Übersichtskarte des niederländischen geologischen Portals (NLOG). Über den Link unterhalb der Abbildung gelangen Sie zur interaktiven Karte. Wählen Sie dort „Felder“ aus.

Abb. 2 Quelle: NLOG
Abbildung 2 zeigt die detaillierte Gasfeldkarte der nordöstlichen Niederlande. Das riesige Groninger Feld ist hellgrau mit einem hellgrünen Rand dargestellt. Darüber hinaus ist das gesamte Gebiet mit kleineren Gasfeldern übersät, die fast alle in Produktion sind. Das Gasfeld Eleveld südlich von Assen ist mit einem roten X markiert; dort ereignete sich am 14. März ein leichtes Erdbeben. Das Erdgasfeld war zwar bereits einige Monate zuvor stillgelegt worden (hellgrün), doch können Erdbeben auch nach der Stilllegung noch geraume Zeit auftreten.
Auffällig sind auch die zahlreichen Gasfelder im Osten von Ameland. Südlich von Zoutkamp und Roden befinden sich zudem zwei unterirdische Gasspeicher (blau). Ein dritter Speicher liegt in der Nähe von Alkmaar in Nordholland. Es handelt sich dabei um erschöpfte Gasfelder, die im Sommer mit importiertem Erdgas aufgefüllt werden.

Abb. 3
Unser Erdgas entstand bei der Inkohlung tiefer liegender Kohleflöze, die sich im Untergrund fast der gesamten Niederlande befinden. Der schematische Querschnitt in Abbildung 3 zeigt, dass die Kohleflöze aus dem Karbon (vor 300 Millionen Jahren) in Südlimburg nahe der Oberfläche liegen und nach Norden hin immer tiefer reichen. Unter Groningen befinden sie sich in einer Tiefe von etwa 5 km.
Erdgas entsteht durch die Verkohlung von Gestein aufgrund steigenden Drucks und steigender Temperatur und entweicht normalerweise an der Erdoberfläche in die Atmosphäre. Es kann nur dann eingeschlossen werden, wenn sich darüber eine undurchlässige Gesteinsschicht (Salz) befindet. Dies ist unter Groningen in etwa 3 km Tiefe in einer Sandsteinformation namens Rotliegendes der Fall. Das Profil zeigt auch deutlich, warum in den südlichen Niederlanden kein Erdgas vorkommt. Es wird nun auch verständlich, warum man in der Nordsee tiefer bohren muss, um an Erdgas zu gelangen.

Abb. 4 Quelle: NLOG
Der detaillierte Querschnitt des Groninger Untergrunds (Abbildung 4) zeigt, dass die Salzablagerung (Alter ca. 260 Millionen Jahre) in ihrer Mächtigkeit stark variiert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich (Gesteins-)Salz unter Druck verformt. Dabei bilden sich Salzsäulen, die teilweise über 1 km hoch sind und das darüber liegende Gestein verdrängen. Durch den Druck von unten entstehen in den darüber liegenden Gesteinen Brüche (die dünnen schwarzen Linien).
Wir benötigen (bezahlbares) Erdgas, um unseren Lebensstandard zu halten. Mit ausschließlich „fossilen“ Energiequellen wie Windkraft und Solaranlagen ist dies völlig unmöglich. Schon allein deshalb, weil jedes aus Wind und Sonne erzeugte Kilowatt eine hundertprozentige Reserve benötigt, wenn die Sonne nicht scheint (was die Hälfte des Jahres der Fall ist) oder der Wind nicht ausreicht (was häufig vorkommt). Hinzu kommt, dass Wind- und Solarenergie sehr teuer sind! Ohne Subventionen werden keine weiteren Windparks in der Nordsee gebaut, und erst recht nicht, wenn die Regierung (sprich: der Steuerzahler) keine Kabelverbindungen zum Festland garantiert.

Abb. 5 Quelle: Lomborg
Die Grafik in Abbildung 5 zeigt deutlich: Je höher der Anteil von Solar- und Windenergie an der Stromerzeugung ist, desto höher ist der Strompreis. Billiger Strom aus Solar- und Windenergie existiert nicht. Und mit „sauberer Produktion“ hat er wenig zu tun. Wie vielfach nachgewiesen wurde, belastet er die Umwelt massiv. Zudem gefährdet ein hoher Anteil von Solar- und Windenergie die Stabilität des Stromnetzes, wie wir kürzlich in Spanien gesehen haben. Kurz gesagt: Wind- und Solarenergie als Stromerzeuger sind extrem teuer, umweltschädlich und unerschwinglich.
Das erklärte Ziel der Energiewende in der EU ist, dass bis zum Jahr 2050 keine fossilen Brennstoffe mehr verwendet werden. Alles soll elektrifiziert werden. Diese Daten von Statistics Netherlands zeigen jedoch, dass dies völlig unrealistisch ist:
| Die Energiemenge, die in den Niederlanden primär für den Verbrauch zur Verfügung steht | Gesamtprimär-energieversorgung PJ | Anteil |
| Gesamte Energieträger | 2.629,6 | 100 % |
| Kohle und Kohleprodukte | 172,3 | 6,5 % |
| Erdölböden – und -produkte, fossile | 1.042,5 | 39,6 % |
| Erdgas | 941,4 | 35,8 % |
| Erneuerbare Energie | 409,7 | 15,6 % |
| Strom | -15,2 | -0,6% |
| Wärme | % | |
| Wasserstoff | 0,7 | 0,0% |
| Sonstige Energieträger insgesamt | 78,3 | 3,0 % |
Abb. 6 Quelle: CBS [Ein Petajoule sind 1015 Joule (1 Million Milliarden) oder 278 Gigawattstunden.]
Abbildung 6 stellt das Energieangebot die im Land im Jahr 2024 zur Verfügung stehende Energiemenge für Umwandlung oder Verbrauch dar. Importe, Exporte und Bunkerungen sind, wie aus der ursprünglichen Tabelle des Zentralen Statistikamtes (CBS) hervorgeht, bereits in den Bruttozahlen berücksichtigt. Das geringfügig negative Angebot unter „Strom“ bezieht sich auf die Strombilanz zwischen Exporten und Importen im Jahr 2024. Die Kategorie „Sonstige Energieträger gesamt“ umfasst hauptsächlich die Stromerzeugung unseres einzigen Kernkraftwerks in Borssele.
Die unteren Zeilen der Tabelle zeigen, wo wir nach so vielen Jahren des Übergangs in den Niederlanden gelandet sind: 82 % fossile Energien und 15,6 % erneuerbare Energien ; die Elektrifizierung scheint langsam zum Stillstand zu kommen.

Abb. 7 Quelle: Blomborg
Auf globaler Ebene ist der Anteil von Solar- und Windenergie am gesamten Energiepaket sogar noch geringer als in den Niederlanden, wie Abbildung 7 zeigt.
Die aktuelle Energiekrise zwingt uns, den Tatsachen ins Auge zu sehen: Ohne bezahlbare Energie wird der Motor des Wohlstands unweigerlich zum Erliegen kommen . Fast die ganze Welt ist sich dessen bewusst, mit Ausnahme der EU, Australiens und einiger weniger anderer Länder. In Europa sind die ersten Folgen dieser aussichtslosen Energiewende bereits sichtbar: die Deindustrialisierung. Industrien wandern in Gebiete mit günstiger Energie ab, zunächst in Billiglohnländer innerhalb der EU und später in Länder außerhalb der EU. Die Folge: Zehntausende verlorene Arbeitsplätze und zunehmende Armut.
Die Niederlande können sich retten, indem sie nicht länger an dem von der EU aufgezwungenen, sinnlosen Elektrifizierungswettlauf teilnehmen. Wir müssen eine ausreichende und bezahlbare Energieversorgung in allen Formen sicherstellen. Meiner Ansicht nach bedeutet das die Reaktivierung des Groninger Erdgasfelds, selbstverständlich verbunden mit einer angemessenen Entschädigung für die Anwohner, die durch den Bergbau geschädigt wurden. Und besondere Aufmerksamkeit bedarf es der wenigen hundert kleineren Erdgasfelder. Nicht zu vergessen ist auch der zügige Bau weiterer Kernkraftwerke sowie der Weiterbetrieb unserer hochmodernen Kohlekraftwerke.
Und schließlich: Unter fast den gesamten Niederlanden lagern gigantische Kohlevorkommen im Untergrund. Die geologische Gesamtmenge wird auf rund 1 Billion Tonnen geschätzt! Ein Teil davon wird technisch schwer zu fördern sein, doch es schlummert ein enormes Energiepotenzial, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Ein Teil davon lässt sich möglicherweise kostengünstig erschließen, beispielsweise durch Untertagevergasung oder andere moderne Verfahren. Aber auch die traditionelle Methode, der Schachtbau, ist natürlich möglich. In Flandern wird ernsthaft geprüft, ob einige kürzlich stillgelegte Bergwerke durch neue Schächte wiedereröffnet werden könnten. In den Niederlanden ist der Schachtbau in Südlimburg sowie am Peelhorst und im Meinweg-Gebiet denkbar. Warum also nicht?
https://klimaatgek.nl/wordpress/2026/03/27/energie-in-de-nederlandse-ondergrond/
Ergänzung
ROHSTOFFLAND DEUTSCHLAND
Deutschland verfügt über bedeutende Ressourcen an. Energierohstoffen wie Braun- und Steinkohle sowie an nichtenergetischen Rohstoffen


https://v-r-b.de/wp-content/uploads/2016/09/VRB-ImageBroschuere_A4_20160919_WEB.pdf

Erdgas, Erdöl, Kohle und Uran
Welche Rohstoffe hat Deutschland?
Um seinen Energiebedarf zu decken, ist Deutschland aktuell auf Öl und Gas aus dem Ausland angewiesen. Doch welche Bodenschätze lagern eigentlich noch in Deutschland? Und zu welchem Preis könnte man die Rohstoffe abbauen?
11.11.2022
Braunkohlevorkommen:
Die bekannten und wirtschaftlich förderbaren Braunkohlevorkommen in Deutschland könnten theoretisch noch für etwa 200 Jahre reichen.
Deutsche Steinkohle zählt nicht zur Reserve
















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Der pv-Strom kosteten mich heute ca. 1 Cent/kWh,
wie gut, dass ich keine Gasheizung für die Warmwassererwärmung habe, das macht pv.Strom bei uns im Haus.
Nur 5,56% weltweit wird aus physikalisch unmöglicher „Erneuerbaren Energie“ gewonnen!!!
Statistical Review of World Energy https://www.energyinst.org/statistical-review
Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen.
Wir brauchen mehr CO2!!!
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern 2025_11_12 https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische- cop30-agenda-untermauern/
Erdgas, nur 5 % aus Deutschland vom Verbrauch.
Erdöl, nur 2 % aus Deutschland vom Verbrauch.
Steinkohle 0 % aus Deutschland vom Verbrauch.
Uran 0 % aus Deutschland vom Verbrauch in der Vergangenheit.
Kohle, Öl und Gas ist die Zukunft. Das sind Energieträger, die nicht nur bei Energiegewinnung sondern auch als Rohstoffe für die Industrie dienen.Die Förderung dieser Energieträger ist und war immer ein Gewinn für die Gesellschaft.
Die erneuerbaren Energien sind dafür eine überholte Technologie und ein Sackgasse. Damit kann man nur Strom gewinnen und das sehr gering wenn der Wind weht und die Sonne scheint. Sonst bringen die auch nichts. Das werden sie auch in Zukunft niemals können. Deswegen eine Sackgasse und ein Weg ohne Zukunft. Die führt nur zu einer Deindustrialisierung, wie viele Menschen das bereits auch schon merken.
Bereits auch schon ausgelutscht. Es stehen mittlerweile so viele Windräder und Photovoltaik-Anlagen. Mehr kann man auch nicht bauen und wir müssen Energie importieren in Form von Strom und weil wir es nicht haben in Form von Gas und Öl.
Wir sind auch mit erneuerbaren Energien auf diese Rohstoffe angewiesen. Sie sind kein Ersatz.
Menschen, die auch heute noch an fossilen Energieträgern festhalten wollen, verweigern sich der Evolution. Es ist schlecht Dummheit und geistige Verbohrtheit nicht erkennen zu können oder erkennen zu wollen, dass Erneuerbare Energien die fossilen Energieträger innerhalb kürzester Zeit ablösen.
Fossile Energien haben industriellen Fortschritt ermöglicht, aber auch viel Leid unter die Menschen gebracht. Kinderarbeit in Bergwerken, Umweltverschmutzung, Artensterben und verkürzte Lebenszeit der Kumpel mit einem qualvollen Ende wie bei Silkikose.
Wer will das denn wieder zurück haben? Wer will denn heute noch seinen Nachwuchs unter Tage arbeiten sehen?
Die Zukunft liegt im Ausbau der Erneuerbaren Energien und ich freue mich auf diese Zukunft. Die könnte nur etwas schneller kommen. Wir wären weit weniger abhängig von Schurkenstaaten, Kriege um Rohstoffe würden uns weniger tangieren und natürlich wäre es uns ein Leichtes, die von uns verursachte globale Erwärmung einzudämmen.
Der Ausbau Erneuerbarer Energien kennt nur Gewinner …. nein, stimmt nicht. Diejenigen, die uns Kohle, Gas und Öl verkaufen, würden verlieren, was mich aber nicht interessiert.
Herr Werner Björn,
im Stromsektor geht es bereits weltweit Richtung Erneuerbare.
Die Erneuerbaren haben bereits die Kohlekraftwerke bei den Strommengen im Jahr 2025 überholt.
Beim gesamten Primärenergieverbrauch wird das noch Jahrzehnte dauern, bis die Erneuerbaren zumindest mal über 50% abdecken.
Die Erneuerbaren steigern ihren Anteil am Primärenergieverbrauch nur um ca. 1% im Jahr, aber die Erneuerbaren bauen ihren Anteil aus.
Sie haben keine Ahnung wovon Sie sprechen. Hier werden Sie geholfen…
Gegenpol Ostbelgien – Strom aus Wind – eine Illusion
Gegenpol Ostbelgien – Sonnenstrom – mehr Wunsch als Wirklichkeit
Gegenpol Ostbelgien – Stromspeicher – Das Schilda des 21. Jahrhunderts
Ich schon, Herr Pesch. Sie offenbar nicht.
Ich glaube nämlich nicht jeden Quatsch, der verbreitet wird, nur weil es mir vielleicht in den Kram passt. Aber belügen Sie sich nur weiter fleißig selbst.
Sie glauben jeden grünen Quatsch weil unfähig eine Gleichung umzustellen, MINT-Versager halt….
Die im Kongo geförderten Rohstoffe, darunter Seltene Erden (REE) sowie verwandte Metalle wie Kobalt und Tantal (aus Coltan), sind das Herzstück moderner Technologie. Ohne sie würden die meisten heutigen elektronischen Geräte und „grünen“ Technologien nicht funktionieren.
Fragen:
Wie werden diese Rohstoffe denn heute im Kongo gefördert?
Liegt das an den Rohstoffen, am Kobalt (für Kenner: Kobold) selbst, die für die netten grünen Technologien in der Demokratischen Republik Kongo von Kindern aus Erdlöscher heraus gepuhlt werden?
So wie damals angeblich „die Kohle“ schuld an der Kinderarbeit in den Kohlebergwerken war.
Antworten:
Ein grober Kategorienfehler, auch Grüner Mist fällt nicht einfach so vom Himmel, Ausbeutung ist technologieblind.
Das was da im Kongo im Namen des grünen Fortschritts und der Nachhaltigkeit passiert hat noch nicht einmal das grottentiefe Niveau eines längst überwundenen Manchester Kapitalismus.
Und Kongo ist kein Einzelfall, Nickel in Indonesien, Lithium in Südamerika, Graphit in China, Seltene Erden in Myanmar, … – grüner Systemfehler, vor allem die Annahme, dass Ressourcenverbrauch durch Technologie ersetzt werden könnte.
Der Süden bezahlt die Rechnungen von Sonne und Wind.
Das mit der Dummheit, der geistiger Verbohrtheit sowie der Ignoranz ist bis auf Weiteres in Ihrem ökologischen narzisstischen Spielfeld besser, da nachhaltig, aufgehoben.
Darf man sagen Ihre angedeutete Evolution ist geistiger Bullshit, sicher, oder?
Hallo Herr Lange,
Kobalt wird doch auch im Verbrenner Technologie eingesetzt weshalb soll das dann beim E-Auto was schlimmes sein?
Sie verstehen leider den Diskurs nicht, oder?
Nickel?
Nickel wird überwiegend (ca. 75 %) zur Herstellung von rostfreiem Edelstahl und hitzebeständigen Legierungen verwendet, auch Sie besitzen Sachen aus Edelstahl Herr Lange?
Lithium?
Smartphones, Laptops, Akkuschrauber, Handstaubsauger, Mähroboter, Glas, Keramik, Schmierstoffe, auch Sie besitzen Sachen aus der Liste Herr Lange?
Graphit?
Schmierstoffe, Bleistifte, Druckgusserzeugnisse, Elektroden, auch Sie verwenden Sachen aus Graphit Herr Lange.
Seltene Erden?
Auch in ihren Alltag Herr Lange verwenden Sie Seltene Erden.
Seltene Erden sind in Smartphones, Bildschirmen, Permanentmagnete, Katalysatoren, Metall-Legierungen, Keramik, Leuchtmittel, Farbpigmente.
Auch in der Kernkraft kommen Seltene Erden zum Einsatz, besonders Dysprosium, Europium, Samarium, Holmium, Gadolinium.
Luftfahrt, laut eines Reports des US-Kongresses sind in einem einzigen F-35-Kampfjet knapp 417 Kilogramm Seltene Erden verbaut.
Sie verstehen leider den Diskurs nicht, oder?
Ist da nicht ein satz falsch:
Wir benötigen (bezahlbares) Erdgas, um unseren Lebensstandard zu halten.
Mit ausschließlich „fossilen“ Energiequellen wie Windkraft und Solaranlagen ist dies völlig unmöglich.
Wind und solar ?? fossil ??
Genau so fossil wie Oel und Gas, vielleicht?
Die Öl- und Gasfelder in Holland und auch in Deutschland sind ziemlich ausgelutscht, das ist keine Zukunft für Holland und Deutschland noch weiterhin im großen Maßstab auf Öl und Gas zu setzen.
Holland und auch Deutschland muss gezwungenermaßen die Abhängigkeit von Öl und Gas über die nächsten Jahrzehnte zurückfahren.
Mit Wind- und Sonnenstrom kann man keine Industrie betreiben. Was verstehen Sie daran nicht?
Eigenes Öl und Gas hat die Industrienation Deutschland so gut wie keines.
Was verstehen Sie daran nicht Herr Pesch?
Und wir reden gerade über Kobalt vom Congo?
Auch das Kobalt aus dem Kongo wird nicht Verbrand
ist selbst nach 10 nach 20 nach 30 Jahren noch in Deutschland.
Ich wette wir kriegen Öl und Gas aus dem Congo …
Es gibt KEINEN vernünftigen Grund auf diese Energie zu verzichten,
denn
Kohle und die Kohlenwasserstoffe wie Erdgas (Methan),
Kerosin (praktisch Diesel) und Benzin haben nicht den
geringsten Einfluss auf den natürlichen Klimawandel.
Absolut korrekt, was der US-Präsident Donald Trump vor der UNO gesagt hat:
„Der Klimawandel ist der größte Betrug, der jemals an der Welt begangen wurde“.
In Deutschland wird es daher langsam Zeit,
dass die AFD mit unserer Trumpine (Kanzlerin Dr. Alice Weidel)
in die Regierungsverantwortung kommt.
Siehe EIKE-DOC:
https://eike-klima-energie.eu/2024/07/07/die-klima-zyklen-sind-planeten-gemacht-vorbestimmt-und-konstant/
und ECC_1943AD_NH.jpg,
Nördliche Hemisphäre von 1943 bis 2107.
Der Grund ist doch sehr einfach weshalb wir privat und in der Firma weitgehend auf Kohlenwasserstoffe wie Erdgas, Diesel, Benzin und Heizöl verzichten.
Die Kohlenwasserstoffe haben großen Einfluss auf dem Kontostand, sind einfach wesentlich teurer als die Erneuerbaren.
Ihre „Firma“ ist eine Lüge, so wie alles was mit der „Energiewende“ zu tun hat. Nennen Sie doch Firmenname und Anschrift ihrer „Firma“. Wetten dass Sie das nicht können weil sie eine „Relotius-Firma“ ist….
Auch in den Niederlanden get die Gasförderung seit Jahrzehnten zurück.
Wenn man jemandem den Hals abdrückt, geht dessen Sauerstoff-Verbrauch auch zurück.
Kindergarten!!!
Die glorreichen Zeiten der Gasförderung sind auch in den Niederlanden vorbei.
Da sind nur noch Restbestände von Erdgas in der Niederlande vorhanden,
die großen Erdgasmengen wurden bereits verbrannt.
Oder betrachten Sie mal die Gasfördermengen in England Herr Achatz,
da sieht der Rückgang ähnlich wie in Holland aus.
Das meiste Erdgas ist auch in England bereits verbrannt.
2000 wurden noch 1135 TWh Erdgas gefördert in England und 2024 nur noch 307 TWh.
Das hilft u.a. gegen das Absacken der Landschaft.
Erdgas entsteht durch die Verkohlung von Gestein aufgrund steigenden Drucks und steigender Temperatur und entweicht normalerweise an der Erdoberfläche in die Atmosphäre. Es kann nur dann eingeschlossen werden, wenn sich darüber eine undurchlässige Gesteinsschicht (Salz) befindet.
Ein wichtiger Satz, der leider in der Bevölkerung keine große Rolle spielt. Die „Fossilen“ (Kohlenwasserstoffe und Energieträger) sind dauerhaft der Rubrik „aus den Augen, aus dem Sinn“ zuzurechnen, d.h. sie haben mit unserem aktuellen Leben eigentlich nichts zu tun, wenn wir nicht aktiv unter den Teppich schauen und dort wühlen würden. Tatsächlich aber findet die Exhaustation von Gas aus dem Erdinneren täglich statt, meist diffus und nicht auffällig, sieht man von den offensichtlichen Ausgasungsobjekten in der Landschaft einmal ab. Das sind zunächst die Vulkane, von denen es an Land einige gibt und sogar einige sehr spektakuläre Exemplare. Aber bei 2/3 Ozeanflächen auf der Erde, sind Ausgasungsquellen unter Wasser im Meer noch gewichtiger, oft nicht einmal bekannt. Die endogene Dynamik unseres Globus wird mitunter völlig ignoriert, weil wir Veränderungen von Spurengasen bei den atmosphärischen Anteilen nur den menschengemachten Aktivitäten zubilligen. Wir können uns überhaupt nicht mehr vorstellen, daß es auch naturbürtige Vorgänge geben könnte, die gewichtige Anteile an Veränderungen in der Atmosphäre haben könnten. Diese wurden nämlich marginalisiert seit die Messungen von CO2 auf dem Mauna Loa-Vulkan einzig auf Verbrennungsvorgänge von fossilen Energieträgern zurückgeführt werden. Klimaschutz und Klimaneutralität lassen sich nämlich nur so begründen. Plausible Warnungen von Demetris Koutsoyiannis und andere Kollegen werden gezielt ignoriert. Über geogene Prozesse und die natürliche Dynamik unseres dreidimensionalen Ökosystems Erde muss man sich nach der öffentlichen Lesart des IPCC und der Politik keine Gedanken mehr machen. Ich werde mich aber mit diesem Unsinn nicht anfreunden, allenfalls wenn der SV Werder Bremen wieder Fußballmeister wird…irgendwann 😉
Irgendwie verstehe ich den Kommentar nicht. Meinen Sie die abiotische Entstehung der Kohlenwasserstoffe, wie sie von Thomas Gold beschrieben ist und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit richtig ist.
Naja, zu „besten Zeiten“ dieser drittkräftigsten Volkswirtschaft im gesamten Sonnensystem aus den fossilierten Schadgasen wieder über 650 Mio. Jahrestonnen an CO2 aus Energiegründen in die Atemluft zu pusten, das muss so ein Vulkan o.ä. erst einmal nachmachen. Entsprechend die recherchierbar errechneten Schadenskosten, lokal u. auch grenzüberschreitend, bis hoch über 1200 €/t CO2. Seit den späten Fünfzigern (letztes Jahrhundert) schulden Politik und Wissenschaft der Bevölkerung eine umwelt-, strahlungs- und klimaneutrale Energiewirtschaft. Könnte es sein, die vielfältig subventionierte und weit
exportierte Produktpalette des Landes hätte auch derzeit noch nicht voll den entsprechenden Pfiff ?
Zu „besten Zeiten“ des Landes über 660 Mio.t an fossilem CO2 auf der Emissionsliste der viertgrössten Ökonomie im Sonnensystem – das ist einer unter vielen ziemlich eifrigen Dauervulkanen der Neuzeit, dem man sein Rauchen nicht abgewöhnen wollte/konnte, auch mit plakativer Deklaration von abiotischen Senken nicht.
Solche Artikel sind immer wieder deprimierend. Deprimierend in dem Sinn, dass wir uns von einer Horde von Dummköpfen sagen lassen müssen, aus welchen Quellen wir unsere Energie gewinnen. Es ist ja nicht nur die Steinkohle, sondern auch die Braunkohle in den Tagebauen, die verbrecherisch geflutet werden sollen. Abgesehen auch von der Kohle, die nicht mehr gefördert werden soll. Warum lassen wir uns das alles bieten.
Weil es an Bildung fehlt, die „Elite“ hat es geschafft, die Bildung zu kapern und jetzt haben wir den Salat.
Dividieren abgeschafft
Medienkompetenz ist auch ganz wichtig, sonst glaubt der bildungsferne deutsche Michel, Wissen bei irgendeinen Schwurbelvereinen zu finden, die eigentlich getarnte Lobbies sind, nur weil die genau das schreiben, was er hören will.
Richtig Herr Krause; wer die nicht hat, glaubt noch das Gerede
von irgendwelchen Verschwörungen,
vom Untergang Deutschlands,
von einer geheimnisvollen Elite, die Böses will,
Corona-Geschwurbel,
den durch uns verursachten Klimawandel als globale Verschwörung ….
also das, was hier auf EIKE so verbreitet werden soll.
Aber ich stimme Ihnen zu: Das glaubt nur der bildungsferne deutsche Michel. Das hat er doch vor 90 Jahren schon gemacht. Der deutsche Michel stirbt nicht aus.
Warum lassen wir uns das alles bieten??? Das kann ich ihnen sagen.Die derzeitige Mehrheit glaubt dem Staatsfunk und NGO dass wir alle untergehen wenn wir nicht auf Öl und Gas verzichten.Ich fasse es nicht wie dumm immer noch eine Mehrheit ist!!!!
So schlimm ist es nicht, Herr Träber. Es ist die Minderheit, die so dumm ist.
Danke für den link, Herr Poost.
Das Thema „Dividieren wie zu Großmutters Zeiten“ hatten wir letztens im Bekanntkreis: Handwerker, Naturwissenschaftlerinnen, Ingenieure, Lehrer, Hochschullehrerinnen … also nichts Ungewöhnliches, sondern ganz normaler Mittelstand. Beim Dividieren von 2 Zahlen mit Nachkommastellen musste Wissen, teilweise vor Jahrzehnten erlernt, wieder rausgekramt werden. Teilweise ohne Erfolg 😉
Man braucht es wirklich nicht mehr … so etwa, wie Latein.
Michael Poost 19. April 2026 18:24
Als ich das gelesen habe, dachte ich „WAAAS?“. Dann habe ich den Artikel gelesen und dachte: „Achso, da hat wieder mal jemand Klickbait betrieben“.
Wäre die korrekte Wiedergabe der Überschrift „Niedersachsen streicht schriftliches Dividieren in der Grundschule“ nicht besser gewesen? Die lernen immer noch, wie man z.B. 126 durch 6 teilt, machen dabei eigentlich sogar die gleichen Schrite wie beim schrifltichen Dividieren, nur die Notation ist anders und das richtige schrifltiche Dividieren wird etwas später vermittelt … (Dann aber sicherlich sofort wieder vergessen, da man es alles mit dem Taschenrechner macht …)
Aber es gibt schon kuriose Entwicklungen in der Didaktik. Was wir über die Vermittlung der schriftlichen Subtraktion geschimpft haben – da ist mir das Dividieren fast noch sympatisch …
„…dass wir uns von einer Horde von Dummköpfen sagen lassen müssen, …“
Früher verwüsteten Reiterhorden ganze Landstriche, heute sitzen Horden von Räubern und Schmarotzern als Beamte in Büros rum und nennen sich Be-hörden! 😊
Man kann doch weitgehend auf die erneuerbaren Energien umsteigen und das haben wir gemacht und sind auf pv.Strom im Betrieb und auch privat im Wohnhaus, beim Autofahren umgestiegen.
Die hohen Kosten der fossilen Energieträger haben uns dazu mehr oder weniger gezwungen.
Gibt aber immer noch jede Menge an Menschen und Betriebe die sich eine 100% Versorgung mit fossilen Energieträger und 100% Netzstrom leisten können.