Allein mit immer mehr Windkraft- und Solaranlagen ist eine durchgehende Stromversorgung nicht möglich. Die Lösung sollen Batterieparks sein. Mit gut 25 GWh ist ein Anfang gemacht. Das garantiert aber nur eine landesweite Versorgung von wenigen Minuten – wenn sie voll geladen sind. Was wäre also nötig, um Deutschland ausreichend zu versorgen?
Von Maurice Forgeng
Die deutsche Energiewende hat ein windiges Problem: Durch die starke Priorisierung von Windkraft- und Solaranlagen ist unsere Energieerzeugung zu einem nicht vernachlässigbaren Anteil wetterabhängig geworden.
Es gibt Zeiten, in denen die Wetterbedingungen gut sind, wo viel Wind weht und die Sonne scheint. Dann können diese erneuerbaren Energien viel Strom bereitstellen, teilweise mehr, als das Land gerade benötigt. In so einem Fall müssen die Netzbetreiber den überschüssigen Strom entweder günstig oder zu Minuspreisen an andere Länder abgeben.
Falls das nicht reicht, müssen sie Windräder oder Solaranlagen drosseln oder komplett abschalten. Diese Drosselungen haben im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert erreicht.
Im Gegensatz dazu gibt es Zeiten, in denen die Erneuerbaren zu wenig oder keinen Strom produzieren. Im Extremfall ist hier von einer sogenannten Dunkelflaute die Rede. Dann ist Deutschland auf Importstrom von Nachbarländern angewiesen.

Stromerzeugung nach Kraftwerksarten (bunt) und -verbrauch (schwarze Linie) in Deutschland vom 11. bis 17. August 2025.
Foto: energy-charts.info/Fraunhofer ISE, Bearbeitung: mf/Epoch Times
Hoffen auf mehr Großspeicher
Pumpspeicherkraftwerke können die Differenz zwischen Überschuss- und Mangelzeiten in gewissem Umfang ausgleichen. Bei Stromüberschuss befördern Pumpen Wasser in einen höhergelegenen Speichersee, was Strom verbraucht. Bei Strommangel fließt das Wasser wieder hinab, wobei die Anlagen Strom abgeben.
Deren Gesamtkapazität ist deutschlandweit auf knapp 10 Gigawatt (GW) an Leistung begrenzt. Diese ist nicht ständig komplett verfügbar. Wenn ein Speichersee voll oder leer ist, kann er nicht weiter befüllt beziehungsweise entleert werden.
Hoffnung geben soll der seit wenigen Jahren anhaltende Boom der Batteriespeicher. Laut dem Portal „Battery-Charts“ ist hierzulande eine Gesamtkapazität von knapp 26 Gigawattstunden (GWh) in Betrieb. Diese bestehen überwiegend aus Heimspeichern in Privathaushalten (20,2 GWh), Gewerbespeichern (1,3 GWh) und Großspeichern (4,3 GWh).

Der Anstieg der Speicherkapazität in Deutschland von Januar 2020 bis Februar 2026.Foto: Battery Charts, CC BY 4.0
Relevant bei Batterien ist neben der Kapazität auch ihre Leistung. Aktuell bringen es alle hierzulande in Betrieb befindlichen Batteriesysteme auf rund 17,1 GW. Das entspricht rund einem Drittel des sommerlichen Strombedarfs von Deutschland in Höhe von rund 50 GW. Alle vorhandenen Batterien könnten also ein Drittel Deutschlands für rund 1,5 Stunden mit Strom versorgen können.
Allerdings sind derzeit nur die Großspeicher wirklich netzdienlich. Sie können – ebenfalls für rund 1,5 Stunden – rund 2,8 GW der Netzlast abdecken. Das entspricht einem Anteil von etwas über 5 Prozent des deutschen Sommerstrombedarfs. Gewerbe- und Heimspeicher sind nur bedingt netzdienlich, da sie vielmehr auf das individuelle Verbrauchsverhalten ihrer Betreiber ausgerichtet sind.
Die aktuellen Kapazitäten reichen somit keinesfalls, um die Stromüberschüsse mit den Mangelphasen im deutschen Netz in vollem Umfang zu harmonisieren. Welche Kapazität und Leistung wären nötig, um das zu schaffen und um mit den Erneuerbaren autark zu werden? Autark bedeutet hier, dass die Bundesrepublik nicht mehr auf Strom aus dem Ausland oder von fossilen Kraftwerken angewiesen wäre – und ebenso keinen Überschussstrom abstoßen müsste.
60 Millionen Tonnen Batterie für zehn Tage Strom
Um der Antwort auf diese Frage näherzukommen, hat Staffan Reveman, Autor, Redner und Berater in energieintensiven Branchen, eine Rechnung aufgestellt. Im Sommer liegt der durchschnittliche Strombedarf hierzulande bei rund 50 GW, im Winter bei rund 60 GW, wobei die Spitzenwerte rund 80 GW betragen. Die ebenfalls angestrebte Elektrifizierung wird diese Werte sommers wie winters steigen lassen.
Reveman rechnete dennoch nur mit dem Sommerschnitt von 50 GW. Um diese Leistung über 12 Stunden abgeben zu können, sei eine Batteriekapazität von 600 GWh erforderlich, also rund dem 24-fachen der heutigen gesamten Batteriekapazität. „Eine solche ‚Deutschland-Batterie‘ wiegt bei 5 Kilogramm pro Kilowattstunde (kWh) mindestens 3 Millionen Tonnen“, so der Fachmann. Das verdeutlicht den hohen Materialbedarf, primär an Lithium.
Im Winter gewinnt der Strom aus Batterien noch mehr an Bedeutung. Bei Dunkelflauten liefern Windkraft- und Solaranlagen nur einen Bruchteil ihrer installierten Leistung. Reveman rechnet daher mit einer Überbrückungszeit von bis zu zehn Tagen. Sollen 50 GW über 240 Stunden lang bereitstehen, bedeutet das eine Speicherkapazität von 12.000 GWh. Das wäre rund das 470-fache der heutigen Batteriekapazität und rund das 2.800-fache der heutigen Großbatterien. „Eine solche Batterie wiegt mindestens 60 Millionen Tonnen“, ergänzte Reveman.
Viel zu lange Bauzeit?
Zugleich wies Reveman mehrfach darauf hin, dass eine solche „Deutschland-Batterie“ vor jeder Entladung erst neu aufgeladen werden muss. Da die deutsche Bundesregierung fossile Kraftwerke im Optimalfall künftig nicht mehr im Strommix haben möchte – die Kohleverstromung ist gesetzlich auf 2038 begrenzt – müssten die erneuerbaren Energiequellen den Strombedarf Deutschlands abdecken und entsprechend hohe Stromüberschüsse für das gleichzeitige Laden der Batterien bereitstellen. Doch es gibt ein weiteres Problem.
In den vergangenen drei Jahren gingen 6,0 bis 6,5 GWh pro Jahr an zusätzlicher Batteriekapazität in Deutschland ans Netz. Laut Reveman könnte eine große Batteriezellenfertigung, wie der chinesische Hersteller CATL in Thüringen, bis zu 14 GWh pro Jahr produzieren. „Für die Produktion der 12-Stunden-Batterie benötige die Fabrik 43 Jahre, für die Großbatterie 857 Jahre“, so Reveman.
Er fügte allerdings hinzu: „Das Traurige daran ist, dass sie nach 25 bis 30 Jahren immer wieder von vorn anfangen müssen, da die Gebrauchsdauererwartung der Batterie begrenzt ist.“ Im Laufe der Jahre verringern sich Leistung und Kapazität einer Batterie. Die meisten kennen das vom Handyakku, der nach wenigen Jahren nachlässt und ausgetauscht werden sollte. Laut Branchenkreisen könnten Batterieparks 10 bis 15 Jahre ihren Dienst leisten.
Um das Wettrennen gegen die Zeit gewinnen zu können, bräuchte es eine Vielzahl solcher Großfabriken. Angenommen, die Batterien könnten 15 Jahre im Einsatz sein, bräuchte es 57 solche Fabriken, um die 12.000 GWh zu errichten – und dauerhaft aufrechtzuerhalten. Speicherzeiten über zehn Tage hinaus, um etwas Solarstrom aus dem Sommer in den Winter mitzunehmen, sind dabei wiederum nicht Teil der Rechnung.
Reveman fügte hinzu, dass es sich bei seiner Berechnung um „eine einfache Plausibilitätsprüfung der Möglichkeiten, Batterien zum Ausgleich der schwankenden Stromerzeugung durch Photovoltaik und Wind einzusetzen“, handelt.
Simulierte Stromerzeugung für 2030
Wie würde sich nun eine große Speicherkapazität auswirken, falls genügend Batterieparks in den kommenden Jahren entstehen sollten? Hierzu bietet „Energy-Charts“ vom Fraunhofer-Institut eine Simulation der künftigen erneuerbaren Stromerzeugung an. Hier kann man das Verbrauchs- und Wettermuster einer bereits vergangenen Woche mit künftigen installierten Leistungen der Erneuerbaren kombinieren.
Im folgenden Beispiel ist das Muster vom 11. bis 17. August 2025 mit den Ausbauzielen für 2030 kombiniert. Bei angenommenen 360 GW installierter Leistung bei Windkraft und Solar fallen besonders die hohen Solarspitzen auf, die viel Strom für die Batterien bereitstellen, sofern die Netze ausreichend dimensioniert sind. Die Last ist auf 550 Terawattstunden pro Jahr gesetzt, rund 20 Prozent mehr als aktuell.

Simulierte Stromerzeugung mit dem Verbrauchs- und Wettermuster von Woche 33 aus 2025 in Kombination mit den Ausbauzielen von Windkraft und Photovoltaik für 2030.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Bei aktiviertem „Verbrauch“ und „Erzeugung“ – besser: Stromaufnahme und -abgabe – der Batteriekapazität in der Simulation kann der solare Stromüberschuss den Strommangel der Nacht ausgleichen. Wenn allerdings die Windkraft mangels Wind kaum Strom liefert, ist dennoch eine Zusatzstromerzeugung von teils mehr als 19 GW nötig. Diese müsste durch flexibel regelbare Kraftwerke, beispielsweise Gaskraftwerke, und/oder Stromimporte erfolgen. Andererseits sind auch weiterhin Stromexporte erforderlich, um das Netz zu stabilisieren.

Simulierte Stromerzeugung von Woche 33 aus 2025 in Kombination mit den Ausbauzielen von Windkraft und Photovoltaik für 2030 sowie dem Betrieb von Batterieparks.
Foto: Bildschirmfoto /energy-charts.info/Fraunhofer ISE
Flexible Kraftwerksreserve doch unverzichtbar?
In Zeiten mit ausreichend Wind und Sonneneinstrahlung ist rechnerisch keine Zusatzstromerzeugung notwendig. Im vergangenen Jahr war dies jedoch nur selten für eine komplette Woche wie Mitte September der Fall. Zwischendurch müssten immer wieder Reservekraftwerke einspringen, um entstehende Lücken zu füllen, die über Stromimporte allein nicht zu kompensieren sind.
Andererseits wäre in fünf Jahren im Falle einer Dunkelflaute wie in der ersten Dezemberwoche 2025 eine Zusatzstromerzeugung von rund 63,5 GW nötig. Das entspräche 45 großen Kernreaktoren oder 218 durchschnittlichen Gaskraftwerken. In der Simulation ist nicht angegeben, wie hoch die Batteriekapazität ist.
Der Bedarf einer teils massiven Zusatzstromerzeugung in der Simulation lässt die Vermutung aufkommen, dass eine vollständige Versorgung nur durch Erneuerbare auch dann nicht möglich ist, wenn große Batterieparks zur Verfügung stehen. Es muss offenbar stets eine flexible Kraftwerksreserve vorhanden sein, die bei zu großer Lücke einspringt. Eine solche Lücke kann besonders im Winter entstehen, wenn der Strombedarf hoch und die Solarenergie niedrig ist.
60 GWh allein in einem Landkreis?
Eine Rechnung hierzu hat auch der Energieexperte Stefan Spiegelsperger aufgestellt – nicht für ganz Deutschland, aber für den Landkreis Traunstein im Südosten Bayerns. Diese Region soll 700 GWh pro Jahr verbrauchen.
Seiner Rechnung zufolge wären in dieser Gegend Batterien mit insgesamt rund 60 GWh Kapazität nötig, um Traunstein weitestgehend mit der Energie von Windkraft und Solar zu versorgen. Zur Erinnerung: Ganz Deutschland mit seinen rund 400 Landkreisen hat aktuell 25,5 GWh.
Die Kosten für die Kombination Solar, Windkraft und Batterie lägen für Traunstein im Großhandel bei 217 Cent pro kWh anstatt bei 6 Cent pro kWh ohne Speicher.
So viel Platz benötigen die Batterieparks
Generell benötigt ein Batteriepark mit einer Kapazität von 200 MWh rund 1 Hektar (ha) an Fläche. Die im Juni 2025 in Betrieb genommene Anlage im schleswig-holsteinischen Bollingstedt hat 238 MWh auf 1,2 ha.
Die „Deutschland-Batterie“ für 12 Stunden mit 600 GWh käme demnach auf eine Gesamtfläche von rund 3.000 ha. Für die Version, die Deutschland vollgeladen für 240 Stunden versorgen könnte, wären 60.000 ha, oder 600 Quadratkilometer, nötig. Das entspricht etwa zwei Drittel der Fläche Berlins.
Das ist eine große, aber überschaubare Fläche. Zudem ist es sinnvoll, die Speicherblöcke nicht geballt in einer Region zu errichten, sondern verteilt im ganzen Land, nahe an Verbrauchern und Kraftwerken, für möglichst kurze Leitungswege.
Mangelnde Netzstabilität vergessen?
Bei einem Strommix, der zu mindestens 80 Prozent aus Windkraft, Photovoltaik und Batterien besteht, wird jedoch häufig ein entscheidender Punkt vergessen: die Netzstabilität. Nach heutigem Stand der Infrastruktur in Deutschland wäre unser Stromnetz noch gar nicht bereit für diese Form der Energieversorgung.
Aktuell tragen große und tonnenschwere Schwungmassen in Kraftwerksturbinen zur Momentanreserve und einer ausreichenden Blindleistungssteuerung bei. Diese mechanischen Schwungmassen können Spannungs- und Frequenzschwankungen im Netz ausgleichen. Für ein ausreichend stabiles Stromnetz sollte mindestens 40 Prozent der einspeisenden Kraftwerksleistung von Anlagen mit diesen Schwungmassen stammen.
Wenn dieser Wert deutlich unterschritten wird, droht ein flächendeckender Stromausfall, wie im vergangenen Jahr in Spanien und Portugal geschehen. Die Momentanreserve lag kurz davor bei nur noch 24 Prozent.
Windkraft- und Solaranlagen haben diese Schwungmassen nicht. Sie speisen den Strom elektronisch über Wechselrichter ins Netz ein. Diese elektronisch gebildeten Sinuswellen können ungleichmäßig werden und Störungen im Netz verursachen.
Eine Lösung können sogenannte E-STATCOM-Anlagen sein. Ihr Name bedeutet Elektr(on)ischer STATischer BlindleistungsKOMpensator. Es handelt sich um einen Blindleistungskompensator mit Superkondensatoren, der Netzspannung und -frequenz automatisiert und durchgehend stabil halten soll. Derzeit ist in Deutschland nur eine solche Anlage in Betrieb. Für ein stabiles Windkraft-Solar-Batterie-Netz bräuchte es jedoch mehrere Dutzend solcher Anlagen.
Maurice Forgeng
Das Fachgebiet von Maurice Forgeng beinhaltet Themen rund um die Energiewende. Er hat sich im Bereich der erneuerbaren Energien und Klima spezialisiert und verfügt über einen Hintergrund im Bereich der Energie- und Gebäudetechnik.
Der Beitrag erschien zuerst bei EPOCHTIMES hier















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Deutschland baut gesicherte Leistung ab (Kohle, Kernkraft, perspektivisch Gas) und ersetzt sie durch wetterabhängige Erzeugung.
Ersatzinvestitionen ohne Not kosten Produktivität..
Das kostet und funktioniert aber technisch nur, solange andere Länder die fehlende Stabilität liefern, vor allem Frankreich mit Kernkraft.
Das Problem ist offensichtlich:
Ein System, das darauf angewiesen ist, dass Nachbarn bei schlechtem Wetter einspringen, ist nicht robust.
Und es skaliert nicht.
Wenn alle Länder dieses Modell kopieren würden, würde es nicht funktionieren.
Sollen 50 GW (im Sommer) für10 Tage bereitstehen, bedeutet das eine Speicherkapazität von 12.000 GWh. Das wäre rund das 470-fache der heutigen Batteriekapazität und rund das 2.800-fache der heutigen Großbatterien. Eine solche würde mindestens 60 Millionen Tonnen wiegen. Der chinesische Hersteller CATL in Thüringen will bis zu 14 GWh pro Jahr produzieren. Für die Produktion der 12-Stunden-Batterie benötigt die Fabrik 43 Jahre, für die Großbatterie 857 Jahre. Für saisonal 25 Tage und Stromfaktor 4 nach 2045 wären das 8.750 Jahre und 600 Mio. Tonnen sowie Gesamtprojektkosten von etwa 36.000 Mrd. €. Und für den Winter, insbesondere wegen Wärmepumpen und erhöhtem Ökogas- und Efuelbedarf würde das gar nicht reichen.
Übrigens, 6000 km² mit 100 kg Akkus und 20 kWh pro m² liefern die 120.000 GWh zu etwa 36.000 Mrd. €.
Freitag (ZdF, Heute Show) wurde Frau Reiche niedergemacht wegen ihrer paar Gaskraftwerke und Reduktion oder gar Stop von Einspeisevergütungen. Nur ein schneller weiterer Ausbau von Sonne, Wind und SPEICHERN ist unsere Zukunft!!
Die erste Grafik da bei EIKE soll einen Überschuss bei den Erneuerbaren zeigen?
Nur in der KW33-2025 haben die Erneuerbaren keinen Überschuss abgeliefert, den man Speichern könnte. Keine Überschüsse aus den Erneuerbaren, da braucht man auch keinen XXL Stromspeicher.
Da bringt auch ein 10 TWh ein 50 TWh oder 100 TWh Stromspeicher nichts, die TWh zum aufladen von den Erneuerbaren sind gar nicht vorhanden.
Frau Frölich, was soll das, uns zu zeigen dass derzeit, wo die Erneuerbaren im Jahresmittel nur gut die Häfte des Strombedarfs liefern, nichts zum Abspeichern bleibt und wir also gar keine Speicher brauchen?? Sie haben nicht verstanden dass meine Berechnung für die Zeit nach 2045 gilt, wo die Erneuerbaren den gut 4fachen Strombedarf nach entsprechendem Netzausbau decken sollen. Dann sind – soweit praktisch keine fossilen Kraftwerke mehr eingesetzt werden sollen zwecks Klimaschutz um tausendstel Grad – Speicher für 20+5 Tage (d.h. etwa 150 TWh) für die Überbrückung aller Volatilität nötig.
Das konnte ich gemäß einer Analyse des jährlichen Verlaufs von Ökostromerzeugung und Bedarf von Prof. Sinn ermitteln. Da diese Speicher nicht bezahlbar sind (das wären pro Einwohner etwa 540.000 €), benötigen wir Hunderte von Gaskraftwerken um den Speicherbedarf zu reduzieren – wobei ja die Wärmepumpen (insbesondere bei Frost und Dunkelflauten) sowie Elektromobilität, grüner Wasserstoff und E-fuels das Problem deutlich verschlimmern. Klar dass damit auch unsere Risiken bei Stromausfällen erheblich vergrößert werden.
Sie haben nicht verstanden, dass die Netzstromnachfrage seit ca. 10 Jahren zurückgeht, obwohl auch in der Vergangenheit gesagt wurde das der Netzstromverbrauch stark absteigen wird.
Der Rückgang ist ca. -130 TWh in den vergangene ca. 10 Jahren, Rückgang um ca. ¼.
Heute kann keiner nur ansatzweise sagen was wir im Jahr 2045 an Strom bei der öffentlichen Stromversorgung brauchen.
Frau Frölich, dass Sie glauben, die Energiewende sei nur dafür gedacht, etwa die restlichen 45% unseres derzeit sinkenden Strombedarfs durch Ökostom zu ersetzen um für CO2 NetZero zu erreichen, mit der Netzstabilität wird das schon klappen und Speicher für gut einen Tag sind für Dunkelflauten und Winter genug, ist grotesk^3.
Von Elektromobilität, Wärmepumpenheizungen, grünem Wasserstoff, grünem Stahl, E-fuels und CCS noch nie was gehört? Entweder Sie halten uns für blöd und wollen uns belügen dass sich die Balken biegen oder Sie haben nicht alle Tassen im Schrank.
Lieber Peter, mit einer Ideologin kann man nicht diskutieren, eher kommt Helmut Kohl aus dem Grab und zieht BlackRock-Merz die Ohren lang.
„haben wir keinen Übeschuss von den Erneuerbaren“
Ergänzung: Frau Frölich, den haben wir grudsätzlich nie, denn falls einer da ist, müssen ja wegen des Ökoprivilegs und der Bedingung Erzeugung=Verbrauch die fossilen Kraftwerke abgeregelt oder gar abgeschaltet werden (wodurch in Spanien ja der Blackout entstand). Dass Sie uns hiermit weismachen wollen, dass es bei Sonne und Wind zum Ausgleich der Volatilität nichts zu speichern gibt (obwohl bei Vollversorgung der Speicherbedarf doch gigantisch wird), ist grotesk und zeigt dass Sie keine Ahnung haben.
Die saisonale Batteriespeicherkapazität (welche auch Dunkelflauten und Hellbrisen überbrückt) wäre – bei Öko-Vollversorgung durch Sonne und Wind – mit 20 Tagen mittlerem Strombedarf von Deutschland plus 25% Zuschlag zu dimensionieren (also etwas mehr als 14 Tage Dunkelflaute). Für den heutigen Strombedarf (pro Tag etwa 1,5 TWh) wären das 37,5 TWh. Der heutige Gesamtbestand an Speichern von 26 GWh ist also nur 0,07%, wobei allerdings die 20 GWh der Heimspeicher für den Netzbetrieb kaum verfügbar sind.
Nach 2045 soll der Strombedarf gut das 4fache betragen, womit (soweit kaum Wasserstoff-fähige Gaskraftwerke gebaut werden obwohl wir Hunderte benötigen) der Speicherbedarf auf max. 150 TWh steigt. Das würde – bei heutigen Großprojektkosten von ~300 €/kWh – etwa 45.000 Mrd. € kosten – ist also keinesfalls realisierbar.
Ich habe es nicht nachgerechnet, Herr Dietze, aber Sie haben in jedem Fall absolut recht. Auf die Idee, Batteriespeicher mit einer Kapazität vorzuhalten, mit der wir Dunkelflauten und Hellbrisen überbrücken könnten, kommt wirklich niemand.
WAS wären denn die „Ideen“ vom Björn??? Haben Sie klammheimlich geistig die Seiten gewechselt?
…. wobei, wenn Ihre Brüder und Schwestern im Glauben D endgültig hingerichtet haben, braucht auch niemand irgendwelche Speicher mehr …..
Mit der Speicherung hatte man ja mal ein richtiges Experiment gemacht, das war die „Smart region Pellworm“. Nach zwei Jahren wurde alles wieder klammheimlich abgebaut. Das zeigt, selbst für eine kleine Insel ist die Speicherung aussichtslos. Warum hat man das Experiment nicht weiter geführt, um daran echt zu lernen ? Es gab auch meinen Bericht bei EIKE, Wenn schon pleite, dann aber richtig ! Ein Nachruf auf die „Smart region Pellworm“ – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
Dieser Artikel ist zuerst bei Epoch Times erschienen, auch in der Print-Ausgabe (da waren es komplett 2 Seiten), ich hatte das im BFA verteilt.
Mal hier reinschauen.
https://youtube.com/shorts/-xew0du_O3k?si=mbySuOYeiUKIo4_j
BDI- und Ifo-Präsident bringen jetzt die Wahrheit auf den Tisch.
Das Wichtigste. Speicher erzeugen keinen Strom. Man benötigt Speicher, weil man Strom aus Wind und Sonne nicht bedarfsgerecht produzieren kann. Dadurch verzeuert sich immer die Stromproduktion.
Dazu kommt,Speicher sind teuer,verschlechtern den Wirkungsgrad und bei Batterien ist die Haltbarkeit begrenzt. Dieses Land wird aber richtig an die Wand gefahren!!!!
Was den „EE“-Jüngern auch immer „entgeht“… wenn die Speicher erst einmal leer sind und gerade kein überschüssiger Strom zum Aufladen zur Verfügung steht oder gar kein „EE“-Strom, dann haben Sie mit Zitronen gehandelt, wenn noch mal Strom fehlt!
Und so etwas wird passieren!
„Bis hierher ging es ja gut, sprach der Dachdecker als er von Dach fiel und am 5 Stock vorbeikam.“
Es gibt schlichtweg nicht genug Lithium und Kobalt, um die Träume zu produzieren. Die Energiekrise lässt derzeit auch Preise für Metalle und EE in die Höhe schnellen.
Zudem halten solche Speicher vielleicht 10 Jahre und müssen dann komplett erneuert werden.
Dafür haben wir weder Geld noch Arbeitskräfte.
„Welche Kapazität und Leistung wären nötig, um das zu schaffen und um mit den Erneuerbaren autark zu werden?
KEINE.
Es ist unmöglich mit etwas autark ztu sein, was nicht existiert.
Aber für einen Experten für das, was nicht existiert, ist das offenbar kein Problem.
Sehr interessanter Beutrag, wenn auch nur auf dem heutigen Zustand der Stromversorgung basierend, der aber nicht mehr repräsentativ ist.
Wenn wir ab 2045 „CO2 – frei“ sein und alles mit erneuerbarem Strom machen wollen, brauchen wir 2400 TWH p.a. Bei einer Dunkelflaute von 14 Tagen (11 Tage hatten wir Ende 2024) müssen wir 100 TWH mit Speicher überbrücken. Die kosten als Batterie momentan 200.000 € pro MWH, also müssen wir 2 Billionen € in Batterien investieren. Völlig absurd, aber die paar jetzt geplanten Gaskraftwerke als Stand By sind ebenfalls völlig unzureichend. Ich verstehe nicht, dass die Dimeinsionen in der Energiepolitik so oft nicht erkannt werden, viele argumentieren immer noch in ihrer bekannten, kleinen und heilen Privathaushaltswelt.
Einige Leute bei uns müssen sich auch endlich mal daran gewöhnen, dass wir uns mit Energie und wenig CO2 nur versorgen können, wenn wir unter 2 Übeln das kleinere wählen, und das ist Kernkraft. Nur trotzige Kinder wollen immer nur das Optimum.
Herr Maetzel, 100 TWh à 200.000 €/MWh ergeben 20 Billionen €, und ausser den Batteriekosten müssen auch die Hochspannungsanlagen (Trafos, Leitungen, Umrichter, Leittechnik) sowie Gebäude und Grundstücke berücksichtigt werden. Ich möchte auch darauf hinweisen dass 14 Tage Dunkelflaute als Saionalspeicher nicht ausreichen und auch die Berechnung mit dem mittleren Jahresbedarf nicht den hohen Strombedarf der Wärmepumpen in einer Frostperiode abdeckt. Das führt, da ja die nötigen Speicher nicht bezahlbar sind, zu noch mehr Gaskraftwerken welche dann im Mittel noch länger ausser Betrieb sind und damit weiter erhöhte Stromkosten verursachen.
„Deutschland braucht bis 2045 bis zu 600 GWh Batteriespeicher. Doch der Ausbau hinkt hinterher“. Das verkündet heute
https://www.telepolis.de/article/Deutschlands-Stromnetz-Batteriespeicher-statt-Gaskraftwerke-11208723.html
NEIN, wir brauchen (ohne Reduktion durch Gaskraftwerke) saisonal (also mitsamt Dunkelflauten und Hellbrisen) mindestens 120.000 GWh, also dimensioniert für 25 Tage bei mindestens 4fachem Strombedarf (im Jahresmittel, also ohne Berücksichtigung des erheblichen Mehrbedarfs im Winter) um den Faktor 200 (!!) mehr Speicher. Wie ist solch eine Verblödung nur möglich??
NULL ist erforderlich
Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen
WIR SIND IN EINER EISZEIT!! WIR BRAUCHEN MEHR CO2!!
Prof. Dr. William Happer,
Prof. Dr. Richard Lindzen: https://www.sec.gov/comments/s7-10-22/s71022-20132171-302668.pdf
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26 https://www.nasa.gov/technology/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth-studyfinds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard
2016_04_16 https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia
2013_07_03 https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Wir sehen zwar keinen Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur, aber einen starken Zusammenhang zwischen Geschäft (Geld) und CO2. Ein derartiges Geschäftsmodell gab es noch nie in der Menschheitsgeschichte.
Der Ablasshandel der Kirche war die Vorlage für das aktuelle CO2 Geschäftsmodell. Und das Tolle daran, trotz Schulpflicht und Internet, es funktioniert auch heute, so gut wie damals….
Nein, sollen sie nicht.
Batterieparks sind ein Teil der Lösung hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung.
https://www.dgs.de/newsletter/energiewende-am-wendepunkt-teil-4-batteriespeicher/
Und woher nehmen wir das Geld dafür, den Platz, die Arbeitskräfte, die Rohstoffe und die Kapazitäten dafür in der Wirtschaft? Eine klimaneutrale Energieversorgung gibt es nicht und wird es auch nie geben. Wer das sagt, blendet aus, wie die Rohstoffe aus der Erde kommen und wie die Rohstoffe verarbeitet werden. Für Rohstoffen, um die tauglich zur Weiterverarbeitung zu machen, braucht es Energie und um daraus Endprodukte zu erstellen noch mehr. Die Haltbarkeit von Solarpaneele und Windmühlen ist nicht sehr lang. Zwischenzeitlich verseuchen die Windmühlen den Boden, schrettern Vögel und hinterher können sie nicht recyclet werden und liegen „schön“ geordnet herum. Der neueste Spleen ist, Solarpaneele höher anzubringen und zwar über Feldern und unten soll dann, was weiß ich geerntet werden können. Die Krux ist, dass Pflanzen Sonne und Regen benötigen. Unter einem Dach bekommen sie nichts davon. Das heißt, dass mit dem Dreck die Landwirte oder ausländische Arbeiter fertig werden müssen. Das nenne ich dann grün. Aber, Sie brauchen sich nicht zu ängstigen, da die Industrie und die Landwirtschaft in Deutschland zerstört werden soll, benötigt man auch weniger Energie. Die anderen Länder freut es, wenn sich Deutschland selbst zerstört. Und da wollen wir KI-Weltmeister werden. Mit welchen Strom? Soll dann auch das letzte freie Plätzchen mit irgendwelchen Batterieschrott verbaut werden? Und was macht man mit den Batterieblöcken, die ausgedient haben????
Wollen Sie uns vielleicht drei Fragen beantworten und dabei auf dem Boden der Physik bleiben? 1. Was ist Klimaneutral? 2. Warum sind Kraftwerke schlecht? 3. Warum waren, als wir noch genügend Kraftwerke hatten, keine Akkuspeichr nötig?
Nein, will ich nicht, Herr Voge.
Wollen ode kőnnen Sie nicht?
BTW: Haben Sie schon mal EIKE finanziell unterstützt? Sie nutzen EIKE als Abladeplatz für Ihren geistigen Müll …..
Sehr gut, Herr Dr. Voge! Klar dass wir bei Versorgung durch Kraftwerke eine billige, zuverlässige und wegen des sehr geringen CO2-Effekts (z.B. langfristig nur 0,00005 Grad von Ibbenbüren oder Null bei KKW) klimaverträgliche Stromversorgung hatten sowie keine billionenteuren und nicht realisierbaren Speicher nötig waren. Gut dass Herr Björn das endlich einsieht.
Aus Ihrem Link: „Die Energiewende besteht nicht nur aus dem Ausbau der Erneuerbaren Energien: der Ausbau von Speichern, die Flexibilisierung von Verbrauchern, der Netzausbau und die Anpassungen des Marktdesigns sind weitere wichtige Komponenten für ein Gelingen der Energiewende.“
Das ist eine Umschreibung für:
1) Verbote:
Stromnutzung nur erlaubt wenn genügend Strom zufällig vorhanden;
Umgehen kann dies, wer Spitzenpreise zahlen kann;
Umgehen kann dies, wer genügend Kapital für Batteriespeicher aufbringen kann;
2) Stromkostensteigerung:
Netzausbau ist teuer;
Verzicht und/oder Verarmung – erst Energieverarmung, dann allgemeiner Wohlstandsverlust;
3) Anpassungen:
Stromverbrauchssenkung durch Deindustrialisierung;
Industrieverlagerung ins energiekostengünstige Ausland;
Sinkende Steuereinnahmen – Steuererhöhungen, Sozialtransferabbau, Umverteilungskämpfe, Demokratieabbau, Zerfall der Infrastruktur und Wehrfähigkeit;
4) Notwendigkeit ständig weiterer immer höherer Subventionen – Plünderung und Umverteilung des Staatshaushaltes – Zerstörung markwirtschaftlicher Strukturen – immer mehr Planwirtschaft – am Ende ist es wie bei allen bisherigen Kollektivismen, strukturelle Überforderung der Wirtschaft und Gesellschaft – das Geld der anderen ist plötzlich alle;
Allgemeine Abwärtsspirale, oder?
Wenn man den Grünen vorrechnet dass etwas Unsinn ist, wird es „zum Teil der Lösung“, in Wirklichkeit ist es aber ein Teil des Problems!! Der Strombedarf ist konstant bzw. fallend in Deutschland da macht es wirtschaftlich keinen Sinn immer mehr Parallelstrukturen aufzubauen um diesen zu bedienen. Wind (onshore & offshore), Sonne, Batterien, PSW, Import-Export, Kapazitätsmarkt (ohne Gaskraftwerke geht es nicht) immer mehr Teilnehmer ohne dass der Kuchen grösser wird. Jetzt schon betreiben die Wind- und PV Anlagen Kannibalismus bei Sonnenschein + Wind. Die Stromkunden zahlen für nicht produzierten Windstrom bei Netzüberlastung, zudem für den „Kapazitätsmarkt“ und auch die Batteriebetreiber benötigen ein Minimum an Jahresbetriebsstunden um wirtschaftlich zu sein. Immer mehr Marktteilnehmer bei konstantem Verbrauch und dem zu Folge immer mehr Planwirtschaft die das System ausbluten lässt. Willkommen in Öko-Schilda, dem beklopptesten Deutschland aller Zeiten…..
„…Teil der Lösung hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung….“ Ein schöner Glaube
Richtig ist: Eine Klimaneutrale Energieversorgung gibt es nicht.
Grund: Alle Energie wird am Schluß in Wärme umgewandelt, je höher der Energieverbrauch, desto höher die Wärmefreiseitzung. Egal wie die Energie erzeugt wurde. Dazu kommt bei der jetzigen alternativen Versorgung noch sekundär die Aufheizung der Landschaft durch 30 000 WKA-Anlagen samt wärmenden Flächenversiegelungen und die Aufheizung der Umgebung durch dunkle PV-Zellen.
Fazit: Ihre sog. Klimaneutrale Energieversorung heizt unser Deutschland auf, wir nennen es die Zunahme der vielen Wärmeinseleffekte, die von den Digitalthermometern der Wetterstationen miterfaßt werden.
“Batteriespeicher” sind keine Lösung für die „Energiewende“ sondern auch nur ein Teil des Problems.
– Batterien sind immer Energiesenken und keine Energiequellen, die darin gespeicherte (= gewandelte) elektrische Energie muss vorher produziert werden. Das hört sich trivial an, ist es aber nicht, schon gar nicht im EVU-Maßstab. Was mit einem Akku im Smartphone gut funktioniert ist beim E-Antrieb schon ein technischer Atavismus und auf EVU-Maßstab schlicht nicht möglich.
– Das Problem der EE-Stromerzeugung ist bei PV ein saisonales (Sommer – Winter) und bei Windstrom durch die v³ Abhängigkeit mengenmäßig nicht lösbar. Die Dauerlinie der Windkraft zeigt dass der Speicherbedarf über den Monat jeden Rahmen sprengt.
Man muss sich nur vor Augen führen welchem Wahnsinn man da verfällt, es werden Energieträger mit hoher Energiedichte (Uran, Kohle, Gas…) durch solche mit geringer (Wind, Sonne) ersetzt die naturgemäß einen entsprechend grossen Flächenverbrauch bedingen. Dann will man den „Strom“ aus dieser grossen Fläche auch noch in Stromspeicher mit bescheidener Energiedichte (250 Wh/kg) „speichern“. Es soll „nichts kosten“ weil Wind und Sonne schicken keine Rechnung. Der komplette grüne Irrsinn !! Wie grün-besoffen muss eine Gesellschaft sein welche Kraftwerke sprengt um Windräder, Sonnendächer und Batterien statt dessen hin zu stellen. Schilda liegt nicht in Deutschland, Deutschland ist Schilda….
Unsere Energiewende ist der teuerste Schildbürgerstreich aller Zeiten. Allein die CO2-Abgabe 2025 von 55 €/t war mit MwSt bei ~700 Mt/a 45,8 Mrd €. Dafür könnten wir pro Jahr 6 KKW bauen. Angenommen, die Abgabe würde 3% unserer Emission reduzieren, ergäbe das langfristig kaum zwei zehntausendstel (!) Grad. Friedrich Merz sagte in Trier bei seiner Aschermittwochsrede: „Diese Energiewende wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen“. Aber bisher ist eine grundsätzliche Kursänderung nicht zu erkennen.
Dietze, SIE persönlich haben als „Peerrewiewer“ für Schellnhuber einige Schuld für die heutige Situation auf sich geladen, versuchen Sie also nicht, sich aus der Nummer so billig herauszuwinden!!!
Es gibt ja den psychologischen Fakt, dass Täter immer mal später ihren Tatort aufsuchen „müssen“ ….., sind Sie deshalb hier bei EIKE „aktiv“?
Herr Tengler, dass Sie mir als einem der aktivsten Kritiker Mitschuld (!) am THE des IPCC geben und behaupten dass ich versuche, mich aus der Nummer „billig herauszuwinden“ ist grotesker Unsinn!! IPCC benutzt eine fünffach zu hohe CO2-Sensitivität und eine fast 10fach zu hohe ‚mean residence time‘ für unser emittiertes CO2, womit z.B. im Stabilisierungsszenario WRE550 ein 25facher (!!) Temperatureffekt um 2300 entsteht und deshalb eine Dekarbonisierung auf 1/5 erforderlich war.
Man ernannte mich zum wiss. Expert Reviewer des TAR weil ich durch meine kritische Korrespondenz mit den Herren der WG1 bekannt war und mir jemand versehentlich den vertraulichen TAR-Draft zugeschickt hatte. Man wollte verhindern dass ich den im Web verbreite und auch zeigen dass sogar Kritiker beim IPCC akzeptiert werden. Von meinem kritischen Review bei John Daly wurde natürlich keine Zeile beachtet. Auch dass ich Widerspruch gegen meine Ernennung einlegte, wurde nicht beachtet.
Herr Dietze, an Ihrem „Schicksal“ sind Sie wohl mehr SELBST schuld.
„Halb zog sie ihn, halb sank er hin“ trifft wohl auf Sie zu ….
Was SIE in diese „Kreise“ „befördert“ hat, wäre interssant zu wissen, möglicherweise wollen Sie ja hier nun irgendwie „Schuld abtragen“, Glaubwürdigkeit erzeugen Sie damit bei mir nicht.
Herr Tengler, wenn Sie mir nicht glauben dass ich gegen führende IPCC-Herren opponiert habe weil diese eine fünffach zu hohe CO2-Sensitivität und eine fast 10fach zu hohe ‚mean residence time‘ für unser emittiertes CO2 benutzen und uns mit grob falschen Berechnungen in die Dekarbonisierung treiben, haben Sie das Problem grotesk falsch verstanden.
Hoffen wir mal, dass dem so ist …..
„Pumpspeicherkraftwerke können die Differenz zwischen Überschuss- und Mangelzeiten in gewissem Umfang ausgleichen.“
Outdoor Chiemgau berichtete, dass die Ösis die Kraftwerksgruppe Limberg I bis III abgeschossen haben. Also zwei Trafos und die Pumpe/Turbine während des Pumpbetriebes.
https://www.youtube.com/watch?v=2hCUc7WAc0U
Der Strom aus Wechselrichtern ist zerhackt, also drei Stufen hinauf und wieder drei hinunter, anstatt einer Sinuslinie. Bei jeder Stufe gibt es zeitliche Toleranzen, kein Wechselrichter schaltet genau gleich und auch die Entfernung von den einspeisenden Wechselrichtern, sowie deren Abstand untereinander ist verschieden.
Das führt zu Schwingungen mit Obertönen und Überlagerungen mitsamt dazugehörigen Echos in drei Grundfrequenzen, anstatt einer einzigen Frequenz in einer Sinuslinie.
Meine PV-Anlage hat von selbst, genau am 01.01.26 die Stromerzeugung eingestellt. Nach Diagnose des Verkäufers fehlt dem Wechselrichter ein Router. Also kann die Leistung nicht ausreichend genau über den Smartmeter des Netzbetreibers gesteuert werden. So viel zu der Definition von „Privateigentum“ in unserer besten aller Welten.
Eigentlich gar keine
Die schwächste Woche für die Erneuerbaren war 2026 die KW07 mit ca. 4,4 TWh) EE-Strom vom Wochenverbrauch mit ca. 9,8TWh, öffentlicher Netzstromverbrauch.
Bleiben noch ca. 5,4 TWh die wir aber nicht aus den Batterieparks entnehmen müssen.
Wir haben über 35 GW an Gaskraftwerken und die können in den 7 Tagen ca.5,8 TWh an Strom liefern, benötigt werden aber nur ca. 5,4 TWh.
Liebe Frau Frölich, ich wünschte Sie hätten ein ganz klein wenig Ahnung von einem öffentlichen Stromnetz.
Zeigt man den Schwurbler auf das ihre Visionen Undsinn sind, dann fällt denen nix weiter ein als zu behaupten man bräuchte diese plötzlich nicht mehr. 😀
Auf solche „Köstlichkeiten“ müsste man zur Erheiterung verzichten wenn die wieder zur Normalität früherer Jahre zurückkehrten. :-O
Frau (?) Frölich, Sie sind zum allem auch ein funktionale Analphabet: Sie verstehen nicht, was geschrieben steht, sonst könnten Sie nicht so dumm antworten.
Autark ist autark, das heißt auch ohne importiertes Gas.
Es sei denn, Sie können es selbst in ausreichenden Mengen produzieren…
Deutschland ist aber nicht Autark im Stromsektor, egal wie groß Sie den Stromspeichern machen.
Wir haben ca. 60% EE-Strom das sind wir noch über 40% von einer theoretischen autarken Stromversorgung in Deutschland entfernt.
Auch wenn Deutschland einen 50 TWh oder 100 TWh oder 200 TWh Stromspeicher hätte, klappt das nicht mit autark, Herr Zinga.
2025 lag die Netzstromnachfrage im Deutschen öffentlichen Stromnetz bei ca. 434 TWh Strom und die Erneuerbaren haben ca. 258 TWh gebracht, wie soll da eine autarke Stromversorgung nur mit zusätzlichen Stromspeichern klappen?
Wir haben doch gar keine TWh von den Erneuerbaren, um selbst einen z.B. 5 TWh Stromspeicher mit EE-Strom aufzuladen.
Duerfen wir nach Ihnen noch Gas und Oel importieren, wenn es nicht im Stromsektor gebraucht wird?
Besteht ihre ganze Argumentation nur auf dem Stromsektor?
Wir importieren ca. 98% vom Erdöl und 95% vom Gas.
Deutschland ist bei weitem nicht Autark im Energiesektor.
Ist doch so gewollt von Ihnen und dem grünen „Gesöcks“, oder….?
Dieser Tage kam von einem Bekannten bezüglich der BW-Wahl die Bemerkung: „Siehste, Spätzle machen doch dumm …“.
Und bisher haben wir Kernkraft mit den Ueberteuerbaren ersetzt. Weil Kernkraft nicht Klimaneutral ist, stimmts?
Sie müssen der Absage an die Kernkraft so dankbar sein, weil wir immer noch Kohle, Gas und Öl verbrauchen dürfen.
Gibt es ein Diagramm zu dieser Kalenderwoche?
Das UBA versorgt die „Ute“ ……
Physik für Grünwähler?
Frau Fröhlich, ihre Zahlen sind Müll. Sie sagen nichts aus. Energie wird sekundengenau benötigt. Irgendwelche Wochen- oder Monatsaussagen sind Müll und nur für die Klimakirche gedacht. Wochen- oder Monatszahlen sagen nicht darüber, wieviel Strom an einem bestimmten Tag z.B. 12:00 Uhr gebraucht wurde und ob an diesem Tag verkauft oder gekauft werden musste. Bitte beten Sie zu Ihren Klimagott, dass die Gaskraftwerke auch Gas erhalten.
Heute hatten wir die erste Hellbrisenkrise und mussten 9 € die Mwh dazuzalen, damit jemand zeitnächst den überflüssigen Solar- und Windstrom abnimmt und es nicht zu Braunout und Blackout kommt.
Industrielle Großanlagen können grundsätzlich nicht verlust- oder gefahrlos ihren Betrieb unterbrechen.
@ Frau Frölich
Laut Bundesnetzagentur haben wir in DE 2.046 Gaskraftwerke mit einer Nettoleistung von 273 GW und die können in 365 Tagen im Jahr 2.391 TWh Strom liefern – theoretisch. Fragen Sie mal bei der Bundesnetzagentur nach, weshalb sie das nicht zulässt.