(ARG)
Im nordrhein-westfälischen Horn-Bad Meinberg trat natürliches Kohlendioxid aus, das mehrere Menschen verletzte. Der Vorfall ereignete sich in einem Kurpark, der für seine natürlich sprudelnde Minelalquelle bekannt war – beziehungsweise, wegen dieser Quelle errichtet wurde.
Mofetten sind natürliche Kohlendioxid-Quellen im Boden, die vor allem aus der Gegend und das böhmische Karlsbad bekannt sind – aber auch in der Eifel, deren Maare erloschene Vulkane sind. Im lippischen Bad Meinberg wurde um 1770 vom Landesherrn ein Kurpark um eine vermeintliche Wasserquelle herum angelegt, die sich später als Gasquelle (Mofette) herausstellte. Wobei Mofetten meist „blubbern“ – also sowohl Wasser wie auch CO2 enthalten. Erhöht-moderate CO2-Konzentrationen in der Luft (> 1%, ansonsten im Mittel o,o42%) wirken auf Patienten beruhigend und schmerzlindernd, weswegen man Mofetten in vielen Kurorten findet.
Zu viel Kohlendioxid in der Atemluft wirkt allerdings betäubend oder einschläfernd, weswegen Schweine vor der Schlachtung heutzutage mit CO2 betäubt werden. Anfang März kam es im Kurpark Bad Meinberg zu einem verstärkten Austritt des Gases, der mehrere Personen in Mitleidenschaft zog (Ohmacht?). Besonders schwer hatte es eine Reinigungskraft im Keller des Kurgebäudes getroffen, da sich im Gebäude vermutlich Gas ansammelte und aufkonzentrierte.
Das CO2-Vorkommen unter der Stadt ist lange bekannt und wird als „Meinberger Dom“ bezeichnet – die Mofette, bzw. deren unterirdische Quelle, soll weltweit eine der größten unterirdischen CO2-Quellen sein. Oder stammt das Kohlendioxid aus viel tieferen Schichten und kann in einer Bruchzone, auf der Meinberg wohl liegt, ausgasen?
Die „Deep hot Biosphere“-Theorie von Thomas Gold, dem 2004 verstorbenen Physiker und Multigenie, weist darauf hin. In seinem Buch, deutsch „Die Biosphäre der heißen Tiefe“, erklärt Gold, daß sich Kohlenwasserstoffe und -Oxide wie Methan (Erdgas), Kohlendioxid, Kohle und Mineralöl gleichzeitig mit der Entstehung des Planeten gebildet hätten und nicht (nur) von prähistorischen Plankton-Sedimenten oder Farn-/Nadelwäldern abstammten, also nicht „fossil“ sind. Der Physiker vermutete zudem, daß tief im Erdmantel (unter 30-50km Tiefe) sich bakterienähnliche Lebewesen von den dort reichlich vorkommenden energiereichen Kohlenwasserstoff-Lagerstätten ernähren. Das energiearme CO2 könnte ein Stoffwechsel-Endprodukt dieser Organismen sein und langsam nach oben strömen.
Nun ist Bad Meinberg nicht Neapel und hat auch keinen Vesuv nebenan, der alle paar Jahrhunderte verheerend ausbricht. Aber die Existenz einer Mofette mitten im Ort, und das Wissen um einen „Gasdom“ sollte die Behörden schon zur Vorsicht gemahnen – ähnlich der Situation in Kohleminen, die meist auch gefährliches Gas enthalten.
Erweitern Sie Ihr Wissen um die natürlichen Kohlenstoffvorkommen auf der Erde – und bestellen Sie „Thomas Gold: Die Biosphäre der heißen Tiefe und der Mythos der fossilen Energieträger„

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Da dort um den Austritt die CO2-Luftkonzentrationen erhöht sind, müßte es dort auch in einem Luftdom über der Austrittsstelle viel wärmer sein. Und das seit Jahrzehnten seitdem CO2 austritt.
Aber: Noch niemals hat man diese von der Voodoo-Wissenschaft behauptete Treibhaus-Temperaturerhöhung gemessen! Ein weiterer Versuchsbeweis, dass CO2 nichts erwärmt oder nur in homöopathischen Dosen wirkt.
Danke für den Artikel.
Dr. Willie Soon https://tkp.at/2024/01/12/astrophysiker-willie-soon-zerlegt-klima-narrativ-beitucker-carlson/
00:01:49 Fossile Brennstoffe im Weltraum
00:14:27 Globale Erwärmung im Laufe der Geschichte
00:25:31 Äußere Einflüsse ruinieren die Wissenschaft
Vorab: Ich wohne in der betroffenen Region, bin Dipl.-Geologe und habe für die Kohlensäureindustrie hier in der Gegend in den letzten Jahrzehnten mehrere Tiefbohrungen auf Kohlensäure betreut.
Hier wurden einige Sachen in den Kommentaren und auch im Artikel durcheinandergeworfen. Diese kann und will ich nicht alle aufführen und diskutieren, möchte aber einige Anmerkungen machen. Die folgenden Angaben sind grob vereinfacht, bitte deshalb nicht Spitzfindigkeiten versuchen.
Bad Meinberg befindet sich im sogenannten Heilgarten Deutschlands. Dort sind mehrere bekannte Bäder zu finden. Die dort zu Tage tretenden oder in Bohrungen genutzten Wässer weisen fast alle natürliche Kohlensäure in höheren Konzentrationen auf. Weiterhin wird Kohlensäure in Bohrungen gefördert und gewerblich für die Getränkeindustrie genutzt.
Einschub – Kohlensäure (H2CO3) ist grob gesagt nichts anderes als in Wasser gelöstes CO2 (H2O + CO2 = H2CO3).
Die hier genutzte und in den Wässern gelöste Kohlensäure ist ein Überbleibsel des tertiären Vulkanismus. Damals drangen Vulkanite an Störungszonen der Mittelmeer-Mjösen-Zone auf. Dort bricht Europa grob angegeben vom Rhone-Delta über den Rheingraben bis nach Skandinavien auseinander.
Es bilden sich bei so etwa immer Triple-Junction-Points, d.h. drei Störungszonen, von denen aber eine immer stillgelegt wird. Ausgehend vom Vogelsberg bilden der Oberrheingraben und die Niederrheinische Bucht die aktiven Arme (dort gibt es deshalb auch heute noch Erdbeben), die hessische Senke östlich des Eggegebirges und der Leinetalgraben den inaktiven Arm. In diesem Arm stiegen im Tertiär aber Vulkanite auf (der nördlichste „Vulkan“ Deutschland befindet sich in Sandebeck, einem Ortsteil von Horn-Bad Meinberg, so ein Zufall). Beim Aufstieg der Vulkanite kam es natürlich zu einer Druckentlastung, was wiederum aufgrund der geänderten Verhältnisse zu einer Ausgasung aus den noch flüssigen Gesteinen führte.
Diese Gase migrierten durch die durchlässigeren Gesteinsschichten und sammelten sich in einigen Bereichen, in denen die geologischen Voraussetzungen für einen Speicher erfüllt waren. Dies sind zum Beispiel östlich des Eggegebirges Bereiche, die erst Ost-West eingeengt und verfalltet wurden, anschließend die Falten auch noch Nord-Süd gepresst wurden, so dass Hochbereiche entstanden. Steht dann an einem solchen Hochbereich ein durchlässiges Gestein mit entsprechendem Porenvolumen unter einem undurchlässigen Gestein an, sammelt sich das Gas.
Und diese Situation (nur in etwa, es haben auch noch Störungssysteme und Brüche damit zu tun) ist in Bad Meinberg gegeben. Und eine natürliche Ausgasung findet über kohlensäurehaltige Quellen, an natürlichen Austritten (es gibt hier in der Gegend Bereiche, in denen man häufiger mal tote Tiere finden kann, dann war der CO2-Gehalt in der bodennahen Luft mal wieder zu hoch, CO2 ist schwerer als Luft, kriecht also in Senken, Keller usw. und bildet dort tödliche Konzentrationen). Der aktuelle Gasaustritt ist möglicherweise auf Arbeiten an den Bohrungen zurückzuführen, wobei aber noch nichts bekannt ist.
Nähere Angaben können z.B. dem Buch „Geologie im Weser- und Osnabrücker Bergland“ entnommen werden. Das kann neben anderen sehr guten Schriften kostenlos auf
https://www.gd.nrw.de/pr_bs_gebietsmonografien.htm
heruntergeladen werden.
Die Bergleute hatten dafür früher Kanarienvögel in Käfigen.
Die Zeitung Ruhr 24.de schreibt, dass diese Quelle eine natürliche Vulkanquelle ist.
Als Therapie empfehle ich eine „Entlastungsbohrung“, vielleicht kriegen sie dann auch sowas wie die „Blaue Lagune“ bei Reykjavik?
Werden Schweine wirklich mit Kohlendioxid betäubt und nicht mit Kohlenmonoxid? Das letztere führt jedenfalls zu Bewusstlosigkeit und Tod, ohne dass man etwas bemerkt, während das erstere meines Wissens zu einem qualvollen Ersticken führt.
Monoxid, jede Wette. Bei Dioxid ist eine extrem hohe Konzentration nötig und der Tod langsam und qualvoll. Bei Monoxid schläft man bei niedrigen Konzentration ein und wacht einfach nicht mehr auf. Dafür bezahlt man Schornsteinfeger, die Abzug und O2 Zuzug unterschrieben, trotzdem passiert es immer wieder….
Die Ganze steuert nur Eins: CO2 ist pöhse pöhse pöhse…
Als Tierschützer weiß ich, daß Schweine mit CO2 qualvoll erstickt werden. Das ist eine häufig angewandte Methode bevor sie abgestochen werden. Der Todeskampf dauert mehrere Minuten. Auf der anderen Seite ist CO2 ein lebensnotwendiges Gas für die Natur. Also kein pöhses Gas
Ist dann die Blutwurscht noch gut?
Qualvoll ersticken
Deshalb war auch das Ersticken mit Helium im Gespräch.
Ist aber zu aufwändig und zu teuer.
Deshalb bleibt man beim quälen.