Es gibt Feinde, die sieht man kommen wie einen aufkommenden grimmigen Sturm beim Segeln. Für die Energiewende gibt es einen bisher unsichtbaren Energiewendefeind. Vilfredo Federico Damaso Pareto (1848–1923) hieß ein Schweizer Ingenieur italienisch-französischer Herkunft. Er formulierte das Pareto-Prinzip, die berühmte 80/20-Regel. Das Prinzip beschreibt asymmetrische Verteilungen, bei denen wenige Elemente die Effekte dominieren. Ein Beispiel (speziell für die SPD): Die obersten 26,8 Prozent der Steuerpflichtigen zahlen 79,6 Prozent der Lohn und Einkommensteuer. Die untere Hälfte der Steuerzahler trägt dagegen nur 4,3 Prozent zum Einkommensteueraufkommen bei.
Jeder kennt die 80/20-Regel im Alltag. Sie hilft, Prioritäten zu setzen, weil sie zeigt: Nicht alles ist gleich wichtig. Ein relativ kleiner Teil der Aktivitäten bringt den größten Effekt. Perfektionismus ist eher etwas für Ideologen – eine gewisse Vernachlässigung der „letzten 20 Prozent“ lohnt dagegen fast immer. Hier kollidiert Pareto allerdings schon kräftig mit der deutschen Gründlichkeit. Die 80/20-Regel ist kein Naturgesetz, sondern eine häufig beobachtete Verteilung. Sie beruht auf vielfältiger Erfahrung. Die Zahlen sind dabei nur Richtwerte: In der Realität können es auch 70/30, 90/10 oder 85/15 sein.
Pareto und die ersten 20 Prozent der Energiewende
Heute spukt Pareto wie ein ungebetener Geist durch jede PowerPoint-Präsentation der Energiewende. Er sitzt unsichtbar im Energieministerium an Katharina Reiches Schreibtisch, lehnt in jeder Netzleitstelle am Türrahmen und murmelt: „20 Prozent der Maßnahmen bringen 80 Prozent des Erfolgs… und die letzten 20 Prozent bringen die Pleite.“
Das Pareto-Prinzip ist eine ganz schlechte Nachricht für alle Sorten Ideologen, wie Endsieger im Krieg, Covidnull-Ausrotter, CO2-Neutralisten und ausschließlich Erneuerbare-Energie-Einführer – Leute, die alles so gerne 100-prozentig hätten. Klingt doch viel besser: „Hamburg wird schon 2040 zu 100% CO2 neutral sein. Haben wir so beschlossen, Hurra“. Leider wird Hamburg wohl schon 2035, lange vor dem Energiewende-Endsieg, lange vorm Überschreiten der 80 Prozent, bankrott gehen.
Womit wir wieder bei der Energiewende wären. Wie spöttelte Bundeskanzler Merz vor einiger Zeit im Bundestag in Richtung AfD? „Wir stehen zu diesen internationalen Verpflichtungen (Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen – Anm. des Verfassers). Das steht im Koalitionsvertrag, Auch an dieser Stelle werden wir den Koalitionsvertrag einhalten. Wir werden alles tun, um dieses Ziel zu erreichen. Ich stelle Ihnen allerdings nicht in Aussicht, dass wir damit eine Deindustrialisierung unseres Landes einhergehen lassen. Das Gegenteil ist richtig. Wir wollen Klimaschutz und Industriestandort miteinander verbinden. Darauf ist das gesamte Bemühen der Bundesregierung gerichtet“. Hoffentlich sagt Pareto im Jahre 2035 nicht lakonisch: „Na ja, sie haben sich stets bemüht“.
Die ersten paar Prozente waren ein Spaziergang im Sonnenschein
Die Energiewende begann für die selbsternannten Vorreiter wie ein Wellness-Wochenende. Die ersten 10 Prozent: Solar aufs Dach – läuft, Windräder aufs Feld – läuft, Effizienz verbessern – läuft, zumindest theoretisch, ein bisschen Speicher bauen – läuft, solange niemand fragt, wie lange.
Man konnte fast glauben, die Energiewende sei ein Selbstläufer. Na ja, sie kostete. Aber da Sonne und Wind ja bekanntlich keine Rechnungen verschicken, würde bald alles gut werden. Nur ein paar böse „Energiewendehasser“ wie der Autor erhoben Einwände und wurden verlacht oder gecancelt. Von Pareto hatten die Energiewender noch nie etwas gehört.
Wirtschaftsminister Habeck hingegen glaubte sich schon auf der Zielgeraden der Energiewende angekommen, weil er Stromverbrauch mit Primärenergieverbrauch verwechselte. Offenbar hatte ihn niemand darauf aufmerksam gemacht, dass man sich zur vollständigen Klimaneutralität verpflichtet hatte. Vollständig, nicht nur Strom, sondern auch Industrie, Heizung und Verkehr – alles klimaneutral in 19 Jahren. Pareto nickt zufrieden: „Wir sind noch weit von 80 Prozent entfernt! Habt Ihr Euch da nicht ein bisschen übernommen?“ Und die Antwort war: „Oooch, menno, 100 Prozent ist doch viel besser als 80 Prozent. Die Welt wird uns bewundern! Außerdem steht es im Koalitionsvertrag. Und was da steht, wird gemacht“.
Die letzten 20 Prozent: Willkommen im Energiewende-Endgame
Jetzt sind wir bei etwas über 20 Prozent. Der „Point of no return“ ist längst überschritten. Die Kernkraft ist ganz weg. Zwei Drittel der Kohlekraftwerke sind auch schon weg. Was noch steht, wird nach und nach im Volksfeststil bei Bockwurst und Bier in die Luft gesprengt. Das ganze Land steht schon voller gigantischer Windräder und Solarpaneele. Mal gibt es zu wenig Strom, mal gibt es zu viel Strom – aber immer ist es zu teuer. Alle die schönen Speicher zusammengerechnet reichen gerade mal für zwei Stunden Dunkelflaute. Weit mehr als fünfhundert Milliarden sind bereits verpulvert.
Für die gesprengten Kern- und Kohlekraftwerke sollen jetzt Gaskraftwerke gebaut werden, die fürs erste mit LNG betrieben werden. Später sollen sie dann mit grünem Wasserstoff laufen. Die Europäische Union hat Deutschland ganze 12 Gigawatt „genehmigt“. Das wären 24 Gaskraftwerke der gängigen 500-MW-Klasse. Die würden, wenn sie denn jemals gebaut werden, etwa 18 bis 20 Milliarden Euro kosten. Gebraucht werden aber viel, viel mehr. Denn auch die Autos sollen elektrisch fahren, die Häuser elektrisch geheizt und der Stahl soll elektrisch geschmolzen werden.
Ein modernes Gaskraftwerk mit USLNG emittiert tatsächlich etwas weniger CO2 pro kWh als ein modernes Kohlekraftwerk – aber der Abstand ist deutlich kleiner, als die „Gas ist halb so schlimm wie Kohle“-Erzählung suggeriert. Rechnet man es mit den Leckagen der vollen LNG-Kette durch, dann ergibt sich eine CO2-Netto-Einsparung von etwa 150–350 g CO2eq pro kWh, je nachdem wie ehrlich man die LNG-Vorkette und Methanleckagen bilanziert. Hat mal jemand von den Rechenkünstlern bei den grünen Thinktanks ausgerechnet, was eine Tonne vermiedenes Kohlendioxid kostet?
Der Wasserstoff – Held oder Hypothek?
Die Politik ruft: „Aber wir steigen ja auf grünen Wasserstoff um!“ Die Physik antwortet: „Ihr verzwanzigfacht einfach die Kosten!“ Denn der Herr Pareto rechnete nach – und alle wurden blass.
Zur Herstellung von einem kg Wasserstoff braucht man 55 kWh Strom. Aber 1 kg Wasserstoff kostet 5–8 Euro. Mit einem Kilogramm Wasserstoff kann man 10 Kilowattstunden Strom erzeugen. 45 Kilogramm gehen durch die Wirkungsgradkette verloren. Für eine zweiwöchige Dunkelflaute braucht man über zwei Millionen Tonnen davon. Die reine Herstellung von zwei Mio. Tonnen grünem Wasserstoff liegt grob bei 10–16 Milliarden Euro, gerechnet ohne die Berücksichtigung von notwendigen Pufferspeichern (Salzkavernen etc.), ohne die notwendige Verdichtung/Verflüssigung, ohne Transport, ohne Rückverstromung (Gasturbinen) und deren Kapitalkosten.
Kurz gesagt: Eine gesicherte H2Backup-Kilowattstunde liegt realistisch in der Größenordnung von etwa 1 €/kWh – eher darüber. Zum Vergleich – ein Kernkraftwerk wie Isar2 hat dies für weniger als 5 ct/KWh erzeugt. Und dazu noch ganz und gar CO2-frei.
Ihr wollt 100 Prozent? Dann zahlt auch 100 Prozent
Pareto seufzt: „Es fehlen noch 80 Prozent bis zur vollständigen Klimaneutralität. Tja, so ist das eben.“ Ganz langsam setzt sich in der Politik eine Erkenntnis durch. Das Geld ist alle. „Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen.“ Dies rief Bundeskanzler Merz zum Aschermittwoch in Trier in die Mikrofone, höchstwahrscheinlich davongetragen von der Begeisterung über seine eigene Redekunst, den Kopf leicht schräg gehalten und den spontan aufbrandenden Beifall der Zuschauer wie Kakao schlürfend. Da hatte er noch nicht mit dem sensiblen Lars darüber gesprochen, der das ganz anders sieht.
Auf dem Weg zum Endsieg sind völlig unerwartet ein paar Hindernisse aufgetreten. Eine Dunkelflaute: Zwei Wochen lang keine Sonne, kein Wind – aber 83 Millionen Menschen, die trotzdem Kaffee kochen wollen. Grüner Wasserstoff – klingt grün, kostet aber so viel wie ein Wochenendtrip ins Casino nach Monte Carlo. Speicher noch und nöcher – die allerdings nur für zwei Stunden reichen. Reservekraftwerke – die 300 Tage im Jahr Däumchen drehen, weil sie nur selten benutzt werden dürfen – wie ein Fitnessstudio-Abo für eine einzige Trainingsession im Monat.
Wer konnte das denn ahnen? Pareto steht daneben, kaut an einem Grissini und sagt: „Es kommt noch schlimmer, ich hab’s euch gesagt. Es sind immer die letzten Meter, die am teuersten sind.“
Die Rechnung ist simpel: Die ersten 10 Prozent Energiewende waren vergleichsweise günstig und effizient, machbar. Seither steigen die Integrationskosten exponentiell an. Für den weiteren Ausbau der Energiewende kommen bis 2035 je nach Prognose eine bis eineinhalb Billionen Euro an Infrastrukturkosten auf Deutschland zu. Und für die letzten 20 Prozent vielleicht noch mal drei Billionen. Aber dieser Fall wird nicht eintreten, da bis dahin die Physik und die Ökonomie längst die Tür eingetreten und die Energiewender vom Acker gescheucht haben.
Die Energiewende erzeugt ein System, das hauptsächlich aus sehr teuren Dingen besteht, die schon einzeln nicht funktionieren, geschweige denn im System. Derzeit ist eine Korrektur des Energiewende-Kurses de facto unmöglich, da auch der kleinste Verbesserungsvorschlag einen gigantischen Aufruhr der milliardenschweren Energiewende-Lobby hervorruft. Wenn diese Leute nur einen minimalen Bruchteil ihrer asozialen Gewinne einsetzen, können sie alles haben: Wissenschaftler, die bescheinigen, dass alles gut wird, wenn man nur noch ein bisschen mehr vom Selben investiert. Journalisten, die selbst den größten Unfug als Durchbruch der Energiewende feiern. Politiker, die am Koalitionsvertrag festhalten, auch wenn die Energiewende „uns umbringt“.
Pareto lächelt milde: „Das ist kein Energiesystem. Das ist ein Museum. Eure Geräte stammen aus dem Mittelalter.“
Pareto ist kein Feind der Energiewende. Er ist nur der Typ, der im Hintergrund sitzt und sagt: „Ihr könnt 100 Prozent haben – aber nicht zum Preis von 80 Prozent. Ihr könnt billig oder perfekt – aber nicht beides. Ihr könnt mit der Physik und der Ökonomie nicht verhandeln. Ihr könnt das Energie-Einspeise-Gesetz (EEG) novellieren, aber nicht die Kirchhoffschen Gesetze.“
Und während die Energiewender versuchen werden, die letzten 20 Prozentim Stil der japanischen Kamikaze zu erobern, sitzt Pareto im Schatten und flüstert: „Ich bin nicht gegen euch. Ich bin nur… realistisch.“ Vielleicht sollte man ihn nicht länger als Feind der Energiewende sehen. Vielleicht ist Vilfredo Federico Damaso Pareto einfach der Projektmanager, den niemand bestellt hat, der aber recht behält. Und vielleicht lautet die eigentliche Frage nicht: „Wie erreichen wir 100 Prozent?“ sondern: „Wie viel Pareto verträgt die Energiewende, bevor sie sich selbst überholt?“
Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Mit den ersten Prozenten, das stimmt ja nicht. Die ersten Versuche zur Windkraft waren unter Reichsminister Ley, aber der Führer war nicht interessiert. Und was kam in den 70 Jahren danach ? Nichts. Keiner wollte den Windstrom kaufen, da helfen nur Subventionen, nicht Prozente.
Das Pareto-Prinzip (80/20-Regel) besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwands erzielt werden.
Die 80% der GWh sind von den Erneuerbaren mit nur 20% der Gesamtkosten.
Nur 20% der GWh sind von den fossilen Kraftwerken und den Atomkraftwerken mit 80% der Gesamtkosten verbunden.
Die schwächsten zwei Wochen am Stück für die Erneuerbaren die ich 2026 gefunden habe:
KW6 mit 48,2% Anteil der Erneuerbarer Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung.
KW7 mit 44,3% Anteil der Erneuerbarer Energien an der öffentlichen Nettostromerzeugung.
Das bedeutet doch das man die Erneuerbaren erst mal weiter ausbaut um die Dunkelflaute, kürzer zu machen und die GWh aus den Erneuerbaren zu steigern, in der Dunkelflaute.
Das mit dem Wasserstoff können sie Herr EIKE-Admin doch vergessen, das wird nur eine Nischenanwendung werden.
Heutzutage kann man sich einen Stromspeicher für um die 80 €/kWh Nennspeicherkapazität beschaffen und das innerhalb von wenigen Tagen.
Da reden wir über ca. 2 Cent was das Speichen von Solarstrom noch kostet und selbst wenn es 4 Cent/kWh sind spielt das keine große Rolle.
Was soll das mit dem Wasserstoff noch in Stromsektor?
Die Batteriespeicher haben im Jahr 2023 um ca. +3,9 GW zugelegt.
Die Batteriespeicher haben im Jahr 2024 um ca. +4,3 GW zugelegt.
Die Batteriespeicher haben im Jahr 2025 um ca. +4,1 GW zugelegt.
Da stellt man sich dann doch die Frage, wer brauch da z.B. 2035 noch die zusätzlichen 12 GW Gaskraftwerke, wenn im Jahr ca. +4 GW bei den Stromspeichern dazu kommen?
Kurz gesagt: Eine gesicherte Solarstrom-Backup-Kilowattstunde liegt realistisch in der Größenordnung von 0,10 €/kWh – eher darunter.
Bei der alten Solarstromanlage mit neuem Stromspeicher kostet die kWh aus dem Stromspeicher um die 3 bis 4 Cent.
Solarstrom der zeitgleich verwendet wir nur ca. 1 Cent/kWh.
Übrigens,
ganz und gar CO2-frei ist der Atomstrom auch nicht, Herr EIKE-Admin.
Übrigens Herr EIKE-Admin,
das AKW-Isar2 hat in den vergangen fast 3 Jahren genau 0 kWh Strom abgeliefert.
„Das bedeutet doch das man die Erneuerbaren erst mal weiter ausbaut um die Dunkelflaute, kürzer zu machen und die GWh aus den Erneuerbaren zu steigern, in der Dunkelflaute.“
Also mehr Solarausbau verkürzt die Dunkelheit und mehr WKA-Ausbau verkürzt die Flautenzeiten.
Frau Frölich, lassen Sie sich schnell Ihre geniale Idee patentieren und schreiben Sie an eine Mathematik-Dissertation, Themenverschlag: Die Multiplikation einer Null mit einem etwas vergrößertem Faktor hat einen wachsenden Grenzwert weit jenseits von Null zu Folge. Bewiesen durch die grüne Erneuerbare Praxis.
Oder, setzen Fünf, mit Verlaub Sie sind ein sehr repräsentatives Exemplar grüner Dummheit, oder?
„Die Batteriespeicher haben im Jahr 2023 um ca. +3,9 GW zugelegt.
Die Batteriespeicher haben im Jahr 2024 um ca. +4,3 GW zugelegt.
Die Batteriespeicher haben im Jahr 2025 um ca. +4,1 GW zugelegt.
Da stellt man sich dann doch die Frage, wer brauch da z.B. 2035 noch die zusätzlichen 12 GW Gaskraftwerke, wenn im Jahr ca. +4 GW bei den Stromspeichern dazu kommen?“
Um eine Jahrhundert-Dunkelflaute (in Anlehnung an Jahrhundertflut) müsste Deutschland für ca. 6 Wochen Energie speichern, also ca. 55 TWh. Wie niedlich sieht doch das bisher Erreichte aus. Diese Menge gilt für Batteriespeicher. Für Wasserstoffspeicher würden ca. 110 TWh benötigt.
Auch hier rechnen Sie, Frau Frölich, klassisch repräsentativ für grüne MINT-freie Logik.
Mit Ihre gepriesenen jährlichen Zuwachsrate sind wir in knapp 7.000 Jahren am rettenden Ufer, oder?
„Kurz gesagt: Eine gesicherte Solarstrom-Backup-Kilowattstunde liegt realistisch in der Größenordnung von 0,10 €/kWh – eher darunter.“
Eine Kilowattstunde, die aus einem Langzeitspeicher kommt, um eine Dunkelflaute zu überbrücken, kann unmöglich 0,10 € kosten. Seriöse Studien (z. B. Fraunhofer oder IAEw) taxieren solche Backup-kWh eher im Bereich von 0,50 € bis 1,50 € – und das ist nur die optimistische Untergrenze, oder?
Was sagt Ihr Chef zu dem ständigen Blödsinn, den Sie hier verzapfen, ggf. der Zweck heiligt die Mittel, oder?
Die Ökos rechnen gerne vor wieviel importierte Energieträger man durch Wind- und Sonnenenergie sparen kann. Nicht nur deren Rechnung ist daneben, diese Aussage an sich ist Bullshit. Über die Wertschöpfungskette werden aus diesen Energieträgern, und Rohstoffen, hochwertige Industriegüter wie Maschinen, Autos, Investitionsgüter sowie Agrarprodukte hergestellt die Europa dann entweder selbst verwendet oder in die Welt verkauft. Wer verkauft muss auch einkaufen, so sind die Spielregeln, niemand soll glauben dass Europa Zugang zu Exportmärkten bekommt ohne selbst zu importieren. Nennt sich Handelsausgleich. Der Ausbau von fluktuierenden Wind- und Sonnenstromerzeugern ist nicht nur physikalisch-technisch ein Irrsinn sondern auch handelspolitisch; kein Land welches Energieträger exportiert wird weiter Konsumgüter aus Europa importieren wenn Europa dessen Energieträger nicht mehr einkauft. Auch bei diesem Thema gilt der immer richtige Spruch: dumm, dümmer, grün….
In diesem Zusammenhang gibt es ein aufschlussreiches Video bei X, das die profunden Kenntnisse unserer Politiker in den Naturwissenschaften zeigt. Ich will es hier gern verlinken (gefunden bei Danisch):
https://x.com/tomdabassman/status/2029342619642290465?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2029342619642290465%7Ctwgr%5E8d13499f4ea3669f0d2a5f92e3b968ce38a78df9%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.danisch.de%2Fblog%2F2026%2F03%2F06%2Fder-treibhauseffekt-kurz-erklaert%2F
Kurz zusammengefasst: Der Treibhauseffeket entsteht, weil wir immer mehr CO2 in die Luft blasen, die Atmosphäre, die sich zwischen Sonne und Erde befindet, deshalb immer dünner wird und die Sonne deshalb immer heißer.
Tja, wieder was gelernt ….
Wie kann man da noch an der ökonomischen Vernunft unserer Politiker zweifeln?
Die Energiewende erzeugt ein System, das hauptsächlich aus sehr teuren Dingen besteht, die schon einzeln nicht funktionieren, geschweige denn im System.
Auch das ist eine gute Beschreibung, die ich mir merken werde.
Man sollte Pareto hinter eine Brandmauer verbannen!
leider sitzen in den meisten parlamenten fast nur TECHNSICH, PYHSIKALISCHE FLACHWURZLER , welche von „wessen brot ich ess – dessen lied ich sind „-experten??? beraten werden . und der rest der VOLKSVERTRETER??? schweigt , um ihre pfründe nicht zu verlieren .
Bitte nur mit Vor- und Nachnamen kommentieren, danke.
„Hat mal jemand von den Rechenkünstlern bei den grünen Thinktanks ausgerechnet, was eine Tonne vermiedenes Kohlendioxid kostet?“ Das fragt Manfred Haferburg alias Pareto im obigen Bericht.
Ich erweitere die Fragestellung: „Hat mal jemand von den Rechenkünstlern bei den grünen Thinktanks ausgerechnet, wie viel Grad Celsius Klimaschutz uns eine Tonne vermiedenes Kohlendioxid bringt?“
Frau Alanka,
(Alanka)
„Hat mal jemand von den Rechenkünstlern bei den grünen Thinktanks ausgerechnet, wie viel Grad Celsius Klimaschutz uns eine Tonne vermiedenes Kohlendioxid bringt?“
(Kuck)
Gar nichts.
Die Sonne allein bestrahlt die Tagseite mit 470 W/qm (ohne Treibhauseffekt !!)
und die nächtlichen Wolken liefern allein eine Gegenstrahlung von 310 W/qm.
Ist das nicht eine tolle Aufgabenverteilung auf Tagseite und Nachtseite ?
Nur daher beträgt die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite nur ca. 10 K.
Hat jemand mal gesehen das es auf der Erde seit ungefähr 3 Millionen Jahren im Durchschnitt immer kälter wurde.
Da sind 1 oder 2°C Klimaschwankungen Pippifax.
Dinosaurier haben 170 Millionen Jahre mit bis über 1000PPM und bis ü.10°C höheren Temperaturen als Heute gelebt.
[scinexx.de/news/biowissen/dino-dinner-futter-gabs-genug/]
Wir leben in einem Eiszeitalter und nicht in einer Warmzeit!
[humanorigins.si.edu/research/climate-and-human-evolution/climate-effects-human-evolution]
Schon vor 50 Jahren gab es ab 28°C in den Schulen in Schleswig-Holsteins hitzefrei und keine Panikmeldungen.
Egal was es kostet, sagt die linksgrüne Treibhausgemeinde, wenn wir jetzt nicht das Geld aufwenden, dann wird es uns später die Erde kosten.
Und niemand lacht oder widerspricht sofort, wenn solche Glaubensapostel auftreten. Wir sind einfach zu tolerant erzogen, deshalb können sich Lügen fortpflanzen.
Dazu kann ich Ihnen sagen dass die CO2-Halbierung von D (also 350 MtCO2/a) langfristig 0,003 Grad bringt. Pro Tonne/a wären das also 0,0086 milliardstel Grad.
Niemand, denn darum geht es ja gar nicht, es geht nicht um Klimaschutz bzw. Klimarettung, so wie es bei den Sozialisten nie um den Aufbau des Sozialismus ging!, oder?
Werter Herr Haferburg,
Danke für diesen Beitrag.
Habe noch nie etwas von Pareto gehört, die 20 zu 80 Zusammenhänge sind mir aber ohne Pareto völlig klar und immer Entscheidungs bzw. Beurteilungshilfe.
Ich denke genau wie Sie und ein nicht zu unterschätzender Grund dafür ist, bin Ossi wie Sie. Habe der DDR eine sehr solide Allgemeinbildung zu verdanken, das Training zum analytischen Denken und die Nutzung des gesunden Menschenverstands. Im Westen und heute hier wird nur das Wiederholen von MSM Parolen dressiert unter Ausschalten vom Hirn.
Die unterschiedliche Denkweise ist meistens feststellbar.
Zu Wasserstoff-Preis: die Energiebilanz ist unveränderbar katastrophal. Die Energie, die im Gas steckt, wenn man dieses aus der Erde zerrt, wird zu 50% in Strom umgewandelt. Nach der Umwandlung und H2 bleiben 25% übrig, bei der Umwandlung von H2 in Strom nur noch 12,5%. 87,5% der Ursprungsenergie geht verloren. Totes Pferd, mehr als tot.
Herr Georgiev,
Zu Wasserstoff-Preis: die Energiebilanz ist unveränderbar katastrophal. Die Energie, die im Gas steckt, wenn man dieses aus der Erde zerrt, wird zu 50% in Strom umgewandelt. Nach der Umwandlung und H2 bleiben 25% übrig, bei der Umwandlung von H2 in Strom nur noch 12,5%. 87,5% der Ursprungsenergie geht verloren. Totes Pferd, mehr als tot.
Sehr gut beschrieben!
Herr Gerorgiev, ich möchte mich Ihrem Dank an Herrn Haferburg gene anschließen!
Bleibt trotzdem die Frage, ob bei bestommten Forenteilnehmern eine „Hirnbefruchtung“ eintritt.
Übrigens: Die Bezeichnung „Pareto-Prinzip“ war mit vor der Wende auch nicht bekannt. Das erste mal hörte ich das Anfang der 90er von einem Bekannten, der das stolz wie Bolle von einer „Weiterbildungsmassnahme“ der Spasskasse mitbrachte.
„Bleibt trotzdem die Frage, ob bei bestimmten Forenteilnehmern eine „Hirnbefruchtung“ eintritt.“
Das Problem sind wohl nicht einige Belehrungsresistente oder MSM-Indoktrinierte Forenteilnehmer, sondern die Reichweite von kritischen Seiten wie „EIKE“ oder „unser Mttleuropa“.
Es steht auch uns zu Andere auf diese hinzuweisen.
Werde mal sehen ob ich T-shirts oder Polos mit dem Klimawandel seit Millionen Jahren bedrucken lassen kann.
Mit dem Hinweiss: „Wir befinden uns hier.“
Könnte auch EIKE zur eigenen Finanzierung machen.
170 Million Jahre der Dinos (mit Abbildungen der Dinos) und die stetige Abkühlung seit 3 Million Jahren.
Am besten auf Englisch um Sie international anzubieten.
Eine Grafik wie [humanorigins.si.edu/research/climate-and-human-evolution/climate-effects-human-evolution] könnte den Grund bilden.
Dazu Dinos, Enstehung der Menschen, und wo wir uns Heute befinden.
Gute Qualität und wir können bei der Gestaltung mitwirken.
20€ fur ein T-shirt und 40€ für ein bedrucktes Polo.
[rakaille-company.com/eigene-produktion/die-textilproduktion-in-der-tuerkei.html]
Weiss nicht wie gut dieses Werk ist.
Aber vor 40 Jahren hab ich schon bessere Immitate als Originale grosser Marken in der Türkei gekauft.
Engagiere mich Gegebenfalls 10 Polos zu kaufen.
Wir müssen einfach nur mehr sichtbar werden!
MfG
Ich halte solche Ost-West-Pauschalurteile für wenig überzeugend. Bildung ist in erster Linie individuell. Gute und weniger gute Lehrer, neugierige und weniger neugierige Schüler gab es in beiden Systemen.
Außerdem sollte man vorsichtig sein, aus der eigenen Biografie auf ganze Gruppen zu schließen.
In den Naturwissenschaften und in der Industrie sieht man eher, dass Leistung von Personen und von Arbeitskulturen abhängt, nicht davon, ob jemand im Osten oder Westen aufgewachsen ist.
Und die Behauptung, im Westen würden nur „MSM-Parolen“ wiederholt, passt auch nicht wirklich zur Realität. Viele der technisch und wissenschaftlich erfolgreichen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute sind nun einmal im Westen entstanden. Das spricht eher dafür, dass dort analytisch und methodisch sehr erfolgreich gearbeitet wurde.
Was Heß davon hält, interessiert die Wirklichkeit nicht wirklich.
In der DDR konnte man kein Fach abwählen, man musste um das Abitur zu bekommen ALLE Fächer bestehen. Zusätzlich wurde das Denken in Zusammenhänge trainiert und gefordert. So wie ein Sportler, der mehr trainiert besser ist, so denkt auch ein Hirn besser, wenn es dazu trainiert wird. Und in der Urteilsbildung über komplexe Zusammenhänge ist man besser, wenn man in jedem Fach ausgebildet wurde. Ob dass der Heß anerkennt ist sowas von egal!
Im Westen heißt es, ich habe den Schein also weiß ich bescheid, du hast kein Schein also weißt du nichts. Im Spruch „individuell“ schimmert diese primitive Denke schon durch. In der DDR hatten praktisch alle eine hochwertigere Allgemeinbildung. Der Spruch „ein leichter Schlag am Hinterkopf erhöht das Denkvermögen“ wurde befolgt, ein bisschen mehr Zwang ist im bestimmten Alter eben zuträglich.
Mit einer Quote von vielleicht 90% erkennen ich sehr schnell, wer wo ausgebildet wurde.
Die intelligenten denkenden Wessis mögen mir verzeihen!
Die Analysetiefe Ihres Beitrags ist leider gering. Sie leiten aus persönlichen Erfahrungen weitreichende Aussagen über ganze Gruppen ab, ohne Daten, Vergleich oder Selektionseffekte zu berücksichtigen. Das ist weniger Analyse als eine Verallgemeinerung aus Anekdoten.
Ich halte solche Pauschalurteile weiterhin für problematisch. Dass man in der DDR alle Fächer belegen musste, stimmt. Aber daraus folgt nicht automatisch eine „hochwertigere Allgemeinbildung“. Entscheidend ist nicht nur Breite, sondern auch Tiefe, Methodik und wissenschaftliche Kultur.
Gerade in Naturwissenschaft und Technik sieht man ja, dass viele der international erfolgreichen Industrien und Forschungseinrichtungen im Westen entstanden sind von Halbleitern über Maschinenbau bis Chemie. Das wäre kaum möglich gewesen, wenn dort angeblich nur „Parolen wiederholt“ worden wären. Die Daten und die Realität widerlegen also ihre Analyse.
Außerdem ist Vorsicht geboten, aus der eigenen Erfahrung auf ganze Gruppen zu schließen. In beiden Systemen gab es sehr gute und weniger gute Schüler, Lehrer und Ingenieure. Die Leistungsunterschiede innerhalb einer Gruppe sind in der Regel größer als die zwischen Ost und West.
Und noch ein Punkt: Wenn in der DDR nur etwa 10–15 % eines Jahrgangs Abitur machten, während heute deutlich mehr ein Gymnasium besuchen, vergleicht man oft schlicht unterschiedliche Teile der Leistungsverteilung. Das erklärt leicht den Eindruck, dass die Gruppe „besser“ war. Auch das gehört in eine Analyse.
Deshalb überzeugt mich ihre These einer generell „überlegenen“ DDR-Allgemeinbildung nicht. Bildung ist in erster Linie eine individuelle Leistung, nicht eine Eigenschaft einer Herkunftsgruppe.
Lesen Sie mal nach im Buch von Prof. Ulrich Kutschera aus Kassel „Klimawandel im Notstandsland“.
Dieser „phöse Wessi“ bestätigt genau die durch Erfahrung erworbenen Standpunkte von Georgiev und mir und anderen hier.
Ihr Beitrag
Günter Heß
Antwort auf Peter Georgiev
8. März 2026 9:35
erzeugt bei mir nur den Eindruck von inhaltsleerem Geschwurbel, mit vielen Worten wenig bis nix gesagt ….
Ich finde, die vielen gut ausgebildeten jungen Menschen, im Osten wie im Westen, verdienen etwas mehr Respekt als solche Pauschalurteile. Sie können das gern „Geschwurbel“ nennen. Wenn Vorurteile plötzlich als analytische Fähigkeiten gelten, wirkt das auf mich eher wie eine rhetorische Umdeutung als wie Analyse.
Das ist höflich ausgedrückt. Es ist doch interessant, dass eine gute DDR-Ausbildung nicht davor schützt, dass derjenige Schwachsinn denkt und sich unnütz fühlt.
Heinemann, wer „bezahlt“ Ihre Brötchen?
Sie kennen doch sicher die alte Volksweisheit dahinter?
DAS ist ganz sicher der Schlüssel zu Ihren „Aktivitäten“ hier!
Wetten das ….?
Günter Heß 8. März 2026 9:35
Es stimmt nicht ganz. Wenn man keine Lust auf Bio/Kunst/Musik hatte oder keine Notwendigkeit dafür sah, konnte man es durch die Wahl der Ausbildungsstätte durch etwas anderes ersetzen.
Was man auf jeden Fall nicht gelernt hat, war eine Argumentation ala „bereits die Schamanen wussten“ oder „ich habe gelernt, dass X in Situation Y keine Rolle spielt, also spielt X generell keine Rolle“, wie man es hier von einigen hört. Da muss man sich manchmal fremdschämen.
Allerdings ist das hier IMHO generell nicht das Format für eine differenzierte Betrachtung. Da prallen von allen Seiten Vorurteile und Pauschalisierungen aufeinander bzw, werden als solche empfunden.
Herr Schmidt, woher haben SIE Ihre seltsamen „Weisheiten“???
Aus Ihrem Schauspielunterricht im 13. oder 14. , 15. Jahr zum Abi oder dem „Bremer Abi“ mit Religion und Sport als Hauptfächern?
Tatsächlich gab es in den höheren Klassenstufen der POS und zum DDR-Abi die nötige Entscheidung zwischen Kunsterziehung oder Musik und bei den Sprachen (meist aus organistorischen Gründen) die Entscheidung zwischen Englisch oder Französisch, war aber auch geprägt durch die „delegierenden Schulen“, in denen man die zweite Fremdsprache (neben Russisch) begonnen hatte, „Hopping“ haben die stringenten Lehrpläne nicht vorgesehen.
Biologie (die es heute wohl als Fach nicht mehr gibt) stand in der DDR nicht zur Disposition. (Dem Herrn Heß können Sie das gerne erzählen, aber nicht alten Ossis ….)
Daneben gab es in 11/12 der DDR-Penne noch fakultative Ergänzungskurse bei MINT, ich hatte in Physik die „Oszillografie“ belegt und habe mir später einen Oszi (mechanisch und elektronisch) selbst entwickelt und gebaut, der heute noch funzt ….
Tun SIE hier also bitte nicht so, als ob SIE irgendeine Ahnung von der DDR-Bildung hätten.
Ulrich Tengler 9. März 2026 23:04
Es ist immer wieder faszinierend, wenn mir jemand mein Leben in der DDR erklären will. Ich habe prophylaktisch nochmal mein Abi-Zeugnis rausgekramt und dort ist Mathematik/Physik/Chemie/Geography/Deutsch/Russisch/Englisch/Geschichte/Stabi/Sport mit Note aufgeführt und Biologie hat einen ‚/‘, da wir das nicht hatten (Musik/Kunst fehlen komplett). Einige meiner Mitschüler haben prophylaktisch Bio an der VHS belegt, für den Fall, dass Sie doch in eine medizinische Richtung gehen wollen.
Vielleicht sollten Sie Ihr Wissen über das Bildungssystem der DDR nochmal auffrischen?
Sie glauben wirklich, ganz besonders schlau zu sein?
„Berufsausbildung mit Abitur“ in der DDR hat zu keinem vollwertigen Abitur im Sinne von allgemeiner Hochschulreife geführt („Schnellbesohlung mit Berufsausbildung“), da es wegen der prinzipiellen Fächerstreichung (nicht wie Sie hier suggerieren wollten als „Wahlmöglichkeit“!) zu fachweisen Zulassungsbeschränkungen im Studium führte (logisch, ich möchte nicht einmal von einem Arzt, der „VHS-Bio“ hatte, behandelt werden …).
Es war in den drei Jahren weder ein vollständiges Abi, noch eine richtige Berufsausbildung möglich …..
BTW: Schauen Sie nochmal in Ihr Zeugnis der 10. Klasse, da gibt es garantiert eine Bio-Note.
Sie sollten nicht versuchen, andere irgendwie für dumm zu verkaufen, gelle.
Ulrich Tengler 10. März 2026 11:12
Einfach lesen, was ich geschrieben habe: „Wenn man keine Lust auf Bio/Kunst/Musik hatte oder keine Notwendigkeit dafür sah, konnte man es durch die Wahl der Ausbildungsstätte durch etwas anderes ersetzen.“ EOS oder Beruf mit Abitur war eine Wahlmöglichkeit.
Wenn Bio/Kunst/Musik wegfallen, sagt das schon von vornherein, dass das Abitur nicht vollständig (verglichen mit einem der EOS) ist. Und ja, es standen auch weniger Stunden für die einzelnen Fächer zur Verfügung. Und doch durften wir am Ende die gleichen Abitur-Prüfungen ablegen wie die EOSler …
Es ging ums Abitur, das erst im Anschluss an die 10. Klasse folgte …
Aber schön, dass Ihnen doch noch eingefallen, dass es noch was anderes als die Penne gab …
Warte immer noch darauf zu Wissen warum Merkel als Tochter eines Pastors studieren durfte.
Die Stasi Akten über Merkel werden immer noch Geheim gehalten.
I.M. Merkel?
Es durften einfach viele Töchter und Söhne von Pfaffen studieren, oder?
Sie war in der SED. Und man konnte, wenn man wollte, eine Gesinnung über die absolute Überlegenheit des Kommunismus demonstrieren, nicht leichter als das. Wenn man daran nicht geglaubt hat, auch. Dann standen alle Türen offen. Bei Jungs war es manchmal schwieriger, für manche Richtungen musste man sich zu 3 Jahre Armee verpflichten.
So lange man sich nicht klar gegen die Staatsordnung positioniert hat, war das eigentlich kein Problem.
Das war nicht nur von „Richtungen“ abhängig. Meine Eltern, beide aus „Nichtintelligenzler-Elternhäusern“, beide in den 50ern in der DDR ein Ingenieurstudium erfolgreich absolviert, da waren die Sprößlinge automatisch „Intelligenzler“ und damit nicht mehr „Arbeiterklasse“ und waren damit prinzipiell mit Auflagen belegt, die mit den schulischen Leistungen nichts mehr zu tun hatten.
Ings waren in der DDR ja prinzipiell recht schlecht bezahlt und als „Angestellte“ prinzipiell auch mit grundsätzlich 20% Lohnsteuer belegt (die „Arbeiter“ mit effektiv weit unter 5%), und ich als „DDR-Intelligenzlersproß“ hätte ohne „3 Jahre“ nicht mal ein Stipendium bekommen ….
Fast schlimmer als die Bezahlung war, dass nicht der Ing dem Schlosser etwas zu sagen hatte, sondern umgekehrt….
Über die Chancen zum Studium war ich schlecht informiert, da ich Abitur in Bulgarien gemacht habe. Wahrscheinlich hat mein Hauptwohnsitz dazu geführt, dass ich Glück hatte und weniger gefiltert wurde. Auf jeden Fall waren fast alle meiner Seminargruppe fähig…
Sie haben insofern Recht,das im Westen sehr viele Erfindungen gemacht wurden,welche wegweisend waren. Nun als Ossi kenne ich beide Seiten. Musste aber in den letzten Jahren feststellen,das das Bildungsniveau trastisch nachgelassen hat.Ich behaupte das Allgemeinwissen im Osten war besser. Viele gut ausgebildete junge Leute sind nach 1990 in den Westen gegangen.Wenn ich das Bildungssystem bei meinen Enkeln sehe wird mir schlecht !!!!!!!!! Das hat was mit Wohlstandsverblödung zu tun.Eine Gebildete Bevölkerung wählt nicht rot,grün,schwarz um die Energieversorgung eines Landes zu zerstört,wegen CO2!!!!!
Herr Träber, niemand weiß genau, wie viele oder zum welchen Teil BRD Erfindungen ihren Anfang in der DDR genommen haben. Nur wegen der Unmöglichkeit, diese Erfindungen in der DDR umzusetzen oder Abwanderung der führende Köpfe wurden diese als BRD Erfindungen zu Reife gebracht. In meiner Uni wurde über viele gemunkelt…
Der Schwerpunkt der heutigen Ausbildung ist die Selbstdarstellung.
Naja, Herr Georgiev,
denken Sie einfach das es deutsche Erfindungen waren.
Ohne deutsche Raketentechnik wären die USA und Russland wohl nicht so schnell in den Weltraum gereist.
In der Schiffrierung war Deutschland mit Enigma wohl auch Allen voraus.
Und der Dieselmotor wurde auch in Deutschland entwickelt.
Die erste Internetverbindung auch.
https://www.informatik-aktuell.de/persoenlichkeiten-der-informatik/50-jahre-informatik.html%5D
„Die erste offizielle E-Mail in Deutschland erreichte am 3. August 1984 die Universität Karlsruhe, was als Beginn des Internet-Zeitalters gilt.“
Zeiss stellte die besten optischen Geräte de Welt her.
MP3 stammt aus Deutschland und wurde maßgeblich vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen entwickelt.
Also scheixx ich auf die Angelsachsen.
MfG
Ich glaube, hier werden mehrere Dinge vermischt. Erstens: Dass viele gut ausgebildete Ostdeutsche nach 1990 in den Westen gegangen sind, stimmt. Das zeigt aber gerade, dass die Systeme danach stark durchmischt wurden. Heute arbeiten Ost- und Westdeutsche seit über 30 Jahren in denselben Universitäten, Firmen und Schulen. Ein klarer Ost-West-Unterschied in der Bildung lässt sich daraus kaum noch ableiten.
Zweitens: Aus den Erfahrungen mit den eigenen Enkeln auf das gesamte Bildungssystem zu schließen, ist schwierig. Einzelbeispiele sagen wenig über ein ganzes Land aus. Bildungssysteme haben sicher Probleme, das wird auch im Westen viel diskutiert, aber daraus folgt nicht automatisch, dass früher „im Osten alles besser“ war.
Drittens: Der Zusammenhang zwischen Bildung und Wahlentscheidungen ist deutlich komplexer. Menschen mit sehr unterschiedlichen Bildungswegen wählen ganz unterschiedliche Parteien. Politische Entscheidungen allein mit „Bildung“ oder „Unbildung“ zu erklären greift daher meist zu kurz.
Deshalb überzeugt mich die These einer generell überlegenen „ostdeutschen Allgemeinbildung“ weiterhin nicht. Bildung hängt stark von individuellen Fähigkeiten, Motivation und Umfeld ab, weniger von der Herkunft aus einem bestimmten Teil Deutschlands.
Wie auch, Herr Heß, über 35 Jahre „Westbildung für alle“ haben logischerweise ihre Spuren hinterlassen, fällt natürlich nur noch „alten weisen Männern“ wie Georgiev oder Träber oder mir auf ….
Das habe ich schon verstanden, dass nur Ihnen das auffällt. Weisheit zeigt sich aber selten darin, recht zu haben, sondern darin, die eigene Wahrnehmung gelegentlich zu hinterfragen. Sonst bleibt vom „alten weisen Mann“ irgendwann nur noch der alte Mann.
SIE, Herr Heß, haben nicht allzuviel verstanden…
Erläutern Sie bitte mal, woher Sie Ihre „Weisheiten“ gewonnen haben, dann würde sich ganz bestimmt einiges klären …. 😉
Sie sind nicht allein 😉
Nochmal bezüglich „erfolgreich Unternehmen im Westen „:
Gemäß Marx waren Unternehmen in der DDR verboten, deshalb gab es dort keine! Nicht weil es Ossis nicht konnten! Nur mal ein kleines Beispiel, wie kastriert ihr Allgemeinwissen und somit das Urteilsvermögen ist!
Bin 90 mit 2 leeren Hosentaschen und 0 Ausbildung zu Marktwirtschaft gestartet und habe die Konkurrenz aus dem Westen die Rücklichter gezeigt! Aufgrund Allgemeinbildung, analytisches Denken und Urteilsvermögen auf höheren Niveau als im Westen!
Zunächst einmal freue ich mich für Sie und gratuliere Ihnen zu Ihrem unternehmerischen Erfolg. Das ist eine persönliche Leistung, auf die man zu Recht stolz sein kann.
Dass es in der DDR keine privaten Unternehmen gab, lag selbstverständlich am System und nicht an den Menschen. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass Ostdeutsche generell besser ausgebildet oder analytischer gewesen wären.
Ein einzelnes persönliches Erfolgsbeispiel ist zudem kein Beleg für eine generelle Überlegenheit einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Unternehmerische Erfolge gab und gibt es im Osten wie im Westen – und sie hängen vor allem von individuellen Fähigkeiten, Einsatz und Umständen ab, nicht von der Herkunft.
Man sollte außerdem nicht vergessen, dass ein großer Teil dessen, was Ostdeutsche nach 1990 wirtschaftlich nutzen und persönlich genießen konnten, von Märkten über Kapital bis hin zu funktionierenden Unternehmen und Technologien, zuvor von den von Ihnen so kritisch betrachteten Westdeutschen aufgebaut und erarbeitet worden ist.
Im Übrigen sind Pauschalurteile über ganze Bevölkerungsgruppen keine Analyse. Das wurde doch vermutlich auch in der DDR gelehrt, oder?
Gerade deshalb halte ich solche Verallgemeinerungen über „höheres Urteilsvermögen“ ganzer Regionen für wenig überzeugend. Die Unterschiede zwischen einzelnen Menschen sind in der Regel deutlich größer als zwischen Ost und West.
Du bist limitiert Günter und deine Geschmiere ist eine Mischung aus Vorurteile und Klugscheißerei!
Wieder wiederholst du, dass mir das in der DDR beigebracht wurde, dass die Wessis schlecht ausgebildet sind! So ein Schwachsinn!
Du kapierst ja nicht einmal den Begriff Urteilsvermögen! Das bedeutet in einer unübersichtlichen, komplexen und in dieser Form noch nie dagewesene Situation richtig zu verstehen, beurteilen und die besten Entscheidungen daraus zu schlussfolgern. Wenn du so oft wie ich in einer wichtigen Sitzung beobachtest, wie bei einem größeren Problem alle nach und nach schweigen, die Blicke sich auf mich richten und danach meine Beurteilung befolgt wird, da man meine sehr hohe Trefferquote kennt und sich lieber auf meine als auf die eigene Beurteilung verlässt, dann weißt du wovon ich spreche. Wirst du nie erleben!
Ich habe es wenige Male, auch im Westen erlebt, dass man mich nach kurzen Wortwechsel im weiteren Verlauf ignoriert. Weiß warum. Ich habe selbst unzählige Male einen Gesprächspartner ignoriert, da nach meinem Urteil er das Niveau der Diskussion nicht folgen kann. Klar ausgedrückt: der schlaue merkt sofort, dass sein Gegenüber dumm ist, der dumme merkt nichts.
Dass der übergosse Mehrheit der Wessis bezüglich Allgemeinwissen, Logik und Urteilsvermögen mit mir nicht mithalten kann, das hat mir niemand erzählt, sondern stellte ich täglich fest. Bei alte Ossis mit DDR Ausbildung ist der Anteil deutlich geringer.
Merke: der Schlaue merkt dass sein Gegenüber dumm ist, der Dumme merkt nichts.
Danke für die Rückmeldung, Sie haben eindeutig analytisch gezeigt, dass ich dumm bin und Sie sehr schlau. Das haben Sie mit unverkennbarer Logik, Allgemeinwissen und Urteilsvermögen gezeigt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man aus meiner Dummheit nicht auf alle Wessis schließen sollte. Im Gegensatz zu mir gibt es da sehr viele sehr gute Naturwissenschaftler und Ingenieure in allen Altersgruppen.
Sind Sie „gelernter Pastor“? 😉 , kann ansonsten Ihren „Beitrag“ logisch nicht mehr einordnen … 😉 (zuviel „Geschwafel drumherum“ ….)
… doch, ich kann diesen Beitrag natürlich einordnen, mit fast 70 und als Ex-Ossi der über 20 Jahre (unerwartet….) doch ziemlich erfolgreich als Selbstständiger war, kann ich das „mittlerweile“!!! 😉
Dass Sie als Selbstständiger erfolgreich waren, freut mich für Sie – dazu kann man nur gratulieren. Erfolg als Selbstständiger ist eine beachtliche Leistung. Nur macht eine erfolgreiche Biografie persönliche Einschätzungen noch nicht automatisch zu Analysen.
Interessant finde ich allerdings, dass Sie „Wessis“ vorwerfen, ohne Argumente aufzutreten, während Sie selbst im Wesentlichen Ihre eigene Biografie und Selbstdarstellung als Beleg anführen. Alter, Lebenserfahrung und beruflicher Erfolg sind sicher wertvoll, aber sie ersetzen keine Argumente.
Ach Herr Heß, lassen Sie Ihren „Pastorenschleim“ bitte auch mir gegenüber … 😉
„Selbstständigsein“ mir dem „Drumrum“ können Sie augenscheinlich mangels eigener Erfahrungen oder „Draht“ zu Erfahrungsträgern überhaupt nicht beurteilen, wohl doch nur „Sesselpupser“, der einen kennt, der einen kennt ……, also weitab von der eigentlichen Wertschöpfung ….
Berichten Sie doch mal lieber etwas Substanzielles zu Ihrer Vita, so, wie Sie sich hier gebärden, sind Sie mir eindeutig zu „glitschig“ ….
Kleiner Nachtrag:
Aber Herr Heß, vielleicht können Sie mir ja mal als Wessi auf die Sprünge helfen:
Vor ein paar Tagen bin ich mal wieder durch einen (neueren….) Mitarbeiter meines Firmenkäufers „aus dem tiefen Westen“ telefonisch geerdet worden:
Bevor dieser (ich habe den mal in dieser Firma „gesehen“ und kenne grob seine „Funktion“, aber mehr Persönliches war nicht ….) irgendwann zur Sache kommen wollte, wollte der sich erst einmal „einleitend“ über meinen Gesundheitszustand erkundigen.
Ich kenne das ja nur von „Wessis“, und die Leute von dort (Kunden und Lieferanten), mit denen ich regelmäßig geschäftlich zu tun hatte, hatten recht schnell begriffen, dass ich keine Auskünfte zu meiner Prostata, Corona, Kniegelenken, Huminü, letztem Geschlechtsverkehr, Haarausfall usw. erteile und mich im Wesentlichen nur das geschäftliche Anliegen interessiert.
(Wenn man „zusammen schon mal Schweine gehütet hat“, ist das natürlich anders ….).
In der Wendezeit und danch habe ich ja durchaus einige Schulungen „mitgenommen“, aber solche Sachen kamen dabei nicht vor. Haben SIE, Her Heß, dafür eine einleuchtende (bitte nicht erleuchtende …) Erklärung?
Herr Georgiev
Merke: der Schlaue merkt dass sein Gegenüber dumm ist, der Dumme merkt nichts.
Überheblichkeit ist Dummheit.
Beides stimmt Herr Kuck. Daher ignoriert der Schlaue im weiteren Gespräch den Dummen, weil das Gespräch kein Sinn macht. Und der Dumme macht überheblich mit seiner Leier weiter, weil er nichts merkt.
Bin nicht mit Gelassenheit gesegnet und wenn man mich wiederholt mit dem gleichen Mist zumüllt, kann ich unverblümt meine Meinung sagen.
Im der DDR gab es keine Grüne, nicht wegen Verbote, sondern weil mit den entsprechenden Eigenschaften die ich beschrieb, die Mehrheit den Unfug abgelehnt hat. Ausnahmen bestätigen die Regel, eine spätere Kanzlerin war und ist grün. Und gilt als Naturwissenschaftlerin, obwohl sie von der Natur definitiv keine Ahnung hat. Dass sie über ein sehr engen Bereich der Physik eine Arbeit geschrieben hat, ändert nichts daran.
Sie persönlich würde ich eher im Westen lokalisieren, aber mit dem Verstand, der im Osten weiter verbreitet ist.
Herr Georgiev,
jeder Mensch hat wohl eine Berechtigung zu Leben.
Personlich versteh ich nicht den Nutzen und Wert von Picassos oder annderen abstrakten Werken.
Aber das ich Sie nicht versteh, sagt nicht das Sie unnütz sind.
Schon uralte Höhlenmalereien waren teils abstrakt.
Also was ist schlau oder dumm?
Gerade die Vielfallt/Verschiedenheit der Menschen und abstraktes Denken hat uns so Anpassungsfähig gemacht.
Der Akademiker ist oftmals auch der Dumme ohne einfaches handwerkliches Geschick.
Desiderata von Max Ehrmann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Desiderata_(Gedicht)
Volksweissheit bezeugt nicht unbedingt Intelligenz, sondern einfach nur langzeitige Erfahrung.
Schmied wird man nicht durch akademische Titel und Formeln, sondern nur durch Testen, vemitttelte Erfahrung und Übung.
MfG
Für Schlauheit gibt es unterschiedliche Kriterien, manche halten Schlagfertigkeit für Intelligenz, was grundfalsch ist.
Für mich ist das Eentscheidende Kriterium das heute unbekannte Wort „Urteilsvermögen „, also in sehr komplexe unbekannte Situation richtig verstehen und die beste Entscheidung zu treffen. Bei Entscheidung ist nicht gemeint, nehme ich den Schirm mit oder nicht, sondern zB folgende:
Die gegnerische Armee ist durchgebrochen, man muss 30.000 junge Männer in den sicheren Tod schicken, um abzuriegeln, bis genügend Kräfte zusammen gezogen werden. Tut man es nicht, kann die Schlacht und der Krieg verloren gehen. Tut man es können 30.000 umsonst sterben. Exakt voraussehen geht nicht. Urteilsvermögen was mehr bringt.
Über Tod und Leben kann und will ich nicht entscheiden, aber über den Wohlstand vieler Familien musste ich ständig entscheiden, ohne die Ergebnisse der Entscheidungen wie das kleine 1×1 berechnen zu können.
Grundlage dafür ist, neben ein bisschen Genetik ein breites Allgemeinwissen und der Zwang, ständig den Kopf anzustrengen. Bei mir brutaler als in der DDR, habe Deutsch als Fremdsprache in Bulgarien innerhalb von 12 Monaten gelernt. Täglich vormittags 50 Vokabeln, nachmittags Kontrolle darüber. Uniform in der Schule zu Erhöhung der Disziplin, wie bei der Armee. Geschadet hat es mir nicht. Beim Studium in der DDR war ich mit den Aufgaben fertig, als meine Kollegen noch im Tafelwerk geblättert haben. Da man mir mit Gewalt die Formeln eingehämmert hat, musste ich nicht blättern, sondern mich aufs Denken konzentrieren. Gegenüber heutige Ausbildung bin ich Lichtjahre vorn.
Das sind objektive Tatsachen!
Im Westen dagegen einmal, der Osten hat nichts auf die Beine gebracht also sind Ossis minderwertig ( im Hinterkopf definitiv) und ich habe den Schein also bin ich überlegen und du ohne Schein bist nichts. Habe aber bei Tischgespräche über Autos mit Diplomphysiker wiederholt festgestellt, dass diese mit den Größen Drehmoment und Drehzahl heillos überfordert sind. Trotz Diplom in Physik keine Ahnung von Schulphysik, Fachidiot gem meiner Oma. Diplom schutzt vor Dummheit nicht.
Bin allergisch wenn jemand (praktisch immer aus dem Westen) mit eigene Scheine und Fragen über mein Lebensweg Überlegenheit demonstrieren will, anstatt mit Fakten und Zusammenhänge zu argumentieren.
Das grösste Problem ist wohl das Handwerk (blaue Kittel) gegenüber Studierten unterbewertet wird.
Ohne Elektriker, Klempner, Schreiner, Maurer, Bauern, Friseure usw. sind die sogenannten Hochgelehrten und Influenzer wohl aufgeschmissen.
Mein über 300 Jahre altes Haus aus Stein und Lehm wurde ohne Architekten gebaut und steht immer noch.
Legt einfach mal alles einen Monat lahm.
Mit Tausch könnt ihr euch gegenseitig helfen.
Dann werden die „sogenannten“ Eliten verstehen das ohne Euch nichts geht.
Ohne euch gibt es weder Waffen noch Soldaten!
Herr Sachs, SO ist es!!!
Ich habe w.o. den Prof. Kutschera aus Kassel zitiert, dessen Erkenntnis ist, das trotz der heutigen „Gymnasialquote“ von 60+ oder mehr % letzendlich auch nur 10 – 15 % brauchbarer „Akademiker“ in praxi übrig bleiben!!!
Der Rest sind unglückliche und beruflich fehlgeleitete verkrachte Existenzen, die aus lauter Frust nur noch grün wählen …..
Der Bauer ernährt uns, der Maurer baut unsere Häuser, ohne Elektriker kein Strom und ohne Klempner kein fliessendes Wasser.
Wozu braucht die Menschheit unnütze Akademiker, Architekten und Politiker?
Um Pyramiden oder 830m hohe Hochhäuser zu bauen, statt vorhersehbaren Überflutungen wie im Ahrtal vorzubeugen?
„Dieter als Kanzler!“
Bin 65 und Rentner in Frankreich.
Hausbesitzer und ü. 2000 € Rente reichen mir.
Ausser privat (untem Gürtel) und Sentimental bin ich unbestechlich.
MfG 😉