Vijay Jayaraj
Die wiederholte Behauptung, die Klimawissenschaft sei „abgeschlossen“ [settled], übersieht unzählige Unsicherheiten, konkurrierende Prozesse und Computermodelle, die bei der Überprüfung anhand der Realität ihr Ziel verfehlen. Die Erklärung der Endgültigkeit in einem solchen Bereich reflektiert politische Zuversicht – sogar Arroganz – und nicht wissenschaftliche Reife.
Die Divergenz zwischen Modellen und der Realität
Computermodelle – die auf falschen Prämissen basieren – sind die Bibel der modernen Klimabewegung. Und das, obwohl der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) das Klima als „gekoppeltes, nichtlineares, chaotisches System” beschreibt, für das langfristige Vorhersagen praktisch unmöglich sind.
Politische Maßnahmen, die Billionen von Dollar kosten, stützen sich ausschließlich auf die Ergebnisse dieser digitalen Simulationen. Aber ein Modell ist nur so gut wie seine Annahmen. Wenn diese Annahmen nicht mit der physikalischen Welt übereinstimmen, verwirft ein ehrlicher Wissenschaftler das Modell. Das Klima-Establishment hingegen verwirft die Daten.
Der Bericht des US-Energieministeriums (DOE) vom Juli 2025 mit dem Titel „Critical Review of Impacts of GHG Emissions on the US Climate” (Kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima der USA) enthüllte eine harte Wahrheit: Erfundene Szenarien, die angeblich die zukünftige Erwärmung des Klimas darstellen, sind Übertreibungen, die wenig mit der beobachteten Realität zu tun haben.
Dr. Roy Spencers neueste Analyse vom Januar 2026 untersuchte die Temperaturtrends der letzten zehn Jahre aus 39 Klimamodellen im Vergleich zu Beobachtungen, gesammelt mit Wetterballonen, Satelliten und Analysen meteorologischer Daten. Er bestätigte, dass „alle 39 Klimamodelle größere Erwärmungstrends aufweisen“ als aus den „Beobachtungsdaten“ hervorgeht.
Darüber hinaus ignorieren Theorien zum Treibhauspotenzial (GWP) sogenannter Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO₂) die Realität der atmosphärischen Sättigung, sagt Dr. William Happer. Bei der aktuellen Konzentration von CO₂ in der Atmosphäre gibt es nur noch eine begrenzte Menge an Infrarotstrahlung, die durch zusätzliche Mengen des Gases beeinflusst werden kann. Mit anderen Worten: Der Erwärmungseffekt von CO₂ ist begrenzt und nimmt mit zunehmender Menge immer weiter ab. Dennoch gehen die Modelle von einem höheren Erwärmungspotenzial aus, als es in der Natur zu beobachten ist.
Nicht die Vulkaneruption Ihres Vaters
Die Auswirkungen der Unterwassereruption des Hunga Tonga im Januar 2022 veranschaulichen die Komplexität des Klimasystems. Das Nettoergebnis des Vulkanausbruchs war nicht die typischerweise zu erwartende Abkühlung, sondern vielmehr ein komplexes Zusammenspiel konkurrierender Faktoren, die sich weitgehend gegenseitig aufhoben, so dass die Auswirkungen auf die Temperaturen nahezu null waren.
Dieses Ergebnis steht in starkem Kontrast zu historischen Vulkanausbrüchen. Der Ausbruch des Tambora im Jahr 1815 kühlte die Erde um fast 1 Grad Celsius ab und führte zu einem „Jahr ohne Sommer“. Ausbrüche in hohen Breitengraden in den 540er, 1450er und 1600er Jahren führten durch die Einbringung von Sulfaten in die Stratosphäre zu einer erheblichen globalen Abkühlung.
Das Klimasystem verfügt über Rückkopplungsschleifen und andere Wechselwirkungen, die so komplex sind, dass selbst ein einzelnes Vulkanereignis die Grenzen unserer Vorhersagefähigkeit aufzeigt. Dennoch werden Klimapolitik und sogenannte Lösungen mit einer Gewissheit vorangetrieben, die nur von den Unbesonnenen geteilt und von den Unehrlichen vorgetäuscht wird.
Welches Extremwetter?
Der vielleicht am wenigsten ehrliche Aspekt des Klimakreuzzugs ist die Instrumentalisierung des Wetters. Naturkatastrophen werden dem Klimawandel angelastet und damit auch den Industrien, die das Kohlendioxid ausstoßen, das als der ultimative Buhmann gilt.
Der Bericht des DOE aus dem Jahr 2025 bestätigte jedoch andere Erkenntnisse, wonach die meisten extremen Wetterereignisse in den Vereinigten Staaten keinen langfristigen Trend aufweisen. Behauptungen, dass Hurrikane, Tornados und Überschwemmungen an Häufigkeit oder Intensität zunehmen, werden durch die Betrachtung historischer Daten widerlegt.
Auf das festland übergreifende Hurrikane zeigen keinen signifikanten Aufwärtstrend. Trotz Vorhersagen von Küstenüberschwemmungen ist der globale Meeresspiegel seit 1900 nur um etwa 20 cm gestiegen. Eine Beschleunigung des Anstiegs über den historischen Durchschnitt hinaus ist in den Messungen der US-Gezeitenpegel nicht erkennbar.
Noch aussagekräftiger ist die Messgröße, auf die es am meisten ankommt: das Überleben der Menschen. Daten zeigen, dass die Sterblichkeitsrate aufgrund von Naturkatastrophen im letzten Jahrhundert drastisch gesunken ist. Wir sind heute sicherer vor den Auswirkungen der Naturgewalten als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit.
Die Ironie dabei ist, dass die globale Begrünung der letzten vier Jahrzehnte – eine Ausdehnung der Vegetationsdecke um 11 Millionen Quadratmeilen – wesentlich durch den Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre vorangetrieben worden ist. Der Bösewicht in der Erzählung der Klimaalarmisten hat sich als mitverantwortlich für messbare Verbesserungen in den Ökosystemen erwiesen.
Es steht außer Frage, dass sich das Klima im Laufe der Zeit verändert und dass CO₂ die Temperaturen beeinflusst, wenn auch, wie bereits erwähnt, in abnehmendem Maße, je höher seine Konzentration in der Atmosphäre ist. Die überwältigenden Beweise zeigen jedoch, dass Kohlendioxid ein äußerst nützliches Molekül ist – und als Spurengas in der Atmosphäre, das Pflanzen und letztlich alles Leben versorgt gilt: je mehr, desto besser.
Es ist höchst fraglich, ob Computermodelle klimatische Komplexitäten – wie Rückkopplungsprozesse – so genau analysieren können, dass sie eine umfassende Umstrukturierung der globalen Energie-Infrastruktur rechtfertigen.
Die Klimafrage als ungeklärt zu betrachten, bedeutet nicht, die Wissenschaft zu leugnen, sondern sie zu respektieren. Empirische Forschung lebt von Skepsis, von der Bereitschaft, Annahmen zu hinterfragen, und von der Weigerung, Modellergebnisse als endgültig anzusehen. Diesen jahrhundertealten Prozess zu ignorieren bedeutet, den Lebensstil und das Leben von Milliarden Menschen zu gefährden.
This commentary first appeared at RealClear Markets on February 6 and has been republished here with permission.
Autor: Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO₂ Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.
Link: https://cornwallalliance.org/why-climate-science-is-not-settled/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Damit landet man bei der Frage, was sind Felder, wie zweifelsfrei ist unser Verständnis derer, mit aller Konsequenz über Wirkraum, Zeit usw.
Und da wirds dann richtig spannend, weil die bisherigen Theorien zunehmend infrage gestellt werden.
Nach heutigem Stand sind Felder das Fundament unserer besten Theorien.
Innerhalb des gegenwärtig anerkannten physikalischen Rahmens gilt, alles, was wir experimentell beschreiben können, erscheint als Feld oder Feldwechselwirkung.
Das betrifft elektromagnetische Bindungen, chemische Bindungen, atomare Struktur, Festkörper, Kernkräfte und sogar Masseentstehung (Higgsfeld).
Das sogenannte Standardmodell ist vollständig eine Theorie quantisierter Felder.
Es gibt darin keine fundamentaleren „Teilchenobjekte“, denn Elektronen, Quarks usw. sind „Anregungen von Feldern“.
Ohne Feldkopplungen zerfällt unsere gesamte Erklärung von Materie.
Aber die Physik unterscheidet zwischen funktionierend und fundamental
Hier beginnt die eigentliche Vorsicht der modernen Physik, denn dass etwas alle bekannten Phänomene erklärt, bedeutet nicht zwingend, dass es ontologisch abgeschlossen ist.
Historisch gesehen galt:
Newtonsche Kräfte – sind fundamental – ist heute Feldbeschreibung
Kontinuierliche Materie – ist fundamental – sind heute Atome
Klassische Felder – waren fundamental – sind heute Quantisierte Felder
Jede Ebene erklärte erfolgreich Bindungen und war dennoch emergent.
Deshalb stellt man heute auch Felder selbst infrage, nicht weil sie schlecht funktionieren, sondern weil sie konzeptionelle Probleme besitzen.
Die offenen Probleme der Feldbeschreibung sind Hinweise darauf, dass QFT vermutlich nicht die letzte Ebene ist.
(a) Unendlichkeiten & Renormierung
Feldtheorien liefern zunächst divergente Größen und Renormierung funktioniert extrem gut, das wirkt jedoch mathematisch wie eine effektive Beschreibung aber nicht wie eine endgültige Struktur.
(b) Raumzeit wird vorausgesetzt
Felder existieren auf Raumzeit, aber Gravitation (Allgemeine Relativität) besagt, wenn Raumzeit quantisiert werden muss, können klassische Felder darauf nicht fundamental sein.
(c) Informations- und Entropiegrenzen
Schwarze-Loch-Physik deutet darauf hin das Information mit der Fläche skaliert und nicht mit Volumen. Das passt nicht zu kontinuierlichen Feldern.
Deshalb existieren ernsthafte Alternativen, was keine Science-Fiction ist, sondern hochpotente, aktive Forschung:
→ Strings
Felder entstehen aus schwingenden eindimensionalen Objekten.
→ Loop Quantum Gravity
Raumzeit selbst ist diskret; Felder emergent.
→ Quantum Information Ansatz
Realität basiert auf Verschränkungsstruktur, Felder entstehen daraus.
→ Emergent Quantum Field Theory
Felder als kollektive Freiheitsgrade tieferer Systeme.
Deshalb bleibt auf die Frage „Was sind Felder eigentlich?“ die einzig ehrliche Antwort nach heutigem Stand der Wissenschaft „Wir wissen es nicht“.
Aktuell wissen wir „nur“, ein Feld ist eine Struktur, die jedem Raumzeitpunkt dynamische Freiheitsgrade zuordnet und lokal koppelt.
Ontologisch wissen wir nicht, ob es Substanz, Relation, Information, geometrische Eigenschaft oder ein emergentes Phänomen ist.
Und wenn da dieses der Stand unseres Wissens ist, kann auch die Klimawissenschaft nicht settled sein.
Keine echte Wissenschaft ist ja „Settled“!Sonst würden wir heute noch mit Pferden durch die Lande reiten.
Wissenschaft ist eine Abfolge von Fragen und Antworten Irrtümern und Lösungsansätzen.
Climate Consensus and ‘Misinformation 97% Springer https://link.springer.com/epdf/10.1007/s11191013-96479?sharing_token=QtKeSe7tGk4p5oDPFky1m_e4 RwlQNchNByi7wbcMAY5p9vZJveuwXcJtltfXrXsI0 pZbZAhbmfIPKWyOQ2yYB7AOovdXAlVugeryu2J vrXkELNAlClUxL7e5V5GWUdtyYsiToIZuIM6sAfdePcfe4xqxcyqRlKqr4D0PHoFIXU% 3D
Cook-Studie
Ich habe die Studie! nicht 97% für über 50% menschliche Ursache, sondern nur 0,54% (64 Studien) Unter den ersten 10 von 64 Studien waren bereits 4x Ozon-Loch, das nichts mit CO2 zu tun hat
2% wären diese 64 Studien von der Nzahl der Studien, die dem Menschen irgendeinen Anteil am menschengemachtenCO2Klimawandel
Aber: Studien bedeutet keineswegs Naturwissenschaftler, da mehrere Studien von denselben Autoren stammen, laut meiner Anfrage bei Meta AI zur Cook Studie.
Vearschung pur: Wenn dann nicht einmal CO2 in einigen Studien das Thema ist so dern O3.
Der Betrug der Cook Studie ist greifbar. Die 97% eine statistische Trixerei.
Das ist schon so oft nachgewiesen, das man mehr dazu nicht schreiben muss.
Aber vielleicht ist je eine einzige Studie dabei gewesen, die den Treibhauseffekt physikalisch beschreibt, oder eine die 100% nachweist, das CO2 derzeitig der alleinige „Klimatreiber“ ist.
So was hätte ja gereicht….
Erklären Sie das mal den neuen zwei Weisen Hr.Björn und Hr.Schnabel.
Wenn diese Weisen entsprechende Studien kennen würden, sollten sie diese verlinkten.
Die erstere wollen sie nicht kennen, die zweite gibt es nicht.
Dr. Robert Balling:
Der IPCC stellt fest, dass „keine signifikante Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs während des 20. Jahrhunderts festgestellt wurde“.
https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/TAR-11.pdf
AR6 dito
IPCC TAR14.2.2.2
Balancing the need for finer scales and the need for ensembles In sum, a strategy must recognise what is possible. In climate research and modelling, we should recognise that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible. https://web.archive.org/web/20171207015349/https:/www.ipcc.ch/ipccreports/tar/ wg1/505.htm
Schul-Physik 8. Klasse https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt
von der Leyen als Ministerin
Video-Botschaft von
Ex-ZDF Meteorologe
Dr. Wolfgang Thüne
2015_08_25 https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt
https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
Ad 1. Zum Sachverhalt „settled“ (mindestens auf dem Gebiet Naturwissenschaften (angeblich wäre „Klimawissenschaft“ auch Naturwissenschaft) )springt mir immer die folgende Geschichte ein. Am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts hat sich ein sehr begabter junger Mann entschieden, dass er Physiker werden möchte, und hat sich beim Lehrstuhlinhaber des Lehrstuhls „Physik“ von einer der besten deutschen Universitäten ordnungsgemäß gemeldet. Der Professor hat ein bisschen den jungen Man getestet, und hat er als Student von seinem Lehrstuhl akzeptiert. Aber gleichzeitig hat der Professor den jungen Mann gewarnt, dass „Physik“ eigentlich eine „settled“ Wissenschaft wäre, alles wurde schon geklärt, nur einige Kleinigkeiten sind noch zu klären, und der junge Mann würde sich mit Physik eigentlich langweilen. Aus diesem Grund sollte er mit seiner Begabung vielleicht eine andere, noch nicht „settled“ Wissenschaft/Studienrichtung wählen. Der junge Mann hat sich aber für die „settled“ Physik entschieden. Einige Fragen zu den Lesern zu dieser kleinen Geschichte:
—Wer war der junge Mann (ich denke, dass in DEU sein Name für die meisten Menschen bekannt wäre)?
—Wie ging es weiter auf Basis des Werks des jungen Mannes mit der „settled“ Wissenschaft Physik?
—Wer war der Lehrstuhlinhaber (er war auch ein erstklassiger Physiker)?
Die obige Geschichte wäre eigentlich ein Paradebeispiel dafür, dass wirkliche Wissenschaft (insbesondere Naturwissenschaft) NIE „settled“ wäre.
Ad 2. Falls die Klimawissenschaft wirklich „settled“ wäre, dann warum hätte die CO2- und klimahysterische Fraktion panische Angst wie der Teufel vom Heilwasser von einer ergebnisoffenen, faktenbasierten, ideologiefreien, öffentlichen gesamtgesellschaftlichen Diskussion über die Erdklima im Stil von „blue corner-red corner“? Falls es würde sich herausstellen, dass die Klimawissenschaft wirklich „settled“ wäre, könnten dann die sogenannten „Klimaskeptiker“ eigentlich in den Boden gestampft werden.
Die Klimawissenschaft ist settled, weil sie sich einig ist: Bei langen Temperaturreihen werden die Anfangsjahrzehnte kälter gemacht und die letzten Jahrzehnte wärmer. Das nennt man menschenverursachte Klimaerwärmung.
Die Aussage von IPCC, der Wert von ECS läge im Bereich von ca. +1,5 bis +4,5°C bei Verdoppelung der CO2-Konzentration, belegt, eigentlich weiß man so gut wie nichts wirklich, man bewegt sich im Bereich der Vermutungen. Bei den +1,5 bis +4,5°C kommt ergänzend noch dazu, daß alle Detailstudien, die zu dieser Aussage führen, selbst unbewiesene bzw. unbeweisbare Theorien darstellen, die mit irgend einer erfundenen Wahrscheinlichkeit behauptet werden.
Medial werden all diese Fragwürdigkeiten zu 100% ignoriert, man macht aus den +1,5 bis +4,5°C einfach +3°C und berechnet mit diesem Wert dann „Szenarien“ wie z. B. RCP 8,5 und diese Szenarien verkauft man dann als Ergebnis einer Wissenschaft, die „settled“ ist …
exakt richtig beschrieben!!
Aber das glauben Björn, Ebel, Schnabel und die anderen Genossen nicht.