Von Jo Nova
Im Erneuerbare-Energien-Hype der frühen 2020er-Jahre sammelte Ÿnsect 600 Millionen Euro ein , um die Lebensmittelkette neu zu erfinden und alternative Lebensmittel zu entwickeln, die die Grenzen des Planeten respektieren. Rund 200 Millionen Dollar dieser Finanzierung stammten von Steuerzahlern.
08.12.2025 von Oliver Morrison
Die Liquidierung der französischen Insektenzucht – einst ein Vorzeigeunternehmen für Insektenprotein – befeuert die Debatte darüber, welches Geschäftsmodell die Zukunft des Sektors prägen wird: die industrielle Insektenzucht für die menschliche Ernährung oder kleinere, diversifiziertere Systeme mit Fokus auf Tierfutter und Bodengesundheit.
… es wird erwartet, dass in Großbritannien mehr Unternehmen und Start-ups im Markt mit essbaren Insekten profitieren werden
Doch in Rekordzeit, scheinbar bevor das Projekt richtig begonnen hatte, war es schon wieder Geschichte. Konkurs. Und das nicht, weil kein Mensch Mehlwürmer essen wollte [kennen Sie jemand?], sondern weil es auch keinen großen Markt für Tierfutter gab [Gartenvögel und Reptilien mögen diese jedoch, zahlen aber nix dafür]. Auch Landwirte wollten offenbar nicht das Zwei- bis Zehnfache für „nachhaltiges“ Rinderfutter ausgeben. Also verlagerte das Unternehmen seinen Fokus auf hochwertiges Tierfutter, wo anspruchsvolle Tierhalter bereit sind, Geld auszugeben – doch auch dieser Markt scheiterte.
Mit Dank an Tom Nelson
Wie die Realität das Insekt vernichtet, das französische Startup, das über 600 Millionen Dollar für die Insektenzucht eingesammelt hatte
Von Anna Heim, TechCrunch
Das Scheitern des Unternehmens kommt kaum überraschend, da Ÿnsect bereits seit Monaten mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Dennoch gibt es viel zu analysieren, wie ein Startup trotz einer Finanzierungsrunde von über 600 Millionen Dollar, unter anderem von Downey Jr.s FootPrint Coalition, Steuerzahlern und vielen anderen, in Konkurs gehen konnte.
Letztendlich konnte Ÿnsect sein Ziel, die Nahrungskette mit Insektenprotein zu revolutionieren, nicht erreichen. Man sollte das Scheitern jedoch nicht vorschnell auf die Abneigung vieler Westler gegenüber Insekten zurückführen. Die menschliche Ernährung stand nie im Mittelpunkt.
Es geht doch nur ums Geld…
Und die Einnahmen waren das Problem. Laut öffentlich zugänglichen Daten erreichte der Umsatz der Hauptgesellschaft von Ÿnsect im Jahr 2021 mit 17,8 Millionen Euro (ca. 21 Millionen US-Dollar) seinen Höchststand – eine Zahl, die Berichten zufolge durch interne Transfers zwischen Tochtergesellschaften verzerrt wurde. Bis 2023 hatte das Unternehmen einen Nettoverlust von 79,7 Millionen Euro (94 Millionen US-Dollar) angehäuft.
In den eitlen, euphorischen Tagen des Klimakommunismus hielten es einige Bürokraten für sinnvoll, 200 Millionen Dollar dafür auszugeben, Kühe mit Insekten zu füttern, um so die Niederschläge im Jahr 2100 n. Chr. zu verändern.
Die Verteidiger des Glaubens werden sagen, dass diese Insektenfabrik viel zu schnell expandierte und nicht die Insekten, sondern das Management versagte. Doch die Fabrik war von Anfang an von Problemen geplagt – darunter Krankheiten, Parasiten und fette Würmer, die die Maschinen verstopften.
Die größte Ironie dabei ist, dass Insekten hohe Temperaturen für schnelles Wachstum benötigen, und genau diese Energiekosten brachten sie um:
Wie der Weltmarktführer im Insektenbereich in den Bankrott rutschte:
Hinter dieser vielversprechenden Präsentation treten die technischen Schwierigkeiten schnell zutage. Mit dem Versuch, Mehlwürmer (Tenebrio molitor) zu züchten, begibt sich das Unternehmen auf relativ unbekanntes Terrain. Es sieht sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert: Krankheiten, Parasiten, übermäßig fette Würmer, die die Maschinen verstopfen usw. Hinzu kommt, dass Insekten für schnelles Wachstum hohe Temperaturen (über 25 °C) benötigen, was zu hohen Energiekosten führt, die durch die aufgrund des Krieges in der Ukraine gestiegenen Preise noch verschärft werden.
Das ist ein Drache, der seinen eigenen Schwanz frisst.
Die grüne Revolution scheitert an den hohen Energiekosten. Ganz abgesehen davon, dass die Illusionen von Wetterkontrolle unfähige Manager anziehen.
Wer mal googelt, findet auch in Deutschland viele Artikel zu Insekten in Lebensmitteln, hier nur eine kleine Auswahl
Bundesamt für Verbraucherschutz
Klare Regeln für Insekten als Lebensmittel
Umfassende Sicherheitsbewertung vor der Zulassung – Kennzeichnung auf dem Etikett vorgeschrieben, 14.03.2023
In der EU sind bisher vier Insektenarten als Lebensmittel zugelassen:
-
- Larve des Mehlkäfers (Tenebrio molitor) – auch Mehlwurm genannt
- Wanderheuschrecke (Locusta migratoria)
- Hausgrille (Acheta domesticus)
- Larven des Getreideschimmelkäfers (Alphitobius diaperinus) – auch Buffalowurm genannt
Verbraucherzentrale
Insekten essen: Eine Alternative zu herkömmlichem Fleisch?
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- … Insekten sind klimafreundlicher
Studien zeigen, dass der Einsatz von Insekten in der Lebensmittelproduktion im Vergleich zur Fleischerzeugung klimafreundlicher ist: Sie brauchen weniger Platz und Wasser als Rinder, Schweine oder Hühner und verursachen im Allgemeinen weniger Treibhausgas-Emissionen. Kritiker sehen die benötigte Betriebstemperatur für die Zucht von Insekten problematisch. In den Betriebsstätten sind etwa 25 bis 30 Grad Celsius notwendig. Dadurch beeinflussen Standort und Klima, wie groß der Klimavorteil ist.
- … Insekten sind klimafreundlicher
Trolli, M&Ms, Milka: In diesen beliebten Lebensmitteln stecken Insekten und ihre Bestandteile
Insekten und ihre Bestandteile werden schon lange von der Lebensmittelindustrie verwendet. Sie befinden sich auch in Markenprodukten wie M&Ms, Trolli und bestimmten Milka-Sorten. Andere Hersteller verkaufen Lebensmittel mit Ausscheidungen von Insekten.
E-Nummern-Liste: Diese Zusatzstoffe können gefährlich werden
https://utopia.de/ratgeber/lebensmittel-zusatzstoffe-e-nummern-liste_31704/
Welche Vögel fressen Mehlwürmer?
https://www.vivara.de/blog/information/tipps-ratgeber/Welche-Vogel-fressen-Mehlwurmer















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Sie brauchen weniger Platz und Wasser als Rinder, Schweine oder Hühner und verursachen im Allgemeinen weniger Treibhausgas-Emissionen.“
Die meissten verstehen wohl nicht das Haustiere nur Wildtiere ersetzt haben.
Als die ersten Europäer in der „Neuen Welt“ eintrafen, gab es um die 30 Millionen Bisons im Nordamerika.
Bis zu 30 Millionen Bisons soll es zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Europa gegeben haben, die bis 1890 fast komplett ausgerottet wurden.
Hausschweine haben Wildschweine ersetzt.
Wildschweine verursachen immense Schäden
„Dass die von Wildschweinen verursachten Schäden zu enormen Kosten führen können, zeigt auch eine neue Analyse des US-Landwirtschaftsministeriums USDA. Demnach kosten die Tiere die amerikanischen Landwirt:innen in 13 Bundesstaaten mehr als 1,6 Milliarden Dollar (rund 1,4 Milliarden Euro) pro Jahr. Neben Ernteverlusten und Arbeits- und Kostenaufwand für die Bekämpfungsmaßnahmen, hat die umfassende Analyse auch Raubtierrisse, die durch zerstörte Weidezäune ermöglicht wurden, sowie Infrastrukturschäden und Weidelandzerstörung mit einbezogen, wie in dem Fachmagazin Ag Daily zu lesen ist. „Wildschweine stellen eine eskalierende Krise dar“, so das Fachmagazin.
Zudem können sich Wildschweinbestände aufgrund ihrer hohen Reproduktionsraten innerhalb von vier Monaten verdoppeln. Besonders problematisch sei neben den wirtschaftlichen Schäden auch das Risiko der Verbreitung von Krankheiten, wie der Afrikanischen Schweinepest (ASP).“
Hühnermist ist auch nichts anderes als Guano-Dünger.
Hühnermist hat nebst schnell wirksamen Stickstoffs auch ein Dünger, der viel Phosphor enthält und daher gerne für Balkonblumen und für Tomaten etc. verwendet wird, stärkere Farben, mehr Blüten, bessere Entwicklung des generativen Wachstums (Bestäubung, Anlockung von Bienen).
Und erst Ackerbau hat es dem Menschen ermöglicht sich vom Jäger und Sammler weiter zu entwickeln.
Vom Jäger zum Züchter.
Ohne Tierzucht wären heute wohl viele Wildtiere durch Jagd komplett ausgerottet.
Nur Wohlstand ermöglicht es dem Menschen Naturschutzgebiete zu erhalten und bedrohte Spezien zu schützen.
Also alles relativieren.
Es gibt kein Schwarz oder Weiss – es gibt nur Grautöne.
Ich muß bei sowas immer an „Thermoselect“ in Karlsruhe denken. Auch eine grüne Furzidee, auch hier wurde viel abgepresstes Malochergeld verbrannt, pardon: verschwelt.
Bürokraten sind halt die besseren Unternehmer!
Freuen wir uns nicht zu früh. Das Problem sind nicht die Produzenten, sondern die Zulassungsstellen. Wenn ein Hersteller Pleite ist, wird es sicher Andere geben die in die Bresche springen.
Wo bleibt eigentlich hier das Tierwohl? Auf diesen Insekten-animl-farms sind tausende und abertausende Einzeltiere auf engsten Raum zusammengepfercht. Wo bleibt denn der Aufschrei der Tierschützer? Oder sind Insekten andere Tiere?
Da war doch was?
All animals are equal, but some are more equal….
Wo habe ich das nur gelesen?
Kann sich noch jemand an an den „Zukunftsfilm“ („damals“ eigentlich ein sinnfreier Hollywood-Schinken….) „Soylent Green“ erinnern, war wohl doch ein wenig „voausahnend“.
Dann sind Insektenfarmen die ideale Ergänzung für Wärmeinseln wie die surver-Sttandorte oder anderes. Gibt es technische Produkte abseits der Lebensmittelproduktion , die hier als Nischenprodukte hergestellt werden könnten. Abwärme clever nutzen : gibt es doch bestimmt schon irgentwo auf der Welt für Insektenproteine !?
Schoki als Versteck für eigentlich nicht erwünschte Insektenbestandteile : NUR mit XXXL-Warnhinweis !!! Wer umweltfreundliche ( ??? ) Produkte vermarktet sollte den freien Willen der Kunden nicht mit Tricks aushebeln. Bitte keine „versteckten“ Zutaten . Und wie wäre es mit pflanzlichen Alternativen ? Linsen etc. .
„Das ist ein Drache, der seinen eigenen Schwanz frisst.“
Es gibt eine Vielzahl von Politikern, da wünscht man denen die dazugehörige Beweglichkeit auch. – Die weiblichen haben dabei mal wieder Glück gehabt, ich warte auf den Artikel, wo man das auch für diese irgendwie umdeuten kann!
Wenn es nicht so traurig wäre, die Vorstellung allein ist jedenfalls lustig!
Die einzigen Insekten, die ich esse, sind die Drohnenlarven der Honigbiene.
roh etwas säuerlich. gebraten wie Omlett und gut gewürzt durchaus schmackhaft.
Frittieren muss ich noch mal probieren.
Keine EU- Zulassung, komisch.
Dass die Insektenzucht vom Aufwand her in irgendeiner Form vorteilhafter sein soll, hielt ich schon immer für eine Lüge. Wenn man zur Referenz die (Zucker)Futtermenge eines Volkes Honigbienen heranzieht (Honigproduktion+Winterfutter), dann kommt pi mal Daumen die vierfache Futtermenge zum Gewicht des übers Jahr abgängigen Insektenbestandes zustande.
Kann nur funktionieren in Insektenfreundlichem Klima (25-30°) und mit abfallartigen Futtermitteln.
mit abfallartigen Futtermitteln…
Denken Sie dabei an die Ergüsse der deutschen Regierung?
Da treten Sie wohl in ein Wespennest.
„Wespen fressen in der Tat eine Vielzahl von Abfällen, insbesondere solche, die reich an Zucker oder Proteinen sind.“ 😉
MfG und frohes neues Jahr.
Also sind Sie auch verantwortlich für den Rückgang der Bienenvölker.
Drohnen in der Imkerei: Mehr als nur „nutzlose Fresser“
Hauptaufgabe: Genetische Vielfalt sichern.
Ohne Drohnen würde die Königin nur unbefruchtete Eier legen, was zum Niedergang des Volkes führen würde. Eine gesunde Anzahl Drohnen deutet auf ein starkes Bienenvolk hin.
Neben der Fortpflanzung helfen Drohnen vermutlich bei der Wärmeregulierung im Brutnest und beim Nahrungsaustausch im Volk.
Fazit: Unverzichtbare Mitglieder des Bienenvolks.
Drohnen spielen vielfältige, wesentliche Rollen im Bienenvolk. Sie sind nicht nur für Fortpflanzung und genetische Vielfalt unverzichtbar, sondern unterstützen auch das Mikroklima und helfen indirekt bei der Varroabekämpfung.
Unser Verständnis hat sich gewandelt: von „nutzlosen Fressern“ zu wichtigen Mitgliedern des Bienenvolks. Für Imker ist ein tiefes Verständnis der Drohnenbiologie daher entscheidend.
https://imkado.de/blogs/imkern-allgemein/drohnen-in-der-imkerei-die-unterschatzten-vater-im-bienenstock
MfG
Nee, sehr geehrter Herr Sachs, wenn eine Bienenkönigin unbefruchtete „Eier legt“ entstehen daraus Drohnen.
Wow, können Sie überhaupt rechnen?
Was Honigbienen „fressen“ , fressen wir wohl kaum.
Wir profitieren von dem was Honigbienen produzieren (Honig) und von der Leistung der Honigbienen (Bestäubung).
Gegenüber Wespen brauchen Bienen keinen Ihres gestigem Abfalls, sondern nur Blütenpollen und Pflanzennektar.
Aber statt uns mit Ihrem Mist (Abfall) zu bestäuben, dürfen Sie gerne von Blüte zu Blüte fliegen.
Ohne Bienen gäbe es keine Früchte, Gemüse oder Getreide.
„Bienen bestäuben Pflanzen, indem sie beim Sammeln von Nektar und Pollen Blütenstaub aufnehmen und zu anderen Blüten transportieren, was für die Samen- und Fruchtbildung unerlässlich ist. Ihre spezielle Blütenstetigkeit (Besuch nur einer Pflanzenart pro Flug) macht sie zu extrem wertvollen Bestäubern, die durch Duft und Farbe angelockt werden. Wildbienen, aber auch Honigbienen, sind entscheidend für die Ernährungssicherheit, da ein Drittel unserer Nahrungsmittel auf ihre Dienstleistung angewiesen ist, so die {WWF und {NABU}.“
Also informieren Sie sich erst bevor Sie irgendwelchen Stuss abgeben.
Jeder Unwissende oder Idiot kann mal schnell auf Internet suchen.
„Nutzen von Bienen.“
Mein Physiklehrer hat uns vor ungefähr 50 Jahren gesagt:
„Du must nicht alles Wissen.
Du must nur wissen wo du es findest und es verstehen.“
Es ist eine dieser Geschichten, die man sich eigentlich nicht ausdenken kann – und doch werden sie mit bewundernswerter Regelmäßigkeit Wirklichkeit. In den frühen 2020er-Jahren, als das Wort Nachhaltigkeit noch als Allzweckzauberformel gegen jede Form von Nachdenken galt, sammelte Ÿnsect rund 600 Millionen Euro ein, um nichts Geringeres zu tun, als die Lebensmittelkette „neu zu erfinden“. Ein beträchtlicher Teil davon: Steuergeld. Man wollte die Grenzen des Planeten respektieren. Der Planet revanchierte sich mit einer Insolvenz.
Die Ironie dieser Episode ist so fein gearbeitet, dass sie fast schon literarische Qualität besitzt: Insekten – jene Hoffnungsträger der klimabewussten Ernährung – benötigen für schnelles Wachstum Temperaturen jenseits der 25 Grad. Wärme also. Viel Wärme. Und Wärme kostet Energie. Viel Energie. Genau diese Energiepreise wurden dem Unternehmen zum Verhängnis. Man könnte sagen: Die Zukunft scheiterte an der Stromrechnung.
Während PowerPoint-Folien von „skalierbaren Proteinquellen“ träumten, kämpfte die Realität mit Parasiten, Krankheiten und Würmern. Fett gewordene Mehlwürmer als Saboteure der grünen Transformation – Kafka hätte seine Freude daran gehabt.
Und nun erlauben Sie mir einen kleinen gedanklichen Ausflug in die Welt der verpassten Chancen. Jede Woche, so hört man, machen sich zwei Schiffe mit jeweils rund 100.000 Tonnen Kohle von Kolumbien auf den Weg nach Hamburg, wo sie – selbstverständlich nachhaltig – verstromt werden. Auf dem Rückweg fahren diese Giganten leer. Leer! Ein logistischer Skandal ersten Ranges.
Wie viel eleganter wäre es gewesen, diese Schiffe nicht ungenutzt nach Süden zurückzuschicken, sondern sie mit 100.000 Tonnen wohltemperierter Insekten zu beladen? Frischmadige Proteine, rücktransportiert in Länder, in denen Hunger kein theoretisches Diskussionsformat, sondern Alltag ist. Kreislaufwirtschaft, wie sie im Lehrbuch steht – nur eben ohne Förderantrag.
Auch die internationale Klimagemeinde hätte profitieren können. Für die 50.000 Klimakonfrierenden in Belém wäre eine solche klimaschonende Ökokost zweifellos ein kulinarisches Highlight gewesen: Heuschrecken im Schlafrock, Mehlwürmer in Aspik, über Buchenholz geräucherte Zikaden an Termiteneiern, dazu ein feines Regenwurmpüree mit Blattlaussauce. Da läuft einem das Gletscherwasser im Munde zusammen – ganz ohne CO₂-Fußabdruck, versteht sich.
Vielleicht wäre es überhaupt an der Zeit, gelegentlich nachzuprüfen, wie viel Kohle wir aus welchen Ländern beziehen – und wie es dort um Hunger und Ernährungssicherheit bestellt ist. Aber das wäre vermutlich zu banal. Zu wenig disruptiv. Und vor allem: zu wenig geeignet für eine glanzvolle Präsentation mit dem Titel „Die Zukunft ißt sechs Beine“.
So bleibt am Ende vor allem eines: warme Luft. Und die war bekanntlich schon immer leichter zu produzieren als nachhaltige Lösungen.
Apropos soziopathische Abzocker: 70% der Bundestags „Abgeordneten“ aka Volkszertreter sind in Windkraft investiert!!!
https://www.youtube.com/watch?v=yn02IZP7QYU
GOLDIGE Zeiten (für schizoidsoziopathische Abzocker), in denen eine prägnante Überschrift des business plans, den Taschenrechner der Investoren ersetzt…
Dazu Milton Friedman:
„Wer
https://sciencefiles.org/2025/12/22/politische-plage-warum-moderne-regierungen-laender-ruinieren/
Wir leben unter der Herrschaft geistig verweibischter Herz-Jesu-Sozialisten. Die müssen ihre ständig schlechten Gewissen pampern durch Verplempern von Geld, welches den fleißigen Bienchen bzw. Malochern abgepresst wurde. Jeder dieser Sozialismen endet damit, daß ihm das Geld anderer Leute ausgeht.
Und da sagen manche, alles wird immer schlechter. Das ist doch mal eine gute Nachricht!