Zanders, wie Feldmühle, ist an den wahnsinnigen CO2-Zertifikaten pleite gemacht worden – ohne dass man einen Aufschrei etwa der Belegschaft hörte, wem sie das alles zu verdanken hatte. In Bergisch Gladbach sprach dagegen der neue SPD-Bürgermeister vom „schwarzen Tag“ für die Stadt und betonte, ohne die Papierfabrik hätte es die heutige Stadtentwicklung nie gegeben. Larifari.
von Holger Douglas
Es geht längst nicht mehr um Prozentziele, um „Transformation“ oder technische Effizienz. Diese Begriffe sind nur Verpackung. Der Inhalt ist klar: Die industrielle Basis Deutschlands wird einer irrsinnigen Ideologie geopfert. Kein Wunder, dass die USA andere Partner wollen. | Georg Wendt
Nach 120 Jahren erfolgreicher Produktion muss ein weiterer großer deutscher Papierhersteller dichtmachen. Jetzt hat die grünrotschwarze Energie- und Umweltpolitik Feldmühle das Genick gebrochen. Die Papierproduktion wurde bereits eingestellt, heißt es in einer Mitteilung der Geschäftsleitung der Feldmühle aus Uetersen (Kreis Pinneberg) an Kunden und Lieferanten von Dienstag, dem 9.Dezember. In den kommenden Wochen werde nur noch das Papier verkauft und verschickt, das schon produziert ist.
Man habe modernisiert und in Energieeffizienz investiert, so das Unternehmen in der Mitteilung. Aber wegen hoher Energiekosten und bürokratischer Hürden sei man auf Dauer nicht mehr in der Lage, am Standort Uetersen wettbewerbsfähig zu produzieren. Es scheine „nicht gewollt, dass die energieintensive Industrie in Deutschland bestehen bleibt“, so resigniert die Geschäftsleitung. „Wir waren sicher den Turnaround zu schaffen. Leider mussten wir auf Grund ungeplanter Marktereignisse, der ergebnislos ausgehenden Industriestrompreis-Diskussion und immer weiterer, neuer bürokratischer Hürden zusammenfassend feststellen, dass wir auf Dauer nicht mehr in der Lage sind, ausreichend wettbewerbsfähig die Produktion an unserem Standort in Uetersen fortzuführen – eine wirtschaftlich sinnvolle Aufrechterhaltung des Betriebes ist nicht möglich
Feldmühle – das ist kein anonymer Firmenname, sondern ein Stück industrielles Gedächtnis, gehörte gewissermaßen zur DNA Deutschlands. Der Papierhersteller zählte zu den zehn größten Unternehmen Deutschlands. Über 120 Jahre lang wurde in Uetersen Papier gemacht. Aus einer regionalen Fabrik für grafische Papiere wurde ein hochspezialisierter Hersteller von Flaschenetiketten, Verpackungspapieren und Toplinern, dessen Produkte in Supermärkten und Getränke-regalen in halb Europa lagen.
Im Mai 2025 ging das Unternehmen bereits zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren in die Insolvenz – wieder in Eigenverwaltung. Die Begründung liest sich wie ein Kompendium der deutschen Energie- und Klimapolitik: massiv gestiegene Energie- und Rohstoffkosten, die selbst mit Preiserhöhungen nicht mehr hereinzuholen waren, schwächelnde Nachfrage, dazu ein Umfeld, in dem planbare Rahmenbedingungen fehlen.
Trotzdem tat Feldmühle exakt, was Politik und EU seit Jahren predigen: Modernisierung, Investitionen in Energieeffizienz, neue Produkte, Nachwuchsförderung. Die Geschäftsführung beschreibt in ihrer Abschiedserklärung, man habe Prozesse optimiert, in „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“ investiert und sei sicher gewesen, den Turnaround zu schaffen – bis „ungeplante Marktereignisse“, die ergebnislose Industriestrompreis-Debatte und neue bürokratische Hürden gezeigt hätten, dass am Standort Uetersen keine dauerhaft wettbewerbsfähige Produktion mehr möglich ist.
Jetzt ist Schluss: Produktion gestoppt, nur noch Lagerbestände werden ausgeliefert. Eine Region verliert ihren industriellen Anker, gut qualifizierte Fachkräfte verlieren ihren Arbeitsplatz. Die wahren Übeltäter in grünen Brüsseler Behörden, in Ministerien und NGOs leben weiterhin von üppigen Steuergeldern in Saus und Braus.
Gohrsmühle/Zanders – Lehrstück aus Bergisch Gladbach
Wie dieses Muster funktioniert, ist bei Zanders in Bergisch Gladbach bereits durchgespielt worden – ausführlich beschrieben auch bei Tichys Einblick: „Am Tag der Arbeit war Schluss mit der Arbeit“. Dort stand seit 1829 eine der traditionsreichsten Papierfabriken Deutschlands: Gohrsmühle. Qualitätspapiere, Chromolux, feine Etiketten – mit eigenem Kraftwerk, eigener Wasserversorgung, moderner Logistik. Eine Fabrik, die genau jene hohe Umwelt- und Effizienzstandards erfüllte, von denen Politik ständig spricht.
Trotz skandinavischer Investoren, trotz Modernisierung, trotz hoher Standards war dort 2021 Schluss. Hintergrund war nicht nur der schwierige Markt, sondern vor allem die neue CO₂-Kostenlawine: Zanders hätte kurzfristig Zertifikate im Wert von rund sieben Millionen Euro kaufen müssen, sonst drohte nach Angaben des Kölner Stadtanzeigers ein Bußgeld von drei Millionen Euro – für das Recht, weiter Energie zu verbrauchen und zu emittieren. Dieses Geld war nicht da.
Der Chef von Ford sieht das genauso
Zanders ist an den wahnsinnigen CO2-Zertifikaten pleite gemacht worden – ohne dass man einen Aufschrei etwa der Belegschaft hörte, wem sie das alles zu verdanken hatte. In Bergisch Gladbach sprach dagegen der neue SPD-Bürgermeister vom „schwarzen Tag“ für die Stadt und betonte, ohne die Papierfabrik hätte es die heutige Stadtentwicklung nie gegeben. Larifari.
Gleichzeitig propagiert ein lokales „Ampel“-Bündnis den Weg in die „Klimaneutralität“ – nun ohne Papierfabrik, ohne die Gewerbesteuer einer energieintensiven Produktion und ohne deren Arbeitsplätze.
Die Tichys Einblick-Analyse bringt es auf den Punkt: Hier geht eine Fabrik unter, die „alles richtig gemacht“ hatte – hohe Umweltstandards, moderne Technik, Effizienz. Wenn ein solcher Betrieb in Deutschland keine Chance mehr hat, ist mehr kaputt als ein einzelnes Geschäftsmodell. Es ist das Signal: Energieintensive Industrie gilt politisch als Auslaufmodell, soll möglichst „woanders“ stattfinden – die Güter importiert man dann eben – wie nicht produzierten Strom.
Feldmühle und Gohrsmühle stehen für eine Branche, deren Physik nicht verhandelbar ist. Papierherstellung bedeutet: riesige Maschinen, viel Wasser, enorme Mengen Dampf und Strom. Wenn Energiepreise explodieren, CO₂-Preise und Zertifikate immer teurer werden und auf der anderen Seite Billigimporte aus Regionen ohne vergleichbare Auflagen auf den Markt drücken, läuft die Rechnung irgendwann nicht mehr auf.
In beiden Fällen kommt noch die politische Komponente hinzu: Zanders scheiterte an der Kombination aus EU-Emissionshandel und nationalen CO₂-Steuern – Zertifikate in Millionenhöhe, die für ein deutsches Werk fällig werden, während ausländische Konkurrenz ohne solche Lasten produziert. Feldmühle benennt explizit die „massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten“ als Schlüsselfaktor – ein Dauerproblem seit der deutschen Energiepolitik der letzten Jahre.
Der ergebnislose Streit um einen Industriestrompreis, ständig wechselnde Auflagen, immer neue Berichtspflichten und Genehmigungshürden – all das macht langfristige Investitionen zur Wette.
Am Ende stehen auf der einen Seite blödsinnige Parolen von einer sogenannten „Klimaneutralität“, „Transformation“ und „Standortmodernisierung“ – und auf der anderen Seite verschlossene Werkstore, Konversionsflächen und persönliche Tragödien.
Genau in diesem Moment, in dem Traditionsbetriebe wie Feldmühle endgültig aufgeben und die Geschichte von Zanders noch nicht einmal wirklich verdaut ist, setzt die EU die nächste Zielmarke: Parlament, Rat und Kommission haben sich darauf geeinigt, die „Treibhausgasemissionen“ bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Bis zu fünf Prozentpunkte dürfen dabei über den Kauf von CO₂-Gutschriften im Ausland „erreicht“ werden – real heißt das: 85 Prozent Reduktion in Europa, fünf Prozent ausgelagert.
Aus Sicht der energieintensiven Industrie bedeutet das:
– weitere Verknappung von Zertifikaten,
– weniger kostenlose Zuteilungen,
– zusätzliche CO₂-Preise in weiteren Sektoren,
– und ein permanenter politischer Druck, der jede Investitionsrechnung unsicher macht.
Während also in Uetersen die letzten Paletten Feldmühle-Papier verladen werden und in Bergisch Gladbach das Zanders-Gelände zum „Klimaviertel“ umgebaut wird, propagiert Brüssel den nächsten großen Schritt zur „Klimaneutralität 2050“.
Feldmühle und Gohrsmühle sind keine Zufälle, keine Marktfehler, keine bedauerlichen Opfer eines harten Wettbewerbs. Sie sind das direkte Ergebnis einer politischen Strategie, die nicht das Klima schützt, sondern Industrie systematisch untragbar macht – durch CO₂-Bepreisung, Energieverteuerung und Bürokratie.
Es geht längst nicht mehr um Prozentziele, um „Transformation“ oder um technische Effizienz. Diese Begriffe sind nur die Verpackung. Der Inhalt ist klar: Die industrielle Basis Deutschlands wird einer irrsinnigen Ideologie geopfert.
Wen sollte es überraschen, dass die USA keine Partner haben wollen, die sich aus freien Stücken des Irrsinns selbst zerstören?
Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"‚Netto-Null‘ als Ziel und ‚Brutto-100‘ als Ergebnis. Der grüne Öko-Wahn.
Sonne und Wind schicken keine Rechnung – aber auch keine CO2-Zertifikate.
Wer braucht schon Papier? Die Malocher könne ja umschulen auf Frisör oder Sozialarbeiter. Mutti Gaia hat euch lieb!
Was für ein unterirdischer Kommentar !
Übrigens: Was nutzen Sie denn an Stelle von WC-Papier ?
Die zurechtgeschnittenen Blätter von „profil:GRÜN“ und „Vorwärts“
Was wenn es Satire war?
Satire Ende
Da hat man also alles tatkräftig ausgeführt was Politik und Wissenschaft empfohlen haben und ist daran pleite gegegangen – so wie es das langfristige Ziel von Politik und Wissenschaft ist. Ist ja nicht so dass Politik und Wissenschaft ein Gehimnis daraus gemacht hätten was das Ziel ist.
Denken manche Mensche die scherzen wenn die von der grossen Transformation reden? Schon mal nachgesehen was die Agend21 ist – das nächste Böro ist irgendwo in der Nähe, einfach mal googlen.
“We may get to the point where the only way of saving the world will be for industrial civilization to collapse….isn’t it our job to bring that about” – Maurice Strong 1992 in Kyoto – Angela Merkel war zu der Zeit Umweltministerin.
„Die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel hatte maßgeblichen Anteil an dem weitgehenden Versprechen seitens der deutschen Delegation, sich frühzeitig auf den größten einzelnen Beitrag zur Treibhausgas-Reduktion unter allen Industriestaaten zu verpflichten.“
Ernst nehmen, Der Spiegel 1995
„Kohl hat zwar das Bekenntnis der Bundesregierung zur CO2-Minderung nicht nur erneuert, sondern die selbstgesteckten Vorgaben für Deutschland noch verschärft.“
Und es kann niemand sagen er wäre nicht gewarnt worden:
Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffektes und fiktiver Treibhauseffekte, Prof. Dr. G. Gerlich, Vortrag auf dem Herbstkongress der Europäischen Akademie für Umweltfragen, Präsident Dr. Dr. h. c. H. Metzner, Derendinger Str. 41-45, 72072 Tübingen: Die Treibhaus-Kontroverse, Leipzig, 9./10. Nov. 1995
In den guten Standardlehrbüchern der Experimentalphysik und theoretischen Physik
sucht man vergeblich die Stichworte Treibhaus- oder Glashauseffekt und auch deren
physikalische Behandlung. Andererseits gehört die Beschreibung des Phänomens, daß
im Glashaus oder im Auto bei Sonnenschein die Luft und der Boden normalerweise
heißer sind als in der Umgebung, durchaus zu den Vorgängen, bei denen die Physikstu-
denten vor dem Vordiplom zeigen können, daß sie etwas von der Beschreibung der
Strahlung gelernt haben und mit den betreffenden Formeln umgehen können.
Offenbar seit der Arbeit von SVANTE ARRHENIUS aus dem Jahr 1896 hat sich in
vielen meteorologischen und klimatologischen Texten ein ganz anderer Glashauseffekt
eingebürgert, nämlich daß eine Schicht von Gasen, die Teile des ultraroten Lichtes
absorbiert, während sie das sichtbare durchläßt, wie ein Perpetuum mobile zweiter Art
arbeiten soll: Der äußere kältere Bereich soll kälter werden, während die innere
wärmere Bereich wärmer werden soll, ohne daß äußere Arbeit aufgewandt werden muß.
Für diese Mechanismen wird untersucht, welche physikalisch begründbar sind, welche
nicht. Zu den letzteren gehört das sogenannte „Strahlungsbudget“ für Mittelwerte, für
die es keine physikalisch begründeten Gleichungen gibt. Rechnungen für dieses
„Strahlungsbudget“ gelten aber andererseits als wesentliche moderne Begründung für
den fiktiven CO 2 -Treibhauseffekt der Atmosphäre
In their own words – the truth about their real motivations
Zum letzten Satz in dem Beitrag: „…sich selbst zerstören…“). Dazu ein Nebenaspekt: Gerade wurde wieder getönt, dass „Europa das nächste Angriffsziel von Putin sein werde“. So ein Quatsch! Wer will denn schon einen Angriff starten auf jemanden, der sich selbst nachhaltiger zerstört als jeder Angriff von außen es könnte? Putin muss sich doch nur im Sessel zurücklehnen und nur noch ein wenig warten. Das Beispiel Feldmühle ist da doch wohl sehr vielsagend…
Vollkommen richtig, so sehe ich das auch. Es wird noch viele Feldmühle geben müssen bis..
ja bis die Industrie endlich klar und deutlich sagt, dass 1) die ganzen Klimarettungsmaßnahmen der Hauptgrund ist für den Niedergang der deutschen Industrie, für die Einschränkung der Demokratie, für die ständige Gängelung der Bevölkerung und:
2) Die vereinte Industrie endlich mit einer Stimme fordert, diese CO2-Klimalüge endlich zu beenden. Weg mit diesem Klimairrsinn.
Man versetze sich mal für einen Moment in die Schuhe der Russen. Warum sollten die sie unter Einsatz von Abertausenden von Toten eine Gegend mit 400 Millionen Schwachmaaten, Weicheiern und Genderfluid-Irgendwas ohne Bodenschätze, ohne Industrie und ohne Bildung ans Bein binden.
Würden sie sich für sehr viel Geld eine durch und durch verrostete altersschwache Karre kaufen? Noch dazu wenn es beim Nachbarn die neusten Modelle für kleines Geld gibt.
Im Westen sind Vorurteile gegenüber Russen nicht tot zu kriegen, basierend auf „slawische Untermenschen“ (3.Reich) und „Achse des Bösen“ (USA angesehen von Trumps Politik). Imperiumdenken ist Unterstellung, beim genauen Hinsehen sind es in der Ukraine aufgeheizte ethnische Konflikte mit ethnischen Russen auf der einen Seite. Mit dem zerfallenden Jugoslawien zu vergleichen. Mit Westeuropa hat Russland nichts am Hut (mit der Westukraine übrigens auch nicht), Angriffsambitionen sind völlig an den Haaren herbeigezogen, mit Wahrheitgehalt auf dem Niveau vom 3.Reich. Diesbezüglich wie in Klimafragen könnte man von „Lügenpresse“ sprechen.
Und dumm sind Russen nicht, dass es wirtschaftlich keinen Sinn machen würde, wie Sie beschreiben, verstehen sie.
Dass die Russen ultra hart sind und sogar das Leben der eigenen Soldaten verachten ist also alles nur Show? Alles nur Vorurteile und in Wirklichkeit sind die gar nicht so menschenverachtend?? Die Führung überhaupt nicht kleptomanisch???
Also das es der Putin auf Kern-Europa abgesehen hat, glaube ich auch nicht wirklich. Das Problem mit der Ukraine liegt wohl anders, genauso wie er sich wohl die baltischen Staaten zurückholen würde für sein Großreich in Anlehnung an alte Zeiten, denke ich schon. Die Erzählung von der Bedrohung Europas dient für die Nato letztlich dem einzigen Zweck die Aufrüstung zu forcieren, wohl wissend das es ohne diese Erzählung kaum Zustimmung dazu gäbe. Und was soll ein Militärbündnis auch anderes fordern als mehr Geld für kriegerische Ausrüstung, mit Mähdreschern haben die es nicht so.
Genau: es geht um den Kalten Krieg, Putin ist offenbar gerade dabei ihn zu gewinnen. Ich kann mir vorstellen, dass er nach den baltischen Staaten (erstmal) „zufrieden“ ist. Das Problem ist, das wenn es soweit ist, dann sind wir schon längst kollabiert.
Das Problem in der Ukraine ist der tiefe Hass zwischen katholische Westukrainer gegen kulturelle orthodoxe Russen im Osten. Dagegen sind Serben und Kroaten wahre Blutsbrüder. Wie in Jugoslawien wurden die ethnischen Spannungen verstärkt und ausgenutzt, um Regierungen zu stürzen und Kriege vom Zaun zu reißen.
Zu Balten und Polen: Bin in Bulgarien aufgewachsen, dort ist im Volksgedächtis tiefes Misstrauen gegenüber den mächtigen Nachbar Türkei, aus der Besetzung im Mittelalter erwachsen und politisch immer wieder ausgenutzt. Niemand glaubt ernsthaft, die Türkei würde sich nun Bulgarien holen wollen, die Parolen greifen aber immer. So auch bei Balten und Polen gegenüber Russen, immer wieder angefacht mit politischen Zielen. Aber absoluter Nonsens.
Allerdings leben in gewissen kleinen Regionen im Baltikum überwiegend Russen, die massakriert werden, um Putin in den Krieg zu zwingen. Da kann es krachen, aber „Heim ins Reich“ ist Schwachsinn. Propaganda wie der Klimazurkus.
Rutte hat Recht: “ als nächstes sind wir dran“. Der
Korridor nach Kaliningrad muss weg. Da wäre es für Putin nur konsequent die Russen inden Baltischen Staaten und deren Rest heimzuholen wie er es in der Ostukraine als Minimalziel anpeilt. Nicht zu vergessen, dass die Sowjets 1945 sich auch in Finnland den Osten herausgeschnitten haben. Wer geschichtsinteressiert ist sollte sich mal wieder mit „Iwan dem Schrecklichen“ und dessen Eroberungsmtoden befassen.
Die Propaganda quillt dir schon aus den Ohren, guck mal in den Spiegel!
Eroberungspläne von einzelnen Persönlichkeiten der Vergangenheit einem Volk zuzuschreiben müsste konsequenterweise zu dem Schluss führen, die Deutschen wollen ständig ihre Nachbarn überrennen und Hitler als „Nachweis“ darstellen. Tut so viel Schwachsinn nicht weh?
Mit der gewissen Autonomie des überwiegend russisch bevölkerten Donbass gemäß Minsk wäre kein Krieg. Merkel hat zugegeben, dass es ein Trick war, um die Ukraine mit Nato-Hilfe kriegstüchtig zu machen…
Am 2.5.2014 wurden 52 Russen in Odessa beim lebendigen Leibe verbrannt, die Überlebende eingesperrt und die Mörder als Helden gefeiert! Das hatte man mit russischen Wurzeln in der Ostukraine zu erwarten. Würdest du von Eroberungsgelüste Russlands sprechen, wenn deine Kinder dort verbrannt wären oder erwarten, dass die russischen Armee hilft?
Man muss die Russen, die im Baltikum, Moldau u.s.w. leben in Ruhe lassen wie die Tiroler in Südtirol, dann ist Frieden. Man will in weiten Kreisen im Westen Russland am Boden liegend als willenloser billiger Rohstofflieferant wie zu Jelzins Zeiten haben, daher massakriert man die Russen, um Putin zum Krieg zu provozieren, und überschüttet die Bevölkerung mit Propaganda über Kriegsgeilheit der Russen(wirkt nicht nur bei dir), das ist alles!
P.S. Die Bevölkerung von Donbass spricht (überwiegend) von „von der Ukraine okkupierten Teil vom Donbass“, nicht die offizielle Medien, sondern die Menschen untereinander. Die Meinung der Betroffenen ist entscheidend, nicht deine oder vom Rutte!
Da es nicht der Eike Thematik entspricht eine kurze Antwort.
Ihre Polemik nervt und läßt keine Objektivität vermuten. Ähnliches sehen wir bei den Klimaobristen die uns eine Transformation aufzwingen. Ohne Schaum vor dem Mund sehe ich, daß ein von dem KGB geprägter Putin „gute“ Gründe hat seine Eroberungsmethoden nicht nur in der Ukraine, sondern auch in einem Nato-Gebiet durchzusetzen. Bei geringerer Durchdringungstiefe als in der Ukraine wären die Baltischen Staaten schnell zu erobern. Im übrigen spreche ich nicht von d e n Russen die mit großer Sicherheit nur den Alltag friedlich bewältigen wollen und die Zumutungen der Politik als Schicksal hinzunehmen haben. Eine Buchempfehlung für Sie: „Versagen“ Ullstein Verlag.
Eine weitere buchempfehlung wäre „Schuhlecker des Diktators“ von Bai Ganyo
Ich war auf der Krim und habe mich mit der dortigen Bevölkerung unterhalten, war auch in der Hauptstadt von Bandera-Land (Lemberg/Lvov), wo man mich als Gottheit betrachtet hat, da ich westwärts gekommen bin und wurde dort über „asiatischen Horden“ (Russen) belehrt. Hätte auch von Goebbels sein können. Weiß ganz genau was beide Seiten voneinander denken und warum sich die Ukrainer schon 41-45 und nun wieder gegenseitig abschlachten, die eine Seite mit russischer Unterstützung.
Eure Bücher könnt ihr euch ganz tief in den Hintern schieben.
Lesen bildet nun mal. Dann muss man auch nicht immer mit irgendwelchen Anekdoten daherkommen
Krause, du bist so volgepumpt mit Propaganda und Vorurteile, dass du eigentlich platzen müsstest.
Eine kleine Geschichte: vor einigen Jahren haben Türken einen russischen Flieger in Richtung Syrien abgeschlossen und den am Fallschirm hängenden Piloten erschossen. Aufgrund der Kurdenproblematik hat Erdogan die Mörder gefeiert anstatt einzusperren. Wegen einen einzigen toten Russen hat Putin alle Importe und alle Flugverbindungen gekappt, bis Erdogan auf Knien kam, sich in aller Form entschuldigt hat, die Familie entschädigt und die Mörder eingesperrt hat.
Putin lässt keinen einzigen Tod eines Russen ungestraft zu, deshalb hat er auch diesen Zuspruch, der im Westen niemand annähernd hat, trotz Witwen. Die Bewohner im Donbass (überwiegend Russen) sind nur auf ihn sauer, weil er nicht schon 2014 einmarschiert ist.
Im übrigen sind auch in unsere Medien der Austausch Leichen gefallener Soldaten beziffert. Die Letzten immer 1000 Ukr. gegen um die 30 Russen. Nur mal so, damit du oberflächlich checkst, wer auf das Leben seiner Soldaten achtet!!! Große Geländegewinne sind nur durch hoher Opferzahlen möglich, daher werden ukr. Stellungen monatelang dem Erdboden gleich gemacht und erst gestürmt, wenn sich nichts mehr bewegt. Daher kommen auch die Verhältnisse 1000 zu 30. Ukrainer lassen ihre Tote liegen, Russen nicht, daran erkennt man auch wo die Menschenverschtung zu Hause ist!
Und bezüglich Kleptokraten, nichts mitbekommen was in der obersten ukr. Führung los ist? Und wie man die von der FBI gesteuerte Antikorruptions-Behörde seitens Kiew stoppen wollte?
Nichts wissen, jeden Unfug glauben, meterdicke Scheuklappen, das ist Krause. Nicht nur zu diesem Thema
Propaganda ist immer anekdotisch. Wussten sie das nicht? Klar habe ich das mit Kiew mitbekommen, aber was hat das mit Moskau zu tun? Kennen sie whataboutism?
Es geht halt um Geschichte
Die angloamerikanischen Schachspieler (The Great Chessboard) sind schon seit über 100 Jahren der Überzeugung, daß Deutschland und Russland niemals friedlich zusammenkommen dürfen. Die gemeinsame Wirtschaftsmacht wäre einfach zu groß.
Betrachten sie die Geschichte seit ca. 1900 mal vor diesem Hintergrund. Fällt ihnen da vielleicht was auf. Auch auf heute bezogen.
Anscheinend ist das heutzutage ja nicht mehr so. Gibt ja heutzutage kräftige Unterstützung aus USA für Russland. Meinen sie das ist gut für uns?
Wie Schade das Zanders weg vom Markt geht. Zanders Bütten und/oder Zanders Elefantenhaut waren Qualitätspapiere der Spitzenklasse, mit denen jeder Drucker gerne und gearbeitet hat. 🙁
Als Investor nach der Wende hatte ich auch Gelegenheit nebenher das Druckerhandwerk, Offset- und Tiefdruck, quasi als Ausgleich zum Bürojob, zu erlernen und bei Bedarf auszuüben. War eine gute Zeit und Zander war dort einfach ein Begriff, ein Name um den man bei Qualidrucken nicht drumrum kam.
Alle renomierten Konzerne und Firmen haben ihre Geschäftspapiere regelmäßig auf Zander geordert.
Ein Anfang wäre der Ausstieg Deutschlands aus dieser . . . . EU. Und dann hier aufräumen. So wie Putin es dereinst in Russland gemacht hat.
Also, indem man viele Leute umbringt und wegsperrt?
Auf keinen Fall umbringen und wegsperren. Aber für einen längeren Arbeitseinsatz heranziehen wäre meine Vorstellung.
Aber wie kommen sie darauf, daß Putin und die russische Regierung viele Leute umgebracht und weggesperrt hat? Wann soll das gewesen sein?
Gehen sie mal auf den roten Platz und halten ein weißes Blatt Papier in die Luft
Lesen sie mal dazu das, was Peter Georgiev weiter oben geschrieben hat: „Krause, du bist so . . .“. Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen.
Echt? Das ist aber wenig. Was ist denn nun mit dem weißen Blatt Papier in Russland? Kennen sie Alexej Nawalny?
Kennen sie False Flag Operations? Ein russischer Sprecher sagte einmal dazu, wenn wir Alexej Nawalny umbringen hätten wollen, dann wäre er sofort tot gewesen und niemand hätte mehr etwas von ihm gehört.
Und Proteste, auch auf dem Roten Platz, sind nach vorheriger Anmeldung erlaubt. Andernfalls eine Ordnungswidrigkeit.
Stellen sie sich mal in Berlin mit einem hochgehaltenen Grundgesetz in der Hand auf einen öffentlichen Platz. Oder gar mit einer Deutschlandflahne. Da wird dir geholfen.
Sie glauben irgendeine fremde Macht hätte in einer false flag Operation innerhalb eines russischen gefängnisses einen russischen oppositionellen ermordet? Welche Hinweise gibt es darauf? Klingt das plausibel für sie??
OK? Was passiert denn dann in Deutschland? Dasselbe wie in Russland??
Nawalny wie die selbsternannte Wahlsiegerin Tichanowskaja in Belarus sind mit westlichen Mitteln ersachaffene Medienfiguren, die in Ihrer Heimat kaum jemand zu Kenntnis nimmt, nur im Westen bekannt.
Der Hubschrauberpilot Kuzminow, der seinen militärischen Eid gebrochen hat (in jeder Armee der Welt im Kriegsfall ohne Fragen an die Wand) wurde in Spanien erschossen, die Ermittlungen vor kurzem aufgegeben. Kann mir vorstellen, dass dazu Moskau kurz in Madrid angerufen hat. Spanien weiß auch was ein Militäreid bedeutet und würde sich wegen einem Verräter nicht mit Moskau anlegen. Prigoschin, der mit Panzern nach Moskau wollte ist tot und man hört nichts über Ermittlungen. Die Moskauer Führung wird mehr darüber wissen, wobei solche Fälle jeder Staat vertuscht, Epstein mal als einzelnes Beispiel für alle.
Die Giftmischergeschichten in England, und auch die frühere Nummer bei Navalny sind einfach nur lächerlich. Warum er im Gefängnis gestorben ist, ist Nebensache, bei der zum Zeitpunkt komplett tote Resonanz seines Treibens hatte man es nicht nötig. Eher für den Westen als Martyrer hilfreich. Und einen Wärter zu bestechen…
Im Übrigen gab es für 24 Stunden Ausharren auf dem Maidan 100 $ auf die Hand, weiß ich von Teilnehmer. In Belarus 2020 wahrscheinlich auch, nur das dort keine Ethnie wie im Westen der Ukraine vorhanden ist, daher hat der Putsch dort nicht geklappt.
P.S. ist mehr für Krause, Sie ordnen es sebst richtig ein!
Dein Kommentar passt nicht zum Thema des Artikels. Kommt öfter vor, dazu lasse ich mir noch etwas einfallen.
Das betrifft ALLE Kommentare sich auf den Kommentar von Herrn Achatz vom 13.12. 10:22 Uhr beziehen, habe gerade 20 Stück gezählt. Wobei vordergründig der Krause mit seiner Hetze Richtigstellungen von Herrn Achatz und mir provoziert. Es ist bestimmt nicht mein Hobby, bin nur alergisch gegenüber Lügen
Danke für den Hinweis.
Sehe ich genauso.
Menschen brauchen keine 100 Dollar, um für Freiheit zu demonstrieren. Das zeigt die Geschichte.
Freiheit??? Ala WerteWesten. Daß ich nicht lache. Sowas wie „UnsereDemokratie“? Aber mit 100$ in der Tasche demonstriert es sich gleich viel leichter.
Sie glauben ja auch, dass das gleiche passiert, wenn man auf dem roten Platz ein weißes Blatt Papier hält versus das grundgesetz vor dem kanzleramt
Ohne die 100 Dollar wären es paar Hundert Traumtänzer, so war es eine Kulisse für einen Putsch, der als „Volkeswille“ verkauft wurde.
Die Freiheitssprüche überlassen Sie mal der Presse… Es geht nur um Wohlstand. In der Ukraine und in Belarus ist eine kleine Schicht junger Naivlinge die glauben, mit EU und Nato Eintritt wären alle sofort reich wie Oligarchen, ohne sich anstrengen zu müssen. Der Rest bezahlte Darsteller.
Im Übrigen, wenn Wessis Trabant und Ossis Mercedes gefahren hätten, hätte der Westen die Mauer gebaut, damit nicht alle gen Osten strömen. Die Freiheit an der Südsee und nicht an der Ostsee Urlaub zu machen ist nur von der Dicke der Brieftasche abhängig. Die war im Osten dürr, daher die Einschränkungen und der Drang gen Westen. Freiheit direkt habe ich nicht mehr, nur wesentlich mehr Geld. Das wollten auch junge Ukrainer haben, daher sond paar auf die Straße gegangen….
Es geht darum, was tausende von Menschen mobilisiert hat. Gerade wenn die Presse das angeheizt hat, wie sie sagen ? Eben darum braucht es keine 100 Dollar…!!!
Ernste Logik findet kein Zugang zu Ihren Synapsen.
Nicht die Presse hat angeheizt, sondern es war Plan, mit 100 pro Nase einen Massencharakter vorzutäuschen, der dann medial ausgeschlachtet wurde. Wozu hat man sonst die Millionen ausgegeben, wenn die Menschen Lust haben, ohne Dollar zu demonstrieren? Ohne Nulands Milliarden wären dort paar traurige Figuren ohne öffentliche Beachtung.
Und Freiheit ist Kampfbegriff der Lügenpresse, es geht nur um westlichen Standard. Der ist in der Ukraine nicht da weil a) die Industrierevolution vor 200 Jahre dort nicht stattgefunden hat b) Erbe von 70 Jahre Kommunismus c) total durchkorrumpierte Gesellschaft.
Jemandem mit Wissen auf Grundschulniveau und Logik von Säugling die Welt zu erklären ist sinnlos. Glauben Sie was sie wollen.
Nein, es gab noch nie Demonstrationen für Freiheit in der weltgeschichte. Die mussten alle bezahlt werden, von fremden Mächten. Das ist mindestens genauso unplausibel wie ihre anekdotischen „Evidenzen“.
Letztmalig zu Freiheit.
Ich fühle mich nicht freier als in der DDR, habe aber viel viel mehr Geld und kann mir damit (fast) alles leisten was ich will, im Gegensatz zu damals. Können Sie nicht wissen, weil Sie nicht beide Seiten kennen. Sie können nur Parolen aus den Medien wiederholen, ohne die Wirklichkeit zu begreifen.
Dann hatten sie wohl nie Berührungspunkte mit der Stasi. Ist doch super für sie! Es ging bestimmt allen genauso wie ihnen….