Die Kampagne, zu der sich diese Medien zusammengeschlossen haben, verfolgt als Ziel, den angeblich menschengemachten Klimawandel als unumstößliche Gewißheit in den Köpfen der Leser, Zuhörer und Zuschauer zu verankern. Es wird darüber nachgedacht, wie man bald jede Meldung in einen Bezug zum „menschengemachten Klimawandel“ setzen kann, um die Botschaft auch dann zu transportieren, wenn das Klima nicht zentrales Thema eines Berichts ist. Sehr schön war diese Vorgehensweise dieser Tage in der „ZEIT“ zu betrachten, als es um das diesjährige Herbsthochwasser („acqua alta“) in Venedig ging. Es gibt eine Vielzahl altbekannter Ursachen für das fast jährlich auftretende Hochwasser in der Lagunenstadt am nördlichen Ende der Adria, angefangen vom Ausbaggern der Lagune für den Ölhafen und das Abpumpen von Grundwasser unter der Stadt bis hin zu den natürlichen Schwankungen des Meeresspiegels, die schon in früheren Jahrhunderten regelmäßig für Überschwemmungen auf dem Markusplatz gesorgt hatten. Aber warum gibt es dieses Jahr das traditionelle Hochwasser? – Tärä, wegen des „menschengemachten Klimawandels“. Interviewt worden war ein „Experte“ vom „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ (PIK), bekanntlich das neutralste wissenschaftliche Institut auf dem gesamten Erdenrund, in seiner Neutralität allenfalls noch übertroffen von Herrn Direktor Dr. Matthias Quents außeruniversitär forschendem „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ in Trägerschaft der überaus neutralen Amadeu-Antonio-Stifung, der ultraneutralsten Stiftung, die jemals von einer ehemaligen Stasi-Zuträgerin geleitet worden ist.

Covering Climate Now

Frei übersetzt heißt „Covering Climate Now“ auf Deutsch: „Das Klima(thema) jetzt abdecken“. Interessant, um nicht zu sagen lächerlich, ist die stolze Beschreibung ihres Tuns durch die „Kampagneros“. Auf ihrer Seite heißt es: „Our initiative includes more than 350 outlets worldwide, and dozens of institutional and independent partners, with a combined audience of more than 1 billion people. We’re growing every day.“ (Unsere Initiative umfaßt mehr als 350 Medienerzeugnisse weltweit und dutzende von institutionellen und unabhängigen Partnern mit einem kombinierten Publikum von mehr als einer Milliarde Menschen. Wir wachsen jeden Tag.) Unterstützt wird die Kampage von der einflußreichen Nichtregierungsorganisation „Climate Central“, die selbst ebenfalls „journalistische Partnerschaften“ unterhält.

Aus der weitgehend gleichgeschalteten deutschen Presselandschaft sind in die „Covering Climate Now“-Kampagne involviert: „taz“, „correctiv“ und „stern“, sowie „klimareporter“, „globalmagazin“, „Edison“, „Spektrum der Wissenschaft“ und „KlimaSocial“. Involvierte deutsche Institute sind das „Netzwerk Weitblick“ und die Technische Universität Berlin. Die prominentesten Nachrichtenagenturen als Partner dieser Kampagne sind Agence-France Press (AFP), Bloomberg und Getty Images.

Wie die Nachrichtenseite Daily Caller berichtet, haben es unter den großen Nachrichtenseiten mindestens zwei unterlassen, ihre Leser darüber zu informieren, daß sie Teil der „Covering Climate Now“-Kampagne sind: Die Huffington Post und Buzz Feed. Generell stelle sich die Frage, wie sich journalistische Unabhängigkeit und die Zusammenarbeit mit KLimaaktivisten unter einen Hut bringen lassen.

Erwähnt werden sollen allerdings auch die Medien, die dem „Covering Climate Now“-Projekt eine Abfuhr erteilt haben. Es handelt sich etwa um die „New York Times“, die „Washington Post“ und das „Wall Street Journal“. Auch die Nachrichtenagentur „Reuters“ zeigte kein Interesse, sich in die Kampagne einbinden zu lassen.

Gesteuerte Meinung

Daß es sich bei Greta Thunberg und Fridays-For-Future mitnichten um „zivilgesellschaftliches Engagement“ handelte, sondern um multimillionenschwere, hochprofitable Kampagnen, bestreitet inzwischen auch im Medien-Mainstream kaum noch jemand. Das dürfte auch der Grund dafür sein, daß Greta Thunberg als „Propagandawaffe“ inzwischen als „verbrannt“ gilt und dementsprechend nur noch selten in den Medien vorkommt. Vor dem Hintergrund allerdings, daß es sich keiner der Propagandisten des „menschengemachten Klimawandels“ noch leisten kann, von seinen Positionen abzurücken, selbst dann, wenn sie sich als evident falsch herausstellen, – und nur, weil das Eingeständnis eines Irrtums seinen persönlichen Ruin bedeuten würde -, darf man gespannt sein, was den „Machern des menschlich gemachten Klimawandels“ noch alles einfällt, um ihre Haut zu retten. Es gilt heute mehr denn je: Wo immer im Medien-Mainstream irgendwelche „Experten“ und „Klimaforscher“ auftauchen, ist allergrößtes Mißtrauen angezeigt. (RB)

Der Beitrag erschien zuerst bei Jouwatch hier