Auf jeder Party, bei jedem Smalltalk hören wir: Fleisch von Tieren essen geht gar nicht. Wir sind gegen Massentierhaltung und Großschlachthöfe, gleichzeitig mit Freuden dafür, dass wieder Wölfe unsere Natur in den scheinbar guten alten Zustand versetzen. Dass diese auch Lamm und Schaf, Pferd und Rind auf der Weide reißen und bei lebendigem Leib anfressen, empört dagegen nicht.

Ein Widerspruch?

Kein Zweifel: Es wird schwieriger, das Korrekte zu tun. Gleich, was wir machen, scheinbar schädigen wir immer irgendwen oder irgendetwas. Wird uns ständig von allen Seiten eingeredet. Unser ökologischer Fußabdruck, so wird uns permanent vorgerechnet, wird immer größer und kräftiger. Bald werden wir die Erde zerstört haben, auf der wir leben.

Also: Was darf man eigentlich noch, ohne uns dem Vorwurf aussetzen zu müssen, einen Schaden an Umwelt oder Natur anzurichten?

Ganz oben auf der Liste des Schreckens steht derzeit Kohlendioxid, das den Klimawandel befeuert und die Welt untergehen läßt. Und wer hat an einem steigenden CO2 Gehalt in der Atmosphäre Schuld? Aha, der Mensch, natürlich. Der verbraucht zu viel, heizt zu viel, ißt zu viel Fleisch, fährt zu viel Auto und überhaupt – er ist zu zahlreich auf der kleinen Erde. Weniger Mensch wäre mehr für die Welt. Leider will niemand den Anfang zur Kehrtwende machen.

Doch stimmt das eigentlich? Produzieren wir tatsächlich zu viel CO2 und erhöhen damit den Treibhauseffekt, von dem wiederum die Temperaturen auf der Erde abhängen sollen? Verpesten wir die Lufthülle unserer Erde, und beuten wir die Bodenschätze bis zum »Geht nicht Mehr« aus?

Sollen wir unsere Häuser noch mit Schaumstoff einpacken und sie wärmedämmen, wo wir doch wissen, dass diese Styropor-Verpackungen als solche gefährlich sind und damit verpackte Häuser leicht entflammen können?

Was also können wir noch glauben? Was sollen wir noch glauben? Müssen wir das schlechte Gewissen haben, das man uns immer einreden will, wenn wir in eine Bratwurst beißen oder sollten wir nicht besser fragen, ob das so scheinbar Korrekte eigentlich richtig ist?

Ist es richtig, dass wir die Welt retten, wenn wir kein Dieselauto mehr fahren, auf Fleisch verzichten und gegen Glyphosat sind? Steigen die Meeresspiegel dann nicht mehr oder langsamer, wenn wir im Winter weniger heizen? Und ist zum Beispiel Glyphosat einer der gefährlichsten Stoffe? Was ist mit dem Feinstaub, der angeblich Zehntausende von Menschen sterben lässt? Frieren gegen Feinstaub – richtig oder falsch?

In 36 Kapiteln beantwortet dieses Buch die wichtigsten Fragen und entlarvt vieles von dem Schwindel, der täglich auf uns einprasselt, und für den wir empfänglich geworden sind.

Es geht ja auch kompliziert zu draußen in der Welt. An Gott glauben viele nicht mehr. Diese Leerstelle musste irgendwie gefüllt werden, da kam die Religion des vom Menschen verschuldeten Klimawandels gerade recht. Ein Schuldbewusstsein, mit dem Religionen so gerne arbeiten, lässt sich bestens instrumentalisieren. Vor allem verbunden mit der befreienden Wirkung eines Ablasshandels. Eine Spende, Mülltrennen und Plastiktrinkflaschen beim Scannen und Shreddern an den Automaten im Supermarkt zusehen – schon ist ein wenig Last von der umweltschuldbewussten Seele genommen. Das wohlige Gefühl, im örtlichen Energiespararbeitskreis an der Rettung der Welt teilzunehmen, ersetzt nahtlos die althergebrachte Bibelarbeit in den Kirchengemeinden.

Die Angst vor einem Klimawandel und dem Untergang der Erde entwickelte sich für die etablierten Interessensgruppen zu einer Gelddruckmaschine. Viele glauben diese Sätze, weil sie es auch nicht besser wissen. Sie bekommen die platten Parolen jeden Tag aufs Neue von den Medien eingehämmert: Das böse CO2 muß weg! »Klimaziele« müssen eingehalten werden. Immerhin haben »wir« uns dazu »selbst verpflichtet«.

Die praktischen Auswirkungen bekommen unsere Kinder unmittelbar mit. Voller Stolz zeigen Lehrer im naturkundlichen Lernen ihren Schülern, wie schön eine Photozelle Strom erzeugen und ein kleines Glühlämpchen zum Glimmen bringen kann, wenn man eine Schreibtischlampe über die Photozelle halten kann. Die Schreibtischlampe, Kinder, das könnt ihr euch ja vorstellen, ist später die Sonne!

Doch die Lehrer bleiben meist an dieser Stelle stehen, an der die Erkundungsarbeit eigentlich beginnen müsste: Wie viel Strom produziert denn eine solche Photozelle, und wie hoch sind Spannung und Stromstärke abhängig von der Stärke der Beleuchtung? Beobachten, messen und vergleichen – das ist der Kern von Forscherarbeit.

Doch schon hier würde herauskommen, wie wenig Strom eigentlich die Photozelle aus Lichtenergie erzeugen kann. Der sogenannte photoelektrische Effekt hat einen extrem niedrigen Wirkungsgrad. Der Lehrer könnte noch spaßeshalber mit seinen Schülern die Flächen ausrechnen, die notwendig wären, um Deutschland mit Strom aus Sonnenlicht zu versorgen.

Das Gleiche kann er mit Windrädern machen und dann die zu Grunde liegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten herausarbeiten und formulieren. Schnell käme heraus, dass diese Energien niemals ausreichen können, ein Industrieland wie Deutschland mit seinem ungeheuren Energiehunger zu versorgen.

Der horrende Unsinn der Energiewende wäre schnell aufgedeckt. Doch genauere Nachfragen sind unerwünscht, Menschen, die Zweifel an der These vom menschengemachten Klimawandel haben, werden diskreditiert, öffentlich an den Pranger gestellt und mundtot gemacht. Es heißt »an den Tatsachen ist nicht zu rütteln« und »die Mehrheit der Wissenschaftler ist der Meinung, dass der Mensch die Ursache sei«. Das erinnert an die mittelalterliche Scholastik, bei der auch der Satz »viele Autoritäten sind der Meinung« als Beweis für die Richtigkeit einer Aussage herangezogen wird. Doch in der Wissenschaft geht es nicht nach der Meinung einer angeblichen Mehrheit, sondern um Beweise, mit denen Behauptungen belegt oder eben widerlegt werden können.

Dieses Buch liefert Ihnen die Argumente, die die Medien meist verschweigen.

Wir dürfen vorab verraten, dass der Weltuntergang nicht stattfindet, Sie nach der Lektüre dieses Buches nicht nur noch mit dem Fahrrad unterwegs sein müssen, außer natürlich, wenn Sie wollen, und Sie essen und trinken sollen, was Ihnen schmeckt. Tun Sie, wozu Sie Lust haben. Die Erde dankt es Ihnen sogar, wie Sie zum Beispiel über den wichtigsten Trick der Natur im Kapitel über »CO2 – das arme Molekül« lesen können.

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