Die größte Veränderung im Meereislebensraum seit 1979 erlebten die Eisbären der Barentssee und am wenigsten die der südlichen Hudson Bay, der südlichsten von Eisbären bewohnten Region. Soweit bekannt ist, hatte die rekordverdächtige geringe Ausdehnung des Meereises im März 2017 keine Auswirkungen auf die Gesundheit oder das Überleben Eisbären.
Einige Studien zeigen, dass Bären leichter sind als in den 1980er Jahren, aber keine zeigte eine Zunahme der Zahl der Individuen, die verhungern oder zu dünn sind, um sich fortzupflanzen.
Ein soeben veröffentlichter Bericht über die Situation der Bären aus der südlichen Beaufort-See, die im Jahr 2014 bis 2016 wegen zu dicker Eisdecken nur schwer Beute finden konnten, ein Phänomen, das in dieser Region ca. alle 10 Jahre auftritt, hat trotz reduziertem Sommermeereis weiter angehalten.
Behauptungen einer weit verbreiteten Hybridisierung von Eisbären mit Grizzlys wurden durch DNA-Studien widerlegt.
Überzogene Reaktionen und Mitgefühl erregende Berichte der Medien von wissenschaftlich eher irrelevanten Ereignissen um die Eisbären sind eher als ein vergeblicher Versuch zu werten, den Eisbären wieder als Symbol für die negativen Auswirkungen der globalen Erwärmung zu benutzen.

ISBN 978-0-9931190-1-9

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[Übersetzung: Stephan Kaula]