Der Vorstandsvorsitzende Kurt Bock forderte im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ die Politik auf, die bestehenden Ausnahmeregelungen für energieintensive Industriezweige beizubehalten. Die kommende große Koalition von Union und SPD will die milliardenschweren Industrie-Rabatte prüfen. (Details Hier)

Passend dazu die Ideen der zukünftigen Koalitionspartner CDU und SPD das Thema zunehmende Stromarmut gar nicht erst in öffentliche Bewußtsein kommen zu lassen, in dem Strom in Zukunft per „PrePaid“ im Voraus bezahlt werden muss. So titelt heute Welt Online

Deutsche sollen Strom mit Prepaid-Karten bezahlen

und führt weiter aus:

Die Zahl der Stromsperren wächst in Deutschland – daher planen Union und SPD eine Art Prepaid-Karte wie beim Handy: Kunden würden dann „achtsamer und sparsamer“ mit ihrem Verbrauch umgehen. Um die wachsende Zahl von Stromsperren einzudämmen, planen Union und SPD für den Verbrauch „Prepaid-Karten“ wie beim Handy. So bekämen die Versorger ihr Geld und die Verbraucher müssten nicht auf Strom verzichten, sagte die CDU-Politikerin Mechthild Heil der „Saarbrücker Zeitung“

Auf diese elegante Weise würden die Abschaltungen aus der Öffentlichkeit verschwinden und damit im Bewusstsein selbiger Öffentlichkeit nicht mehr stattfinden. Würdig eines 1984 er „Awards“

Mit Dank an Benny Peiser ACHGUT und Leser Gerald Pesch

Update 12.11.13 Reuters

Clariant kappt Ausgaben in Deutschland wegen Energiekosten

Wegen der hohen Energiepreise will der Schweizer Chemiekonzern Clariant vorerst nicht mehr in deutsche Produktionsstätten investieren.

„Warum sollten wir in Deutschland noch einen Cent in neue Anlagen investieren? Dafür sehe ich derzeit keinen Grund“, sagte Clariant-Chef Hariolf Kottmann der „WirtschaftsWoche“ laut Vorabbericht vom Samstag. „Wir hatten zwei, drei Projekte in Deutschland favorisiert. Wir investieren nun lieber in den USA.“ Dort seien die Energiekosten niedriger.

Details hier bei Reuters