Er wurde möglich, nachdem die Dänische Institution zur Regelung des Emissionshandels die Forderung fallen gelassen hat, die Kohlenstoffhändler zu registrieren. Für den Kohlenstoffhandel wurde kurzfristig eine für-alle-umsonst-Regelung zugelassen, indem man scheinbar das Interesse an Kohlenstoff als Ware aufblähte. Dieser Schuss ging jedoch sofort nach hinten los, als sich der ganze Handel als Schwindel herausstellte.

Mit Unterstützung laxer Regeln wurde die dänische Registratur zur größten der Welt, mit 1256 registrierten Händlern, von denen die meisten gar nicht existierten. So gab beispielsweise ein registrierter Händler als seine Adresse einen Parkplatz in London an. Nach der Entdeckung des Schwindels wurden 1100 dieser Pseudohändler aus der Liste der registrierten Händler entfernt, so dass auf dem dänischen Markt kaum noch Händler übrig blieben.

Die dänische Ministerin für Klima und Energie Connie Hedegaard, die das illusorische Wachstum des Kohlenstoffmarktes übersehen hatte, wurde seitdem auf den Posten eines EU-Klima-Kommissars berufen. Sie weilt derzeit in Cancun, um dort die Interessen der EU zu vertreten und für Schritte zu werben, die die internationale Gemeinschaft unternehmen sollte, um die Glaubwürdigkeit des Kohlenstoffhandels wiederherzustellen.

Auf diesen Vorgang, von dem fast nichts berichtet wurde, wies mich ein norwegischer Leser, Geir Hasnes, hin, der einen der raren Berichte in der Presse in Norwegen übersetzt hat. Seine Übersetzung findet man hier.

LawrenceSolomon@nextcity.com
Lawrence Solomon ist geschäftsführender Direktor von Energy Probe und Autor von The Deniers.

Mehr: http://opinion.financialpost.com/2010/12/05/lawrence-solomon-the-7-billion-carbon-scam/#ixzz17YCm7dpo

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

Ergänzender Link: Telepolis 

Der CO2-Emissionshandel ist tot