Schlagwort: Elektromobilität

Woher kommt der Strom? Stundenrekord

von Rüdiger Stobbe
Am Samstag der 27. Woche (4.7.2020) war es fast soweit. Um 14:00 Uhr erreichte die Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger mit 60.344 Gigawatt (GW) fast den Bedarf Deutschlands. Dieser lag bei besagten 14:00 Uhr bei 62,057 GW. Wind-, Sonnen- und Wasserkraft plus Biomasse steuerten in dieser Stunde 97,22 Prozent zur Stromversorgung in Deutschland bei. Das ist meines Wissens tatsächlich ein Rekord, zumindest ein Stundenrekord der Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger.

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Woher kommt der Strom? Es bleibt desaströs

von Rüdiger Stobbe
Der Blick auf den Agora-Wochenchart offenbart die Volatilität, die Schwankungsbreite insbesondere der Windstromerzeugung im Winterquartal. Sonnenstrom wird da ohnehin nur wenig erzeugt. Auch wenn die Sonne desto kräftiger scheint, je näher die Tag-Nachtgleiche, der Frühlingsanfang, kommt, erreicht die Sonnenstromerzeugung nicht mal 0,1 Terawattstunden (TWh)/Tag.

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Der Kohleausstieg ist im Sinne einer Absenkung des CO2-Ausstoßes ein Flop – und nun wird auch noch der Hype um die Elektromobilität zum Flop – quo vadis Industrieland Deutschland?

Dr.- Ing. Erhard Beppler
Die staatlich gelenkte Energiewende agiert auf einem erschreckend niedrigen technischen Niveau, selbst der Bundesrechnungshof moniert. Nun soll die Elektromobilität auf dieses Torso aufgesattelt werden. Ohne funktionierende und bezahlbare Stromspeicher für mindestens die Hälfte der täglichen Stromerzeugung kann eine Absenkung des CO2-Ausstoßes auch durch die Elektromobilität nicht erfolgen.

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Das Elektro-Wunderland Deutschland

von Gerhard Breunig
Ich möchte Sie heute bitten, an einem kleinen Gedankenspiel teilzunehmen. Möglicherweise wird Sie der daraus resultierende Aha-Effekt noch etwas überraschen. Ich allerdings gehe davon aus, dass zumindest meinen regelmäßigen Lesern, diese unumstößlichen Fakten bereits bekannt sind.

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Gibt es im Winter bald auch keinen zuver­lässigen Nah­verkehr?

Helmut Kuntz
Die Bahn macht es vor: Weht der Wind stärker, oder schneit es im Winter sogar, wird der Verkehr vorsichtshalber flächendeckend eingestellt, wie den vergangenen Herbst und Winter mehrfach geschehen. Der frühere Slogan, dass die Bahn dem Wetter trotzen würde, ist Vergangenheit. In der heutigen, modernen Öko-Zeit trotz man dem Wetter nicht mehr, sondern „lebt mit ihm im Einklang“, bedeutet: Der Bürger hat seine Wünsche wieder nach dem Wetter zu richten, wie es früher schon die Müller mit Windmühlen machen mussten.

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