Washington warnt die Europäische Union, dass weitere Maßnahmen folgen könnten, sollte Brüssel die Belastungen, die amerikanischen Unternehmen durch CSDDD und CSRD auferlegt werden, nicht beseitigen.
Trotz der jüngsten Reformen geben die EU-Nachhaltigkeitsgesetze weiterhin Anlass zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich regulatorischer Überregulierungen, der Souveränität der USA und des transatlantischen Handels.
[Hervorhebung im Original]
SCHAUMBURG, ILLINOIS (27. August 2026): Die Trump-Regierung übt weiterhin Druck auf die Europäische Union aus, die Auswirkungen ihrer Vorschriften zur Unternehmens-Nachhaltigkeit auf amerikanische Unternehmen zu begrenzen. Berichten zufolge haben US-Beamte Brüssel gewarnt, dass weitere Maßnahmen folgen könnten, sollten die noch offenen Bedenken nicht ausgeräumt werden.
Die Vereinigten Staaten handeln dabei zu Recht. Die Richtlinie zur Sorgfaltspflicht im Bereich der Unternehmens-Nachhaltigkeit (Corporate Sustainability Due Diligence Directive; CSDDD) und die Richtlinie zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive; CSRD) der Europäischen Union erlegen großen Unternehmen, einschließlich qualifizierter Unternehmen mit Sitz außerhalb der Europäischen Union, Anforderungen in den Bereichen Umwelt, Menschenrechte und Berichterstattung auf. Obwohl europäische Entscheidungsträger die CSDDD seit ihrer ursprünglichen Verabschiedung teilweise eingeschränkt und verzögert haben, zielt die Richtlinie weiterhin darauf ab, von der EU geschaffene regulatorische Verpflichtungen auf betroffene amerikanische Unternehmen und deren internationale Geschäftsaktivitäten anzuwenden.
Im März 2025 veröffentlichte das Heartland Institute eine umfassende politische Studie mit dem Titel [übersetzt] „CSDDD: Die Richtlinie der Europäischen Union zur Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit ist eine direkte Bedrohung für die Souveränität der USA, die freien Märkte und die individuelle Freiheit“, in der die extraterritoriale Ausgestaltung der Richtlinie und ihre potenziellen Folgen für amerikanische Unternehmen und die Politikgestaltung untersucht wurden. Durch nachfolgende Reformen wurde die Zahl der Unternehmen, die direkt unter das Gesetz fallen, reduziert und mehrere der ursprünglichen Anforderungen gestrichen; doch die zugrunde liegende Sorge, dass europäische Regulierungsbehörden US-Unternehmen außerhalb der Europäischen Union wesentliche politische Verpflichtungen auferlegen, wurde dadurch nicht ausgeräumt.
Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben in ihrem transatlantischen Handelsrahmen für 2025 vereinbart, dass Brüssel darauf hinwirken wird, dass die CSDDD und die CSRD keine unangemessenen Beschränkungen für den transatlantischen Handel mit sich bringen, und dass es auf die Bedenken der USA hinsichtlich der Anwendung der CSDDD-Anforderungen auf Unternehmen mit Sitz in Nicht-EU-Ländern eingehen wird. Die weiteren Verhandlungen sollten sich darauf konzentrieren, klare Schutzmaßnahmen für amerikanische Unternehmen zu schaffen und sicherzustellen, dass die nationale Umwelt-, Arbeits- und Unternehmenspolitik weiterhin der Rechenschaftspflicht gegenüber den amerikanischen Gesetzgebern und Wählern unterliegt.
Die folgenden Aussagen von Experten des Heartland Institute – eines Thinktanks für den freien Markt – dürfen unter Nennung der Quelle verwendet werden. Weitere Kommentare erhalten Sie über die unten angegebenen Kontaktdaten.
Lois Perry, Director, Heartland United Kingdom/Europe:
„Das ist regulatorischer Imperialismus, keine Zusammenarbeit. Die EU sollte aufhören, den Zugang zu ihrem Markt als Waffe einzusetzen, um ihre politische Agenda zu exportieren, und Großbritannien sowie die Vereinigten Staaten sollten unmissverständlich klarstellen, dass ausländische Unternehmen nicht akzeptieren werden, dass Brüssel ihnen vorschreibt, wie sie weltweit zu agieren haben. Das ist eine krasse Überschreitung der Befugnisse.“
Jack McPherrin, Senior Policy Analyst, Research Fellow, The Heartland Institute:
„Zwar gebührt der Europäischen Union Anerkennung dafür, dass sie einige der belastendsten Elemente des CSDDD abgeschwächt hat, doch ist das grundlegende Problem der Rechtshoheit damit nicht beseitigt. Europäische Entscheidungsträger sollten den Zugang zum EU-Markt nicht als Mittel nutzen können, um amerikanischen Unternehmen und deren weltweiten Aktivitäten weitreichende regulatorische Auflagen aufzuerlegen.
Die Vereinigten Staaten haben ein berechtigtes Interesse daran, ihre Unternehmen vor ausländischen Regulierungsvorschriften zu schützen, die über angemessene Bedingungen für die Geschäftstätigkeit auf dem Markt eines anderen Landes hinausgehen. Washington sollte weiterhin mit seinen europäischen Partnern an Regeln arbeiten, die einen robusten transatlantischen Handel gewährleisten und gleichzeitig die Regulierungsbefugnisse und demokratischen Institutionen beider Seiten respektieren.“
The Heartland Institute is a national nonprofit organization founded in 1984 and headquartered in Arlington Heights, Illinois. Its mission is to discover, develop, and promote free-market solutions to social and economic problems. For more information, visit our website or call 312/377-4000.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung des Übersetzers: Nicht mehr nur am deutschen Wesen soll die Welt genesen, sondern auch am Wesen der EU. Der Terminus „regulatorischer Imperialismus“ trifft den Nagewl auf den Kopf!















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2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen. …
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Oh, das ist bemerkenswert. Das US-amerikanische Heartland Institute kritisiert die EU wegen der Einschränkung freier Märkte??? Eikes Auftrag ist erfüllt, keine Erwähnung der einseitigen Trump tariffs von 15 %?
Es geht um Umwelt und Menschenrechte, Heartland – ein Thinktank für den freien Markt – spricht von unangemessen Beschränkungen für den transatlantischen Handel.
Ich denke im Vergleich einmal an China, welches ganz selbstverständlich verpflichtet wird, CE, VDE etc einzuhalten, wenn sie in EU etwas verkaufen wollen. Protektionismus und Imperialismus kann sowas mit Sicherheit(sic!) nicht genannt werden.
Sehr plump, falsch und einseitig: Es ist ein Kampf zweier intensiv protektionistischer Systeme, oder?
Weswegen einseitige Zölle ok sind?
Es gibt keine einseitigen Zölle. Die EU verhängte v o r Trump zum Beispiel viel höhere Zölle auf amerikanische Autos als vice versa.
Auch US-Firmen müssen CE, VDE etc. einhalten, seit eh und je. Das sind in der Regel Produktnormen, insbesondere Sicherheitsnormen, und keine Prozessnormen. Wie ein Produkt letztlich hergestellt wird, ist bisher dem Hersteller überlassen, es sei denn, eine Prozessüberwachung (Pharma, Lebensmittel,..) dient der Produktsicherheit.
Fragen von Umwelt oder Menschenrechten unterlagen bisher den jeweiligen Landesgesetzen, die innerhalb der westlichen Welt grundsätzlich hohen Anforderungen genügten und im Zweifel bei groben Abweichnungen von Medien aufgegriffen wurden. Es ist völlig unsinnig, dies auf Herstellerebene regeln zu wollen. Wer weiß, irgendein islamischer Staat könnte sonst ja auch die Forderung stellen, dass ein Geistlicher betend jede Produktion begleiten müsse (naja, „halal ist ja auch schon so etwas, wie eine Prozessvorgabe). Das kann ja gehen, wenn der Markt für Hersteller groß genug ist, und die EU meint wohl, sie könne ihre Marktmacht so auf die Waage legen. Wenn es aber dem gesunden Menschenverstand allzusehr widerläuft und als Schikane empfunden wird, kann es natürlich eine Gegenreaktion geben. Tatsächlich ist es heute schon so, dass die USA Mitarbeiterlisten von importierenden Hersteller einfordern (es könnte sonst sein, dass böse Mitarbeiter gefährliche Dinge in die Verpackungen schmuggeln) oder dass keine US-Bürger außerhalb der USA an der Produktion von Waren an sanktionierte Länder beteiligt sein dürfen. Letztlich schlägt Ober den Unter.
Ober schlägt unter.
Sehr gut kompakt zusammengefasst.
PS: Exportieren Sie mal Schweinehälften nach Iran oder Israel. Niemand dort interessiert sich für die Mastbedingungen.
Schweinehälften in den Iran! Der Witz war gut.
Ha, Sie haben den verstanden.
Es gibt keine einseitigen Zölle. Die EU verhängte v o r Trump zum Beispiel viel höhere Zölle auf amerikanische Autos als vice versa.
Ein Thinktank ist immer ein Manipulationsinstrument, wobei allein der Name köstlich ist….😂
“…unangemessen Beschränkungen für den transatlantischen Handel“….gefällt mir besonders gut….🤣.
Es geht um Interessenskonflikte, Machtdemonstration, und um viel Geld unter dem Idiotenbegriff 👉 „Nachhaltigkeit“.
SOLANGE DIE EU „n a c h h a l t i g“ für Krieg, Aufrüstung, Wehrpflicht und ukrainische Korruption wirbt, machen Sie sich, als Mietmaul dieser Menschen, nur lächerlich….
Was haben Sie denn für einen Ton drauf?
Mietmaul, was soll das?
Werden Sie nicht dafür bezahlt, daß Sie hier agitieren ?
Gehen Sie auch auf Inhalte ein oder wollen Sie sich nur beklagen ?
Brauchen Sie ein Taschentuch ?
???
Typisch. Die Welt, ein Fragezeichen….
Oh, ich sehe, das war eine Frage an Sie selbst.
„Es geht um Umwelt und Menschenrechte“
Danke, heute habe ich noch nicht gelacht…