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Laut einer umfassenden Studie des unabhängigen Forschers Eric Huxter übertreibt das Met Office die Temperaturextreme in UK aufgrund der Art und Weise, wie es die Tageshöchstwerte misst.

Die Tageshöchstwerte in UK werden anhand von hochfrequenten elektronischen Sensoren – sogenannten Platin-Widerstandsthermometern (PRTs) – ermittelt, die minütliche Werte aufzeichnen. Diese Instrumente erfassen kurzlebige Spitzenwerte, verursacht durch lokale Einflüsse.

Huxter erstellte eine Kontrollreihe unter Verwendung von über 525.000 Messwerten auf Minutenebene von einer Messstation der Klasse 1 in Rothamsted, einem sauberen, offenen Standort auf Ackerland. Dieser Datensatz zeigt enge, stabile Schwankungen, die mit den Umgebungsbedingungen übereinstimmen.

Das ist beim größeren Messnetz nicht der Fall.

An 96 Stationen weisen 340 aufgezeichnete Höchstwerte wiederholte Spitzenwerte auf – typischerweise etwa 1–1,2 °C über den Werten der Umgebung. Diese Spitzenwerte treten in Rothamsted nicht auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Unterschied zufällig auftritt, liegt bei weniger als 1 zu 10.000 (Chi-Quadrat-Test).

Die meisten dieser Messwerte stammen von Standorten niedrigerer Qualität (CIMO 3–5). Hochwertige Standorte der Klasse 1 machen nur einen kleinen Teil des Netzwerks des Met Office aus.

Eine ungünstige Aufstellung setzt die Sensoren nahe gelegenen Wärmequellen aus. Eine schwache Luftzirkulation führt zu lokaler Erwärmung. PRTs reagieren sofort. Ein kurzer Spitzenwert wird erfasst und als Tageshöchstwert protokolliert. In mehr als der Hälfte der Fälle stimmen diese Spitzenwerte nicht mit der wärmsten Tageszeit überein.

Diese Werte gehen dann direkt in die Durchschnittswerte ein. Tageshöchstwerte werden für monatliche und jährliche Berechnungen herangezogen. Jede Verzerrung überträgt sich auf das gesamte System.

Ältere Glasthermometer mit Flüssigkeitsfüllung glichen kurzfristige Schwankungen aus. Moderne Sensoren tun dies nicht. Die Umstellung auf automatisierte Messungen erhöht die Wahrscheinlichkeit, vorübergehende Extremwerte zu erfassen.

Die Weltorganisation für Meteorologie empfiehlt die Bildung von Kurzzeitdurchschnitten, um vorübergehende Spitzenwerte zu unterdrücken. In der Praxis leitet das Met Office – ebenso wie der National Weather Service und das Bureau of Meteorology – Tageshöchstwerte aus hochfrequenten Daten ab, wodurch kurze Spitzenwerte als offizielle Höchstwerte erfasst werden können.

Gleichzeitig weisen große Teile des Netzwerks angegebene Unsicherheiten von 2 °C bis 5 °C auf – und dennoch werden die Temperaturen auf Zehntelgrad genau angegeben.

Offizielle WMO/CIMO-Richtlinien (siehe Tabelle oben):

• Klasse 1: ~0,1 °C Unsicherheit

• Klasse 2: ~0,3 °C

• Klasse 3: ~1 °C

• Klasse 4: ~2 °C

• Klasse 5: ~5 °C

[Hervorhebung im Original]

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-arctic-cold-grips-canada?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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