GWPF

London, 24. März. Laut einem neuen Informationspapier der Global Warming Policy Foundation (GWPF) beruhen Studien zur Zuordnung extremer Wetterereignisse auf einer fehlerhaften Logik und führen zu irreführenden Schlagzeilen.

In der Studie mit dem Titel „Contorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution“ argumentiert Dr. Ralph B. Alexander, dass Studien, die versuchen, bestimmte Hitzewellen, Hurrikane und Überschwemmungen mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Verbindung zu bringen, grundlegend irreführend sind und eher aus rechtlichen und politischen als aus wissenschaftlichen Gründen erstellt worden sind.

Der Artikel unterzieht aktuelle, viel beachtete Studien von World Weather Attribution und dem Grantham Institute einer genauen Prüfung. Allein für das Jahr 2025 behauptete World Weather Attribution, dass 24 von 29 untersuchten Extremereignissen durch den Klimawandel verschärft oder wahrscheinlicher geworden seien.

Alexander zeigt, wie sehr solche Schlussfolgerungen von Klimamodellen abhängen, die Schwierigkeiten haben, schon historische Klimamuster nachzubilden, und davon ausgehen, dass Wissenschaftler ein „natürliches“ Klima ohne menschliche Emissionen genau simulieren können.

In Attributionsstudien lassen sich einige zentrale, immer wiederkehrende Schwachstellen feststellen:

Fehlerhafte Logik: Bei Zuschreibungsbehauptungen liegt ein Zirkelschluss vor, d. h., man geht einfach von der Schlussfolgerung aus, die man eigentlich untersuchen will.

Statistische Verfahren, die die Wahrscheinlichkeitsangaben in den Schlagzeilen überhöhen, während Unsicherheiten heruntergespielt werden.

Die Vernachlässigung historischer Aufzeichnungen, die vergleichbare Extremereignisse lange vor den heutigen Emissionswerten belegen.

Der Bericht führt das zunehmende Aufkommen der schnellen Ereigniszuordnung auf die politische Unzufriedenheit mit den zurückhaltenden Schlussfolgerungen des IPCC zurück, der für die meisten Arten von Extremwetter nur ein geringes Maß an Zuversicht hinsichtlich langfristiger globaler Trends zum Ausdruck gebracht hat. Er erwähnt auch die Rolle einer von der „Union of Concerned Scientists“ im Jahr 2012 einberufenen Tagung. Ziel dieser Tagung war es, den wahrgenommenen Zusammenhang zwischen Extremwetter und Klimawandel zu untermauern, um Rechtsstreitigkeiten gegen Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie anzustrengen.

Der Autor des Berichts Ralph Alexander sagte:

„Studien zur Zuordnung von Extremereignissen sind ein Schandfleck für die Wissenschaft, deren Kennzeichen empirische Beweise und Logik sind. Keines dieser Merkmale spielt bei Zuordnungsstudien eine zentrale Rolle, die aus rechtlichen und politischen, nicht aber aus wissenschaftlichen Gründen ins Leben gerufen worden waren.“

Harry Wilkinson, Leiter der Abteilung für Politik bei der Global Warming Policy Foundation, sagte:

„Es ist beunruhigend, dass Studien zur Zuordnung von Ereignissen in den internationalen Medien so viel Beachtung finden, obwohl sie grundlegende Mängel aufweisen. Dies ist ein großer wissenschaftlicher Skandal.“

Der ganze Report steht hierContorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution (pdf)

Link: https://mailchi.mp/3387aa50af57/event-attribution-studies-are-a-blot-on-science-says-ralph-alexander-13367015?e=08ba9a1dfb

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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