Von Jo Nova
Ein weiterer Tag, gefangen im Unmöglichkeitsparadoxon – der Versuch, die Troposphäre kostengünstig zu verändern…
In Windkraftanlagen von GoldWind und nun auch in Vestas– Windkraftanlagen wurde Asbest gefunden. Beide verwendeten Bremsbeläge des chinesischen Unternehmens 3S Industry. Die Bremsbeläge sind klein und in den Aufzügen im Inneren der Türme verbaut, sodass derzeit keine Asbestfasern in Wälder und landwirtschaftliche Flächen gelangen. Dennoch werden keine ungeschützten Arbeiter mehr auf diese Windkraftanlagen geschickt, bis die Bremsbeläge ausgetauscht sind.
Wie Rachel Williamson bei Renew Economy jedoch anmerkt , handelt es sich dabei wahrscheinlich nur um die „Spitze des Eisbergs“:
„Mehrere Quellen bestätigten gegenüber Renew Economy, dass 3S Bremsbeläge an nahezu alle Windkraftanlagenhersteller (OEMs) in Australien liefert.“

https://www.3sindustry.com/
Für Windkraftanlagen werden Funktionskomponenten angeboten
Die Opposition auf Bundesebene fordert einen Baustopp für neue Windkraftanlagen angesichts der zunehmenden Asbestgefahr.. Beide Unternehmen haben eine unbekannte Anzahl von Anlagen unter Quarantäne gestellt. Selbst wenn das Gesundheitsrisiko gering ist, stellt dies bestenfalls eine weitere böse Überraschung, eine weitere Verzögerung und weitere Kosten für die erneuerbaren Energien dar.
Wer hätte gedacht, dass der Bau von Tausenden Quadratkilometern industrieller Infrastruktur zur Nutzung von Sonne und Wind so kompliziert sein würde?
Von Christine Middap , The Australian
Dies geschieht, nachdem der arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Sprecher der Opposition, Tim Wilson, den Minister für Klimawandel und Energie, Chris Bowen, aufgefordert hat, eine nationale Sicherheitsüberprüfung und ein vorübergehendes Moratorium für die Installation neuer Windkraftanlagen anzuordnen. Er warnte vor den betrieblichen und reputationsbezogenen Risiken, die dieses Problem für den Übergang des Landes zu sauberer Energie darstellt.
„Die Einfuhr asbesthaltiger Güter nach Australien ist seit 2003 verboten, doch dieser Vorfall lässt vermuten, dass asbesthaltige Bauteile im Bereich der erneuerbaren Energien weit verbreitet gewesen sein könnten“, sagte er.
Wir sollten uns vielleicht nicht zu 100 % von China abhängig machen, um alle gewünschten Produkte herstellen zu lassen:
Der nationale Sekretär der Australian Workers Union, Paul Farrow, sagte, die Asbestfälle verdeutlichten das Risiko, sich beim Übergang Australiens zu erneuerbaren Energien vollständig auf ausländische Lieferketten zu verlassen.
„Wir bauen derzeit diese riesigen Infrastrukturprojekte mit nahezu null Prozent australischem Wertschöpfungsanteil. Das ist inakzeptabel und unsicher“, sagte er.
Wir würden die australische Produktion gern wiederbeleben, aber wir kaufen alles in China, weil wir uns nichts anderes mehr leisten können. Wenn wir Bremsbeläge und andere Bauteile selbst herstellen, wird erneuerbare Energie noch teurer als sie ohnehin schon ist. Vergessen wir nicht: In China sind die Dinge billiger, weil sie unsere Kohle verbrennen, ihre Arbeiter billiger entlohnen, die Qualitätskontrolle mangelhaft und die Umweltstandards katastrophal sind. Diesen Wettlauf wollen wir nicht gewinnen. Wie viele Menschen müssen wir heute töten, um einen einzigen Tüpfelbeutelmarder im Jahr 2095 zu retten? Wo sind diese Berechnungen?
Dennoch hätte es schlimmer kommen können. Wenigstens haben wir die in China hergestellten Bremsbeläge nicht in Kindergärten im ganzen Land verbaut und müssetn dann 70 Schulen schließen, um in Schutzanzügen die Teppiche zu reinigen.
https://joannenova.com.au/2025/11/would-you-like-asbestos-with-your-wind-turbines-from-china/















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Im Aufzugsbau wurde Asbest vor ca. 50 Jahren aus den Bremsen verbannt. Nun kommt es wieder, aber sicher „klimaneutral“.
Ich möchte einfach keine Windkraftanlagen.
Genau so ist es. Ineffizient, teuer und alles andere als nachhaltig und grün. Die einzige Nachhaltigkeit betrifft den Schaden an der Volkswirtschaft und somit am Wohlstand. Von den gesundheitlichen Einflüssen auf Mensch und Tier reden wir nicht einmal. Mit all den gigantischen Abfällen aus WK und den PV-Anlagen stehen wir gerade am Anfang einer riesigen Umweltkatastrophe. Diese zusätzliche Kosten tragen wiederum die Steuerzahler und Konsumenten während die Hasardeure dieser Zombie-Industrie längst weiter gezogen sein werden.
Naja,
möchte meinen Beitrag ein bisschen relativieren.
Hab ein kleines Windrad mit 1,4 m Durchmesser.
Auch 700 Vmax Solarpanele.
Ich speise nichts ein.
Aber auf dem Land mit elektrischen Oberleitungen ermöglicht es im Notfall mit ungefähr 6kWA Bleispeichern und einer 1kWA Powerbank einen Stromausfall eine gewisse Zeit zu überbrücken ohne einen lauten Verbrenner-Generator zu benutzen.
Einen Dieselgenerator werde ich trotzdem noch kaufen.
Durch gelagertem Diesel besteht keine besondere Brandgefahr und mein Auto (Mobilität) ist auch ein Diesel.
Hab auch einen E-Tretroller mit bis zu 90 km Reichweite.
Ist also nur eine persönliche „Inseltechnik“
Meine Pelletzentralheizung funktionniert ohne Strom auch nicht.
Also auch Holzkamin und Kerosin Heizungen.
Im Notfall kann ich alle meine Möbel verheizen.
Und dann ist mir meine Frisur egal – ich bin es mir wert.
Die Umweltzerstörungen sind zwar eigentlich nicht grün, aber auch sehr nachhaltig.