Von Jo Nova
Wir haben uns selbst in diese Ecke manövriert.
Der Grund für den stabilen Ölpreis der letzten Monate liegt darin, dass Schiffe unbemerkt die Straße von Hormus passierten und Saudi-Arabien über eine große Pipeline verfügt. Doch vor wenigen Tagen zerstörten iranische Drohnen eine große Pumpstation in Saudi-Arabien, und zumindest vorübergehend wird die weltweite Ölversorgung täglich um fünf Millionen Barrel sinken. (Fünf Millionen Barrel weniger als zuvor.)
Es wird spekuliert, dass es nur wenige Wochen oder sogar nur wenige Tage dauern wird, bis die Pipeline wieder flüssig ist . Doch selbst wenn das stimmt, könnte der nächste Drohnenangriff unmittelbar bevorstehen.
Es gibt einen Grund, warum unser australischer Minister für perfektes Wetter und unbeständige Energieversorgung nächste Woche plötzlich nach Saudi-Arabien fliegt – unsere nationale Wirtschaft steht kurz vor dem Aus. Aufgrund der enormen Entfernungen und unserer auf Schwerindustrie basierenden Wirtschaft sind wir stärker von Diesel- und Ölimporten abhängig als jedes andere Land, und dennoch verfügen wir nur über zwei Raffinerien (2!) und einen der kleinsten Dieselvorräte.
Vielleicht dachte unser Minister, wir könnten die 100-Tonnen-Lkw mit Rapsöl betreiben? Und wie wäre es mit den A380ern mit Bundy Overproof?
Die Vereinigten Staaten sind der größte Öl- und Gasproduzent der Welt und werden daher die einzige große Volkswirtschaft sein, die nicht von Öl aus dem Nahen Osten abhängig ist.
Australien hätte darauf hinarbeiten können. Wir hätten Kernkraftwerke bauen und ein Kohleverflüssigungsprogramm auflegen können, um Dieselknappheit zu vermeiden. China verarbeitet gigantische 380 Millionen Tonnen Kohle zu Diesel, Kerosin, Dünger und Plastik . Bereitet sich China etwa auf eine Belagerung vor? Australien hingegen bereitet sich lediglich auf die Armut vor.
Ein paar tausend Dollar für Drohnen haben die weltweiten Ölpreise neu berechnet.
Von Phoenix Capital Research, ZeroHedge
Die Ost-West-Pipeline war in den letzten sechs Monaten die mit Abstand wichtigste Energieinfrastruktur weltweit. Der Iran hatte die Straße von Hormus im März faktisch blockiert. Vor dem Krieg wurde rund ein Fünftel des weltweiten Öls durch diese Pipeline transportiert. Saudi-Arabien reagierte darauf, indem es täglich etwa 5 Millionen Barrel Öl durch die Ost-West-Pipeline leitete, eine 1.200 Kilometer lange Leitung von Abqaiq zum Hafen von Yanbu am Roten Meer mit einer Kapazität von 7 Millionen Barrel. Der CEO von Aramco erklärte letzten Monat, dass das Unternehmen mehr zur Kompensation der Blockade der Straße von Hormus beigetragen habe als alle Notfallreservefreigaben zusammen.
Einfach ausgedrückt: Diese Pipeline war der Grund dafür, dass der Ölpreis bei 95 Dollar und nicht bei 150 Dollar lag.
Es reichte eine Handvoll Drohnen, um die Anlage lahmzulegen. Kein Raketenangriff. Keine Luftkampagne. Drohnen, gestartet von einer Miliz aus einem Land, das sich nicht im Krieg mit Saudi-Arabien befindet, mit Kosten zwischen einigen Tausend und einigen Zehntausend Dollar pro Stück.
Der Gewinner ist hier nicht das Land, das die meisten Windkraftanlagen gebaut hat…
Eine große Volkswirtschaft schneidet unterm Strich besser ab: die Vereinigten Staaten. Sie sind der größte Öl- und Gasproduzent der Welt und gleichzeitig Nettoexporteur von Erdöl. Unter den drei größten Volkswirtschaften der Welt produzieren sie als einzige mehr Energie, als sie verbrauchen. Sie benötigen weder Hormuz noch die Ost-West-Pipeline oder Bab al-Mandab, um ihre Energieversorgung aufrechtzuerhalten, und importieren nur sehr wenig aus dem Golf.
Und so muss Australien einmal mehr feststellen, dass Selbstversorgung nicht wirklich etwas bedeutet. Solange man auf Lieferungen über Schifffahrtswege oder Pipelines angewiesen ist oder mit Leuten zusammenarbeiten muss, denen man nicht vertraut, bleibt man angreifbar. Befürworter erneuerbarer Energien werden diesen Vorfall nutzen, um uns zu erklären, wie wir das Problem lösen können, indem wir magische Infrastruktur mit ferngesteuerten elektronischen Chips aus Xinjiang importieren. Wir sollten ihnen sagen: Solange wir die Solarmodule nicht hier selbst und ohne Subventionen herstellen, sieht unabhängige Energieversorgung nicht so aus.
Nach dem letzten Schock sind unsere Vorräte auf etwa 45 Tage angewachsen… „Wie lange soll Ihre Zivilisation noch bestehen?“ So lange.
…
















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Wo wird der Erdölpreis 2036 sein?
Ich lese eure Beiträge seit vielen Jahren. Am Anfang habe ich mir daraus in einer Art selbstverschuldeter Einsamkeit Kraft gezogen. Zu viele haben einen für verrückt erklärt, wenn man die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel als eine hochintelligente und zynische Lüge zur Umverteilung von Eigentum von unten nach oben bezeichnet hat. Inzwischen ist man nicht mehr ganz so allein. Dennoch bleiben eure Beiträge für mich wichtig als Zufluss von Wissen. Danke.
DNI GABBARD OPENING STATEMENT FOR THE SSCI AS PREPARED ON THE 2025ANNUAL THREAT ASSESSMENT OF THE U.S. INTELLIGENCE COMMUNITY
2025_03_25
https://www.odni.gov/3524/dni-gabbard-opening-statement-ssci/
… The IC continues to assess that Iran is not building a nuclear weapon and Supreme Leader Khamanei has not authorized the nuclear weapons program he suspended in 2003
This Illegal US-Israeli Attack on Iran Is Also an Assault on the United Nations | Common Dreams
by Jeffrey Sachs
2026_03_02
https://www.commondreams.org/opinion/united-nations-israel-us-attack-iran
Trump wurde „getäuscht“: US-Terrorabwehrchef Joe kent tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück
2026_03_17
https://www.berliner-zeitung.de/news/donald-trumps-terrorabwehrchef-joe-kent-tritt-aus-protest-gegen-iran-krieg-zurueck-li.10025178
The Full Text of the Memorandum of Understanding between the United States and Iran
2026_06_17
https://arabcenterdc.org/resource/memorandum-of-understanding-between-the-united-states-of-america-and-the-islamic-republic-of-iran/
Wir wissen von Roosevelt, „in der Politik geschieht nichts zufällig“.
Vor paar Tage haben die Außenminister von Deutschland und Russland erstmals seit viele Jahre kurz miteinander gesprochen. Ergebnis: 2 Tage später wurde Metro in Russland enteignet. Hätte die Russen schon vor 5 Jahren machen können, als Deutschland Gazprom Deutschland enteignet hat. Haben sie aber erst 2 Tage nachdem Wadephul mit Lawrow gesprochen hat.
Mit solchen Personal kann Deutschland Energieprobleme nicht lösen, sondern nur untergehen.
Ohne ernstzunehmende fossile Energien soll Deutschland die Sprengung der saudischen Erdölpipeline genau wofür zum Anlass nehmen?
Sie erwarten doch hoffentlich keinen ernstzunehmenden Dialog auf Ihre kleinen albernen Provokationen hier, nachdem Sie sich selbst als Provoka-tör mit verschiedenen Pseudonymen outeten, Mietmaul ?
Schönfelder
Der Rohölpreis ist heute wieder über 100 US-$.
Wie war das nochmal mit den Provokationen?
„Kirill Dmitrijew, Wirtschaftsbeauftragter des Kremls, unterstützte die Forderung des AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla nach einer internationalen Untersuchung der Sabotage sowie nach einer Reparatur und Wiederinbetriebnahme von Nord Stream. Dmitrijew erklärte, Russland und Deutschland könnten die Pipeline gemeinsam wieder in Betrieb nehmen, und lobte zugleich den Einsatz der AfD für die deutsche Energiesouveränität.“
Wenn die AFD kommt, dann gibt es keine Energie-Probleme mehr im Land.
Dann sind wir auch nicht mehr auf das Fracking-Gas aus USA angewiesen.
Es ist einfach nur der Staat, der uns das Leben schwer macht.
Sonst würden wir in Wohlstand und Frieden leben.
Die allereinzigste Lösung:
Anarchie.
So ist es
Fallen Sie in keine „Grube“, die Ihnen von Provokatören geschaufelt wurde.
Demnächst heißt es…..EIKE ruft zur Anarchie auf…
Der Provokateur hat wenig Talente. Eines ist seine Hinterfotzigkeit.
„EIKE ruft zur Anarchie auf“
Ich bin nur ein Kommentator und kein EIKE.
Das funktioniert schonmal nicht.
Javier Milei ist der amtierende [Präsident Argentiniens] und bezeichnet sich selbst als bekennender Anarchokapitalist.
Also ist das eine gute Eigenschaft.
Das Wort kann man gleich stellen wie intelligent.
Anarchie wird unweigerlich in Diktatur führen.
Macht nix.
Es geht hier um eine Religion. Fakten sind uninteressant.
Wir sind die guten Menschen, die das Klima schützen.
Damit sind wir auf dem richtigen Weg und haben unsere Plätze
im Paraties reserviert. Die nächsten Generationen gehen uns nichts
an solange wir ins Paradies kommen.
Schon ein Grüner zu sein garantiert den Platz im Paradies.
Deutschland ist extrem abhängig von GAS und ÖL.
95 % vom Gas müssten wir importieren und beim Erdöl sogar 98 %.
Zumindest beim Strom haben wir um die 74% der TWh aus „Energiequellen“, die aus Deutschland stammen.
Schauen Sie mal bei Destatis rein. Da ist von 57 % die Rede.
Auch bei Destatis (Statistisches Bundesamt) sind des ca. 74 % beim Strom der mit Energie aus Deutschland bereitgestellt wurde im Jahr 2025.
Die deutsche Strompreis-Illusion – Künstliche Bilanzgrenzen verschleiern die Systemkosten der Windkraft
Großbritannien und Deutschland teilen in der Energiepolitik dasselbe Dilemma.
Auf dem Papier, in den Medien, in den Regierungsverlautbarungen und an den Strombörsen gilt Windkraft als unschlagbar günstig.
Die politischen Narrative beider Länder betonen gebetsmühlenartig, dass erneuerbare Energien die Strompreise senken.
Doch die Realität der Endnutzer, Steuer- und Gebührenzahler sowie der Industriebetriebe sieht völlig anders aus.
In beiden Systemen klafft eine gewaltige Lücke zwischen den isolierten Erzeugungskosten am Großhandelsmarkt und dem, was am Ende auf der Rechnung steht.
Der Grund dafür ist eine politisch gewollte, wirtschaftlich und physikalisch jedoch falsche Ziehung der Bilanzgrenzen. Man ist in einer historischen Mission.
Das britische Schlupfloch vs. deutsche Überförderung
Der britische Markt kämpfte lange mit Fehlkonstruktionen bei seinen Differenzverträgen (Contracts for Difference – CfDs).
Wie das schottische Offshore-Projekt „Seagreen“ demonstrierte, konnten Betreiber den Start ihrer garantierten Festpreise künstlich hinauszögern.
Solange die Marktpreise hoch waren, strichen sie exorbitante Gewinne am freien Markt ein; drohten die Preise zu fallen, flüchteten sie unter den staatlichen Rettungsschirm.
In Deutschland funktionierte diese asymmetrische Risikoverteilung jahrelang (26 Jahre) sogar ganz legal über das Marktprämienmodell des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Fiel der Börsenstrompreis in den Keller, glich der Staat die Differenz aus. Schossen die Preise – wie während der Energiekrise – in die Höhe, durften die Windparkbetreiber die milliardenschweren „Zufallsgewinne“ komplett behalten.
Zwar steuert Deutschland nun ebenfalls auf zweiseitige CfDs zu, bei denen Übergewinne abgeschöpft werden sollen, doch das Grundproblem bleibt.
Die immensen Investitions- und Kapitalkosten für den Bau der Anlagen werden aus dem regulären Marktpreis herausgerechnet.
Sie werden über den Bundeshaushalt – und damit direkt aus der Tasche des Endsteuerzahlers – querfinanziert.
Das logistische Planungschaos – Flaschenhals statt freier Fluss
Dieses Auseinanderklaffen von Preistheorie und Realität basiert auf einem fundamentalen logistischen und physikalischen Fehlschluss.
Der Strommarkt wird regulatorisch so behandelt, als gäbe es im deutschen Übertragungsnetz keinerlei Kapazitätsbeschränkungen oder Engpässe.
Es wird so getan, als könne jede eingespeiste elektrische Energie zu jeder Zeit verlustfrei an jeden beliebigen Ort im Land übertragen werden – so als stünden Erzeuger und Verbraucher auf einem riesigen, barrierefreien Marktplatz direkt nebeneinander.
Die physikalische Realität ist jedoch ein massiver Engpass in der Übertragungsinfrastruktur.
Weil die meiste Energie im Norden erzeugt wird, die industriellen Verbrauchszentren jedoch im Süden liegen, stoßen die Leitungen chronisch an ihre physikalischen Kapazitätsgrenzen.
Die Übertragungsnetzbetreiber müssen Windräder im Norden zwangsweise abregeln und den Betreibern phantomartig Energie bezahlen, die nie eingespeist wurde.
Gleichzeitig müssen im Süden konventionelle, schnell hochfahrbare Gaskraftwerke (oft teure Reservekraftwerke im Ausland) angeworfen werden, um die Netzstabilität und die erforderliche Leistungsbilanz aufrechtzuerhalten.
Und, dass sich der Wind nur wetterabhängig zur Energieumwandlung anbietet wird systematisch unter den Tisch gekehrt.
Dieses als Redispatch bekannte Verfahren kostet die deutschen Endverbraucher inzwischen jährlich rund 3 bis 4 Milliarden Euro.
Um diese Summe greifbar zu machen.
Mit 3,5 Milliarden Euro könnte man in Deutschland jedes Jahr zehn bis zwölf mittelgroße Krankenhäuser komplett neu bauen (ein moderner Krankenhausneubau mit rund 350 Betten kostet aktuell etwa 280 bis 340 Millionen Euro) oder alternativ die jährlichen Betriebskosten von fast 50 bestehenden Kliniken dieser Größe decken.
Stattdessen verpufft das Geld sprichwörtlich für Energie, die nie bereitgestellt wurde – sodann wird das Niveau der Gesundheitsversorgung folgerichtig abgesenkt.
Die astronomischen Gesamtkosten und die Folgen für die Wirtschaft
Wenn politische Akteure behaupten, Windstrom sei der günstigste, betrachten sie lediglich die Grenzkosten im optimalen Moment des Spotmarktes – im Mittelwindmoment.
Aus einer betriebs- und gesamtwirtschaftlichen Vollkostenrechnung heraus ist dies eine fundamentale Täuschung.
Eine umfassende Strukturstudie der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt vor den massiven, langfristigen Systemkosten dieser Strategie.
Bis zum Jahr 2049 summieren sich die kumulierten Kosten für den Umbau des Energiesystems auf die astronomische Summe von 4,8 bis 5,4 Billionen Euro.
Allein ab 2030 prognostiziert die DIHK jährliche Gesamtkosten von bis zu 229 Milliarden Euro für Netze, Importe und Erzeugungsanlagen.
Hätte man allein 80 Milliarden Euro dieser jährlichen Summe in die klassische Infrastruktur investiert, ließen sich damit in nur einem einzigen Jahr alle rund 40.000 Schulen in Deutschland grundsanieren und digital voll ausstatten – oder das gesamte marode deutsche Autobahn- und Schienennetz auf Jahrzehnte instand setzen.
Da diese gewaltigen Folgekosten jedoch nicht den Erzeugern zugerechnet, sondern sozialisiert werden, schlagen sie bei den Netzentgelten und Steuern der Endverbraucher voll durch.
Die wirtschaftlichen Schäden für den Standort Deutschland sind längst keine graue Theorie mehr.
Laut dem aktuellen DIHK-Energiewende-Barometer gefährden die hohen Energiepreise akut die globale Wettbewerbsfähigkeit [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Mehr als 40 Prozent aller deutschen Unternehmen sehen sich im globalen Wettbewerb massiv benachteiligt [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Bei großen Industrieunternehmen liegt dieser Wert sogar bei 60 Prozent [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Die Konsequenz ist eine schleichende Deindustrialisierung.
Jedes dritte große Industrieunternehmen (33 Prozent) befindet sich bereits in der aktiven Umsetzung, Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern oder Investitionen am Standort Deutschland komplett einzustellen [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Gut 30 Prozent der Betriebe quer durch alle Branchen müssen Kerninvestitionen streichen, weil das Kapital durch die extremen Systemkosten aufgezehrt wird [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Volkswirtschaftlich führt dieser künstlich erzeugte Strompreis-Nachteil zu jährlichen Wohlstandsverlusten in zweistelliger Milliardenhöhe.
Das wirkt wie eine zweite Inflation.
Die deutsche Windkraft ist an der Börse billig – für das Gesamtsystem und die Wirtschaft ist sie ein planwirtschaftlicher Preistreiber, der eine strukturelle Katastrophe für den Wirtschaftsstandort einleitet.
Die PV-Energie-Erzeugung verdoppelt das Problem der Windkraft.
Zu der ohnehin fehlenden geografischen Deckung kommt nun eine extreme zeitliche Unberechenbarkeit hinzu. Ohne den sündhaft teuren, flächendeckenden Zubau von Großbatteriespeichern an den Umspannwerken und ohne eine künstliche Abregelung neuer Anlagen treibt der ungebremste Solar-Boom die Systemkosten weiter in die Höhe und erhöht das Risiko von lokalen Netzinstabilitäten drastisch.
In Deutschland ist wieder einmal eine Generation an den Schalthebeln der Macht, wirtschaftlich blind und in heiliger klimatistischer ökosozialistischer Mission unterwegs, die ihre Enkel mit aller Macht enterben wollen, die ein mittelalterliches Nichts hinterlassen wollen, oder?
Grüße von Gerd Lange oder ?
Bei Destatis (Statistisches Bundesamt) sind des ca. 74 % beim Strom der mit Energie aus Deutschland bereitgestellt wurde im Jahr 2025.
Wobei die Regenerativen auf 57% kommen, aber die Kosten dominieren, d.h. hochtreiben, unter anderem weil Regenerativen-Gesetze die marktwirtschaftliche Wirkung des Merit-Order-Prinzip zerstört haben, oder?
Rechnen Sie übergangsweise heimische Braunkohle ein, Herr Stemmer schrieb NICHT von EEs.
Zweitens kam in den letzten 30 Tagen der Strom(!) zu 66 % aus EEs, Tendenz weiterhin stark steigend.
Hey, Provo.
Donˋt forget.
Die deutsche Strompreis-Illusion – Künstliche Bilanzgrenzen verschleiern die Systemkosten der Windkraft
Großbritannien und Deutschland teilen in der Energiepolitik dasselbe Dilemma.
Auf dem Papier, in den Medien, in den Regierungsverlautbarungen und an den Strombörsen gilt Windkraft als unschlagbar günstig.
Die politischen Narrative beider Länder betonen gebetsmühlenartig, dass erneuerbare Energien die Strompreise senken.
Doch die Realität der Endnutzer, Steuer- und Gebührenzahler sowie der Industriebetriebe sieht völlig anders aus.
In beiden Systemen klafft eine gewaltige Lücke zwischen den isolierten Erzeugungskosten am Großhandelsmarkt und dem, was am Ende auf der Rechnung steht.
Der Grund dafür ist eine politisch gewollte, wirtschaftlich und physikalisch jedoch falsche Ziehung der Bilanzgrenzen. Man ist in einer historischen Mission.
Das britische Schlupfloch vs. deutsche Überförderung
Der britische Markt kämpfte lange mit Fehlkonstruktionen bei seinen Differenzverträgen (Contracts for Difference – CfDs).
Wie das schottische Offshore-Projekt „Seagreen“ demonstrierte, konnten Betreiber den Start ihrer garantierten Festpreise künstlich hinauszögern.
Solange die Marktpreise hoch waren, strichen sie exorbitante Gewinne am freien Markt ein; drohten die Preise zu fallen, flüchteten sie unter den staatlichen Rettungsschirm.
In Deutschland funktionierte diese asymmetrische Risikoverteilung jahrelang (26 Jahre) sogar ganz legal über das Marktprämienmodell des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Fiel der Börsenstrompreis in den Keller, glich der Staat die Differenz aus. Schossen die Preise – wie während der Energiekrise – in die Höhe, durften die Windparkbetreiber die milliardenschweren „Zufallsgewinne“ komplett behalten.
Zwar steuert Deutschland nun ebenfalls auf zweiseitige CfDs zu, bei denen Übergewinne abgeschöpft werden sollen, doch das Grundproblem bleibt.
Die immensen Investitions- und Kapitalkosten für den Bau der Anlagen werden aus dem regulären Marktpreis herausgerechnet.
Sie werden über den Bundeshaushalt – und damit direkt aus der Tasche des Endsteuerzahlers – querfinanziert.
Das logistische Planungschaos – Flaschenhals statt freier Fluss
Dieses Auseinanderklaffen von Preistheorie und Realität basiert auf einem fundamentalen logistischen und physikalischen Fehlschluss.
Der Strommarkt wird regulatorisch so behandelt, als gäbe es im deutschen Übertragungsnetz keinerlei Kapazitätsbeschränkungen oder Engpässe.
Es wird so getan, als könne jede eingespeiste elektrische Energie zu jeder Zeit verlustfrei an jeden beliebigen Ort im Land übertragen werden – so als stünden Erzeuger und Verbraucher auf einem riesigen, barrierefreien Marktplatz direkt nebeneinander.
Die physikalische Realität ist jedoch ein massiver Engpass in der Übertragungsinfrastruktur.
Weil die meiste Energie im Norden erzeugt wird, die industriellen Verbrauchszentren jedoch im Süden liegen, stoßen die Leitungen chronisch an ihre physikalischen Kapazitätsgrenzen.
Die Übertragungsnetzbetreiber müssen Windräder im Norden zwangsweise abregeln und den Betreibern phantomartig Energie bezahlen, die nie eingespeist wurde.
Gleichzeitig müssen im Süden konventionelle, schnell hochfahrbare Gaskraftwerke (oft teure Reservekraftwerke im Ausland) angeworfen werden, um die Netzstabilität und die erforderliche Leistungsbilanz aufrechtzuerhalten.
Und, dass sich der Wind nur wetterabhängig zur Energieumwandlung anbietet wird systematisch unter den Tisch gekehrt.
Dieses als Redispatch bekannte Verfahren kostet die deutschen Endverbraucher inzwischen jährlich rund 3 bis 4 Milliarden Euro.
Um diese Summe greifbar zu machen.
Mit 3,5 Milliarden Euro könnte man in Deutschland jedes Jahr zehn bis zwölf mittelgroße Krankenhäuser komplett neu bauen (ein moderner Krankenhausneubau mit rund 350 Betten kostet aktuell etwa 280 bis 340 Millionen Euro) oder alternativ die jährlichen Betriebskosten von fast 50 bestehenden Kliniken dieser Größe decken.
Stattdessen verpufft das Geld sprichwörtlich für Energie, die nie bereitgestellt wurde – sodann wird das Niveau der Gesundheitsversorgung folgerichtig abgesenkt.
Die astronomischen Gesamtkosten und die Folgen für die Wirtschaft
Wenn politische Akteure behaupten, Windstrom sei der günstigste, betrachten sie lediglich die Grenzkosten im optimalen Moment des Spotmarktes – im Mittelwindmoment.
Aus einer betriebs- und gesamtwirtschaftlichen Vollkostenrechnung heraus ist dies eine fundamentale Täuschung.
Eine umfassende Strukturstudie der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt vor den massiven, langfristigen Systemkosten dieser Strategie.
Bis zum Jahr 2049 summieren sich die kumulierten Kosten für den Umbau des Energiesystems auf die astronomische Summe von 4,8 bis 5,4 Billionen Euro.
Allein ab 2030 prognostiziert die DIHK jährliche Gesamtkosten von bis zu 229 Milliarden Euro für Netze, Importe und Erzeugungsanlagen.
Hätte man allein 80 Milliarden Euro dieser jährlichen Summe in die klassische Infrastruktur investiert, ließen sich damit in nur einem einzigen Jahr alle rund 40.000 Schulen in Deutschland grundsanieren und digital voll ausstatten – oder das gesamte marode deutsche Autobahn- und Schienennetz auf Jahrzehnte instand setzen.
Da diese gewaltigen Folgekosten jedoch nicht den Erzeugern zugerechnet, sondern sozialisiert werden, schlagen sie bei den Netzentgelten und Steuern der Endverbraucher voll durch.
Die wirtschaftlichen Schäden für den Standort Deutschland sind längst keine graue Theorie mehr.
Laut dem aktuellen DIHK-Energiewende-Barometer gefährden die hohen Energiepreise akut die globale Wettbewerbsfähigkeit [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Mehr als 40 Prozent aller deutschen Unternehmen sehen sich im globalen Wettbewerb massiv benachteiligt [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Bei großen Industrieunternehmen liegt dieser Wert sogar bei 60 Prozent [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Die Konsequenz ist eine schleichende Deindustrialisierung.
Jedes dritte große Industrieunternehmen (33 Prozent) befindet sich bereits in der aktiven Umsetzung, Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern oder Investitionen am Standort Deutschland komplett einzustellen [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Gut 30 Prozent der Betriebe quer durch alle Branchen müssen Kerninvestitionen streichen, weil das Kapital durch die extremen Systemkosten aufgezehrt wird [DIHK-Energiewende-Barometer 2026].
Volkswirtschaftlich führt dieser künstlich erzeugte Strompreis-Nachteil zu jährlichen Wohlstandsverlusten in zweistelliger Milliardenhöhe.
Das wirkt wie eine zweite Inflation.
Die deutsche Windkraft ist an der Börse billig – für das Gesamtsystem und die Wirtschaft ist sie ein planwirtschaftlicher Preistreiber, der eine strukturelle Katastrophe für den Wirtschaftsstandort einleitet.
Die PV-Energie-Erzeugung verdoppelt das Problem der Windkraft.
Zu der ohnehin fehlenden geografischen Deckung kommt nun eine extreme zeitliche Unberechenbarkeit hinzu. Ohne den sündhaft teuren, flächendeckenden Zubau von Großbatteriespeichern an den Umspannwerken und ohne eine künstliche Abregelung neuer Anlagen treibt der ungebremste Solar-Boom die Systemkosten weiter in die Höhe und erhöht das Risiko von lokalen Netzinstabilitäten drastisch.
In Deutschland ist wieder einmal eine Generation an den Schalthebeln der Macht, wirtschaftlich blind und in heiliger klimatistischer ökosozialistischer Mission unterwegs, die ihre Enkel mit aller Macht enterben wollen, die ein mittelalterliches Nichts hinterlassen wollen, oder?
Frau Schönfelder,
keiner zwingt Sie, teuren Strom oder teure Energie zu kaufen.
Das sind doch Sie, die nach eigener Angabe zu teuer einkauft.
Ich habe da bereits weitgehend auf die Erneuerbaren Energien, auf Solarstrom, umgestellt.
Mich interessieren weder privat noch geschäftlich die Netzstrompreise oder die Kraftstoffpreise.
Die Dummen sind doch diejenigen, die sich zu 100% auf Netzstrom und die fossilen Energieträger verlassen.
Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie eben Kuchen essen!
Oder?
Wenn der Staat den Bogen so weit überspannt, bis er bricht, darf er sich nicht wundern, wenn ihm die Pfeile um die Ohren fliegen.
Man kann die Menschen nicht dauerhaft im Dunkeln stehen lassen, denn irgendwann zünden sie sich eine Fackel an – und dann wird es für alle verdammt hell und warm.
…😂….witzig.
….also auch in Deutschland unser Gas und Öl und ggf. Kohle zu fördern, sowie die Kernenergiephobie zu beseitigen.
Der Drohnenangriff zeigt einmal mehr, was gerade für ein abgekartetes Spiel gespielt wird. Offenkundig haben es in den U.S.A. einige schlaue Leute begriffen: Mit Klimagedöhns und Transformationsgedudel dauert das viel zu lange bis zur Weltherrschaft. Außerdem sind da diese unwilligen Chinesen.
Also der kurze Weg: russisches Öl und Gas weg (Ukrainekrieg angezettelt, Nordstream gesprengt, Sanktionen), Venezuela gekapert, … und jetzt ist eben der sog. mittlere Osten dran. Je länger der Krieg dort dauert und je nachhaltiger die sich gegenseitig ihre Anlagen zerkloppen, um so besser. Alles passt zusammen. Mir kann niemand erzählen, das wäre für die Strategen nicht absehbar gewesen … obwohl erzählen könnte man mir das schon, aber …
So geht MAGA.
Der Drohnenangriff auf die saudische Pipeline zeigt, wie dringend notwendig eine autarke europäische Energieversorgung ist.
Deshalb werden wir zur Kernenergie zurückkehren..‼️
Meier, Sie haben so recht. 😁
Davon ist aber weit und breit nichts zu sehen in der EU.
Bei Solarstrom und Windstrom ging es um ca. +120% nach oben
und beim Atomstrom um ca. -20% nach unten in ca. 10 Jahren.
Ütchen, wir wollen doch nicht ständig den gleichen Dialog wiederholen….nur, weil Sie sich ein paar Penunzen dazu verdienen wollen.. damit Sie Ihre Autobatterie laden können. 😂
Nebenbei untersucht der digitale, nette, kompetente Assistent in Ihrem E-Auto, im Sitz eingebaut, Ihre „Gewichtung“ und den gynäkologischen Zustand von Ütchen… 😂…Fjutscher, Ütchen.
Alles d i g i t a l erfaßt und digital weitergeleitet und digital gespeichert im großen Strom- intensiven Rechenzentrum.
Umgeben von Wasserquellen, in deren Abläufen die Windmühlen klappern…..
Und Ütchen sitzt am Mü(h) llstein und hält Ihre Autobatterie ganz fest unterm Arm verklemmt.
Ein schönes Bild. 😇😌😉
„…wir wollen doch nicht ständig den gleichen Dialog wiederholen….“
Weshalb Sabinle denselben, übermäßig langen Text glei 2x nacheinander schickt.
Der is aber auch dermaßen von Falschaussagen und Unterstellungen gesättigt, dass die Rechtfertigung ggü anderen Angegangenen nur lauten kann:
„Viel hilft viel!“
…like an Engineer…
Es ist ein sehr guter Text, der die Realitäten exakt und umfassend benennt.
Für Leute wie Sie, ungeeignet. Zu intellektuell, zu entlarvend, zu wirklichkeitsnah, Mietmaul.
Sie leben in einem Wolkenkuckucksheim. Rechnen sich Schrott zusammen und Ütchen kommt mit ihrer Autobatterie hinterhergeschlichen…. 😂
Zusammen sind Sie eine grüne Gurkentruppe🥒🥒🥒…..
Das war mal faktenbasierte Selbstkritik.
Nicht.
Wie sähe diese aus?
Schauen Sie auf die Stromdatenanalyse, die Eike auf ihrer Startseite verankert hat. Erneuerbare sind nicht aufzuhalten, exponentielles Wachstum seit etlichen Jahren.
Unschlagbarer Vorteil Elektrifizierung: Mehrfach höherer Wirkungsgrad bei E-Mobilität und Raumheizung, damit rapide sinkender Primärenergiebedarf.
Die idyllische Welt des Spießbürgers: Wohnzimmer und Batterieauto.
Auch Wiederholungen können die Realität nicht bezwingen, Liebes.
S. oben 😘
Für den einzelnen Eigenheimbesitzer kann die Rechnung dank der Förderung und bei optimaler Auslegung im Rahmen der Lebensdauer aufgehen, aber nur mit hinreichend viel Anlagenlebensdauerglück.
Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist das System jedoch extrem ineffizient.
Es verbrennt gigantische Mengen Kapital für eine wetterabhängige Infrastruktur, die das Kernproblem der winterlichen Dunkelflaute nicht löst und den Bürger in eine langjährige wirtschaftliche Abhängigkeit von politischen Preissetzungen treibt.
Staatsmacht + wetterabhängige Elektrifizierung = eine gesamtwirtschaftlich katastrophische Wette.
Ausweg: Nutzung der einheimischen Rohstoffe Kohle und Gas, sowie eine Neuaufbau einheimische starker Kernenergieerzeugung, sowie Beendigung der wetterabhängigen mittelalterlichen Himmelfahrtskommandos der EU und Deutschlands, oder?
Zustimmung. Halt auf Fossilimporte bezogen.