Kosmische Strahlung und Wolken: Was bedeutet das für uns?
Prof. Dr. Henrik Svensmark aus Dänemark, ehemals Zentrum für Sonnen- und Klimaforschung, Dänisches Nationales Weltraumzentrum, Technische Universität Kopenhagen
Er erläutert den Svensmark-Shaviv-Effekt: Kommt weniger Sonnenwind auf die Erde, können kosmische Strahlen aus dem Weltraum in größerer Menge in die Erdatmosphäre eindringen und indirekt als Keime für die Wolkenbildung dienen.
Ergebnis: Mehr Wolken, höhere Albedo, weniger Sonnenlicht auf der Erdoberfläche, im Durchschnitt kühlere Temperaturen.
Tipp für deutsche Zuhörer: Das Video wurde auf unserem englischen Kanal hochgeladen – nur dort kann via Untertitel gedolmdetscht werden. Tippen Sie daher unten rechts aufs Zahnrad, wählen Untertitel, übersetzen, deutsch/German.
















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Wers noch immer nicht kapiert hat, braucht die „Ehrenrunden“.
He, Selenskii, geh ins Spass-TV zurück!!!
Kommt weniger Sonnenwind auf die Erde, können kosmische Strahlen aus dem Weltraum in größerer Menge in die Erdatmosphäre eindringen und indirekt als Keime für die Wolkenbildung dienen. Ergebnis: Mehr Wolken, höhere Albedo, weniger Sonnenlicht auf der Erdoberfläche, im Durchschnitt kühlere Temperaturen.
Diese Aussagen von Svensmark sind absolut richtig, Sie beweisen aber noch lange nicht, dass es keinen CO2-Treibhauseffekt gibt. Der könnte nebenher auch existieren.
Aber allein die Tatsache, dass die Klimakirche Herrn Svensmark massiv angreift zeigt, dass sie nur einzig und allein den CO2-Temperaturregler als einzigen Regler der globalen Temperaturen politisch, diktatorisch durchsetzen will. Das kennen wir von der Rassenlehre im Dritten Reich: Nichts bewiesen, kein Meinungsaustausch der Argumente, sondern eine Verfolgung der Andersdenkenden.
Die Verteidiger der Treibhauslehre- gerade die in den Kommentaren- sollten sich überlegen, ob sie die Wissenschaft des Hitlerregimes weiterbetreiben oder auch nur als profitierende Mitläufer unterstützen wollen. Im Dritten Reich waren die Mitläufer die Schlimmsten.
Es gibt offensichtlich einen interessanten Nebeneffekt, der auf der Änderung des geomagnetischen Felds der Erde beruht.
C. Barnes: Wie der magnetische Nordpol und energiereiche Partikelniederschläge das Erdklima steuern
Der magnetische Nordpol wandert derzeitig, schneller werdend, nach Sibirien. Damit ist eine Abschwächung des geomagnetischen Felds verbunden. Die Interaktionsregion der kosmischen Partikelstrahlung verlagert sich deshalb in höhere ionosphärische Schichten. Darunter wird die Partikelstrahlung geringer, tiefere Wolkenbildung wird im globalen Maßstab reduziert (siehe Svensmark-Effekt). Die Temperatur steigt wegen der verringerten Albedo.
In der verlinkten Studie geht es sogar noch weiter: Mittelalterliches Klimaoptimum, Kleine Eiszeit, Moderne Warmzeit – die Schwankungen der vergangenen 2.000 Jahre werden mit hoher Wahrscheinlichkeit aus mehr oder weniger schnelle Exkursionen des magnetischen Nordpols hergeleitet.
Die Studie ist schwierig zu finden, deshalb möchte ich gern auf meinen Findepfad verweisen: Vagabundierender magnetischer Nordpol: Ursache von Klimawandel? Studie legt es nahe
Ich gebe zu, die Theorie ist etwas kontraintuitiv. Aber die Übereinstimmung bei einem Vergleich mit Beobachtungsdaten der Neuzeit bzw. prähistorischen Uberlieferungen ist überraschend stark, auffallend, verblüffend. Das ist eine wissenschaftliche Theorie im besten Sinne. Aber die „Konsens-Wissenschaftler“ schweigen oder ticken aus wie ein Inquisitionsgericht – was dann wiederum nicht „wissenschaftlich“ ist.
Herr Kowatsch, die Scharfmacher sind die Schlimmsten. Die, die durch grenzenlose Übertreibung die Nichtgleichgesinnten diffamieren, den Graben zwischen den Fronten noch tiefer ausheben und mit Schaum vorm Mund eine Polarisierung forcieren.
Diese Menschen gab es in allen Diktaturen und aber auch an den politischen Rändern. Das Gefährliche an diesen Menschen ist nicht ihre Einstellung, sondern ihre Wirkung auf andere. In Ruanda hatte ein Radiomoderator (https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Ruggiu) maßgeblich am Aufruf zum Genozid mitgewirkt.
Ganz schön weit hergeholt. Wollen Sie Herrn Kowatsch einen Aufruf zum ruandischen Genozid unterstellen? Er hat lediglich festgestellt, daß andere Erkenntnisse gegenüber des „wisschenschftlichen Konsens“ als „Leugnung“ diffamiert werden („kein Meinungsaustausch der Argumente, sondern eine Verfolgung der Andersdenkenden“). Ihr Kommentar sagt mehr über Sie als über Herrn Kowatsch aus.
Ein Vergleich soll was verdeutlichen, nicht gleichsetzen.
Herr Nitschke, dieser ewige Vergleich mit dem Dritten Reich geht mir auf die Ketten. Er ist selten angebracht, verharmlost die Schuld bzw. Schuldigen und verhöhnt die Opfer. Jede Seite sollte beim Vergleich, die Beispiele behutsam auswählen.
Mein Vergleich sollte deutlich machen, dass man auch ohne in die verbrecherischen Strukturen eingebunden zu sein, durch Öffentlichkeit und Rhetorik, Verbrechen anstiften kann.
Dem Herrn Kowatsch wollte ich deutlich machen, dass seine Rhetorik deutlich übers Ziel hinausschießt. Er versucht schon lange nicht mehr mit Argumenten zu überzeugen. Er verweigert sogar Sachdiskussionen. Seine Beiträge sind, statt ideologisch eingefärbt, nur noch Ideologie. Er ruft zum Handeln auf, diskreditiert Andersdenkende und erklärt sie durch Schuldzuschreibungen für praktisch vogelfrei. Zum Glück ist seine Reichweite gering aber es genügt einer, den er zum Handeln überzeugt. – Davor will ich nur warnen.
Ich finde es schade oder vielleicht auch bezeichnend für dieses Forum, dass niemand hier die Radikalität solcher Äußerungen zum Thema macht.
Kowatsch mag es einfach nur nicht mehr mit ansehen, wie hier in Deutschland für nichts Substanzielles – nur für Ideologie, deindustrialisiert wird.
Und sein Vergleich ist durchaus zutreffend, der Nationalsozialismus fing harmlos und begeisternd an, endete katastrophal.
Genauso wie der Große Sprung in China mit Optimismus in eine scheinbar wundervolle Zukunft startete, sodann auch fürchterlich endete.
„Klimarettung“ fing zunächst begeisternd und harmlos an, wir können aber keinesfalls sicher sein, dass es harmlos endet – falls es friedlich endet, dann war es reines Glück.
Herr Hack Sie erfassen offenbar den historischen Ernst der derzeitige Situation in Deutschland nicht – es ist ja nicht der ökosozialistische Klimarettungsversuch allein der hier wirkt, Kowatsch warnt zu Recht, Ihr Framing ist nur schwer hinnehmbar, oder?
In Ihrer Aufzählung fehlen die Verheißungen der AFD.
Alle, die an die Macht wollen versprechen Verbesserung. Gelungen ist es den Wenigsten. Diktaturen haben es verschlimmert. Demokraten haben wenigstens einen funktionierenden Staat an den nächsten abgegeben.
Ist denn UNSEREdemokratie noch eine funktionierende?
Haben wir neben einem übermächtigen alles erdrückenden Staat bald noch etwas Funktionierendes was an den nächsten übergeben werden könnte?
Was soll der Nächste mit einem zerrissenen deindustrialisierten und demoralisierenden Land machen – außer es Stück für Stück wieder aufbauen, hoffen wir das es rechtzeitig, vor einem Crash, beginnt, oder?
Wenn Sie den Istzustand falsch beschreiben, wird Ihr Lösungsansatz wahrscheinlich nicht passen.
Unsere Demokratie funktioniert. Noch. Sie wird aber angegriffen. Und wird sich hoffentlich behaupten können.
Der Staat sollte das Mächtigste in der Gesellschaft sein. Oder wünschen Sie sich, dass Gesetze nicht mehr durchgesetzt werden können? Ich nicht.
Ihrer ideologischen Polemik des „alles erdrückenden Staates“ kann ich nicht folgen. Der Staat legt Regeln fest. Die meisten Regeln kamen, weil es davor Probleme gab oder sich andeuteten. Das heißt nicht, dass Sie es genauso sehen müssen. Ich teile Ihre Ansichten auch nicht. Versuchen Sie mal Sachen zu verstehen, anstatt sie immer nur zu verteufeln.
Reden Sie D nicht immer nur schlecht. Bei den Linken wird das auch zu Recht kritisiert. Nach dem 2.WK war D deindustrialisiert, nicht heute, auch nicht morgen.
Populisten versuchen D zu zerreißen, das stimmt. Das ist aber kein deutsches Phänomen. Es ist in vielen Ländern zu beobachten. Einige haben das zum Teil schon wieder hinter sich. Es gibt starke Gründe dem Populismus was entgegenzusetzen.
Die AFD ist keine vernünftige Alternative. Die freundschaftliche Nähe zu den beiden Aggressoren (Putin, Trump) lässt nicht viel befürchten. Auf europäischer Ebene lehnen selbst gleichgesinnte die Zusammenarbeit mit ihr ab.
Mal sehen wie es ausgeht.
Was Sie über den Staat sagen ist ziemlich „untertänig“:
„Der Staat legt Regeln fest. “
Genau das sollte er nicht. Er sollte die vom Volk gestellten Regeln umsetzen, sichern, durchsetzen. Der Staat ist nicht (mehr) der König.
Das ist der absolut entscheidenden Unterschied zwischen einer Monarchie (oder Diktatur) und einer Demokratie.
Mein Demokratieverständnisses ist ungleich dem UNSEREdemokratie-Verständnis:
Der Staat ist nicht der Herrscher über das Volk, sondern das Werkzeug des Volkes.
Noch Deutschen Grundgesetz, Artikel 20 Absatz 2: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ – dort ist mein Demokratieverständnis verankert.
Egel bei welcher Staatsform, der Staat wird gebraucht. Er ist für die Judikative, Exekutive und Legislative zuständig. Für diese Aufgaben muss er stark sein. Nur in Demokratien sind diese 3 Säulen unabhängig voneinander und kontrollieren sich gegenseitig.
Der Staat kann selbstständig handeln. Das macht er täglich. Er bestimmt aber nicht die politische Richtung und keine Gesetze. Dafür ist der Bundestag zuständig. Und der ist vom Volk gewählt.
In Diktaturen oder Monarchien bestimmt der oberste Chef, die Marschrichtung im Land. Er wird nicht oder nur pseudodemokratisch gewählt. Letzteres haben wir in D nicht.
Ihr Problem ist wahrscheinlich, dass sie diverse Entscheidungen der Staatsorgane bzw. die politische Richtung der Regierung nicht billigen und dem Volk die gleiche Einstellung andichten. Da müssen Sie an sich selbst arbeiten.
Die Staatsgewalt geht natürlich vom Volke aus. Die gewählten Volksvertreter bestimmen, stellvertretend fürs Volk, die Geschicke des Landes. Ich denke nicht, dass Sie der Polizei das Gewaltmonopol absprechen und der Bürger wieder zur Selbstjustiz greifen kann.
Es stimmt das manchmal das Parlament etwas träge ist, etwas zu beschließen. Dann sind zu viele Volksvertreter dagegen. Das ist eben gelebte Demokratie. In Autokratien geht das viel schneller. Aber auf lange Sicht eben falsch.
Nachbemerkung: Demokratie kann auch bedeuten, Probleme zu ertragen, die man anders lösen würde. Eine Mehrheit teilt eben nicht meine Meinung oder es musste ein Kompromiss geschlossen werden.
Haben sie Schaum vor dem Mund?
Dann fanden sie es auch schlimm, was zu Covidzeiten so von Scharfmachern zu hören war?
Herr Schulz, die Frau Schönefelder hat Schaum vorm Mund. Ich bin recht ruhig.
Scharfmacher sind immer schlimm. Sie mobilisieren und steuern die Masse. Die Opfer sind in aller Regel Einzelne bzw. kleine Gruppen. Einzelne Personen werden so gut es geht, dann durch den Staat geschützt. Das geht aber nicht lückenlos. Manche verkennen die Situation (z.B.: Walter Lübcke) andere haben lange, mit persönlichen Einschränkungen zu leben und darunter zu leiden.
Sie haben Recht, dass zu Covidzeiten die Scharfmacher ein leichtes Spiel hatten. Viele haben sich, geschützt durch die Menge, hinter ihnen gestellt. Die Mordaufrufe waren inflationär. Selbst Wissenschaftler wurde im privaten Kontext persönlich angegangen. Der Virologe Drosten wurde im Urlaub auf einem Campingplatz attackiert. Sein Arbeitsplatz musste mit Videokameras überwacht werden. Das ist bis heute noch so.
Auch auf der anderen Seite war die Rhetorik häufig unangepasst. Die Frage nach dem Anfang ist müßig aber nicht ganz unwichtig. Auch sollte der Kontext und die Relationen nicht außer Acht gelassen werden. Wenn wir jetzt nur die Scharfmacher und die Opfer betrachten gab es, wenn man die Gesellschaft in zwei Lager aufteilt, ein deutliches Ungleichgewicht. Die Gruppe der Impfgegner und Covid-sei-harmlos-Anhänger hatte deutlich mehr Scharfmacher und vergleichsweise wenig persönliche/körperliche Opfer durch Aktivisten der Gegenseite. Auf der anderen Seite mussten sich viele Menschen, Wissenschaftler und Politiker mit Morddrohungen auseinandersetzen und ihr privates Verhalten deutlich verändern/einschränken.
Mir ist klar, dass sie eine andere Sicht auf die Dinge haben. Sich auf einen anderen Standpunkt zu stellen, um eine andere Sicht zu haben verändert aber nicht die Lage der betroffenen Personen(-gruppen).
Meinerseits war es das zum Thema Covid.
Sie unterschätzen die Massenbegeisterung im deutschen Volk für den Hitlerismus, Mitläufertum verniedlicht, es war eine begeisterte, aktiv und kreativ gestaltende revolutionäre Volksbewegung mit einer Mission, oder?