Woher kommt der Strom? 30. Analysewoche 2026
In der 30. Analysewoche des Jahres 2026 überstieg die regenerative Stromerzeugung jeden Tag die Strom-Bedarfslinie Deutschlands. Selbstverständlich sinkt der Strompreis über Tag auf die 0€/MWh-Linie. Am Wochenende sinkt er sogar leicht in den negativen Bereich. Folge von zu viel Strom bei – auch im benachbarten Ausland – wenig Wochenendbedarf-Bedarf. Preisdifferenzgeschäfte sind diese Woche besonders rentabel. Die Differenz zwischen Mittagsstrompreis und dem Bedarfsstrompreis nach Wegfall der PV-Stromerzeugung ist jeden Tag groß. Dementsprechend sieht der Stromhandel aus. Über die Mittagsspitze wird Strom eingekauft. Zum Abend wieder verkauft. Das ist wirtschaftlich vernünftiges Handeln. Leider auf Kosten Deutschlands.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 30. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Die Hochrechnung sieht in dieser Woche so aus. Während der Windflaute von Freitag bis Sonnabend ist gut zu erkennen, dass auch ein Ausbau der Windkraftanlagen die Residuallast weiterhin im hohen Bereich (64 GW am Freitag um 20:00 Uhr) liegt. Starke Stromübererzeugung über die Mittagsspitze ist auch un der Zukunftskalkulation jeden Tag der Analysewoche angesagt.
Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?
Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.
Sonderfall Wind- und Solarkraft
Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.
Reichlich Windstrom. Zusammen mit PV wird der Bedarf überschritten. Die Strompreise.
Winddelle über Tag wird durch PV ausgeglichen. Die Strompreise.
Windstrom nimmt ab, PV reicht zur Bedarfsdeckung. Die Strompreise.
Weiter starke Windstromerzeugung. Die Strompreise.
Windflaute – aber viel PV-Strom. Die Strompreise.
Geringer Bedarf. PV-Strom reichlich. Windstrom steigt wieder etwas. Die Strompreise.
Starke steigende Windstromerzeugung mit mittlerer PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die wesentliche Datengrundlage dieser Kolumne.















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Wen man sich das mal anschaut, haben die Erneuerbaren nur an 2 Tagen für einige Stunden mehr gebracht als Deutschlandweit an Strom nachgefragt wurden,
am Samstag für ca. 7 Stunden und
am Sonntag für ca. 3 Stunden.
Von an jeden Tag, kann keine Rede sein, wo die Erneuerbaren Energien die Stromnachfrage übersteigen.
Woher kommt der Strom in der 30. Analysewoche 2026?
Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland, die Richtung passt.
Spitzenreiter bei der Strombereitstellung wieder Solarstrom mit ca. 33% in der KW30.
Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland in den Wochen, über die Jahrzehnte in der KW30.
2026-KW30, 72% EE-Strom
2021-KW30, 57% EE-Strom
2016-KW30, 30% EE-Strom
2011-KW30, 20% EE-Strom
ca. 67% von den fossilen Kraftwerken, dann kostet die kWh an der Strombörse ca. 24,7 Cent/kWh,
so teuer ist Strom aus den fossilen Kraftwerken.
ca. 90% von den Erneuerbaren Energien, dann bekommt man für die kWh an der Strombörse ca. -1,5 Cent/kWh ausbezahlt, so kostengünstig ist Strom aus den Erneuerbaren Energien.
Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland im 1. Halbjahr 2026, 62% EE-Strom
Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland im 1. Halbjahr 2016, 34% EE-Strom
Auch weltweit steigt der Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommix.
2025 ca. 34%
2015 ca. 23%
2005 ca. 18%
Die KW30 ist ein Paradebeispiel wie günstig Strom (MWh) von den Erneuerern Energien sind.
Immer wenn die GWh der Erneuerbaren Energien nach oben gehen, geht der Börsenstrompreis extrem nach unten, auf um die ca. -10 Cent bis bis 1 Cent/kWh.
Kommen große Stromengen (GWh) aus den fossilen Kraftwerken schießt auch der Börsenstrompreis nach oben auf über ca. 20 Cent/kWh.
Ute dieses Halbwissen ist wirklich langweilig.
Schul-Physik 8. Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt
Video-Botschaft von
Ex-ZDF Meteorologe
Dr. Wolfgang Thüne
2015_08_25
https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Weltweit werden aus physikalisch unmöglicher “Erneuerbaren Energie” zu 5,56% Strom erzeugt!!
2025
Statistical Review of World Energy
https://www.energyinst.org/statistical-review
Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen!! Wir brauchen mehr CO2!!
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern
2025_11_12
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30- agenda-untermauern/