17. Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz (IKEK-17) in Halle/S.
Jonathan Cohler ist ein US-amerikanischer klassischer Klarinettist, Dirigent, Musikpädagoge und Plattenproduzent, Physiker und Klimaanalyst. Cohler kritisiert öffentlich den wissenschaftlichen Konsens zur anthropogenen globalen Erwärmung und bemängelt, dass „kein Modell jemals irgendeinen Aspekt der globalen Erwärmung korrekt modelliert hat“.
Hinweis: Das Video wurde auf unserem englischen Kanal publiziert: Mit dem Zahnrad unten rechts können Sie mit „Untertitel“ und „übersetzen/deutsch“ den deutschen Text mitlesen.















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Das ist schlicht und einfach mathematisch falsch.
Das ist einfache lineare Algebra: Ein diagonalisierbares lineares serielles System mit Hin- und Rückreaktionen lässt sich durch eine Eigenwertzerlegung exakt in unabhängige parallele Moden transformieren. Unterschiedliche Darstellungen der Differentialgleichungen bedeuten daher weder unterschiedliche Lösungsräume noch unterschiedliche beobachtbare Antworten. Daher ist Cohlers uneingeschränkte Behauptung durch ein allgemeines Gegenbeispiel widerlegt.
Cohlers Argument mit der seriellen Kaskade ist in dieser Allgemeinheit mathematisch nicht korrekt. Sein Modell liefert nur dann eine einfache exponentielle Abnahme in der Atmosphäre, wenn er sämtliche Rückflüsse aus dem Ozean in die Atmosphäre ausschließt. Das folgt nicht aus der seriellen Struktur, sondern aus einer zusätzlichen, von ihm selbst gewählten und physikalisch unrealistischen Annahme. Sobald man den realen Hin- und Rückaustausch zwischen den Teilsystemen seiner Kaskade berücksichtigt, besitzt auch ein seriell gekoppeltes System mehrere Eigenwerte und damit mehrere Zeitkonstanten. Die atmosphärische Antwort besteht dann im Allgemeinen aus mehreren Exponentialtermen.
Ich würde mich sogar seiner Einschätzung anschließen, dass die Bern-IRF vermutlich keine quantitativ korrekte Beschreibung des realen Kohlenstoffkreislaufs ist. Allerdings nicht wegen seines Parallel-seriell-Arguments, sondern weil ich vermute aus meinen Modellierungstests, dass das zugrunde liegende Modell die Senken beziehungsweise den Transport von CO2 in die Tiefsee unterschätzt. Außerdem beschreibt eine einzige effektive Zeitkonstante die gegenwärtig verfügbaren Beobachtungen über den historischen Zeitraum bereits recht gut. Ob sie auch die langfristige Impulsantwort korrekt beschreibt, folgt daraus allerdings noch nicht.
Cohlers Kritik könnte also im Ergebnis teilweise berechtigt sein. Seine konkrete Begründung beruht jedoch auf einer Fehlinterpretation der Mathematik gekoppelter dynamischer Systeme.
Sie nehmen an, Cohler hat ein eigenes Modell?
So sehe ich das eigentlich nicht. Er beschränkt sich meines Erachtens nur auf die Kritik diverser IPCC-Behauptungen. Und diese Behauptungen werden der Reihe nach als „Lügen“ enttarnt. Auf sehr eloquente Art und Weise …
Ja wenn man nicht zu sehr seine Argumente hinterfragt. Ich beziehe mich auf seine mathematische Argumentation, weil er die ja auch betont.
Er sagt:
“Parallel and serial system responses are governed by entirely different differential equations with different solution spaces. No parameter choice in the parallel family produces the serial answer.”
Der Schluss folgt mathematisch nicht. Aus unterschiedlichen Differentialgleichungen und unterschiedlichen inneren Zustandsräumen folgt nicht, dass die Ein-/Ausgangsantwort verschieden sein muss. In der linearen Systemtheorie können unterschiedliche Zustandsraummodelle dieselbe Übertragungsfunktion bzw. dieselbe Impulsantwort besitzen.
Sobald man den realen Hin- und Rückaustausch zwischen den Teilsystemen der von ihm dargestellten Kaskade berücksichtigt, besitzt auch ein seriell gekoppeltes System mehrere Eigenwerte und damit mehrere Zeitkonstanten. Die atmosphärische Antwort besteht dann im Allgemeinen aus mehreren Exponentialtermen.
Mathematisch liegt Cohler also falsch und ist an der Selle widerlegt.
Ich beziehe mich auf das Video. In dem diskutiert er 5 Hauptpunkte und die diesbezüglichen Behauptungen von IPCC.
Das sind: GMST, CMIP Modelle, Ocean Heat Content, Earth’s Energy Imbalance und die Rolle von CO2.
Bei allen 5 weist er nach, daß es sich entweder um bedeutungslose Zahlen bzw. Kalkulationen handelt oder daß die verwendeten Methoden keine eindeutigen Schlußfolgerungen erlauben.
Um das IPCC-Modell zu falsifizieren, genügt die Falsifizierung eines einzigen dieser 5 Punkte, z. B. GMST, ein behaupteter Temperaturwert, den es physikalisch nicht gibt, der trotzdem aber angewendet wird, siehe Paris-Agreement, usw. Und mehr als Modelle hat IPCC nicht. Auch verwendete CO2-Kennzahlen wie z. B. ECS sind nicht belegbar bestimmbar, trotzdem wird darauf aufgesetzt, usw.
In meinem Verständnis spricht Cohler auch nicht von seriell gekoppelten Systemen, weil doch in Wirklichkeit alles gleichzeitig vorhanden ist, bei IPCC aber gleichzeitig auch alles falsch.
Was Sie über mathematische Prinzipien seriell gekoppelter Systeme aussagen, ist sicher richtig, nur paßt das Klimasystem nicht in so ein Schema. Es ist ein „gekoppeltes, nichtlineares und chaotisches System“, wobei gekoppelt nicht seriell gekoppelt bedeutet.
Er spricht von seriellen Systemen allgemein. Cohlers Argument ist deshalb falsch.
Das ist Ihnen dann anscheinend egal Hauptsache er behauptet das Richtige.
Seine Schlange, die sich selbst von hinten auffrißt, ist eine Metapher für Leute, die mit physikalischen Details nicht viel am Hut haben.
Das Klimasystem besteht aber nicht aus linear seriell hintereinander geschalteten Prozessen, oder kennen Sie eine diesbezügliche Serienschaltung?
Siehe dazu auch die Mess-Darstellung aus dem Vortrag von Hrn. Limburg. Wobei auch diese Darstellung immer noch eine starke Vereinfachung der Wirklichkeit ist.
Welches konkrete Argument von Cohler empfinden Sie denn als falsch?
Beim Kohlenstoffkreislauf liegt Cohler falsch. Er behauptet dass die serielle Kaskade die er zeigt zu genau einer Zeitkonstante führt was sein Modell stützt. Das ist in dieser Allgemeinheit falsch.
Nachweisbar ist die im wesentlichen CO2 proportionale Ergrünung der Vegetation. CO2 ist Pflanzendünger!
Nicht physikalisch nachweisbar ist eine CO2 proportionale Erwärmung der tiefen Atmosphäre.
Und welchen genauen Kreislauf dabei das C nimmt, mit welchen Zeitkonstanten, ist eigentlich nebensächlich.
Kann sein dass das nebensächlich ist, aber Cohler betont ja zu dem Thema ständig in seinen Vorträgen wie mathematisch rigoros er selbst vorgeht. Dann muss man ihn auch daran messen, dass er die Mathematik von gekoppelten Differentialgleichungen nicht verstanden hat.
Man muss sich auch fragen, warum dass im EIKE Forum unwidersprochen bleibt. John Clauser sollte das schon merken im Vortrag und hinterher Zumindestens anmerken.
Und Sie merken das, oder ? Toll!
Ich denke jeder sollte das merken der an der Universität Ingenieursmathematik belegt hat.
Sprechen Sie von Fehlerfortpflanzung? Also wenn das Ergebnis einer Rechnung mit Toleranzen als Eingang in die nächste Rechnung mit Toleranzen eingeht, usw.?
Für solche Fälle gibt es die Fehlerfortpflanzungsrechnung, die de facto sagt, je mehr solcher Schritte hintereinandergeschaltet sind, desto weniger präzise kann man das tatsächliche Ergebnis voraussagen.
Meinen Sie etwa, Cohler ignoriert solche Zusammenhänge?
Es kann natürlich sein, daß einzelne Prozesse im Klimasystem so gereiht sind. Das bedeutet nur, daß präzise Voraussagen immer unwahrscheinlicher werden, was bereits durch die Definition: Klima, ein „gekoppeltes, nichtlineares und chaotisches System“, charakterisiert ist.
Wenn Cohler auf unwesentliche Details solcher Strukturen nicht explizit eingeht, heißt das nicht, er macht Fehler!
Cohler sagt:
“Parallel and serial system responses are governed by entirely different differential equations with different solution spaces. No parameter choice in the parallel family produces the serial answer.”
Das ist falsch.
Ein diagonalisierbares lineares serielles System mit Hin- und Rückreaktionen lässt sich durch eine Eigenwertzerlegung exakt in unabhängige parallele Moden transformieren. Unterschiedliche Darstellungen der Differentialgleichungen bedeuten daher weder unterschiedliche Lösungsräume noch unterschiedliche beobachtbare Antworten.
Ich vermute ein Mißverständnis. Cohler spricht, wie ich es verstehe, darüber, daß die Reihenfolge in der Natur seriell ist, also erst ein eingetretener Zustand bedingt den nächsten und der wieder den nächsten usw.
Das Ergebnis kennt man aber erst, wenn sich all das auch ereignet hat. Ohne Kenntnis des seriellen Ergebnisses ist es vorab unmöglich, ein paralleles „Ersatzmodell“ zu bestimmen, welches die identischen Eigenschaften hat.
Im Prinzip sagt Cohler eigentlich, die meßbare Wirklichkeit hat recht und nicht eine IPCC-erfundene BERN-IRF Modellierung, die in der Wirklichkeit eben nicht feststellbar ist. Ich glaube nicht, daß Cohler meinte, eine Transition, die Sie allgemein beschreiben, wäre unmöglich.
Über alles gesehen ist die Verweildauer des CO2 in der Atmosphäre aber ein untergeordneter Punkt, der nur aufgezählt wird, um den IPCC-Berichten einen weiteren Fehler nachzuweisen.
Er benutzt aber ein mathematisches Argument:
„Parallel and serial system responses are governed by entirely different differential equations with different solution spaces. No parameter choice in the parallel family produces the serial answer.”
und das ist falsch.
er spricht von Eigenwerten im Text und Lösungsräumen, also argumentiert er mit Mathematik. Es ist genau kein untergeordneter Punkt, weil Cohler auch zeigt, dass seine Kenntnisse in der Mathematik gekoppelter Differentialgleichungen mangelhaft sind.
Alles was Sie zitieren, bestreite ich nicht.
Ich meine nur, seine Aussagen waren nicht allgemeiner Natur, sondern bezogen sich auf den konkreten Fall, also den Vergleich der physikalischen Bestimmung, die, wenn ich mich recht erinnere, irgendwas mit 18 Jahren ergab, und der IPCC-BERN-IRF-Position von mehreren Hundert bis sogar Tausend Jahren.
Und für diese beiden konkreten Fälle gibt es keine gemeinsam gültigen Parameter, keine gemeinsamen Lösungsräume usw., weil es sich garnicht wirklich um gekoppelte Differentialgleichungen handelt. Weil wären es welche, könnten die Ergebisse nicht so eklatant voneinander entfernt sein. Sprich, die IPCC-Position ist falsch, oder bestreiten Sie das auch?
Bestreiten hört sich so an als würden sie die Wahrheit kennen. Ich kenne sie jedenfalls nicht. Ich glaube ich habe das oben geschrieben. Wenn ich alles zusammennehme was ich gelesen und ausgewertet habe denke ich das das IPCC die Senken eher unterschätzt.
Allerdings betonen Cohler und Soon in allen ihren Podcast wie strikt die die Mathematik anwenden. Bei gekoppelten Differentialgleichungen hat sich aber herausgestellt, dass Cohlers Kenntnisse mangelhaft sind. Er stellt eine starke mathematische Behauptung auf, die erweist sich als falsch. das können sie im Zranskript auf YouTube nachlesen bei Minute 30 etwa.
Vielleicht kann EIKE ihm das ja mitteilen, dann kann er das korrigieren.
Ich meine, es hängt eben davon ab, wie man die Aussage versteht.
Wenn die beiden verglichenen Fälle in Wirklichkeit tatsächlich gekoppelten Differentialgleichungen entsprechen, dann liegt Cohler falsch und Sie haben recht.
Wenn es sich bei den beiden Fällen aber um voneinander unabhängige Bestimmungsgleichungen nach unterschiedlicher Herangehenslogik handelt, also keine Koppelung besteht, hat Cohler recht und Sie haben ihn semantisch mißverstanden.
Ich ziehe mich damit zurück, vielen Dank für die Diskussion!
Danke. Cohler sagt, dass der tiefe Ozean das Ende einer seriellen Pipeline ist also ist er mit der Atmosphäre gekoppelt nach.
Aber Sie haben Recht Cohler wiederholt auch den Irrtum, dass eine Summe von Exponentialfunkten nur die Lösung unabhängiger Atmosphärenboxen ist, auch das ist falsch.
Scheinbar muß man Musiker und Physiker gleichzeitig sein, um IPCC-Behauptungen so messerscharf und punktgenau auseinandernehmen zu können, wie Cohler es tut.
Musiker sind geübt im Lesen von Noten, sie verstehen die Sprache der Musik. Als ausgebildeter Physiker liest Cohler die Behauptungen von IPCC offenbar ähnlich wie Noten und stellt fest, alles waste and rubbish!
Endlich einmal einer, der sich die IPCC-Behauptungen Punkt für Punkt ansieht und sie mit der Wirklichkeit, der Mathematik und der Physik vergleicht. Ich bin angetan bis begeistert, wieso hat man von dem Mann bisher nichts gehört?
Genau das ist der Weg, der breiter bekannt gemacht werden muß: alles was IPCC behauptet, genügt dem Begriff Lüge!! Nichts was IPCC behauptet, hält sachlicher Überprüfung stand!!
Fazit: die an IPCC-Berichten beteiligten „Wissenschaftler“ sind entweder Schwindler oder Physikidioten, die nur Dinge nachplappern die irgend wer zuvor behauptet hat …
Die GMST entspricht dem PCR-Test der Coronazeit. Ein visionierter Wert dient zur Errichtung pseudowissenschaftlicher Potemkinscher Dörfer zum Profit weniger, – auf Kosten der Gesellschaften dieser Erde.
Etablierte NGOs der Zentralisierung wie EU, UN, WHO bedienen sich staatlicher, unterwanderter Macht, um Idiotennarrative gewinnbringend zu diktieren.
Welch ein kluger Mann, welch informativer Beitrag. Eine der zahlreichen P e r l e n der EIKE-Konferenz ‼️👍🏼
Wenn Mr. Cohler das nächste Mal noch anschließend ein Karinettenkonzert veranstaltet, reise ich extra vom anderen Ende der Welt an, um dabei zu sein. 😁👍🏼😘
Schöner Vergleich GMST-Index vs. PCR-Test-Statistik, oder?
Passt!
Eine Gleichung widerlegt das gesamte IPCC-CO₂-Narrativ
Das ist nicht notwendig, die Voodoo-Wissenschaft der CO2-Erwärmung mit der Behauptung eines globalen CO2-Temperaturreglers soll endlich selbst Beweise erbringen und nicht ständig wie unzufriedene Kinder uns mit allerlei Worterfindungen und Lügen eindecken. Täglich, ja fast täglich im Bezahlfernsehen. Irgendeiner behauptet immer irgendeinen Treibhausblödsinn, damit er das Geschäftsmodell, von welchem er lebt- am Leben erhält.
So billig kann man sich nirgendwo für einen erfundenen Blödsinn sein Geld verdienen.
Und warum geht das so leicht? Weil es besonders in Deutschland viele gläubige Mitläufer und schießende Infanterie gibt – heute bei der Treibhauslehre und damals im Dritten Reich mit der krottenfalschen Rassenlehre – aber auch heute bei EIKE im Kommentarbereich.
Die tschechische Regierung hat heute die CO2-Klimakatastrophe beendet. Für Behörden und NGOs, die sich mit der Rettung beschäftigt haben, erhalten kein Geld mehr.
Leider muss ich zur guten Nachricht eine Schlechte hinzufügen. Ein Rüstungsbetrieb aus Tschechien will in der Nähe von Bautzen eine Sprengstoffirma errichten.
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