Gregory Wrightstone
Politiker fordern von den Landwirten, die Fleischproduktion zu drosseln, die landwirtschaftlichen Systeme umzugestalten und den Verbrauchern höhere Lebensmittelkosten aufzubürden, um eine erfundene Klimakatastrophe zu verhindern. Dies ist Panikmache, die auf falschen Behauptungen beruht, wonach Methan, das als Nebenprodukt der Verdauung von Nutztieren freigesetzt wird, erheblich zur angeblich gefährlichen Erwärmung der Atmosphäre beiträgt.
Glücklicherweise wird die Pseudowissenschaft dieser Kampagne gegen Wiederkäuer – vor allem Rinder und Schafe – in einem von der CO2 Coalition in Fairfax in Virginia veröffentlichten Artikel widerlegt. Selbst wenn alle 1,6 Milliarden Rinder der Erde getötet werden würden, würde die dadurch verhinderte Erwärmung laut dem Artikel nur unmessbar geringe 0,04 Grad Celsius betragen. Die Temperatursenkung durch die Tötung aller 1,3 Milliarden Schafe wäre zehnmal geringer. Noch absurder ist, dass Neuseelands nationales Ziel, die Emissionen von Rindern und Schafen zu reduzieren, die Temperatur um nicht mehr als 0,000008 Grad Celsius beeinflussen würde. Das sind acht Millionstel Grad.
Selbst diese winzigen Mengen würden durch die Emissionen wildlebender Wiederkäuer wie Hirsche und Termiten noch weiter verringert, würden doch diese an die Stelle domestizierter Tiere treten, wenn landwirtschaftliche Flächen wieder in Wälder und Grasland umgewandelt weden würden.
„Kein vernünftiger Mensch würde auch nur einen einzigen Dollar investieren, um solch unbedeutende Temperatursenkungen zu erreichen“, heißt es in der Studie. Deren Autoren sind: Deborah Alexander, Methane Science, Accord, Clevedon, Neuseeland; James D. Ferguson, emeritierter Professor an der Veterinärmedizinischen Fakultät der University of Pennsylvania; Albrecht Glatzle, Rural Association of Paraguay; William Happer, emeritierter Professor am Department of Physics der Princeton University; und William A. van Wijngaarden vom Department of Physics and Astronomy der York University, Kanada.
Das Verdauungssystem von Wiederkäuern wandelt bestimmte Kohlenhydrate wie Zellulose in verwertbare Energie um, die andere Tiere einschließlich des Menschen nicht verdauen können. Die „Kontroverse“ darüber, dass die Verdauung von Wiederkäuern durch Aufstoßen Methan freisetzt, übersieht den Wert dieser Tiere, die ansonsten wenig wertvolle Pflanzen in äußerst nährstoffreiches Fleisch und Milch sowie wertvolle Häute und Wolle umwandeln. Die Tierhaltung liefert einige der nährstoffreichsten Lebensmittel – reich an Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamin B12 –, die viele pflanzliche Alternativen nicht bieten.
Millionen Familien in Entwicklungsländern sind nicht nur für ihren Lebensunterhalt, sondern auch für ihr wirtschaftliches Überleben auf die kleinbäuerliche Viehzucht angewiesen. Eine Kuh oder eine kleine Ziegenherde stellt für eine Familie die finanzielle Reserve, die Quelle für die tägliche Milch und die Absicherung für schlechte Zeiten dar. Wenn internationale Organisationen eine weltweite Reduzierung des Viehbestands fordern, verlangen sie von den ärmsten Menschen, ihren Weg zum sozialen Aufstieg aufzugeben.
Die Anti-Methan-Kampagne beruht auf einer Übertreibung des geringen Erwärmungseffekts von Methan und verwandelt das, was normalerweise ein Nischeninteresse der Atmosphärenphysik wäre, in apokalyptische Schlagzeilen über den Klimakollaps.
Als Treibhausgas liegt Methan weit abgeschlagen an dritter Stelle hinter Wasserdampf, dessen Konzentration in der Atmosphäre bis zu 50.000 ppm (Teile pro Million) betragen kann, und Kohlendioxid mit 420 ppm. Wasser in Form von Wolken hat den mit Abstand größten Einfluss auf die Temperatur, da es einerseits durch die Reflexion des Sonnenlichts zurück ins All kühlend wirkt und andererseits durch seine isolierende Wirkung in der Nacht erwärmend wirkt.
Kohlendioxid, das am stärksten verteufelte der Treibhausgase, hat bei seiner derzeitigen Konzentration nur eine begrenzte Fähigkeit, die Erwärmung weiter voranzutreiben. Selbst eine Verdopplung des CO₂-Gehalts würde zu einer Erwärmung von weniger als 1 Grad Celsius führen.
Mit einer Konzentration von weniger als 2 ppm hat Methan im Vergleich zu CO₂ nur einen geringen Einfluss. Beide Gase erwärmen die Atmosphäre durch ihre Wechselwirkung mit dem Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums, der bei den derzeitigen Gaskonzentrationen jedoch bereits weitgehend gesättigt ist. Das bedeutet, dass zusätzliche Moleküle dieser Gase ein immer geringer werdendes Erwärmungspotenzial haben.
Die Übertreibung des Erwärmungspotenzials ist eine Falschdarstellung der Treibhausgas-Befürworter. Eine weitere ist die Darstellung der Erwärmung als etwas Negatives. Zusammen mit der Pflanzenbefruchtung durch erhöhte CO₂-Werte hat die natürliche, moderate Erwärmung seit dem Ende der Kleinen Eiszeit im 19. Jahrhundert positive Auswirkungen auf Ökosysteme und die Pflanzenproduktion gehabt. Die Vegetationsperioden sind länger, die Erde ist grüner, und es steht mehr Nahrung für eine wachsende Bevölkerung zur Verfügung.
Zudem herrscht ein grundlegendes Missverständnis in Bezug auf elementare biologische Zusammenhänge. Wie Experten in einer detaillierten Analyse zu Kühen, Methan und dem Klima dargelegt haben, ist das von Nutztieren ausgestoßene Methan Teil eines natürlichen Kohlenstoffkreislaufs innerhalb der Nahrungskette, der die Düngung von Gräsern und Weidepflanzen durch Gülle sowie die Photosynthese umfasst.
Dennoch haben politische Entscheidungsträger, die sich der Weltuntergangspropaganda verschrieben haben, die grundlegende Logik aufgegeben. In Dänemark sind Milchbauern verpflichtet, ihren Rindern chemische Zusatzstoffe zu verabreichen, die Methan produzierende Bakterien hemmen sollen, um strenge Emissionsquoten einzuhalten. In Ländern wie den Niederlanden und Irland haben die Regierungen ernsthaft darüber diskutiert, Tausende von landwirtschaftlichen Betrieben zu schließen, um irrationale Klimaziele zu erreichen.
In der globalen Klimapolitik wird die Landwirtschaft eher als ideologischer Spielball denn als Mittel zur Ernährung der Menschen betrachtet. Fleischsteuern, Vorschriften für die öffentliche Beschaffung und Kampagnen für eine „nachhaltige Ernährung“ vermitteln alle die gleiche Botschaft: Esst weniger Fleisch und zahlt mehr für Lebensmittel, ohne dafür einen Gegenwert zu erhalten.
Es gibt keinerlei Argumente dafür, den Methanausstoß der Viehhaltung zu bekämpfen, und die Kosten sind enorm. Die politischen Entscheidungsträger müssen endlich beginnen, auf echte Wissenschaft und gesunden Menschenverstand zu hören.
Originally published on Washington Examiner on May 14, 2026.
Gregory Wrightstone is a geologist; senior fellow at the CO2 Coalition, Fairfax, Va.; author of “Inconvenient Facts: The Science That Al Gore Doesn’t Want You to Know” and “A Very Convenient Warming: How modest warming and more CO2 are benefiting humanity.”
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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https://uncutnews.ch/hochkaraetige-studie-bestaetigt-kuehe-verursachen-keinen-klimawandel/
Markus Fiedler hat sich viel Mühe gemacht und hat auch alle Quellen angegeben. 2023_01_098 https://apolut.net/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-1-von-markus-fiedler/ Daten der Vostok-Eisbohrkerne Diese Erkenntnis, dass die CO2-Konzentration um einige hundert Jahre den Temperaturänderungen hinterherläuft wurde bereits in der Originalveröffentlichung der Arbeitsgruppe von Petit et al.(17) bzw. damit zusammenhängend von der Arbeitsgruppe um Fischer et al.(18) im Jahre 1999 deutlichst angemerkt. Aus den Originaldaten habe ich selbst herunterladbare Diagramme erstellt, folgen Sie dazu den Fußnoten.(19)
Abb. 2 CO2 folgt Temperatur
Abb. 3 Methan folgt der Temperatur
Sie haben es ja schon einmal in einem Artikel hier bewiesen…
Freispruch für Methan als „Klimakiller“!
„Zum Großversuch (NordStream2)
Es entwichen 300 – 500 Mio m3 Methan (2-Tagesverbrauch in D) was einem CO2 Äquivalent von mindestens 7,5 Mio Tonnen entspricht (1% der jährlichen Emission in Deutschland). Quelle UBA.“
Aber es gab keinerlei Anzeichen für eine Temperaturerhöhung rund um die Ostsee… ????
Die Klimatisten verkünden dennoch eine „Katastrophe“.
https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/lecks-in-nord-stream-1-2-fuehren-zu-erheblichem
„Wir sind keine Klimawandelleugner, denn Klima wandelt sich immer, und wir sind auch keine Klimaerwärmungsleugner, denn seit 1988 wurde es in Deutschland tagsüber wärmer. Wir sind Natur- und Umweltschützer und wollen im Gegensatz zu den CO2-Treibhauserwärmungs-Katastrophisten wissenschaftlich und neutral den ständigen Klimawandel erklären, um die neuzeitliche Klimaerwärmung, also die seit 1988, hauptsächlich tagsüber zu verstehen.
Josef Kowatsch, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.
Matthias Baritz, Naturschützer und neutraler Naturwissenschaftler.“
(eike)
Es überrascht mich immer wieder wenn Artikel, die eigentlich gegen den CO2 Unfug geschrieben sind, auch von Treibhauseffekt und dessen Gasen sprechen. Da macht man sich sogar die Mühe, millionstel Grad irgendwie zu errechnen.
Es ist interessant zu beobachten, wie Trittbrettfahrer versuchen, die induzierte Klimaangst für ihre Ziele zu benutzen. Hier zum Beispiel: Industriell hergestellter Fleischersatz wäre ein weltweites Billiardengeschäft. Im Vorfeld werden die Vegetarier instrumentalisiert. Es kommen erste, moralisch aufgeladene Lobbyvorlagen (BOVAER in Dänemark u.ä.). Am Ende soll das verdummte Menschenvieh mit Industriemüll abgefüttert werden. Ideocracy!
Auch Eintagsfliegen können recht haben und sich gleichzeitig irren.
Ich habe mich mit den Darstellungen des IPCC und von Prof. Ganteför ausführlich beschäftigt. Beide stellen die Entwicklung der letzten 150 Jahre offensichtlich zutreffend dar. Dass ihre Darstellung aber am Ende der „Kleinen Eiszeit“ anknüpft, sollten beide berücksichtigen. Wenn sich also in diesem Zeitraum Temperatur und C02-Werte nach gleichem Muster entwickelten, ist das offensichtlich zutreffend, stellt aber klimageschichtlich nur einen kleinen Augenblick dar. Ihre Annahme der Anfangspunkt stelle eine referentielle Normalität wie einen „Nullpunkt“ dar, ist nämlich nicht gerechtfertigt. Funde von 6 000 Jahre alten Baumstämmen am Pasterzegletscher und andere geschichtliche Untersuchungen legen nahe, dass es bei uns schon einmal um 6°C wärmer war und die Welt nicht unterging. Und die Alpen waren damals gletscherfrei. IPCC und Ganteför beschäftigen sich wohl redlich mit einem Zeitfenster der Entwicklung, müssen sich aber fragen lassen ob sie sich nicht besser von diesem Ausschnitt mal erheben und zu einem erlösenden Langzeitüberblick entscheiden sollten,
Als Ergänzung:
[scinexx.de/news/geowissen/schlammvulkane-als-methanschleudern/]
[scinexx.de/news/geowissen/lusi-entpuppt-sich-als-methanschleuder/]
[mpg.de/6340322/pilze-setzen-methan-frei]
[https://prezi.com/p/a87k0sdmphvl/der-einfluss-von-termiten-auf-co2-emissionen/]
[scinexx.de/news/geowissen/amazonas-baeume-als-methanschleudern/]
[scinexx.de/news/geowissen/methan-ausbrueche-vor-helgoland/]
[scinexx.de/news/biowissen/dino-dinner-futter-gabs-genug/]
[deutschlandfunkkultur.de/klimagas-nicht-nur-rinder-sind-methanschleudern-100.html]
Also esst ohne schlechtes Gewissen weiter Rindfleisch.
MfG
Der Klimaweltuntergang findet nicht statt.
Die KLimapanikmache ist die Grundlage des linksgrünen Politik. Zum Geschälftsmodell Klimaschutz gehören aber auch die völlig sinnlosen Maßnahmen zur Klimarettung.
Prof Ganteför glaubt an eine erwärmende Treibhauswirkung des CO2-Moleküls, – allein aufgrund der Rechenmodelle, die er für richtig hält – aber den daraus abgeleiteten Klima-Weltuntergang bekämpft er, weil dies ein finanzielles Geschäftsmodell ist, ohne jeden Wahrheitsgehalt.
Es geht um die Durchsetzung ideologischer und politischer Ziele. Der ideologische Treibhauserhitzungsglaube will die Gesellschaft umbauen.
Bei Apollo news schildert Ganteför seine beruflichen Nachteile und Anfeindungen durch die Treibhaus-Klimarettungssekte. https://www.youtube.com/watch?v=vunhii5cjvM
Als Ergänzung, Ganteför hält es für möglich, falls die CO2-Konzentrationen weiter so zunehmen würden, dass wir dann in etwa 100 Jahren eine Erwärmung um 2 Grad hätten, die Angabe kommt aus einem Interview. Das hält er für völlig unbedenklich, denn in Konstanz wäre es dann grad so warm wie momentan in Oberitalien. Eine weitere Erwärmung könne es nicht geben, denn alle fossilen Energieträger wären dann aufgebraucht.