Cap Allon
Auch mehr als vier Jahre später hat der Ausbruch des Hunga Tonga noch immer Auswirkungen auf die Atmosphäre:
Am 15. Januar 2022 brach der Unterwasservulkan im Südpazifik aus, was eine Schockwelle um den gesamten Planeten sandte und eine beispiellose Menge Wasserdampf in die Stratosphäre schleuderte – nach Schätzungen der NASA rund 146 Millionen Tonnen, wodurch sich deren Wassergehalt um etwa 10 % erhöhte. Spätere Studien beziffern diese Menge auf etwa 150 bis 160 Millionen Tonnen.
Die meisten Vulkanausbrüche kühlen den Planeten zumindest vorübergehend ab, indem sie Schwefeldioxid und reflektierende Aerosole in die Stratosphäre schleudern. Der Pinatubo tat dies 1991. Hunga Tonga war anders. Da er unter Wasser ausbrach, und zwar in nahezu perfekter Tiefe, überhitzte die Explosion riesige Mengen Meerwasser und schleuderte es ungewöhnlich hoch in die Atmosphäre. Anstatt die Stratosphäre hauptsächlich mit sonnenblockierendem Material zu beladen, füllte sie sie mit Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit ist ein Treibhausgas – das dominierende Treibhausgas.
Die NASA erklärte damals, dass der zusätzliche Wasserdampf einen geringen, vorübergehenden Erwärmungseffekt an der Erdoberfläche haben könnte, sich aber auch auf die Chemie der Atmosphäre und das Ozon auswirken würde.
Dann kam der sprunghafte Anstieg.
Die globalen Temperaturen stiegen 2023 und 2024 sprunghaft. Der Ausbruch hatte eine Rekordmenge an Wasserdampf in die Stratosphäre geschleudert, und – was im Nachhinein nicht überrascht – mit eben der Folge eines sprunghaften Temperaturanstiegs:
Unterwasserausbruch. Mehr Wasserdampf in der Stratosphäre. Zusätzlicher Treibhauseffekt. Temperaturanstieg. Dieser Gedankengang ist nicht schwer nachzuvollziehen. Er wird nur deshalb als schwierig empfunden, weil er der gängigen Darstellung widerspricht.
War Hunga Tonga der einzige Faktor? Nein. El Niño trug dazu bei. Die Wärmeabgabe des Ozeans trug dazu bei. Auch die Hintergrund-Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit spielt eine Rolle. Aber eine rekordverdächtige Einleitung von vulkanischem Wasserdampf, gefolgt von einem rekordverdächtigen Temperaturanstieg, ist keine Fußnote. Es ist ein zentraler Bestandteil. Diese Tatsache wurde der Öffentlichkeit vorenthalten.
Der Ausbruch befeuchtete die Stratosphäre in einem bisher nie beobachteten Ausmaß. Untersuchungen ergaben, dass die Auswirkungen auf Ozon und Temperatur voraussichtlich um 2023–2024 ihren Höhepunkt erreichen würden (da es einige Zeit dauerte, bis sich die Wolke weltweit in der Stratosphäre ausbreitete), und das passt zeitlich perfekt zu dem beobachteten Temperaturanstieg.
Doch als es 2023–2024 warm wurde, machte die Klimamaschinerie sofort eine einzige Sache dafür verantwortlich. Nicht den Vulkan. Nicht El Niño. Nicht die Ozeanzyklen. Nicht die Veränderungen in der Bewölkung. Nicht die Sonnenaktivität. Nur dich, dein Auto, deinen Energieverbrauch, deine Ernährung, deinen Flug, deinen Bauernhof, deine Freiheit.
Mit Blick auf die Zukunft ist die nächste Bewährungsprobe, was passiert, wenn das Hunga-Tonga-Signal nachlässt.
Bislang verläuft auch das wie erwartet. Der überschüssige Wasserdampf baut sich langsam ab. Ein Artikel aus diesem Jahr 2026 in „Nature Communications Earth and Environment“ schätzte eine Halbwertszeit von etwa drei Jahren und legte nahe, dass der zusätzliche stratosphärische Wasserdampf möglicherweise erst um 2030 wieder auf das Niveau vor Hunga zurückkehren wird.
Die Nachwirkungen halten also noch an, doch mit dem Rückgang des Wasserdampfgehalts in der oberen Atmosphäre (erste Grafik) geht ein entsprechender Rückgang der globalen Temperaturen einher (zweite Grafik).
Sobald dieser vorübergehende Treibhauseffekt nachlässt, wird das zugrunde liegende System wieder zum Vorschein kommen. Und sollte die Sonnenaktivität ihren allgemeinen, über mehrere Jahrzehnte andauernden Rückgang fortsetzen – wie es viele Beobachter des Sonnenzyklus‘ nach dem aktuellen Zyklus-Höhepunkt erwarten –, könnte sich der kühlende Einfluss wieder bemerkbar machen.
Der Anstieg von 2023–2024 wurde wahrscheinlich völlig falsch interpretiert. Die etablierte Wissenschaft behandelte ihn als Beweis für eine sich beschleunigende vom Menschen verursachte Erwärmung. Stattdessen trat ein El Niño auf, während die Stratosphäre noch mit einer beispiellosen Menge an Wasserdampf aus dem größten Unterwasserausbruch belastet war, der jemals von modernen Instrumenten aufgezeichnet worden war.
Man beachte, dass tatsächlich ein Abkühlungstrend im Gange war, bevor der Einfluss von Hunga Tonga zum Tragen kam:
Hat uns der Vulkan ironischerweise ein paar weitere Jahre Zeit verschafft, um uns vorzubereiten?
Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-shot-hits-eastern-china-us-faces?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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Der starke globale Temperaturanstieg in den Jahren 2023 und 2024 lässt sich keinesfalls auf den Hunga‑Tonga‑Ausbruch zurückführen. Die Gründe waren:
Der Einfluss von Hunga Tonga gilt als verstärkender Kurzzeiteffekt, nicht als Hauptursache der beobachteten Rekordtemperaturen.
Mit dem nächsten stärkeren El‑Niño‑Ereignis wird es wieder neue Rekordtemperaturen geben … auch ohne Vulkanausbruch.
Es gibt keinen menschgemachten temperaturanstieg, außer den, der durch adjustierung von meßwerten / veränderung von meßstellenstandorten / unterdrückung von kritischen gegenstimmen entsteht.
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern
2025_11_12
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30-agenda-untermauer
Hunga Tonga volcano: impact on record warming
2024_07_05
https://judithcurry.com/2024/07/05/hunga-tonga-volcano-impact-on-record-warming/
The Largest Eruption on Earth Ever equal 100 atombombs
2022_10_31
https://youtube.com/shorts/3__gv7wmNJo?si=OaDw_9hmW3AJ1Yj1
There’s a Hole in the Bottom of the Sea | Mapping the Hunga Tonga – Hunga Ha’apai Caldera
https://youtu.be/i38DkgU0f7s?si=8VJvktfWEcFhXJTF&t=516
Das Wasser bekommt schon in Schulbüchern nicht die entsprechde Beachtung.
Das Buch von Tausch/ Wachtendonk, Stoff, Formel, Umwelt, Chemie 1993, S 391 f, aus dem Buchner Verlag, gesteht dem Wasserdampf eine Temperaturerhöhung von 20,6 K zu u d CO2 von7,2 K ausgehend von diesen -18 °C zu, vergisst aber zu erwähnen, dass es sich mindestens um Anteile handelt, die für jede weitere minimalste Erwärmung gelten.
Auf S. 390 des Buches wird als mittlere Jahrestemperatur der Erde 15°C angegeben.
Gebildete Lehrer und Oberstufenschüler müssten bei dem Text auf viele Widersprüche, Auslastung, Brüche und d Nachfragen stoßen.
Davor muss man sich von der Illusion trennen, dass in Schulbüchern vor allem Richtiges steht u d nicht manipulativ gearbeitet wird. Das ist eine bittere Erkenntnis.
Der Hunga Tonga hat in den öffentlichen Medien nie die Stellung bekommen, die nötig gewesen wäre, um die Dimension des „Treibhaus-Effekts“ zu begreifen. Unsere Medien wollten nicht H2O, sondern ausschließlich CO2 als bösen Buben bei den Zuckungen an den globalen Thermometern definieren. Das ist auch (zeitweise) gelungen. Panik machen klappt nun einmal nur mit Vulkanausbrüchen die uns Aerosole bis zum Abwinken in die Atmosphäre blasen und sie weltweit verteilen. Ich erinnere mich da zu gerne an den isländischen Vulkan mit dem unaussprechlichem Namen, der mich 2010 mit meinem Propeller-Flugzeug zum Luftraumbeherrschenden Exoten in Norddeutschland machten. Ich konnte damals sogar das gelblich trübe Unglück kommen sehen, während es beim Hunga Tonga allgemein hieß, Augen zu und durch.
Vielleicht auch deshalb die Eile den AR7 bis zur COP33 noch fest zu klopfen und monetäre Nägel mit dicken Köpfen zu machen, weil so manchem aufgegangen ist das die Zeit der Alarmmeldungen langsam zu ende geht?