Cap Allon
Ein politischer Wandel hat begonnen. Nach Jahren der „Code-Red“-Rhetorik und des eskalierenden „Netto-Null“-Wahns beginnen die europäischen Staats- und Regierungschefs, sich den Kosten zu stellen: eine geschwächte Industrie, steigende Energiepreise und schwindende wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

Die Schwerindustrie in ganz Europa – insbesondere in Deutschland – steht unter dem Druck hoher Energiekosten und regulatorischer Auflagen. Die Produktion verlagert sich. Die Produktionszahlen gehen zurück. Der Kontinent, der einst die industrielle Produktion anführte, kämpft nun darum, diese aufrechtzuerhalten.

Alice Weidel, Wirtschaftswissenschaftlerin und Co-Vorsitzende der Partei „Alternative für Deutschland“, hat ein Ende der Darstellung der „Klimakrise“ gefordert und argumentiert, diese werde dazu benutzt, Maßnahmen zu rechtfertigen, die der Industrie und der Energiesicherheit schaden.

„Wir müssen die Klimakrise für beendet erklären“, sagte Weidel kürzlich in einer Rede. „Das Ganze ist ein Schwindel. Ein kompletter Betrug, um die Industrie zu zerstören.“

Dies ist kein koordinierter globaler Wandel. Es ist eine einseitige Schrumpfung.

Während Europa eine rasche Dekarbonisierung durchsetzt – indem es zuverlässige Kapazitäten abbaut, die Energiekosten erhöht und die Belastungen ignoriert, die es seinen Bürgern damit auferlegt –, baut China die Kohlekraft in großem Maßstab weiter aus und sichert so billige, stabile Energie für seine industrielle Basis.

China baut seine Energiebasis mit allen verfügbaren Quellen aus. Peking weiß, dass der Schlüssel zum Wohlstand in einem Überfluss an Energie liegt. Das Land baute im Jahr 2025 zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche. Es hat seine Gas- und sogar seine Wind- und Solarenergieproduktion erheblich ausgebaut. Und was die Kernenergie angeht, könnte der Kontrast zu Deutschland nicht deutlicher sein:

Die europäischen Regierungen scheinen korrumpiert zu sein – wenn nicht durch direkte Einmischung aus dem Ausland, dann zumindest durch eigene Dummheit.

Europa erhöht seine eigenen Kosten, während es mit Volkswirtschaften konkurriert, die ihre aktiv senken. Es schränkt Kapazitäten ein, während andere expandieren. Auf einem globalen Markt bedeutet das einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, geringere Produktion und einen immer weiter sinkenden Lebensstandard für den durchschnittlichen Europäer.

Als zukunftsorientierte Führung dargestellt, hat die „grüne“ Politik das Gegenteil bewirkt. Sie hat industrielle Vorteile an andere Orte verlagert und gleichzeitig die europäische Wirtschaft mit erdrückenden Kosten und verminderter Widerstandsfähigkeit belastet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/april-opens-with-record-cold-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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