Nick Rendell, THE DAILY SCEPTIC
Der Sketch „End of the World“ von Peter Cook und Rowan Atkinson aus „The Secret Policemen’s Ball“ ist ein zeitloses Meisterwerk der Komödie, denn wie bei jeder großartigen Komödie erkennen wir sofort, auf wen sich der Witz bezieht. Jede Generation bringt ihre eigenen Sektenanhänger hervor, die davon überzeugt sind, dass nur sie allein die „Endzeit“ vorhersehen und möglicherweise abwenden können.
Hätte der Typ, der in meiner Heimatstadt Plakate mit der Aufschrift „Das Ende der Welt naht“ verteilte, Zugang zu den sozialen Medien gehabt, wer weiß, vielleicht wäre er ja der Greta Thunberg seiner Zeit geworden, dem Millionen Menschen an den Lippen hingen.
Greta erinnert mich immer an zwei Figuren: eine fiktive, Violet Elizabeth Bott aus der berühmten „Just William“-Reihe, das verwöhnte Gör von nebenan, das schrie: „Ich schreie und schreie, bis mir schlecht wird!“ und Elizabeth Barton, die Heilige Jungfrau von Kent, die Heinrich VIII. fast zu Fall gebracht hätte, so beliebt waren ihre Visionen und Prophezeiungen.
Während Greta mit etwa 12 Jahren die Schule abbrach, ging Barton nie zur Schule. Trotzdem traf sich Barton, genau wie Greta, wiederholt mit Heinrichs hochrangigen Ministern, auch wenn ihre Treffen für sie weitaus weniger gut endeten als die von Greta. Es war Thomas Cromwell, der, besorgt darüber, dass der Barton-Kult außer Kontrolle geriet, sie aufgrund erfundener Anschuldigungen hinrichten ließ und eine Reihe ihrer Anhänger hängen, ausweiden und vierteilen ließ.
Vielleicht sind Menschen von Natur aus darauf programmiert, sich apokalyptischen Sekten anzuschließen. Schließlich erwarten alle abrahamitischen Religionen das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Christliche Splittergruppen wie die Zeugen Jehovas und die Christadelphians scheinen den Tag des Jüngsten Gerichts jeden Moment zu erwarten, aber vielleicht nicht eher als jene „grünen“ Eiferer, die jeden Samstag auf unserem Stadtplatz einen Tisch aufstellen, ihn mit Tuch und Broschüren bedecken und buchstäblich versuchen, den Kindern Angst einzujagen. Ironischerweise befindet sich ihr Stand direkt gegenüber dem Königreichssaal der Zeugen Jehovas! Suchen Sie sich etwas aus, sie verkaufen alle das Gleiche.
Ich persönlich habe meine Zweifel, dass die Einhaltung oder Nichtbeachtung irgendeines religiösen Dogmas einen großen Unterschied machen wird, aber das lässt sich nicht so einfach beweisen – vielleicht hilft ja ein Gebet? Was jedoch den „grünen“ Aspekt betrifft, bin ich kürzlich auf das „Jevons-Paradoxon“ gestoßen, ein Konzept, das auf wunderbare Weise die völlige Sinnlosigkeit der Erwartung verdeutlicht, dass Netto-Null-Maßnahmen die Welt bis 2050 oder zu irgendeinem Zeitpunkt vor der Erschöpfung der Vorkommen solcher Brennstoffe von fossilen Brennstoffen befreien könnten.
Der englische Ökonom Jevons wollte in seinem 1865 erschienenen Buch „The Coal Question“ die Frage beantworten, warum die Nachfrage nach Kohle mit zunehmender Effizienz der Dampfmaschinen nicht sank, sondern stieg. Die naheliegende Antwort lag in den Gesetzen von Angebot und Nachfrage, die von John Locke erkannt und später von Adam Smith weiter ausgeführt wurden. Nicht nur der Anschaffungspreis einer Dampfmaschine beeinflusste die Nachfrage, sondern auch deren Betriebskosten. Da die Betriebskosten aufgrund der höheren Effizienz sanken, stieg die Nachfrage nach Dampfmaschinen noch schneller, und die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten nahm exponentiell zu. Kohle wurde zum großen Motor des Fortschritts, und Großbritannien verfügte über riesige Vorkommen davon.
Was 1865 für Kohle galt, trifft heute genauso auf Elektrizität zu: Ob diese Elektrizität nun aus Kohle oder Windkraft gewonnen wird – weltweit können wir einfach nicht genug davon produzieren.
Dieser Punkt wurde mir von unserem Kollegen Tilak Doshi in einem kürzlich erschienenen Artikel mit dem Titel „Barclays schlägt Alarm in Sachen erneuerbare Energien“ sehr deutlich vor Augen geführt. Er stellte fest, dass erneuerbare Energien mittlerweile eine ergänzende und keine ersetzende Rolle spielen. Er veranschaulichte dies anhand der folgenden Grafik, die den weltweiten Energieverbrauch nach Energiequellen seit 1800 zeigt:
Weltweit gilt: Auch wenn wir mehr erneuerbare Energie erzeugen, verbrauchen wir nicht weniger Energie aus fossilen Brennstoffen – wir verbrauchen sie alle und wollen immer noch mehr!
Kürzlich wurde mir die komplementäre Natur neuer Formen der Stromerzeugung bewusst, als ich durch eine Halbwüstenlandschaft in Marokko fuhr. Neben der Straße lagen mehrere kleine, eingezäunte Felder, die mit Solarmodulen ausgestattet waren, welche eine Pumpe antrieben und eine gesund aussehende Ernte versorgten. Während es unwahrscheinlich war, dass ein Kraftwerk gebaut werden und diese abgelegenen Bauernhöfe mit Strom versorgen könnte, waren lokale Solaranlagen perfekt geeignet. Sie benötigten keinen Strom rund um die Uhr, sondern nur genug, um die Zisterne gefüllt zu halten.
Die Umweltschützer haben das Jevons-Paradoxon noch nicht erkannt, doch Beispiele dafür gibt es zuhauf. Nehmen wir die LED-Beleuchtung. LEDs haben nicht einfach nur die bisherigen Glühbirnen ersetzt, sondern den Markt für Beleuchtung massiv erweitert. Heute finden wir LEDs überall. Wo wir früher ein paar 60-W-Glühbirnen in unserer Küche hatten, befinden sich heute 36 5-W-LEDs an der Decke, unzählige weitere unter den Küchenschränken, noch mehr im Inneren der Schränke und mehrere in jedem Küchengerät eingebaut; wir haben sie sogar im Boden. Unser Energiebedarf für die Beleuchtung ist nicht gesunken, sondern gestiegen, obwohl LEDs zehnmal effizienter sind als alte Glühbirnen mit Wolframfaden.
Selbstfahrende Autos werden ein weiteres Beispiel sein. Wenn Sie endlich Ihr selbstfahrendes Auto in Empfang nehmen, werden Sie dann:
1. Das Auto weniger nutzen als bisher?
2. Das Auto genauso nutzen wie bisher?
3. Das Auto mehr nutzen als bisher?
Man muss kein Genie sein, um zu vermuten, dass die richtige Antwort „c“ lautet. Da man nicht mehr selbst fahren muss, wird man eher mit dem Auto zum Pub oder Restaurant fahren, anstatt zu Fuß zu gehen oder ein Taxi zu nehmen. Man wird das Auto auf eigenständige Fahrten schicken, um Besorgungen zu erledigen, Freunde abzuholen, bevor man in die Kneipe geht, oder vielleicht schickt man das Auto, um die ältere Mutter abzuholen, und lässt es sie dann wieder nach Hause fahren. Anstatt eine Hin- und Rückfahrt zu machen, um sie zu besuchen, wird das Auto zwei Fahrten machen.
Eine innovative Studie von Harb und Kollegen aus dem Jahr 2018 stellte Haushalten ein Auto mit Chauffeur zur Verfügung (als Ersatz für ein selbstfahrendes Auto) und verglich die Nutzung während des Zeitraums, in dem das Auto mit Chauffeur zur Verfügung stand, mit der Nutzung davor und danach. Die Autos wurden für die unterschiedlichsten Kleinigkeiten losgeschickt, Freunde wurden abgeholt und nach Hause gefahren – nichts war zu viel Mühe, denn für den Nutzer des selbstfahrenden Autos stellten diese zusätzlichen Aufgaben keinerlei Problem dar.
Das offensichtlichste Beispiel ist natürlich die KI. Das Jevons-Paradoxon wirkt sich auf KI-Rechenzentren genauso aus wie in den 1860er Jahren auf Dampfmaschinen, wo nicht die Dampfmaschinen selbst, sondern die Kohle der limitierende Faktor für deren Verbreitung war. Bei der KI ist es die Verfügbarkeit von preisgünstigem Strom und nicht die Rechenzentren oder die Software.
Die Tragödie für Großbritannien besteht darin, dass wir das Jevons-Paradoxon bis heute nicht begriffen haben. Wir gehen davon aus, dass erneuerbare Energien lediglich die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen ersetzen müssen, doch dies trifft nur zu, wenn wir bereit sind, stillzustehen oder Rückschritte zu machen, während unsere Konkurrenzländer darauf fokussiert sind, so viele kWh wie möglich zu den niedrigsten Kosten zu erzeugen.
„Net Zero“ erinnert eher an Malthus als an Jevons. Wir setzen uns selbst „Grenzen des Wachstums“, indem wir unsere eigene Stromerzeugungs-Industrie einschränken und damit sowohl unsere traditionellen Schwerindustrien wettbewerbsunfähig machen als auch unsere vielversprechenden neuen Industriezweige, wie beispielsweise die KI, schon im Keim ersticken.
Wenn wir weiter in die Zukunft blicken, sehen wir bereits, wie Elon Musk von solarbetriebenen Rechenzentren im Weltraum spricht. Da sie nahe dem absoluten Nullpunkt betrieben werden, benötigen diese Rechenzentren keine Kühlsysteme, die auf der Erde sowohl einen großen Teil der Energie verbrauchen als auch den größten Teil ihrer Masse ausmachen. Da es im Weltraum keine Wolkendecke gibt und die Sonne immer in Sicht ist, kann Solarenergie die umlaufenden Rechenzentren rund um die Uhr mit Strom versorgen.
Es ist unsinniges „Virtue Signalling“ der schlimmsten Sorte, unsere eigenen natürlichen Ressourcen nicht zu nutzen: Wir werden einfach ins Hintertreffen geraten, wenn die Nachfrage nach Strom für neue Anwendungen steigt.
So wie sich die Malthusianer in Bezug auf die Grenzen der Nahrungsmittelproduktion geirrt haben, werden sie sich auch in Bezug auf die zukünftige Nachfrage und das Angebot an Strom als falsch erweisen.
Die Wahrheit ist, dass insbesondere in einer Welt, in der die Macht globaler Institutionen schwindet, nicht Tugendhaftigkeit, sondern die Kosten den Energiemix bestimmen werden. Wir müssen die Büßerhemden ablegen und uns der Fülle zuwenden.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung des Übersetzers: Der Begriff „Jevon-Paradoxon“ war mir neu, aber es beschreibt einen Vorgang in vielen Bereichen. Nur ein anderes Beispiel: Wird um einen Ort eine Umgehungsstraße gebaut, die für 200 Fahrzeuge pro Zeiteinheit ausgelegt ist, während die alte Trasse nur 100 Fahrzeuge pro gleicher Zeiteinheit zulässt, werden bestimmt 400 Fahrzeuge pro gleicher Zeiteinheit diese Umgehung nutzen wollen – mit der Folge, dass die Stauproblematik nach dem Bau dieser Umgehung erheblich zugenommen hat.
















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Das Jevons-Paradoxon ist interessant und trifft wahrscheinlich öfters zu, als es uns selber bewußt ist.
Es erinnert mich an die „Olduvai Theory“, siehe Webadresse unten.
Mit freundlichen Grüßen,
Cheers,
Peter.
https://jayhansonsdieoff.net/olduvai-theory-sliding-towards-a-post-industrial-stone-age-by-richard-duncan/
Die Ironie in Bezug auf Jevons:
Eigentlich besagt das Jevons-Paradoxon ja, dass Effizienz den Verbrauch steigert, weil es billiger wird. Hier erleben wir das Gegenteil: Weil Energie so teuer geworden ist, sind wir zur Sparsamkeit gezwungen (Effizienz aus Not). Das senkt zwar den Verbrauch, bremst aber gleichzeitig die wirtschaftliche Dynamik, da Prozesse nicht mehr rentabel sind.
Man könnte sagen: Während Jevons den „Rebound-Effekt“ (Wachstum durch Billig-Energie) beschrieb, erleben wir gerade einen negativen Rebound – Energie wird zum Luxusgut, was den Wohlstand direkt bedroht.
Man beachte, die Politics erzählen uns gerade die geframte gegenteilige Geschichte von der immer billiger werdenden Erzeugung „erneuerbarer Energie“, dies bei Strompreisverdreifachung beim Verbraucher seit EEG-Einführung in 2000.
In der Wirtschaftsgeschichte korrelieren Wohlstand und verfügbare, preiswerte Energie fast eins zu eins. Man kann es so formulieren: Günstige Energie ist der Schmierstoff für Produktivität und Wachstum. Steigen die Kosten massiv, wirkt das wie eine Steuer auf alles, oder?.
So ist es Herr Lange!
„Heute finden wir LEDs überall. Wo wir früher ein paar 60-W-Glühbirnen in unserer Küche hatten, befinden sich heute 36 5-W-LEDs an der Decke, unzählige weitere unter den Küchenschränken, noch mehr im Inneren der Schränke und mehrere in jedem Küchengerät eingebaut; wir haben sie sogar im Boden. Unser Energiebedarf für die Beleuchtung ist nicht gesunken, sondern gestiegen, obwohl LEDs zehnmal effizienter sind als alte Glühbirnen mit Wolframfaden.“
Wohl weit übertrieben, ausser in sogenannten vernetzen Häusern oder Wohnungen.
Die meissten Menschen haben wohl nur Glühbirnen gegen Leds ausgetauscht.
Man legt nicht einfach Stromleitungen für 36 5-W-LEDs an der Decke.
Und wenn man es tut, kann man auch Schalter für verschieden Zonen installieren, oder einfach ferngesteuerte Steckdosen für individuelle Beleuchtung.
Bei mir sind es einfach Deckenventiloren mit jeweils 3 integrierten Leds. Braucht keine x-tausend Watt wie eine Klim, erfrischt im Sommer und verteilt die unter der Decke gestaute Wärme im Winter wieder nach unten.
Und ein heutiger Fernseher braucht wohl auch weniger Energie. Was sich aber drastisch erhöht hat ist der Energiebedarf für Internet und Mobiltelefon.
Und Aussenbeleuchtung ist Solarbetrieben mit Sensoren oder mit Schalter. Also ausser gewollter Leddauerbeleuchtung kein Netzstromverbrauch.
Aber was mir stinkt ist das es kein Kupferkabel Festnetztelefon mehr gibt.
Ohne Internet kein Telefon und auch kein Mobiltelefon.
Also weder Kontakte noch Notruf.
MfG
Das Beispiel aus dem privaten Beleuchtungsumfeld (Wohnung, Küche, Keller etc.) ist nur ein sehr kleiner Bereich. Ich sehe da den massenhaften bis millionenfachen Austausch in der Beleuchtung mit einstigen, gasgefüllten Neonröhren gegen LED-Röhren in Industrie, Gewerbe, Bürogebäuden, Supermäkten, Straßenbeleuchtungen und für zahllose Anwendugen mehr.
Und Festnetz- und Mobiltelefone – unabhängig, ob Kupfer-, Digitalkabel oder Funkstrecken – in zentralen Verteilerstellen der Telecom sind sie von den gleichen Stromerzeugern und deren Verteileranlagen abhängig. Für solche existenzwichtige Einrichtungen wären in aller nächster Zukunft kleine, nukleare und verlässliche Stromerzeuger wir angepasste SMRs besser als jedes noch so monströses EEG-Kraftwerk.
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[anderweltonline.com/klartext/klartext-20261/die-vernetzten-e-autos-liefern-unerwuenschte-erkenntnisse/]
Danke für den Tipp. Ich habe sowieso noch nie verstanden, warum man zwei Antriebe einbaut. Die paar Kilometer, die man elektrisch fahren kann, sind ni ht der Rede wert. Ich plädiere noch für Holzvergaser. Na ja, vielleicht kommen die auch wieder.
‚Vernetzte eAutos liefern unerwünschte Erkenntnisse‘: Nun, ob Diesel, Benziner oder Elektromotor – sie alle lassen sich doch vernetzen. Je neuer das Baujahr, desto vielfacher sind die Möglichkeiten.
Deshalb habe ich immer noch meinen 16 Jahre alten Suzuki SX4 1.9 DDIS mit 2Rad oder Allradantrieb und 167000 km.
Nichts was mir irgendwo reinfummelt und nichts was mich überwacht.
Auch Automatikgetriebe mag ich nicht.
Ich bestimme bei welcher Drehzahl ich umschalte.
Bin über 1 Million Kilometer mit Auto und BMW C1 in Paris und Umgebung, ausser Klein- oder Blechschäden, gefahren.
„Wer kein Kupplungspedal treten und kein Öl rühren kann (Schalthebel) darf kein Auto fahren!“
Entweder beherscht (Führerschein) ein Mensch die Technik (Auto, Moto/Moped/Mofa, E-Bike, E-Tretrad) und die Verkehrsregeln oder Er/Sie nimmt öffentliche Transportmittel.
Warum darf ich mit einem Quad 45km/h mit Helm fahren auf Landstrassen, aber nicht mit meinen Yume X11+ E-Tretroller mit Licht, Stoplicht, Blinkern und Hupe.
Oder warum darf ein Fahrrad oder E-Fahrrad auf einer Landstrasse ohne Fahrradweg fahren und einem E-Tretroller nicht?
https://www.youtube.com/watch?v=zrpf1h1ZyW8
Tschuldigung ist keine Werbung.
Aber der Yume X11+ hat 2x3000W Motore, wiegt weniger als 45 kg und kostet weniger als 1500€.
Umgerechnet mehr als 8 PS und bis zu 80/90km Reichweite.
Also warum ein E-Auto mit x Tonnen Batterien in Städten oder für kurze Strecken.
Ein E-Tretroller verpestet keine Luft (Abgase) in den Städten und braucht ein Viertel des Platzes eines Autos (Strassen oder Parkplätze).
Also einfach E-Tretroller bis 25 km/h für Alle wie Mofas und darüber mit Moped- oder Autoführerschein.
Auf meinem 1984 ausgesteltem franzôsischem Autoführerschein steht Kleinkrafträder bis 80 ccm3.
Und da ich vor 2011 schon BMW C1 125 ccm3 gefahren bin, darf ich heute meinen Piaggio MP3 500 LT mit Fussbremse 160 km/h fahren.
Also einfache Regeln feststellen.
Fahrrad, E-Fahrrad oder E-Tretroller bis 25 km/h nur Fahrradhelmpflicht.
Darüber bis 50 km/h Autoführerschein oder Mopedführerschein, Motorradhelm, Motorradhandschuhe und langärmliche Kleidung und lange Hosen.
Darüber aktuelle Gesetzgebung + Motorradjacke mit Rückenschutz.
Motorradfahren ist vielleicht Fun – aber es ist euer Leben und auch das eurer Familie.
„Hab mal einen Motorradfahrer gesehen der auf einer nassen Autobahn mit ü. 130 km weggerutscht ist.“
Mit Motorradanzug, Helm und Handschuhen nach ungefähr 50 m schlittern unversehrt aufgestanden.
MfG
Liebe Aline,
müssen Sie aber nicht mitmachen.
Viele alte Diesel laufen, ausser Wartung/ Verschleissteilwechsel, weit ûber 200000 km.
Meinen Suzuki SX4 1.9 DDIS 4×4 hab ich gebraucht mit 115000 km für 5800€ gekauft und heute hat er 167000 km.
Ausser 2 Reifen, Bremsen, Ölwechsel keine Extrakosten.
Jetzt ist die Klim dran.
Aber immer erst auf Internetforen nachsehen.
Benutzer erzählen welche Macken/Konstruktionsschwächen Fahrzeuge jeh nach Jahrgang haben.
Mein 15 Jahre alter Suzuki ist mit einem erneuerten Motor(tausch) (2300€) noch billiger als ein Neuwagen.
Neu kostete der Suzuki 22000,00 €.
Vor fast 50 Jahren hatte die deutsche Post mal berechnet das die Reparaturen eines Fahrzeuges sich nicht mehr lohnen wenn Sie ein Drittel des Neuwertes übersteigen.
Aber mit 5800€ habe ich nicht den Neuwert bezahlt.
Und mit 6L Diesel pro 100km säuft meine Suzi nicht mehr als ein neuer Hybrid.
Und ich brauch auch nicht mit meinem Auto prahlen.
Suzi bringt mich von A zu B und ist mein(e) Lastesel(in).
😉
Post scriptum liebe Alina.
Ich schreibe bewusst; „Suzi bringt mich von A zu B und ist mein(e) Lastesel(in).“
Also ob Mann und Frau, Frau und Frau oder Mann und Mann.
Alleine, ohne irgendeine(n) Lastesel(in) kämen wir wohl nicht weit.
Schon eine freundliche Umarmung teilt eine seelische Last.
Und nur Zusammen konnten Menschen Gefahren überleben.
Menschen schliefen in Frieden „zu Lasten“ dener die wachten.
Also sind wir alle guten Menschen Esel(innen).
I-aah, I-aah, Ja! 😉
Ein heutiger grüner Kant würde vielleicht sinnieren:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass dein Industriestandort zum allgemeinen Naturreservat werde.“
Es ist wahrlich ein transzendentales Kunststück: Wir erheben den Mangel zum moralischen Gesetz und wundern uns mit reiner Vernunft, dass der Wohlstand es vorzieht, sich dorthin zu verflüchtigen, wo der Strom noch ohne schlechtes Gewissen fließt, oder?