Cap Allon
Der unabhängige Forscher David Siegel hat eine Datenbank mit 310 begutachteten wissenschaftlichen Artikeln zusammengestellt (Tendenz steigend), die zentrale Elemente der vorherrschenden Klimadiskussion in Frage stellen – insbesondere die Behauptung, dass die jüngsten Temperaturveränderungen eindeutig auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind.
Die Sammlung umfasst mehrere Bereiche der Klimawissenschaft, darunter Temperaturzuordnung, Sonnenvariabilität, Physik der Treibhausgase, Chemie der Ozeane und Veränderungen des Meeresspiegels.
Zu den vorgestellten Artikeln gehört eine 2024 in Nature veröffentlichte Studie, in der untersucht wird, ob der jüngste Anstieg der globalen Temperaturen eine Beschleunigung der Erwärmung darstellt [Ein jüngster Anstieg der globalen Erwärmung ist noch nicht feststellbar].
Die Autoren kommen zu folgendem Schluss:
„Unsere Ergebnisse zeigen nur begrenzte Hinweise auf einen Erwärmungsschub; in den meisten Temperatur-Zeitreihen ist keine Veränderung der Erwärmungsrate über die 1970er Jahre hinaus festzustellen … Über alle Datensätze hinweg ist ein Anstieg von mindestens 55 % erforderlich, damit ein Erwärmungsschub zum gegenwärtigen Zeitpunkt erkennbar ist.“
Ein weiterer hervorgehobener Artikel, veröffentlicht im Journal of Sustainable Development [Simpson (2024)] argumentiert, dass umfassende Netto-Null-Maßnahmen ohne fundierte wissenschaftliche Debatte über die zugrunde liegenden Annahmen der Treibhausgas-Hypothese verfolgt wurden.
Siegel verweist auch auf die Arbeit der Physiker William Happer und William van Wijngaarden, deren Analysen des Strahlungstransfers in der Atmosphäre zu dem Schluss kommen, dass zusätzliches CO₂ aufgrund der Sättigung der Infrarotabsorptionsbänder zu abnehmenden Erwärmungseffekten führt.
Andere zitierte Forschungsarbeiten untersuchen die Sonnenvariabilität als Treiber von Klimaschwankungen, darunter frühere Arbeiten der Physikerin Joanna Haigh vom Imperial College, während Judith Currys Auswertung von Meeresspiegeldaten große Unsicherheiten bei Langzeitprognosen aufzeigt.
Siegels Datenbank verlinkt derzeit auf 310 Klimastudien, was verdeutlicht, dass die wissenschaftliche Literatur zur Klimazuschreibung weitaus umfangreicher – und weitaus umstrittener – ist als die oft wiederholten Behauptungen einer „gesicherten Wissenschaft”.
Die vollständige Liste der Artikel ist hier verfügbar.
Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-below-60c-as-sea-ice-stabilizes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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„Narrativ“ ist: „Als Narrativ wird seit den 1990er Jahren eine sinnstiftende Erzählung bezeichnet, die Einfluss auf die Art hat, wie die Umwelt wahrgenommen wird.“
Es gibt also mindestens 310 Studien über sinnstiftende Erzählungen, von deren Wahrheit Gruppen unbestimmter Größe überzeugt sind.
Als Einzelner erlaube ich mir, das Buch von Gustave Le Bon zu empfehlen: „Psychologie der Massen“, worin er beweist, dass eine Masse nur so intelligent sein kann, wie ihr dümmstes Mitglied. Was an sich logisch ist, sonst wäre dieser Experte nicht beim Konsens.
Liebes Eike.
Weder veröffenlichte noch begutachtete Studien sind eine wissenschafftliche „Wahrheit“.
Sie stellen höchstenz die heutigen Kenntnisse/Erkenntnisse der Menschheit dar.
Schon Sokrates sagte: „Ich weiss das ich nichts weiss!“
Jede „Theorie“ oder „Extrapolation“ hat also nur Bestand solange es keinen Widerspruch gibt.
Also ergänze ich Sokrates.
„Umso mehr ich glaube zu Wissen, umso weniger weiss ich zu Glauben!“
MfG
Wir entscheiden das im Konsens. Klingt doch toll. Demokratisch. Harmonisch. Ist in der Klimadiskussion meistens ein Trugschluss. Zwischen Klimax und Komplexität – eine satirische Philosophie über die Sehnsucht nach Gewissheit
Die künstlerische Intelligenz bleibt uns als geistige Inkontinenz erhalten – jene selbsternannte Avantgarde, die glaubt, den Menschen die Welt erklären zu müssen. Doch die Mehrheit hört nicht hin. Sie sind nichts als Sprachnudeln im intellektuellen Eintopf, jeder Satz ein schaler Geschmack.
Wir leben in einer Zeit, in der sich der Mensch für den Chefdirigenten des Universums hält – obwohl er in Wahrheit nur an der kosmischen Triangel klimpert. Mit der CO₂ Bilanz als Taktstock und dem Klimamodell als Partitur spielt er Weltorchester, als wäre die Erde ein Smart Home, das man per App auf Eiszeit oder Hitzewelle scannen kann.
Diese Selbstüberschätzung hat inzwischen einen Namen: Anthropo – Genialität. Ein intellektueller Höhenflug mit der Flughöhe eines Kinderplanschbeckens – aber präsentiert mit der Gravitas eines Tiefseetauchgangs.
Und mitten in diesem Spektakel taucht ein Wort auf, das mehr über die Debatte verrät als jede Statistik: Klimaleugner.
Ein sprachlicher Holzhammer, der klingt wie ein mittelalterlicher Kirchenbann.
Nicht: Lass uns reden.
Sondern: Du bist exkommuniziert.
Ein Begriff, der Unsicherheit kaschiert, indem er Menschen etikettiert.
So entsteht keine Aufklärung, sondern ein rhetorischer Bürgerkrieg.
Eine Geisterfahrt im Namen der Wissenschaft – und niemand prüft, ob sie überhaupt peer reviewed ist.
Dabei wäre die Lösung so einfach: mehr Denken, weniger Dämonisieren.
Wissenschaft lebt von Zweifel, nicht von Schlagworten.
Von Austausch, nicht von Ausgrenzung.
Doch stattdessen sitzen beide Lager in einem fensterlosen Wohnzimmer, streiten über die Heizung – und merken nicht, dass draußen längst die Feuerwehr klingelt. Die einen sehen im CO₂ den Teufel persönlich, die anderen in der Sonne den großen Zampano. Beide haben recht, beide liegen falsch – und beide hören einander nicht mehr zu.
Und dann kommt die Politik.
Sie verwandelt Klimamodelle in Untergangsprophetien.
Excel wird zur Heiligen Schrift.
Diagramme zu Dogmen.
Das ist keine Wissenschaft. Das ist digitale Theologie:
Im Anfang war das Modell,und das Modell war bei Gott,
und das Modell wurde Gott.
Doch was ist gefährlicher – der Klimawandel oder der Verlust des offenen Diskurses?
Was nützt die richtige Maßnahme, wenn sie auf einem falschen Verständnis von Wissenschaft beruht – nämlich dem Glauben, sie liefere endgültige Wahrheiten statt vorläufige Hypothesen? Die Wissenschaft inszeniert sich heute wie ein Popstar auf Welttournee:
Nebelmaschine an, Lichtspektren blinken, Modellprojektionen runter – und dann der große Auftritt vor dem Teleprompter:
„Wir haben die Wahrheit! Zumindest bis nächste Woche.“
Wir brauchen keine neuen Dogmen.
Wir brauchen eine neue Aufklärung.
Eine, die erkennt: Der Mensch ist nicht Herrscher über die Natur, sondern Teil eines Systems, das größer ist als seine Modelle.
Eine, die Bewusstsein und Materie nicht gegeneinander ausspielt, sondern zusammendenkt.
Vielleicht liegt das wahre Doomsday Szenario nicht in der Atmosphäre –sondern in unserem Denken.
Die größte Erderwärmung ist die Hitze unserer Gewissheiten.
Kühlen wir sie ab.
Jetzt möchte ich noch die Anthropo – Genialität satirisch hervorheben — eigentlich schreit der Begriff ja geradezu danach.
Die Anthropo – Genialität ist jene brillante Fähigkeit der Menschheit, gleichzeitig Feuer zu löschen und Benzin nach zu kippen. Ein Talent, das uns erlaubt, Klimamodelle zu verstehen — und sie dann mit der Eleganz eines schlecht gelaunten Elefanten zu ignorieren. Zwischen CO₂ und Menschheit stimmt die Chemie nicht, aber wir bestehen darauf, dass es an der Atmosphäre liegt. Schließlich sind wir genial. Anthropo – genial.
Die Menschheit als genialer Chemiebaukasten-Zerstörer
Anthropo – Genialität klingt wie ein Orden, den wir uns selbst verleihen, weil wir es geschafft haben, in Rekordzeit das Atmosphären-Jenga zu gewinnen — indem wir den Turm umwerfen.
Die Menschheit: Einzigartige Spezies, die CO₂ nicht nur produziert, sondern auch stolz darauf ist, es in die Atmosphäre zu entlassen wie Konfetti auf einer Party, die längst vorbei ist.
Die „Genialität“ als Marketingbegriff
Man könnte es so darstellen, als wäre Anthropo – Genialität ein neues Lifestyle Produkt:
Anthropo – Genialität – jetzt mit 30 % mehr Erderwärmung
Klimawandel: Von Menschenhand veredelt
Nachhaltigkeit? Kommt in der Premium Version, erscheint voraussichtlich nie.
Die Menschheit als übermotivierter Hobby Chemiker
Die Atmosphäre als Labor, wir als Genie Amateure: Zwischen CO₂ und Menschheit stimmt die Chemie nicht — aber wir rühren trotzdem weiter im Reagenzglas herum, weil’s so schön blubbert.
Anthropo – Genialität als tragikomische Selbstüberschätzung
Man kann den Begriff nutzen, um die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu zeigen:
Wir halten uns für genial, weil wir Raketen bauen.
Die Atmosphäre hält uns für… sagen wir: experimentierfreudig.
Das Klima hält uns für eine ungefragte Comedy Einlage.
Die sogenannte Anthropo – Genialität bezeichnet jene bemerkenswerte Fähigkeit der Menschheit, gleichzeitig Ursache, Beobachter und Kommentator des eigenen Schlamassels zu sein. Ein Talent, das uns erlaubt, den Klimawandel als komplexes Problem zu beschreiben, während wir mit derselben Hingabe neue Wege finden, ihn weiter zu beschleunigen. Kurz: eine Genialität, die so brillant ist, dass selbst das CO₂ staunt — und bleibt.
Die Anthropo – Genialität ist jener seltene Geisteszustand, in dem die Menschheit ihre eigene Umweltzerstörung nicht nur betreibt, sondern gleichzeitig als fantasiebegabte Herausforderung vermarktet. Ein paradoxes Meisterwerk: Wir destabilisieren das Klima mit der Präzision eines Uhrwerks und wundern uns anschließend über die Hitze — als hätte jemand anderes die Schrauben gelockert. Genial eben, aber nur im streng ironischen Sinne.
Nur „anthropogene“ Hitze vermag ich nicht zu sehen, aber Sie, oder?
Den ganzen „science is settled“-Krams konnte man als „normal“ ausgebildeter , Naturwissenschaftler nie ernst nehmen. Nur mit Indoktrinierung klappte dieser Ansatz, weil es sich auszahlte mit dem Strom zu schwimmen, gerade auch im Feld der Wissenschaften. Gerne erinnere ich an Gert Ganteför, den Nanoelementarteilchen-Physiker des guten Willens, dem ich es abnehme, wenn er propagiert, es gäbe ja Fakten, Daten, physikalische Gesetze, Hypothesen, Verifikation und Falsifikation, also echte Wissenschaft. In seiner Entwicklung als „Volksprofessor“ auf youtube wurde dann immer mehr Ernüchterung erkennbar, je weiter er sich einarbeiten „mußte“. Seine „CO2-Gläubigkeit“ hat er dabei nie abgelegt, warum auch, wenn schon irgendetwas dran sein wird, wenn ein Molekül in der Atmosphäre von 300 auf 400 ppm ansteigt. Die wissenschaftliche Arbeitsgruppen beim IPCC waren ihm lange „heilig“, zumindest wenn er nicht hinter die Kulissen schauen musste. Das gelang ihm mit seinem „Badewannenmodell“ allerdings immer seltener und science wurde zunehmend „unsettled“, immer dann, wenn bereits vorstrukturierte Annahmen den Datentransfer in komplizierte Auswertemethoden bestimmten. Die Diskrepanzen zwischen objektiven und subjektiven Sachverhalten wurden im „System IPCC“ schließlich auch für den Volksprofessor „unschlüssig“ hoch. Was von „unschlüssiger Wissenschaft“ kann und darf man noch auf die Bevölkerung überhaupt loslassen? An diesem Punkt der Politik steht Ganteför schließlich nicht alleine. Hilfreich war schließlich nur ein amerikanischer Präsident, in seiner Grundstruktur völlig befreit von einer wissenschaftlichen Ordnungsstruktur, der quasi mit dem Federstrich die entscheidende Frage stellte: ist das Molekül des Lebens CO2 in der Atmosphärenphysik ein Problem, ein Luftschadstoff und stellt es eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar oder nicht. In Windeseile war science überhaupt nicht mehr settled, die Antwort brachial plakatiert und die großen globalen Player der Finanzbranche verließen das sinkende Schiff. Kann man mit wissenschaftlichem Gedöns um zehntel Grad Orgien wirklich eine monetär gigantische Transformation der globalen Wirtschaftsgefüge machen? Auch ohne KI, mit ganz normaler Intelligenz und total unmodelliert – nein!
Eine Schilderung der Realität.
Richtig, bloß fehlt bei uns ein Trump, nicht einmal ein Martin Luther ist in Sicht. Vielleich hilft der liebe Gott nach, indem er aus einem Saulus, nämlich Rahmstorf plötzlich einen Paulus macht. Der eine stürzte vor 2000 Jahren durch Gottes Weisheit geblendet vom Pferd, der andere fährt doch Ski, oder..