H. Sterling Burnett
Die Website Climate Cosmos veröffentlichte kürzlich einen Artikel, in dem Behauptungen widerlegt werden, wonach die jüngsten Überschwemmungen in Europa, die Schlagzeilen machten, historisch beispiellos und ein Beweis für den Klimawandel seien.
Climate Cosmos ist eine deutsche Medienplattform, die sich auf Klimawandel, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeitsbemühungen und Weltraumwissenschaft konzentriert.
In „European Floods and Storms Defy Claims of Climate Change Amplification” (Europäische Überschwemmungen und Stürme widerlegen Behauptungen über eine Verstärkung des Klimawandels) untersucht der Autor Jeff Morgan die Behauptungen der Medien, wonach der Klimawandel die Überschwemmungen in Teilen Europas verstärkt und sie dadurch schwerwiegender oder wahrscheinlicher gemacht habe, wobei einige Medien behaupteten, die Überschwemmungen seien beispiellos gewesen. Morgan führt historische und aktuelle Belege an, die zeigen, dass die jüngsten Überschwemmungen weder beispiellos noch extremer waren als frühere Überschwemmungen, die zu einer Zeit auftraten, als die globalen Durchschnittstemperaturen und Kohlendioxidemissionen niedriger waren als heute. Morgan schreibt:
Langfristige Daten zeigen, dass es im Laufe der Geschichte wiederholt zu schweren Überschwemmungen in ganz Europa gekommen ist, deren Ausmaß oft mit den jüngsten Ereignissen vergleichbar war oder diese sogar übertraf. So kam es beispielsweise 1997 zu verheerenden Überschwemmungen an der Donau, die in ihrer Schwere viele zeitgenössische Ereignisse übertrafen.
Aufzeichnungen aus Städten wie Budapest und Wien dokumentieren bedeutende Überschwemmungen, die Jahrhunderte zurückreichen, darunter ein bemerkenswertes Ereignis im Jahr 1838. Diese historischen Präzedenzfälle zeigen, dass extremes Wetter seit langem Teil der Klimavariabilität des Kontinents ist. Aktuelle Analysen bestätigen, dass die Zahl der großen Überschwemmungen in natürlichen Flüssen während der letzten 80 Jahre insgesamt nicht zugenommen hat.
Der sechste Sachstandsbericht des IPCC liefert eindeutige Belege dafür, dass es keinen Anstieg bei Starkniederschlägen oder Überschwemmungen gibt. In Kapitel 12 wird ausdrücklich festgestellt, dass selbst bei moderaten Erwärmungsszenarien kein Anstieg solcher Phänomene zu beobachten ist.
Prognosen für mögliche Veränderungen gibt es nur in hochspekulativen, extremen Zukunftsszenarien nach 2050, und diese weisen nur eine mittlere Zuverlässigkeit auf. Diese Einschätzung unterstreicht, dass die beobachteten Wetterextreme in Europa keinen eindeutigen Anstieg im Zusammenhang mit steigender Temperatur zeigen.
In einer für ein Medienunternehmen ungewöhnlichen Wendung enthält Morgans Artikel Fußnoten, die seine Behauptungen mit Verweisen untermauern.
Die Website „Climate Realism” des Heartland Institute reagierte zuvor auf frühere Medienberichte über Überschwemmungen in Europa und wies auf die historischen Vorläufer der aktuellen Überschwemmungen sowie auf das Fehlen erkennbarer Trends hinsichtlich einer Zunahme der Schwere oder Häufigkeit von Überschwemmungen hin.
Natürlich beweist die Tatsache, dass die Überschwemmungen der Vergangenheit mindestens genauso schwerwiegend und sicherlich tödlicher waren wie die jüngsten Überschwemmungen nicht, dass der Klimawandel keine Rolle bei den aktuellen Überschwemmungen gespielt hat. Sie deutet jedoch darauf hin, dass Überschwemmungen komplexer sind als die einfache Zuschreibung „Der Klimawandel findet statt, also ist er dafür verantwortlich“, die Medien regelmäßig auf der Grundlage von leider voreingenommenen und fehlerhaften Schnellberichten von Klimaaktivistenorganisationen vornehmen.
„Stadtentwicklung und Hochwassermanagement spielen eine größere Rolle bei der Bestimmung der Schäden durch Stürme als jedes angebliche Klimasignal“, schreibt Morgan. „Regionen mit robusten Infrastrukturinvestitionen haben die jüngsten Ereignisse weitaus besser überstanden als solche ohne.“
Climate Realism hat bereits zuvor den gleichen Punkt angesprochen. Städte sind mit dem Aufkommen von Vororten, einem massiven Bevölkerungswachstum und einer Verlagerung von ländlichen Gebieten und Landwirtschaft hin zu industriellen und kommerziellen Aktivitäten entlang historischer Transportwege – Flüsse, Bäche und Häfen – dramatisch gewachsen. Mehr Menschen und mehr Gebäude in hochwassergefährdeten Gebieten bedeuten, dass bei Hochwasser die Schäden oder zumindest der nominale Wert der Schäden größer sind als bei früheren Hochwassern. Eine besser gefestigte Infrastruktur kann nur einen Bruchteil der Auswirkungen einer schlechten Planung und Standortwahl von Wohnhäusern und Unternehmen ausgleichen. Letztendlich, wie Morgan ausführlich darlegt, wird die Behauptung, dass menschliche Treibhausgasemissionen ungewöhnliche Überschwemmungen in Europa verursachen, weder durch historische Beweise noch durch aktuelle Analysen und Trends gestützt.
Quellen: Climate Cosmos; Climate Realism; Climate Realism
Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-573-reliable-solar-has-larger-land-footprint-than-previously-thought/, zweite Meldung
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"In Sachsen kennen wir die sogenannten Waldhufendörfer, die sich an Bächen entlang ziehen. Jeder Siedler erhielt einen Streifen Land, der sich bis zur Wasserscheide erstreckte. Die Felder waren klein und man pflügte quer zum Hang. Unter den „Roten“ wurden die Felder zusammengelegt; jetzt wird längs zum Hang gepflügt. Wenn es kräftig regnet, schießt das Wasser ungebremst zu Tal. An der Gesamtwassermasse ändert sich nichts, aber die Flutwelle kommt schneller im „Unterland“ an. Dort werden die Deiche zurückgenommen, man formt „Flutpolder“. Aber das Hochwasser startet an der Wasserscheide, dort muss man ansetzen.
Keine signifikanten Änderungen bzgl. Überschwemmungen in Europa, so die Überschrift. Behauptet wird von der Klimakirche das exakte Gegenteil und die Zunahme wiederum wäre ein Folge des menschengemachten CO2-Klimawandels, wird ebenfalls behauptet von der Treibhauskirche. Behauptet, behauptet und sonst nichts dahinter. Seriöse und vergleichbare Daten gibt es überhaupt nicht. Es werden auch keine nachgefragt.
Das einzige was zunimmt, sind die Schäden bei jedem kleineren Hochwasser, aber diese Schäden werden in Euro berechnet und wegen der Inflation und der Zunahme der Bebauungen und damit der Anzahl der Versicherten nehmen auch die Schadenssummen zu.
In Deutschland haben wir in der Gruppe uns dieser Sache vor Jahren angenommen: Die Starkniederschläge haben abgenommen, nochmals „abgenommen“, aber wegen der zunehmenden Bebauung und der zunehmenden Landschaftsversiegelung und der großflächigen Trockenlegungen der Landschaft wird der geringer werdende Stark-Niederschlag nicht mehr dort zurückgehalten, wo er niedergeht, sondern sofort in die Flüsse abgeleitet.
Und dort stehen in den einstigen Überflutungsauen jetzt die neuen Siedlungen. Die heißen sogar: im Ried, im Wasserstall, im Brühl, im Teich, im Kies, in der Wasserfurche, in den Benzenwiesen (Benze=Binse), in der Aue, in den Kocherwiesen, Bachstrasse oder in der Pfitze.
Frage an Eike.
Warum kann man mit einer Zustimmungsfunktion (+) einem Beitrag nicht beistimmen?
Eine negative Bewertung kann durch eine Antwort/Argumentation erfolgen und negative Bewertungen durch Bots werden verhindert.
MfG
Dieter
Die Schweinerei ist wohl das man von Milliarden € Flutschäden spricht, aber nicht von Vorbeugung in bedrohten Gebieten.
Mit meiner Hausversicherung in Frankreich bezahle ich auch eine Zusatzprämie für Umweltschäden.
Kein Fluss und in der Höhe ohne Überflutungsgefahr.
Eine 20 cm Stufe zum Haus.
Also warum muss ich für „Arxxlöcher“ bezahlen welche nicht mal eine Fluttür bezahlen wollen, oder für die Gewinne der Versicherungen und Mehrwertsteuergewinne des Staats?
Und dann auch noch Steuern bezahlen um Denjehnigen zu helfen welche nicht mal eine Hausversicherung haben.
„Hilf dir selbst und hilft Dir Gott!‘
Der Satz „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott“ ist ein Motto, das die Bedeutung von Eigeninitiative und Handlungsfähigkeit hervorhebt .
Es regnet wie immer gemäß DWD
Die Magdalenen-Flut oder Magdalenen-Hochwasser 1342 würde man heute aus klimaschonender Sicht den Menschen anhängen, weil sie viel zu viel Auto gefahren sind und viel zu wenig Windräder gebaut haben.
Ach so, die gab es ja da noch gar nicht! Macht nichts, das PIK mit Rahmstorf, Greta und Luisa und sicher auch Lesch werden zusammen mit Dunja Hayali im ZDF sicher eine schöne Fake-Story zusammen basteln. Mit einer unsinnigen Globaltemperatur werden sie schon irgend etwas Menschengemachtes hinbekommen, und im Nachhinein noch CO2-Steuern darauf erheben.
Mutti Merkel würde sagen: „Wir schaffen das, sonst ist das nicht mehr mein Land!“