Cap Allon
Ein neuer Artikel in Science Advances simuliert, wie gewaltige Vulkanausbrüche wahrscheinlich dazu beigetragen haben, einige der starken Klimaschwankungen der Eiszeit auszulösen, indem sie die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) gestört hatten.
Die Autoren konzentrieren sich auf die Gletscherbedingungen, wenn das nordatlantische System in der Lage zu sein scheint, in zwei quasi-stabilen Modi zu agieren, einem wärmeren und einem kälteren, und gelegentlich zwischen diesen zu wechseln.
Grönländische Eiskerne zeichnen Dansgaard-Oeschger-Erwärmungsereignisse auf, schnelle Sprünge in der Größenordnung von 10 °C bis 15 °C über einen Zeitraum von ein oder zwei Jahrzehnten, die in keinem Zusammenhang mit dem CO₂-Gehalt stehen.
In ihrer Ensemble-Modellierung zeigen die Autoren, dass sehr große vulkanische Eruptionen am Äquator die AMOC je nach Hintergrundzustand des Systems zum Zusammenbruch oder zur Erholung bringen können und dass interne Variabilität den Übergang entweder unterstützen oder blockieren kann.
Nach der Darstellung in der Veröffentlichung kann das System aufgrund interner Störungen spontane Übergänge durchlaufen.
Die in der Studie getesteten Eruptionsgrößen sind extrem.
Das extremste Szenario sieht die Freisetzung von etwa 230 Tg Sulfataerosolen in die Stratosphäre vor, was in etwa mit den größten bekannten Eruptionen der VEI-Stufe 7 wie Tambora (1815) oder Samalas (1257) vergleichbar ist. Ereignisse dieser Größenordnung sind selten und treten laut Rekonstruktion etwa einmal alle tausend Jahre auf. Wenn das Ausmaß der Eruption geringer ist, lässt die Wirkung schnell nach. Bei Eruptionen der Größenordnung des Pinatubo (VEI 6) ist die modellierte Klimareaktion nicht mehr von normalen internen Schwankungen zu unterscheiden.
Die paläoklimatischen Aufzeichnungen sind voll von abrupten Klimaveränderungen, die durch Zirkulationsverschiebungen und interne Schwankungen verursacht wurden. Diese neue Studie fügt einen plausiblen Auslösemechanismus hinzu: große Eruptionen, die über „Aerosole = Abkühlung” hinausgehen.
Das Klimasystem war schon immer in der Lage, ohne menschliches Zutun scharfe, zustandsbedingte Veränderungen zu vollziehen.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Spiegel, Welt, …
Puzzle aus dem Eis – Bäume unter Gletscher – Spiegel
2005_05_22
Die Alpengletscher schrumpfen, das ist bekannt. Doch nun stellt sich heraus, dass sie in der Römerzeit kleiner waren als heute; vor 7000 Jahren waren sie möglicherweise sogar fast verschwunden. Auf den Spuren der »grünen Alpen« bergen Klimatologen Überreste alter Wälder im Schweizer Eis. https:/www.spiegel.de/wissenschaft/puzzle-aus-dem-eis-a-37e29ef0-00020001-0000-000040474089
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert?
2010_12_25 https://www.welt.de/geschichte/article11639867/Was-ist-wenn-der-Winterimmer-laenger-dauert.html
Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert war es außerordentlich kalt in Europa… :::Die „Kleine Eiszeit“ brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Notund Elend. Die Schuld gab man den Hexen. ..
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2015_12_09 https://www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwärmung-bescherteRoemischem-Reich-fette-Jahre.html
Alpengipfel waren vor 6000 Jahren bis hoch hinauf eisfrei
2020_12_17 https://www.swissinfo.ch/ger/alpengipfel-waren-vor-6000-jahren-bis-hochhinauf-eisfrei/46231498
New glacier evidence for ice-free summits during the life of the Tyrolean Iceman
2020_12_17 https://doi.org/10.1038/s41598-020-77518-9
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume. In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
TERRA-X 26.08.2023
24.50min-25.50min https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-diejahrtausende-doku-100.html
Gletscherschmelze legt Römerzeit-Siedlungen frei
2024_09_10 https://www.derstandard.de/story/3000000235733/gletscherschmelze-legtroemerzeit-siedlungen-und-weltkriegsbomber-frei
Meilenstein“ für Klimaforschung mit Hilfe von Dinosaurier-Zähnen 2025_08_08 https://http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen /goettingen-klimaforschung-mithilfe-von-dinosaurierzaehnen,klimaforschung100.html
Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.
5,56% „Erneuerbare Energie“ weltweit!!!
Statistical Review of World Energy https://www.energyinst.org/statistical-review
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern
https://uncutnews.ch/die-falschentemperaturbehauptungen-die-die-alarmistischecop30-agenda-untermauern/
Hat doch auch Lesch in seiner Jugend gesagt!!!
LESCH Vs. LESCH! Wir leben derzeit in der Warmphase einer Eiszeit!
https://www.facebook.com/LebenImLand/videos/le sch-vs-lesch-wir-leben-derzeit-in-der-warmphaseeiner-eiszeit/3515977495393008/
Gerne erinnere ich mich an Harald Lesch als er der Volksprofesser der Menscheit auf alpha centauri erzählte es hätte immer wieder innerhalb eines Jahrzehnts Temperatursprünge von >10 Grad C gegeben. Alles ohne CO2. Heute konnte ich (ausnahmsweise) in Bild Axel Bajonowski’s neue Klimakolumne lesen. Als Paniker ist er uns nicht bekannt, aber seinen Senf muss er auch vermarkten und drum endete seine Kolumne: „der Klimawandel ist ein Problem, aber nicht das Ende der Welt“. Ich ergänze: das Leben ist ein Problem, aber der Tod ist nicht das Ende Welt. Ansonsten tummelt der Axel sich durch die beliebten Aspekte. Weil wir die Technologie haben gibt’s lt. ihm auch immer weniger Klimatote, naja etwas Risiko mehr für Wetterextreme, aber trotz alledem, die Menschheit legte ständig zu, quasi vervierfacht, trotz Schäden, die allein inflationsbedingt steil gingen. Ach ja: es könnte sowas wie globale Erwärmung durch CO2 geben. Ich ergänze: vermutlich so wie früher, damala nur ohne CO2. Ich habe dann meine Bildung beim Axel zügig beendet.
„Das Klimasystem war schon immer in der Lage, ohne menschliches Zutun scharfe, zustandsbedingte Veränderungen zu vollziehen.“
Natürlich, aber die Dansgaard-Oeschger-Ereignisse, Perioden schneller Erwärmung, gefolgt von einer langsameren Abkühlung, traten markant im Norden in den grönländischen Eisbohrproben auf. Am Nordpol scheint also die Eiszeit viel instabiler gewesen zu sein als am Südpol und eine Art bistabiles System zu beinhalten: Immer wieder versuchte „das Klima“, sich aus der Eiszeit herauszupoppen. Der Anstieg fand typischerweise auf Skalen von Jahrhunderten statt und der darauf folgende Abfall langsamer in etwa 1000 Jahren. Diese Ereignisse finden sich teilweise im Süden in abgeschwächter Form wieder.
Diese „Kipp-Punkte“ fanden aber immer nur von dem Glazial in Richtung Warmzeit statt, nie von einer Warmzeit höher hinaus. Die Kipp-Punkte, die manche Klimatologen und Klimaaktivisten von heute aus in eine „Heißzeit“ propagieren, waren in der Historie der Würmeiszeit und darüber hinaus nie aufgetreten und sind durch nichts belegt.
MfG
G.Wedekind