Ronald Stein, Olivia Vaughan, Steve Curtis
Politische Entscheidungsträger legen zunehmend Wert auf Erschwinglichkeit (ohne Subventionen) als Eckpfeiler der Strompolitik. Sie erkennen nun, dass hohe Kosten die Haushalte belasten, das Wirtschaftswachstum hemmen und die Unzufriedenheit der Bevölkerung in wohlhabenderen Ländern schüren, die mit Steuergeldern unzuverlässigen Strom aus Wind- und Sonnenenergie subventionieren.
Die gleichen politischen Entscheidungsträger in den reicheren Ländern ignorieren die Tatsache, dass „Netto-Null“ für die 6 Milliarden in Armut lebenden Menschen NICHT bezahlbar ist! Erschreckenderweise leben 80 % der 8 Milliarden Menschen auf der Erde, also mehr als 6 Milliarden, von weniger als 10 Dollar pro Tag.
Vor dem Hintergrund dieser „weltweiten“ wirtschaftlichen Realität stellt die Kernenergie eine weit überlegene und erschwingliche Alternative zu unzuverlässigen Stromquellen wie Wind und Sonne dar. Wirtschaftlich gesehen macht es keinen Sinn, funktionierende Produktionsmethoden aufzugeben, solange keine neuen Verfahren verfügbar sind, die den bestehenden und zukünftigen Bedarf decken können. Die Weltbevölkerung sieht sich dieser Realität in Form höherer Strompreise gegenüber.
Die Wahrheit über kontinuierliche Stromversorgung
Man kann Grundlaststrom nicht mit intermittierender Wind- und Solarenergie auf einer vergleichbaren Basis gegenüberstellen. Da Wind- und Solarenergie keine kontinuierliche Stromversorgung gewährleisten können, sind diese Projekte für den privaten Sektor nicht investierbar und existieren nur in den reicheren Ländern, die es sich leisten können, ihre Existenz mit Steuergeldern zu subventionieren.
Strom aus Wind- und Sonnenenergie ist jedoch unvorhersehbar und intermittierend und kann ohne 100-prozentige Reserve nicht als Grundlaststrom genutzt werden. Das bedeutet, dass kontinuierliche Energiequellen wie Kernkraft, Kohle oder Gas gebaut, betrieben und einsatzbereit sein müssen, wenn der Wind aufhört zu wehen oder die Sonne untergeht. Bei Solarenergie können wir die Ausfälle in der Nacht vorhersagen, aber die Unvorhersehbarkeit des Windes verschärft das Problem. Wenn also für jedes Megawatt Wind- oder Solarenergie 1 Megawatt kontinuierliche Reserve erforderlich ist, warum sollte man dann überhaupt intermittierende Wind- und Solarenergieanlagen bauen?
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Länder wie Deutschland und Dänemark, die mit aggressiv subventionierten Wind- und Solarprojekten führend waren, leiden nun unter einigen der höchsten Preise in Europa. Dies dient als warnendes Beispiel für eine selbstverschuldete wirtschaftliche Katastrophe, welche die USA leicht vermeiden können. Staaten mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, wie Kalifornien, haben aufgrund der vollständigen Systemkosten, einschließlich der 100-prozentigen Reserveanforderung, einen systematischen Anstieg der Strompreise erlebt. Heute hat Kalifornien die höchsten Stromkosten in Amerika (mit Ausnahme von Hawaii).
US-Energieminister Chris Wright hat sich zu solchen Ineffizienzen klar geäußert: „Deutschland hat eine halbe Billion Dollar investiert, die Kapazität seines Stromnetzes mehr als verdoppelt und produziert heute 20 % weniger Strom als vor dieser Investition, wobei es diesen zum dreifachen Preis verkauft.“ Er fügt hinzu: „Wir befinden uns in der größten Fehlinvestition der Menschheitsgeschichte“, und weist darauf hin, dass weltweit 10 Billionen Dollar nur etwa 6 % der Elektrizität aus Wind- und Sonnenenergie erbracht haben, wobei die hohe Marktdurchdringung die Preise in die Höhe treibt und zu einer massiven Abwanderung aus der Branche führt.
Es ist an der Zeit, dass die USA mit einer vernünftigen Strompolitik vorangehen und Investitionen in Kernkraft, Kohle sowie Öl und Gas freisetzen. Dies sind die Industrien, die die moderne Welt, wie wir sie heute kennen, mit Energie versorgen. Insbesondere die Kernkraft liefert kontinuierliche Grundlaststrom ohne schädliche Umweltverschmutzung während des Betriebs und ist damit ein sauberer, zuverlässiger Grundstein für eine prosperierende Zukunft.
Die Kernenergie zeichnet sich durch eine stabile und kostengünstige Stromversorgung aus. Sie arbeitet mit hohen Kapazitätsfaktoren, oft über 90 %, um unabhängig von Wetter und Tageszeit kontinuierlich Strom zu erzeugen. Dies führt zu niedrigeren Langzeitkosten, da Uranbrennstoff im Vergleich zu anderen Energiequellen eine weitaus höhere Leistungsfähigkeit aufweist.
Echte SMR der Generation IV, die bestimmte Kriterien erfüllen, darunter Nachhaltigkeit (effiziente Brennstoffnutzung und Abfallminimierung), Wirtschaftlichkeit (Kostenvorteile und geringes finanzielles Risiko), Sicherheit und Zuverlässigkeit (sehr geringes Risiko einer Kernschädigung und keine Notwendigkeit für Notfallmaßnahmen außerhalb des Standorts) sowie Proliferationsresistenz und physischer Schutz (Abschreckung vor Missbrauch), sind für diese Aufgabe ideal geeignet. Das Energieministerium befürwortet die beschleunigte Einführung dieser Technologien als saubere Lösungen der Zukunft, wobei Systeme wie der hochtemperaturgekühlte Gasreaktor (HTGR), der natriumgekühlte Schnellreaktor (SFR) und der Salzschmelzereaktor (MSR) eine Vorreiterrolle einnehmen.
Im Gegensatz zu den unzuverlässigen Wind- und Solarenergiequellen liefert die Kernenergie stabilen Grundlaststrom, der Zuverlässigkeit und langfristige Kosteneinsparungen gewährleistet. Damit ist sie die optimale Lösung, um den rapide steigenden Strombedarf zu decken, ohne die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden. Für Politiker und Wähler gleichermaßen bietet die Nutzung der Kernenergie, insbesondere fortschrittlicher kleiner modularer Reaktoren (SMR), einen langfristigen Weg zu Stromunabhängigkeit, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zu Wohlstand und zu einem Mittel, um die 6 Milliarden Menschen an der industriellen Revolution teilhaben zu lassen, die jetzt noch in Armut leben.
Der Anstieg des Strombedarfs ist beispiellos. Technologieriesen wie Amazon, Google, Microsoft und Meta setzen auf Kernenergie, während sie riesige Rechenzentren bauen, um die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz voranzutreiben. Diese Einrichtungen benötigen sechs- bis zehnmal mehr Strom als frühere Generationen. Sie benötigen rund um die Uhr eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. KI-Workloads vertragen keine Schwankungen oder Ausfallzeiten. Der Stromverbrauch in den USA könnte sich bis 2050 verdoppeln, was eine rund um die Uhr verfügbare Versorgung erforderlich macht.
Was ist mit dem Netz?
Die inhärente Sicherheit von SMRs der Generation IV, wie beispielsweise die passive Kühlung, die eine automatische Abschaltung ohne externe Stromversorgung ermöglicht, dürfte zu einer Verringerung der regulatorischen Auflagen und kürzeren Bauzeiten führen und damit den historischen Verzögerungen bei Großreaktoren entgegenwirken, die von Kostenüberschreitungen und Netzengpässen geplagt sind.
SMRs mit einer Leistung zwischen 10 und 300 Megawatt werden werkseitig montiert und standardisiert, was die Bauzeit und -kosten erheblich reduziert und schnell zu Skaleneffekten führt. Sie lassen sich effizient an den steigenden Bedarf anpassen und ermöglichen modulare Erweiterungen für eine präzise Planung anstelle von massiven, risikoreichen Projekten.
Entscheidend ist, dass SMRs als Lösungen hinter dem Zähler dienen, die aufgrund ihrer Sicherheitsmerkmale vor Ort mit reduzierten Sperrzonen eingesetzt werden. Das bedeutet, dass große Nutzer wie Industrie und Rechenzentren nicht auf Netzanschlüsse warten oder bestehende Systeme belasten müssen, sondern über kurze, dedizierte Leitungen direkt angeschlossen werden können, während die Netzverbindung zur Gewährleistung der Ausfallsicherheit aufrechterhalten bleibt. Als Grundlastgeneratoren liefern SMRs bedarfsgerecht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kontinuierlich Strom.
Dezentrale Konstruktionen verfügen über kontinuierliche Brennstoffnachfüllsysteme, wodurch Ausfallzeiten vermieden werden. Der Stratek Global High Temperature Modular Reactor (HTMR) beispielsweise, der auf dem Pebble Bed Modular Reactor (PBMR) basiert, erfordert keine Abschaltungen zur Brennstoffnachfüllung, da seine Multi-Modul-Konfiguration eine rotierende Wartung der nachgeschalteten Anlagen ermöglicht. Dies ermöglicht es Rechenzentren und industriellen Anwendern, die Systemwartung und Redundanz zu koordinieren, von Anfang an eine zukünftige Skalierung einzuplanen und den zukünftigen Bau an den Bedarf anzupassen.
Politik und Stimmungswandel
Das Thema „Atommüll“ wird überbewertet; es wäre besser, von abgebrannten Brennelementen zu sprechen, die noch über 90 % ihres Energiepotenzials besitzen. Unternehmen wie Oklo treiben Recyclingtechnologien voran, die für die Zukunft einer erschwinglichen und reichlich vorhandenen Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sind. Länder wie Frankreich, Russland und China bereiten bereits abgebrannte Brennelemente wieder auf, um weiteren Wert zu gewinnen und den langfristigen Lagerbedarf zu minimieren. Fortschrittliche Schnellreaktor-Recyclingverfahren (Reaktoren der Generation V), wie sie von Oklo vorgeschlagen werden, können die Energieausbeute gegenüber der Wiederaufbereitung um mindestens das Zehnfache steigern. Da ständig mehr abgebrannte Brennelemente anfallen, verwandelt das Recycling abgebrannter Brennelemente diese in eine wirklich erneuerbare Ressource.
Die jüngsten politischen Kurswechsel in den USA, darunter Durchführungsverordnungen, die darauf abzielen, die Kernkraftkapazität der USA bis 2050 auf 400 GW zu vervierfachen, sowie Partnerschaften mit Unternehmen wie Cameco, Brookfield und Westinghouse, unterstreichen die Dringlichkeit dieses Potenzials. Die Bemühungen zur Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kraftwerke werden den Sektor weiter beleben und die von den Bundesstaaten, ihren Industrien und Bürgern benötigte kontinuierliche Stromversorgung sicherstellen.
Regulierungsbehörden, politische Entscheidungsträger und Finanziers sollten die inhärenten Sicherheitseigenschaften von SMRs der Generation IV berücksichtigen, wenn sie langfristige Entscheidungen über die zukünftige Entwicklung des Landes treffen. Die Verkürzung der Zeit für die Genehmigung und den Bau ist kein Luxus, sondern ein unerlässlicher Schritt, den die politischen Entscheidungsträger umsetzen müssen.
Der Weg zu bezahlbarem Strom
Angesichts des rasanten Anstiegs der Stromnachfrage und der Bedeutung der Bezahlbarkeit für die politische Agenda müssen Politiker und Wähler der Kernenergie Vorrang vor den unbeständigen Energiequellen Wind und Sonne einräumen. Durch den Einsatz von Kernenergie (insbesondere von SMRs der Generation IV mit ihren inhärenten Vorteilen in Bezug auf Sicherheit, Skalierbarkeit und Hinter-dem-Zähler-Nutzung) können die USA eine stabile, kostengünstige Stromversorgung sicherstellen, die Innovationen fördert, Verbraucher vor Preisschwankungen schützt und die Energieunabhängigkeit für kommende Generationen gewährleistet. Werden jetzt keine Investitionen getätigt, besteht die Gefahr von Netzinstabilität und höheren Kosten. Das sind Folgen, die sich kein Politiker und kein Bürger leisten kann. Es ist an der Zeit, dass Amerika die Welt zu einem rationalen, durch Kernkraft angetriebenen Fortschritt führt.
This article originally appeared at America Out Loud
Link: https://www.cfact.org/2026/02/05/nuclear-is-the-most-reliable-path-to-affordable-electricity/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Während aus CDU/CSU Forderungen nach einer Streichung von Zahnarztleistungen kommen, um bei den Krankenkassen-Ausgaben rund 10 Milliarden Euro einzusparen, gibt die CDU/CSU-SPD Regierung jährlich Unsummen aus für:
Kein Geld für Gesundheitsschutz. Vieeel Geld für Ukraine, EU, Asyl und Klima. Kein Geld für Deutschland und den Deutschen der unteren Mittelschicht. Kein Geld für Natur- und Umweltschutz, aber viel Geld für Klimaschutz.
Das das Klima aber kein Girokonto hat, wandert das uns weggneommene Geld…, na wohin wohl?
Ob Kernkraft der billigste Weg ist zu bezahlbarem Strom weiß ich nicht, aber die Alternativen sind es nicht. Die funktionieren nur durch die massiven Zuschüsse, genauso wie das E-Auto.
Die richtige Weg ist: das Beste soll sich auf dem Markt durchsetzen. Und wer Holz hat im ländlichen Raum, der soll auch weiterhin mit Holz heizen. Es kostet ihm nur seine Arbeitskraft. Allemal gesünder als durch eine sinnlose Sportart irgendwo in der Gegend rumrennen.
1.Anmerkung: Die folgenden Zahlen sind aus dem Gedächtnis, ich schau nicht extra nach.
Ein AKW mit 3000 MW Leistung kostet etwa 50 Mrd. Euro, da brauchen wir etwa 50 zu Deckung des Energiedarfs.
Mit den Ausgaben, die Herr Kowatsch hier nennt, kann man etwa 1,4 AKW pro Jahr finanzieren.
2.Bei den Ausgaben der Bundesregierung gibt es wohl bei jedem Punkte, die ihn stören. Mich stören z.Bsp. die Ausgaben für den Autoverkehr.
3.Zur Überprüfung der Zahlen von Herrn Kowatsch bietet sich an:
https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html
Und da finde ich:
1102 Rentenversicherung und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 140.009 Mill. Euro
1501 Gesetzliche Krankenversicherung 16.800 Mill. Euro
1502 Pflegevorsorge und sonstige soziale Sicherung 3.281 Mill. Euro
16 Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit 2772 Mill. Euro
Das widerspricht den Aussagen von Kowatsch:
Kein Geld für Gesundheitsschutz.
Kein Geld für Deutschland und den Deutschen der unteren Mittelschicht.
Kein Geld für Natur- und Umweltschutz
Aber der Hammer ist:
1603 Zwischenlagerung und Endlagerung radioaktiver Abfälle 1.464 Millionen Euro im Posten des Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Das sind 53% des Etats des Ministeriums.
Das Geld für Umweltschutz fließt in Ausgaben für Kernkraft !
Obwohl wir gar kein AKW mehr haben !
Ihre Zahlen sind eine Folge der dystopischen und destruktiven Politik der letzten 25 Jahre. Ich habe da ein viel positiveres Bild von deutschen Ingenieuren die leistungsfähig waren und sind . Wenn man Kernenergie als Industrieprogramm organisiert – ein Reaktortyp, Design-Freeze, echte Standardisierung, Wiederverwendung der Nachweise, parallelisierte Genehmigungs- und Bauphasen, stabile Lieferketten und eine dauerhaft verfügbare Bau- und Inbetriebnahme-Organisation dann sind Bauzeiten wie in der Konvoi-Ära in den 80iger systemisch wieder möglich. Nicht als Einzelprojekt, sondern als Flottenprogramm mit Lernkurve und Takt.
Unter echten Serienbaubedingungen könnten Stromgestehungskosten grob im Bereich von 35–45 €/MWh liegen. Entscheidend ist nicht die Reaktorleistung, sondern Bauzeitdisziplin und Kapitalkosten.
Das heißt die Entscheidung ist, ob Deutschland ein wettbewerbsfähiges Industrieland sein will, dann kriegt es auch kostengünstige Kernkraftwerke hin, wie die alte leistungsfähige Bundesrepublik Deutschland. Oder ob es weiter den destruktiven Kurs der Ampelparteien und Linken folgen will und den Irrweg der Energiewende weiter beschreiten will. Die Kosten für ein 1.4 GW AKW liegen dann eher bei 5 Mrd € oder darunter.
Herr Heß,
auf keinen Fall sind sie ein Ingenieur. Ihre Schätzkosten pro AKW liegen einen Faktor 5 unter dem, was in England für HPC ausgegeben wird. Die Engländer sind auch nicht doof. Jeder ernst zu nehmende Ingenieur würde sich zuerst fragen, wo er etwas besser machen könnte als ein englischer/französischer/japanischer Ingenieur. Keiner hält sich einen Faktor 5 kompetenter als die Konkurrenz.
Selbst bei einem Preis von 5 Mrd € für ein 1,4 GW AKW sind immer noch 1000 Mrd. € notwendig, da 100 AKW zu bauen sind. Wo sollen die 100 AKW denn hin ? Die potentiellen Anwohner werden begeistert sein.
Jedes AKW produziert knapp das dreifache an Wärme wie elektrische Leistung. Welche Flussufer soll man nehmen, um die Kühlung zu gewährleisten?
Die deutsche Autoindustrie setzt etwa 150 Mrd. € pro Jahr um. Also 7 Jahre lang keine Autos mehr bauen, statt dessen AKW?
Putin hat als erstes versucht, ukrainische AKWs zu erobern. Mit 100 AKWs haben wir überhaupt keine Verteidigungsfähigkeit mehr, die werden vom Angreifer als erstes bombardiert.
Kommen sie mal auf den Boden der Realität zurück.
ich bin ein optimistischer „Ingenieur“
der weiß was deutsche Ingenieure leisten wenn sie nicht durch dystopische Politik gebremst werden.
Der Verweis auf Hinkley Point C als Maßstab für „was ein AKW kosten muss“ greift zu kurz. HPC ist ein First-of-a-Kind-Projekt mit massiven Bauzeitverzögerungen, komplexer Finanzierung und entsprechend eskalierten Kapitalkosten. Ein standardisiertes Serienbauprogramm ist systemisch etwas völlig anderes – genau das hat Deutschland in der Konvoi-Ära gezeigt.
Isar 2 wurde in gut fünfeinhalb Jahren gebaut, die Baukosten lagen bei 4,75 Mrd. DM. Baupreisindex-bereinigt entspricht das heute grob 6–7 Mrd. €. Eine Annahme von 5 Mrd. € pro 1,4-GW-Block liegt damit im optimistischen Bereich, ist aber keineswegs absurd – vorausgesetzt, man organisiert wieder Serienbau statt Einzelprojekt-Experimente.
Auch die Arithmetik der Kritik überzeugt nicht:
100 AKW × 5 Mrd. € ergeben 500 Mrd. €, nicht 1000 Mrd. €.
Und die Setzung „100 AKW nötig“ bleibt unbegründet. Bereits 50 Blöcke der 1,4-GW-Klasse liefern rund 70 GW Leistung und etwa 550 TWh pro Jahr – Größenordnung des heutigen deutschen Strombedarfs.
Parallel dazu wird oft übersehen, dass der politisch verfolgte Ausbaupfad für Wind, PV, Netze und steuerbare Reservekapazitäten Größenordnungen von rund 100 Mrd. € pro Jahr bindet – über viele Jahre hinweg. In dieser Dimension erscheint die Feststellung, man könne alternativ auch den Neubau gesicherter Kraftwerkskapazität finanzieren, zumindest rechnerisch nicht abwegig. Selbst bei 5–10 Mrd. € pro Reaktor läge die jährliche Investitionsäquivalenz bei mehreren Kernkraftwerksblöcken.
Ein mögliches Szenario wäre daher: Ausbau von Wind/PV stoppen, bestehende fossile Kapazität als Brücke nutzen und parallel jährlich 2–3 standardisierte Kernkraftwerksblöcke errichten. Bei sechs Jahren Bauzeit entstünden ab Jahr 7 kontinuierlich zusätzliche 20–30 TWh pro Jahr. Bis 2040 lägen rund 300 TWh planbare, CO₂-arme Erzeugung vor, während fossile Anteile entsprechend zurückgefahren werden könnten. Versorgungssicherheit bliebe erhalten, ohne Netze und Speicher ins Extrem treiben zu müssen.
Das Kühlargument ist ebenfalls kein prinzipielles Ausschlusskriterium. Thermische Kraftwerke – gleich welcher Technologie – erzeugen Abwärme. Kühlturmsysteme und Küstenstandorte reduzieren die Flusswasserabhängigkeit erheblich.
Der Vergleich mit dem Umsatz der Autoindustrie ist ökonomisch unsauber. Umsatz ist kein frei verfügbares Investitionsbudget. Großprojekte verteilen sich über Jahrzehnte und zahlreiche Branchen.
Und das Sicherheitsargument („AKW als Angriffsziel“) gilt für jede kritische Infrastruktur: Umspannwerke, Raffinerien, Pipelines oder LNG-Terminals sind ebenso exponiert. Daraus folgt nicht die Unmöglichkeit, sondern die Notwendigkeit geeigneter Schutz- und Redundanzkonzepte.
Die technische Kernfrage lautet daher nicht „HPC vs. Wunschdenken“, sondern:
Warum diskutieren wir nicht nüchtern die Randbedingungen, unter denen Kernkraftwerke historisch schnell, planbar und kostenkontrolliert gebaut wurden – und welche Systemkosten alternative Pfade tatsächlich verursachen?
Warum rechtfertigen Sie sich ? Lassen Sie ihm doch seinen Spaß.
Ich hatte Spaß beim recherchieren und wollte das auch schreiben. In China und Südkorea kosten 1.4 GW Kernkraftwerke etwa 3-4 Mrd €. Siemens konnte das auch mal in der Größenordnung, also sind meine 5 Mrd realistisch. Teuer wird es in Europa vor allem durch die langen und ineffizienten Genehmigungsverfahren. Das heißt grüne Politik. Technische Gründe hat das nicht.
Ich hatte zuerst vor, vorzurechnen, dass mit den 5 G€ pro KKW in Europa nie ein KKW gebaut wurde und werden kann. (Planung Sizewell C:
45 G€ für 3200 MW)
Dann sah ich ihren Post über China.
Und ich kam zum Schluß, Chat GPT zu fragen:
Warum kosten kkw in china viel weniger als europa ?
Mit der abschließenden Antwort von ChatGPT:
Kurz gesagt: China baut günstiger, weil es:
Europa baut teurer, weil es:
Füe Standardisieren und kontinuierlich bauen ist Deutschland zu klein, es müßte also eine europäische Aktion werden.
Für Zentrale Steuerung ist die deutsche Demokratie hinderlich. Sie müßte durch eine europäische Diktatur ersetzt werden.
Abschaffung von „Jedes Projekt neu verhandeln“ bedeutet, Bürger dürfen nicht mehr mit bestimmen. Also die „grüne Politik“ abschaffen.
Hohe Finanzierungskosten durch günstige Finanzierung zu ersetzen bedeuted, nicht über Banken zu finanzieren, sondern den Staat das Geld direkt geben zu lassen (also Subventionen).
Poilitische Unsicherheit vermeiden heißt, bei Wahlen darf die Regierung nicht mehr wechseln. Also Wahlen abschaffen.
Zuletzt habe ich noch folgende Frage an ChatGPT gestellt:
Was passiert bei Zerstörung eines Kernkraftwerks mit einer Bombe GBU-57 ?
mit mehreren Antworten, darunter:
3) Abgebrannte Brennelemente (Abklingbecken)Oft unterschätzt:
Die Brennelemente im Abklingbecken enthalten viel Radioaktivität.
Wenn:
→ könnte es zu Bränden kommen
→ potenziell große Freisetzung möglich
Manche Studien sehen hier sogar ein höheres Risiko als beim Reaktorkern.
5) Mögliche FolgenJe nach Schadensausmaß:
Daran habe ich bisher nicht gedacht, ein Treffer im Abklingbecken ist schlimmer als wenn der Reaktor getroffen wird.
Genau Das bestätigt also meine Abschätzung. Siemens hat damals bei Kleinserien, ich glaube 3, für äquivalente 6-7 Mrd gebaut. Das heißt bei 10 Stück sind 5 Mrd schon realistisch.
und wir sparen ja die 100 Mrd € pro Jahr, wenn wir die gescheiterte Energiewende klugerweise abbrechen.
Wenn wir auch noch die destruktive Grüne EU Politik beenden kann sich die EU überlegen wie man effiziente Genehmigungsverfahren hinkriegt.
ich bin Optimist und halte deutsche Ingenieure und Naturwissenschaftler für fähig genug das hinzukriegen.
Den Pessimismus den die Dystopie der Grünen Politik und die Klimaaktivisten, manche Klimawissenschaftler zusammen mit der PV und dem Windlobby verbreiten müssen wir allerdings für unsere junge Generation hinter uns lassen.
In welcher Wirtschaftschule waren sie denn?
Man muss sieben mal mehr Autos bauen, um das zu finanzieren.
Ich wollte schreiben: Selbst bei einem unrealistischen Preis von 10 Mrd € für ein 1,4 GW AKW sind immer noch 1000 Mrd. € notwendig.
Falls Ihre simulierten KKW-Neubaukosten stimmen, dann haben unsere dem Volk verpflichteten Regierungen durch die Zwangsabschaltung also über 20 x 50 Mrd. Euro gut funktionierende Infrastruktur weggesprengt, nur um den Strom zu verteuern.
Die Regierung hat das Geld ausgegeben, um etwas loszuwerden, das wir schon hatten, damit wir jetzt bezahlen können, um es von woanders zurückzukaufen. Das ist wie ein Gratisgeschenk, für das man am Ende doppelt bezahlen muss, oder?
Nur ein Beispiel:
Der jährliche Investitionsbedarf der Kliniken (Gebäude, Geräte) liegt bei etwa 6 Milliarden Euro.
Die Rechnung zum weggesprengten Geld: Man könnte damit den gesamten Investitionsbedarf aller deutschen Krankenhäuser für die nächsten 166 Jahre im Voraus decken.
So ist es Herr Lange.
Dementsprechend müssten die Altparteien nicht nur verboten sondern als eine Terrororganisation eingestuft werden.
Sie gehören alle eingesperrt.
Dass man sie immer noch in die Talkshows einladet und auch noch sprechen lässt ist unerträglich.
Ein neuer Mercedes kostet um die 40000 Euro. Wenn sie sich 1980 einen Mercedes gekauft haben, und den die ganze Zeit gefahren haben, dann ist er heute 40000 Euro wert ? Im Gegenteil, fürs Verschrotten müssen sie zahlen.
Herr Lange, die meisten der AKWs hatten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.
Haben sie den letzten Teil meines Posts übersehen ?
1,46 Milliarden Euro werden jedes Jahr für längst abgeschaltete AKWs aufgebracht. Kein einziges kiloWatt wird erzeugt, aber 1,46 Milliarden müssen gezahlt werden. Eine teurere Form der Stromgewinnung geht kaum.
Außer vielleicht bei HPC. Da sind auch schon 50 Milliarden Euro rein gesteckt, bei 7% Zinssatz werden jährlich 3,5 Milliarden Euro nötig, und es liefert bisher kein einziges kiloWatt.
So ist das. Die Grüne Politik hat fahrlässig Wohlstand vernichtet, Produktivität gekostet und die industrielle Basis für kommende Generationen nachhaltig geschädigt.
Die Menschen mit geringen Einkommen setzen nicht auf die Kernkraft, die setzen auf die Erneuerbaren.
Dafür 11 von 10 möglichen Demogagiepunkten!
Für die Kernenergie spricht einiges. Es hält länger, weniger Flächenverbrauch , minimales Risiko. usw. Auch mit den besten Batterien, irgendwann müssen die wieder geladen werden. Batterien sind brandgefährlich und wie jede auch enthält Säuren.
Verteuert wird auch, bei viel Wind und Sonne müssen andere das abnehmen, gegen Kosten, und wenn kein Wind weht oder Sonne scheint, müssen wir aus dem Ausland gegen Gebühr beziehen. Wir zahlen so oder so!
Die ältesten sind 80-iger Jahre ? Die laufen heute noch . Windrädchen 10 Jahre, die Panelen auch nicht länger Es braucht Strom, seltene Erden, Säure und Kunstoffe. Meist wird das vergraben. Die Dinger werden in China hergestellt, also der Transport. 1,2 qm Beton pro Fuß. Die riesige Menge an Beton wäre besser angebracht für Gebäude oder Brücken. Das Verhältnis Nutzen und Kosten passt bei weitem nicht.
Ferner wir haben seit Jahrzehnte Erfahrung mit Atom, das waren einer der modernsten. Mag sein daß da nicht bestens ist, aber im Moment gibt es nichts anderes. Durch die Subventionen von alternativen Energien verhindert eine Verbesserung.
«Günstig» na ja. In diesem Text ist keine Spur eines Beweises sichtbar. Beginnen wir mal mit dem Input für die AKWs, so genannte «Brennstäbe». Wer liefert diese in Europa? Die Russen, allenfalls via Kasachstan. Neckischer Transport von diesem Zeug, lassen wir die Details usw. Die USA sind da vielleicht ausgerüstet. SMR ist Utopia. Sollen die Amerikaner mal zeigen, ob es klappt..
Stimmt so nicht, das war mal ein Abfallprodukt vom Uran.
Der Ausbau der Windkraft in D,wirft uns zum Beginn des Neunzehnten Jahrhunderts zurück.
Das ist ziemlich optimistisch, oder?
Energiekonzern Vattenfall will 5 Minireaktoren in Deutschland bauen.
Damit kommt der Wiedereinstieg in die Kernkraft.
https://youtu.be/bJw4-KxGxsg
Die AFD will auch die alten AKW‘ s in 3 Jahren wieder in Betrieb setzen.
Die SMR- Minireaktoren sind doch bereits gescheitert.
Die Russen haben zwei SMR- Minireaktoren gebaut
und 3 Minireaktoren 2025 stillgelegt.
Der Preis für das schwimmende Mini-Kraftwerk Akademik Lomonossow ist doch auf 21,7 Milliarden Rubel gestiegen.
Sind ca. 250 Millionen € beim damaligen Wechselkurs, macht das ca. 3.900.000 €/kW Nennleistung bei der Akademik Lomonossow.
Bei der Solarstromanlage bin ich bei ca. 1000 €/kWp.
Da ist das Minikraftwerk-Akademik Lomonossow um das ca. 3.900-fache teurer als die kW installierte Leistung einer Solarstromanlage.
https://www.kommersant.ru/doc/3217864
https://www.youtube.com/watch?v=gd0hIRc9Lbw
Und der Wind weht ständig ?
Wind weht nicht ständig – aber Versorgungssicherheit entsteht durch Systemdesign, nicht durch eine einzelne Technologie. Auch konventionelle Kraftwerke fallen aus. Entscheidend ist ein Mix aus Netzausbau, Flexibilität, Speichern und regelbaren Kapazitäten.
Mix aus Netzausbau?
Gasinfrastruktur abschaffen aber Gaskraftwerke bauen, obwohl wir die bestehenden Gaskraftwerke gar nicht mit Gas füllen können.
Was sollen denn Gaskraftwerke tun, wenn es keine Gasinfrastruktur gibt und wir kein Gas mehr bekommen wie heute?
Systemdesign = Blödsinn = Dummheit
Es geht nicht darum, alte Gasleitungen weiterzufüllen, sondern um ein System, das flexibel Energie liefern kann. Sei es dann durch Gaskraftwerke, Speicher, Lastmanagement oder andere Technologien. Versorgungssicherheit entsteht durch ein gut geplantes Zusammenspiel, nicht durch eine einzelne Quelle.
Was den Import von Gas anbelangt („[…] und wir kein Gas mehr bekommen wie heute?“), kann ich Ihnen aber die Bundesnetzagentur empfehlen. Da steht alles zu Gasimporten nach Deutschland.
„Wind weht nicht ständig – aber Versorgungssicherheit entsteht durch Systemdesign, nicht durch eine einzelne Technologie.“
Pellworm, el Hierro….
Stimmt, da fehlen noch die Balkonkraftwerke, PV-Anlagen, Solarkraftwerke, am besten noch aus chinesischer Produktion, weil billiger, der grüne Wasserstoff aus deutscher Produktion , abgerundet durch Ausbau der Batteriekapazitäten . Habe ich noch was vergessen ? Welche konventionellen Kraftwerke fielen aus ausser durch politische Entscheidungen ?
Was ist denn denn der Preis für Systemdesign hin zu angebotsgesteuerter „erneuerbarer“ Energieerzeugung?
Die Deindustrialisierung, Innovationsverluste, unsere Wohlfahrt und unsere Freiheit, oder?
In einfacher Sprache:
Früher haben wir den Strom gemacht, wenn wir ihn brauchten.
Heute müssen wir ihn brauchen, wenn er gerade da ist.
Das ist so, als würde man erst essen, wenn der Supermarkt zufällig die Tür offen hat – man wird zwar dünner, aber glücklich ist man nicht.
Seien Sie doch kein Ewiggestriger.
Wir müssen Strom nicht „essen, wenn er gerade da ist“. Mit Speichern, Netzen und flexiblen Kraftwerken kann erneuerbare Energie genau dann genutzt werden, wenn wir sie brauchen. Intelligentes Systemdesign sichert unter anderem Industrie und Versorgung und eben nicht das Festhalten an alten Mustern.
Die Pferdekutsche haben wir auch hinter uns gelassen. Und nein, wir kehren auch nicht zu ihr zurück, auch wenn Sie das Gefühl haben.
Genau so macht man das, wenn man seine Stromrechnung und Ausgaben für Energie verringern möchte.
Kommt Solarstrom wird das E-Auto extrem kostengünstig nachgeladen, kommt kein Solarstrom wird nicht nachgeladen.
Kommt Solarstrom wird auch die Wärmepumpe so gut wie immer eingesetzt.
„Kommt Solarstrom wird auch die Wärmepumpe so gut wie immer eingesetzt.“
Danke für Ihre Zustimmung.
Nicht vergessen, im Sommer Wärmepumpe einschalten und die Gardena-Rasensprengeinrichtung an den PV-beheizten Warmwasserkreislauf anschließen, oder?
Im Sommer, eigentlich bereits an April ist die Wärmepumpe AUS.
Da wird der Solarstromüberschuss 1 zu 1 mit Heizstäben „verbrannt“ für die Wassererwärmung, Solarstrom ist da ja bereits in hülle und fülle da.
Der Einsatz der Wärmepumpe im Sommer ist doch Sinnbefreit und erhöht nur den Verschleiß der Wärmepumpe und mindert die Lebenserwartung der Wärmepumpe.
Sie haben recht, wir haben im Außenbereich eine Warmwasserzapfstelle.
Gut geeignet für den Hochdruckreiniger und die Gartendusche u.s.w..
Das Netz ausbauen, das ist ja bekanntlich ein Speicher. Dann ist immer genug Strom für Wärmepumpen da.
Sie haben keine Ahnung vom Stromsektor, wenn für Sie bekannt ist das ein Stromnetz ein Stromspeicher ist.
Sie sollte nochmal die 3. und 4. Klasse Grundschuhe besuchen.
Die Energie für die Wärmepumpe muss man gar nicht speichern, auch bereits vergessen, Milan Viethen?
In Finnland frieren die ein und gehen kaputt.
Die Energiekosten sind 1700 % gestiegen. Sie können sich das Aufladen der E-Autos nicht mehr leisten.
Aber die Finnen selbst frieren nicht. Wegen Beliebtheit und als Backup verfügen schätzungsweise 80–90 % der finnischen Einfamilienhäuser über einen Holzofen oder einen massiven Speicherofen (leivinuuni). Dies dient in den harten Wintern als kostengünstige Zusatzheizung und als essenzielle Krisenvorsorge bei Stromausfällen. Wird regierungsseitig unterstützt!
In Finnland ist der Kamin eine Frage der Überlebensstrategie, in Deutschland eine der Emissionskontrolle, oder?
Man muss die Kosten selbstverständlich reduzieren. Die Auflagen und alle Vorschriften. Mit der Kettensäge würde das alles abgeschafft werden. Keine Atomenergiebehörde, keine Auflagen, keine Regulierungen, keine Regierungspräsidien. Dann können die AKW‘ s sehr schnell und günstig wieder gebaut werden. Wenn man die EU und die Behörden lässt, dann sind wir mit Verbrennerverbot und Verbot der AKW‘ s sowieso am Ende. Das gehört alles schnell abgeschafft.
Die SMR deren Preise und Kosten ich gebracht haben sind aber in Russland und nicht in der EU.
Wenn selbst in Russland die Kosten beim SMR vollkommen aus dem Ruder laufen, wie sind da die Kosten dann in der EU?
Was sind denn die Hauptkosten?
Anteil ca.KostenblockBeispiele / ErklärungTypischer Treiber für Kostensteigerungen1
5–25 % Reaktorsystem (Nuclear Steam Supply System)Druckbehälter, Dampferzeuger, Primärkreislauf-Pumpen, ReaktorinstrumentierungSpezielle Materialien (z. B. Reaktor-Druckbehälter aus 20–30 cm dickem Stahl), Qualitätsnachweise, lange Lieferzeiten
5–20 %Turbinenanlage & GeneratorDampfturbine, Generator, Kondensator, VorwärmerÄhnlich wie bei konventionellen Kraftwerken, aber größer dimensioniert
15–25 % Gebäude & bauliche Strukturen Containment (Sicherheitshülle), Reaktorgebäude, Turbinenhalle, Fundamente Sehr viel Beton und Stahl (oft 50–75 % der Masse des Kraftwerks), Erdbebensicherheit, Flugzeugabsturz-Sicherung
10–20 % Weitere Anlagensysteme Kühlwasser-Systeme, Notstrom-Diesel, Lüftung, Brandschutz, Strahlenschutz, I&CRedundanz und Diversität der Sicherheitssysteme
10–20 % Indirekte Kosten (EPC indirekt) Engineering, Baustellenmanagement, Aufsicht, temporäre Einrichtungen, Qualitätssicherung. Stark gestiegen seit 1970er Jahren durch immer strengere Regulierung
10–25 % Owner’s Costs + ContingenciesGrundstück, Kühlwasserinfrastruktur, Projektmanagement, Lizenzen, erste Tests, Puffer für UnvorhergesehenesSehr unterschiedlich je Land und Projekt
5–15 % Genehmigungs- & regulatorische Kosten- Umweltverträglichkeitsprüfung, Sicherheitsanalysen, langwierige ZulassungsverfahrenIn westlichen Ländern oft der größte Treiber für Verzögerungen.
Wenn Sie auf Details gehen, dann kann man an vielen Stellen sparen. Man braucht nicht so viel Beton und Stahl bei Alfa und Beta Strahlern. Die Dicke des Stahls, Erdbeben- und Flugzeugabsturz-Sicherung wird alles von den Behörden verlangt und kontrolliert. Die Sicherheitssysteme meistens völlig unnötig und übertrieben. Indirekte Kosten wegen Baustellenmanagement ist alles Resultat einer Überbürokratisierung an der auch die ganze Wirtschaft leidet.
Wenn die Behörden abgeschafft werden, dann kann man die Kernkraftwerke auch viel kostengünstiger bauen. Mindestens 1/10 günstiger.
Warum sind die Kosten so hoch / explodieren oft?
Insbesondere werden die Bauzeiten auch deswegen deutlich länger.
Nein. Vattenfall plant keine Minireaktoren in Deutschland, sondern in Schweden.
Da die noch vorhandenen, aber nicht mehr in Betrieb befindlichen Kraftwerke zurückgebaut werden, wird die afd gar nix mehr in Betrieb setzen!
Wo haben Sie jetzt die AfD interpretiert ?
Entschuldigung, aber Ihre Frage im Kontext verstehe ich nicht. Was meinen Sie mit „wo“?
Si erwähnten die „afd“, oder verstand ich etwas falsch ?
Herr Salk erwähnte die Afd.
Die Kernkraft (Lubmin) hat die DDR im Winter 78/79 von dem vorzeitigen Untergang bewahrt.
Die dummgrünen Maschinenstürmer Kretschmann und Söder ff. haben das leider nicht begriffen……
Ob Kernkraft die billigste Form der Energiegewinnung ist oder nicht, das wäre mir reichlich egal.
Wichtig ist die freie Konkurenz der einzelnen Formen der Stromgewinnung. Die massive finanzielle Unterstützung der alternativen muss aufhören. Diese müssen sich dem Wettbewerb stellen, ohne ständig und dauerhaft angeschoben zu werden.
Die billigste Art der Energiegewinnung im Rahmen der Natur- und Umweltgesetze darf sich durchsetzen