Vorbemerkung des Autors Anthony Watts: Viele von Ihnen erinnern sich vielleicht daran, dass ich 2006 mit meiner Skepsis gegenüber dem Klimawandel begann, als ich mir die Farbe auf den Wetterhütten ansah – denn es gab eine Veränderung von der ursprünglichen Kalkfarbe aus den 1890er Jahren hin zu moderner Latexfarbe. Ich vermutete eine Verzerrung und ging davon aus, dass Latexfarbe den Schutzraum aufgrund ihrer unterschiedlichen IR-Signatur wärmer machte. Temperature-Sensortests über einen Monat hinweg bewiesen, dass ich Recht hatte. Als ich mir jedoch die Temperaturapparaturen in meiner Gegend ansah, entdeckte ich ein noch größeres Problem: Die meisten befanden sich in der Nähe von Wärmequellen und Kühlkörpern, was im Widerspruch zu den von der NOAA selbst veröffentlichten Standortstandards stand. Damit begann meine Reise, um aufzudecken, wie schlecht das Netzwerk zur Temperaturbeobachtung tatsächlich war. Umfassende Berichte, die ich 2009 und erneut 2022 verfasste, zeigten, dass die Messungen ein riesiges, warm verzerrtes Durcheinander waren. Dieser Artikel ist über 10 Jahre alt, aber ich habe ihn irgendwie übersehen. Dieses Versäumnis möchte ich nun korrigieren.
Zu diesem Chaos kommt nun noch folgende Enthüllung hinzu: Das Australian Bureau of Meteorology hat die Größe der Wetterhütten auf etwa 25 % des ursprünglichen Volumens reduziert und keine Paralleltests durchgeführt, um zu überprüfen, ob diese Umstellung Auswirkungen hat. – Ende Vorbemerkung
Craig Kelly von der AFEE in Australien schreibt auf X.com:
Die von Fachkollegen geprüfte Wissenschaft bestätigt, dass die Verkleinerung der Wetterhütten die Durchschnittstemperaturen über ein Jahr hinweg um 0,54 °C erhöht hat und an heißen Sommertagen die Höchsttemperatur um 1,7 °C steigen lassen kann (Quelle). Dennoch leugnet das BOM die Existenz dieser von Fachkollegen geprüften wissenschaftlichen Erkenntnisse, tut so, als gäbe es sie nicht, und behauptet, dass die Verkleinerung der Hütten um 74 % keinen Einfluss auf die gemessenen Temperaturen hatte.
Die Graphik wird hier gleich in deutscher Übersetzung gepostet. A. d. Übers.
Darüber hinaus wurden an jeder Wetterstation, an der das BOM die traditionellen „großen“ Wetterhütten durch kleinere ersetzt hat, die großen Hütten noch am gleichen Tag abgerissen und durch die kleinen ersetzt. Dies steht im Widerspruch zu langjährigen Verfahren, nach denen bei einem Wechsel der Messgeräte parallele Daten aus beiden Aufbauten aufbewahrt werden müssen, um festzustellen, ob der Gerätewechsel zu einer Erwärmung oder Abkühlung in den Aufzeichnungen geführt hat.
Falls man die Temperaturen künstlich in die Höhe treiben und neue „Rekordhitzetage“ schaffen wollte, um Propaganda für den Klimakult zu betreiben, würde man genau das tun, was das BOM getan hat: die Größe der Wetterhütten verkleinern. Und wenn man seine Verfehlungen und Betrügereien vertuschen wollte, würde man die großen Hütten abbauen und sie noch am gleichen Tag durch kleine ersetzen, damit es keine parallelen Daten gibt – genau das hat das BOM getan.
Anbei finden Sie ein Foto aus dem Jahr 1947 vom Sydney Observatory, das die Thermometer zeigt, die offiziell die Temperaturen in Sydney aufzeichneten und in einer traditionellen „großen“ Wetterhütte untergebracht waren – mit einem Innenvolumen von etwa 0,23 m³. Das BOM hat die Größe der Wetterhütten verkleinert und das Innenvolumen auf nur noch 0,06 m³ reduziert – eine Verringerung um 74 %. Um wie viel höher werden die gemessenen Temperaturen an einem heißen und windstillen Tag in dem kleineren Schirm sein, wenn die Hütten auf diese Weise verkleinert werden?

Abbildung 1. Innenansicht der großen Wetterhütte am Sydney Observatory im Jahr 1947 (oben, Schwarz-Weiß-Bild) und der kleinen Hütte am Flughafen Wagga Wagga im Juni 2016 (unten, Farbbild). Während die Thermometer in der 230-Liter-Hütte auf gleicher Höhe angebracht sind, befindet sich die elektronische Sonde in Wagga Wagga etwa 2 cm näher an der Rückseite der Hütte, die nach Norden zur Sonne ausgerichtet ist. Laut Metadaten wurde die 60-Liter-Hütte in Wagga Wagga am 10. Januar 2001 installiert, und obwohl die Thermometer am 28. April 2016 entfernt worden waren sind keine Vergleichswerte verfügbar. Quelle: BoMWatch
Aus der Studie:
Die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung lassen sich wie folgt zusammenfassen:
1. Im Vergleich zur großen Wetterhütte wurde in der mittelgroßen Hütte das ganze Jahr über eine Überhitzung der Lufttemperatur festgestellt. Diese Verzerrung wirkte sich auf die täglichen Höchsttemperaturen aus, insbesondere während der warmen Jahreszeit (Oktober bis Mai) und um 13:00 UTC.
2. Die Wetterbedingungen, die diese Überhitzungsabweichung verstärken (statistisch nicht signifikant), stehen im Zusammenhang mit klarem Himmel, hoher Sonneneinstrahlung, schwachen Winden und niedriger relativer Luftfeuchtigkeit.
3. Ein Vergleich mit nahe gelegenen Stationen hat gezeigt, dass die unterschiedliche Größe der natürlich belüfteten hölzernen Wetterhütten einen Einfluss auf die mittlere, maximale und tägliche Lufttemperatur hat. Untersuchungen dieser Art sind entscheidend, um Inhomogenitäten zu beseitigen und die räumlich-zeitliche Variabilität und langfristigen Trends der Temperaturmessungen in Bodennähe genau zu bewerten.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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https://asr.copernicus.org/articles/13/163/2016/
Sie glauben bestimmt auch an den Weihnachsmann ….
…. und der weiß genau, um wieviel diese Messstellen falsch messen!
Oh Gott ….
Wo genau ist denn Ihrer Meinung nach der Fehler in der Homogenisierung?
Homogenisierung ist Gleichmachung, absolut kommunistisch, fast schon faschistisch, da nicht Inklusive und Divers!
Wo genau ist denn Ihrer Meinung nach der Fehler in der Homogenisierung?
ja, Herr Englerth glaubt. Und im Mittelalter hätte er an die Erbsünde und sonstigen Stuss des Ablaßhandels geglaubt. Leider sind die Deutschen so, das wußte schon Napoleon und hat sich amüsiert über die Deutschen.
Herr Englert
da wird überhaupt nichts erkannt und gelöscht. Sie werden mir auch keine einzige Wetterstation nennen können, wo dies geschehen ist. Auch die Quelle für ihre Behauptung ist unseriös, da es sich um bezahlte und unseriöse EU-Beamte handelt, welche so schreiben müssen. Das ist deren Beruf. Ihre Quelle „copernicus“ ist eine Quelle der Voodoo-Wissenschaft.
Zum Problem Erkennen und Löschen: Dazu bräuchte man eine Parallelstation, die noch am alten Standort weitermisst. Und die gibt es nicht, die wurde ja extra aufgelöst und am neuen wärmeren Standort aufgebaut.
Behauptung der Voodoo-Wissenschaft: Anfangs wäre für einige Monate parallel gemessen worden, wo man den Korrekturfaktor ermittelt hätte. Das geht nicht: Man bräuchte für jeden Monat und jede Jahreszeit auch einen anderen Korrekturfaktor, ebenso einen anderen für tagsüber und nachts und järhlich würden sich die Korrekturfaktoren bei einer Station ändern, weil sie wetterabhängig sind. Dazu kommt die laufende wärmende Veränderung durch Bebauung und Trockenlegung der Landschaft.
Was man macht ist folgendes: Lesen Sie unsere Artikel, wir bringen immer wieder Stationen, wo zwei Messreihen existieren, weil wir die alten Daten vor 20 Jahren kopiert haben. Und: die alte Messreihe ist verschunden und ersetzt durch eine neue. Wir stellen fest: die Anfangsjahrzehnte der alten Messreihe wurden kälter gemacht. Es wurde also in die falsche Richtung homogenisiert.
Glauben Sie einfach nicht alles, was Ihnen die CO2-Lügenwissenschaft vorsetzt. Falls Sie nicht überzeugt sind von meinen Argumenten, dann lassen Sie sich doch mal die Messreihen einer STation, am besten von ihrer Heimatwetterstation geben. Verlangen Sie die gemessenen Reihen und die korrigierten. Probieren Sie es doch. Sie werden keine bekommen, weil es keine korrigierten gibt.
Herr Kowatsch….
„da wird überhaupt nichts erkannt und gelöscht. Sie werden mir auch keine einzige Wetterstation nennen können, wo dies geschehen ist. „
Homogenisierung ist sogar ein Standardverfahren. Offenbar ist Ihnen nicht klar, dass die Homogenisierung beim DWD nur in Berechnungen angewandt wird, um Klimaaussagen zu treffen. Die Daten im CDC-Portal sind Rohdaten, aber eben statistisch qualitätsgeprüft. Die Messdaten sind Rohdaten, Daten, die für Durchschnittstemperaturen mehrerer Messstationen verwendet werden, sind homogenisiert.
Keine Ahnung, was Sie da vor 20 Jahren runtergeladen haben…
Homogenisierungsverfahren werden dokumentiert und bei den jeweiligen Klimaberechnungen genannt.
Die USA hält das übrigens anders, da gibt es Roh- und Hom-Datenreihen für viele einzelne Messstationen, mit einem ähnlichen Verfahren homogenisiert wie beim DWD. Kostenlos. Schauen Sie doch mal da rein und finden Sie die Schwachstelle im Homogenisierungsverfahren. (noaa.gov).
“ Auch die Quelle für ihre Behauptung ist unseriös, da es sich um bezahlte und unseriöse EU-Beamte handelt, welche so schreiben müssen. Das ist deren Beruf. Ihre Quelle „copernicus“ ist eine Quelle der Voodoo-Wissenschaft.“
Dann fällt es Ihnen sicher nicht schwer, mir die genaue Stelle in der genannten Veröffentlichung zur Homogenisierung zu nennen, wo Ihrer Meinung nach der Fehler liegt!? Gerne auch einen wasserdichten Beweis, dass beim Schreiben ein Zwang vorlag.
“ Dazu bräuchte man eine Parallelstation, die noch am alten Standort weitermisst. Und die gibt es nicht, die wurde ja extra aufgelöst und am neuen wärmeren Standort aufgebaut.“
Falsch. Eine Parallelstation am gleichen Standort ist nicht nötig. Wir haben ein Messnetz, da fällt es statistisch auf, wenn sich eine Station anders verhält, als die umliegenden Stationen. Mit statistischen Mitteln kann man so sehr gut auf Plausibilität prüfen und neue Standorte plausibel in das Messnetz einfügen.
„Behauptung der Voodoo-Wissenschaft: Anfangs wäre für einige Monate parallel gemessen worden, wo man den Korrekturfaktor ermittelt hätte.“
Ich konnte nirgendwo so eine Behauptung finden (Quelle?). Es gibt einige Referenzstationen, wo verschiedene Verfahren verglichen werden. Diese existieren schon sehr lange und nicht nur für ein paar Monate. Dieses Wissen wird zur Homogenisierung verwendet. Es ist also nicht so, dass es irgendwo mal „mehrere Monate“ zwei Stationen gab. Und wenn würde die Homogenisierung wie gesagt auch ohne funktionieren.
„Es wurde also in die falsche Richtung homogenisiert.“
Woher wissen Sie, dass es die falsche Richtung ist?
Sie vergessen offenbar, dass für Klimaaussagen nicht Absolut- sondern Differenzwerte wichtig sind (Erwärmung, nicht T absolut). Dafür dürfen in erster Linie keine „Sprünge“ in den Datenreihen sein. Diese kann man mit statistischen Verfahren (und oft mit dem bloßen Auge) gut erkennen und homogenisieren.
Falls Sie nicht überzeugt sind von meinen Argumenten, würde ich Sie bitten, mir zu erklären, weshalb auch Satellitendaten einen Erwärmungstrend zeigen. Wärmeinseleffekt durch die ISS? Kleiner werdende Satellitenkästen? Mittlerweile dunkler gestrichen?
“ „Es wurde also in die falsche Richtung homogenisiert.“
Woher wissen Sie, dass es die falsche Richtung ist? „
Woher wissen Sie, dass es die richtige Richtung ist?, Glaube, oder?
Ich habe nie gesagt, dass ich es weiß.
Herr Kowatsch hat behauptet, dass er es weiß. Gründlicher lesen!!!
Woher weiß es Herr Kowatsch? Glaube?
Ist beim BOM in Australien nachgewiesen, die Scheinstationen in UK.
Überhaupt der Abbau oder das Verringern der Messstationen im Messnetz macht „Homogeniesieren“ viel einfacher. Weniger Augenschmerz.
Was denken sie? Schon mal die einzelnen Prüfungen von Homogenisierten Daten angesehen?
Ach so wird das gemacht. Wir malen die Straßen gerade in die Karte ein, und brauchen dann kein Lenkrad mehr.
Wenn da mal nicht das statistische Auge am Busch im Strassengraben hängen bleibt….
Frage, werden Satellitendaten auch homogenisiert?
Her Kowatsch sie schreuiben:
R. Böhm von der ZAMG war kein Klima-Alarmist, eher das Gegenteil.
Hier eine seiner Veröffentlichungen:
The early instrumental warm-bias: a solution for long central European temperature series 1760–2007
Vielen Dank für diesen Artikel, der unsere früheren Artikel zusammen mit Raimund Leistenschneider absolut bestätigt.
Es gab 3 wärmende Änderungen in den letzten 25 Jahren bei den DWD-Stationen
1)Die Änderung der Messmethoden,
2)die Abschaffung der Wetterhütte,
3) und die Standortänderungen, dieser muß jetzt ganztägig sonnenbeschienen sein
Diese 3 Bedingungen haben auch bei uns in Deutschland zu einer zusätzlichen Temperaturerhöhung geführt. Und wie im Artikel richtig steht, ist der Unterschied vor allem im Sommer besonders hoch.
Wir fassen diese wärmenden Veränderungen unter dem Begriff „Zunahme der Wärmeinseleffekte“ bei den Wetterstationen zusammen. Daneben gibt es auch noch eine schleichende Zunahme der WI-effekte durch Asphaltierung einst grüner Landschaft bei der Ausdehnung von Siedlungen und durch die ständig anhaltende Trockenlegung von Feldern, Wiesen und Wäldern.
Wie in unserem Jahresrückblick beschrieben und gezeichnet, taxieren wir bzw. Raimund Leistenschneider diese Zusatzmeßerwärmung auf 1,4 Grad seit 1881 bis heute ein.
Da bin ich mal gespannt, wie sich die „Fans“ vom DWD „fachlich“ winden …..
Herr Kowatsch sie schreiben:
Auch wenn sie dies etwas salopp formuliert haben (Die Sonne scheint ja nur tagsüber und das auch nicht einmal die Hälfte der der Tageszeit) verstehe ich doch Ihre Intention.
Allerdings wurde die Vorschrift zur Aufstellung meteorologischer Messungen vor über 40 Jahren vom VDI veröffentlicht und zuvor schon von der WMO.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Aufstellung der Messeinrichtungen nicht immer den Vorschriften entsprach. Auch hatten etliche Standorte einfach nicht die Möglichkeit, eine von Hindernissen freie Aufstellung (Abstand zum Hindernis mindestens 3xHindernishöhe AFAIR) zu gewährleisten. Die Station Freiburg (Heute Statdtstation FR) ist ein entsprechendes Beispiel.
Dennoch können Sie die Temperaturentwicklung seit den 1990er Jahren kaum auf den meist einmaligen Standortwechsel (Wetterhütte zu ventiliertem LAM 630) nicht als Ursache der steigenden Temperatur-Trendlinien festmachen. Das sollte eher als Temperatursprung bei den enizelnen Statione zu beobachten sein – wenn dies denn einen signifikanten Einfluss haben sollte.
Mfg
Ketterer
P.S. Sie verteidigen noch immer die mathematisch falsche Herleitung des WI von Herrn Leistenschneider?
Herr Ketterer
Mit Ihren Begründungen zum Standortwechsel haben Sie recht. Es wirkt höchstens einmal durch einen kleinen Sprung. Deshalb bedarf diese Aussage einer Ergänzung: „Dennoch können Sie die Temperaturentwicklung seit den 1990er Jahren nicht als Ursache der steigenden Temperatur-Trendlinien festmachen.“
Das tun wir auch nicht, der Standortwechsel ist nur einer von vielen Ursachen, die seit 1988 bei uns zur Ewärmung geführt haben. Die Frage ist nur, wie stark wirkt bzw. verzerrt der Standortwechsel zum „ganztägig sonnig tagsüber“ die Temperaturmessung nach wärmer.
Das weiß niemand von uns. Jedenfalls viel mehr wie die Wirkung der CO2-Zunahme seit 1988. Und dieser gestehen wir lediglich eine Wirkung in homöopathischen Dosen zu.
Deshalb sollte man diesen Faktor nach unserer Meinung aufzählend miterwähnen.
….taxieren wir bzw. Raimund Leistenschneider diese Zusatzmeßerwärmung auf 1,4 Grad seit 1881 bis heute ein.
Herr Kowatsch,
Ja, Ex cathedra, eine Begründung für den zeitlichen Verlauf der Korrekturen, die aus Ihrem Jahresrückblick beschrieben und gezeichnet rekonstruierbar sind (siehe Bild), haben Sie nie geliefert!
Warum endet die Kurve z.B. im Jahre 2024 nicht bei 0,7°C statt bei 1,4°C und warum ist sie in etwa parabolisch?
In dem Artikel ist zu lesen dass die Verkleinerung der Wetterhütten die Durchschnittstemperaturen über ein Jahr hinweg um 0,54 °C erhöht.
Das ist überhaupt nicht vergleichbar mit den 1,4°C, die Sie allein für 2024 ansetzen. Außerdem stellen die 0,54°C eine Parallelverschiebung der Temperaturachse dar nach der von jedem Messwert der gleiche Betrag von 0,54 °C abzuziehen wäre. Während in Ihrem Fall kein gleich bleibender Wert sondern stark steigende Beträge abgezogen werden je näher man an 2024 herankommt. Von Ihnen auch „Korrekturfaktoren“ genannt.
Also Beispiel:
2024 1,4°C
1980 etwa 0,7°C
1960 etwa 0,4°C
und als Mittelwert über die ganze „Leistenschneiderei“ ab1881 bis 2024 etwa 0,5 °C. Stimmt doch gut mit den 0,54°C des Artikels überein (Ironie).
M F G
P. Schwerdt
Das ist mir auch bei einer Wetterstation in Unterallgäu aufgefallen.
Die Geräte war nur durch ein Gartenzaun geschützt und lagen in der prallen Sonne. An dem Tag, als ich den Berg hochlief war es schon gegen 11 Uhr und wurde heiß. Eine freie Fläche, paar Häuser oder Ställe. Weiter hinten im Schatten war es merklich kühler.
Satellitendaten zeigen eine ähnliche Erwärmung und sollten nicht von denen von Ihnen genannten drei Bias-Gründen betroffen sein. Wie erklären Sie sich das?
Satellitendaten sind leider nur „Rechenkunstwerke“, Herr Englert, die haben die gleiche „Aussagekraft“ wie ein Infrarotthermometer in der Medizin ……
(Bin seit 51 Jahren Blutspender und „erschrecke“ seit einiger Zeit immer das Personal, dass an meiner Stirn mit Infrarotgedöns angeblich 37°C „mißt“, obwohl dort nur 33 – 34 °C herrschen … 🙂 )
Ihre Stirn kann ich leider nicht als überzeugenden wissenschaftlichen Gegenbeweis werten, tut mir Leid. Wie kommen Sie eigentlich zu Ihrem Vergleichswert von 33-34 °C?
Satellitendaten sind reale Messwerte und die Werte der Infrarotabstrahlung steigen. Erklärung? Wenn Sie das als Rechnerei sehen, können Sie mir sicher den Rechenfehler nennen?
Ganz einfach, Herr Englert, da Sie wohl von selbst nicht drauf kommen können, hier die Auflösung: SELBST MESSEN!
Ich habe ein relativ gutes Infrarot-Thermometer, welches die 33 – 34 °C „liefert“, an den Schläfen ist Temperatur etwas höher, die Stirn etwas niedriger.
Die Literatur gibt eine normale Spanne von 31 – 35 °C bei einem gesunden Menschen an, dazu kommen noch die prinzipiellen Meßunsicherheiten der berührungslosen Messung (die erst recht für Satelliten gelten!!!).
Die bei der Blutspende benutzten Teile arbeiten also mit einem Daueroffset und sind prizipiell noch unsicherer als die „Ohrthermometer“. Das Schlimme ist, dass das Personal nicht weiß, was es tut / nicht aufgeklärt worden ist …..
Dann sagen Sie also selbst, dass IR-Messung gut und präzise sein kann. Gut! Weshalb glauben Sie, dass in Satelliten billige, schlechte IR-Detektoren verbaut sind?
Selbst wenn, sollten selbst billige Geräte ja konstant messen, also wäre eine konstante Veränderung (zu wärmer) ja dennoch aussagekräftig.
Bisher konnten mir weder Sie noch Herr Kowatsch diese gemessene Erwärmung erklären.
Übrigens: Schonmal dran gedacht, dass IR-Fieberthermometer bewusst einen Korrekturfaktor haben könnten, der auf Körpertemp. umrechnet? Sonst könnten Leute, denen der Unterschied zwischen Haut- und Körpertemperatur nicht bewusst ist, die Körpertemperatur gefährlich unterschätzen.
(Hab ich jetzt nicht überprüft, fänd ich aber logisch…)
Nö, Englert, versuchen Sie bitte nicht, meine Aussagen zu verdrehen, dazu fehlt IHNEN ganz gewiß die fachliche Expertise!
IR-Temperaturmessung ist prinzipiell mit ziemlichen Unsicherheiten behaftet, was Ihnen nach Ihren „Ausführungen“ als blutiger Meßtechnik-Laie eher nicht geläufig sein dürfte, also mal lieber den „Schnabel“ halten.
Wie das bei den „Blutspendethermometern“ mit dem prinzipiellen Fehler „gelöst“ ist, hatte ich schon erläutert, können Sie etwa nicht lesen oder verstehen oder beides nicht?
Oh, da muss ich mich entschuldigen! Ich habe tatsächlich Ihren letzten Abschnitt überlesen, weil ich die Hoffnung aufgegeben hatte, dass da noch was Relevantes kommt.
Ich finde Ihr Beispiel mit Blutspende und Körpertemperatur allerdings ganz gut!
Nehmen wir mal an, bei ner groß angelegten Blutspende werden 10 Thermometer verwendet mit hohem Fehler von zB +/-2 °C. Es werden 1000 Leute gemessen. Sollte da nicht trotzdem im Mittel aller Messungen etwa 37 °C raus kommen? Messausreißer nach oben und unten. Stimmen Stimmen so weit zu?
Beim nächsten Termin ergibt der Mittelwert aller Messungen plötzlich 38 C, einen Termin später 38,5.
Natürlich ist es möglich, dass überdurchschnittlich viele Fieberthermometer plötzlich nur noch zu hoch messen, aber ich persönlich würde auf Grippewelle tippen. Sie nicht?
Und mit systematischen Fehler sind es 37 Grad C plus minus Fehler.
Ich frage mich, wie diese satelliten einen korrekten IR-wert messen können, wen doch das phöse CO² so viel davon zu erde zurück strahlt….
Mit IR-Messgeräten, die auf Sensoren mit pyroelektrischen Materialien basieren. Die IR-Strahlen (und nur die) lösen einen elektrischen Impuls im Sensor aus, der detektiert wird.
(Ihnen ist hoffentlich bewusst, dass CO2 die IR-Strahlung nicht vollständig absorbiert und dass CO2 nicht kälter macht.)
Da das geklärt ist, wie erklären Sie sich die konstante Zunahme der detektierten IR-Signale seit Messbeginn?
OH GOTT, Englert ….
… solcher Quatsch löst bei mir auch „Impusle“ aus, also, Englert“, gerne weiter so …. 😉
Bitte beim Thema bleiben und nicht triggern lassen.
Danke
Bitte nicht triggern, ihre Erklaerung wie ein Temperatursensor funktioniert war unbedarft.
Wenn die Satteliten mehr IR feststellen, liegt es sicher daran, das CO2 mehr strahlt und die Atmosphaere etwas mehr Waerme abgibt als vorher.
Die UAH Messreihe basiert nicht auf IR-Strahlung, Herr Schulz.
Herr Tengler und Herr Englert, sie können sich beruhigen…
MfG
Ketterer
Sie sind der erste der UAH anbringt.
Sind sie im richtigen Abschnitt?
Es war davon die Rede, dass via Satellit Erwärmung (flächendeckend) festgestellt wurde. Das ruft quasi nach UAH und Roy Spencer….
Ah, guter Hinweis. musste kurz schauen, UAH ist Mikrowellenmessung. Aber es gibt auch IR-Messreihen. Beide Methoden zeigen meines Wissens nach Erwärmung, oder? Wird immer schwerer das mit Messungenauigkeit zu erklären…
Danke, dass Sie sich um meine Nerven sorgen, aber da Herr Tengler bisher nicht wirklich Argumente oder Erklärungen vorbringen konnte, bin ich eigentlich ganz entspannt…
Herr Englert sie schreiben:
Bis auf wenige Ausnahmen ist das so bei Herrn Tengler. Hat echt ein Wissen und Erfahrung um Thermometer, aber wenn es dann konkret werden soll wird bei Ihm das Eis schnelll ziemlich dünn.
Er blökt nun mal lieber, als dass er argumnetiert.
Herr Tengler,
außer meinen Fingern kann man doch (fast) alle ‚Thermometer‘ (cum grano salis) als ‚Rechenkunstwerk‚ betrachten.
nur beim Schmelzkegel, Siede- und Gefrierpunkt fällt mir keinen Analogie zur ‚Rechnen‘ ein.
Aber ich bin sicher, Sie als T–Messexperte könne da noch weiterhelfen….
MfG
Ketterer
Ketterer, SIE dokumentieren mit solchen nachkarnevalistischen Äußerungen
Ihre „geistige xxxxxx“ bezüglich Messtechnik und Messverfahren
…. ich würde ja gerne auf einer anderen Basis helfen, …. aber IHNEN ist leider nicht mehr zu helfen … 😉
Ich könnte Ihnen ein paar fachlich sehr kompetente Anbieter von Grundkursen zur Temperaturmessung empfehlen, um Ihre Defizite zu beheben, (für Rechtschreibung und Grammatik auch ….. 😉 …)
…. (immer noch mit den Nachwirkungen des Aschermittwoch um diese Zeit zu tun???)) …. 😉
Herr Tengler,
Bitte übersetzen Sie mir Ihr „xxxxxx“
und lliefern dann noch eine Begründung, da ich zumindest keine wirklichen gravierende Fehler in meiner Bemerkung über ‚Thermometer‘ und deren ‚Rechnerei‘ sehe. Wenn sie mehr zu bieten haben als hohes Geblöke nur zu: it is your turn.
MfG
Ketterer
Naja, Ketterer, wie soll man gewisse offensichtliche „Defizite“ „beschönigend“ formulieren…..
Das xxxxx ist vom Admin geixt worden, eine mildere Übersetzung ist mir nicht möglich und Karneval ist vorbei ….
An diser Stelle nur mal soviel asl Umschreibung:
Ihre „Aufzählung“ (19. Februar 2026 15:58) zeugt vom „qualifizierten Nichtwissen“, Herr Ketterer …. 😉 ….
Also doch nur Geblöke
Sie setzen ‚gerechnet‘ ausgerechnet beim ersten Punkt in Klammern. Warum?
Ich sehe keine Klammern….
Naja, Anführungszeichen. Machen sie es ruhig schwer!
So ist klar was sie meinen.
Anführungszeichen weil es ja keine wirkliche Rechnerei ist. Messgeräte (digital) für Spannung/Stromstärke rechnen schon.
Also auch hier keine Ahnung …..
Das erste Muster von ind. Digitalthermometer für Pt100 der DDR (TWG) hatte einen ausgekügelten Analogteil und einen recht einfachen 3-stelligen AD-Wandler, der nicht gerechnet hat.
Ich selbst habe noch ein funktionierendes „DMM“ (Anführungszeichen, weil es nur Spannungen mißt) „herumstehen“ als Eigenentwicklung / Eigenbau aus den 80ern mit einem Spannungs-Frequenzwandler OHNE RECHNEREI. Die Industrie-DMM vor der Wende der ESDM31 – Reihe (Funkwerk Erfurt) mit bis zu 5,5 Stellen Auflösung: OHNE RECHNEREI …. (wie Sie es wohl meinen, Ketterer …. 😉 ) ….
Tengler (positiv ausgedrückt) sagt:
Was meine ich wohl, Tengler???