Cap Allon
Der Meteorologe Chris Martz hat die jährlichen Durchschnittstemperaturen für Washington, D.C. und vier nahegelegene ländliche/vorstädtische Stationen von 1901 bis 2024 grafisch dargestellt. Dabei zeigt sich eine deutliche Abweichung: In D.C. steigt die Temperatur stark, in den ländlichen Gebieten hingegen nicht.
Dies ist natürlich der städtische Wärmeinseleffekt (UHI). Martz weist jedoch auf einen weiteren wichtigen Punkt hin. Er vermutet, dass der größte UHI-Anstieg auftritt, wenn sich eine Station von einer Wildnislandschaft zu einer Gegend mit wenigen Einwohnern pro Quadratmeile entwickelt. Eine Handvoll Gebäude, ein kleines Straßennetz – diese Art der frühen Entwicklung erwärmt die lokale Umgebung spürbar, wird jedoch im paarweisen Homogenisierungs-Algorithmus der NOAA nicht berücksichtigt, der nur abrupte Stationswechsel und keine allmählichen Änderungen der Landnutzung berücksichtigt.
Der Atmosphärenwissenschaftler Wei Zhang fügt hinzu, dass es nicht auf die Größe der Stadt ankommt, sondern auf die Veränderung der umliegenden Landschaft.
Die langfristige Erwärmung der Erdoberfläche kann nicht nur durch Großstädte, sondern auch durch Tausende von sich still entwickelnden „ländlichen” Gebieten verstärkt werden, deren sich verändernde Landschaften in den offiziellen Aufzeichnungen als „Klima” und nicht als allmählich zunehmender Einfluss des Menschen behandelt werden.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkungen des Übersetzers: Dies ist natürlich eine Bestätigung der detaillierten Darstellungen von Kowatsch & Baritz. Diese beiden Autoren haben mir dazu Folgendes übermittelt:
Stefan Kämpfe und wir beide hatten das Thema vor 5 Jahren bereits bei EIKE angeschnitten, aber nur Washington DC mit Dale-Enterprise verglichen. Wir erhielten dasselbe Ergebnis. Die Station Washington liegt – so ich noch weiß – seit etwa 40 Jahren am neuen Groß-Flughafen und wächst mit diesem und der Einwohnerzunahme mit.
Die ländliche Dale-Enterprise liegt hier bei der Farm, allerdings wurde in den letzten 40 Jahren auch dazugebaut, z.B. der Highway in südlicher Nähe:
Es gibt aber nur ein Problem mit den verschiedenen Datensatz-Quellen. Die Datensätze unterscheiden sich doch deutlich. Außerdem verändert GISS seine Datensätze regelmäßig. Man kann im Vergleich daher allerhöchstens nur Tendenzen betrachten. Das kennt man jedoch bei GISS, die nennen das nachbearbeiten, bei uns in D heißt sowas homogenisieren. Bei uns wurden die letzten 20 Jahre aber hauptsächlich durch Umstellung der Stationen und neue Messmethoden erwärmt.
Hier noch ein paar GISS-Datensätze aus der Nähe von Dale Enterprise, u.a. Staunton Water:
Wobei der neueste Datensatz (orange) um 1,2 – 1,3 Grad höher liegt als der ältere (blau). Beide Datensätze stammen aus der gleichen Quelle GISS.




















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bei Oxidationsreaktionen wird CO2 , H2O und eben Energie = Wärme freigesetzt.
CO2 selbst trägt nicht zur Erwärmung bei , aber es ist Teil des Reaktionsergebnisses . Sozusagen ein guter Indikator dafür , dass Wärme freigesetzt wurde.
Erstaunlich ist es , dass 7 Milliarden mehr Menschen seit 1850 mit ihrer Lebenswelt den CO2-Gehalt der Atmosphäre kaum erhöht haben. Es muss folglich natürliche Kreisläufe geben, die CO2 erfolgreich absorbieren
Herr Kowatsch verweisst auf standartisierte Versuche in der Physik hin. Welche Versuche sprechen Ihrer Meinung nach dafür, dass atm. CO2 Wärme emittiert ?.
Im Mittelalter hatten wir eine Wärmeperiode. Wein konnte in Norddeutschland angebaut werden. Gegen Ende des Mittelalters wurde es kälter, die kleine Eiszeit begann.
Aufgrund natürlicher KLimaänderungen wurde es nun wieder wärmer, bei uns in Mitteleuropa so richtig erst seit 1987/88, also vor knapp 40 Jahren, aber hauptsächlich nur im Sommer und tagsüber.
Und der Mensch ist beteiligt und somit Mitverursacher der sommerlichen Ewärmung tagsüber, denn die Wärmeinseleffekte wirken im Sommer auf die gesamte Deutschlandfläche. Deren erwärmende Wirkung ist im Sommer und tagsüber am größten.
Die Herbsterwärmung setzte erst 1988/99 ein. Der Grund ist die Erwärmung der Nordpolarbereiches, die kurz vor der Jahrtausenwende begann und im Herbst auch auf Mitteleuropa erwärmend wirkt. Warum besonders im Herbst muß noch festgestellt werden.
CO2 erwärmt gar nichts oder nichts messbares. Das sagen nicht wir; sondern der Deutsche Wetterdienst sagt das mit seinen Temperaturreihen.
Richtigstellung: Muss natütlich 1998/99 sein
Herr Kowatsch, sie schreiben:
Nur weil Sie in Hüttlingen in einem trockenen Sommer schon einmal eine braune Wiese gesehen haben, beweist dies nicht ihre (private) Wäreminseltheorie.
MfG
Ketterer
Herr Ketterer: Im Zitat fehlt das Wörtchen „tagsüber“. Das steht nämlich im Folgesatz.
In vielen Artikeln mit Grafiken, Bildern und Feldversuchen haben wir diese Erkenntnis schon unterstrichen. Aufgrund ihrer ungläubigen Nebelkerzen-Kommentare wurden Sie von uns u.a. aufgefordert
1) Selbst Freilandfeldversuche durchzuführen, und nachzuprüfen
2) Endlich selbst im Natur/ und Umweltschutz tätig zu werden, um die wärmenden Landschaftsveränderungen über Jahrzehnte sich ins Bewußtsein reinzuholen. Ich blicke auf 50 Jahre aktive und unbezahlte Naturschutzarbeit zurück
3) Grafiken vergleichen zwischen ländlichen Wetter-Stationen und städtischen und zwar den Sommer und tagsüber. Die ländlichen haben im Sommer seit 1988 tagsüber (erfaßt durch T-max) dieselben Steigungen wie die städtischen, nur nachts unterscheiden sie sich gewaltig.
z.B. Nürnberg u. N.Netzstall. Die Tagestemperaturen haben bei beiden Stationen eine Steigung von 0,7 Grad/Jahrzent seit 1988, ebenso bei München/Stadtmitte und Holzkirchen.
Natürlich werden diese Zeilen bei Ihnen erneut nichts bewirken. Sie sind Anhänger des Geschäftsmodells Klimahysterie. Aber sagen Sie uns endlich, wieviel Sie an Weihnachten spenden werden, um sich von ihrem persönlichen CO2-Fußabdruck frei zu kaufen, z.B. hier https://klima-kollekte.de/co2-rechner. Sie müssen doch ständig ein ganz schlechtes Gewissen haben, weil Sie persönlich an der Klimaüberhitzung der Erde beteiligt sind.
Sie erhalten von den Kirchen ein Zertifikat, das zugleich als Steuernachweis beim Finanzamt dient. Wäre schön, wenn Sie dieses CO2-Ablaßzertifikat hier als Beweis ihrer Ehrlichkeit einstellen würden.
Und auch die anderen CO2-Erwärmungsgläubigen wie Ebel, Schwerdt, Kosch, Frölich, Kraus, Kwass, Björn, usw. können sich von ihrer persönlichen CO2-Mitschuld freikaufen, aber auch durch Sonderspenden können Treibhausgläubige mithelfen, die Welt zu retten.
Das Klimakonsortium der Kirchen schreibt:
„Unsere Bankverbindung bei der Bank für Kirche und Diakonie eG lautet: IBAN: DE31 3506 0190 1014 3650 16, BIC: GENODED1DKD.“
Freedom for CO2 instead of false accusations ; Freispruch für CO2 ( Dr. Wolfgang Thüne ) !!!
Freedom for H2O instead of false accusations.
Freispruch für H2O.
Lachgas N20 for everyone. 😉
🌊❄️💧🧊 💦 N2O : be carefully
Fazit : Gegenmassnahmen zu Wärmeinseln , wo es nötig ist , ansonsten die Erwärmung genießen.
Was halten Sie davon, Wärmeinseln (UHI) die Energiezufuhr zu verweigern?
Ich frage für eine Freundin.
Herr Hufenbach, würde mich interessieren wie das geht. Machen Sie doch Vorschläge, die einigermaßen passabel für den Sommer und tagsüber sind.
Eine Möglichkeit könnte sein, die CO2 Emissionen in den Wärmeinseln zu reduzieren.
Ist dieser Vorschlag Ihr Ernst? oder nur eine Gaudiaussage?.
Falls doch ihr Ernst: Fangen Sie als erster damit an und erzählen Sie uns, wieviel Sie gespendet haben zu Weihnachten, um sich von ihrem persönlichen Fußabdruck frei zu kaufen, hier ist die Kirchenadresse für die persöniche CO2-Fußabdrucksspende: https://klima-kollekte.de/co2-rechner.
Dumm sein war noch nie billig.
Was haben meine Spenden mit Wärmeinseln zu tun? Oder deren hohen CO2 Emissionen?
Wärmeinseln haben eine höhere Temperatur als ringsum, das liegt an der Trockenlegung und Asphaltierung der einst grünen Landschaft.
Wenn Sie etwas gegen die allgemeine CO2-Zunahme unternehmen möchten, weil Sie irrtümlich glauben, es würde in den Wärmeinseln und auch sonst in der grünen Fläche mit weniger CO2 dann kälter, dann gehen Sie endlich mit gutem Beispiel voran. Erklären Sie, wieviel Sie gespendet haben gegen ihren eigenen CO2-Fußabdruck.
Es liegt auch am CO2. Ich erinnere an Ihren selbst durchgeführten eigenen experimentellen Nachweis:
https://www.wetterwarte-sued.com/v_1_0/statistiken/wetterstationen_region/wetterglas/WG_47_extrablatt.PDF
Herr Kwass, ich habe fünf Jahre lang solche Versuche in unzähligen Variationen durchgeführt, in der Lehrerfortbildung und im naturwissenschaftlichen Unterricht. Danke für die Bestätigung durch den link
Natürlich gibt es die Absorption/Emission im IR-bereich. Im Artikel steht ausdrücklich, dass mit CO2-Konzentrationen über 50%CO2 im Vergleich zu Luft gearbeitet wurde. Oftmals sogar mit 100% CO2 im Vergleich zu Luft. Erg: Im Klimasensitivitätsbereich gibt es überhaupt keine Temperatur-Unterschiede bei den Aufheizzeiten, nur Unterschiede durch Messfehler.
Bei so hohen Konzentrationen wie im Versuch beschrieben treten Unterschiede im Aufheizverhalten auf, weil man unterschiedliche Gase mit unterschiedlichen Eigenschaften IR-bestrahlend aufheizt.
Übrigens war ich damals als Mitglied in allen deutschen Umweltverbänden noch selbst der Überzeugung, dass es die Treibhauserwärmung geben muss und ich wollte Sie in einfachen Versuchen beweisen.
Mir kamen immer mehr Zweifel, weil im Klimasensitivitätsbereich bei CO2-Verdopplung gegenüber Luft überhaupt nichts erwärmendes feststellbar war. Sie können auch ein Gemisch aus N2/O2 nehmen, also ohne die 0,04% CO2 und mit 0,08%, 0,12% usw. vergleichen. Dabei müßte bei derartigen Versuchsreihen doch wenigstens der natürliche Treibhauseffekt von 33 Grad bestätigt werden.
Nichts. Versuchen Sie es selbst
Sie haben ja auch einen Erlenmeyerkolben aus Borosilikatglas verwendet. Dieses absorbiert einen Großteil ihres IR Strahlers… Kein Wunder, dass Sie dann nur bei hohen Konzentrationen einen Effekt messen konnten. Fakt ist und bleibt aber: Sie HABEN ihn gemessen!
Holz im Wald verbrennen?
Feldgefechte anstatt Haeuserkampf?
Teslas nur auf dem Land anzuenden?
Familiengroesse reduzieren?
Entvoelkerung?
Stadtflucht?
Machen sie Vorschlaege!
Zu wieviel %
sollte Ihrer Meinung nach die Energiezufuhr verweigert werden ?
Quelle Sonne : wie ???
Quelle Chem. Reaktion :: gar keine Oxidationen mehr ?? Dann müsste die Zeit angehalten werden ; sozusagen ein „Dornröschenschlaf“ für alle Chemischen Reaktionen .
In welcher Matrix wäre dies möglich ? Für welchen Zeitraum oder nur als Gedankenexperiment XXXL ?
Welche naturwissenschaftlichen Kenntnisse hat Ihre Freundin ???
Frage an die KI :
Wenn festgestellt würde , dass CO2 nur ein Begleitstoff exothermer Reaktionen ist , was würde dies für das Konzept der Wärmeinseln bedeuten ?
Antwort KI :
Wenn CO2 keine Auswirkung auf die globale Erdtemperatur hätte und nur ein Begleitstoff exothermer Reaktionen wäre, würde das die gesamte Klimawissenschaft und das Verständnis der städtischen Wärmeinseln (Urban Heat Island Effect, UHI) radikal ändern: Der
anthropogene Treibhauseffekt entfiele, CO2 würde als nicht klimawirksam betrachtet, und die UHI-Wirkung bliebe bestehen, da diese primär von lokalen Faktoren wie verdichteter Bebauung, weniger Vegetation und der Speicherung von Wärme durch Baumaterialien abhängt, nicht vom globalen CO2-Gehalt. Der Fokus der Klimaforschung würde sich komplett verschieben.
Auswirkungen auf das globale Klima
Entfall des Treibhauseffekts durch CO2: Die Annahme, dass CO2 als Treibhausgas Wärme einfängt und die Erde erwärmt, wäre falsch. Der natürliche Treibhauseffekt, der die Erde bewohnbar macht, müsste dann hauptsächlich durch Wasserdampf erklärt werden, was aber die globale Erwärmung durch menschliche Aktivitäten nicht erklären würde.
Keine globale Erwärmung: Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur seit der Industrialisierung wäre nicht durch CO2-Emissionen verursacht. Die Suche nach anderen Treibern für die Erwärmung würde intensiviert.
Auswirkungen auf das Konzept der städtischen Wärmeinseln (UHI)
UHI bleibt bestehen: Das Konzept der städtischen Wärmeinseln ist eine lokale meteorologische Erscheinung. Die Wärme wird in der Stadt gespeichert und nicht an die Atmosphäre abgegeben.
Unabhängigkeit von CO2-Niveau: Die UHI-Wirkung (höhere Temperaturen in Städten als im Umland) würde weiterhin existieren, da sie durch Baustoffe (Asphalt, Beton) und die geringere Verdunstung durch fehlende Vegetation verursacht wird, nicht durch CO2-Konzentrationen.
Fokus auf lokale Lösungen: Die Maßnahmen zur Minderung von UHI (mehr Grünflächen, kühlere Oberflächen, Dachbegrünungen) blieben relevant, da sie direkt die lokale Wärmespeicherung angehen.
Fazit
Die Annahme würde die Klimawissenschaft revolutionieren. Die städtischen Wärmeinseln wären als eigenständiges, lokales Phänomen weiterhin relevant, aber der globale CO2-Zusammenhang wäre zerstört. Die aktuelle Klimaforschung würde sich auf andere Prozesse konzentrieren, da die Hauptursache der aktuellen Erwärmung (anthropogener Treibhauseffekt durch CO2) widerlegt .
Ende KI
Vielleicht hilft dieses statement der KI die lokal vorhandenen WÄRMEINSELN genauer zu betrachten : ist eine Temperaturerhöhung an dieser Stelle nützlich oder schädlich ?
Der Sinn und der Zweck einer durchschnittlichen Globalen ( Einheits-) Temperatur wird ja bereits von vielen Menschen angezweifelt.
Die Idee Lösungen im lokalen Umfeld zu suchen , bietet die Chance nach massgeschneiderten Lösungen vor Ort zu suchen , statt immer nur das CO2-Mantra herunter zu beten :
CO2 verringern .
Statt „tausend Mal das CO2-Mantra „gehört , könnte nun ein Perspektivenwechsel für einen „artgerechten“ Umgang mit exothermen Wärmequellen geben.
Danke an Herrn Kowatsch und Herrn Barritz für ihren Einsatz. Das Konzept der Wärmeinseln ist physikalisch in sich stimmig. Und lenkt Gelder und Kräfte in eine m.E. sinnvolle Richtung , weil präzise an nachhaltigen Lösungen gearbeitet werden könnte.
Landschaftsökologen durften sich in meiner universitären Ausbildung noch mit Tagesgängen der Temperaturen über diversen Substraten beschäftigen (z.B. s.Abb.) und haben nie ein Problem gehabt den UHI- Effekt als klimarelevant zu begreifen. Sehr schade ist es, wenn Schüler heute nicht mehr Geländepraktika machen (müssen), wo sie vergleichbare Daten erheben und auswerten, vielleicht in Verbindung mit phänologischen Feldstudien. In meiner Jugend waren das noch Events – nicht nur freitags grins! Es wurden und werden in den Schulen oft nur noch modellierbare bzw. modellierte Fragen und Antworten gesucht und in der Literatur gefunden. Mich wundert es nicht, wenn der Forstwissenschaftler Andreas Schulte dann gerne seine Erkenntnis formuliert: if ideology is master, you reach desaster faster! Ob KI dem ein Ende setzt?
Eine sog. KI, die von einer globalen Erdtemperatur spricht, kann keine KI sein, da sie sich einfach nur von den Dümmsten dieser Welt etwas abgeguckt hat, was es gar nicht gibt.
Wer sich auf die sog. KI verlässt, hat sein eigenes Gehirn mit echten Denkprozessen aufgegeben.
Vielleicht ist das der Weg zur Reduzierung der Weltbevölkerung und damit ganz im Sinne vieler Politiker, deren Denken über KI nicht hinauskommt.
Natürlich wissen sie, dass dann die Steuereinnahmen sinken, aber das kann man ja per Gesetz durch eine entsprechende Erhöhung wieder ausgleichen.
Am Ende haben sie dann gang, ganz viele Steuern, aber keinen mehr, der das produziert, was man für das Leben so braucht.
Das sind doch einmal überschaubare Eigenschaften, die auch grüne Politiker verstehen könnten.
Gerne, ich überlege – wie die KI – ob es auch mit temporärer Erwärmung zu tun hat?
Man könnte diese These systematisch weiterentwickeln. Sie haben schon die Grundannahme formuliert: CO₂ ist nur ein Begleitstoff exothermer Reaktionen und nicht klimawirksam. Daraus können wir mit EIKE eine Art alternatives Klimamodell ableiten.
Theoretische Grundlagen; Neue Definition von Treibhausgasen: Wenn CO₂ nicht klimawirksam ist, müsste man die Rolle von Wasserdampf, Methan und anderen Gasen neu bewerten. Exotherme Reaktionen als Haupttreiber: Wärme entsteht direkt durch Energieumwandlungen (Verbrennung, industrielle Prozesse, Stromerzeugung). Die Frage wäre: Wie viel dieser Wärme bleibt lokal, wie viel verteilt sich global? Strahlungsbilanz der Erde: Man müsste erklären, warum die Erde sich erwärmt, ohne CO₂ als Treiber. Eventuell durch direkte Wärmeeinträge und veränderte Reflexion (Albedo).
Globale Klimafolgen; Keine CO₂-Politik: Klimaschutz würde nicht mehr auf Emissionsreduktion beruhen, sondern auf Wärmefluss-Management.
Neue Forschungsrichtungen: Statt CO₂-Messungen würde man Energiemengen aus exothermen Quellen bilanzieren.
Frage nach der globalen Durchschnittstemperatur: Wenn diese Größe ohnehin fragwürdig ist, könnte man stärker auf regionale Klimadaten und Energieflüsse schauen.
Lokale Phänomene (Urban Heat Islands); UHI als Modellfall: Städte sind Miniatur-Labore für Wärmeflüsse. Sie zeigen, wie direkte Energieeinträge und Materialeigenschaften das Klima lokal verändern. Praktische Maßnahmen: Begrünung, reflektierende Oberflächen, Wasserflächen, intelligente Stadtplanung – alles unabhängig von CO₂. Nützlich vs. schädlich: Lokale Temperaturerhöhungen könnten Vorteile (z. B. weniger Heizbedarf im Winter) und Nachteile (Hitzestress im Sommer) haben. Man müsste differenzieren.
Philosophische und gesellschaftliche Dimension; Perspektivenwechsel: Weg vom „CO₂-Mantra“ hin zu einem energetischen Realismus: Wo entsteht Wärme, wie wirkt sie lokal? Politische Implikationen: Klimapolitik würde sich von globalen Emissionszielen hin zu lokalen Anpassungsstrategien verschieben. Neue Narrative: Statt Dekarbonisierung würde man über Wärmefluss-Optimierung sprechen.
Temporäre Erwärmung in ihrem alternativen Klimamodell müsste auch berücksichtigt werden. Wenn wir CO₂ als nicht klimawirksam ansetzen, rückt auch temporäre Erwärmung – also zeitlich begrenzte Wärmeanstiege durch direkte Energieflüsse und Speicherprozesse – ins Zentrum.
Also,
Ich habe mal Berechnungen angestellt zur Erhöhung der Temperatur aus der Abwärme der weltweiten Verbrennungsprozesse. Zusätzlich der Abwärme aus Kernenergie Anlagen.
Dabei habe ich eine Erhöhung der Temperatur der Luft von 0,5 K ermittelt in der Atmosphäre bis 10 km Höhe, über einen Zeitraum von etwa 9 Jahren : unter der Voraussetzung, dass die Wärme in der Atmosphäre als geschlossen adiabatschen System verbleibt.
: zumindest brauchbar als Hausnummer zur Abschätzung einer Erwärmung durch verbrennungsprozesse, wie ich finde.
Danke für die Grobabschätzung. Man sieht, dass die weltweiten anthropogenen Verbrennungsprozesse tatsächlich zu höheren Temperaturen führen. Natürlich erklären diese nicht die gesamte Temperaturzunahme seit 1987/88 in Mitteleuropa.
Wenn man die Wärme künstlich im System „einsperrt“, übertreibt man bewusst, um ein Gefühl für die Größenordnung zu bekommen – als Denkexperiment okay. Aber im realen Klimasystem wird diese Abwärme recht schnell wieder abgestrahlt. Das sehe ich so. Die entscheidende Frage ist also: Nicht „wie warm würde es, wenn das drin bliebe?“, sondern „Wie stark verändert Abwärme wirklich den stationären Energiefluss des Systems?“
Naja, „eingesperrt“ bleibt es ja schon ein wenig. Denn es ist ja hauptsächlich der Stickstoff, der erwärmt wird, und dieser ist ja meines Wissens sehr träge in Sachen Temperatur, also Wärme Abgabe.
Wärmefluss-Optimierung würde veränderte technologische Strategien bewirken .
Einige Strategien könnten ev. sogar aus der CO2-Reduktionszeit übernommen werden .
Der Umgang mit Abwärme , die bislang ungenutzt blieb , zeigt neue Perspektiven auf. Danke , dass Sie sich soviele Gedanken gemacht haben Herr Horn.
…Der Atmosphärenwissenschaftler Wei Zhang fügt hinzu, dass es nicht auf die Größe der Stadt ankommt, sondern auf die Veränderung der umliegenden Landschaft…
Richtig, in Großstädten ist der UHI-effekt weitgehend ausgereizt, er steigt nur noch schwach, weil die Außenbereiche, Herr Kämfpe sagt gerne „Speckgürtel“ sich stark entwickeln.
Und dazu gehört: Im Speckgürtel selbst steigt der WI-effekt viel stärker als in der Innenstadt. Aber in der Innenstadt ist es trotzdem noch wärmer, der Speckgürtel holt nur auf. Überholen ist wahrscheinlich nicht möglich. Wir haben diese Tatsache immer wieder in diversen Artikeln anhand von Grafikvergleichen gezeigt.
Keinesfalls soll hiermit der Wärmeinseleffekt in Frage gestellt werden. Allerdings möchte ich darauf aufmerksam machen, daß es auch ohne diesen Effekt an einigen Orten dieses Planeten die Tendenz zu steigenden Lufttemperaturen gibt. Als Beispiel hier die Wetterwarte Brocken. Zwischen den 1930er Jahren (Errichtung des Stationsgebäudes) und den 2010er Jahren (Umstellung der Meßtechnik) gab es keine wesentlichen Veränderungen, vom Wegfall der Grenzbefestigungsanlagen ab 1990 mal abgesehen.
Es bleibt also weiterhin spannend, wie die Planetenbewegungen um die Sonne deren Aktivitätszyklen beeinflussen, wie die Sonnenaktivität die Witterung auf der Erde beeinflußt, ob die Klimawandeljünger aus ihren Treibhausgas-Geschichten ohne Gesichtsverlust herauskommen usw.
Danke für den Hinweis,
Herr Nitschke, Sie haben auch teilweise recht. Bloß, der Brocken liegt nicht in Nordamerika. Der Brocken zeigt die typische mitteleuropäische Entwicklung mit dem Temperatuarsprung 1987 auf 1988 und anschließender Weitererwärmung. Das gabs in Nordamerika nicht und deshalb kann man bei den Stationen dort den WI-anteil viel besser bestimmen.
Auf die schnelle: Ohne WI-anteil haben die Wetterstation der USA keine/kaum Ewärmung, und bei anderen Stationen wie Washington ist die Steigung der Trendgerade zugleich der WI-anteil
Zum Brocken: Doch, der Berg hat nach unserer Definition einen WI-anteil, und zwar:
1) Es handelt sich um ein Trockenplateau und wie alle Anhöhen und Landschaftskuppen wurde diese in den letzten Jahrzehnten trockener. Da die Sonnenstunden zugenommen haben seit 1988 sind besonders tagsüber im Sommer die Temperaturen stark angestiegen. Dazu kommt die starke Zunahme der Sommerbesucher seit 1991, auch tagsüber.
2) Im Winter entfällt diese Steppenwirkung, zudem viel weniger Besucher. Deshalb haben die Winter auf dem Brocken seit 1988 überhaupt keine Erwärmung!!(ebene Trendlinie der Temperaturgeraden seit 1988)
2) Änderung der Messeinrichtungen, allerdings stand die alte Wetterhütte wohl auch früher schon ganztägig in der Sonne.
Herr Kowatsc, warum schreiben sie so einen Schmonzes:
Bei mehr als 200l/qm² in den Sommermonaten kann man wohl kaum von einem Trockenplateau sprechen.
Sehr geehrter Herr Kämpfe,
viel zu viele Diagramme, die sich rundum mit dem erfundenen Thema Klimawandel oder gar Klimakrise befassen, zeigen die Entwicklung sog. mittlerer Temperaturen oder gar Globaltemperaturen, die es physikalisch gar nicht geben kann (intensive Größen Temperatur kann und darf man nicht mitteln), wobei die so publizierten Diagramme leider einen grundlegenden Fehler aufweisen, die die Klimasekte in ihrem Irrglauben völlig unnötig begünstigt.
Der Mangel der Abbildung „WI-Erwärmung in Washington 1981-2020“ liegt in der für die Änderung energetischer Zustände vorbehaltenen Vokabel „Erwärmung“. Das Bild zeigt jedoch keine Erwärmung (Energie) in Ws oder Joule, sondern einzig Temperatur-Änderungen, auch wenn deren Bildung und Zustandekommen physikalisch gesehen unsinnig ist.
Ob dennoch eine richtig mit „WI-Temperatur-Änderung“ bezeichnete Größe auch eine „WI-Wärme-Änderung“ zur Folge hat, ist damit ungeklärt. Wegen unterschiedlicher Bezüge der einzelnen gemittelten Temperaturen zu den Wärme führenden darunter befindlichen Massen kann dies keinesfalls aus gemittelten Temperaturen abgeleitet oder gefolgert werden. Ein bebautes großes Gebiet ist alles andere als ein gleich großer Wassertopf mit darin befindlichem homogenen Wasser mit klar beschriebener Masse und thermischen Eigenschaften.
Es ist schwer genug, die Klimasekte mit ihren auf ihre persönlichen Vorteile bedachten Anführern bar jeglichen Verständnisses zu einer Einsicht zu bewegen, saubere und exakte Terminologie könnte aber eine Hilfe sein, die von „Klima-Erwärmung“ schmarotzenden Sektenmitglieder als das darzustellen, was sie wirklich sind:
Betrüger!