Ottawa, Kanada, 28. März 2012: „Earth Hour ist ein weiteres Symptom dafür, wie Klimaaktivisten die Umweltbewegung gekapert haben”, sagt Tom Harris, geschäftsführender Direktor der International Climate Science Coalition (ICSC) mit seinem Hauptquartier in Ottawa, Kanada. „Die meisten Menschen machen sich gar nicht klar, dass sie keineswegs einen wissenschaftlich fundierten Umweltschutz betreiben, wenn sie am 31. März für sechzig Minuten das Licht ausschalten. Teilnehmer an der Earth Hour werden unbewusst zu Helfern, die bedrohlichsten wissenschaftlichen Falschmeldungen in der Geschichte zu fördern – den Gedanken nämlich, dass die CO2-Emissionen durch menschliche Aktivitäten dafür bekannt sind, eine gefährliche globale Erwärmung und andere problematische Klimaänderungen auszulösen“.

Der wissenschaftliche Chefberater des ICSC, Professor Bob Carter von der James Cook University in Queensland, Australien, und Autor des Bestsellers “Climate: the Counter Consensus” erklärte: „Die Wissenschaft steht immer noch in der Pflicht, eindeutige Beweise vorzulegen, dass eine problematische oder auch nur messbare, vom Menschen verursachte globale Erwärmung überhaupt stattfindet. Die Hypothese der gefährlichen anthropogenen Klimaänderung basiert ausschließlich auf Computermodellen, die wiederholt in der realen Welt versagt haben“.

Das Gründungsmitglied der ICSC und deren strategischer Berater Terry Dunleavy sagt: „Es ist wichtig, Energie nicht zu verschwenden und sie so ökonomisch wie möglich zu erzeugen, sowohl hinsichtlich der Kosten als auch hinsichtlich der Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Das wären die richtigen Gründe für Massengebaren wie Earth Hour. Allerdings ist es ein Fehler, solche Initiativen mit dem Slogan ‚rettet den Planeten’ durch die Reduktion von CO2-Emissionen voranzutreiben, wenn so viele qualifizierte Wissenschaftler die Hypothese der aus menschlichem CO2 herrührenden gefährlichen globalen Erwärmung nicht unterstützen. Sollte die Öffentlichkeit irgendwann merken, dass sie hinsichtlich der Gründe für Earth Hour in die Irre geführt worden ist, werden sich viele der guten Absichten hinsichtlich eines konstruktiven Verhaltens in Luft auflösen“.

In seiner Unterstützung für Earth Hour beteuert der Generalsekretär der UN Ban Ki Moon: „Wir machen das (das Licht ausschalten) in Solidarität mit den Männern, Frauen und Kindern, 20% der Menschheit, die keinen Zugang zu Elektrizität haben!“

„Falls wir wirklich unsere Solidarität mit jenen zeigen wollen, die keinen Zugang zu ausreichender Energieversorgung haben, müssen wir wirklich fühlen, was sie fühlen, und nicht nur ein paar Lampen ausschalten“, sagt der Energieberater der ICSC, Bryan Leyland in Auckland, Neuseeland. „‚Earth Hour’ sollte umbenannt werden in ‚Energy Hour’, und die Einwohner sollten ermutigt werden, 60 Minuten lang so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen, so dass sie ein Gefühl dafür bekommen, wie es in Gesellschaften ohne ausreichende Energie wirklich zugeht. Denn genau darauf steuern wir zu, wenn die Regierungen weiterhin zu den Klimaaktivisten schielen und versuchen, eine zuverlässige und grundlastfähige Energieversorgung durch teure, zeitweilige und diffuse Energiequellen zu ersetzen wie Wind und solar“.

„Klimaaktivisten werden zweifellos wieder einmal die Teilnahme der Öffentlichkeit an Earth Hour als verbreitete Unterstützung werten, die Klimaänderung zu bekämpfen“, prognostiziert Professor Ole Humlum vom Institute of Geosciences, University of Oslo, Norwegen, und Autor der populären klimawissenschaftlichen Site http://www.climate4you.com/. „Einige Kommentatoren hier haben schon vorgeschlagen, als Gegner der angeblichen Klimabedrohung so viel Energie wie möglich zu verbrauchen. Es wäre viel konstruktiver, den Namen und das Ziel zu ändern, um den Realitäten der Wissenschaft und der Welt, in der wir tatsächlich leben, Rechnung zu tragen.

Die Bezeichnung Energy Hour würde den Zeittest bestehen. Earth Hour basierend auf fehlgeleiteten Ängsten vor einer Klimaänderung würde das nicht tun“.

Link: http://www.climatescienceinternational.org/index.php?option=com_content&view=article&id=662

Übersetzt von Chris Frey EIKE