Autor: Chris Frey

Kältereport Nr. 9

Einführung des Übersetzers: Und schon wieder gibt es reichlich Stoff für einen solchen Report! Schauen wir mal, wie lange das noch so geht. Nach wie vor finde ich in den MSM nichts Entsprechendes bzgl. Warm-Ereignissen, auch nichts über die Hitzewelle in Ost- und Nordosteuropa – die aber wohl in der nächsten Woche zu Ende geht.
Hauptquellen für diesen Report sind nach wie vor die Websites iceagenow.info und electroverse.net sowie der deutsch-sprachige Blog wobleibtdieglobaleerwärmung,wordpress.com.
Ende Einführung

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Fakten-Check der von Steven Koonins Kritikern genannten „Fakten“

Andy May
Das Wall Street Journal (WSJ) veröffentlichte eine Rezension von Steven Koonins neuem Buch „unsettled“ am 25. April, etwas mehr als eine Woche bevor es in den Verkauf ging. Ein Blog namens „Climate Feedback“ veröffentlichte einen „Faktencheck“ der Buchbesprechung am 3. Mai, dem Tag vor dem Erscheinen des Buches. Dieser sogenannte „„Fakten-Check““ wurde von Facebook benutzt, um zu versuchen, die WSJ-Rezension und das Buch selbst zu diskreditieren, wann immer ein Beitrag auf die Buchbesprechung verlinkte.

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Antwort auf eine Rezension der Arbeit von Seim und Olsen: „Der Einfluss von IR-Absorption und Rück-Streu­strahlung von CO2

Thorstein Seim und Borgar T. Olsen
Eine Überprüfung unserer Studie wurde von Kevin Kilty bei WattsUpWithThatdurchgeführt. Sie ist hier zu finden. Die Kritik des Rezensenten an dem Papier wurde in 3 Punkten zusammengefasst:
1. Die Konstruktion, Kalibrierung und Verwendung der IR-Sensoren.
2. Die Berechnung der Energiebilanz, die nach Energielecks sucht, aber keine finden kann, um das Null-Ergebnis zu erklären.
3. Die vielen expliziten und impliziten Verwendungen der Stefan-Boltzmann-Formel, die fehlerhaft sind und die nicht den Treibhauseffekt, sondern das Nullergebnis hier in Frage stellen.
Wir werden versuchen, auf seine Kritik zu antworten und mehr der von ihm geforderten experimentellen Details hinzuzufügen. Aber lassen Sie uns zunächst eine Zusammenfassung des Experiments zu machen.

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Das bislang eher kühle Jahr 2021 in Deutschland – Hintergründe und weitere Aussichten

Tendenz zu weiterhin eher verhaltenen Temperaturen
Stefan Kämpfe

Wie alle Bauern-Regeln, so hat auch die Regel „Wie’s im April und Maien war, so zeigt sich dann auch der Rest vom Jahr“ zumindest einen wahren Kern. Sie lässt also für Sommer und Herbst 2021 nicht gerade übermäßige Hitze erwarten, doch zeichnete sich die bisherige Jahreswitterung durch enorme, räumlich-zeitliche Temperaturkontraste aus, welche den anhaltenden Zirkulationsstörungen (viel zu seltene Westwetterlagen) geschuldet waren. Müssen wir uns auf weitere Häufungen derartiger Wetterkapriolen einstellen? Zumindest die Ernte-Aussichten sind in diesem Jahr aber recht gut.

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Unsinn vom Nordatlantik

Alan Longhurst
„Noch nie in 1000 Jahren war die atlantische meridionale Umwälzzirkulation (AMOC), auch bekannt als das Golfstromsystem, so schwach wie in den letzten Jahrzehnten“.
Diese Mitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) wurde kürzlich in meiner Morgenzeitung in Frankreich (und in Dutzenden anderen anderswo) als Ergebnis des anthropogenen „rechauffment climatique“ betitelt. Es wurde gewarnt, dass zu den Folgen auch strengere Winter für uns hier in Europa gehören würden.[1] Wer immer das geschrieben hat, kann das alte Sprichwort, dass es der Golfstrom ist, der Westeuropa ein angenehmes maritimes Klima beschert, nicht kritisch hinterfragt haben, denn es entpuppt sich als Märchen…

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