Chicken Little*-Syndrom wird in ,Ende-der-Welt‘-Prophe­zeiungen sichtbar

[*Angelehnt an einen Walt-Disney-Film. Näheres zu selbigem hier, auf Deutsch hier. Anm. d. Übers.]
Unter den im CEI-Report hervor gehobenen Untergangs-Prophezeiungen, welche von der Realität absolut ad absurdum geführt worden waren, ist eine Story von
Associated Press mit der Schlagzeile [übersetzt] „UN-Funktionäre: Steigender Meeresspiegel könnte Nationen auslöschen“. Darin wurde eine offizielle Warnung der UN-Umweltabteilung beschrieben, dass bis zum Jahr 2000 ganze Nationen eliminiert werden würden, falls es der Welt nicht gelingt, die Erwärmung aufzuhalten. Sie lesen richtig: im Jahr 2000, also vor fast 20 Jahren. Ebenfalls detailliert hervor gehoben sind zahlreiche Artikel aus den 1970er Jahren in der New York Times, dem Time Magazine, dem Guardian in UK, dem Boston Globe und der Washington Post neben vielen anderen. In all diesen Beiträgen wurde auf Wissenschaftler und Berichte verwiesen, denen zufolge die Welt am Rande einer kommenden Eiszeit stehe. So schrieb der Guardian im Jahre 1974: „Satelliten zeigen, dass eine neue Eiszeit rasch näher kommt“. Die Washington Post verwies ebenfalls in den 1970er Jahren auf Wissenschaftler der Columbia University, welche sagten, dass die Welt „schon in 50 oder 60 Jahren eine neue katastrophale Eiszeit erleben könnte“.

Breitbart fügte der Litanei gescheiterter Katastrophen-Prophezeiungen seitens prominenter Persönlichkeiten 14 weitere Beispiele hinzu, welche von den Mainstream-Medien während der letzten Jahrzehnte publik gemacht worden waren. Darunter war eine Projektion in einer Sondersendung der [US-amerikanischen] Senders ABC namens Earth 2100 (erstmals gesendet am 2. Juni 2009), dass Manhattan bis zum Jahr 2015 unter Wasser stehen könnte. Außerdem gab es viele verschiedene Prophezeiungen (einschließlich vom US-Energieministerium) dass der Welt innerhalb von 10 oder 20 Jahren das Öl ausgehen werde.

Geht man noch weiter zurück, nämlich bis zum Jahr 1919, stößt man auf einen Artikel in Oil and Gas News, in dem es heißt: „Bei der Deckung des Weltbedarfs jedoch wird das Öl aus den USA eine immer weniger dominante Position einnehmen, weil die Ölfelder dieses Landes während der nächsten zwei bis fünf Jahre ihre maximale Produktion erreichen werden und es danach zu einer stetigen Abnahme des Vorrates kommen wird“. Im Jahre 1937 sagte der Direktor der Petroleum-Reserven der USA für die Marine H. A, Stuart vor dem Senate Naval Affairs Committee aus, dass die Ölversorgung der USA nur noch 15 Jahre lang sichergestellt sei. „Wir haben den Verbrauch während der letzten 15 Jahre geschätzt. Wir unterschätzen immer wegen der Möglichkeit der Entdeckung neuer Ölfelder. Die beste Information derzeit lautet, dass der gegenwärtige Vorrat nur noch 15 Jahre reichen wird, und das ist eine konservative Schätzung“.

Das AEI fügte neun weitere öffentliche Proklamationen des Klima-Untergangs zur Liste der gescheiterten Prophezeiungen hinzu, welche die Medien nur allzu begeistert in die Welt posaunten. Zum Beispiel sagte Noel Brown im Jahre 1989, damals Direktor des New Yorker Büros des UN-Umweltprogramms, dass ganze Nationen von der Oberfläche der Erde verschwinden würden infolge des steigenden Meeresspiegels, falls die globale Erwärmung nicht bis zum Jahr 2000 umgekehrt wird. Das war nicht der Fall, und die Nationen sind nicht untergegangen. Chicken Little-Professor Paul Ehrlich (der mit Dutzenden Falsch-Prophezeiungen einer Öko-Katastrophe) prophezeite im Jahre 1969, dass England im Jahre 2000 nicht mehr existieren würde. Das AEI verwies außerdem auf eine Prophezeiung von James Hansen, dem Vater des Klima-Betrugs, der als Direktor des GISS im Jahre 1988 im Brustton der Überzeugung verkündete, dass weite Teile von Manhattan bis zum Jahre 2018 permanent unter Wasser stehen würden. Ebenfalls vom AEI zusammengestellt: Eine weitere Prophezeiung von Ehrlich aus dem Jahr 1972 des Inhalts, dass die Ozeane innerhalb eines Jahrzehnts tot sein würden und dass die USA bis 1974 Rationierungen von Wasser und bis 1980 von Nahrungsmitteln einführen müssten. Und was war? Nichts dergleichen ist passiert!

All diese Prophezeiungen haben vier Dinge gemeinsam: 1) Vermeintliche Experten prophezeiten große ökologische und humanitäre Katastrophen, 2) die Mainstream-Medien berichteten gläubig und inbrünstig darüber, als ob sie vom Himmel enthüllte Wahrheiten wären – anstatt der journalistischen Integrität zu folgen und die alarmierenden Behauptungen herauszufordern und zu hinterfragen, 3) Zeit und Erfahrung belegten, dass jeder dieser Experten nebst deren Prophezeiungen drastisch, aber zum Glück, völlig daneben lagen, und 4) die Medien konfrontierten diese Propheten der Apokalypse niemals ob ihrer gescheiterten Prophezeiungen und fuhren stattdessen fort, immer neue Voraussagen des Untergangs zu kolportieren (oftmals seitens der gleichen Experten), die ebenfalls scheiterten – ein Zyklus, der sich selbst immer neu wiederholt bis auf den heutigen Tag.

Myron Ebell und Steven Milloy schreiben im Report des CEI: „Moderne Untergangspropheten sagten seit den 1960er Jahren ununterbrochen Klima- und Umweltkatastrophen voraus. Und das machen sie heute immer noch. Keine der apokalyptischen Prophezeiungen mit Eintrittsdaten vor heute ist eingetroffen … Die diese gescheiterten, apokalyptischen Prophezeiungen ausgebenden Individuen bekleiden immer noch hohe Positionen in Regierung und Wissenschaft. Während derartige Prophezeiungen von den Medien enthusiastisch ausgestreut wurden und sie dies immer noch tun in ihrer Gier nach Sensations-Schlagzeilen, wird über das Scheitern dieser Prophezeiungen normalerweise niemals berichtet“.

SOURCES: Competitive Enterprise InstituteFox NewsAmerican Enterprise InstituteBreitbart

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Saubererer Planet? Fangen wir mit unseren schmutzigen Städten an!

Falls wir wirklich dem Klimawandel mittels Neuordnung unserer Gesellschaft begegnen müssen – sollten wir dann nicht damit anfangen, die Straßen großer Städte zu reinigen? Sind diese doch geplagt durch chronische Heimatlosigkeit sowie Verwahrlosung, Drogenspritzen und anderen Schmutz.

Im Jahre 2018 waren fast 553.000 Menschen in den USA obdachlos, wie aus dem jüngsten Jahresbericht hierzu des Department of Housing and Urban Development der US-Regierung hervorgeht. Ein Drittel hiervon lebten an „ungeschützten Stellen“, d. h. auf der Straße, in Gassen oder leer stehenden Gebäuden, während die meisten in Notunterkünften oder Durchgangslagern hausten.

Fast 25% der heimatlosen Menschen leben in New York City und Los Angeles. Im bevölkerungsreichsten US-Staat, Kalifornien, befinden sich vier der sieben Stadtgebiete mit den meisten Heimatlosen.

Diese beiden US-Staaten werden regiert von Politikern, welche zu den eifrigsten Befürwortern einer extremen Umweltpolitik gehören, darunter der Gouverneur von Kalifornien Gavin Newsom sowie die Bürgermeister von Los Angeles und New York City, Eric Garcetti und Bill de Blasio.

Bürgermeister de Blasio ist ein entschiedener Befürworter eines nationalen New Green Deals und brachte eine New York City-Version im letzten Frühjahr erfolgreich auf den Weg. Aber er herrschte auch über zunehmende Obdachlosigkeit und beklagenswerte Bedingungen in öffentlichen Unterkünften, wie vom Rechnungsprüfer der Stadt dokumentiert.

Bürgermeister Garcetti hat gerade seine eigene Los Angeles-Version eines New Green Deal eingeführt, während die zunehmende Obdachlosen-Krise der Stadt zu Krankheiten* führte, von denen man dachte, dass sie längst verschwunden sind, darunter mindestens 124 Fälle von Typhus und Befürchtungen einer Wiederkehr der Beulenpest.

[*Der Link führt zum Guardian in UK, obwohl es sich um einen Vorgang in L. A. handelt! Anm. d. Übers.]

Während die Obdachlosen-Zahlen in L. A. steigen und sich seltene Krankheiten ausbreiten, wurde dem Bürgermeister eine „Climate Protection Award“ [etwa: eine ,Klimaschutz-Auszeichnung‘] verliehen, und zwar von der US-Konferenz von Bürgermeistern, abgehalten bei der Vergnügungsreise der Organisation nach Honolulu im vorigen Jahr.

Im vorigen Monat nahm Gouverneur Newsom am UN-Klimagipfel in New York teil und proklamierte, dass er „empört … und absolut gedemütigt sei „ob der Weigerung der Trump-Regierung, dem Klima-Alarmismus beizuspringen. Offenbar empfindet der Gouverneur keine solche Empörung oder Demütigung hinsichtlich der menschlichen Leiden durch Obdachlosigkeit, allgegenwärtigen Müll und Haufen menschlicher Exkremente in einigen der größten Wohngebiete seiner Stadt.

Das ist inzwischen so schlimm geworden, dass Beamte im Großraum Los Angeles in der vorigen Woche Gouverneur Newsom dringend aufforderten, einen „Notstand“ für das Gebiet auszurufen, um öffentliche Mittel aus dem Topf für Naturkatastrophen locker zu machen, mit welchen der Obdachlosigkeits-Krise begegnet werden soll.

Abschwächung und Lösung der Obdachlosen-Krise ist kompliziert, aber keineswegs unmöglich. Es bedarf starker Führung und intensiver Bemühungen, um die Myriaden von Ursachen anzugehen, welche zur Obdachlosigkeit beitragen, einschließlich die Opfer derselben von den Straßen zu bringen. Dies mag Schutzunterkünfte zu erweitern erforderlich machen, ebenso wie Möglichkeiten zur Drogenbehandlung und geistiger Gesundheit. Ebenso ist es erforderlich, die Lockerung der strafrechtlichen Sanktionen für „gewaltfreie“ Drogendealer rückgängig zu machen und die Gesetze gegen das Herumlungern durchzusetzen.

Um der Heimatlosigkeit effektiv zu begegnen, muss die Wohn-Kapazität erhöht werden, indem man restriktive Vorschriften bzgl. Raumordnung und Mietenkontrolle aufhebt. Letztere ist eine Abschreckung privater Bauherren, für bezahlbare Wohnungen zu sorgen. Diese Restriktionen, besonders die Mietenkontrolle, lassen baufällige Gebäude entstehen und erhöhen die Mieten für Bauwerke außerhalb derartiger Kontrollen. Nichtsdestotrotz haben sowohl New York als auch Kalifornien jüngst staatsweite Gesetze zur Mietenkontrolle verabschiedet, welche vermutlich den Hausbau behindern und die Obdachlosigkeit verschlimmern werden.

Die Lösung der Obdachlosigkeits-Krise in New York, Kalifornien und so vielen anderen Orten wäre eine echte Erleichterung für die Menschen, mit sofortiger Wirkung – nicht nur für die Obdachlosen, sondern auch für die Bewohner und Touristen, die jenen und auch den akkumulierten Bergen von Unrat aus dem Wege gehen.

Unglücklicherweise schwafeln viel zu viele Politiker viel lieber über Klima-Alarmismus und verkünden eine theoretische „existentielle Bedrohung“ des Planeten in ferner Zukunft. Dazu führen sie eine grandios unerwünschte und kontraproduktive Politik durch in Gestalt vieler rhetorischer und nichts sagender Versprechungen, die niemandem helfen – schon gar nicht den heutigen Obdachlosen, die täglich in den Straßen progressiver Städte ihr Leben fristen.

Autor: Peter Murphy , a CFACT analyst, has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the New York Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post and the Wall Street Journal

Link: https://www.cfact.org/2019/10/07/cleaner-planet-start-with-our-filthy-cities/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Eine weitere Klima-Lüge zerschlagen: Apfelernte in Wisconsin

Der Milwaukee Journal Sentinel und andere Medienportale verbreiten die Story, dass sich die globale Erwärmung verheerend auf die Apfelernte in Wisconsin auswirkt. Daten der realen Welt zeigen jedoch, dass bei jedweder Klimaänderung, zu der es kommen könnte oder auch nicht, die globale Erntemenge stark zunimmt, ebenso wie auch in den USA und in Wisconsin. Außerdem war es die Kälte und nicht die Wärme, welche die wenigen Male während der letzten Jahre Einbrüche bei der Apfelernte mit sich brachte.

Das Journal Sentinel veröffentlichte am 1. Oktober 2019 einen Artikel mit der Schlagzeile [übersetzt] „Kampf gegen Klimawandel: Landwirte in Wisconsin finden Wege, ihre Ernte und unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln zu schützen“. Der Artikel konzentrierte sich in erheblichem Umfang auf anekdotische Erzählungen von Apfelbauern in Wisconsin, die vermuten, dass der Klimawandel ihre Ernten schädigt. Aber nach vielen Absätzen der Beschreibung von „sich ändernden Klima-Bedingungen“ und noch häufiger von „ernsten Ereignissen“, spezifiziert das Journal Sentinel im 10. Absatz des Artikels, welche sich ändernden Klimabedingungen und Extremwetterereignisse genau nun die Apfelernte in Wisconsin schädigen. Schuld ist: starker Frost im späten Frühjahr der Jahre 2012 und 2016, viel später als es normalerweise der Fall ist.

Man liest richtig: Das Journal Sentinel macht die globale Erwärmung für persistent niedrige Temperaturen verantwortlich!

Dies ist die Lüge, der Klima-Betrug, welchen Klima-Aktivisten fortwährend proklamieren. Indem sie ihren Globale-Erwärmung-Alarm hinter dem Terminus eines „Klimawandel“-Alarms verstecken, können sie jedweden und sämtliche Wettervorgänge – selbst persistente und starke Kälte – als von der globalen Erwärmung verursacht ausgeben.

Der Artikel beschreibt „die Verantwortung der wissenschaftlichen Gemeinschaft, auf die Auswirkungen des Klimawandels hinzuweisen“. Eine noch größere Verantwortung liegt jedoch darin, auf die Auswirkungen des Klimawandels genau und ehrlich hinzuweisen. Globale Erwärmung kann nicht ursächlich sein für Abkühlung, zumindest nicht ohne verschlungenes und zweifelhaftes spekulatives Gerede*.

[*Der Autor verwendet einen nicht druckreifen Ausdruck! Anm. d. Übers.]

Falls die globale Erwärmung die globale Apfelernte global beeinträchtigt, warum dann hat die Apfelernte in Europa im vorigen Jahr Allzeit-Rekordhöhen erreicht* (hier)? Und als die Apfel-Bauern Europa im Jahre 2017 eine enttäuschende Ernte verzeichneten (hier), dann war das eine Folge des ungewöhnlich kalten Frühjahrs 2017 – etwas, dass immer seltener auftreten soll, falls die moderate graduelle Erwärmung der Erde sich fortsetzt.

[*Das gilt auch für die Apfelernte im Garten des Übersetzers! Anm. d. Übers.]

Wie beeinflusst der Klimawandel die Ernteerträge in den USA als Ganzes? Objektive Daten zeigen, dass die Ernteerträge in den USA lang-, mittel- und kurzfristig zunehmen, wobei in fast jedem Jahr ein neuer Rekord erreicht wird. Die folgende Graphik, erstellt aus Daten der Erntemengen von den UN, zeigt die drei wichtigsten Ernten in den USA: Mais, Weizen und Reis:

Kurz und klar: die alarmistischen Behauptungen, wonach die globale Erwärmung die Apfelernte in Wisconsin beeinträchtigt, sind Betrug. Die Apfelernte und die Ernteerträge allgemein sind als Ganzes auf hohem Niveau stabil. Und Kältewellen, nicht Hitzewellen, waren für die wenigen Jahre mit enttäuschenden Ernteergebnissen ursächlich.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/09/another-climate-lie-foiled-wisconsin-apple-production/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Aufkommender Todes-Kult

Unter den lächerlichen und Armut mit sich bringenden Forderungen ist der Ruf nach Zero-CO2-Emissionen bis zum Jahr 2025.

Brendan O’Neill stellte einen aufrüttelnden wake up call bei Spiked vor, den Marc Morano auf seinem Blog Climate Depot postete:

Reden wir bzgl. dieser Herrschaften nicht länger um den heißen Brei herum. Es handelt sich hier um einen Todes-Kult der Mittel- und Oberschicht.

Dies ist eine Jahrtausend-Bewegung, die wissenschaftlich daherkommen mag, die aber in Wirklichkeit von reinem Irrationalismus getrieben wird – durch Furcht, moralische Erschöpfung und Menschenfeindlichkeit. Dies ist die sinnentleerte, sich selbst verachtende Burgeoisie, die sich versammelt, um ihre eigenen psychosozialen Durchhänger der Gesellschaft insgesamt überzustülpen. Sie müssen kritisiert und lächerlich gemacht werden, bis sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Die Gruppe fordert die Menschen in London und anderen Städten auf der ganzen Welt auf, ,zwei Wochen lang der Arbeit fernzubleiben‘ und der Revolte gegen die ,Klima- und Ökologie-Krise‘ beizutreten. Man kann genau sagen, wen sie anzulocken versuchen. Menschen der Arbeiterklasse und die Armen in Neu Delhi, Mumbai und Kapstadt – einige der Städte, in denen Extinction Rebellion Blockaden verursachen wird – können es sich natürlich nicht leisten, zwei Wochen nicht zur Arbeit zu gehen. Aber diese Proteste sind nicht für diese Menschen. Tatsächlich richten sie sich gegen diese Menschen.

Piers Morgan stellte Skeena Rathor, eine der Gründerinnen von Extinction Rebellion, wegen „Scheinheiligkeit“ zur Rede und wies darauf hin, dass sie zu seinem Interview mit dem Auto des Studios samt Fahrer erschien, während ihre Mitläufer ihre Proteste unterbrachen, um in den Fast-Food-Restaurants in London zu speisen.

Die Wahrheit ist, dass ihr alle in eurem eigenen Leben, ebenso wie eure Kinder, um deren Belange ihr euch so viele Gedanken zu machen vorgebt, Computer, Fernseher, Air Conditioning usw. habt.

Ihr habt Autos, mit denen ihr herumfahrt. Ihr praktiziert einfach nicht das, was ihr predigt…“

Sie stehlen sich davon zu McDonald’s, sie haben Diesel-Generatoren, sie alle fahren Auto … sie alle führen im Grunde ein vollständig scheinheiliges Leben.

Falls ihr wirklich glaubt, dass der Planet dabei ist unterzugehen, fangt bei eurem eigenen Kohlenstoff-Fußabdruck an. Anderenfalls werdet ihr zu den Führern in einer Debatte, in welcher ihr etwas ganz anderes sagt als ihr tut“.

Schaut dieses Bildmaterial von Extinction Rebellion an, wie sie ihren Diesel-Generator hinter hölzernen Paletten in ihrem Camp in Berlin verstecken, während der glückliche kleine Motor surrende Geräusche von sich gibt.

Das Leid und Elend, zu dem es kommen würde, falls wir tatsächlich den Forderungen von Extinction Rebellion nachkommen und jedweden Verbrauch von Öl, Gas und Kohle aufgeben würden während der nächsten sechs Jahre, wäre unkalkulierbar.

Wir müssen Politiker und Medien auf die Art und Weise aufrufen, wie es Brendan O’Neill so treffend ausdrückte:

Warum bejubelt ihr diesen Öko-Todeskult, wenn er doch nach einem Anhalten wirtschaftlichen Wachstums ruft, ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, welche verheerenden, verelenden und direkt tödliche Folgen derartige Maßnahmen mit sich brächten – Folgen für die arbeitenden und ums Überleben kämpfenden Menschen der Welt?

Gerade wenn man denkt, dass die entfesselte Linke nicht noch schlimmer wüten kann, kommt Extinction Rebellion daher.

Was kommt als Nächstes, und wie können wir Verstand und Vernunft wiederherstellen?

Autor: Craig Rucker is a co-founder of CFACT and currently serves as its president.

Link: https://www.cfact.org/2019/10/10/death-cult-rising/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Kernenergie: Der Weg in die Zukunft

Den Menschen in Deutschland wird vorgegaukelt, dass es mit der Kernenergie weltweit bergab geht, das ist falsch, wie hier dargestellt (Quelle: atw, International Journal for Nuclear Power):

In den letzten gut 10 Jahren hat weltweit die Anzahl der KKW-Neubauten von ca. 20 auf ca. 60 zugenommen. Die meisten Neubauten befinden sich in Fernost, aber es stiegen auch viele Länder ganz neu in die Kerntechnik ein. Nur Deutschland steigt aus. Wie kann das geschehen, es gibt da einen Widerspruch: Entweder liegt die ganze Welt falsch mit ihrer Einschätzung zur Kernkraft, oder Deutschland liegt falsch.

Das Buch von Götz Ruprecht und Horst-Joachim Lüdecke gibt Einblick in das komplizierte Thema. Ich will hier für das Buch werben. Eine Zusammenfassung des Inhalts kann ich nicht geben, dazu ist das Thema Kernenergie zu umfangreich. Es sollen einige wichtige Punkte angesprochen werden und diesen einige weitere Gedanken hinzugefügt werden.

Über die Energiedichte

Es gibt bei der Energie drei große Gruppen hinsichtlich ihrer Energiedichte: Wind, Sonne – Kohle, Öl, Gas – Kernspaltungsenergie. Die Energiedichte verhält sich so, wie im Folgenden dargestellt:

Im Mittelalter lebten die Menschen von Wind- und Wasserkraft und durch die Energiespeicher, die mit Hilfe der Sonne gefüllt worden sind, also im wesentlichen Holz. Mit Entdeckung der fossilen Energieträger Kohle, Öl, Gas und deren 1000-fach höhere Energiedichte konnten entsprechend mehr Menschen leben, und das mit höherem Wohlstand. Einen Millionenfachen Sprung nach vorn brachte im 20-sten Jahrhundert die Entdeckung der Kernspaltung. Nun will Deutschland den ganzen Weg wieder zurückgehen, und der Weg wurde mit großer Mehrheit gewählt, wie es die Wahlergebnisse zeigen. Um das zu erreichen, muß der Wohlstand und die Anzahl der Menschen auf ein Milliardstel zurück geschraubt werden — auf welche Weise soll das geschehen???

Über die Reichweite der Energiequellen

Die Kernspaltung von Uran und Thorium könnte die Menschen viele Millionen Jahre mit Energie versorgen, wenn sie dazu den vollständigen Brennstoffkreislauf mit dem Schnellen Brüter und ständiger Wiederaufarbeitung wählen würde. Wind und Sonne bieten dieselbe Reichweite, aber nur für ein Milliardstel weniger Menschen – eine Illusion, die Zahl der Menschen zu reduzieren.

Deutschland wollte früher einmal den Weg des vollständigen Brennstoffkreislaufes gehen, der Brüter in Kalkar war zu 95% fertig und mit dem Bau einer Wiederaufarbeitungsanlage war begonnen. Dann kam das politische AUS. Heute ist Russland führend beim Schnellen Brüter: Ein doppelt so großer Natrium-Brüter wie in Kalkar mit 600 MWe läuft dort in Beloyarsk schon ca. 39 Jahre, ohne dass Greenpeace oder andere NGO’s protestieren. Der Brüter BN-800 (mit 800 MWe) ist seit 2016 in Betrieb. Russland hat heute die Technologieführerschaft bei Schnellen Reaktoren und gilt als fortschrittlichstes Land der Erde.

Die Energiequellen Kohle, Öl, Gas sind endlich, sie reichen vielleicht einige Jahrhunderte, vielleicht auch 1000 Jahre – niemand kann das heute wissen. Aber wenn diese Zeit vergangen ist, gibt es die Kernspaltungsenergie immer noch viele Millionen Jahre. Daher gilt:

Kernenergie ist die Energiequelle der Zukunft

Es ist zu bedenken: Kohle, ÖL, Gas sind für viele Anwendungen unerlässlich, das sind die chemischen Anwendungen, zum Beispiel die Herstellung von Eisen aus Erz, oder Verbrennungsmotoren für Mobilität. Heute ersetzen Dieselmotoren die Hafermotoren in der Landwirtschaft heute, wie es in meiner Jugendzeit der Fall war.

Mobilität wird man niemals mit einer Maschine und Antrieb durch Kernspaltungsmotor machen können: Ein Kernspaltungsreaktor mit 100kW Leistung hätte in 2 Meter Entfernung eine Gamma-Ortsdosisleistung von rund 10 000 Sievert pro Stunde, also in drei Sekunden eine tödliche Gamma-Dosis. Eine >100 Tonnen schwere Abschirmung der Strahlung wäre erforderlich.

Es ist daher wichtig, die Ressourcen Kohle, ÖL, Gas für die Ernährung der Menschen zu erhalten. Anstatt mit Öl zu heizen, könnte man mit Kernkraftstrom heizen, wie es vielfach in Frankreich geschieht. Das würde Öl sparen und in vielleicht 1000 Jahren – wenn das Öl zur Neige geht – zusätzlich Menschen das Leben auf der Erde ermöglichen.

Dazu eine grobe Abschätzung: Wenn in Deutschland ein großes KKW abgeschaltet wird, dann fehlen im Jahr 10 Mrd. kWh Strom. Diese werden ersetzt durch zusätzliches Verbrennen von Kohle mit 30 Mrd. kWh Primärenergieinhalt, denn mit Sonne und Wind geht der Ersatz nicht. Mit 30 Mrd. kWh Primärenergie könnte man die Nahrung von 30 Mill. Menschen für ein ganzes Jahr erzeugen (nach Klaus Heinloth, „Die Energiefrage“), oder auch für 300 000 Menschen ein ganzes Leben lang die Nahrung erzeugen. — Die Abschaltung von KKW’s ist ethisch nicht vertretbar, darüber sollte geredet werden.

Über die Gefahren der Kernenergie

Kernkraftwerke haben im Vergleich mit anderen Kraftwerken ein zusätzliches Gefahrenpotential, das ist die Strahlung aus dem Atomkern. Diese Strahlung kann Moleküle zerstören und damit Lebewesen schädigen. Kernstrahlung ist gleichbedeutend mit der Röntgen-Strahlung, die schon Jahre vor der Kernspaltung entdeckt worden ist. Es gibt
1) die deterministische Wirkung, das ist die Strahlenkrankheit die zum Tod führen kann, und
2) die stochastische Wirkung, d.h. es kann mit nachgewiesener Wahrscheinlichkeit Krebs entstehen.

Beides hat dazu geführt, dass vom Gesetzgeber Grenzwerte eingeführt wurden. Das begann schon um 1934, als man die Dosisabhängigkeit bei Schäden durch Strahlung noch gar nicht richtig kannte. Mit Entwicklung immer besserer Messgeräte wurden die Grenzen immer weiter herab gesetzt, so dass heute Strahlung etwas Ähnliches geworden sind wie die Hexen im Mittelalter, nämlich immer GEFÄHRLICH.

Es gibt bei westlichen Reaktoren inzwischen >17 000 Reaktorbetriebsjahre, ohne daß ein Mensch einen gesundheitlichen Schaden durch das spezielle Risiko der Strahlung erlitten hätte.

Beim Fukushima-Unfall wurde niemand durch Radioaktivität geschädigt. Nur durch die Evakuierungen gab es etwa 150 bis 600 Strahlenschutzopfer (DER SPIEGEL), weil Patienten evakuiert und so deren ärztliche Versorgung abgebrochen wurde.

Beim Tschernobyl-Unfall gab es unter den ca. 140 Strahlenkranken 28 Todesfälle. Auch dort wird es infolge der Evakuierungen – es waren etwa doppelt so viele wie in Fukushima – eine hohe Zahl von Strahlenschutzopfern gegeben haben – niemand weiß es.

Gern wird verschwiegen, daß es allein in Deutschland 8 Radon-Heilbäder gibt, wo die Patienten durch die Strahlung des Radons Heilung von Beschwerden suchen und auch finden. Strahlung ist NICHT generell gefährlich, wie es die Gesetzgebung suggeriert.

Die Strahlenschutzgesetzgebung ist der folgenreichste wissenschaftliche Irrtum der Menschheit. Dazu gibt es Zahlen. Allerdings wird in deutschen Lehrbüchern zu „Strahlung und Gesundheit“ darüber geschwiegen, es müssen englischsprachige Bücher heran gezogen werden.

Über die Endlagerung

Da die Energiedichte bei der Kernspaltungsenergie millionenfach höher ist als bei Kohle, Öl, Gas, beträgt die Menge der Abfälle nur noch ein Millionstel. Götz Ruprecht und Horst-Joachim Lüdecke haben vorgerechnet: Der wirkliche Abfall bewegt sich im Bereich von etwa 100 Gramm, also einer Tafel Schokolade pro Menschenleben bei den Verhältnissen in Deutschlands, wie es vor dem beschlossenen Ausstieg einmal gewesen ist.

Es gibt KEIN Endlagerproblem, es handelt sich um ein von der Politik geschaffenes Scheinproblem.

Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen

  • Zum Leben auf der Erde ist Energie erforderlich. Die Vorräte für die Kernspaltung von Uran und Thorium reichen für viele Millionen Jahre.
  • Die gegen die Kernenergie vorgebrachten Einwendungen wie Gefährlichkeit und ungelösten Endlagerung halten einer Prüfung nicht stand.

Die Zukunft gehört der Kernenergie, auch Deutschland sollte sich auf den Weg der Vernunft zurück begeben. Götz Ruprecht und Horst-Joachim Lüdecke geben die Begründungen.