Vorbemerkung des Übersetzers: Autor Pierre Gosselin verweist hier zwar auf den deutschsprachigen Blog Blackout News, kommentiert diesen Vorgang dann aber so, dass er hier übersetzt wird. – Ende Vorbemerkung
Der Artikel von Blackout News berichtet hier darüber, wie am 16. Februar 2026 an einer Ladestation in Schwaigern (Baden-Württemberg) ein schwerer Brand durch ein Elektroauto ausgelöst worden ist.
Nicht neben Elektro-Fahrzeugen parken!
Blackout News berichtet, dass am Montagmorgen ein an eine öffentliche Ladestation angeschlossenes Elektroauto in Brand geriet und das Feuer schnell auf ein daneben geparktes Wohnmobil übergriff. Da sich im Wohnmobil Gasflaschen befanden, löste die intensive Hitze mehrere Explosionen aus!
Mehrere andere Autos in unmittelbarer Nähe wurden durch die Flammen und die Hitze beschädigt. Zwei Gebäude wurden ebenfalls beschädigt – ein direkt angrenzendes Wohnhaus und ein Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der Sachschaden wurde auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Der Bericht beschreibt ein lokales „Inferno”.
Laut Blackout News erwies sich die Löschung des Feuers aufgrund der brennenden EV-Batterie als schwierig, musste sie doch kontinuierlich gekühlt werden, um eine erneute Entzündung zu verhindern.
Elektroautos sind als Brandgefahr bekannt und in einigen Parkhäusern und auf Fährlinien verboten.
Es ist kein Wunder, dass einige Fährgesellschaften und Parkhausbetreiber Verbote oder Beschränkungen für Elektrofahrzeuge (EVs) eingeführt haben. Als Hauptgrund wird die Brandsicherheit angeführt, da Brände von Batterien in Elektrofahrzeugen bekanntermaßen schwer zu löschen sind, insbesondere in engen Räumen wie Schiffsdecks oder Tiefgaragen.
Mehrere Reedereien haben mit dem Verbot oder der Beschränkung von Elektrofahrzeugen für Schlagzeilen gesorgt: Im Jahr 2023 traf die Reederei Havila Kystruten (Norwegen) die viel beachtete Entscheidung, Elektro-, Hybrid- und Wasserstoffautos von ihren Küstenfähren zu verbannen. Sie argumentierte, dass ihre bordeigenen Feuerlöschsysteme nicht für die Bekämpfung eines Batteriebrands ausgerüstet seien und dass ein solcher Vorfall das Schiff und die Passagiere gefährden könnte.
Seit April 2024 hat das griechische Schifffahrtsministerium eine Vorschrift für viele Fähren eingeführt, wonach Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride nur dann an Bord genommen werden dürfen, wenn ihre Batterieladung 40 % oder weniger beträgt. Damit soll das Risiko eines „thermischen Durchgehens” verringert werden.
Alaska Marine Lines hat kürzlich ein Verbot für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge auf seinen Schiffen eingeführt und begründet dies mit dem Mangel an spezieller Feuerlöschausrüstung auf See.
BC Ferries (Kanada) hat kürzlich eine Richtlinie erlassen, die das Mitführen von nicht fahrbereiten (abgeschleppten/defekten) Elektrofahrzeugen verbietet, weil nicht überprüft werden kann, ob die Batterie beschädigt ist (was die Brandgefahr erhöht).
Parkhäuser
Im Jahr 2024 verbot das britische Parlament nach einer Brandschutzbewertung als „Vorsichtsmaßnahme“ Elektrofahrzeuge in seinen Tiefgaragen.
Zu verschiedenen Zeitpunkten sorgten einige wenige Parkhausbetreiber in Deutschland (z. B. in Kulmbach oder Leonberg) nach lokalen Brandvorfällen mit Schlagzeilen, weil sie Elektrofahrzeuge verboten hatten. Viele dieser Verbote wurden jedoch später aufgehoben oder angefochten, da sich die modernen Bauvorschriften und die Ausrüstung der Feuerwehren weiterentwickelt haben, um solche Risiken zu bewältigen.
Anstelle eines vollständigen Verbots verlangen viele neuere Parkhäuser nun, dass Elektrofahrzeuge in bestimmten „überwachten” Bereichen in der Nähe der Ausfahrten geparkt werden, um den Zugang für Rettungsdienste zu erleichtern.
Heißer und schwer zu löschen
Das Risiko besteht darin, dass Brände von Lithium-Ionen-Batterien viel mehr Hitze entwickeln als Benzinbrände. Und wenn sie brennen, setzen sie giftige Dämpfe (wie Fluorwasserstoff) frei, die in geschlossenen Räumen gefährlich sind. Darüber hinaus kann eine EV-Batterie scheinbar gelöscht sein, aber Stunden oder sogar Tage später wieder aufflammen, was auf einem Schiff mitten auf dem Ozean besonders gefährlich ist.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Zitat aus dem verlinkten Beitrag: „Damit ist das Risiko (eines Brandes) bei einem Verbrenner rein rechnerisch um ein Vielfaches höher.“
Brennen Elektroautos häufiger als Verbrenner? Ein Faktencheck
Selber Schuld!!!
Schul-Physik 8. Klasse
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer Dr.
Merkel wurde gewarnt
von der Leyen als Ministerin
Video-Botschaft von Ex-ZDF Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne 2015_08_25 https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Prof. Doehler https://www.vernunftkraft-odenwald.de/wp-content/uploads/2019/09/Erster-OffenerBrief-an-Klimakabinett_Prof-Doehler.pdf
Offener Brief Hannover, den 23.04.2019
An die Mitglieder des Klimakabinetts: Bundeskanzlerin Angela Merkel Finanzminister Olaf Scholz Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Bundesinnenminister Horst Seehofer Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner Bundesminister für Verkehr Andreas Scheuer Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulz Kanzleramtschef Helge Braun Regierungssprecher Steffen Seibert Zur Kenntnis an: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Christian Lindner (FDP), Wolfgang Kubicki (FDP), Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Greta Thunberg (Fridays for Future)
Gibts eigentlich noch die eFormel 1. Diese heulenden Fahrwagen-Attrappen. Erfunden um den Grünen Irrsinn zu verdeutlichen. Die Akkus durften nicht mit den Fahrzeugen per Luftfracht transportiert werden. Wurden in Stahlkontainern verpackt per Schiff zum nächsten Übersee-Einsatzort gebracht. Bei den anschließenden ökologisch wertvollen Rennveranstaltungen wurden dann riesige Dieselgeneratoren im dezenten Hintergrund betrieben um die Akkus immer wieder aufzuladen. Die haben dabei wohl mehr von dem wertvollen CO2 freigesetzt als ihre „bösen“ Brüder. Äh, also doch besser für die Umwelt? 😉
Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig klare Sicherheitsstandards und transparente Aufklärung sind. Eine sachliche Darstellung hilft, den Vorfall besser einzuordnen.
Bitte nur mit Vor- und Nachnamen kommentieren, danke.
Einzelne spektakuläre Brände sind tragisch, aber nicht repräsentativ. Statistische Daten zeigen, dass E-Autos nicht häufiger brennen als Verbrenner.
Experten halten das generelle Brandrisiko für Fahrzeuge aller Antriebsarten für vergleichbar oder sogar niedriger bei E-Autos, wenn man die Gesamtflotte berücksichtigt.
Grundsätzlich ist diese aussage korrekt.
Das größte problem ist die NICHT-löschbarkeit dieser kisten, bzw. ihrer akkus und die beschriebene wiederentzündbarkeit.
Das ist ähnlich, wie die tollen öko-holzhäuser, die keiner mehr (selbst mit extrem-schutzanzügen) betreten / löschen kann. Wenn dann noch eine PV installiert ist, schützt die feuerwehr nur die umliegenden häuser >> kontrollierter abbrand.
E-Autos sind nicht unlöschbar und Brände sind noch komplexer. Das bestätigt auch die Feuerwehr – keine Löschcontainer, keine Löschlanzen und dgl. Löschen und Kühlen mit Wasser genügt.
Korrektur: E-Autos sind nicht unlöschbar und Brände sind nicht komplexer zu löschen.
Zwei Dinge:
zu 1.
Nein, sind sie nicht. Denn die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Schadenswahrscheinlichkeit eines Brands bei Elektro-Autos ist eben nicht höher.
Da frage ich mich, was glauben Sie eigentlich, was Ingenieure aus dem Automobilsektor den ganzen Tag tun? Dass diese so vor sich entwickeln und dabei mögliche Gefahren außer Acht lassen und erst dann bemerken, wenn der Herr Pesch ums Eck kommt und diese darauf hinweist. Ja logisch.
zu 2.
Wir harren der Dinge. Seien Sie aber nicht zu sehr enttäuscht, wenn sich das Bild in 5 oder 10 Jahren statistisch nicht ändert.
Ein weiteres Argument, so ein Ding nicht zu kaufen.
Ja, der Lithium-Akku hat es in sich und sorgt auch für immer mehr Einschränkungen bzw. Verbote.
Vor einer Woche flog ich mit Eurowings von Fuerteventura nach Hause und wurde bei der Sicherheitseinweisung belehrt, das die Benutzung einer Powerbank (als zusätzliche Energiequelle für das Smartphone) wegen der Brandgefahr verboten sei.
Wenn die Akkus erst mal brennen kann man sie schlecht löschen. Da sollten die Ökos sich mal was ausdenken.
„Ökos“ können per se nicht denken …., die können nur Fördermittel verbrennen …..
Stimmt nicht. Diese Mythen sind schon längst widerlegt. Man kann sie löschen, recht unkompliziert. Kühlen und Löschen mit Wasser.
Können und Tun (löschen) scheint sich nicht bei allen bisherigen Löschversuchen und Brandbekämpfungen rumgesprochen zu haben. Was ich für Massenprodukte – wie eAutos – für sehr bedenklich finde. Wie viel Forschungsmittel hat z.B. unsere Regierung dafür – neben den Subventionen für eAutos – bereit gestellt?
Ja nee, is klar . Waren grüne Feuerwehrleute, ne ?
Sie bestätigen gerade ihren „Vorredner“ Tengler, oder?
Haben Sie Belege dafür, dass es nicht so ist? 🙂
Wann fängt dieses Forum und deren Foristen endlich mal damit an, Fakten zu liefern und nicht nur herumzublödeln (gilt auch für Ihren Vorredner Hr. Viethen und Co). Sie verhalten sich einfach maximal albern…also bitte keine Anekdötchen, sondern sachlich-konstruktive Argumente.
Mal echte Feuerwehrleute fragen.
Ich bat darum, nicht weiter herumzublödeln. Was bitte sind denn nun wieder „echte Feuerwehrleute“?
Echte Feuerwehrleute, die schon mal ein E-Auto gelöscht haben. Ich kenne welche, Sie auch ?
Zitat: „…also bitte kein Anekdötchen […]“.
Ich möchte nicht wissen, was Ihr Nachbar dazu sagt oder denkt.
Was sagen die Feuerwehrverbände? Was sagen die Batterieingenieure?
Sie müssen nur Ihr Internet in Betrieb nehmen und Recherche betreiben. Ist das so schwer?
Wo nehmen Sie das Zitat her ? Nicht von mir .Immer, wenn Sie nicht mehr weiter wissen, stellen Sie Gegenfragen, sagte ich Ihnen schon. Lesen Sie meinen Post vorher nochmal, da steht alles drin, worauf ich mich berufe .
Machen wir es kurz:
Was sagen denn Ihre „echten“ Feuerwehrleute?
Kurz ist bei ihnen Verschwendung!
Hier eine Version zur Bildung.
Herr Schnabel,
haben Sie schon einmal versucht, einen brenenden E-Bike-Akku zu löschen?
Haben Sie schon einmal erlebt, wie ein Laptop abbrennt?
Ich habe beides schon an einer Hotelrezeption hinter mir.
Und glauben Sie mir, Sie möchten nicht an Stelle derer sein, die sich um diese Brände kümmern müssen.
Seither sind E-Bike-Akkus in unserem Hotel verboten, wir haben mit hohen Investitionen eine E-Bike-Garage eingerichtet, deren Wände und Decke F90 isoliert sind und in der ein Schrank zur Ladung der Akkus steht, welcher feuerfest ist.
Die Ladesäulen für E-Autos sind 15m vom Gebäude entfernt.
Wir wissen, welche Schäden Lithium-Ionen-Akkus anrichten können.
Wieso, muss man doch nur mit Wasser kühlen, ein Rasensprenger sollte ausreichen und zack, ist das Feuer aus. Frei nach Hr.Schnabel.
Nicht nach persönlicher Meinung, sondern nach den Empfehlungen und Ausbildungspraktiken der Feuerwehr sollte man argumentieren und handeln.
Ihrer Argumentationsstruktur (Hr. Viethen, Hr. Dimler, Hr. Schulz uvm.) wohnt grundsätzlich inne, dass aus Ihrer Sicht keine Entwicklung, kein Fortschritt stattfindet und dass zuständige Stellen (Experten, Fachleute, Wissenschaftler) einfach Ihre Arbeit einstellen. Das entspricht nicht der Realität – Sie sollten sich über Ihren EIKE-Verein hinaus informieren und den tatsächlichen Stand der Forschung und Praxis betrachten.
Einzelfälle, populistische Darstellungen oder verkürzte Berichte, die lediglich Empörung erzeugen, spiegeln nicht das Gesamtbild wider.
So wie sich die Batterietechnologie stetig weiter entwickelt (z. B. die Leistungsfähigkeit, verwendete Materialien, Bauart etc.), entwickelt sich auch die Arbeit der Feuerwehr weiter. Wenn man früher beispielsweise mit Löschcontainern operierte, wird heute davon abgeraten. Entscheidend ist heute, dass die Batterientemperaturen entsprechend niedrig gehalten werden, um Risiken zu minimieren.
Fortschritt findet also kontinuierlich, und Experten arbeiten aktiv daran, Praxis und Sicherheit stetig zu verbessern.
Soweit klar?
Haben Sie echt schön geschrieben.
@ Milan Viethen
der Mann hätte eine politische Karriere in Deutschland vor sich:
21 Zeilen Kommentar geschrieben und nichts konkretes gesagt.
Ungefähr so, wie in Bayern jetzt der erste Kernfusionsreaktor ans Netz gehen soll.