Cap Allon
Die Sonneneinstrahlung in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre stark gestiegen.
Die Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche (SSR) ist die kurzwellige Energie der Sonne, die den Boden erreicht, nachdem Wolken und Aerosole einen Teil davon reflektiert, gestreut und absorbiert haben. Sie wird direkt mit Bodeninstrumenten gemessen und unabhängig davon anhand von Satellitenbeobachtungen rekonstruiert.
Eine neue Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fasst die wichtigsten SSR-Datensätze des Landes zusammen und vergleicht sie miteinander. Fünf unabhängige Beobachtungsreihen kommen alle zum gleichen Ergebnis: Die SSR stieg zwischen 1995 und 2020 um etwa +4 W/m² pro Jahrzehnt, was insgesamt etwa +10 W/m² für diesen Zeitraum ergibt. Der Trend ist in allen Datensätzen statistisch signifikant.
Die durchschnittliche Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche in Deutschland beträgt in diesem Zeitraum etwa 124 W/m². Ein Anstieg um +10 W/m² entspricht einem realen Anstieg der Energiezufuhr an die Erdoberfläche, der zu einem Anstieg der Temperaturen und der Verdunstung führt.
Wie in der Studie erläutert, bestimmt die Atmosphäre, wie viel Sonnenlicht die Erdoberfläche erreicht. Veränderungen der Wolken und Aerosole beeinflussen die Transparenz der Atmosphäre. Wenn die Aerosolbelastung abnimmt oder sich die Eigenschaften der Wolken verändern, gelangt mehr Sonnenlicht auf den Boden. Dieser Prozess, der gemeinhin als Helligkeitszunahme der Oberfläche bezeichnet wird, erhöht die absorbierte Energie an der Oberfläche.
Die Klimapolitik basiert auf der Annahme, dass CO₂ der dominierende und kontrollierbare Hebel für die Klimaauswirkungen ist. Die eigenen Beobachtungsdaten Deutschlands zeigen jedoch einen erheblichen Anstieg der durch natürliche Prozesse ankommenden Oberflächenenergie.
Der aktuelle Erwärmungstrend in Deutschland fällt mit einem messbaren Anstieg der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zusammen, der auf die Transparenz der Atmosphäre zurückzuführen ist. Maßnahmen zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes ignorieren diesen wichtigen, beobachteten Bestandteil des Energiehaushalts der Erdoberfläche.
Deutschland hat seine zuverlässige Energieinfrastruktur abgebaut und die Preise im Inland erhöht, um den Planeten vor CO₂ zu retten, während die Daten zur Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zeigen, dass die Sonne die ganze Zeit über für mehr Wärme gesorgt hat.
Und das beschränkt sich natürlich nicht nur auf Deutschland. Es ist weltweit zu beobachten.
Hier ist Grönland:
Und hier ist Großbritannien – mit der Temperatur neben den Sonnenstunden:
Es sind die Sonne und die Wolken, nicht das CO₂.
Link: https://electroverse.substack.com/p/sierra-snowpack-surges-eastern-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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Siehe obere Graphik im Anhang.
Die schwarze Datenreihe ist die Temperatur- Zeitreihe der Deutschland- Mitteltemperatur zwischen 1988 und 2025.
Die rote Datenreihe stellt dar wie sich die Deutschland- Temperatur zwischen 1988 und 2025 aus dem Zusammenhang zwischen den Sonnenstunden und der Temperatur entwickelt hätte.
Die untere Graphik stellt die Temperaturdifferenz zwischen der schwarzen und der roten Datenreihe dar.
Unter Berücksichtigung der Streuungen ergibt die Differenz ein Mehr an Temperatur von 0,76 +|- 0,3 °C zwischen 1988 und 2025 als allein durch den Zuwachs der Sonnenstunden zu erwarten wäre. Entsprechend 0,21 °C pro Dekade.
(Und nebenbei erklären die stark fallenden Sonnenstunden vor 1988 nicht die stagnierende Temperatur in diesem Zeitntervall).
M F G
Die Sonneneinstrahlung in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre stark gestiegen.
behauptet der Artikel unter bezug auf den DWD.
Das ist nicht richtig,
Richtig ist: Die Sonnenstunden SSh sind schlagartig von 1987 auf 1988 gestiegen und der Anstieg hält bis heute an, das zeigen wir doch in all unseren Artikeln. Die größte Korrelation zwischen SSh-Zunahme und Temperaturzunahme besteht im Sommer und zwar tagsüber bei den T-Max. Herr Baritz schreibt den Korrelationskoeffizienten oftmals sogar dazu.
Nein, kalter Kaffee.
Die Erwärmung in Europa in den letzten Jahrzehnten ist zu einem Teil durch die sauberer werdende Luft erklärbar. Es wurde der in den Jahrzehnten davor durch Luftverschmutzung egalisierte Temperaturanstieg durch Treibhausgase nachgeholt.
Die Erwärmung gegenüber den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung ist nur durch die von uns produzierten Treibhausgase erklärbar.
Das wissen doch wirklich alle bis auf Cap Allon. Der weiß auch das nicht.
Sie scheinen offenbar die zugrunde liegenden Beweise zu kennen. Mir sind nur stark vereinfachende Modelle bekannt. Diese sind allerdings entweder falsch oder eben zu einfach. Jedenfalls keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen CO2 und globalen Temperaturen. Es wäre sehr freundlich von Ihnen die Ihnen bekannten wissenschaftlichen Beweise auch EIKE Lesern zugänglich zu machen. Literaturangaben genügen.
Ich bin gespannt.
z.B. diese Konjunktiv-Literatur Beweise mit „könnte, müßte“ der bezahlten Voodoo-Wissenschaft. Die Voodoo-ler sind namentlich angegeben und ihre Konjunktiv Märchenvorhersage findet man hier: Das Risiko einer Treibhaus-Erdbahn – ScienceDirect
Alle Beweise wären eh Schein- Beweise der CO2-Voodoo-Wissenschaft!!
CO2 kann die Erwärmung nicht bewirkt haben, weil
1) die Erwärmung erfolgte durch einen Temperatursprung 87/88
2) die Erwärmung fand vorwiegend tagsüber statt, die nächtlichen T-min sind kaum gestiegen
3) Die Erwärmung fand im Sommer tagsüber bis in den Herbst hinein statt.
CO2 kann doch tagsüber nicht anders wirken als nachts und CO2 kann auch keinen Temperatursprung bewirken.
Die Antwort von H. Werner Björn erinnert mich an eine Szene im Film “ Meine teuflische Nachbarn“ mit Tom Hanks, wo zum Schluss (min. 1:26:34) nachdem alles eskaliert ist, der Nachbarfreund, versucht zum Police-Officer Gesichtswahrend einzusprechen: „..ich sage Ihnen Officer, indem Haus ist eine Leiche vergraben“ Officer: „der alte Mann , Mr. Sasnic, richtig ?“ Nachbarfreund: „Ja genau, der alte Mann, der da sitz, ist in dem Haus vergraben…“ Officer: „Vorsicht ! ..(zeigt mit dem Finger auf Ihn)“.
Genau das gleiche Niveau….
Der Björn schreibt immer so einen (bezahlten?) Blödsinn. Irgendwas ausgegraben aus seinem Glaubensalphabet der Voodoo-Wissenschaft.
Seit 2 Jahren erklären wir nun schon, dass sich 1987 auf 1988 die Großwetterlagen geändert haben und zwar schlagartig auf mehr SW-Anteil. In diesem Zuge haben auch die Sonnenstunden zugenommen, die zunehmende Luftreinhaltung hat den durch die SSh hervorgerufenen wärmenden Trend verstärkt.
Wir beweisen diese Aussage sogar, indem wir zeigen, dass die Erwärmung vor allem tagsüber in den Sommermonaten stattgefunden hat, eben weil die Sonne nur tagsüber scheint und im Sommer besonders wirkt.
Die Erwärmung gegenüber den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung ist nur durch die von uns produzierten Treibhausgase erklärbar. Das wissen doch wirklich alle bis auf Cap Allon. Der weiß auch das nicht. Wirklich? Da habe ich einen gänzlich anderen Eindruck. Von Ihrem Wissen.
Herr Björn, lesen Sie doch einmal ein Buch über Paläoklimatologie. Dann werden Sie, bei kritisch-objektivem Nachdenken, ganz schön ins Grübeln über Ihre ständig zur allgemeinen Erheiterung beitragenden Kommentare kommen. Allein während der letzten 480 Millionen Jahre (siehe Tabelle unten) waren die globalen Durchschnittstemperaturen immer höher als heute! Sie lagen zwischen 16 und 30° C und der CO2-Gehalt der Atmosphäre lag immer zwischen 600 ppm und 7000 ppm! Vor dem Kambrium teilweise noch viel höher. Ist es nicht merkwürdig Herr Björn, dass trotz einer teilweise 16fach höheren CO2-Konzentration gegenüber heute, dieser Planet nicht verbrannt ist? Ist es nicht merkwürdig Herr Björn, das es selbst bei diesen „extremen“ Temperaturen und CO2-Konzentrationen zur Entwicklung von unglaublich vielen Tierarten kam (sog. kambrische Explosion)?
Zeit (Millionen Geologische Periode globale Durchschnitts- atmosphärisches
Jahre vor Epoche temperatur (geschätzt) CO2 (ppm)
heute)
______________________________________________________________________
500–485 Mio. Spätes Kambrium /
frühes Ordovizium ~22–24 °C ~4000–7000 ppm
485–444 Mio. Ordovizium ~20–22 °C ~3000–9000 ppm
444–419 Mio. Silur ~17–20 °C ~3000–4500 ppm
419–359 Mio. Devon ~19–22 °C ~2000–4000 ppm
359–299 Mio. Karbon ~12–16 °C ~ 300–1000 ppm
299–252 Mio. Perm ~15–18 °C ~ 300–1000 ppm
252–201 Mio. Trias ~20–24 °C ~1500–3000 ppm
201–145 Mio. Jura ~18–22 °C ~1000–2000 ppm
145–66 Mio. Kreide ~20–25 °C ~1000–2000 ppm
66–56 Mio. Paläozän ~20–23 °C ~ 600–1200 ppm
56 Mio. PETM-Ereignis ~25–30 °C ~1000–1600 ppm
56–34 Mio. Eozän ~22–26 °C ~800–1500 ppm
34–23 Mio. Oligozän ~16–20 °C ~400–800 ppm
23–5 Mio. Miozän ~14–18 °C ~300–500 ppm
5–2,6 Mio. Pliozän ~16–19 °C ~350–450 ppm
2,6 Mio.–heute Quartär ~10–15 °C ~180–300 ppm
Heute Anthropozän ~15 °C ~420+ ppm
Und selbstverständlich sind die Menschen, die Ihnen diese wissenschaftlichen Fakten vorlegen, „Klimaleugner“. Richtig?