Cap Allon
Moderne Klimamodelle werden zur Untermauerung der Behauptung herangezogen, wonach die jüngste Erwärmung beispiellos und überwiegend vom Menschen verursacht ist. Diese Behauptung beruht auf der Annahme, dass die Modelle das vergangene Klimaverhalten der Erde genau reproduzieren können. Das können sie jedoch nicht.
Bei näherer Betrachtung von Nicola Scafettas neuer Studie zeigt sich, dass Klimamodelle immer wieder daran scheitern, bekannte Warmzeiten der Vergangenheit zu reproduzieren, darunter die mittelalterliche Warmzeit (MWP) etwa zwischen 900 und 1300 n. Chr.
Die MWP ist keine spekulative oder lokale Anomalie. Sie ist in mehreren unabhängigen Aufzeichnungen dokumentiert, darunter historische Berichte, Gletschervorstöße und -rückzüge, Sedimentkerne und Temperaturrekonstruktionen, die Europa, den Nordatlantik, Teile Asiens und Teile der südlichen Hemisphäre umfassen.
In mehreren Rekonstruktionen übersteigen die Temperaturen während dieses Zeitraums diejenigen des späten 20. Jahrhunderts. Dennoch lassen moderne Klimamodelle diese Wärme weitgehend außer Acht.
Scafetta zeigt, dass dies nicht daran liegt, dass die mittelalterliche Warmzeit nicht existiert hat, sondern an den Vorgaben zur Modellierung. Aktuelle CMIP-Modelle verwenden Rekonstruktionen der solaren Einstrahlung, die von einer sehr geringen langfristigen Sonnenvariabilität ausgehen. Unter diesen Annahmen werden natürliche Klimaschwankungen gedämpft und vergangene Warmzeiten verschwinden weitgehend. Wenn eine mit anderen veröffentlichten Rekonstruktionen übereinstimmende größere Sonnenvariabilität zugelassen wird, taucht die MWP in den Simulationen wieder auf natürliche Weise auf.
Die Schlussfolgerung, dass die jüngste Erwärmung fast ausschließlich anthropogenen Ursprungs ist, hängt daher davon ab, wie viel natürliche Variabilität Modelle enthalten dürfen. Es handelt sich nicht um ein Beobachtungsergebnis, sondern um ein von den Eingangsgrößen abhängiges Ergebnis.
Dies führt zu einem direkten Problem für die Zuverlässigkeit der Zuordnung. Wenn Modelle das bekannte Klimaverhalten in Zeiten eines stabilen atmosphärischen CO₂-Gehalts nicht reproduzieren können, ist ihre Fähigkeit begrenzt, natürliche und menschliche Einflüsse in der Moderne genau zu trennen. Ein Modell, das unterdrückte natürliche Schwankungen erfordert, um mit der Vergangenheit übereinzustimmen, kann nicht als präzises Zuordnungsinstrument betrachtet werden.
Scafetta behauptet nicht, dass die moderne Erwärmung nicht stattgefunden hat. Er argumentiert, dass die natürliche Klimavariabilität größer ist als aktuelle Modelle zulassen, und dass dies einschränkt, wie viel Erwärmung mit Sicherheit dem CO₂ zugeschrieben werden kann. Wenn in der Vergangenheit ohne industrielle Einflüsse Temperaturen auftraten, die über dem modernen Niveau lagen, kann die moderne Erwärmung nicht als einzigartig und beispiellos behandelt werden.
Die mittelalterliche Warmzeit ist keine Unbequemlichkeit, die heruntergespielt werden sollte.
Die ganze Studie steht hier.
Link: https://electroverse.substack.com/p/sierras-worst-snowstorm-in-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Wir können, wenn das so stimmt, hier also eine ähnliche Homogenisierungstaktik wie bei GMST (mittlere Globaltemperatur) beobachten, das diskreditiert die Klimawissenschaften, das ist der zu kritisierende Klimatismus. Die Wirkung der Sonne wird offenbar zu Gunsten der Wirkung von CO2 klein gerechnet, deshalb braucht es dann den Hockeystick. Man hat sich auf ein Set von Daten geeinigt, die das gewünschte Ergebnis (CO2-Dominanz) stützen, und nennt dies dann „wissenschaftliche Übereinkunft“, ich nenne das Betrug, oder?
Sowohl die Rekonstruktion der Wirkung der Sonne, als auch die Rekonstruktion der Mittelalterlichen Warmzeit in diesem Artikel basieren auf Homogenisierungsverfahren und Mittelwertbildungen.
Wenn man diese Methoden grundsätzlich infrage stellt, betrifft das folgerichtig alle Rekonstruktionen. Es wäre inkonsistent, sie nur dort abzulehnen, wo einem das Ergebnis nicht passt. Sie können nicht mit Rekonstruktionen argumentieren, deren Methodik Sie selbst infrage stellen.
Die Wirkung der Sonne wird seit Ende der 70er mit Satelliten gemessen und sie erklärt den aktuellen Wärmetrend nicht. Diese Aussage kann man ganz unabhängig von den Rekonstruktionen treffen.
Übrigens wird die MWZ in diesem Artikel mit 0,2 °C angegeben, also weit unter der jetzigen gemessenen Erwärmung.
IPCC TAR14.2.2.2
Balancing the need for finer scales and the need for ensembles In sum, a strategy must recognise what is possible. In climate research and modelling, we should recognise that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible. https://web.archive.org/web/20171207015349/https:/www.ipcc.ch/ipccreports/tar/ wg1/505.htm
Seit 2024 wird es global kälter
UAH v6.1 Global Temperature https://www.drroyspencer.com/
Eine Abweichung von ±15° C möglich 2019_09_25 https://www.epochtimes.de/panorama/wissen-genial/fehleranalyse-zeigtunzuverlaessigkeit-globaler-temperaturprognosen-klimamodelle-abweichunga3012168.html
Lassen wir doch mal den Rahmstorf; einer der grüßten Untergangspropheten, selber sprechen:
„Abrupte Klimawechsel Viele Aspekte des Klimasystems sind noch nicht ausreichend verstanden und Gegenstand aktueller Forschung und wissenschaftlicher Diskussion. Ein Beispiel: Die Mechanismen der abrupten Klimawechsel, die in der Erdgeschichte wiederholt aufgetreten sind und deren Ursachen kontrovers diskutiert werden.“
„Das Grönlandeis besteht aus vielen Tausenden von Schneeschichten, die sich Jahr für Jahr anhäufen und langsam den darunter liegenden älteren Schnee zu Eis zusammenpressen. Durch ausgefeilte Analyseverfahren lässt sich in den Bohrkernen die Klimageschichte fast wie ein Buch lesen, jede Schneeschicht eine Seite.“
Und
“ Die in diesem eisigen Buch aufgezeichnete Geschichte (Abb.1) schockierte viele Klimaforscher. Bislang waren sie davon ausgegangen, dass das Klima sich in langsamen Zyklen ändert – etwa den 23000, 41000 und 100000 Jahre dauernden Milankovich-Zyklen, die durch kleine Unregelmäßigkeiten der Erdbahn um die Sonne entstehen und bereits aus Bohrungen in Tiefseesedimenten bekannt waren. Doch die neuen Daten aus Grönland boten eine zuvor unerreichte zeitliche Auflösung – einzelne Jahre ließen sich, ähnlich wie bei Baumringen, erkennen und abzählen – und sie zeigten erstmals klar und eindeutig abrupte und dramatische Klimasprünge. Die Temperaturen in Grönland hatten sich wiederholt innerhalb weniger Jahre um 8–10 Grad erhöht und waren dann erst nach Jahrhunderten zum normalen kalten Eiszeitniveau zurückgekehrt.“
Und
„Der letzte Beweis kam dann vom Meeresgrund. Amerikanischen Forschern gelang es, Sedimentbohrkerne aus dem Atlantik in ähnlich guter Auflösung wie die Eiskerne zu gewinnen. Die Schlammschichten aus der Tiefsee, zum Teil Tausende Kilometer von Grönland entfernt in subtropischen Breiten erbohrt und mit gänzlich anderen Methoden analysiert, verzeichneten Zacken für Zacken dieselben Klimaereignisse wie das Grönlandeis. Die dramatischen Dansgaard-OeschgerEreignisse waren also reale und auch sehr weiträumige Klimawechsel, die nicht nur lokal in Grönland auftraten. Inzwischen gibt es Daten von mehr als 170 Orten weltweit, in denen diese Ereignisse erkennbar sind. Hinweise fanden sich sogar in Neuseeland und der Antarktis. Die Ursache blieb jedoch zunächst rätselhaft.“
https://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_abrupteklimawechsel_2004.pdf
https://www.spektrum.de/magazin/co2-macht-die-erde-gruener/1413530
https://www.co2-kuehlt-die-erde.com/
Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
Global Temperature Change…Climatologist Cliff Harris 2014.04.13 https://youtu.be/yegKl2nKBQI?t=38
„As soon as someone tells you it’s warming, the reply you give is: Since when?“ Geologist, Prof. Ian Plimer: „We have been cooling down for the last 4000 years. It’s all about when you start the measurements.“ „If you take measurements from the Medieval Warming, we’ve cooled…
2024_05_08 https://x.com/wideawake_media/status/1788534641479041031?t=tMmw9FbXdGj k2FUmoU3cpw&s=03
CO2 folgt der Temperatur
Global warming and carbon dioxide through sciences
Georgios A. Florides Paul Christodoulides
2008_05_28 https://doi.org/10.1016/j.envint.2008.07.007
CO2 heats 0.01-0.03 degrees and follows temperature (ABST / Fig. 6)
The Strange Case of Global Warming Ivar Giaever (Nobel Prize for Physics) CO2 follows temperature
2012_07_02 https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/recordings/31259
ZDF https://x.com/SHomburg/status/1926561981273719172 Schönes Video von @behindthematrix zum CO2-Effekt:
CO2 folgt mit ca. 800 Jahren der Temperarur
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert?
2010_12_25 https://www.welt.de/geschichte/article11639867/Was-ist-wenn-der-Winterimmer-laenger-dauert.html
Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert war es außerordentlich kalt in Europa… :::Die „Kleine Eiszeit“ brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Notund Elend. Die Schuld gab man den Hexen. ..
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2015_12_09 https://www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwärmung-bescherteRoemischem-Reich-fette-Jahre.html
Alpengipfel waren vor 6000 Jahren bis hoch hinauf eisfrei
2020_12_17 https://www.swissinfo.ch/ger/alpengipfel-waren-vor-6000-jahren-bis-hochhinauf-eisfrei/46231498
New glacier evidence for ice-free summits during the life of the Tyrolean Iceman
2020_12_17 https://doi.org/10.1038/s41598-020-77518-9
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume. In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
TERRA-X 26.08.2023
24.50min-25.50min https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-diejahrtausende-doku-100.html
Gletscherschmelze legt Römerzeit-Siedlungen frei
2024_09_10 https://www.derstandard.de/story/3000000235733/gletscherschmelze-legtroemerzeit-siedlungen-und-weltkriegsbomber-frei
Meilenstein“ für Klimaforschung mit Hilfe von Dinosaurier-Zähnen 2025_08_08 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen /goettingen-klimaforschung-mithilfe-von-dinosaurierzaehnen,klimaforschung100.html
Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.Aktivere Pflanzen zu Zeiten der Dinosaurier Der höhere CO2-Gehalt in der Luft und die höhere durchschnittliche Jahrestemperatur führten dazu, dass die Pflanzen damals mehr Photosynthese betrieben haben, so die Forscher weiter
Was für ein Modell hätten’s denn gerne?!
Allein daran, also der Modellgläubigkeit, kann man schon deutlich den weltweiten Bildungsnotstand erkenne. Zumindest in den westlichen „erneuerbaren“ Industrienationen.
Hat nichts mit Bildungsnotstand zu tun, es ist ein globale politischer Betrug, gar nicht einfach zu durchschauen, oder?
Das „verstecken“ der warmzeiten fällt unter das immer gleiche motto:
Es kann nicht sein, was nicht sein darf
Man muss nur die Nase ins Geschichtsbuch stecken.
Die Pfahlbauten am Bodensee, sie wurden verlassen, als die Sommer nass und kalt wurden. Es wurde sogar Hirse angebaut. 5. Jahrhundert, waren da nicht die Völkerwanderung ? Warum ziehen ganze Völker umher, aus Spaß? Hochmittelalter , die Blühte. Ab 15. Jahrhundert wurde es wieder nasser und kühler. der 30-jährige Krieg. Zerstörung, Seuchen, Hexenverfolgung usw. Die Folgen spüren wir noch heute. Die Neuzeit usw. Wir wissen noch um die Hungersnöte im 19. Jahrhundert und soziale Umbrüche. Man wollte dem etwas dagegen setzen. Die Vergangenheit bis 16. Jahrhundert erklärte man als finster und primitiv. War sie nicht. Unsere Gesellschaft ist noch wie Mittelalter. Genau die gleichen Regeln und Gesetze.
Im 19. Jahrhundert wurden Landwirtschaft und Industrie gefördert. Man wollte raus aus dem Hunger und Elend. Wohlstand. Schulpflicht wurde eingeführt u. v. a. m. Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeiten usw. ist nicht neu.
Alles muss in eine Ideologie gepresst werden. Wie Mittelalter = dünster und primitiv. Atom = böse, weg damit. In Berlin, keine öffentliche Wege werden geräumt, weil Streusalz = böse! So funktioniert es nicht.
Bei einem Vortrag über Konsum war ein Thema, Mailand wolle dezentralisieren. Also mehr das Leben in den Vorstädten. Homeoffice statt jeden Tag pendeln und Schlafstädte. Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten usw. Aber das hätte Auswirkung auf die Automobilbranche. Das geht nur längerfristig. Es würde auch unsere Gesellschaft verändern und andere Ansprüche.
Es bezweifelt keiner, Klimawandel usw. Aber wir müssen uns konstruktiv und langfristig damit umgehen. Und nicht: Verzicht!! Es wird nie wieder regnen, weg mit dem Hochwasserschutz! Städteplanung, das ist was langfristiges.
Die Realität wird an die Modelle angepasst, das ist das durchgängige Schema der „Klimarettung“ der letzten 30 Jahre….