Vorbemerkung: Im Mittelpunkt steht diesmal die Kältewelle in Europa. In der komenden Woche dürfte sie allerdings vorerst zu Ende gehen außer ganz im Norden.

Meldungen vom 5. Januar 2026:

Kanada, Alaska: Arktische Luft im Nordwesten

Am Wochenende hat sich in Yukon und Alaska erneut extreme Kälte durchgesetzt mit weit verbreiteten Temperaturen unter -45 °C.

In Yukon sind die Temperaturen im Landesinneren auf brutale Werte gefallen.

Pelly Ranch erreichte -49,7 °C. Der Flughafen Mayo folgte mit -48,9 °C. Der Flughafen Carmacks sank auf -48,4 °C und der Flughafen Beaver Creek erreichte -47,7 °C. Dempster und auch Klondike FC verzeichneten -47,2 °C.

In Alaska war es sogar noch kälter.

North Pole 1N sank auf -52,8 °C. Chicken folgte mit -52,2 °C. Der Flughafen Northway verzeichnete -48,3 °C. Tok, Eagle und Fort Yukon fielen alle auf -47,8 °C.

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Kältewelle in Europa

Ein nachhaltiger arktischer Kälteeinbruch hat in weiten Teilen Europas, von Skandinavien und Schottland bis zum Balkan und zur Türkei, zu weitreichenden Beeinträchtigungen durch Schnee und Kälte geführt.

In UK hat starker Schneefall den Straßen-, Schienen- und Flugverkehr lahmgelegt, insbesondere in Schottland, wo es zu starken Schneeverwehungen und Schneestürmen kam.

Im Osten spielten sich ähnliche Szenen in den Niederlanden ab, wo sich in Limburg und um Mook herum hohe Schneemassen angesammelt hatten.

Die Niederlande waren insgesamt von einigen der schwerwiegendsten Auswirkungen betroffen, da Schnee und Eis den Bodenbetrieb lahmlegten und zu massiven Flugausfällen führten. Hunderte von Abflügen wurden gestrichen, da die reduzierte Start- und Landebahnkapazität und Einschränkungen beim Enteisen sich auf das gesamte europäische Streckennetz auswirkten und zu Verspätungen weit über den niederländischen Luftraum hinaus führten.

Im Baltikum verzeichnete Litauen die höchste Schneedecke seit 15 Jahren, was den Betrieb am Flughafen Vilnius einschränkte.

In ganz Polen gab es in Orten wie Słupsk anhaltende Schneefälle statt kurzlebiger Schauer.

Weiter südöstlich verschärfte sich der Winter in der Türkei dramatisch.

Schneefälle legten Bergregionen wie Hakkari und Kastamonu lahm, wo sich 1,5 m Schnee ansammelten.

Anatolien wurde von extremer Kälte heimgesucht. In der Provinz Ardahan verzeichnete der Bezirk Gole mit −39,7 °C die niedrigste Temperatur des Landes in dieser Saison, wobei mehrere Orte in Sivas, Kars, Erzurum und Agri unter −30 °C fielen. Flüsse froren zu, die Infrastruktur vereiste und das tägliche Leben wurde stark beeinträchtigt.

Eine weitere Kaltluftmasse breitete sich am Wochenende über Europa nach Westen und Süden aus und führte zu starken Schneefällen in feuchten Gebieten und zu beißender Kälte in Gebieten mit klarem Himmel. Und diese Woche geht es weiter, denn noch stärkere Kälte umhüllt den Kontinent, insbesondere den Osten, und außergewöhnliche Schneemengen bedecken die Alpen über den Balkan bis nach Russland.

Link: https://electroverse.substack.com/p/arctic-air-reclaims-northwest-snowy?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 6. Januar 2026:

Globale Temperaturen im Dezember weiter gesunken

UAH-Satellitendaten zeigen, dass die globale Anomalie in der unteren Troposphäre im Dezember 2025 auf 0,30 °C gefallen ist, nach 0,43 °C im November, was die seit dem durch Hunga Tonga/El Niño verursachten Anstieg im Jahr 2024 anhaltende Umkehrung verstärkt.

Satelliten messen die Atmosphäre direkt und vermeiden so Verzerrungen durch Bodenstationen, städtische Wärme-Kontaminanio und „Anpassungen” zur Homogenisierung durch Behörden.

Sie zeigen nun eine deutliche (und erwartete) Abkühlung nach dem Ausbruch des Hunga Tonga im Jahr 2022 – einer gewaltigen Unterwasserexplosion, die eine beispiellose Menge Wasserdampf in die Atmosphäre schleuderte, der noch heute (wenn auch abnehmend) nachwirkt.

Der Wert für Dezember bringt uns zurück in den langfristigen Bereich. Ähnliche Anomalien traten in den 2010er, 2000er und sogar 1990er Jahren auf – trotz stetig steigender CO₂-Konzentrationen. Wir liegen sogar in etwa auf dem Niveau von Dezember 1987.

Die globalen Temperaturen sind auf das Niveau vor dem Vulkanausbruch zurückgekehrt, gerade als der Sonnenzyklus 25 seinem Minimum entgegengeht. Alle Augen sind auf das gerichtet, was als Nächstes kommt.

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Eis und Schnee in Europa

Europa ist in einen strengen Wintereinbruch gestürzt worden, mit weit verbreiteter Kälte und heftigen Schneefällen, die sich von Skandinavien über Frankreich, Deutschland, den Balkan bis in die Türkei erstrecken.

Die Temperaturen fielen diese Woche in Gielas im Norden Schwedens auf -40,8 °C, den niedrigsten Wert der Saison in ganz Fennoskandien. In Savukoski in Finnland sank die Temperatur auf -39,9 °C, während in La Brévine in der Schweiz -30,3 °C gemessen wurden.

Die tiefe kontinentale Kälte breitete sich bis weit nach Westeuropa aus, mit -27,7 °C in Les Pontets in Frankreich, -25,7 °C in Liebenau-Gugu in Österreich und -16 °C und darunter in Roskilde in Dänemark.

Auch in weiten Teilen der französischen Tiefebene wurden beachtlicheTiefstwerte gemessen:

Schneefall begleitete die Kälte und verschlimmerte die Verkehrsbeeinträchtigungen.

In Paris schneite es am Nachmittag des 5. Januar und bedeckte Sehenswürdigkeiten wie Notre-Dame.

Die Verkehrsstaus rund um die Hauptstadt brachen alle Rekorde und überschritten zunächst 750 km kumulierte Staulänge und stiegen später auf rund 910 km, womit sie den bisherigen Rekord vom Februar 2018 in den Schatten stellten.

Die Behörden nannten Schneefall und weit verbreitetes Glatteis als Hauptursachen, wodurch das regionale Straßennetz während der Stoßzeiten praktisch lahmgelegt war.

Diese Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):

In Frankreich war man echtes Witerwetter nach Jahren milder Winter genauso wenig gewohnt wie hierzulande. Vielleicht war es aber nur ein Vorgeschmack dessen, was in den nächsten Jahren auf uns zukommt… A. d. Übers.

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USA: Wende in der Sierra

In den letzten zwei Wochen sind in mehreren Skigebieten in der Sierra Nevada, darunter auch Palisades Tahoe, mehr als 250 cm Schnee gefallen.

Vor weniger als drei Wochen lag in weiten Teilen des Gebirges oberhalb von (2.440 m) praktisch kein Schnee. Die Schneedecke in Tahoe stieg innerhalb von nur 18 Tagen von 16 % des Normalwertes auf 112 %.

Spät, abrupt und explosiv – und jetzt überdurchschnittlich.

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Erholung des arktischen Eises

Laut dem National Snow and Ice Data Center (NSIDC) betrug die minimale Ausdehnung des arktischen Meereises im Sommer 2025 im September 4,60 Millionen Quadratkilometer – ein Anstieg von etwa 35 % gegenüber dem Rekordtief von 3,41 Millionen Quadratkilometern im September 2012.

Es handelt sich hierbei um direkte Satellitenmessungen, die weder modelliert noch adjustiert worden waren.

[Diagrammvergleich von Tony Heller unter Verwendung von Daten von visitech.ai und NSIDC]

Seit 2012 hat sich die sommerliche Eisschmelze abgeschwächt, die Erhaltung des Eises in der Spätsaison hat sich drastisch verbessert, und der vorhergesagte Zusammenbruch ist nicht eingetreten. Tatsächlich zeigen die Daten eine 18-jährige „Pause” in der Schmelze des arktischen Meereises:

Link: https://electroverse.substack.com/p/global-temperatures-down-in-december?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 7. Januar 2026:

Europa gefroren

Seit Beginn des neuen Jahres hat Deutschland mit anhaltender Kälte und Schneefall zu kämpfen sowie mit Tiefsttemperaturen von -13 °C.

Dies gilt für weite Teile Europas. Tiefsttemperaturen von fast -40 °C wurden von Skandinavien bis zur Türkei gemessen. Und zuletzt, in den frühen Morgenstunden des 7. Januar, lagen die Temperaturen im Alpenraum bei -31,1 °C auf dem Monte Rosa und bei -33,4 °C auf dem Mont Blanc.

Da die Kältewelle mit Stand von heute auch Eingang in unsere MSM gefunden hat, werden die ausführlichen Schilderungen von Blogger Cap Allon hierzu nicht weiter übernommen. A. d. Übers.

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Alaska: Schnee-Notstand in Juneau

Juneau versinkt in einer außergewöhnlichen Schneedecke.

In nur zwei Wochen sind mehr als 200 cm Schnee gefallen, und die Vorhersagen simulieren für diese Woche weitere 60 cm.

Die Schäden nehmen zu. Mehrere Boote sind im Hafen unter der schweren Schnee- und Eislast gesunken.

Währenddessen beeilen sich die Einwohner der Stadt, ihre Dächer vor dem nächsten starken Schneefall zu räumen, da Dächer und Vordächer unter der anhaltenden Last zusammenbrechen. Auch die Rettungskräfte sind überlastet.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europe-is-frozen-juneau-snow-emergency?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 8. Januar 2026:

Indien: Weit nach Süden reichender Kaltluftvorstoß

Bhubaneswar, eine niedrig gelegene Küstenstadt im Osten Indiens, verzeichnete mit 9,4 °C den kältesten 8. Januar seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1952 und die viertkälteste Januar-Tiefsttemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen.

Nur drei kältere Januarmorgen sind in den Archiven verzeichnet: 8,6 °C im Jahr 1992, 9,0 °C im Jahr 2003 und 9,3 °C im Jahr 2012.

Weiter nördlich, beispielsweise in Himachal Pradesh, herrscht weiterhin Winter.

Neun Stationen meldeten heute Morgen Tiefsttemperaturen unter dem Gefrierpunkt, angeführt von Tabo mit -9,4 °C und Kukumseri mit -9,2 °C, während in den tiefer gelegenen Bezirken dichter Nebel herrscht.

Vom Himalaya bis zur Ostküste Indiens herrscht eine ausgedehnte, rekordverdächtige Kältewelle.

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Europa: Weiter Kälte und Schnee

Eine großflächige arktische Luftmasse hat sich über Europa festgesetzt und sorgt für weit verbreiteten starken Schneefall und zunehmende Beeinträchtigungen von Skandinavien über die Iberische Halbinsel, Frankreich und Deutschland bis hin nach Russland.

Es handelt sich hierbei nicht um einen kurzlebigen Kälteeinbruch, sondern um ein anhaltendes kontinentales Wetterphänomen, das durch die zunehmende Schneedecke noch verstärkt wird.

Viele Länder, darunter auch das typisch maritime UK, haben seit Jahresbeginn bereits erhebliche Schneefälle verzeichnet. Am 5. Januar – also noch vor den jüngsten Schneefällen – lag die Schneedecke in Europa auf dem höchsten Stand seit 2019:

In Schottland berichten Einheimische von den stärksten Schneefällen seit Jahrzehnten. Mit Tiesttemperaturen von fast -15 °C sind Aberdeen und die umliegenden Gebiete bereits vor dem nächsten Atlantiksystem ausgekühlt, das am 8. Januar erwartet wird.

Der Aberdeenshire Council erklärte den Notstand, nachdem die offizielle Schneehöhe in Oyne 52 cm und in Tomintoul 46 cm erreicht hatte, was zur Schließung von Hunderten von Schulen, zur Einstellung des Bahnverkehrs und zur Isolierung ländlicher Gemeinden führte.

Auf dem Festland hat auch die Niederlande mit anhaltenden Schneefällen zu kämpfen. Tausende von Verkehrsmitteln und Flügen wurden eingestellt.

Spanien hat eine rote Warnung wegen polarer Kälte herausgegeben, da die weit verbreiteten Minustemperaturen das Straßennetz, die Wasserversorgung und die Energieversorgung in den Binnenregionen belasten.

In Parameras de Molina, Guadalajara und Molina de Aragon fielen die Temperaturen auf etwa -17 °C. In den Pyrenäen wurden in Cap de Vaqueira -17,4 °C gemessen. Katalonien verzeichnete einen der kältesten Morgen seit Jahren. In Barcelona sank die Temperatur auf -2,5 °C, den niedrigsten Wert seit Februar 2018. Im Landesinneren fiel die Temperatur deutlich unter den Gefrierpunkt, während selbst in den Küstenvororten Werte nahe dem Gefrierpunkt erreicht wurden.

Im Osten, im Alpenbogen, fiel die Temperatur auf dem Mont Blanc auf -34 °C, den tiefsten Wert seit Februar 2018.

Von den Hochebenen im Landesinneren Spaniens über die Alpen, die Nordsee-Tiefebene und Frankreich bis hin zur Ukraine und der Türkei ist Europa fest im Winter verankert. Das Ausmaß, die Dauer und die geografische Ausdehnung dieser Kälte machen sie zu einem bedeutenden Ereignis Anfang Januar.

Nach einem langsamen (aber kalten) Start scheint die gesamte Schneemasse der nördlichen Hemisphäre nun in Gang zu kommen:

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Alaska: Immer neue Schnee-Rekorde

Der Schneefall in Juneau hat Aufmerksamkeit erregt, aber ein Großteil von Alaska ist unter Schnee begraben, wobei auch Anchorage und Fairbanks bemerkenswerte Kälte- und Schneerekorde verzeichnen.

Anchorage verzeichnete diese Woche innerhalb von 48 Stunden fast 50 cm Schnee, den schneereichsten Zweitage-Zeitraum, der jemals im Januar beobachtet wurde, und den fünftgrößten zweitägigen Schneefall seit Beginn der Aufzeichnungen.

In Fairbanks endete gerade eine beeindruckende 33-tägige Serie mit Tiefsttemperaturen von -25 °C oder darunter am internationalen Flughafen. Diese Serie ist die viertlängste seit Beginn der Aufzeichnungen und die längste seit 1966. Innerhalb dieses Zeitraums wurden an 17 Tagen Temperaturen von -40 °C oder weniger gemessen, was diese Serie zu einer der strengsten Kälteperioden des frühen Winters in der modernen Geschichte macht.

Die Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):

[–15°F ≈ –26°C]

Dies ist ein landesweites Muster. Der Südosten Alaskas ist unter Schnee begraben, Süd-Zentralalaska bricht Schneefallrekorde, und das Landesinnere Alaskas hat eine anhaltende Kälteperiode erlebt, wie sie nach der Mitte des 20. Jahrhunderts nur noch selten vorgekommen ist.

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Kanada: Starke Schneefälle in den Rocky Mountains

Während Alaska weiterhin im Schnee gefangen ist, akkumuliert nun auch im Westen Nordamerikas, von den kanadischen Rocky Mountains bis zu den Cascades in den USA, immer mehr Schnee.

In den kanadischen Rocky Mountains melden die Skigebiete in Alberta Schneemengen zu Beginn der Saison, wie sie in den letzten Jahrzehnten selten zu beobachten waren.

Das Skigebiet Lake Louise erreichte Ende Dezember 503 cm – die größte Gesamtmenge zu Beginn der Saison seit Beginn der Aufzeichnungen (vergleichbare Jahre sind 1998–99 und 1954–55).

Das Skigebiet Banff Sunshine Village verzeichnete im Dezember 257 cm und damit den viert-schneereichsten Monat seit fast 100 Jahren.

Im Skigebiet Kicking Horse Mountain Resort fiel im Dezember 340 cm Schnee, wodurch die Gesamtmenge für 2025 auf 540 cm stieg und damit den bisherigen Rekord des Skigebiets brach.

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Meldungen vom 9. Januar 2026:

Skandinavien: Kältester Januar seit Jahren

Skandinavien erlebt den kältesten Januar seit Jahren.

In Trøndelag, Norwegen, wurden in den letzten Tagen die niedrigsten Januar-Temperaturen seit 16 Jahren gemessen, genauer seit dem historischen Winter 2010.

Mehrere Stationen haben Werte nahe -30 °C gemessen, darunter Gartland mit -29,9 °C, Snasa-Kjevlia mit -29,7 °C, Namsskogan mit -28,6 °C und Meraker-Vardetun mit -27 °C – allesamt extreme Werte für Mittelnorwegen.

Im Osten hat sich die Kälte bis nach Finnland ausgebreitet.

Am 8. Januar sank die Temperatur in Savukoski Tulppio auf -41,5 °C, die niedrigste Temperatur, die in dieser Saison bisher in Fennoskandien (einer geografischen Region, die Norwegen, Schweden, Finnland und die Halbinsel Kola im Nordwesten Russlands umfasst) gemessen wurde.

Dies ist zwar kein Allzeitrekord für die Region, aber dennoch ein bemerkenswerter Wert. Beeindruckend ist auch die räumliche Ausdehnung der Kälte, da praktisch ganz Nordfinnland und nicht nur ein einzelnes Tal oder eine Kältemulde zwischen -35 °C und -40 °C friert:

Dies ist kein isolierter, vorübergehender Temperatursturz, sondern Teil einer ausgedehnten, anhaltenden arktischen Luftmasse, die sich über weite Teile Europas ausgebreitet hat.

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Marokko: Seltener Schnee im Osten des Landes

Diese Woche hat es in Oujda geschneit, was für den Osten Marokkos ein seltenes Ereignis ist und der erste Schneefall in der Stadt seit 2012. Der Ort liegt in einer halbtrockenen Region, in der es im Winter fast nie schneit.

Der strenge europäische Winter greift tief nach Nordafrika hinein.

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Indien: Seltener kalter Regen in Delhi, während Nordindien friert

Am Freitag kam es in Delhi NCR zu ungewöhnlichen winterlichen Wetterbedingungen: Es fiel leichter Regen bei Temperaturen um 5 °C.

Diese 5 °C wurden am 9. Januar um 5:30 Uhr morgens im Safdarjung-Observatorium gemessen, wobei leichter Regen sowohl am Boden als auch per Satellit bestätigt wurde.

Das Ungewöhnliche daran ist nicht nur die Kälte, sondern auch der gleichzeitige Regen – mitten im trockenen Winter-Monsun.

Regenfälle in den nördlichen Ebenen treten fast immer bei Temperaturen über 10 °C auf; Niederschläge unter 10 °C sind in der Regel auf Bergregionen beschränkt. Für Delhi NCR war dies ein wirklich außergewöhnliches Ereignis.

Je weiter man nach Norden kommt, desto kälter wird es. In Punjab verzeichnete die Stadt Bathinda am Donnerstag, dem 8. Januar, eine ungewöhnlich niedrige Höchsttemperatur von 9,8 °C.

Die benachbarten Städte folgten dicht dahinter: Amritsar erreichte eine Höchsttemperatur von nur 10,4 °C, Faridkot 11 °C und Mansa 11,6 °C. Ambala und Karnal in Haryana blieben ebenfalls bei Temperaturen um 11-12 °C.

Am frühen Abend lagen viele Stationen bereits unter 10 °C, wobei es über Nacht zu stärkerer Abkühlung kam.

Auch in weiten Teilen von Madhya Pradesh und Uttar Pradesh liegen die Temperaturen um 6 bis 10 °C unter dem Normalwert, wobei in der gesamten Region Rekorde gebrochen wurden.

Gwalior meldete mit 10,4 °C eine Rekord-Tiefsttemperatur für Januar. Auch in Bareilly sind die Tageshöchsttemperaturen auf Rekord- oder nahezu Rekordwerte gefallen: 11,2 °C, Shahjahanpur: 11,2 °C, Prayagraj: 11,4 °C, Varanasi: 11,6 °C und Jhansi: 12,7 °C.

Prognosen zufolge wird die Kälte in Indien mindestens bis zum 15. Januar anhalten.

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Guatemala: Ungewöhnlicher Frost

Ungewöhnliche Kälte herrschte die ganze Woche über im Hochland von Guatemala, wo die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt fielen.

In den Morgenstunden bildeten sich Reif und Oberflächen-Eis, ein seltener Anblick für diese Gegend.

In Los Altos wurden Tiefsttemperaturen von -5 °C gemessen, wobei lokale Berichte darauf hindeuten, dass die Temperaturen in vereinzelten Gebieten noch weit darunter lagen – in der Nähe von Quetzaltenango sogar bei fast -10 °C. Zum Vergleich: Der nationale Rekord in Guatemala liegt bei -11,6 °C.

Link: https://electroverse.substack.com/p/scandinavia-breaches-40c-rare-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 3 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 9. Januar 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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