Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch
- 107 Jahre lang Abkühlung, Temperatursprung, ab 1988 bis heute Weitererwärmung.
- Keine Korrelation mit dem CO₂-Anstieg, keine Treibhauswirkung erkennbar
- Der menschenverursachte WI-effekt hat die insgesamt leichte Erwärmung seit 1881 bewirkt.
Das Temperaturmittel lag im Februar 2025 laut DWD bei 1,4 Grad Celsius (°C), also viel kälter als letztes Jahr und nicht einmal unter den 50 heißesten/wärmsten Jahren seit 1881, obwohl die Sonnenstunden über dem Schnitt (1991 – 2000) waren. Doch vor allem die kühlen Nächte ließen den Februar in vielen Teilen Deutschlands noch winterlich erscheinen. Vor allem in Sachsen und Thüringen, wo die nächtlichen Tiefsttemperaturen bis auf – 20 Grad fallen konnten. Wir haben es jedoch alle am Gas/Ölverbrauch gemerkt, der etwa gleich war mit dem diesmal wärmeren Januar 2025 in Deutschland.
Wir fragen uns: Wo ordnet sich dieser Februar 2025 mit seinem 1,4 °C-Schnitt in die bis 1881 zurückreichende Klimareihe Deutschlands ein, und wie entwickelten sich die Februar-Temperaturen in diesem Betrachtungszeitraum bis heute?
Deutschland –Temperaturgrafik des Februars.
Wir erkennen mindestens 3 Teilabschnitte:
- Leichte Abkühlung 107 Jahre lang bis 1987
- Temperatursprung von 1987 auf 1988 von 1,5 Grad
- Weitererwärmung seit 1988 bis heute laut DWD um knapp 0,3 Grad/Jahrzehnt.
Die CO₂-Konzentrationszunahme in der Atmosphäre: Starker Anstieg
Wir gehen von einer CO₂-Konzentrationszunahme von 135 ppm seit 1881 aus, ob diese jedoch ausschließlich anthropogenen Ursprunges ist, wollen wir nicht diskutieren, sondern lediglich die vom PIK-Potsdam behauptete hohe CO₂-Kimasensitiviät anhand des Artikels in Frage stellen. Wir wollen vor allem die Behauptung widerlegen, dass CO₂ der maßgebliche Temperaturschalter wäre. Umso mehr, wenn man die ersten 107 Jahre näher betrachtet.
Der Temperaturverlauf in den ersten 107 Jahren ist jedoch keinesfalls immer fallend wie die Trendlinie der Grafik 1 suggeriert. Betrachten wir nun den kürzeren Zeitraum ab 1943

Abb. 3: Die Februarabkühlung begann eigentlich erst so richtig ab 1943, und zwar sehr deutlich. Der Temperatursprung im Jahre 1987/88 bleibt.
Wissenschaftliche Erkenntnis: CO₂ kann nicht über 100 Jahre abkühlend wirken, dann einen plötzlichen Temperatursprung verursachen und erst ab 1988 erwärmend weiter wirken. Und die deutliche Februarabkühlung begann auch erst so richtig ab 1943 bis 1987 als die CO₂-Zunahmekurve immer steiler wurde. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.
Wir stellen bisher fest:
Die CO₂– Konzentrationszunahme zeigt im Vergleich zur Entwicklung der deutschen Februartemperaturen keinerlei Ähnlichkeit.
Ab 1988 bis heute handelt es sich um eine Zufallskorrelation.
Auch für den Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 kann CO₂ nicht verantwortlich sein. Der Temperatursprung auf ein wärmeres Plateau hat somit ausschließlich natürliche Ursachen (Zirkulationsverhältnisse – mehr Westwetterlagen bei positiven NAO-Werten).
Aus den Grafiken muss man schließen, CO₂ hat entweder gar keinen Einfluss auf die Temperaturen oder einen nur sehr unbedeutenden. Eine politisch gewollte und nun von den Grünen favorisierte teure CO₂-Reduzierung durch das Verpressen im Boden oder Versenken von Kohlendioxid im Meer ist völlig nutzlos, dazu umweltzerstörend und gefährlich für die Bodenorganismen.
Damit ist die gängige Definition von Klimawandel falsch, die ausschließlich Kohlendioxid und andere Treibhausgase für die Klimaerwärmung verantwortlich macht.
Merke: Die treibhausbasierte Klimahysterie ist eine Wissenschaft des finstersten Mittelalters. Da geht’s nur ums Geld und einen CO₂-Ablasshandel
Doch zurück zu den Februartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes: Einzuwenden wäre, dass um 1900 ein ganz anderes Deutschland mit anderen Grenzen bestand und die Wetterstationen samt ihren ganz anderen Temperaturermittlungen in der Wetterhütte mit den heutigen wärmeren Standorten nur bedingt vergleichbar sind. Deutschland hatte damals 104 Einwohner pro Quadratkilometer; heuer sind es mit 220 gut doppelt so viele, was bedingt durch den erhöhten Wohlstand und Energieverbrauch erwärmend wirkte. Die DWD- Wetterstationen stehen heute in den von Menschen geschaffenen großflächigen Wärmeinseln, auch gab es einst typische ländliche Stationen bei Klöstern oder Forsthäusern am Waldrand oder bei freistehenden Gutshöfen von Feudalherren.
Die Realität wäre: Die fallende Trendlinie von 1881 bis 1987 wäre noch stärker fallend. Der Temperatursprung wäre gleich. Die Erwärmungssteigung der Trendlinie ab 1988 bis heute wäre nicht so stark. Zum WI-effekt und zur Größeneinschätzung siehe weiter unten.
Wenn Kohlendioxid nicht erwärmt, was dann?
Auf der Suche nach des Gründen des Februarverhaltens in Deutschland:
1) Sonne und Niederschläge
Die Sonne steht im Februar tief und hat noch wenig Wirkung: Trotzdem lässt sich schließen, dass die geringen Zunahme der Sonnenstunden und die Abnahme des Niederschlages leicht erwärmend wirkte seit 1988
2) Die Änderung der Großwetterlagen:
Die NAO = Nordatlantische Oszillation. Unter der NAO versteht man in der Meteorologie die Schwankung des Druckverhältnisses zwischen dem Islandtief im Norden und dem Azorenhoch im Süden
Dieses auffällige Temperaturverhalten in drei Phasen ähnelt grob dem des Januars und lässt sich sehr gut mit dem Verhalten der NAO und der an die NAO gekoppelten Häufigkeit der Großwetterlagen mit Westanteil erklären:

Abb. 5: Zentrierte, 11-jährige Gleitmittel der NAO und der Häufigkeit der im Februar meist milden Westwetterlagen. Man achte auf die relative Übereinstimmung, welche auch die in Abb.1 und 3 dargestellten Phasen erklärt. Die NAO als „Luftdruck-Schaukel“ zwischen Portugal/Azoren und Island beeinflusst die Häufigkeit und Intensität der wintermilden Westwetterlagen. Der 2024er Februar war sehr wolkenreich (milde Nächte!) und 2025 waren die Nächte oftmals klar.
In der zweiten Monatsdekade setzte der Februarwinter vor allem im Osten ein deutliches Ausrufezeichen. Während eisiger Nächte meldete Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge am 18. mit – 19,7 °C das bundesweite Februarminimum.
3) Der Mensch wirkt mit bei der Temperaturentwicklung durch zunehmende Wärmeinseleffekte (WI).
Klima verändert sich seit 4 Milliarden Jahren ohne Zutun des Menschen, es handelt sich um natürliche Klimaänderungen. In der Neuzeit wirkt der Mensch mit durch die ständige Ausbreitung der Wärmeflächen überall auf der Welt. Von Interesse wäre der Temperaturverlauf ohne die wärmenden menschlichen Veränderungen bei den Stationen. Vor allem in den letzten vier Jahrzehnten hat sich die Bebauung in die einst freie grüne Vegetations-Fläche hinein erweitert, derzeit um 50 Hektar täglich und innerhalb der Städte und Gemeinden werden Baulücken weiter geschlossen, damit die Flächenerweiterung ins Umland – eigentlich eine Naturzerstörung – rein statistisch geringer ausfällt, was für die Politik ein Beleg für Naturschutz ist. Derzeit ist ein Siebentel der Gesamtfläche unseres Landes versiegelt. Jede Sekunde wird in der Bundesrepublik Deutschland gut 5 m2 Boden neu als Siedlungs- und Verkehrsfläche beansprucht. Das bringt die Wärme ins Umland der DWD-Wetterstationen. Siehe hier.
Im Winter wärmt zusätzlich die Abwärme der Industrie, der Haushalte und des Verkehrs die Siedlungen und deren näheres Umfeld besonders bei windstillen, kalten Hochdruckwetterlagen auf. Im Umland heizen „Biogas“-, Solar- und Windkraftanlagen ebenfalls. Insgesamt sind die WI- Effekte nach unseren bisherigen Untersuchungen im Winter aber etwas geringer als in den Frühjahrs- und vor allem den Sommermonaten. Jede Straße wirkt vor allem im Sommer wie ein heißes Wärmeband in der Landschaft. Die Freisolaranlagen werden zeitweise bis zu 70°C heiß. Bäuerliche Trockenlegung der Agrarlandschaft in den letzten 50 Jahren und neuerdings auch im Wald sorgt auch im Sommer für erhöhte Bodentemperaturen außerhalb der Versiegelungsflächen, also auch in der freien Landschaft.
Kurzum, bei den Messstationen des DWD hat der Wärmeeintrag, bedingt durch anthropogene Nutzungsänderungen stark zugenommen und die Thermometer der Stationen messen diese menschenerzeugte Zusatzwärme aus den sich ständig vergrößernden Wärmeinseln mit. Natürlich gibt es auch Stationen mit geringen wärmenden Veränderungen. Eine solche ist in Amtsberg-Dittersdorf südlich von Chemnitz, deren Temperaturverlauf im Vergleich zum DWD wir in der Grafik 6 wiedergeben.

Abbildung 6: Die WI-arme Station Amtsberg – siehe blauer Graph mit violetter Trendline – im kleinen Teilort Dittersdorf steht noch so wie 1988, der Ort hat sich kaum verändert und der Stationsleiter erfasst die Temperaturen noch im Wetterhäuschen am unveränderten Standort, allerdings inzwischen digital.
Erg: Die wärmeinselarme Wetterstation Amtsberg, im kleinen Teilort Dittersdorf zeigt keine Februarerwärmung seit 1988, allerdings ist die Wärmeinselerwärmung der DWD-Reihen eine tatsächlich anthropogen verursachte Temperaturzunahme, also keine Datenmanipulation.
Beachte: Hier wird eine Privatwetterstation an einem konstanten Ort mit dem Schnitt der über 2000 DWD-Wetterstationen seit 1988 verglichen. Wetterstationen, die auch immer wieder getauscht wurden. Der unterschiedliche Verlauf vor allem ab 2002 könnte auch teilweise mit örtlichen Klimabesonderheiten im Erzgebirge erklärt werden. So lag z.B. der Januarschnitt dieser Station 2025 höher als der DWD-Schnitt.
Weitere Februar-Besonderheiten, die dem CO₂-Treibhauseffekt widersprechen:
Höher gelegene Wetterstationen: Kaum Februarerwärmung seit 1988 – warum?
Auf das Phänomen der derzeitigen Höhen-Abkühlung, bedingt durch die verstärkte Advektion von Höhen-Kaltluft, hatten wir schon in unseren Januar-Beiträgen hingewiesen.
Es ist aber auch nicht unerheblich, dass die in den Wärmeinseln von Menschen erzeugte Warmluft nicht nach oben abfließen kann und wie in einer Warmluftglocke unterhalb 950 bis 1000 m Höhe eingesperrt bleibt.
Als Beispiel einer Wetterstation über 1000m NN sei der Brocken aufgeführt.

Abb.7: Die Wetterstation auf dem 1142 m hohen Brocken zeigt fast keine Februarerwärmung seit 1988. So ähnlich verhalten sich alle höheren Bergstationen. Und 2024 war mit 0,7°C nicht der wärmste Februar, sondern 2019 mit 1,1°C, siehe auch Grafik 8b.
Einordnung des Februars 2021 in einer längeren Zeitreihe, also vor 1881
Die Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg, (HPB)
Wir erwähnten schon, dass 1881, der Beginn der DWD-Messreihen, in einer Kaltphase lag. Die Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg geht 100 Jahre weiter zurück. Erwähnt werden muss lediglich, dass die Messstation bis 1936 an der Nordwand der unbeheizten Klosterkirche war, heute steht die Station frei im neu erbauten DWD-Zentrum. Allerdings sind die Wärmeinseleffekte im Winter recht gering, so dass die wärmende Standortverlegung weniger Einfluss auf die Temperaturerfassung hatte als etwa im Sommerhalbjahr.
Der Februar-Verlauf auf dem HPB ist erstaunlich. Kaum Erwärmung seit über 230 Jahren, trotz starker CO₂-Konzentrationszunahme und trotz Stationswechsels an einen wärmeren Standort. Erstaunlich auch, 2024 gab es keinen neuen Temperaturrekord, die Station liegt allerdings 977m hoch, da greift bereits die Höhenkaltluft.

Abb. 8: Die Februartemperaturen der DWD-Wetterwarte Hohepeißenberg zeigen trotz CO₂-Zunahme und trotz der Standortverlegung 1936 und trotz des Temperatursprunges 1988 nur eine minimale Erwärmung seit fast 240 Jahren.
Die langen Reihen zeigen: Kaum Erwärmung in einem langen Zeitraum trotz der gewaltigen wärmenden Landschaftsveränderungen mit den WI-Effekten
Und nach dem Temperatursprung 1988 bis heute? Geringe Erwärmung bei WI-armen und Bergwetterstationen.
Wer was anderes behauptet, der verdient in aller Regel am CO₂-Klimapanikmodell mit!!!
Wohin geht der zukünftige Februartrend in Deutschland?
Dazu zeichnen wir nun zusätzlich in die Deutschlandgrafik, die nächtlichen Minimum- und die tagsüber gemessenen Maximumtemperaturen in die DWD-Grafiken mit ein. Die liegen allerdings nur bei 536 DWD-Wetterstationen und auch erst ab 1943 bis heute vor.
Beachte: Die mittlere orangebraune Trendlinie ist der Tagestrend, dieselben Werte wie in den Grafiken 1 und 2 oben, allerdings nur von 536 Stationen. Trotzdem ist die Steigungslinie ab 1988 bis heute ziemlich gleich.

Abb. 9: oben in grau die tagsüber gemessenen Maximumtemperaturen, unten in blau die Minimumtemperaturen. Von 1987 auf 1988 erfolgte bei allen drei Reihen der Temperatursprung
Auswertung der Grafik:
- Februarabkühlung bei allen drei Temperaturreihen und auch noch etwa gleich, siehe Formeln
- 1987 auf 1988: Temperatursprung bei allen drei Messreihen von etwa 2 Grad.
- Weitererwärmung seit 1988 bis heute, die T-max erwärmen sich stärker als die nächtlichen T-min Reihe, die Schere zwischen beiden geht leicht auseinander.
- CO₂-Erwärmung ist nicht erkennbar, dass ab 1988 die Tagestemperaturen etwas stärker steigen als T-min führen wir auf die Zunahme der Sonnenstunden zurück und nicht auf CO₂.
Und zukünftig in Deutschland?
Darauf kann nun diese Grafik 9 wohl auch keine Antwort geben, wir sehen jedenfalls keine. Doch gehen wir davon aus:
Sobald sich die Großwetterlagen wieder ändern. Wann wird das sein? Das weiß niemand. Da kein CO₂-Erwärmungssignal in den Temperaturreihen erkennbar ist, weiß kein Mensch wie sich dieser Monat in Zukunft in Deutschland entwickeln wird.
Fazit:
Die ständige Zunahme der Wärmeinseleffekte, die Schaffung großflächiger Wärmeregionen durch Flächenversiegelungen sind der mit Abstand größte menschengemachte Temperaturtreiber. Eine Einwirkung mittels CO₂ gibt es nicht oder die Wirkung ist so minimal, das zeigen auch alle wissenschaftlich sauber durchgeführten Versuche. Allerdings ist dieser WI-effekt im Februar geringer als im Sommer.
Will der Mensch den menschengemachten Anteil an der Erwärmung bekämpfen, dann muss man die Wetterstationen entweder wieder raus in die landwirtschaftlichen Flächen stellen oder aber in den Städten und Gemeinden die Bebauung, Versiegelung der einst freien Landschaft und die Trockenlegung der Agrar-Landschaft rückgängig machen oder zumindest einstellen. Aber weshalb sollte man die angenehme Erwärmung überhaupt rückgängig machen – falls wir es könnten? Wir sind doch froh über den Temperatursprung 1987 auf 1988.
Klimapolitik nein, aber eine Diskussion zum Erhalt der Natur und Landschaft wäre zu begrüßen.
Politisch verordnete, teure CO₂-Einsparungen bewirken nichts. Es handelt sich um ein Ablasshandelsmodell ähnlich dem Sünden-Ablasshandel der Kirche im Mittelalter. Der Staat will uns ausplündern und das tut er bereits kräftig über die CO₂-Steuer. Die Demokratie ist dadurch in höchster Gefahr.
CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, genauso wie Sauerstoff und Wasser. Auf dem Element Kohlenstoff ist das Leben dieses Planeten aufgebaut. Ohne CO₂ wäre die Erde kahl wie der Mond. Mehr CO₂ in der Atmosphäre wäre wünschenswert, denn es beschleunigt die Fotosynthese und lässt die Nahrungspflanzen schneller wachsen. Wer CO₂ einsparen oder gar reduzieren will, versündigt sich an der Schöpfung!!
Wirklicher Natur- und Umweltschutz muss endlich in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz, das unser Land ruiniert und in das Privatleben der Bürger eingreift. Eine Gefahr für die Demokratie.
Organisationen und Parteien, die weiterhin das CO₂-Erhitzungsmodell mit CO₂ als Haupttemperaturtreiber predigen, müssen an den Pranger gestellt werden!!
Die Februartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes beweisen: Es gibt keinen Klimanotstand. Deshalb muss auch keiner bekämpft werden. Aufruf an die Politiker: Lasst diesen Blödsinn sein und werdet endlich wieder normal
Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforsch
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer


















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In all unseren Artikeln zeigen wir, das ein CO2-erwärmungssignal zumindest in den mitteleuropäischen Temperaturreihen nicht erkennbar ist. Im Gegenteil, die DWD-Datenreihen einzelner Monate widersprechen eklatant diesem ersten Gebot der Treibhauskirche. Wo es keine Korrelation gibt, gibt es auch keine Ursache-Wirkung.
Fazit: CO2 und andere Treibhausgase sind nicht der Temperaturregelknopf für höhere Temperaturen.
Bewahrung der Schöpfung: CO2 ist Leben
Die Schöpfung dieser Erde basiert auf dem Element Kohlenstoff und CO2 ist das notwendige Transportmittel, um das C-atom zum Aufbau der Körper in die organischen Zellen zu transportieren. Wer CO2 bekämpfen will, versündigt sich an der Schöpfung, sowie an der ökologischen Vielfalt des irdischen Lebens. CO2 ist kein Giftgas und schon gar kein Klimakiller. CO2 ist die Voraussetzung irdischen Lebens. Irgendwann muss das auch mal den Kirchen mitgeteilt werden.
Neuer globaler Februartemperaturrekord!! Diesmal nicht!.
Aber dafür hat Copernicus, die von der EU-Kommission und damit von uns finanzierte Erdbeobachtungsüberwachung eine neue minimalste Eisausdehnung in der Antarktis gemeldet. Ob es stimmt? Die Februartemperatur 2025 (Februar=Hochsommer dort) der deutschen Antarktisstation Neumayer, die bereits auf dem Schelfeis liegt, beträgt deutlich weit unter Null Grad. Grafik in Teil 2.
Interesssant ist folgendes
…..Die Angaben beziehen sich auf Lufttemperaturen, die über die gesamte Erdkugel gemessen wurden. Den Angaben zufolge wurde mit einer durchschnittlichen Temperatur von 13,36 Grad Celsius der bislang drittwärmste Februar gemessen. Insgesamt war der Februar laut Copernicus im Durchschnitt 1,59 Grad wärmer als im vorindustriellen Zeitalter…. Quelle z.B. hier: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/copernicus-winter-100.html
Die konnten also die Globaltemperatur im vorindustriellen Zeitalter sogar auf Hundertstel Grad genau messen. Frage an Herrn Schwerdt, Kraus, Frau Kosch, Frölich: Glauben Sie diesen Blödsinn?
Da wird keine Antwort kommen, denn die vier Genannten und noch andere sind das alimentierte Fußvolk dieses ganzen Treibhaus-Blödsinns. Wer sein Geld damit verdient, den kann man mit Argumenten nie überzeugen.
Ich jedenfalls nicht
Herr Schwerdt, und wie wurden die globalen Temperaturen seit der Industrialisierung ermittelt, wo entstanden die globalen Schnitte auf Hunderstel. In der Antarktis gab es vor 100 Jahren noch keine einzige Wetterstation und in Nordpolnähe gibt es bis heute keine. Und: sieben Zehntel der Erdoberfläche sind Ozeane, es gibt bis heute noch keine zuverlässige globale Oberflächentemperatur der Ozeane und vor 150 Jahren schon gar nicht, damit man diese irrsinnige Behauptung „seit der Industrialisierung“ treffen kann.
Herr Schwerdt,
Mein Professor ließ solche Mittelwerte nicht zu. Wenn ich Temperaturen auf eine Nachkommastelle messe, macht es keinen Sinn (und war auch für ihn nicht zulässig), einen Mittelwert auf zwei Stellen anzugeben.
Herr Schwerdt, mir sind die Kommastellen nun mal egal. Es gibt mir um die Messungen der globalen Temperaturen vor 100 und mehr Jahren. Und solche Messungen gibt es nicht!!
Deshalb kann man auch nicht schlußfolgern, dass die globalen Temperaturen gestiegen wären, und erst recht läßt sich nicht behaupten, dass CO2 der Hauptgrund des Anstieges wären.
Deshalb ist mir die Diskussion um Hunderstel gleich. Wir zeigen doch in all unseren Arbeiten, dass die Erwärmung erst kurz vor 1990 begann.
Die Frage ist somit: Warum hat CO2 davor nicht erwärmend gewirkt?
Auch der Februar 2025 lag wieder ca. 1°C über dem dreißigjährigen Mittelwert von 1961-1990.

Der menschengemachte Klimawandel macht auch vor Deutschland nicht halt.
.
Moin Herr Kraus, es war in Deutschland schon mal viel wärmer. Sind wir uns darüber einig?
In den vergangen ca. 150 Jahren ist die Temperatur in Deutschland um ca. +1,5°C angestiegen, verursacht durch den Klimawandel.
Haha, na dann.
Der Februar 2025 mit 1,48°C (DWD) gehört nicht zu den 50 heißesten/wärmsten in Ihrer langen Aufzeichnungsreihe seit 1881. Menschengemachter Klimawandel…lächerlich!
Auch der Februar 2025 lag über der 30-jährigen Mitteltemperatur.

Auch der Februar 2024 lag über der 30-jährigen Mitteltemperatur.
Auch der Februar 2023 lag über der 30-jährigen Mitteltemperatur.
Auch der Februar 2022 lag über der 30-jährigen Mitteltemperatur.
Auch der Februar 2020 lag über der 30-jährigen Mitteltemperatur.
Auch der Februar 2019 lag über der 30-jährigen Mitteltemperatur.
.
Kraus schreibt: Auch der Februar 2025 lag über der 30-jährigen Mitteltemperatur.
Der DWD schreibt: Im Vergleich zur aktuellen Vergleichsperiode wurde das Mittel um 0,1 Grad unterschritten.
Die Lösung ist: Kraus vergleicht mit der alten 30-jährigen Mitteltemperatur vor dem Temperatursprung. Damit hat er den Temperatursprung bestätigt.
Und nicht nur Kraus ist dieser Bestätigungsfehler unterlaufen. Viele Treibhausgläubige – oft auch der DWD – argumentieren so. Ohne zu merken, dass sie damit automatisch den Temperatursprung bestätigen
Und wieder müssen wir dem bezahlten Vertreter der Treibhauskirche namens Peter Kraus hier widersprechen. Der Artikel zeigt, dass diese Februarerwärmung eben genau nicht menschengemacht ist. Der Temperatursprung hat natürliche Gründe, nämlich die plötzliche Änderung der Großwetterlagen. Man kann allerhöchstens diskutieren, in welchem Jahr der plötzliche Erwärmungssprung auftratt oder ob es nur eine deutliche Richtungsdänderung war, nachdem es zuvor über 100 Jahre lang keine Februarerwärmung gab.
Ich bitte die neuen Leser unsere Grafik 1 und 2 im Artikel beachten
Ein Monat ist erst mal kein Anzeichen für oder gegen den Klimawandel.
Die dreißigjährigen Mitteltemperaturen und deren Veränderung sind das, was man Klimawandel nennt.
30-jähriger Mittelwert in °C von DWD für Deutschland.
1991-2020 9,3
1981-2010 8,9
1971-2000 8,6
1961-1990 8,3
Die Mitteltemperatur ist in ca. 30 Jahren in Deutschland um ca. +1°C angestiegen.
Die Jahre 2022, 2023 und 2024 hatten alle über 10°C, da ist zu erwarten, dass auch die Mitteltemperatur 2021-2030 gut über 9,3°C liegen wird.
Kraus schreibt: „Die Mitteltemperatur ist in ca. 30 Jahren in Deutschland um ca. +1°C angestiegen.“
Genauso ist es, damit haben Sie den Temperatursprung selbst entdeckt. Gratuliere, ihre Erkenntnis stimmt mit den unsrigen überein. Und jetzt müssen Sie sich nur noch fragen, was die Ursache dieses Temperatursprunges ist oder einfach unsere Artikel lesen.
Falls Sie die Argumente verstanden haben, wird sich die zeitliche Frage des Temperatursprunges stellen. Evt. beginnt der Temperatursprung erst 1990/91. Auch dafür kann man Gründe finden. Oder erst 1996/97 wie Herr Dr. Voge mit seiner statistischen Methode ermittelt.
Kraus schreibt: „..da ist zu erwarten, dass auch die Mitteltemperatur 2021-2030 gut über 9,3°C liegen wird…“
Einspruch: Genau das dürfen Sie nicht erwarten, nur erhoffen und innigst wünschen wie ich als Geschenk für mein Lebensende. Das Klima kennt die DWD-Statistik nicht und verhält sich auch nicht danach.
Leider.
In meiner Heimatregion Oberpfalz in Amberg (Ostbayern), gut 40 km von meinem Wohnort entfernt wurde ein Mittelwert von -0,1 Grad gemessen, also 0,6 Grad unter dem langjährigen Mittelwert vom eh schon niedrigen 0,5 Grad der Jahre 1991-2020.
Die Abbildung zeigt die DWD-Temperaturabweichungen für Februar 1881 bis 2025. Zusätzlich sind die Kurve für Gauß-Filter mit 15 a und 30 a angegeben. Ob bei derartig großen Schwankungen eine Auswertung noch Sinn macht, sei erst einmal dahingestellt. Zwischen 1985 und 1990 tritt eine sehr große Temperaturänderung auf. Ähnlich starke Änderungen traten auch schon früher z. B. zwischen 1925 und 1930 auf.
Deutlich sichtbar ist eine wellenartige Änderung insbesondere von 1960 bis 2025. Der Abstand zwischen den lokalen Maxima beträgt ca. 30 Jahre. Ist einem linearen Anstieg ein periodischer Verlauf überlagert, ist ein lineare Approximation problematisch, da sie von den Zeitpunkten abhängt. Dies ist meiner Meinung nach auch die Ursache für den Temperatursprung. Tatsächlich ergeben die geglätteten Kurven kein Hinweis auf einen Sprung. Der Verlauf zeigt bis ca. 1985 (also über ca. 100 Jahre) keinen Anstieg. Um 1985 steigen die Temperaturen stärker an, wobei der lineare Anstieg stark von den weiteren Verlauf (also nach 2025) abhängt. Es deutet sich aber ein Abfall ein. Was folgt daraus? Bis 1985 ist kein CO2 bedingter Anstieg feststellbar oder er wird durch andere Effekte überlagert. Eine natürliche Schwankung von +/- 1 K ist deutlich erkennbar. Bei Schwankungen von bis zu +/- 8 K sind aber konkrete Aussagen mit großen Fehlern behaftet.
Datenquelle (letzte Spalte für D)
Global Warming Has Begun, Expert Tells Senate, New York Times June 24, 1988
Hansen hat sich erst seit den frühen 1980ern mit dem Erdklima(modellen) beschäftigt. Er ist laut CV Astrophysiker der sich vorher mit der Venus beschäftig hat (wikipedia):
MMn hat sich für die NASA in 1988 einiges gravierend verändert: Die Challenger-Katastrophe. Danach hat man sich dazu entschieden den Blick mehr auf die Erde zu richten, insbesondere um die Finanzierung zu sichern.
Was Hansen offenbar sehr gut versteht ist wie die Medien arbeiten, dass gerade Politiker gerne in Modelle vertrauen welche das Ergebnis bereits zu kennen glauben und wie vergesslich die Menschen sind; 10 Jahre zuvor:
International Team of Specialists Finds No End in Sight to 30‐Year Cooling Trend in Northern Hemisphere, New York Times Jan. 5, 1978
Dass ein Astrophysiker den Temperaturgradienten von Gasen in einem Gravitationsfeld nicht kennt ist schon sehr verwunderlich; tja, Physiker, so sind sie halt…
P.S. Laut Hansen lag die globale Temperatur 1988 bei über 59°F, ungefähr 15.4°C. Die aktuelle Temperatur liegt bei ganz genau 15.38°C
Und wieder präsentieren Sie diese Wetterstation obwohl Sie wissen, dass es bei dieser Station einen Instrumentenwechsel im Jahre 2003 und 2005 gab. Man sieht das im Graph auch mit blossem Auge: Vor 2003 liegen die Messwerte von DWD und Amtsberk sehr dicht beieinander, nach 2003 liegt Amtsberg generell fast ein Grad unter den DWD-Werten. Da ist nach dem Wechsel ein systematischer Bias von fast einem Grad in den Werten von Amtsberg, die Sie nicht einfach ignorieren können. Aber da die Messwerte in Ihre Sicht passen, wird hier einfach auf eine Korrektur verzichtet …
Was will denn der Marvin an gemessenen Werten nachträglich korrigieren????? FÄLSCHEN???
Der Marvin ist wohl ganz einfach nur ein messtechnischer Tiefflieger?
Jedes berührend messende Thermometer misst nur die EIGENE Temperatur, kleiner unwissender Marvin!
Wie die zustande kommt, ist dem Thermometer völlig egal, geht das nicht in Ihren Schädel???
In 2 m Höhe ist Temperatur messen schon immer ganz einfach nur „Glückssache“, und die „neuen“ Messmittel sind eben mit den „alten“ per se nicht vergleichbar, da sind Unsicherheiten von 3 K wahrscheinlich noch untertrieben.
Fazit: Der Marvin hat von den Realitäten der Praxis keinen Schimmer .….
Ulrich Tengler schrieb am 4. März 2025 23:36
Wie wäre es mit Lesen und Mitdenken? Sie schreiben selber, dass die neuen Messmittel nicht mit den alten vergleichbar sind. Und doch wird hier im Artikel eine durchgehende Messreihe und deren Trend präsentiert, bei der man durch die Gegenüberstellung mit der DWD-Reihe mit blossem Auge den Bruch in der Messreihe erkennen kann. Ist das für Sie OK?
Marvin:
Wechseln Sie jetzt aus Oppurtunismus die Seiten? Oder weil Sie Ihre Felle davonschwimmen sehen??? 😉
Setzen Sie erst mal die wahren Messunsicherheiten in Ihre Strahlenlkasperei usw. ff. in Ansatz, da bleibt nix Signifikantes übrig.
Kowatsch und Baritz benutzen halt „nur“ die „amtlichen“ DWD-Daten, die von den Alarmisten ja wohl eher anerkannt werden, oder???
Machen Sie erst einmal einen Grundlehrgang in Temperaturmessung und Messunsicherheiten, vorher ist jegliche Debatte mit Ihnen sinnlos.
Ulrich Tengler schrieb am 5. März 2025 22:13
Wieso jetzt? Ich weise auf diesen Sachverhalt hin, seit ich das erste mal gesehen habe, was das für eine Station ist …
Und das hatten wir schon oft diskutiert. Der DWD-hat die bis dahin geltende Erfassung der Wetterelemente abgeschafft. In Amtsberg wurden dieselben Instrumente eingebaut wie der DWD. Und so gab es bei allen DWD-Stationen diesen Instrumentenwechsel, und zusätzlich eine Änderung des Standortes, weil das Messen in der einstigen Wetterhütte aufhörte. Die DWD-Standorte müssen seitdem ganztätig in der Sonne stehen und die Digitalthermometer sonnenbeschienen sein, abgeschirmt durch eine gleiche bei allen DWD-Stationen normierte Einheit. In Amtsberg blieb der alte Standort in der Wetterhütte. Im Sommer ist die Differenz zwischen beiden Regressionslinien , also Amtsberg- DWD wesentlich größer, in den drei Wintermonaten nur minimal. Aber Sie dürfen gerne jedesmal darauf hinweisen.
Josef Kowatsch schrieb am 5. März 2025 9:21
Und doch gibt es keine Konsequenzen. Sie schreiben zwar nicht mehr, dass die Station völlig unverändert sei, aber berücksichtigen die Veränderungen immer noch nicht. Bei den DWD-Stationen postulieren Sie eine notwendige Korrektur von 1.4K, um den Trend nach unten zu drücken. Hier bewirkt die Änderung der Messinstrumente ein Absenkendes Trends, also bedarf es keiner Korrektur.
Danke.
Der Betreiber der Wetterstation schreibt:
Das Foto zeigt zudem, dass die Station von zwei Seiten durch Wald und höhere Gebäude abgeschirmt wird.
Richtlinie für Automatische nebenamtliche Wetterstationen im DWD (2020)
• Wesentlich für die Auswahl eines Standortes ist seine Repräsentanz für die Umgebung. Deshalb sollten Wetterstationen z. B. nicht auf oder in der unmittelbaren Nähe von steilen Hügeln und Kuppen, Klippen oder in Senken eingerichtet werden.
• Die freie Exposition der Station gegenüber den meteorologischen Einflussgrößen muss dadurch gewährleistet werden, dass alle die Strahlung und den Wind abschirmenden Hindernisse in Abhängigkeit von ihrer Höhe und Breite einen Mindestabstand vom Messfeld haben müssen. Die unmittelbare Nähe zu großen Gebäuden ist deshalb z. B. unbedingt zu vermeiden.
• Die Station soll nicht in der Nähe von Feuchte-, Wärme- und Staubquellen liegen (z. B. Treibhäuser, Bewässerungs- bzw. Beregnungsanlagen).
Aus dieser Sicht muss man Bedenken hinsichtlich der Aussagekraft der Daten anmelden.
Das gilt quasi für jede „Wetterstation“!!!
Danke Herr Schau, das kennen wir alles, weil wir uns vor Jahren bereits mit dem Stationsleiter besprochen haben. Wichtig ist: Man muss wissen, dass die Wetterstation seit November 1981 so steht wie sie heute noch steht. Und alles blieb gleich ringsum. Auch die Einwohnerzahl und die Gebäude und auch das Wäldchen auf der Nordseite. Es hat sich nichts verändert bis auf die neuen Thermometer, jedoch wird immer noch in der Wetterhütte gemessen.
Damit ist diese private Wetterstation eine Seltenheit!!, nämlich eine, bei der sich die Umgebungsbedingungen am wenigsten geändert haben. Keine einzige DWD-Station kann da mithalten!!
„Aus dieser Sicht muss man Bedenken hinsichtlich der Aussagekraft der Daten anmelden.“
Einspruch Herr Schau, genau der gegenteilige Schluss ist richtig. Da sich praktisch nichts um die private Wetterstation herum verändert hat, sind die Daten sehr gut mit sich selbst vergleichbar.
Recht haben Sie insofern, dass eine Wetterstation nach DWD-Normen an einem anderen Standort andere aktuelle Werte messen würde. Damit können Sie mit dieser Privatstation keine Aussage treffen, wie warm es in Amtsberg ist, sondern nur an diesem Standort.
Aber für diesen Standort ist die Messung richtig und das seit über 40 Jahren. Und damit stimmt auch die Trendlinie für diesen Standort. Und beim DWD? Die DWD-Stationen haben sich in den letzten 40 Jahren alle mehrfach verändert.
Der WI-Effekt hat zwei Ursachen: Einmal die direkte Erwärmung infolge der Primärenergie und andererseits als Folge von Landschaftsveränderung.
Zur Abschätzung der Erwärmung durch die Primärenergie kann folgende Betrachtung für D dienen:
Primärenergieverbrauch (2023) 2950 TWh
Fläche 357.600 km²
Geht man davon aus, dass fast jede Form von Primärenergie letztlich in Wärme umgewandelt wird, ergeben sich ca. 0,9 W/m². Da diese aber nicht gleichmäßig verteilt ist, kann die Größe lokal um den Faktor 2 bis 3 größer sein.
Zum Einfluss anthropogener Abwärme auf die Klimaerwärmung der Atmosphäre
Hier werden für D für 2005 ca. 0,6 bis 2,5 W/m² angegeben.
Ich habe die DWD-Daten hinsichtlich des Anstieges zwischen 1975 und 2024 (automatisiert per Software) ausgewertet. Die Auswertung basiert auf täglichen Mittelwerten, so dass ein Einfluss der Homogenisierung wohl ausgeschlossen werden kann. Zudem wurden nur Stationen ausgewählt, die praktisch keine (oder vernachlässigbare) Datenlücken haben. Es verblieben 217 Stationen. Die Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt:
1443 Freiburg 0.021
2750 Kronach 0.024
2171 Bad Hersfeld 0.026
4371 B. Salzuflen 0.029
1691 Göttingen 0.030
———————————–
3811 Oschatz 0.053
2261 Hof 0.054
3761 Öhringen 0.056
3126 Magdeburg 0.056
4592 Schwandorf 0.059
(ID der Station, Name der Station, linearer Anstieg)
Die Unterschiede zwischen den Stationen mit den kleinsten und größten Anstiegen (jeweils Top 5) sind sehr deutlich. Für genauere Aussagen müsste man sich aber die Lage ansehen (habe ich noch nicht). Das Problem besteht auch darin, dass es bei dem Anstieg nicht direkt auf die WI ankommt, sondern auf die Änderung.
PS: Die Auswertung werde ich bei Gelegenheit noch stichprobenweise händisch überprüfen. Ist aber ein großer Aufwand, zudem langweilig und kann daher noch dauern.
Ich nehme an, Sie haben die Daten des Februar genommen. Bei Magdeburg käme ich auf eine Steigung von 0,083.
Hier die Daten für Herrn Schwerdt:
1975 1,3 1976 0,2 1977 3 1978 -1,2 1979 -3,7 1980 1,9 1981 1 1982 0,1 1983 -1,1 1984 0,4 1985 -2,6 1986 -7,7 1987 -1,1 1988 2,6 1989 3,9 1990 6,5 1991 -2,6 1992 4 1993 0 1994 -0,7 1995 5,2 1996 -2,7 1997 4,5 1998 5,7 1999 1,1 2000 4,5 2001 2,1 2002 5,5 2003 -2 2004 3,4 2005 -0,1 2006 0 2007 4,5 2008 4,9 2009 1,5 2010 -0,7 2011 1 2012 -1,5 2013 0,2 2014 5,1 2015 1,8 2016 4,1 2017 3,1 2018 -0,8 2019 5,2 2020 6,4 2021 1,3 2022 5,6 2023 4,1 2024 7,6
Pardon, habe ich nicht deutlich genug gesagt. Die Auswertung bezieht sich auf ganz Deutschland. Mir ging es um die unterschiedlichen Standorte (WI) und die Änderungspunkte (siehe unten). Unterschiede zwischen 0.021 und 0.059 sind schon bemerkenswert.
Nochmal die Frage: Geht es bei Ihnen um Februartemperaturen? Der Artikel bezieht sich auf diesen Monat oder sind Ihre Werte Jahrestemperaturen?
Ihre Auswertung bezieht sich nicht auf ganz Deutschland sondern sie werten 217 Einzelstationen aus. Sehe ich das richtig? Auf welchen Zeitraum beziehen sich Ihre Auswertungen?
Ich bin bei den Antworten etwas durcheinandergekommen: Die Anstiege beziehen sich auf die Jahrestemperaturen. Es wurden alle in Deutschland verfügbaren DWD-Stationen betrachtet, aber nur die zur Auswertung herangezogen, die in den betrachteten Zeitraum keine relevanten Datenlücken (einige Tage) aufweisen. Das waren dann die besagten 217. Die Ermittlung der Jahrestemperaturen erfolgte eigenständig aus den Tagestemperaturen. Der Anstieg wurde für den Zeitraum 1975 bis 2024 ermittelt. Das ist etwas früh (siehe die drei Abbildungen unten), der Änderungspunkt liegt eher bei 1979/80. Da der Fehler aber ca. 5 Jahre beträgt, ist das vertretbar. Da alles per Software erfolgt, könnte ich es aber noch einmal durchlaufen lassen. Lohnt aber eher nicht. Wichtig ist für mich aber die geografische Verteilung und/oder die örtlichen Verhältnisse (Muster?). Hier bin ich noch dran.
Kein Problem: 1947-1975
1947 -8,8 1948 0,4 1949 2,4 1950 3,1 1951 1,7 1952 0,8 1953 0,6 1954 -4,7 1955 -2,6 1956 -10,1 1957 4,3 1958 2,3 1959 -0,1 1960 0,1 1961 5,2 1962 1,2 1963 -6,2 1964 -0,1 1965 -0,6 1966 1,9 1967 3,3 1968 0,4 1969 -2,3 1970 -1,8 1971 2 1972 1,7 1973 2,3 1974 3,7 1975 1,3
Vor 1947 sind die Daten lückenhaft.
Herr Schwerdt,
Sie betrachten hier eine einzige Wetterstation. Genau das wird uns vorgeworfen, wenn wir eine einzelne Station aufführen. Außerdem haben wir an keiner Stelle eine Grafik der DWD Station Magdeburg aufgeführt.
Wenn Sie dies nun für mehere hundert DWD Stationen durchführen (so wie wir es machen), können wir Ihre Ergebnisse vergleichen. Auch der Vergleich mit ganzen Gebietsmitteln (CET, Mittel/West-Europa, Skandinavien) wäre dann möglich.
Magdeburg ist zusammen mit Hof die deutsche Wetterstation mit der größten von uns bisher gefundenem Wärmeinseleffektzunahme aller DWD-Stationen. Wir Kämpfe/Kowatsch haben dies vor Jahren schon visualisiert, also mehr WI-Temperaturzuwachs als der Frankfurter Flughafen, worüber wir sehr überrscht waren. Einwohnerzunahme? Umgebumgsbebauung? Austausch der Messgeräte? Standortveränderung? Oder stärkere Sonnenscheinzunahme als anderswo? Antwort: Von jedem etwas.
Die Daten habe ich in einer Anfrage an Herrn Schau mit veröffentlicht. Das war kein Geschenk an Sie, um irgendetwas auszuwerten. Habe ich auch gar nicht gefordert. Es sollte nur zeigen, dass ich auch die Daten, die Sie nicht selbst zusammenstellen (können?, wollen?) hier mit veröffentliche, bevor von Ihnen wieder die Forderung nach den Daten kommt. Ich hoffe, Sie haben mich jetzt verstanden.
Ich habe Sie lediglich gebeten, solche Auswertungen an ein paar Hundert DWD Stationen durchzuführen so wie wir es machen. Oder sogar ganze Gebiestmittel auszuwerten. Dann können wir gerne vergleichen und schauen, wem welche Auswertungen nicht passen.
Sind das die Februardaten für Magdeburg oder für ganz Deutschland. Können Sie vielleicht ein Link zur Datenquelle angeben?
Zum Vergleich die Ergebnisse mit Change Point Detection und stückweise Regression für Februar 1945 bis Februar 2025 (Deutschland). Man sieht deutlich, wie sich die geglätteten Werte (Gauß 30 Jahre) um die zwei linearen Verläufe schwingen. Die Periode (+/- 0,5 K) dürfte zwischen 30 und 40 Jahren liegen. Da die Schwingung 2025 etwa ihr Maximum erreicht, wird der tatsächliche Anstieg der Geraden kleiner sein.
Der Anstieg der Geraden zwischen 1985 und 2025 beträgt 0.074 (+/- 0.037). Der Schnittpunkt liegt bei 1985 (+/- 16). Grundsätzlich ist eine Auswertung des Verlaufes bei Schwankungen von +/- 6 K aber eher ein Blick in die Kristallkugel, erst recht in der Nähe solcher Stellen 1985/90. Als Artefakt würde ich diesen Verlauf aber nicht ansehen, da ähnliche Schnelle Änderungen auch früher auftreten.
Zur Erinnerung noch einmal den Hinweis, dass der hier verwendete Ansatz infolge der Kopplung 4 Parameter verwendet und Sprünge wegen der Kopplung nicht auftreten können.
Ich habe mal ein CPD-Algorithmus über die DWD-Reihen laufen lassen. Grundsätzlich sind die Streuung der Temperaturwerte so hoch, dass eine korrekte statistische Auswertung – insbesondere mit einer größeren Anzahl von Parametern – problematisch ist. Die verwendete Methode liefert je nach Anzahl der linearen Abschnitte die optimale Anpassung hinsichtlich Zeitpunkt der Änderung der Anstiege und Geradengleichung. Sprünge treten hier nicht auf, da die Geraden gekoppelt sind. Bei zwei linearen Verläufen ist der Änderungspunkt 1980,0 (+/- 5,5). Der erste Anstieg erfolgt über ca. 105 Jahre und beträgt extrapoliert auf 2024 ca. 0,7 K. Dies passt gut zu den BEST Landtemperaturen, wo im gleichen Zeitraum der Anstieg ca. 0,8 K beträgt. Hier tritt der lineare Verlauf aber bereits seit ca. 1820 (160 Jahre) auf. Offenbar handelt es sich bei diesen Anstieg also um einen globalen Effekt für Landtemperaturen, der nicht durch CO2 bedingt sein kann. Die Berücksichtigung weiterer Änderungspunkte bringt keine neuen/besseren Informationen.
PS: Bei zwei Geraden sind es vier Parameter. Ohne Kopplung kommt ein fünfter Parameter (Änderungsjahr) hinzu.
Bei aller Bescheidenheit: Es ist nicht mein Algorithmus, sondern es handelt sich um bekannte und in Programmen umgesetzte Verfahren zur „Change Point Detection“. Diesbezüglich sei auch auf den folgenden Link verwiesen:
Änderungen der oberflächennahen Meeres- und Landtemperaturen seit Messbeginn
Der Bereich ist in den zwei rechten Abbildungen (2 und 3 CPs) mit erfasst. Da der dritte CP offenbar keine relevante Änderung im Bereich zwischen 1948 und 1979/80 bewirkt, gehen ich davon aus, dass auch ein Abschneiden vor 1948 nur geringe Auswirkungen hat. Also leichter Abfall bis ca. 1980 und deutlicher Anstieg danach. Die Fehler sind aber ziemlich groß, was kaum überrascht.
Ich habe den Februar leider überlesen, meine Aussage bezieht sich auf D. Die Methode bringt für Februar nicht so viel, da hier eine wellenartiger Verlauf (siehe obige Abbildung für Februar) vorliegt und die Kurve bei mehreren CPs dann quasi zickzackartig wird. Für 1 CP (mehr ist aus meiner Sicht nicht sinnvoll) ergibt sich ein nahezu konstanter Verlauf bis 1969 (+/- 22) und danach ein linearer Anstieg von 0.043 (+/- 0.022). Wegen der großen Streuung ist das aber nicht mehr sinnvoll auszuwerten.
Zahlenonanie, mehr ist das leider nicht, sorry ….
War nicht mehr editierbar …
Wer Umgebungstemperaturen auf mK angibt, hat für mich von Temperatur keinen Schimmer. Sorry ….
Es handelt sich bei den 0.043 nicht um eine Temperatur sondern um den Anstieg der Geraden gemäß Gleichung T = dT/dt x t + const (T – Temperatur, t – Kalenderjahr). Die Umgebungstemperatur ergibt somit erst als Ergebnis der Gleichung, wie es bei einer linearen Approximation nun einmal ist. In dem Artikel werden übrigens ähnliche Werte für Februar angegeben, in Abb. 3 z. B. 0.0285.
0.043 (+/- 0.022) K pro Kalenderjahr? Also eigentlich Nichts und nicht mehr sinnvoll auswertbar?
Ist ein fast nicht ausbachmarer Anstieg nicht auch ein Resultat der Auswertung?
Sie meinen der Sprung tritt zwischen den Jahren auf. Geht aber nur so. Er kann ja nicht zwischen diesen Jahren sein, aber war 1930. Oder was meinen sie?
Hallo,
diesen großen Sprung 1987 / 88 habe ich jetzt mehrfach bei Ihnen gesehen. Wenn ich so etwas sehe, denke ich zuerst an die Meßtechnik.
Können Sie sagen, ob sich zum fraglichen Jahreswechsel an den Temperaturfühlern, dem Datenauslesen oder Prozessieren etwas geändert hat?
Wenn es (nur) an den Wetterlagen läge, müßte so ein Sprung auch in unseren westlichen Nachbarländern zu sehen sein.
Vielen Dank!
Bitte hier nur unter vollem Klarnamen posten, siehe Regeln.
Der Sprung ist in allen mitteleuropäischen Ländern- in allen westeuropäischen (Grönland nciht mehr) und im Winter auch in Nordeuropa feststellbar. Warten Sie auf Teil2, Februar in anderen Teilen der Welt.
Änderung bei den Wetterstationen, ja auch das gab es, aber erst nach der Einheit wurden über einem längeren Zeitraum einheitliche -also andere- DWD-Normen zur Erfassung der einzelnen Wetterparameter eingeführt, die Erfassung in der englischen Wetterhütte ist abgeschafft.
In anderen Ländern wie in England, gelten die DWD-Normen natürlich nicht und trotzdem findet man den Temperatatursprung. Zudem sind wir gute Naturbeobachter und aktive Naturschützer, und können auf die eigene Naturbeobachtung zurückgreifen. Bereits 1990 haben wir beim BUND in unserer Ortsgruppe diskutiert, ob die Klimaerwärmung nun auch in Deutschland begonnen hat.
…Wenn es (nur) an den Wetterlagen läge, müßte so ein Sprung auch in unseren westlichen Nachbarländern zu sehen sein….Den gibt es natürlich: Westeuropa, britische Inseln und in Skandinavien noch stärker ausgeprägt. Warten Sie auf unseren Teil 2.
Leider meldet sich der Beitragszahler wieder nicht mehr. Wir hätten gerne seinen Namen gewußt und bei wem er seine Beiträge bezahlt. Bei uns ist nichts angekommen.
Herr Schwerdt, ich weiß echt nicht, was Sie von uns wollen? Sie würden gerne unsere Grafiken nachzeichnen, aber damit es schneller geht, sollten wir die Datenreihen rauskopieren und Ihnnen schneller zugänglich machen, so hatte ich Sie zunächst verstanden.
Dann wollen Sie den Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 nicht nachvollziehen. Meine Antwort: ist mir persönlich egal, Herr Dr. Voge hat mit anderen statistischen Methoden den Temperatursprung bei etwa 10 Jahre später festgelegt und hier in einem Artikel begründet.
Uns ist wichtiger den Deutschen mitzuteilen, dass die angenehme Temperaturzunahme erst vor der Jahrtausendwende begann durch die Änderung der Großwetterlagen. Und nicht durch die Begriffserfindung Treibhausgase. Wenigstens das sollten Sie irgendwann mal kundtun, Dr. Voge hat es doch auch getan.
Bei Ihrem „Beitrag“ fällt mir als Charakterisierung nur „Krümelkackerei“ ein, sorry….
Kowtasch bzw. Baritz haben die offiziellen Wetterdaten analysiert und mit üblichen Verfahren diesen Sprung „isoliert“. Der Dr. Voge ist mit anderem Ansatz auf eine anderen Zeitpunkt gekommen. Sie können doch daran herumkritteln, wie Sie wollen, es ändert an gewissen Entwicklungen nix!
Ich hatte es an anderer Stelle scjon mal geschrieben:
Bei mir auf dem Grundstück von wenigen 100 qm gibt es über den Tagesverlauf recht große Temperaturgradienten, die dann erst recht nicht zur lokalen DWD-Station passen (ca. 1 km Luftlinie, 20 m höher als mein Grundstück). Da waren in den letzten Tagen auch wieder Unterschiede von einigen K (diese Nacht war es bei mir wieder 6 K kälter als an der Wetterstation). Und Sie können davon ausgehen, dass meine Thermometer halbwegs richtig messen …
Wenn man diese Fakten weiterdenkt, ist davon auszugehen, dass insbesondere die Temperaturdaten mit riesigen Unsicherheiten behaftet sind, die ganzen „abgeleiteten“ Schlüsse und das resultierende politische Gedöns beruhen dann nur noch auf grün ideologisierter Krümelkackerei zu Lasten der Bürger. Aber da scheinen SIE sich sauwohl zu fühlen ….
Nun ja, es spricht für EIKE, dass auch kritische/abweichende Beiträge erscheinen. Ich habe vor ein paar Wochen auf der KlimaLounge von Rahmstorf ein Beitrag zur AMOC eingestellt. Der wurde nicht veröffentlicht. Vielmehr erscheinen dort nur zustimmende Beiträge, teilweise fast schon schleimig.
Wundert Sie das?
Nein, zumal ich ein klein wenig provokativ war.
Wann wird die momentane wärmere Phase, die wir seit 1987/88, also seit 38 Jahren in Mitteleuropa erleben dürfen, zu Ende gehen?
Antwort: Sobald sich die Großwetterlagen wieder ändern. Wann wird das sein? Das weiß niemand!!. Da kein CO₂-Erwärmungssignal in den Temperaturreihen erkennbar ist, weiß kein Mensch wie sich die Monate in Zukunft in Deutschland entwickeln werden.
Da wir sonnenhungrig sind, also einen Mangel an Sonne haben- wünschen wir uns alle, dass sich die Sonnenstunden auf diesem Niveau halten werden. Die Folge wäre, dass die Tage tagsüber weiter warm bleiben würden.
Überhaupt Treibhausgas, das ist eine unsinige Worterfindung, um uns zu ängstigen. Wer hat diesen Stussbegriff erfunden? Schellnhuber? Der englische Begriff greenhouse gas ist treffender: Ein Gas, das die Erde grün macht
Was Sie sich hier zusammenbasteln, kann man eher als Artefakt bezeichnen. Wir haben zum Beispiel in unserem Herbstartikel signifikante Korrelationen bzw zufällige gezeigt. Jetzt kommen Sie wieder mit R^2, was bei unseren Grafiken früher nicht ausgereicht hat. Sie wollen hier wohl unter den Mitlesenden Verwirrung stiften?
Außerdem habe ich Abb. 5 als einen Grund für den Sprung angegeben. Sie können solche Fakten nicht mit Ihren Artefakten ignorieren.
Abb. 5 liefert Ihnen einen der Gründe, warum der Sprung 87/88 stattfand. Lesen Sie unsere Artikel. Dort sind viele weitere Gründe aufgeführt.
Deutlich, prägnant und überzeugend! Besser kann man nicht an die Vernunft appellieren – auch mit dem Aufruf an die Politiker: Lasst diesen Blödsinn sein und werdet endlich wieder normal!
Bleibt ein interessantes Phänomen, die ominöse Höhenkaltluft:
„2024 gab es keinen neuen Temperaturrekord, die Station liegt allerdings 977m hoch, da greift bereits die Höhenkaltluft.“
Es wäre wirklich verrückt, wenn die kühlende Wirkung des CO2 (Wärmeabstrahlung in den Weltraum) immer tiefer wirksam würde. Ein CO2, das kühlt – die korrumpierte Alarm-„Forschung“ vor dem ersten Kipppunkt?
Ein CO2, dass noch ein wenig wärmt, bevor es vollends gesättigt ist, wäre mir jedenfalls sympathischer!
warum ist die Seite für PdF nicht erreichbar?
Irgendwie haben viele noch die Meinung als hätten Parteien wie Grüne, SPD nur einen Irrweg beschritten, redet man mit seinen grünen (älteren) Umweltbekannten, dann hört es sich so an, als wären deren Absichten vermutlich mal ehrenhaft gewesen, aber leider hat man sich verlaufen. Ist das so ? Antwort. Nein
Es ist doch viel mehr so, das es zentrale Kräfte gab und gibt, die auf all diese Parteien eingewirkt haben, die dauerhaft deren Richtung bestimmt haben, Natur- und Umweltschutz wird nicht mehr betrieben. Die Grünen sind zur Landschaftsbetonierer-Partei geworden, zu Zerstörern der Natur- und Umwelt. Linke und Grüne haben das lebensnotwendige CO2 zum Giftgas erklärt und wollen es bekämpfen. Ziel: CO2-Neutralität, ein Irrweg, den es gar nicht gibt. Die Bekämpfung von CO2 ist ein Geschäftsmodell, mit dem sie über Seilschaften wie NGOs ihre Macht und ihren Reichtum erhalten wollen.
Es ist wirklich ein Trauerspiel wie dem normalen Erdenbürger das CO2 nicht als Molekül des Lebens, sondern als Luftschadstoff verkauft wird. Die Klimaneutralität – was immer das sein soll – kann ohne Deindustrialisierung nicht klappen. Nachdem die US-Amerikaner Tschüss vom Wahnsinn gesagt haben, krautern jetzt auch UvL und Co in Brüssel hinterher, Stichworte „Übergang, Autoindustrie“. Für einen Kirchenaustritt reicht es aber noch nicht.
@Kowatsch/Baritz es wäre schön bei einer derart langen „CO2-Meßreihe“ bis ins 19. J. die so genannte „Keeling-Kurve“ ab 1958 in der Abb.2 zu „markieren“. Erst von da an standen die modernen Sensoren zur Verfügung. Vorher gab es nur chemische Messverfahren, die bei einer riesigen Spannweite der Werte, ein nicht aussagefähiges Grundrauschen mit störenden Überlagerungen erzeugten. Deshalb hat Ernst-Georg Beck sich auch mit seinen CO2-Arbeiten nicht wissenschaftlich durchsetzen können. Ihm zufolge hatten wir um 1940 bereits ca. 380 ppm CO2 in der Atmosphäre von Europa vermutlich durch Meeresausgasungen, die dann bis in die fünfziger Jahre wieder absackten, weil die Temperaturen im Nordatlantik erneut abfielen. Wegen fehlender Entsprechungen der CO2-Werte in den Eisbohrkernen gab es von wissenschaftlichen Dritten keine Zustimmung für Beck, ganz im Gegenteil. Allerdings ist die Datenkurve in Abb. 2 vor 1958 auch nur ein „Konstrukt“. Kann stimmen oder auch nicht?! Ob wir es jemals über Proxies besser wissen werden?
..Es ist wirklich ein Trauerspiel wie dem normalen Erdenbürger das CO2 nicht als Molekül des Lebens, sondern als Luftschadstoff verkauft wird…
Treffend erklärt, Herr Kundel, ein Trauerspiel ist aber auch, dass die Deutschen sich das gefallen lassen. Noch mehr ein Trauerspiel ist, dass die Kirchen diese Lüge mitmachen, wo sie per Bibel doch den Erhalt der Schöpfung, Gottes Schöpfung predigen sollten.
Der liebe Gott hat die Schöpfung auf dem Lebensmolekül CO2 aufgebaut. Alle anderen Behauptungen sind eine schwere Sünde gegen die Schöpfung!!
Der jetzige Papst und die ganze Amtskirche hat diese Sünde auf sich geladen. Wer tief katholisch gläubig ist, der weiß, dass die Seele des Papstes jetzt zuerst im Fegefeuer sühnen muss, um von dieser schweren Sünde gereinigt zu werden.
Gleich kommen wieder die lieben Klimaschützer und werden erklären Wettersysteme und Zunahme der Globalstrahlung spielen keine Rolle CO2 steuert die Temperatur und das überall anders auf dem Globus. Und der negative THE in der Antarktis spielt auch keine Rolle nur positive THE. Und das die Temperatur mit etwa 10 Jahren Verzug auf CO2 reagiert spielt natürlich auch keine Rolle.
Vielen Autoren von hier getätigten Publikationen bringe ich meine volle Achtung und Respekt entgegen, insbesondere denen, die einen Hebel gegen unwissenschaftliche und von Glauben geprägte Darstellungen eines von Menschen gemachten jähen Endes unserer Zivilisation und unseres Globus suchen.
Dabei fällt mir immer wieder auf, dass Temperaturen, insbesondere aus meiner Sicht nicht existierende Globaltemperaturen, in einem Atemzug mit Erwärmung oder Abkühlung in Zusammenhang gebracht werden. Das ist unter Weglassen physikalischer Betrachtungen für den allgemeinen Hausgebrauch sicher zulässig, vor allen Dingen auch eingeführt, hält aber einer physikalischen Überprüfung oder Deutung nicht stand.
Die Vermischung von Temperatur und Wärme ist das Übel, welches sich die Klimakirche zunutze macht, um politische Ziele, die gerade nicht Wissen um die Dinge betrifft, sondern Einfluss und vor allen Dingen Einschränkungen auf die individuelle Lebensgestaltung jedes Einzelnen zum Ziel haben, was sich nicht nur in der Besteuerung des Lebensgases CO2 bemerkbar macht. Um es zu wiederholen: Die Globaltemperatur ist das goldene Kalb der Klimakirche!
Eine scharfe Trennung zwischen Temperatur und Wärme, die schon aufgrund deren Einheiten K / °C und Ws zwingend physikalisch vorgeschrieben ist, wäre ein wesentlicher Schritt, unbedarfte Menschen nicht weiter dumm zu halten, um sie ausbeuten und einschränken zu können. Es mag auch in etablierten Institutionen Menschen geben, die genau zwischen Temperatur und Wärme unterscheiden können, dies aber unterlassen, um den einmal über Politiker etablierten Geldstrom nicht zu gefährden. Das PIK mit ehemals Schellnhuber und jetzt mit Edenhofer und Rahmstorf ist da ein treffendes und leicht durchschaubares Beispiel. Während der eine öffentlich verkündet, dass es gar nicht um das Klima, sondern um die Umverteilung des Weltvermögens geht, glaubt der andere unter Mithilfe von Greta und Luisa den Menschen einreden zu können, dass er die Kontrolle über das Klima verloren hat.
Vorschlag für einen ersten Schritt:
Wenn (unsinnige und nicht existierende) Globaltemperaturen ermittelt und adjustiert wurden und diese mit (unsinnigen und nicht existierenden) Globaltemperaturen eines vorangegangenen Zeitraums verglichen werden, darf die wenigstens dann einzig akzeptable Aussage nur sein:
„Die momentane (unsinnige und nicht existierende) Globaltemperatur ist höher, gleich oder niedriger als die (unsinnige und nicht existierende) Globaltemperatur eines anderen Zeitraums.“
Eine Aussage mit höher darf keinesfalls mit „Erwärmung“ gleichgesetzt werden, da eine Rechnung von Temperatur auf Wärme wegen nicht erfasster Parameter der angeblichen erwärmten Massen gar nicht möglich und somit ausgeschlossen ist.
Ein Institut in Potsdam, das sich gegen derart einfache physikalische Zusammenhänge zur Wehr setzt, darf zum Wohle der Menschen ruhig geschlossen werden, egal wie viel Lametta durch Politikfreunde dem ehemaligen Leiter einmal umgehängt worden ist.