Teil 2: Die Minimum-Maximumtemperaturen im Januar

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch,

  • Der Januar ist der Monat mit dem größten Temperatursprung im Jahre 1987/88
  • Je höher der Ort liegt, desto deutlicher die Temperaturabnahme seit 1988

Teil 1 hier.

Zum Einstieg aus Teil 1, nochmals die DWD-Januarmittel seit 1948 im Vergleich zu CO₂

Abb.1a/b: 40 Jahre lang zeigte der Januar eine leichte Abkühlung von 1948 bis 1987. Dann erfolgte der große Temperatursprung von 2 Grad. Ab 1988 bis heute ein Temperaturstillstand, also 39 Jahre ein Stillstand auf hohem Niveau, trotz starker CO₂-Zunahme in der Luft.

Ergebnis 1: Der Verlauf der DWD-Januartemperaturreihen sind vollkommen unterschiedlich zum ständigen globalen CO₂-Anstieg. Es besteht keinerlei Korrelation und somit auch kein Ursache- Wirkungszusammenhang. Damit zerlegen die DWD-Januartemperaturen den wärmenden CO₂-Treibhauseffekt.!!!

Jetzt derselbe Zeitraum wie bei Grafik 1a mit den Maximum- und Minimumtemperaturen.

Zuverlässig liegen die Minimum-Maximumtemperaturen bei den DWD-Reihen erst seit 1948 vor und natürlich auch nicht bei allen der jetzigen knapp 2000 Stationen, sondern nach Kriegsende bei knapp 540 Stationen

Abb. 2: Die mittleren braunen Grafiklinien entsprechen dem Verlauf von Abb.1. Die Formeln unterscheiden sich ganz leicht, weil hier nur 535 Stationen geführt werden. Es liegen nicht mehr vor, die zugleich auch Tmax und Tmin erfassen.

Weitere Auswertung, beginnen wir mit dem Temperatursprung.

Wichtigste Erkenntnis: Der Januartemperatursprung von gut 2 Grad im Jahre 1987auf 1988 tritt bei allen drei Grafikverläufen auf. Außerdem: Es gibt beim Januar keine so großen Unterschiede zwischen Tag/Nachttemperaturen, gemessen in Tmax/Tmin wie etwa bei den Sommermonaten.

Erster Zeitabschnitt, von 1948 bis 1987: Die Tagestemperaturen (Tmax) fallen am stärksten, d.h. ziemliche Abkühlung des Januars tagsüber bis 1987. Die Nachttemperaturen Tmin fallen am schwächsten, insgesamt sind das aber keine großen Differenzen der negativen Steigungslinien zwischen Tmax und Tmin. Deswegen ziehen wir daraus auch keine Rückschlüsse, außer

Ergebnis 2: Gleich dreimal Treibhauseffektwiderlegung.

  1. Die 40 Jahre lang fallenden Temperaturen von 1947 bis 1987 widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als alleinigen Temperaturerwärmungstreiber. Logisch, denn die CO₂-Konzentrationen haben in diesem Zeitraum zugenommen, die Temperaturen, sowohl tagsüber als auch nachts haben abgenommen.
  2. Großer Temperatursprung von über 2 Grad innerhalb eines Jahres von 1987/88, auch das widerlegt den Treibhauseffekt
  3. Nach dem Temperatursprung von 1988 bis heute: Steigungsunterschiede wieder bedeutungslos, fast gleiche Steigungen bei allen drei Messungen, alle drei Graphen zeigen eine leichte Abkühlung. Auch dieser Punkt zerlegt den Treibhauseffekt.

Insgesamt: Keine großen Ausnahmen bei den Tag/Nachttemperaturen. Sie verlaufen ziemlich parallel zu den Januarmitteln der betreffenden Jahre. (Bei den Sommermonaten war es ganz anders)

Ergebnis 3: Die Januartemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes widersprechen ganz und gar dem angeblich von Menschen verursachten CO₂-Treibhauseffekt. Sie führen ihn ad absurdum.

Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Richtig ist: Klima wandelt sich immer. Nur die Behauptung, dass dieser Wandel auf CO₂ zurückzuführen ist, ist falsch. Und schon gar nicht ausschließlich auf anthropogenes CO₂. In Wahrheit gibt es viele Ursachen dieser unterschiedlichen und sich stets wandelnden Temperaturverläufe. Neun Ursachen haben wir bisher erarbeitet und in den Artikeln der letzten Jahre immer mal wieder näher erklärt.

Die richtige Erklärung für den ständigen Klimawandel, hier verkürzt:

  1. Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Winter und somit auch im Januar zugenommen und die nördlichen Wetterlagen abgenommen. Diese natürliche Klimaänderung beschreibt stets Stefan Kämpfe in seinen Artikeln. Zuletzt hier.
  2. Der Wärmeinseleffekt: Der WI-effekt ist bei den DWD-Wetterstationen vor allem nach der Einheit stark angestiegen. Gründe sind in erster Linie die starke Bebauung und die Zunahme von Heizungen, Autos und Industrie, siehe Versiegelungszähler, Stand: 51000 km² von 358 000 km². (derzeit nicht abrufbar)
  3. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung in der Wetterhütte wurde abgeschafft und der Tagesdurchschnitt nach ganz anderen Methoden erfasst, dazu wird nicht mehr in der Wetterhütte gemessen, sondern die Einheiten stehen im Freien.

Zu allen Punkten haben wir in den letzten Jahren ausführliche Artikel verfasst.

Die Punkte 2 und 3 sind im Vergleich zu 1 jedoch im Januar schwächer ausgeprägt, da die wenigen Sonnenstunden auch wegen des niedrigen Sonnenstandes noch viel weniger wirksam sind. (siehe dazu auch Grafik 3)

Die Großwetterlagen und Luftmassen machen den Unterschied: Die Luftmassen haben sich entscheidend im Jahre 87/88 von nördlichen auf vermehrt südliche Bereiche gedreht.

Im Teil 1 wurde das bereits ausführlich von uns erklärt.

Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung der Luft? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle, Teilrechnungen und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand und darauf aufbauende Verbote und Panikmache besteht. CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.

Wir Bürger sollten uns nicht von politischen Laien aus der Politik und gut alimentierten selbst ernannten Klimawissenschaftlern bevormunden lassen.

Wärmeinselwetterstationen im Januar (WI-starke Stationen)

Darunter verstehen wir Stationen, die in den letzten 40 Jahren einen starken anthropogenen wärmenden Zuwachs hatten. Also keine Stationen mitten in der Stadt, in welcher der WI-effekt zwar groß ist, aber der anthropogene Wärme-Zuwachs eher kleiner.

Vergleich München/Stadt und Holzkirchen ab 1988

Abb. 3: München ist wärmer, hat also den größeren UHI-Effekt, eine größere Stadtwärme. Siehe obere braune Trendlinie. Die liegt deutlich über der grünen. Holzkirchen im Süden von München holt aber auf, die grüne Trendlinie hat eine größere Steigung.

In Holzkirchen ist der Wärmeinselzuwachs größer als in München. Somit ist Holzkirchen WI-stärker als München. Im Sommer sind die Merkmale allerdings noch viel deutlicher ausgeprägt

Höhenstationen im Januar über 1000m NN. Siehe auch Teil 1

Hier: Verhalten der Tages/Nachttemperaturen, Tmax und Tmin.

Abb. 4: Bei Wetterstationen über 1000m NN sind alle drei Temperaturen seit 1988 fallend

Auswertung: Wir haben viele Stationen ausgewertet, nicht nur diese 2.

1) Je höher die Station, desto stärker fallend sind die Januartrendlinien, und zwar tagsüber, nachts und der Gesamtschnitt.

2) Im Gegensatz zum Sommerhalbjahr gibt es zwischen den Trendliniensteigungen bei einer Station kaum Unterschiede. Es wird gleichmäßig kälter.

3) CO₂ als hauptsächlicher Temperaturtreiber, das ist eine Falschbehauptung der CO₂-Treibhauskirche. Die DWD-Wetterstationen über 1000m widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt endgültig. Damit ist unsere Überschrift bewiesen: Der Januar mit seinen DWD-Temperaturreihen zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt.

Fazit: Eine teure CO₂-Einsparung (Große Transformation oder Green Deal) oder sonstige sinnlose Vernichtung von CO₂ wie sie die derzeitige Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten. Diese hysterische Klima-Politik zerstört die Natur und Landschaft Deutschlands, sie schadet unserer Industrie und will die Demokratie beseitigen. Bitte diese Graphiken kopieren und den Abgeordneten/Tageszeitungen zeigen. Die sollen wenigstens mitbekommen, dass eine große CO₂-Klimalüge betrieben wird.

Wetterstationen an den Küsten: Kennzeichen ist die tiefe Lage, also knapp über NN und stark vom Meer beeinflusst.

Hier die DWD-Wetterstation Bremen.

Abb. 5: Der Temperatursprung ist größer als beim DWD-Schnitt, siehe Grafik 2

Wir haben ebenfalls viele Küstenstationen ausgewertet und fassen zusammen:

  1. Die Januarschnitte, siehe Trendlinien sind grundsätzlich höher (wärmer) als der Deutschlandschnitt bei Grafik 2
  2. Der Temperatursprung 1987/88 ist höher als der beim Deutschlandschnitt.
  3. Von 1948 bis 1987, also 40 Januarjahre nehmen die Temperaturen sehr stark ab, insbesondere die nächtlichen T-min-Temperaturen
  4. Auch seit 1988 sind die Temperaturen bei allen drei Graphen abnehmend, tagsüber am stärksten. Es gibt jedoch kaum Unterschiede

Stellvertretend für eine Inselstation soll hier noch die DWD Station List auf Sylt gezeigt werden:

Abb. 6: Punkt 1 und 2 werden bestätigt, ab 1988 nur unwesentliche Temperaturerhöhung, davor stark sinkende Temperaturtrendgeraden.

Und wieder als Ergebnis: Auch die Bremer Wetterstation, sowie alle Wetterstationen an der Küste lassen keinen wärmenden Einfluss von CO₂ erkennen. Auch diese DWD-Stationen zerlegen den CO₂-Treibhauseffekt.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und von der Regierung gewollte CO-Klimaangstmacherei vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden. Es handelt sich um eine Werbestrategie der großen Klimalüge.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich gegen die vom Menschen mit verursachte Sommererwärmung tagsüber helfen würden, würden der CO-Treibhauskirche widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen Link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Nicht nur eine Forderung der Biologen: Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Der optimale CO₂-Konzentrationsbereich für das Leben auf der Erde sollte endlich wissenschaftlich ermittelt werden.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. Erstaunlich, dass die Kirchen an vorderster Front mitmachen, wo sie doch den Erhalt der Schöpfung als oberstes Ziel auserkoren haben. Geld ist anscheinend noch wichtiger als Gott. Außer Kohlenstoff als Grundbaustein braucht das Leben noch die Elemente S,H,O,N und weitere Spurenelemente.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Das ruinöse Geschäftsmodell Klimaschutz, dass wie der Ablasshandel der Kirche im Mittelalter funktioniert, nur schlimmer, weil der Ablasshandel per Steuereinzug betrieben wird. Letztlich ist unsere demokratische Grundordnung durch diese sündhafte CO₂-Klimalüge in höchster Gefahr.

Wir müssen uns wehren.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 

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