Cap Allon
Anfang der 2000er Jahre prognostizierten Klimamodelle eine stetige Erwärmung. Als die Realität davon abwich, wurden die Daten geändert.
Unter Verwendung von HadCRUT3, einem der damals wichtigsten globalen Datensätze, war kein Jahr nach dem El-Niño-Höhepunkt 1998 wärmer als 1998 selbst, und zwar bis zum Jahr 2014. Diese Diskrepanz zwischen Prognosen und Beobachtungen wurde als „Pause” oder „Hiatus” bekannt.
Die Reaktion auf diese Diskrepanz bestand nicht darin, die Modelle zu überarbeiten, sondern die Daten.
Als die gemessenen Temperaturen nicht wie prognostiziert stiegen, ging man davon aus, dass die Aufzeichnungen unvollständig waren. Die Lösung bestand darin, sie neu zu erstellen. HadCRUT3 wurde durch HadCRUT4 ersetzt, zusammen mit einer Reihe methodischer Änderungen, wodurch die jüngsten Temperaturen systematisch nach oben und die früheren nach unten korrigiert worden sind.
Es wurden mehr Wetterstationen in der Arktis hinzugefügt, der sich am schnellsten erwärmenden Region der Erde, wodurch deren Einfluss auf den globalen Durchschnitt stieg. Gleichzeitig wurden einige Stationen in Regionen mit schwacher Erwärmung oder sogar Abkühlung, darunter Teile Südamerikas, entfernt oder weniger stark gewichtet. Die Meerestemperaturen wurden neu berechnet, wobei ältere Schiffsmessungen angepasst und die Einbeziehung von Bojendaten geändert wurden, was zu höheren aktuellen Meerestemperaturen im Vergleich zur Vergangenheit führte.
Die Homogenisierungs-Verfahren wurden auf Land- und Meeresaufzeichnungen ausgeweitet. Diese Algorithmen sollen nicht-klimatische Einflüsse wie Stationsverlegungen oder Instrumentenwechsel korrigieren, aber ihre Nettoauswirkung war konsistent: Frühere Temperaturen wurden gesenkt und spätere Temperaturen angehoben, wodurch der langfristige Trend steiler wurde. Große Gebiete mit spärlichen oder keinen direkten Messungen, insbesondere in der Arktis, wurden dann mit statistischen Schätzungen auf der Grundlage von Daten aus der Umgebung aufgefüllt, wodurch Regionen, in denen es keine Thermometer gab, effektiv Temperaturen zugewiesen wurden.
Entscheidend ist, dass diese Änderungen nicht nur neue Messungen für die Zukunft betrafen. Mit jeder Aktualisierung wurden auch die vergangenen Temperaturen revidiert. Sie wurden wiederholt nach oben korrigiert, wodurch sich die Lücke zwischen Beobachtungen und Modellprognosen allmählich schloss und der flache Abschnitt, der die Pause definiert hatte, verschwunden ist.
Die „Pause” verschwand nicht, weil Klimamodelle die zukünftige Erwärmung erfolgreich vorhergesagt hatten. Sie verschwand, weil die Beobachtungsdaten geändert wurden, um sie besser an die Modelle anzupassen. Die Modelle wurden als feststehend behandelt. Die Messungen wurden als anpassbar behandelt. Die Klimaille kehrte die wissenschaftliche Methode um.
Link: https://electroverse.substack.com/p/back-to-back-arctic-blasts-for-us?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Unser Credo:
1) CO2 erwärmt gar nichts/oder kaum was/oder wirkt in diesen geringen Mengen um die es geht, gar abkühlend. Das zeigen alle wissenschaftlich durchgeführten Versuche
2) Klima wandelt sich immer, seit 1850 wurde es durch natürliche Klimaänderungen und wärmende Landschaftsveränderungen wärmer, 1988 war der letzte Erwärmungssprung. Er hatte natürliche Ursachen.
3) Nicht CO2 ist der anthropogene Erwärmungsfaktor, sondern die weltweite Zunahme der Wärmeinseleffekte, wir haben inzwischen 15% erwärmte versiegelte Deutschlandfläche. Dazu die flächenhafte und wärmende Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren.
4) In regenarmen Sommern wird wegen der flächigen Trockenlegung Deutschlands fast 100% der Landfläche zu einer zusammenhängenden Wärmeinselfläche.
5) Seit 1988 erwärmen sich vor allem die 3 Sommermonate bis in den Herbst hinein und zwar nur tagsüber
6) Die amtlichen Behörden zur Temperaturerfassung bedienen sich allerlei statistischer Tricks, um die Trendliniensteigungen zu erhöhen.
7) Das Geschäftsmodell CO2-Klimapanik muss von uns bekämpft werden, es will unser Geld und schützt kein Klima, sondern die teuren angeblichen Schutzmaßnahmen zerstören in der Summe die Natur- und Umwelt und machen uns ärmer.
8) Die grüne Planet Erde braucht mehr CO2 und nicht weniger. Auf Kohlenstoff ist das irdische Leben aufgebaut. Wer CO2 in der Atmosphäre abbauen will, der sündigt gegen das Leben und gegen die Schöpfung
9) Der angebliche Klimanotstand ist ein Geschäftsmodell, aber auch: Machtausübungs- Unterdrückungs- Kontroll-, Lenkungs- und Ausbeutungsinstrument. Aber sicher auch Ersatzreligion und Ideologie, z.B. für die Klimakleber und die Freitagsschulschwänzer, und Letztere ahnen nicht einmal, dass sie nur die Rolle der nützlichen Idioten spielen (dürfen).
10) Natur- und Umweltschutz schützen sind das Gebot der Stunde, Klimaschutz gibt es nicht und ist ein Geschäftsmodell, das nach dem gewinnbringendem Sündenablass der Kirche im Mittelalter auf der Basis der Angst funktioniert.
Wie der Stillstand der globalen Erwärmung ausradiert wurde.
Und in Deutschland: Das werden wir im nächsten Januarartikel zeigen wie das bei uns geht und täglich vor unseren Augen geschieht: Seit 1988 überhaupt keine Januarerwärmung, eine ebene Trendlinie und trotzdem wird uns im Fernsehen das Märchen der ewigen CO2-Klimaerwärmung erzählt.
Also: Wie wird der Stillstand bei uns ausradiert? Antwort: Indem wir massiv angelogen werden. Ich frage, wie lange wollen wir da noch untätig zuschauen und uns belügen lassen?
Exposed: How world leaders were duped into investing billions over manipulated global warming data
Eine einzige Arbeit mit der man die Geschichte umschreibt, mal wieder:
The Elusive Absolute Surface Air Temperature (SAT)
„only approximate, as evidenced by the fact that they were changed by a degree Celsius after further research!“ – Der angenommene Wert von 15°C kann geändert werden weil die Arbeit herausgefunden hat dass man den Wert auf 14°C senken kann. Billant, könnte von Müller stammen.
Man erkennt jedenfalls ein Muster. Wurde die Arbeit von Karl et al zurückgezogen? Nein! Der Hiatus ist weiterhin verschwunden.
GMST wurde und wird politisch zielorientiert „homogenisier“, d.h. manipuliert.
Das kann man mit statistischen Größen eben Schritt für Schritt gut getarnt machen.
Hier wurde an beiden Enden der zeitlichen Parameterkurve geschraubt, vor industrielle runter und heutige Werte hoch.
Darüber legt man sodann den doppelten Schleier von angeblich dargestellten Temperaturänderungen, statt rein statistischen Werteänderungen, sowie deren angeblichem dominanten Klimaänderungseinfluss, oder?
Temperaturänderungen sind statistische Werteänderungen.
In den USA stimmt diese Aussage zu 100%.
Beweis: Wir haben mit der Dale-Enterprise weather Station eine fast WI-freie Messstation, das ist gut. Und die Messdaten wurden nicht bearbeitet!! Das ist noch besser!!
Ergebnis: Die Januartemperaturen fallen dort seit über 100 Jahren und ebenso die Jahrestemperaturen. (konkret seit 1921)
Merke: In den USA und auf dem Land existiert die CO2-Treibhauswirkung nicht.
Erklärungen von Heinemann und Co? Gar keine?
Derzeit arbeitet die Klimakirche mit Hochdruck an der Argumentation warum es kälter wird wenn es wärmer wird. „Es droht ein langer, arktischer Winter“ verkündet heute Matti Hartmann auf t-online.de. Da sind aus Hartmanns Sicht auch wieder die beliebten Kipppunkte im Spiel, die es erklären, warum das CO2 das Klima zu heiß, zu trocken, zu kalt oder zu nass macht und die vorindustrielle Idylle nicht mehr unsere Zukunft prägt. Die Pic-ler heizen die Argumentation derzeit mit der Amoc auf die Spitze. Man kann mit dieser atlantischen Meeresströmung das Klima bis zur Unkenntlichkeit in gewünschte Richtungen modellieren. Das ist die entscheidende Grundlage um die Gläubigen der Klimakirche zum euphorischen Hosianna-Singen zu motivieren, denn die Apokalypse ist nahe. In der EU sind im Gegensatz zu den USA weiterhin begeisterte Sänger unterwegs.
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wetter/id_101038446/polarwirbel-und-amoc-schwaecheln-ein-langer-arktischer-winter-droht-.html
In der EU sind im Gegensatz zu den USA weiterhin begeisterte Sänger unterwegs.
Vollkommen richtig, aber nicht nur dort, man braucht sich nur bestimmte Kommentare bei EIKE ansehen. Es handelt sich um linksgrüne Deutschlandzerstörer.
Was nicht paßt, wird passend gemacht.
Das ist viel einfacher.
Die Menschen, die vor 10 oder 15 Jahrenb noch den die globale Erwärmung leugneten, haben sich von der Realität überzeugen lassen und aktzeptieren nun die beobachtete globale Erwärmung.
Escalator 2022
In Ihrem Link wird getäuscht, es handelt sich eben nicht einmal um Temperaturen sondern um statistische Größen, den einen Temperturmaßeinheit verpasst wurde. Sodann wird suggeriert, dass allein diese Größe klimaänderungsrelevant sei, doppelte Manipulation, seit Jahrzehnten, oder?
Herr Björn: Kein Mensch hat vor 10/15 Jahren die Erwärmung in Mitteleuropa geleugnet. In welchem Umkreis sind sie bloß sozialisiert worden, dass Sie solche Lügen hier in den Kommentaren behaupten? Nennen Sie endlich ein Beispiel.
Die Wahrheit: Widersprochen wurde, dass die gemessene Temperaturerhöhung in Mitteleuropa, 1) von CO2-verursacht wurde und 2) das zunehmende CO2 allein vom Mensch stammt.
Und weltweit? Ob es weltweit überhaupt eine Temperaturerhöhung gab war vor 10/15 Jahren noch nicht feststellbar. In der Antarktis wurde es noch deutlich kälter. Der DWD veröffentlicht seit 10 Jahren keine Neumayergrafiken der Jahrestemperaturen mehr.
Und in den USA und sonstwo auf der Welt: Wegen der zunehmenden WI-effekte und der statistsichen Bearbeitung der Daten zeigten nun viele Wetterstationen Erwärmungen.
Er erwähnt doch immer wieder Tagesschau und „Qualitätsmedien“ . Er ist eben Opfer .
Ein weiterer Hinweis darauf, daß der „menschgemachte Klimawandel“ nur eine abstruse Erfindung zur Erreichung bösartige Ziele ist. Wissenschaft, daß ich nicht lache. Das ist das genaue Gegenteil von Wissenschaft. Und es ist so offensichtlich!!!
Die Homogenisierungs-Verfahren wurden auf Land- und Meeresaufzeichnungen ausgeweitet. Frühere Temperaturen wurden gesenkt und spätere Temperaturen angehoben, wodurch der langfristige Trend steiler wurde.
Alles richtig, doch dazu einige Anmerkungen:
1) Die Aussage stimmt grundsätzlich für alle Länder, auch der DWD hat die Daten der ersten 50 Jahre für Deutschland kälter gemacht.
2) Neuzeit: Hier kam seit 40 Jahren das starke weltweite Bevölkerungswachstum dazu, die Wärmeinseln haben sich dadurch rasant vergrößert. Und die Wetterstationen stehen dort, wo die Menschen wohnen und arbeiten. Also in den Wärmeinseln. Man brauchte also gar nicht mehr soviel dazuhomogenisieren.
3) Doch noch immer gibt es Wetterstationen in ländlichen Gebieten, in den USA bei Farmen, die seit Jahrzehnten unverändert stehen, z.B. die Dale-Enterprise weather Station in Virginia bei einer singulären Farm. Und: Seit 100 Jahren wird der Januar dort sogar leicht kälter.
Herr Baritz hat sich nun die Mühe gemacht und viele Wetterstationen in Virginia überprüft, Erg. Gleich wie Dale-Enterprise. Auch bei EIKE kam vor 2 Monaten ein Artikel mit noch anderen ländlichen Stationen. Und: die Jahre wurden nicht wärmer, weil es in Virginia 1987/88 keinen Temperatursprung gab.
Dort haben sich keine Großwetterlagen umgestellt wie bei uns.