WUWT, Essay von Eric Worrall
Frau Hannah Daly, Professorin für nachhaltige Energie in University College Cork, Irland formuliert unklar:
- „Wenn es eine riesige Quelle für Energienachfrage gibt, die wachsen will, wird sie auf diese ungenutzten fossilen Brennstoffvorkommen zurückgreifen.“
- „Eine unglaubliche Menge an Umweltverschmutzung“: Wie groß ist die Bedrohung durch KI für das Klima?
[Einleitung durch den Übersetzer: Ich gestehe es, ich habe einige Passagen wiederholt gelesen – auch im Original, um zu verstehen, um was es dem Autor des Guardian geht: Co2 ist schlimm, fossile Kraftwerke noch schlimmer und der Bedarf an Energie in Form von Strom durch die entstehenden Rechenzentren – vor allem KI, verschlechtern die Co2 Bilanz so sehr, dass das 1,5° Ziel nicht erreicht werden kann. Ob das einen realen Hintergrund hat, sei hier mal nicht das Thema. Grok KI wird dann zur Definition von gestrandeten Vermögenswerten gefragt]
The Guardian
Ajit Niranjan, 3. Januar 2026
Befürworter argumentieren, dass KI im Kampf gegen die Klimakrise hilfreich sein kann. Doch die explodierenden Energie- und Wasserkosten bereiten Experten Sorgen.
… „Es war atemberaubend“, sagte Wilson, ein ehemaliger Öl- und Gasfachmann aus Texas, der seit über einem Jahrzehnt Methanemissionen dokumentiert und schätzt, dass das Colossus-Rechenzentrum von xAI mehr von dem klimaschädlichen Gas ausstieß als ein großes Kraftwerk. „Eine unglaubliche Menge an Umweltverschmutzung.“
… Die Zahlen sind im Vergleich zu Aktivitäten wie Fliegen, Fleischkonsum oder Autofahren vernachlässigbar.
… Manche Experten befürchten, dass Rechenzentren den Übergang zu einer sauberen Wirtschaft gefährden und eine unnötige Hürde für das ambitionierte Ziel darstellen könnten, die Erderwärmung auf maximal 1,5 °C zu begrenzen. Andere sehen die Energiekosten gelassen und argumentieren, dass diese im Vergleich zu den umweltschädlichen Industrien und dem Potenzial der Technologie, die Gesellschaft grundlegend zu verändern, vernachlässigbar seien
Ein Teil des Bedarfs wird durch langfristige Verträge zum Kauf erneuerbarer Energien gedeckt…Doch in naher Zukunft werden fossile Brennstoffe das Angebot dominieren.
… „Die Vorstellung, dass die niedrigeren Kosten erneuerbarer Energien allein die Dekarbonisierung vorantreiben werden, reicht nicht aus “, sagte Frau Daly. „Denn wenn ein enormer Energiebedarf entsteht, der wachsen wrdl, wird dieser auf diese ungenutzten fossilen Brennstoffvorkommen zurückgreifen.“
„Vielleicht bin ich etwas naiv, aber ich glaube immer noch, dass KI im Kampf gegen die Klimakrise Gutes bewirken kann – bei der Entwicklung der nächsten Batteriegeneration, der Überwachung der Entwaldung und der Vorhersage von Hurrikanen.“
… Weiterlesen: https://www.theguardian.com/technology/2026/jan/03/just-an-unbelievable-amount-of-pollution-how-big-a-threat-is-ai-to-the-climate
Frau Professorin Hannah Daly , die uns dieses großartige Zitat über gestrandete fossile Brennstoffanlagen geliefert hat, ist nach eigenen Angaben „Professorin für nachhaltige Energie“ am University College Cork in Irland.
- „Frau Hannah Daly, die fossilen Brennstoffressourcen, die zur Deckung eines außergewöhnlichen Nachfrageanstiegs genutzt werden, als „gestrandet“ zu bezeichnen, das funktioniert einfach nicht, oder?“
Also tat ich das Naheliegende und bat eine KI, den Satz zu korrigieren. Natürlich fragte ich Grok , Elon Musks Twitter-KI, die im Guardian-Artikel als Hauptbösewicht dargestellt wird.
Meine Frage an Grok:
Diese Aussage wirkt etwas widersprüchlich: „Die Annahme, dass die niedrigeren Kosten erneuerbarer Energien allein die Dekarbonisierung vorantreiben werden, reicht nicht aus. Denn wenn ein großer Energiebedarf entsteht, der wachsen wird, wird dieser auf die ungenutzten fossilen Brennstoffvorkommen zurückgreifen.“ Wie lässt sich diese Aussage schlüssiger formulieren?
Grok machte einige hilfreiche Vorschläge.
Die offensichtliche Unstimmigkeit in der ursprünglichen Aussage rührt von der etwas verwirrenden Formulierung rund um „gestrandete fossile Brennstoffanlagen“ her. Im Allgemeinen versteht man unter „Stranded Assets“ Infrastrukturen/Reserven fossiler Brennstoffe, die wertlos werden, weil erneuerbare Energien (oder die Klimapolitik) sie verdrängt haben und die Nachfrage gesunken ist.
Das Zitat verwendet den Begriff jedoch in einem fast gegenteiligen Sinne: Es legt nahe, dass , wenn die Nachfrage weiterhin stark wächst (insbesondere durch Bereiche wie KI-Rechenzentren, Elektrifizierung, Industrie usw.), selbst falls erneuerbare Energien sehr günstig werden, die erhöhte Nachfrage zumindest teilweise dadurch gedeckt wird, dass bestehende fossile Kraftwerke länger in Betrieb bleiben oder neue gebaut werden, was verhindert (oder zumindest verzögert), dass diese Anlagen „strandet“ werden (unwirtschaftlich werden / vorzeitig stillgelegt werden).
Mit anderen Worten: Billige erneuerbare Energien allein werden fossile Kraftwerke nicht in die Bedeutungslosigkeit treiben, wenn der allgemeine Energiebedarf schnell genug wächst, um den Betrieb fossiler Kraftwerke rentabel zu gestalten.
Hier sind einige klarere und in sich schlüssigere Möglichkeiten, denselben Gedanken umzuformulieren:
- Die direkteste/getreueste Umformulierung lautet: „Die Vorstellung, dass die sinkenden Kosten erneuerbarer Energien allein für eine vollständige Dekarbonisierung ausreichen werden, ist übermäßig optimistisch. Wenn ein massiver neuer Energiebedarf besteht, der weiter wachsen wird, wird dieser – zumindest teilweise – weiterhin durch bestehende oder neue fossile Kraftwerke gedeckt werden, wodurch die Stilllegung dieser fossilen Anlagen verzögert wird.“
- Etwas prägnanter formuliert: „Günstige erneuerbare Energien sind toll, aber sie werden das System nicht automatisch von allein dekarbonisieren. Bei einem enormen, schnell wachsenden Energiebedarf (man denke an KI, Elektrifizierung, Entwicklungsländer) wird dieser zusätzliche Bedarf tendenziell auf die bereits vorhandenen Kapazitäten entfallen – was oft bedeutet, dass fossile Kraftwerke länger laufen gelassen werden, anstatt sie stillzulegen.“
- Mit Blick auf die Nachfrageseite wird betont: „Sinkende Kosten für erneuerbare Energien sind zwar ein starkes Argument, reichen aber allein nicht aus, um eine tiefgreifende Dekarbonisierung zu erzwingen. Wenn die Gesamtenergienachfrage dramatisch ansteigt, wird der Markt die bestehende fossile Infrastruktur weiterhin nutzen, anstatt sie ungenutzt zu lassen – selbst wenn das neue Angebot zunehmend aus erneuerbaren Energien stammt.“
- Kurz gesagt: „Günstige erneuerbare Energien werden das Stromnetz nicht von allein dekarbonisieren. Ein enormes Wachstum des Energiebedarfs wird lediglich die Lebensdauer fossiler Anlagen verlängern, anstatt sie unbrauchbar zu machen.“
Die zentrale Aussage des ursprünglichen Redners lautet in der Regel: Im Energiesektor entscheidet nicht der Preis allein – verfügbares Volumen, Zuverlässigkeit und das Wachstumstempo der Nachfrage spielen ebenfalls eine enorme Rolle. Erneuerbare Energien sind bei den Grenzkosten neuer Anlagen zwar im Vorteil, doch bestehende fossile Kraftwerke können bei anhaltend schnell steigender Gesamtnachfrage noch deutlich länger im Energiemix bleiben. Deshalb betonen viele Energieexperten, dass die Steuerung des Nachfragewachstums (Effizienz, Flexibilität usw.) genauso wichtig ist wie eine kostengünstige, saubere Energieversorgung.
Link zum Gespräch: https://grok.com/share/c2hhcmQtMi1jb3B5_c3aa4322-880a-4e91-8aef-1533471f7c29
Wenn der Energiebedarf so stark ansteigt, wie allgemein erwartet, selbst wenn erneuerbare Energien fossile Brennstoffe vollständig ersetzen könnten, wie kann es dann noch Sinn machen, fossile Brennstoffanlagen als „gestrandet“ zu bezeichnen? Auf absehbare Zeit werden all diese „gestrandeten“ fossilen Brennstoffanlagen unter Volllast laufen, um den KI-Boom zu decken.
Hier ein Gedanke an Hannah: Wenn du das nächste Mal KI kritisieren willst, warum bittest du die KI nicht zuerst, deine Aussage zu überprüfen, um dir bei der Korrektur offensichtlicher Fehler zu helfen?















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Die neue und global ambitionierte Zielsetzung wird nicht mehr die Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 °C sein, sondern die jederzeit verlässliche Stromversorgung samt deren Sicherung vor Terroranschlägen.
Insbesondere lässt sich letzteres Ziel besser realisieren als mit einem dezentralen Gewirr aus Millionen Miniatur-Lückenstromerzeugern, welche vom Betrieb fossiler und nuklearer Kraftwerke abhängig sind.
Trotz massenweisen EE-Überschussproduktionen hat sich in DE-Vorreiterland noch nicht einmal ein einziges Dorf oder eine den Klimanotstand ausrufende Stadt vom öffentlichen Netz getrennt, um aus Sicht des Klimaschutzes das Netto-Null-Ziel zu erreichen – welches zunehmend in Richtung Brutto-100 dreht.
Ihr steter Rückbezug auf Energielieferungen vergangener Jahrzehnte wirkt nur noch lächerlich und assoziiert mangelnde Vergangenheitsbewältigung. Hier argumentieren wir und denken über die Zukunft nach.
Wir werden ja sehen, wenn die Zahlen für 2025 kommen ob sich die Erneuerbaren verbessert haben oder nicht, in der Welt.
Wie sich die fossilen und die Atomkraft verändert hat.
Ich lege mir das mal auf Wiederformlage, Frau Alina Alanka dann werden wir sehen wohin die Reise geht im Stromsektor, 2025.
Betrachten wir mal die Aussagen für die Zukunft die vor ca. 15 Jahren bei EIKE gemacht wurden ob die EIKE-Zukunft einigermaßen realistisch vorhergesagt wurde und auch eingetreten ist im Energiesektor?
Das kann man klar mit NEIN beantworten.
Bei der Kernkraft wurde eine glorreiche, strahlende Zukunft vorhergesagt und was ist die Realität?
Die Kernkraft hat im weltweitem Strommix von ca. 17,5% auf unter 9% abgenommen.
Bei Solarstrom wurde gesagt das nur ca. 1% vom Strom aus Solarstromanlagen kommen und in Deutschland sind wir bei ca. 16% und weltweit bei ca. 7% bereits angekommen.
Frau Alina Alanka,
lesen Sie mal die alten EIKE Veröffentlichungen mit den aberwitzigen Aussagen und vergleichen Sie das mit der eingetretenen Realität.
Da werden Sie feststellen das 8 von 10 EIKE Geschichten vor 10 oder 15 Jahren frei erfunden sind.
Beispiel:
Gepostet von Dr. Lutz Niemann am 28.09.2010
https://eike-klima-energie.eu/2010/09/28/die-renaissance-der-kernenergie-in-der-welt/
Atomstrom und auch der Anteil vom Stroma aus den fossilen Kraftwerken gehen seit Jahren zurück.

Wer bezahlt die zuverlässigen Kraftwerke, wenn diese wegen der volatilen Stromerzeugung im stand-by laufen (müssen)?
Angenommen, ein Krankenhaus mit Intensivabteilung verlässt sich auf Wind und Sonne?
Bislang haben „erneuerbare“ noch nie etwas zur Herstellung von Solarpanels, Windräder und Batterien beigetragen.
Erneuerbare sind unötiger und kostentreibender Ballast, um Subventionen abzugreifen. Ausserdem Umweltschädlich – das haben Sie doch alles schon auf Eike gelesen.
Die Frage ist auch, wenn wir nicht weiter technisch entwickeln, wir hängen uns vom Markt ab und werden das Schlußlicht sein.
Mein Ansatz wäre eher das wir alle „saubere“ Energie haben können, welche wir brauchen.
Der schnelle Brüter BN 600 in Russland läuft seit 2016 und auch der BN 800.
Schneller Brüter in Russland läuft jetzt mit voller LeistungAcht Monate nach der ersten Stromerzeugung hat der weltweit größte schnelle Brutreaktor seine Nennleistung von 800 Megawatt erreicht. Russland setzt auf diesen Reaktortyp, weil ihm der Brennstoff nie ausgeht. Der Schnelle Brüter nutzt Plutonium aus alten Atomwaffen.
„Schnelle Brüter gelten wegen der Plutoniumnutzung bei vielen als besonders gefährlich, obwohl sie bauartbedingt zumindest einen großen Vorteil haben. Wenn die Pumpen ausfallen, die das Natrium umwälzen, schaltet sich der Reaktor ohne Zutun von Menschen oder Sicherheitssystemen ganz allein ab.“
„Während in Deutschland, den USA, Frankreich und Japan die Entwicklung Schneller Brüter aus technischen oder politischen Gründen gescheitert ist, hält Russland an diesem Reaktortyp fest, weil der Brennstoff praktisch nie ausgeht, die Versorgung also für unabsehbare Zeit gesichert ist. Auch der atomare Abfall aus Leichtwasserreaktoren lässt sich in diesen Anlagen verwerten. Allerdings müssen zuvor in einer Wiederaufarbeitungsanlage Uran und Plutonium vom wirklichen Atommüll getrennt werden. Was einen entscheidenden Vorteil hat: Was übrig bleibt strahlt nur noch ein paar 100 statt 100.000 Jahre.“
China hat auch den ersten Thoriumreaktor in Betrieb genommen.
https://www.neimagazine.com/news/china-refuels-thorium-reactor-without-shutdown/
Geht also auch ohne Landschaften mit Windrädern und Solarpanelen vollzustopfen.
Ausserdem hat Russland anscheinend mit dem Burewestnik Marschflugkörper gezeigt das Kernenergie selbst im kleinsten Format funktionniert.https://www.stern.de/digital/technik/burewestnik—putins-missile-mit-nuklearantrieb-und-ewiger-reichweite-36168032.html
Kann nicht sagen wie sicher diese Technik ist.
Aber welche Möglichkeiten für den Antrieb von Flugzeugen oder die Raumfahrt.
Mir – Frieden