Der Winter in Europa war bisher eher mild – genau wie von den Alarmisten der globalen Erwärmung vorhergesagt. Aber jetzt wird es langsam kalt.
Eine Kältewelle breitet sich über Europa aus, und es besteht die Gefahr, dass die Öffentlichkeit hier anfängt, an der Mär vom Klimawandel zu zweifeln – insbesondere angesichts explodierender Heizkosten und schwindender Gasreserven. Wir sollten uns also nicht wundern, wenn die Klimawandel-Alarmisten bald mit einer weiteren zweifelhaften Studie aufwarten, in der sie behaupten, dass auch extreme Winterkälte ein eindeutiges Zeichen für die Erderwärmung ist.
Just-so story science
Dies war bereits früher der Fall. So veröffentlichten beispielsweise im Jahr 2010, mitten in einem bitterkalten Winter, die PIK-Wissenschaftler Petoukhov et al. einen Artikel mit dem Titel „A link between reduced Barents-Kara sea ice and cold winter extremes over northern continents” (Ein Zusammenhang zwischen dem Rückgang des Meereises in der Barents- und der Kara-See sowie extremen Kälteperioden im Winter über den nördlichen Kontinenten), in dem sie feststellten, dass der Verlust des Meereises dort die Wahrscheinlichkeit extremer Kälteperioden im Winter in Europa verdreifachen könnte.
Im Jahr 2019 veröffentlichten Kornhuber et al. eine Studie mit dem Titel „Extreme Wetterereignisse im Frühsommer 2018, verbunden durch ein wiederkehrendes hemisphärisches Wellen-7-Muster”, der sich auf sommerliche Hitzewellen konzentrierte. Diese Forschung verfolgt die „resonante Verstärkung” planetarischer Wellen, die angeblich dazu führen, dass kalte Luft nach Süden strömt und dort wochenlang verbleibt.
PIK-Forscher, insbesondere Vladimir Petoukhov suggerieren, eine spezifische nichtlineare Beziehung identifiziert zu haben, und behaupten, dass die Atmosphäre am heftigsten reagiert, wenn die Meereiskonzentration in bestimmten arktischen Regionen bei etwa 40–80 % liegt. Wenn das Eis verschwindet, gibt der Ozean eine massive „Wärmeblase” an die kalte Winterluft ab und erzeugt so ein lokales Hochdrucksystem über der Arktis. Dieses Hochdruckgebiet wirkt wie ein Steuerungszentrum, die den Jetstream nach Süden drückt und kalte kontinentale Luftmassen aus Sibirien nach Westen in Richtung Europa wehen lässt.
Stefan Rahmstorf und sein Team haben sich ebenfalls für diese Theorie stark gemacht und argumentieren, dass „die Erwärmung der Arktis dazu führt, dass die ‚Wellen‘ im Jetstream viel größer werden und sich viel langsamer bewegen. Man sieht also, dass die Erwärmung auch zu ungewöhnlich kalten und harten Winterereignissen in ganz Europa führt“.
Seit Januar 2026 beobachten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die breitere wissenschaftliche Gemeinschaft eine Reihe höchst ungewöhnlicher Signale aus der Arktis, die ihrer Meinung nach mit dem Zusammenhang „weniger Eis = strengere Winter” in Einklang stehen (Verlangsamung der AMOC, Tipping Points Report vom Oktober 2025 und der vor wenigen Wochen veröffentlichte Arctic Report Card 2025).
Laut dem PIK haben wir es nicht mehr mit „zukünftigen Risiken“ zu tun, sondern mit der Live-Beobachtung eines destabilisierten Systems, in dem das geringe Eis eine „Hitzeglocke“ über dem Pol bildet und den Jetstream in eine „festgefahrene“ Position zwingt, was zu den aktuellen Kälteeinbrüchen führt.
Während Klimawissenschaftler darauf bestehen, dass dies fundierte Klimawissenschaft ist, sehen Skeptiker darin, was es wirklich ist: eine „Just-so-Story“, voller pseudo-tiefgründigem Blödsinn und wissenschaftlicher Sophisterei. Es klingt vollkommen logisch und überzeugend (z. B. dass Giraffen lange Hälse haben, um an hohe Blätter zu gelangen), aber es fehlen jegliche empirische Beweise dafür, dass dies tatsächlich so ist.
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Hierzu gibt es auch schon einen Kommentar, den ich so treffend finde, dass er hier beigefügt wird:
John F. Hultquist 2. January 2026 at 8:05 PM
Mir ist ein Muster aufgefallen. Auf der Nordhalbkugel herrschen im Juni, Juli und August in der Regel hohe Temperaturen. Im November, Dezember und Januar ist es dann kälter. Die Erwärmung hat mein ganzes Leben lang und schon vor meiner Zeit zu einer Abkühlung geführt. Die beste Strategie ist, davon auszugehen, dass dies so weitergeht. Die Finanzierung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung kann eingestellt werden.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Zur Ehrenrettung der Wissenschaft wird nun tief in der Erdgeschichte gebuddelt. Archaikum: ziemlichsehrunglaublich glühend. Paläo- und Mesoproterozoikum: schon merklich frischer. Neoproterozoikum: Schneeball Erde, bitte alle aussteigen. Seht ihr, ruft die Erkenntnis, es war heiß, also wurde es kalt. Logisch! Dass dazwischen ein paar Milliarden Jahre, Kontinentalverschiebungen, Atmosphärenchemie und Sonnenphysik herumlungern, soll den dramaturgischen Bogen nicht stören.
Besonders tröstlich ist, dass diese Einsicht nicht irgendwo im Hinterzimmer entstand, sondern mit amtlichem Siegel versehen wird. Denn wenn auch schon am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung die Erwärmung von den Vollblutklimaforschern (qui numquam errant!) zur Kältemaschine erklärt wird, dürfen wir absolut beruhigt sein: Die Zukunft ist paradox, aber durch den sehr ehrenwerten Herrn Prof. Rahmstorf (et al.) geprüft. Und falls jemand fragt, warum wir uns dann eigentlich bemühen sollten – nun, weil dieses Bemühen selbst Teil der Abkühlung ist. Man nennt das Fortschritt durch Verwirrung. Und unsere Verantwortung dafür hängt bekanntlich nicht vom Ausgang ab, sondern von unserem Handeln.
Natürlich wird man einwenden, dass Paläoklimatologie keine Gebrauchsanweisung für den Wetterbericht Januar 2026 ist. Aber wer wollte kleinlich sein, wenn große Erzählungen locken? Die Wissenschaft lebt schließlich von Modellen – und die Satire davon, sie wörtlich zu nehmen. In diesem Sinne: Heizen Sie verantwortungsvoll. Es könnte noch mehr schneien.
Ach diese Pi(g)Ks. Vielleicht hat Günther bei Lanz ja diesen Verein gemeint den man schleunigst verbieten muss.
Vor 7.000-6.000 Jahren war die Arktis im Sommer meereisfrei. Gab es da deshalb strenge Winter? Nein. In Deutschland gab es im Atlantikum noch Eichenmischwälder und die Neolithische Revolution schritt voran.
Habe ich Herrn Rahmstorf auch schon vor 15 Jahren mitgeteilt. In seinem Blog.
Aha, das PIK meldet sich bald wieder mit einem neuen Klimamärchen. Das PIK, das wir von unseren Steuergeldern ganz und gar bezahlen müssen. Die Gegeleistung: Ein ausgedachter und erfundener Klimablödsinn von diesem Woodoo-Institut in Potsdam.
Nehmt diesen Fanatikern das Steuergeld weg!! Wir sind der Staat und wir sollten bestimmen, was demokratisch ist, und wir sollten unfähige Politiker direkt ausscheiden, um schlimmeres zu verhindern.
Der Staat sind nicht die unfähigen und geistig verlotternden Politiker, die sich selbst für die Demokratie halten, auch nicht die Regierung und schon gar nicht die NGOs, nicht die Umerziehungsfanatiker und auch nicht die über 400 Angestellten des PIK
Das alles sind Ausplünderer von uns, die Macht über uns erlangt haben. Ausplünderer von uns, dem Volk, das eigentlich regieren sollte.
Ich darf diesen jüngsten 18-Minuten-Beitrag von Achtung Reichelt empfehlen, wo das alles auf einen Punkt gebracht wird: https://www.youtube.com/watch?v=SMsUB1wm7LM
Warum geht kein Aufschrei durch dieses Land? Warum sehen alle weg? Vor unseren Augen läuft täglich die Zerstörung der Freiheit. Das wahnwitzige Klimawoodoo ist nur ein Mosaiksteinchen, Deutschland soll zerstört werden.
Wollen wir das zulassen?
Einfache Erklärung: Die allermeisten sind wohlstandsverseucht und / oder „abhängig“.
Die trauen sich nicht mal in einer Wahlkabine, wo es doch recht einfach wäre, vom verordneten Mainstream abzuweichen, es könnte ja mal jemand nach seinem „Wahlverhalten“ fragen und die befragte Person würde „rote Ohren“ oder „hektische Flecken im Gesicht“ bekommen …, es fehlt bei denen noch der richtige Schmerz.
Donald Trump hat den ganzen in ihren Traumwelten verankerten NGOs jetzt den Stecker gezogen, sprich die Finanzierung und Mitarbeit gekündigt. Es sind nicht nur woke Vereinigungen betroffen, sondern auch das IPCC. Aber für die Fachinstitute der heimischen Klimakirche z.B. in Potsdam müssen wir schon selber die überhitzten Finanzströme ins polare Nirwana schicken, wo sie alsbald versiegen. Dann ist Schluss mit der Apokalypse und die Kids können auch wieder freitags unbelastet zur Schule gehen und erfahren vielleicht dort, warum CO2 in der Ökologie der Erde eine so segensreiche Rolle gespielt hat und noch heute spielt. Und ich meine ausdrücklich nicht das wahnwitzige CCS.
das s.g. „PIK“ & deren korrumpierte Volldeppen wissenschaftlert halt nach der Maxime: Nachts ist es kälter als draussen!