H. Sterling Burnett
Eine neue Studie eines internationalen Teams aus Forschern des öffentlichen und privaten Sektors aus Australien und Thailand, die in der Fachzeitschrift Advances in Oceanography and Marine Biology veröffentlicht wurde, liefert eine alternative Erklärung für den Anstieg der Kohlendioxid-Konzentrationen in den letzten fünfzig Jahren: Der leichte Rückgang der Alkalität der Ozeane führt zu einer Freisetzung von Kohlendioxid.
Dieser Theorie zufolge verursacht die Erwärmung einen Anstieg des Kohlendioxids (CO₂), und nicht umgekehrt. Diese mit Proxy-Daten aus der Vergangenheit übereinstimmende Hypothese legt nahe, dass vergangene Erwärmungsphasen stets einem Anstieg des CO₂-Gehalts vorausgingen. Mit anderen Worten: CO₂ ist kein Frühindikator, sondern ein Spätindikator für Veränderungen.
Diese Hypothese lässt sich, wie von The Quadrant zusammengefasst, wie folgt beschreiben:
Die seit den 1960er Jahren gestiegene CO₂-Konzentration in der Atmosphäre wurde durch die Erwärmung verursacht und nicht umgekehrt.
Die Erwärmung, möglicherweise durch Sonnenaktivität, fördert die Ausfällung von Kalziumkarbonat (Kalkstein) im Oberflächenwasser der Meere, wodurch CO₂ aus der Atmosphäre absorbiert wird. Das absorbierte CO₂ wiederum, verstärkt durch die Kalziumkarbonatausfällung, versauert das Oberflächenwasser der Meere. Die Versauerung führt dann im Herbst und Winter zur Emission von CO₂ in die Atmosphäre. Diese CO₂-Emission ist größer als die Absorption, gerade wegen der anhaltenden Versauerung im sich erwärmenden Wasser. Letztendlich sehen wir einen Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre und eine Erwärmung. Es ist leicht, die falsche Schlussfolgerung zu ziehen. Tatsächlich hat das IPCC genau das getan.
Um es klar zu sagen: Diese Hypothese widerspricht nicht nur der vorherrschenden Darstellung, dass die Treibhausgasemissionen des Menschen für die jüngste Erwärmung verantwortlich sind, sondern auch den Theorien vieler Klimaskeptiker, die den Einfluss der CO₂-Emissionen des Menschen auf die Temperaturen zwar anerkennen, aber als abnehmend bewerten.
Obwohl die Autoren der Studie argumentieren, dass ihre These fest in der physikalischen Chemie verankert ist, räumen sie ein, dass sie überprüft werden muss, und schlagen Testverfahren vor. Insbesondere schlagen die Forscher Feldversuche (Probenahmen) zur Ablagerungsrate von Kalziumkarbonat (CaCO₃) im Meerwasser vor, kombiniert mit gleichzeitigen Messungen der saisonalen und jährlichen CO₂-Schwankungen und einer Isotopenanalyse der in der nördlichen und südlichen Hemisphäre gemessenen chemischen Zusammensetzung.
Das ist erfrischend, da es in der Mainstream-Klimawissenschaft fast unbekannt ist, dass Forscher sagen, ihre Theorien oder Behauptungen müssten anhand der Realität überprüft werden, um sich als wahr zu erweisen. Doch genau so sollte die wissenschaftliche Methode funktionieren, und sie ist der beste Weg, um Fortschritte beim Erwerb von Wissen über den Zustand der Welt zu gewährleisten.
Peter Smith beschrieb die Bedeutung dieser Tatsache für die Klimaforschung in The Quadrant wie folgt:
Ob Kennedy [Hauptautor der Studie] Recht hat (oder Lindzen und Happer oder Clauser), ist nebensächlich. Alternative Hypothesen stehen in der skeptischen wissenschaftlichen Tradition, nach Theorien zu suchen, die die Fakten besser erklären als die gängige Theorie. Das ist in diesem Fall besonders wichtig. Die gängige Theorie stellt unser Leben, wie wir es kennen, auf den Kopf, während sie durch Geld, Politik und Pseudoreligiosität vor konkurrierenden Theorien geschützt wird.
Quellen: Advances in Oceanography and Marine Biology; The Quadrant
Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-566-big-banks-no-longer-bound-by-federal-climate-accounting-rules/, dritte Meldung
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Exakt, und diese Klimarealität läuft ganz anders als die grausigen Märchenerzählungen eines PIK Potsdam. Die haben nur ein Thema: Die Erde verbrennt und das PIK kann sie retten. Aber das kostet Geld: Unser Geld.
Ich möchte in diesem Zusammenhang auch an das Buch von Thomas Gold: „Die Biosphäre der heißen Tiefe und der Mythos der fossilen Energieträger“ erinnern. Thomas Gold erklärt in seinem Buch, dass durch eine anerobe Biosphäre kontinuierlich CO2 freigesetzt wird und somit dieses Gas beständig durch das Deckgebirge aufsteigt. Da nichts von Ungefähr in Gottes Schöpfung ist, ist auch diese CO2 Quelle zum Überleben auf unserem Planeten gedacht. Die in der Erde vorhandenen geologischen (nicht fossilen) Energieträger sind absolut notwendig für unser Überleben. Wenn nun durch die Einwirkung der Sonne noch mehr CO2 freigesetzt wird, kann man Gott nur loben (kleine Eiszeit ist unerwünscht). Der vom Menschen eingbrachte Anteil ist in der Gesamtbetrachtung unerheblich 🙂 und eher nützlich als schädlich.Ich hoffe auf eine baldige Befreiung vom Klimaschwindel, die Zeichen dafür stehen nicht schlecht.
Nicht ganz neu diese Erkenntnis. Aber schön, dass es wieder einmal jemand gesagt hat!
Es ist doch wie immer, die Symptome sind immer das Ergebnis der Ursachen.
Nun werden auch in der Medizin, die Symptome als Ursachen verwechselt. Wenn der Mensch sich krank fühlt, zum Arzt rennt, dann handelt es sich um das Ergebnis der Säuberung einer Krankheit (Universalbiologie nach R. Hamer uvam.). Die Medizin jedoch erfindet Erreger als Verursacher und behandelt die Symptome!
Tipp. Jede Unterkühlung als Mangelerscheinung kann zu Symptomen führen, bei welchen die Lupenfetischisten (Infektiologen, Virologen und andere Logen) die Mikroben erkennen, welche an der Säuberung beteiligt waren. Demnach sind die Symptome das Ergebnis der vorausgegangen Krankheit und nicht umgekehrt! FATAL!
Ein Krebssymptom bei einer Kontrolle erkannt, kann demnach zur Heilung führen, wenn man die Gründe der Krankheit kennt. Leider fokussiert sich die Medizin nicht auf die Krankheit sondern nur auf die Symptome. Es wird von Onkologen Gift gespritzt und von Therapie geredet.
Meine Meinung ist klar, denn ich musste es selbst erfahren, unsere Tochter hat sich der Schulmedizin anvertraut, die Giftspritzen haben zu neuen Tumoren geführt, es sind keine Ableger, auch eine Erfindung!
Geschäftsmodell der Medizin: „Die Reinigungsseige verursacht den Dreck!“
Mein persönliche Meinung, kann jedoch gedanklich nachvollzogen werden. Siehe Medizinweltspiele als Pandemie inszeniert!
@Georg Bender,
entweder sind Sie im falschen Forum oder haben vergessen, Ihr Geschwurbel auf Klimawandel umzuschreiben.
@Bender
Die Schul – Medizin kann man zu Recht aus vielen Gründen kritisieren. Sich allerdings auf einen Spinner – ich verwende diesen Begriff sehr sparsam – wie R. Hamer zu berufen, zeigt eine hochgradige Verwirrtheit ihrerseits.
Wenn mit R. Hamer etwa Ryke Geerd Hamer gemeint sein sollte, dann ist die Bezeichnung „Spinner“ wirklich nicht angebracht, Herr Pelowski.
Hamer war kein Spinner sondern ein mehrfach verurteilter Verbrecher.
Herr Pelowski, sie müssen eigentlich nicht in die Tute von Herrn Björn blasen.
Es geht um die Tochter und dann ist Verwirrtheit Verzweiflung. Da drauf zu hauen zeugt nicht von viel Takt. Muss man nicht kommentieren.
Darf ich präzisieren: Ich bin bei weitem nicht verwirrt, sondern darf noch wahrnehmen, wie die Menschheit, staatlich verordnet, verblödet!
Ich weiss, dass Herr R. Hamer staatstragend „verfolgt“ wurde, er hat dann auch das Symptom Krebs gezeigt und ist, wie unsere Tochter, wahrscheinlich an der vorausgegangen Krankheit (Verletzung der Seele) gestorben. Würden die Vertreter der Schulmedizin auf gleiche Weise verfolgt, wie R. Hamer, uvam, welche der Schulmedizin (Marketing der Pharma) dem korrupten Dreigestirn aus Bildung, Justiz und Politik den Spiegel vorhalten, dann müssten wir Gefängnisse bauen!
Signifikant vergleichbar mit dem Lebensgrundlagenbetrug, vertreten durch das erwähnte Dreigestirn, wonach es sich beim Geld-, Wirtschaft-, Staat- und Sozialwesen um eine intermediäre Interakten handle, nur möglich, weil die Menschheit, bildungsnah, staatlich verordnet auf dem kognitiven Niveau eines Kleinkindes verharrt!
Wer sind die Spinner? Das eigene Denkvermögen benutzen, bedeutet Mündigkeit! Sorgenfreies 2026 wünscht Georg Bender
„Der leichte Rückgang des Alkalinitätsgrades der Ozeane“ ist keine langfristige Versauerung.
Ich weiß, Wortspielerei – aber wenn diese Wortspielerei auf einer grünen Lüge basiert…
Wie „erneuerbare Energie“, z.b.
Es gibt keine erneuerbare Energie, Herr Zinga. Das wissen alle.
Was mit Erneuerbaren Energien gemeint ist, wissen ebenfalls alle.
Wo ist das Problem?
Wer Wokabular des Gegners akzeptiert, akzeptiert (und propagiert) auch die Ideologie, welche dahinter steckt!
Und nein, nicht alle wissen, dass Energie nicht erneuerbar ist und deshalb ideologisierte „Neusprech“ (Orwel) nur denen dient, welche sie eingeführt haben.
„Neusprech“ (Wiki))
„Neusprech“ (Orwells Newspeak) wird im verschennten Sinne als Bezeichnung für Sprachformen oder sprachliche Mittel verwendet, die durch Sprachmanipulation bewusst verändert werden, um Tatsachen zu verbergen und die Ziele oder Ideologien der Anwender zu verschleiern.
Das Problem ist, daß „Erneuerbare Energien“ Propaganda-Sprech ist. Und das wird von den Globalisten-Schwurblern/Verbrechern gezielt zur Leuteverdummung und Manipulation eingesetzt. Weil eben nicht alle alles wissen.
OH GOTT ….., WAS wissen SIE? Aber Sie meinen wohl nur zu wissen ….
Solche Sprüche und „Weisheiten“ „liebe“ ich, vor allem von Leuten wie B. ….
Die Menschheit hat knapp 4000Gt CO2 emittiert – und zwar direkt in die Atmosphäre. In dieser Atmosphäre stieg der CO2 Gehalt um 1150Gt CO2 an. Der Großteil der anthropogenen CO2 ist also in andere Reservoirs diffundiert, was man dort auch sieht bzw. messen kann.
So.. das ist an sich schon eine „klimakritische“ Tatsache (keine Hypothese!), weil es doch zeigt, dass die CO2 Senken gut funktionieren, weit besser als das Alarmisten gerne darstellen.
Was bringt es nun absurder Weise das Gegenteil zu behaupten? Um eine (offensichtlich) falsche Hypothese aufzustellen, die dann der „Klimawissenschaft“ widersprechen soll? Wen soll das hinter dem Ofen hervorlocken? Das ist absoluter Nihilismus.
Das ist um so schlimmer da die „Klimawissenschaft“ im Kern aus lauter Blödsinn besteht und problemlos falsifizierbar ist. So erzeugt man aber den Eindruck es gäbe nur erbärmlich schlechte Argumente gegen die „Klimawissenschaft“, womit man diese letztlich unterstützt.
Kleiner Schönheitsfehler – große Wirkung in Ihrer Rechnung:
Kumulative anthropogene CO₂-Emissionen
Zwischen 1850 und 2023 wurden durch Fossile Brennstoffe und Landnutzung insgesamt rund 2.605 +/- 260 Gt CO2 emittiert (das entspricht etwa 710 +/- 70 Gt Kohlenstoff, als C gerechnet). Davon ca. 70% durch Verbrennung und der Rest durch Landnutzungsänderungen.
Diese Unterscheidung zwischen CO2 und Kohlenstoff direkt ist garnicht so unwesentlich, einerseits ist der im CO2-Verbrennungsprodukt befindliche Sauerstoff nicht infossilierter Bestandteil und fälllt demnach in einem Großteil der Senken somit zurück an/in die Atmosphäre aus der er stammte zum Zeitpunkt der Verbrennung. Und zudem ist für die Berechnung des Kohlenstoffkreislaufes eben nicht das CO2 die Grundlage, sondern der Kohlenstoff, was aber all zu gerne durcheinander geschwurbelt wird, aber dennoch nicht richtiger wird dadurch. Also sollte man sich auf der Basis dessen bewegen was tatsächlich in viele Berechnungen eingeht.
Und wenn Sie angeben, die Mengen in den Reservoirs kann man „sehen bzw. messen“, dann frage ich mich natürlich, selbst auf Basis des CO2 betrachtet, was ist dann eigentlich, nach Ihrer Rechnung, ursächlich für den Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehaltes, kumulativ, um 1.150 Gt CO2 gewesen wenn tatsächlich insgesamt weniger emittiert wurde als nach Ihren Angaben in den Senken sicht- und messbar zusätzlich vorhanden ist??
Übrigens deckt sich die Menge Kohlenstoff sehr gut mit den Berechnung bisher geförderter fossiler Brennstoffe, abzüglich des Teils welcher für unseren Fortschritt aktuell wesentlich ist und zu Wohlstandsprodukten verarbeitet wurde.
Schwer zu entziffern was Sie da schreiben. Vorindustriell wurden auch schon ~1200Gt CO2 emittiert, und nach 1850 waren es wohl etwas mehr als Sie oben nennen. Also bleibt es dabei: ~4000Gt CO2 emittiert, davon ~1150Gt CO2 zusätzlich in der Atmosphäre.
Das sind die offiziellen Zahlen und weshalb diese „schwer zu entziffern“ sein sollen weiß ich nicht.
Und diese Zahlen sind von „Copernicus, Kapitel 3.9.1 Partitioning of cumulative emissions and sink fluxes des Global Carbon Budget 2024 (Earth Syst. Sci. Data 17, 965–1039, 2025)“ Angaben für Kohlenstoff(GtC), was man leicht umrechnen kann auf CO2 (Faktor 3,664 sollte ja bekannt sein). Warum also immer solche Nebelkerzen mit Zahlen welche in den offiziellen Angaben nicht vorkommen?
„„Emissions during the period 1850–2023 amounted to 710 ± 70 GtC“
und diese Emissionen werden wie folgt aufgeteilt:
Die einzigen, einigermaßen verlässlichen Vermutungen zu vorindusdriellen Emissionen findet man hier:
https://www.researchgate.net/publication/343642018_Historical_CO2_emissions_from_land_use_and_land_cover_change_and_their_uncertainty
„Emissions from land use and land cover change are a key component of the global carbon cycle. However, models are required to disentangle these emissions from the land carbon sink, as only the sum of both can be physically observed. Their assessment within the yearly community-wide effort known as the “Global Carbon Budget” remains a major difficulty, because it combines two lines of evidence that are inherently inconsistent: bookkeeping models and dynamic global vegetation models. Here, we propose a unifying approach that relies on a bookkeeping model, which embeds processes and parameters calibrated on dynamic global vegetation models, and the use of an empirical constraint. We estimate that the global CO2 emissions from land use and land cover change were 1.36±0.42 PgC yr-1 (1σ range) on average over the 2009–2018 period and reached a cumulative total of 206±57 PgC over the 1750–2018 period. We also estimate that land cover change induced a global loss of additional sink capacity – that is, a foregone carbon removal, not part of the emissions – of 0.68±0.57 PgC yr-1 and 32±23 PgC over the same periods, respectively. Additionally, we provide a breakdown of our results‘ uncertainty, including aspects such as the land use and land cover change data sets used as input and the model’s biogeochemical parameters. We find that the biogeochemical uncertainty dominates our global and regional estimates with the exception of tropical regions in which the input data dominates. Our analysis further identifies key sources of uncertainty and suggests ways to strengthen the robustness of future Global Carbon Budget estimates.“
Also im niedrigen dreistelligem Bereich angesiedelt und somit ebenfalls um einiges geringer als Ihre Angaben. Argumentation nach dem Gesetz der großen Zahlen hilft nicht wirklich weiter, insbesondere wenn man sachlich argumentieren möchte. 🙁
Erwärmung seit den1960er Jahren, die eine Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre verursacht hat? Diese Erwärmung wird doch hier vehement geleugnet.
Herr Kowatsch, übernehmen Sie.
Herr Björn,
einfach nicht gleich unüberlegt lospoltern.
Lesen Sie den Artikel nochmals in Ruhe durch und die verlinkte Studie ebenfalls. Kombinieren Sie das dann richtig mit den Ergebnissen unserer Artikel. Sie werden staunen, wie gut das zusammen passt.
CO₂ kann nicht der entscheidende Welt-Temperaturregler sein!
Umgekehrt ist es richtiger: CO₂ Erhöhung fogt der Temperatur.
Soll das eine neue Foltermethode sein, Herr Baritz? Ab“… alternative Erklärung für den Anstieg der Kohlendioxid-Konzentrationen in den letzten fünfzig Jahren“ war der Artikel für mich erledigt.
Seit Beginn der Industrialisierung hat die Menschheit 2,5 bis 3 Billionen CO2 durch die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle produziert. Das ist so offensichtlich die Ursache für den aktuell von uns beobachteten Anstieg der CO2-Konzentration, dass „alternative Erklärungen“ nur peinlich sind.
Herr Björn,
warum so aufgeregt?
Keiner von uns ‚leugnet‘ (Ihr Duktus), dass der Mensch durch die Verbrennung von Öl, Gas. Kohle… die CO2 Konzentration mit erhöht hat.
Wir fordern einen Beweis für die Behauptung einer
Also nochmal die Aufforderung, in Ruhe alles durchzulesen. Wenn Lesen für Sie aber Folter ist, machen Sie es wie Frau S. Kosch: sie liest die Artikel auch nicht…..
Das ist Ihr gutes Recht, Herr Baritz. Sie müssen dann aber schon sagen, was Sie als Beweis akzeptieren.
Bei mir ist jeglicher Zweifel, dass die Zunahme der CO2-Konzetration Ursache der aktuellen Erwärmung ist, seit 25 Jahren ausgeräumt.
Sie akzeptieren auch hohere Lebenskosten durch „Emmisionszertifikate“, gerne und freiwilig. Sie werden gerne in einer !15 Minutenstadt leben -aber, wahrscheinlich, Sie leben schon jetzt so begrenzt. Nur eine Frage: erklären Sie uns, bitte, wie konnte es sein, dass vor 1000 Jahren wärmer war und das beim niedrigeren CO2Gehalt!
Mit Ihrem Leben fängt die Geschichte der Menschheit nicht an und es wird auch nicht mit Ihnen enden.
Herr Zinga, sie schreiben:
Welche Belege haben Sie für Ihre Wärmephase vor 100 Jahren?
Dieser Bericht aus Norwegen zeigt, dass auch in Skandinavien die mittelalterliche Warmphase ‚kühler‘ war als es heute ist; ‚kühler‘ aus Gletscher-Sicht. Das soll heißen, dass heute mehr Eis ‚verloren‘ wird als in der hier so gehypten mittelalterlichen Wärmephase.
Patzelts und Nicolussis Vegetationsstudie und ‚Paleohölzer‘ aus den Gletschrvorfeldern deuten auch auf wärmere Phase in frühen Holozän (vor 7ka bis 10 ka vor heute), aber nicht vor 1000 Jahren.
MfG
Ketterer
Die Schlagzeile von dem Artikel den sie Verlinken ist:
Er behandelt also diese 100 Jahre gar nicht?
Koennen sie erlaeutern, wie sie auf ihre Einschaetzung kommen?
Schmilzt dort Schnee oder ein Gletscher? Ist der Schnee vor 100 Jahren dort villeicht auch schon mal geschmolzen? Keiner weiss es?
Herr Schulz, haben Sie den Artikel nicht gelesen oder nur nicht verstanden?
Den Unterschied zwischen Schnee und Eis kennen SIe doch, oder?
Und wieso 100 Jahre?
Sie fragen:
Deshalb:
Ich habe Herrn Zinga bezüglich der mittelalterlichen Wärmephase (1000 Jahre) geantwortet.
Und ich bezog mich auf die Entdeckung der norwegischen Glazialarcheologen, die im verlinkten Artikel beschrieben wurden.
Der Artikel selbst ist IMHO teilweise etwas oberflächlich: Eswar ja nicht (nur) die Schneeschmelze die etwas frei gab.
Guten Rutsch
Ketterer
Vor 1500 Jahren war es waermer und sie fragen nach einem Nachweis, das es vor 1000 Jahren waermer war?
Der Kontext ist da nicht ganz klar.
Guten Rutsch. Da gerade wieder eine Menge „Global Warming“ vom Himmel faellt, kann das sogar ein reales Gefuehl werden.
Herr Schulz, ich stieg in die Diskussion ein als Herr Zinga dies hier sagte:
Wenn nun die Hölzer seit 1500 Jahren im Eis eingeschlossen waren und heute aus diesem austauen, dann liegt es nahe, dass die Temperaturen (Durchschnitt> 30Jahre) in den vergangenen 1500 Jahren niedriger waren als heute.
Wenn es vor 1500 Jahren wärmer war als heute (das meineten Sie doch?), wieso verschwindet heute Eis, und vor 1500 Jahren hat sich das Eis akkumuliert?
Die Rede war von Schnee?!
Und wer sagt, das es nicht zwischendurch auch schon mal Schneefrei war?
Und wer hat vor 1500 Jahren einen SUV gefahren?
Haben Sie wieder einmal den Artikel nicht gelesen?
Es wäre Ihnen aufgefallen, dass die Überschrift vom (Wissenschfts-?)Journalisten falsch aus dem Inhalt exzerpiert wurde.
Ts,Ts,Ts, alle Jahre wieder….
MfG
Ketterer
P.S. es war die Rede von Hölzern, die seit 1500 Jahre in Gletscher–Eis lagen
Und wer sagt, das es nicht zwischendurch auch schon mal Eisfrei war?
Die Archäologen,
Nicht der Paleoklimatologe?
Ja wie konnte das passieren? Nahm das CO2 so schnell ab, das es vereiste?
Welcher Prozess war das?
Wer sagt denn, dass CO2 hier eine Rolle gespielt hatte?
Und wer sagt, das es heute eine Rolle spielt und warum?
Der Prozess nennt sich Schmelzen und tritt bei Eis bei einer Temperatur von ca. 0°C ein. Führt man dann Energie zu, dann schmilzt das Eis.
Ach deshalb kann es CO2 nicht sein, weil das keine zusätzliche Wärme erzeugt?
Aber es ging um das Vereisen!
Es geht mir nicht um CO2 / nicht CO2.
Es geht mir um das wiederholt kolportierte Narrativ, die mittelalterliche Wärmeperiode sei wärmer gewesen als es derzeit ist.
Zumindest für den Alpenraum (Ostalpen) und südliche Gletscher Norwegens bestehen da ja nun deutliche Zweifel.
.
Sie fragen „Wie könnte das passieren?“
Wenn vor 1500 Jahren der Firn nicht schmolz und sich im Laufe der Jahre (Gletscher-) Eis akkumuliert hatte, dann war es wohl kälter als heute:
‚heute‘ verliert der Gletscher ja sein Eis.
100 Jahre war ein Typo, sollte aus dem Kontext erkennbar sein…
Sie müssen schon genauer lesen! Ich schrieb:
CO₂ Erhöhung fogt der Temperatur.
Man kann eine gewisse Korrelation feststellen aber keine Ursache.
Unterstellungen bitte sein lassen (Kausalität zwischen Temp. und CO2 Anstieg, Leugnen der Erwärmung, usw…)
Gestern sah ich eine populärwissenschaftliche Sendung über Dinosaurier in der Antarktis, und da kam mir ein Gedanke, den ich alle fragen möchte: Wie ist es möglich, dass solche monströsen Kreaturen Millionen von Jahren lang unseren Planeten bevölkerten? Lag es nicht daran, dass sie genügend pflanzliche Nahrung hatten, deren Voraussetzung ein hoher CO₂-Gehalt in der Luft ist?! Wir sind zwar nicht so groß wie Dinosaurier, aber wahrscheinlich um ein Vielfaches zahlreicher. Wollen wir also drei Viertel der Menschheit ausrotten, damit der Rest sich selbst ernähren kann, oder hören wir endlich auf, mit CO₂ herumzuexperimentieren?! Denn es ist eindeutig bewiesen, dass mit steigendem CO₂-Gehalt die Erde grüner wird und auch die Erträge von Nutzpflanzen steigen. Wer das leugnet, ist entweder ein Narr oder ein Feind der Menschheit – oft beides zugleich.
Werter Herr Zinga, genauer genommen hat CO2 Mangel die Dinosaurier ausgerottet.
Wie Sie richtig bemerken, gibt es den Zusammenhang Energiegehalt der Pflanzen- Größe der Tiere, unweigerlich. Als Anpassung an das sinkende CO2 haben die Bedecktsamer die Nacktsamer verdrängt, indem sie sparsamer mit Energie umgehen. Bei den „alten“ Pflanzen war die Energie dort, wo sie erzeugt wurde, in riesigen energiereichen Blätter. Die neuen Pflanzen sind nicht so verschwenderisch mit Energie umgegangen, haben „Energiebomben“ (Früchte) dem zu Verfügung gestellt, der den Samen kilometerweit ausgekackt hat (Säuger). Mit den energiearmen Blätter konnten die Riesen nicht überleben.
Ob die letzten vom Asteroiden hingerafft wurden, ist unerheblich, sie waren verurteilt. Seit 30 Jahren und mehr geht es nicht mehr um Zusammenhänge, sondern nur um Schlagzeilen, daher „kennen“ alle nur die Katastrophengeschichte.
Eine Abkühlung um 10 Grad gab es vor 2,7 Mio Jahre mit dem Beginn des aktuellen Känozoischen Eiszeitalter, eine Erwärmung um 8 Grad vor 12.000 Jahren mit dem Ende der Vereisung und Beginn der Zwischenwarmweit im Holozän.
Schwankungen um 2-3 Grad hier oder da, oder auch auf der gesamten Erde (kaum nachweisbar) sind unerhebliche Schwankungen die die Natur kaum zu Kenntnis nicmmt. Selbst 10 Grad wärmer oder 8 Grad kälter kann der Natur nichts anhaben, erdgeschichtlich bewiesen. Schwankungen sonst nichts, im erdgeschichtlichen Maßstab nicht nachweisbar, nur die zitierten echten Ändernungen sind dokumentiert.
Die CO2 Schwankungen sind geanu so unerheblich im Vergleich zu den um Größenordnungen höheren Werte in der Erdgeschichte.
Alles Schlagzeilen-Hascherei durch Katastrophen-Prophezeiungen, Dummheit und Machterhaltung durch Angserzeugung!
Die Atmosphäre befindet sich, was das CO2 angeht, nicht im Gleichgewicht mit dem CO2- Inventar der Ozeane. Es sei denn man betrachtet nur die obere Ozeanschicht bis zu 200 m Tiefe.
Der Gesamt- Ozean kann immer noch CO2 aufnehmen, sogar wenn er sich erwärmt. Und das senkt den pH- Wert messbar
Rechnerisch nach vollziehbar ist das sehr schwer weil der pH- Wert die Unbekannte in einer Gleichung höherer Ordnung ist in der viele chemische Gleichgewichte eingehen.
Wieder ein Nebelwerfer reinster Güte.
„Die Atmosphäre befindet sich, was das CO2 angeht, nicht im Gleichgewicht mit dem CO2- Inventar der Ozeane. Es sei denn man betrachtet nur die obere Ozeanschicht bis zu 200 m Tiefe.“
Klingt tief – ist aber banal und zudem verkürzt. Das ist eine Trivialität, keine Einsicht, denn Niemand in der Ozeanchemie würde etwas anderes behaupten.
„Der Gesamt- Ozean kann immer noch CO2 aufnehmen, sogar wenn er sich erwärmt. Und das senkt den pH- Wert messbar“
Ein klassischer Strohmann, der Satz klingt, als widerlege er einen Einwand, den aber niemand gemacht hat und einer Aussage ohne analytischen Gehalt.
„Rechnerisch nach vollziehbar ist das sehr schwer weil der pH- Wert die Unbekannte in einer Gleichung höherer Ordnung ist in der viele chemische Gleichgewichte eingehen.“
Das klingt kompliziert – ist praktisch aber eine Nebelkerze und zudem falsch. Denn das Carbonatsystem ist – vollständig beschrieben und numerisch trivial lösbar.
Es ist als Standard in CO2SYS, seacarb und in Lehrbüchern seit Jahrzehnten beschrieben.
Was Sie da betreiben das ist kein Erkenntnisdialog, sondern reine Rhetorik ohne Erkenntniswert.
Da der CO2-Austauch der Atmosphäre sehr hoch ist, liegt sie immer recht nahe am Gleichgewicht. Und weil die Konzentration um 50 % gestiegen ist, muss auch der Ausfluss aus der Atmosphäre um 50 % gestiegen sein. Die Konzentration kann aber nur dann gestiegen sein, wenn der Zufluss stärker gestiegen ist als der Ausfluss. Die neue Studie liefert einen möglichen Grund hierfür.
Etwas verwundert diese Studie schon, alleine deswegen weil sich hier Klimatologen auf das Feld der Chemie bewegen, jedoch keiner von denen bisher in dieser Richtung auffällig war? Und die Ozeanchemie ist ein ziemlich komplexes Feld mit sehr unterschiedlichen Zeitscalen insbesondere im Bereich der Grenzschicht.
Mann muss nicht unbedingt Eier legen kőnnen, um ein faules Ei zu erkennen.
Ähmmm, wie darf man das interpretieren???
Genau so, wie es geschrieben wurde.
Im Grunde hat die Forschung noch keine Ahnung, es gibt nur Mutmaßungen und darauf baut sich das Geschäftsmodell Treibhausüberhitzung der Erde auf.
Zu dieser Aussage, eine Anmerkung: “ Der leichte Rückgang der Alkalität der Ozeane führt zu einer Freisetzung von Kohlendioxid.“
Ich kenne überhaupt keine Versuchreihen, die diese Behauptungen als richtig zeigen würden.
Ein pH-Wert von beispielsweise 7,5 im Ozean ist zwar ungewöhnlich niedrig, da das „normale“ Oberflächenmeerwasser typischerweise um 8,2 liegt (leicht basisch). Werte um 7,5 treten daher dennoch in speziellen Situationen oder Tiefen des Ozeans auf:
– In tiefen Wasserschichten (unterhalb der Oberfläche), u.a. in einigen Ozeanschichten, besonders im Bereich der Sauerstoffminimumzonen (z. B. im östlichen tropischen Pazifik oder im Arabischen Meer), sinkt der pH-Wert auf etwa 7,5 oder sogar darunter. Die Ursache findet sich in der Zersetzung von organischem Material welche mehr CO₂ freisetzt, was zu mehr Kohlensäure und deshalb einem niedrigeren pH-Wert führt.
– In küstennahen Gebieten mit viel Abbau organischer Stoffe, beispielsweise in Flussmündungen (Ästuare) oder Mangrovengebieten kann der pH-Wert durch Abfluss von Süßwasser, Abwässer oder starke biologische Aktivität auf Werte um 7,5 sinken. So häufig beobachtet an den Ostküsten der USA, in der Ostsee und Teilen der Nordsee.
– In Auftriebsgebieten, Regionen mit starkem Auftrieb von Tiefenwasser (z. B. vor Kalifornien, Peru oder Namibia) kommt CO₂-reiches Tiefenwasser an die Oberfläche, dort misst man pH-Werte von etwa 7,5–7,7.
– In lokalen Versauerungs-Hotspots, beispielsweise Korallenriffen bei Nacht (wenn keine Photosynthese stattfindet, aber viel Atmung) kann der pH-Wert vorübergehend auf 7,5 sinken. Sowie auch in geschlossenen Buchten oder Lagunen, wo wenig Wasseraustausch stattfindet.
Zusammenfassend betrachtet, findet man einen pH-Wert von beispielsweise 7,5 typischerweise nicht im offenen Oberflächenozean, sondern eher in Tiefen ab einigen Hundert Metern, in küstennahen oder auftriebsreichen Zonen, oder in ökologisch speziellen Habitaten wie Ästuaren, Lagunen oder sauerstoffarmen Schichten.
Schaut man sich die möglichen Gebiete an, so stellt man fest, es handelt sich überwiegend um leicht zugängliche Regionen in denen der pH-Wert, als auslösender Indikator, messbar bedingten natürlichen Schwankungen unterworfen ist. Ob bei obiger Betrachtung diese vielfältigen Zusammenhänge tatsächlich eingeflossen sind, oder eher von statistischen Durchschnittswerten ausgegangen wurde, konnte ich nicht wirklich erlesen.
Vielen Dank, so klingt das auch logisch.
Aber falls das so gemeint war im Artikel, dann ist die Aussage “ Der leichte Rückgang der Alkalität der Ozeane führt zu einer Freisetzung von Kohlendioxid.“ falsch.
Es müßte heißen, die Freisetzung von Kohlendioxid durch Zersetzung und die vermehrte Lösung in Meerwasser für zu einem leichten Rückgang der Alkalität.
Die bei der mikrobiellen Zersetzung organischer Substanz entstehende CO2-Freisetzung erfolgt im Ozean in der Regel unterhalb der Oberfläche, also außerhalb der unmittelbaren Luft-Wasser-Austauschschicht. Das dabei gebildete CO2 liegt daher zunächst ausschließlich als gelöstes CO2 (CO2(aq)) vor und nicht als gasförmiges CO2 (CO2(g)).
Dieses gelöste CO2 steht rasch im Gleichgewicht mit Kohlensäure (H2CO3); beide Spezies werden im Meerwasser meist gemeinsam als CO2* betrachtet. Die anschließende Protolyse führt unter Abgabe eines Protons (H⁺) zur Bildung von Hydrogencarbonat (HCO3⁻). Aufgrund der alkalischen Pufferung des Meerwassers verschiebt sich das Gleichgewicht stark in Richtung HCO3⁻, sodass CO2* (CO2(aq) + H2CO3) zusammen weniger als 1 %, Hydrogencarbonat jedoch über 90 % des gelösten anorganischen Kohlenstoffs im Ozean ausmacht. Damit stellt HCO3⁻ die dominante Speicherform der ozeanischen Kohlenstoffpumpe dar.
Für den direkten Austausch mit der Atmosphäre sind ausschließlich CO2(aq) und CO2(g) relevant, da nur diese den CO2-Partialdruck bestimmen. Zwischen beiden besteht ein kontinuierliches Gleichgewicht. Wird CO2(g) aus der Oberflächenschicht durch Gasaustausch oder physikalische Durchmischung entfernt, verschiebt sich das Carbonatgleichgewicht rückwärts: Hydrogencarbonat bindet ein Proton, bildet H2CO3 und setzt daraus erneut CO2(aq) frei, welches dem Oberflächenaustausch wieder zur Verfügung steht.
Die ozeanische Kohlenstoffpumpe ist ein spannendes und in weiten Teilen noch nicht vollständig verstandenes System. Am besten bekannt sind die ca. Reaktionszeiten, extrem kurze teilweise, in der oberflächennahen Austausch-Schicht, welche ja auch für den atmosphärischen CO2(g)-Gehalt wesentlich sind. Was ich dargestellt habe ist die bekannte Definition dessen was tatsächlich passiert, an der ich nur nicht mag, das man CO2(aq) und H2CO3 mal eben zu CO2* zusammenfast, das lässt Raum für Spekulationen und ist schlicht unkonkret.Beides jedoch sind „marginale“ Komponenten im Ozean, jedoch unter klimatisch relevanter Betrachtung die wesentlichen.
Ich kenne überhaupt keine Versuchreihen, die diese Behauptungen als richtig zeigen würden
Herr Kowatsch,
Leiten Sie CO2 freie Luft durch eine Natrium- Bikarbonat- Lösung die etwa den Gehalt von Meerwasser hat und beobachten was mit dem pH- Wert geschieht. Ich vermute mal dass er steigen wird.
Und dann steigern Sie den CO2- Gehalt der Luft bis zu einem Wert ab dem der pH- Effekt nicht mehr eintritt.
Setzt allerdings eine gute Temperierung und eine verlässliche pH- Messung auf 2 Nachkommastellen voraus.
(kann man sich trotzdem selbst bauen)
M F G
P. Schwerdt
Das sind wieder typische Alibiargumente der Gläubigen um ja keinen Zweifel an der Klimathese aufkommen zu lassen. Die Austauschprozesse innerhalb des Ozeans und dessen mit der Atmosphäre verlaufen teils in Bruchteilen von Sekunden bis wenigen Sekunden ab, was ebenso zwangsläufig die Volatilität des pH-Wertes betrifft. Ehe wir darüber nachgedacht haben 1 l Diesel zu verbrennen, hat der Ozean Megatonnen Kohlenstoff in den verschiedensten Verbindungen und mit der Atmosphäre hin- und hergegaubelt(säggsch). Und genau deshalb, weil es viele Fragen zulässt, bzw. offen lässt, leiden die Klimagläubigen an einer ozeanischen Abstinenz außer natürlich seinem angeblichen Anstieges. 🙁
Danke Herr Schwerdt, ich war fast 40 Jahre engagierter Chemielehrer, genauso lange Fachbereichsleiter, ebenso lange in der Lehrplankommission tätig und 10 Jahre lang in der Lehrerfortbildungsleitung engagiert.
Es ging mir um die Behauptung des Aritkels: “ Der leichte Rückgang der Alkalität der Ozeane führt zu einer Freisetzung von Kohlendioxid.“
Ich kenne keine jahrzehntelangen Bestimmungen der Alkalität der Ozeane, schon aus diesem Grund muss man sich fragen, ob diese Anfangs-Behauptung überhaupt stimmt.
Ich wollte mit meinem Kommentar anfragen, ob jemand solche Versuchsreihen über den Rückgang der Alkalität der Ozeane kennt.
Der pH-Wert des Meerwassers wird durch das chemische Gleichgewicht des ozeanischen Carbonatsystems bestimmt und hängt maßgeblich vom Verhältnis zwischen Gesamtalkalinität (TA) und gelöstem anorganischem Kohlenstoff (DIC) ab. Änderungen des pH-Werts können sowohl durch Variationen des DIC, etwa infolge des Gasaustauschs mit der Atmosphäre, als auch durch Änderungen der Alkalinität verursacht werden. Eine Abnahme der Alkalinität ist jedoch keine notwendige Voraussetzung für eine pH-Absenkung.
Der Austausch von Kohlendioxid zwischen Atmosphäre und Ozean wird durch den CO₂-Partialdruck (pCO₂) gesteuert und betrifft unmittelbar nur die oberste, gut durchmischte Ozeanschicht. Der darunterliegende Ozean ist zeitlich entkoppelt und dient als langfristiger Speicher für anorganischen Kohlenstoff. pH-Änderungen in der Oberflächenschicht spiegeln daher nicht unmittelbar den chemischen Zustand des gesamten Ozeans wider.
Aussagen, wonach ein Rückgang der ozeanischen Alkalinität generell zu einer Freisetzung von CO₂ führt, sind ohne Angabe der zugrunde liegenden Prozesse und Randbedingungen nicht eindeutig. Ein solcher Zusammenhang besteht beispielsweise bei der Bildung von Calciumcarbonat, bei der Alkalinität reduziert und lokal der CO₂-Partialdruck erhöht wird. Außerhalb solcher prozessspezifischer Kontexte ist ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen Alkalinitätsänderungen und CO₂-Freisetzung nicht gegeben.
Eine präzise Beschreibung der CO₂- und pH-Dynamik im Ozean erfordert daher die klare Unterscheidung zwischen Gasaustauschprozessen, interner Kohlenstoffverteilung und chemischer Pufferung durch das Carbonatsystem.
Herr Kowatsch,
Ich zweifele nicht an Ihrer Reputation als Chemielehrer.
Im Anhang:
Schematische Übersicht des Messprinzips für Alkalinität. -Bild: Friedhelm Schröder / Hereon-
https://hereon.de/institutes/carbon_cycles/cosyna/observations/ph_alkalinity/index.php.de
Wer solche Systeme baut verfügt auch über Versuchsreihen. Vielleicht sollten Sie mal mit den Leuten reden?!
M F G
P. Schwerdt
Herr Kowatsch, sie sollten Ihr google / Ihre KI reparieren lassen:
Übersichtsartikel über Langzeitmessung Meeres-Chemie und CO2
Warum sollte der ph-Wert durch Einleiten CO2 freier Luft steigen?
Wegen des Gleichgewichts:
HCO3(-) + H2O < — > OH(-) + H2CO3
HCO3(-) + H2O < — > OH(-) + H2O + CO2
HCO3(-) < — > OH(-) + CO2
Wenn das CO2 mit CO2 freier Luft „ausgeblasen“ wird steigt der pH- Wert.
M F G
Herr Schwerdt und jetzt auch andere. Keine Ahnung, weshalb man mich nicht versteht. drum nochmal: Ich bezweifle nicht, dass es Messgeräte gibt, und mir gehts auch nicht um die Theorie, die kenne ich als Chemielehrer.
Sondern: Mir gehts um lange Messreihen. Ich kene keine langen Messreihen über Jahrzehnte. Und diese Messreihen über Jahrzehnte quer durch alle Ozeane dieser Erde bräuchte man für die Artikelbehauptung: „Rückgang der Alkalität“
Frage: Wo sind die jahrzehntelangen Messreihen, die einen Rückgang der Alkalität der Ozeane auf dieser Erde zeigen? Wer hat diese durchgeführt und wo veröffentlicht?
Zur Defininiton: Ein Rückgang der Alkalität (auch Säurebindungsvermögen oder TA-Wert) bedeutet, dass die Pufferkapazität des Wassers abnimmt. Das Wasser verliert dadurch die Fähigkeit, Säuren oder Basen zu neutralisieren.
Sondern: Mir gehts um lange Messreihen. Ich kene keine langen Messreihen über Jahrzehnte. Und diese Messreihen über Jahrzehnte quer durch alle Ozeane dieser Erde bräuchte man für die Artikelbehauptung: „Rückgang der Alkalität“
Herr Kowatsch,
Wenn Sie den Link in meinem Betrag vom 29. Dezember 2025 8:56 öffnen finden Sie auch Messreihen für die Nordsee. Wenn Sie weitere Messreihen benötigen wenden Sie sich an die Institutionen die an der Entwicklung des Messgeräts gearbeitet haben! Oder fragen Sie dort nach Literatur.
Auch wenn Ihnen das Helmholtz- Institut nicht liegt.
Die Alkalinitäts- Messungen für die Nordsee (Schelfmeer) auf der Route Cuxhaven- Immingham stelle ich Ihnen trotzdem in den den Anhang.
Titel: Wöchentliche FerryBox-Messungen der Alkanität auf der Route Cuxhaven – Immingham im Jahr 2017. -Bild: aus ferrydata.hzg.de / Hereon-
Wie gesagt ich bezweifele nicht Ihre Kompetenz als Chemielehrer.
M F G
P. Schwerdt
Aber dennoch muss man keine falschen Angaben akzeptieren und Herr schwerdt produziert diese am laufendem Bande. Auch wenn meine chemische Ausbildung schon ein paar Jahrzehnte her ist, hängen geblieben ist dennoch etwas.
Kurze Zusammenfassung zum aktuellen Stand der Wissenschaft dazu, vielleicht hilft es Ihnen ja weiter:
Nach dem aktuellen Stand der Forschung gibt es keine belastbaren Hinweise auf einen globalen, langfristigen Rückgang der mittleren Ozeanalkalinität über die letzten Jahrzehnte. Beobachtungsdaten zeigen jedoch, dass die globale Alkalinität auf menschlichen Zeitskalen (Jahrzehnte bis Jahrhunderte) vergleichsweise stabil ist. Die begrenzte Aussagekraft vieler benannter Zeitreihen ist dabei weniger Ausdruck der realen Trends als vielmehr eine Problem der bislang noch unvollständigen räumlichen und zeitlichen Abdeckung von Alkalinitätsmessungen im Ozean(wie Sie selbst schon angemerkt hatten).
Die Aufnahme von Kohlendioxid durch den Ozean führt primär zu einer Erhöhung des gelösten anorganischen Kohlenstoffs (DIC) und zu einer Abnahme des pH-Werts (sog. Ozeanversauerung). Dieser Prozess verändert die Verteilung der Carbonate(diverse), nicht jedoch die Alkalinität selbst, solange keine zusätzlichen Prozesse auftreten, die Alkalinität erzeugen oder verbrauchen. Eine pH-Abnahme ist daher nicht gleichbedeutend mit einem Rückgang der Alkalinität.
Hier eine Auswahl der Referenzen welche ich dazu finden konnte:
1. Zeebe, R. E., & Wolf-Gladrow, D. (2001). _CO₂ in Seawater: Equilibrium, Kinetics, Isotopes_. Elsevier.
2. IPCC (2021). _Sixth Assessment Report (AR6), Working Group I_, Kapitel 5 (Global Carbon and other Biogeochemical Cycles).
3. Doney, S. C., et al. (2009). Ocean Acidification: The Other CO₂ Problem. _Annual Review of Marine Science_, 1, 169–192.
4. Wolf-Gladrow, D. A., et al. (2007). Total alkalinity: The explicit conservative expression and its application to biogeochemical processes. _Marine Chemistry_, 106, 287–300.
5. Global Carbon Project (Friedlingstein et al.). _Global Carbon Budget_ (jährliche Ausgaben, Earth System Science Data).
6. Renforth, P., & Henderson, G. (2017). Assessing ocean alkalinity for carbon sequestration. _Reviews of Geophysics_, 55, 636–674.
7. He, J., et al. (2023). Ocean alkalinity enhancement: State of knowledge and research needs. _Biogeosciences_, 20, 781–810.
Zudem gibt es in der PROMET-Reihe noch einige Beiträge zu dieser Problematik/Fragestellung, insbesondere auch den Zusammenhängen.
Sie sollten sich mal die ARGO Messdaten anschauen oder einfach mal bei der ALOHA-Station die Daten der pH-Wert Messung anschauen.
Ältere Messungen des pH-Wertes: Durch das Aufkommen der Geochemie am Ende des 19.Jahrhunderts (um 1880 herum) kam die Frage auf: Wo kam das Chlor her? Die Salzlagerstätten für Natriumchlorid/Kaliumchlorid (Kochsalz/Steinsalz) konnten nur entstehen, wenn Chlor in ausreichenden Mengen vorhanden war. Deshalb hat man Untersuchung von Meerwasser aus verschiedenen Regionen der Weltmeere durchgeführt. Dabei war die Handelsmarine die „Probensammler“ für die Untersuchungen (zwischen 1890 – 1913), die von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften und der Georg-Augusts-Universität zu Göttingen ausgewertet wurden. In diesen Untersuchungen wurde neben der konduktometrischen Bestimmung vom Salzgehält (Salinität) und Zusammensetzung auch der pH-Wert bestimmt.
Glaubt man den pH-Wert Messungen vom Meerwasser um 1900 herum mit einem pH-Wert von 8,234 und den heutigen
pH-Wert Messungen von 8,157, dann hat sich der pH-Wert um 0,077 Einheiten erniedrigt.
Bei den ganzen Reaktionsgleichungen im Meerwasser wird immer die nachfolgende Reaktion vergessen: CO3– + CO2 + H2O ↔ 2HCO3-. Das ist die eigentliche Puffer-Reaktion im offenen Puffersystem der Meere. Dies ist ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Auflösung/Fällung ↔ Lösung ↔ Ausgasung/Eingasung. Wenn zum Beispiel die Temperatur erhöht wird und/oder der pH-Wert sinkt, dann wird CO2 freigesetzt und Carbonate ausgefällt. Mit dieser Reaktionsgleichung wird auch verständlich, weshalb das Meerwasser wesentlich größere Mengen an CO2 aufnehmen kann, als nach dem Henry-Gesetz überhaupt möglich ist. Die Säurekonstante von HCO3- im Meerwasser liegt bei pKs = 7,7, daraus ergibt sich ein Pufferbereich von pH = pKs ± 1, also 6,7 < pH < 8,7.
Und wie gehabt, aus Schrott entsteht keine Erkenntnis, auch wenn Sie selbst davon überzeugt scheinen. 😀
Die angegebenen Gleichungen
sind in dieser Form chemisch nicht korrekt und beschreiben keine zulässigen Gleichgewichtsreaktionen des Carbonatsystems.
Die erste Gleichung scheint zwar formal als Säure-Base-Reaktion formulierbar, stellt jedoch kein relevantes oder dominantes Gleichgewicht im Meerwasser dar und erklärt den pH-Effekt nicht.
Die zweite Gleichung ist bedeutungslos, da Wasser auf beiden Seiten steht und mehrere Reaktionsschritte unzulässig zusammengezogen werden.
Die dritte Gleichung ist fundamental falsch, da weder Ladungs- noch Atombilanz erfüllt sind, eine direkte Zerlegung von Hydrogencarbonat in Hydroxid und CO₂ existiert nicht.
Der beobachtete pH-Anstieg beim Durchleiten von CO2-freier Luft ist real, wird jedoch nicht durch die Bildung von OH⁻-Ionen verursacht. Tatsächlich wird durch das Entfernen von CO2 aus der Lösung das Gas-Flüssig-Gleichgewicht verschoben, wodurch der Anteil von CO2(aq) und H2CO3 sinkt. In der Folge verschiebt sich das Carbonatgleichgewicht so, dass Protonen (H⁺) gebunden werden. Der pH-Wert steigt daher aufgrund eines Rückgangs der Protonenkonzentration, nicht aufgrund einer aktiven Erzeugung von Hydroxidionen.
OH⁻ ist in diesem Zusammenhang lediglich eine rechnerische Folgegröße des Wasserdissoziationsgleichgewichts und keine treibende chemische Ursache des pH-Anstiegs. Eine Erklärung, die den Effekt auf eine direkte Bildung von OH⁻ zurückführt, ist daher irreführend, auch wenn das qualitative Ergebnis (pH steigt bei CO2-Ausgasung) korrekt ist.
Herr Steinmetz,
Obwohl ich mir fest vorgenommen habe die meisten Ihre Anmerkungen zu meinen Beiträgen schlicht zu ignorieren n sehe ich mich hier gezwungen ihre Behauptungen
zur Unkorrektheit meiner Formel zur Hydrolyse von Hydrogencarbonat- Ionen HCO3(-) zurückzuweisen.
Alle drei Formeln sind korrekt. Die Ladungs- und Atombilanzen stimmen. Dazu brauchen Sie nur richtig zu zählen
Was soll daran falsch sein in der ersten Formel H2CO3 zu schreiben und in zweiten dafür H2O + CO2?
Und in der dritten Formel das H2O auf beiden Seiten zu streichen.
Ihre Erklärung ist zu Ursache des höheren pH- Werts ist – genau wie meine – gleichwertig.
Meine Darstellung ist auch nicht irreführend. Aber da ich mir selbst der größte Kritiker bin werde ich mir nachträglich überlegen ob man mit Isotopen- Markierungen weiterkommt um den „richtigen Reaktionsweg“ zu ermitteln
Ich habe nie behauptet dass der Bicarbonat- Versuch äquivalent mit dem Verhalten von Meerwasser ist. Sondern lediglich für den Bicarbonat- Versuch eine Menge Bicarbonat empfohlen die der des Meerwassers gleichkommt
Vielmehr schrieb ich am 28. Dezember 2025 14:00
Rechnerisch nach vollziehbar ist das sehr schwer weil der pH- Wert (des Meerwassers) die Unbekannte in einer Gleichung höherer Ordnung ist in der viele chemische Gleichgewichte eingehen.
Also was wollen Sie eigentlich? Außer zu beleidigen und – mit Verlaub – herum zu stänkern?
Sie können jetzt antworten was Sie wollen, es juckt mich nicht mehr.
M F G
P. Schwerdt