Cap Allon
GloSAT ist eine neue Rekonstruktion, die den sogenannten „vorindustriellen“ Bezugswert bis in die 1780er Jahre zurückverlegt, indem sie frühe landgestützte Temperaturaufzeichnungen mit Temperaturmessungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert kombiniert, die auf See vorgenommen wurden.
Sie zeigt, dass jene Jahrzehnte sogar noch kälter waren:
Die Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):
Von Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Klima von einer Reihe rasch aufeinander folgenden schweren Vulkanausbrüchen beeinflusst.
Die Reihe beginnt mit einem gewaltigen, aber noch immer nicht lokalisierten Ausbruch im Jahr 1808, der nur durch seine Sulfatschicht in Eiskernen nachgewiesen werden konnte. Dann brach 1815 der berüchtigte Tambora aus, der stärkste Vulkanausbruch der letzten 500 Jahre. Im Jahr 1831 kam es zu einer weiteren großen Explosion, die lange Zeit auf die Philippinen zurückgeführt wurde, nun aber korrekt auf die Kurilen-Inseln nördlich von Japan zurückgeführt werden konnte. Und dann, im Jahr 1835, schleuderte der Cosigüina in Nicaragua eine Menge Schwefel in die Stratosphäre, die der des Pinatubo entsprach, und kühlte den Planeten weiter ab.
All dies geschah während des Dalton-Minimums, als die Sonne weniger Energie als gewöhnlich produzierte, sodass jede Eruption einen überproportionalen Kühleffekt hatte. Zusammen hielten die schwache Sonne und die wiederholten Eruptionen die globalen Temperaturen jahrzehntelang niedrig.
Daltons Kältetrog liegt direkt vor dem Zeitraum von 1850 bis 1900, der als „vorindustrielle” Basislinie dient. Es ist keine Überraschung, dass die Messung der modernen Erwärmung seit dem Ende dieses Tiefpunkts einen Anstieg ergibt. Ein Teil dieses Anstiegs reflektiert zweifellos eine natürliche Erholung von der vulkanischen Abkühlung. Ein weiterer wichtiger Teil ist jedoch eine Erholung der Sonnenaktivität. Eine Erklärung durch CO₂ ist nicht erforderlich.
Ein ähnliches Muster zeigt sich in vieljährigen instrumentellen Aufzeichnungen. Hohenpeissenberg in Deutschland beispielsweise (siehe unten) zeigt eine Kälteperiode im 18. und 19. Jahrhundert, gefolgt von einer allmählichen Erholung im 20. Jahrhundert, als die Abkühlung nach dem Vulkanausbruch nachließ.
Nach etwa 2000 ist eine starke Erwärmung zu beobachten, aber dieser spätere Anstieg lässt sich nur schwer auf natürliche Faktoren zurückführen, nicht zuletzt auf CO₂, dessen Konzentration seit Beginn der Aufzeichnungen stetig gestiegen ist (d. h. ohne starke Anstiege). Was zeitlich übereinstimmt, ist die Veränderung der umgebenden Landschaft. Früher ländlich geprägte Stationen wie Hohenpeissenberg haben eine zunehmende Bebauung, neue Infrastruktur, veränderte Vegetation und eine erhöhte Wärmespeicherung durch Gebäude und befestigte Flächen (d. h. den städtischen Wärmeinseleffekt) zu verzeichnen.
Die frühere Historie zeigt Gleiches. Die Temperaturaufzeichnungen für Mittelengland (unten) zeigen das Ende des Maunder-Minimums (1645–1715). Die Aufzeichnungen zeigen einen Anstieg um 2 °C von 1695 bis 1735 (doppelt so viel wie die heutige Erwärmungsrate!), lange vor den industriellen Emissionen:
Während des Maunder-Minimums war die Sonne außergewöhnlich schwach. Europa litt unter Ernteausfällen und gefrorenen Flüssen, als die Temperaturen sanken. Als sich die Sonne Jahrzehnte später endlich erholte und die Vulkan-Aktivität nachließ, stiegen die Temperaturen schnell. Bis 1735 hatte sich England um mehr als 2 °C erwärmt, um sich nach 1736 wieder abzukühlen, als sich das Dalton-Minimum durchsetzte und die vulkanische Aktivität wieder einsetzte.
Die „vorindustrielle” Basislinie liegt am Tiefpunkt dieser Abkühlungsphase. Wie oben angedeutet, ist es vor diesem Hintergrund keine Überraschung, dass sich der Planet erwärmt hat.
Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzard-slams-hokkaido-japan-northeast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE



















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„Am 23.12.2025 läuft im deutschen Fernsehen eine Dokumentation über die Entstehung des Lebens auf der Erde, genauer gesagt die ZDFinfo-Reihe „Die Erde – Entstehung des Lebens„, die erklärt, wie unser Planet von einem kargen Felsen zu einer bewohnbaren Welt wurde, von den ersten Bakterien bis zum Menschen.“
Es wird erzählt das die Erde ohne CO² eine Eiserde wäre, aber nicht das das Dinosaurier 170 Millionen Jahre mit bis über 1000 PPM CO² gelebt haben.
[wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte]
Dino-Dinner: Futter gabs genugOptimum bei 1.200 ppm CO2.
Das Ergebnis: Entgegen den Erwartungen nahm der Nährstoff- und Energiegehalte von mehreren der getesteten Pflanzenarten auch bei hohen CO2-Werten nicht ab. Der Schachtelhalm blieb sogar unabhängig von den CO2-Werten gleich gehaltvoll, beim Farn, dem Ginkgo, der Araukarie und dem Hahnenfuß war der Nährstoffgehalt bei 1.200 ppm CO am höchsten. Nur der Mammutbaum verlor oberhalb von 800 ppm deutlich an Energiegehalt.
Mehr Urzeit-Riesen pro FlächeDas aber bedeutet auch, dass damals möglicherweise mehr Sauropoden in einem Gebiet leben und fressen konnten als bisher angenommen. „Unserer Ergebnisse erhöhen die mögliche Populationsdichte um rund 20 Prozent“, berichten die Forscher. Demnach könnten je nach Landschaft zwischen sieben und 1.944 Tiere pro Quadratkilometer Fläche gelebt haben.
[www.scinexx.de/news/biowissen/dino-dinner-futter-gabs-genug/]
Mehr Urzeit-Riesen pro Fläche[onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/pala.12385]
Gab es Eispole zur Zeit der Dinosaurier?
„Nein, die großen Eispole, wie wir sie heute kennen, gab es zur Zeit der Dinosaurier (Mesozoikum) nicht; die Erde war ein „Supertreibhaus“ mit warmem Klima bis zu den Polen, wo riesige Wälder bis zum Polarkreis reichten, aber es gab auch kühlere Perioden mit Frost und Dunkelheit in den Polregionen, an die sich Dinosaurier anpassten, ähnlich wie in der heutigen Arktis oder Antarktis vor Millionen von Jahren, die damals noch bewaldet waren.“
Weltweit und auch in Europa sterben derzeit deutlich mehr Menschen an Kälte (Hypothermie, Herz-Kreislauf-Probleme) als an Hitze, oft im Verhältnis 10:1 oder mehr.
Also 800 PPM CO² = warme Erde = optimales Pflanzenwachstum = 90% weniger Kältetote = weniger Heizung und Kohlendioxid Austoss.
Alles pendelt sich immer wieder ein.
Heute gibt es auch nicht viel mehr furzende Rinder als damals furzende Büffel und Bisons.
„Einst donnerten mehr als 60 Millionen Bisons über das Grasland Nordamerikas, vom arktischen Alaska bis tief in den Süden zum Golf von Mexiko.“
Wir haben sicherlich lokal viele Auswirkungen auf die Umwelt, aber sicher nicht auf das generelle Weltklima.
Ausser der Anzahl der Menschen haben gezüchtete Haustiere nur Wildtiere ersetzt.
Ohne CO² keine Pflanzen und keine Nahrung.
Ohne CO² auch keinen Tannenbaum.
Frohe und besinnliche Weihnachten.
Ohne CO2 hätten wir also eine Eiserde?
Also ist CO2 schon in der jetzigen Konzentration stark erwärmend?
Wie hoch war die tatsächliche weltweite vorindustrielle Temperatur?
Antwort: Das weiß kein Mensch und alle Grafiken, die ab 1800 beginnen und eine Globaltemperatur zeigen sollen, sind deswegen Blödsinn. Da ist halt vom Geschäftsmodell Treibhauskirche irgendwas hingemalt.
Es gibt aber Einzelwetterstationen, die so alt sind und deren Standpunkt sich nicht verändert hat. Aber auch um die STation herum im größeren Umkreis hat sich nichts wärmend verändert.
Eine solche ist in Deutschland die Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg, die anfangs an der Nordwand der unbeheizten Klosterkirche immer am selben Fleck in 7m Höhe hing und von 1781 bis 1936 sorgfältig von Mönchen nach den Mannheimer Stunden abgelesen wurde.
Ergebnis der Originaltemperaturenaufzeichnungen:
Von 1781 bis 1936 haben wir sinkende Temperaturen mit der Gleichung: y = – 0,03x. Wobei um 1850 ein Temperatur Wellental vorliegt. Aber um 1800 ein hohes Temperaturniveau.
Historische Daten über europäisches Klima gibt es viele.
Genauso über historische Flussstände wie über Trockenperioden und Erntezeiten.
Sécheresses (Grandes), étés caniculaires
à travers les siècles
(D’après « Des changements dans le climat de la France », paru en 1845)
Trockenperioden und Hitzesommer über Jahrhunderte in Frankreich.
Wie hoch sind die Temperaturen in unseren heißen Sommern? Hier kommt wieder die unüberwindbare Schwierigkeit zum Tragen, die Intensität der Kälte oder Hitze vor dem Einsatz des Thermometers genau zu bestimmen. Ein Kunstgriff, der auf den anerkannten Zusammenhängen zwischen bestimmten Naturphänomenen und den Änderungen der Temperaturen basiert, liefert ungefähre Messwerte für unsere großen Hitzeperioden und Dürren.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
[france-pittoresque.com/spip.php?article644]
„Weltweit einheitliche, genaue Thermometer gibt es nicht als einzelnes Gerät, aber die Celsius-Skala (eingeführt 1742), basierend auf fixen Punkten wie Schmelz- und Siedepunkt von Wasser, wurde globaler Standard, während präzise physikalische Messungen wie mit Standard-Platin-Widerstandsthermometern (SPRTs) seit der Internationalen Temperaturskala von 1990 (ITS-90) die weltweite Kalibrierungsgrundlage bilden und extrem genaue Messungen ermöglichen.
Also keine kalibrierten Thermometer vor 1990?
Und vor den Satelliten keine weltweiten Temperatur und Eisdickemessungen.
„Eisdickenmessungen gibt es schon lange, mit manuellen Methoden (Tiefenbohrungen) seit dem späten 19. Jahrhundert an Gletschern (z.B. Hintereisferner, 1893), während die luftgestützte Lasermessung (AWI) in den frühen 1980ern begann, und seit den 1980ern auch Satelliten das Eisalter bestimmen, um langfristige Klimaveränderungen zu erfassen.“
Nota: Do glaciers tell a true atmospheric CO2 story?[sciencedirect.com/science/article/abs/pii/004896979290428U]
Ich heisse auch Frau Irma und hab eine Glaskugel um das Klima bis 2100 vorherzusagen.
Herr Sachs,
verrennen Sie sich bitte nicht!!!
Die erste international vereinbarte Temperaturskala war die ITPS27, also vor fast 100 Jahren, und umfasste die damals „halbwegs“ sicher erforschten Fixpunkte. Da waren die „Wettertemparaturen“ auch alle schon ausreichend genau dabei!!!
Danach gab es Korrekturen und Erweiterungen bei Fixpunkten (nach oben und nach unten), die für das heutige Klimagedöns aber Pillepalle sind.
Also dahingehend ganz ruhig bleiben, Herr Sachs!!!
Alles, was dahingehend „passiert“ ist (bis zur ITS-90), basiert auf mit der Zeit gewachsenen wissenschaftlichen Erkenntnissen, UND: ist für die Klimadebatte völlig irrelevant!!! Also nix mit Glaskugel.
BTW:
Mein Einstieg in die Temperaturmessung (1978) war die ITPS-75 ….. (hieß damals noch „Internationale praktische TemperaturSkale“), das „P“ wurde 1990 geext …
Zum Hohenpeißenberg:
In einem anderen Forum („ich denke „Haustechnikdialog“ …) kam vor vielen Jahren mal bei solchen Debatten dazu der Hinweis, dass die Temperatur-Daten dieser Station nach einer späteren „Nachmessung“ (heute vielleicht „Kalibrierung“!….) des dort verwendeten damaligen Themometers „rückwirkend“ um 0,5 K „korrigiert“ worden sind, in welche Richtung, keine Ahnung (wahrscheinlich nach oben, weil auch heutige Thermometer Alterungen (trotz optimierter Glaszusammensetzung) in diese Richtung aufweisen……, aber völlig ohne Gewähr, wenn man die Glasart dieses Thermometers und seine Historie nicht kennt)!!!
Darauf gesicherte wissenschaftliche Aussagen abzugeben ist schlichtweg nicht möglich.
Also sind auch diese historischen Daten für die heutigen Debatten nicht viel wert.
Oder haben Sie Quellen dazu?
Ergänzung: (es war für eine Korrektur im Beitrag zu spät …)
Mir bekannte Alterungen bei Glasthermomtern beziehen sich auf „16 III“ „Normalglas“, was es im 18. JH gewiß nicht gab, sondern nur Gläser, die mit hoher Wahrscheinlichkeit durch jahrzehntelange Alterungen viel mehr zum „Zusammenziehen“ neigten und damit die Anzeigen als Thermometer nach oben verschoben haben (deutlich über mehrere 0,1 K!!!).
Aber auch nicht quantifizierbar, was die Daten von dieser Station zwar
nicht völlig wertlos macht, aber mit ziemlichen Messunsicherheiten
zusätzlich „belastet“.
Die „rückwirkende“ Korrektur, die vermutlich in heutigen geläufigen / missbrauchten Datensätzen völlig ohne Hinweise steckt ist also höchstwahrscheinlich völlig falsch,.
Ich kann meinen Beitrag leider nicht mehr korrigieren, deshalb dieser Nachtrag:
Zum Verständnis von Alterungsrichtungen von Glasthermometern:
Wenn also beim „alten Thermometer“ vom Hohenpeißenberg lange Jahtzehnte nach seiner Herstellung Verschiebungen der Anzeigen „nach oben“ festgestellt worden sind, könnte das glastechnisch bedeuten, dass die späteren „zu hoch“-Anzeigen (+0,5 K) alterungsbedingt sein können, die nachträglichen Korrekturen also völlig unsicher, auch wenn es glastechnisch zu zu hohen Anzeigen nach vielen „Benutzungsjahren“ tendieren dürfte!
Bei Lichte betrachtet also relativ wertlose „historische“ Daten …..
…..Basislinie liegt am Tiefpunkt dieser Abkühlungsphase. ….keine Überraschung, dass sich der Planet erwärmt hat.
Das mag ein Argument sein gegen CO2 als Temperaturregler. Ein besseres ist doch, dass die Erwärmung – siehe letzte Grafik – erst kurz vor 1990 beginnt.
CO2 kann doch keinen Dauerschlaf halten und dann plötzlich mit der Erwärmung vor gut 30 Jahren losstarten.
Wir suchen nach den wirklichen Erwärmungsgründen