Von Günter Keil
Es gibt wohl keine Ereignisse, die die Menschen weltweit dermaßen erschreckt haben, wie die beiden Kernkraft-Unglücke in Tschernobyl und Fukushima. Für die Medien war es eine großartige Chance, ihre Rolle als Berichterstatter von Katastrophen und auch als Mahner und Warner voll auszuspielen.
Die Kalamität für die sogenannten Normalbürger beruht allerdings auf dem Zeitfaktor. Bei besonders verheerenden Unfällen dauern die notwendigen Untersuchungen über die Ursachen, den Ablauf und die Folgen etliche Wochen, in denen von den Medien scheinbar schon alles gesagt worden ist.
Aber es sind keinesfalls nur die Medien, die für das Warten auf die Erklärungen keine Zeit haben, wenn sie doch spontan reagieren müssen. Der Politik geht es genauso. Politiker sehen gerade bei spektakulären Katastrophen die Chance, einige längst geplante Maßnahmen einzuleiten, was sich am Ende in neuen Gesetzen niederschlägt. Die Zusammensetzung des Parlaments garantiert leider, dass in fast allen derartigen Fällen der notwendige Sachverstand fehlt und diese Gesetze passieren. Zwei drastische Beispiele für Reaktorkatastrophen in Kernkraftwerken, von denen später weitgehende Konsequenzen für die deutsche Politik und dann auch für die Industrie ausgingen.
TSCHERNOBYL UND FUKUSHIMA
Diese zwei Reaktorunfälle verbreiteten sofort erhebliche Angst vor weiteren derartigen Ereignissen. Über die genauen Ursachen und den Ablauf dieser Unfälle erfuhr man fast nichts. Beim Unfall in Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion wurde von den staatlichen Stellen zunächst nichts berichtet, bis Westwind eine gefährliche Menge radioaktiven Materials nach Westeuropa brachte. Es gab zunächst nur Berichte über ergriffene Maßnahmen. Der Grund kam natürlich heraus: Es handelte sich um eine höchst gefährliche Reaktortechnik, die niemals außerhalb der Sowjetunion bzw. Russlands eingesetzt wurde. Dieser Reaktortyp Druckröhrenreaktor hat die höchst gefährliche Eigenschaft, bei einer Temperaturerhöhung im Kern seine Kernspaltungs-Aktivität zu erhöhen – und zwar sehr schnell. Wenn es in einem solchen Fall nicht gelingt, sofort eine sehr starke Kühlung zu realisieren, „geht der Reaktor durch“ und explodiert. Diesen Reaktortyp betrieb die Sowjetunion zur Produktion atomaren Waffenmaterials. Als man nicht noch mehr davon benötigte, wurden die RMBK zur Stromerzeugung eingesetzt. Ein unbegreiflicher Fehler. Ein geradezu unglaublicher Fall menschlichen Versagens bei der Bedienungsmannschaft kam bei dem Unfall in Tschernobyl noch hinzu: Man versuchte ohne jeden konkreten Anlass einen Test. Die Kühlung wurde abgeschaltet und wenn der Reaktor sich dann aufheizte, wollte man die Kühlung einfach wieder einschalten. So begann es. Die Kühlung wurde ausgeschaltet, aber der Reaktor war schneller und die Wiedereinschaltung der Kühlung war vergebens. Der RMBK explodierte und das Gebäude flog in die Luft. Das radioaktive Material wurde herausgeschleudert. Zu dieser Reaktorkatastrophe gab es zunächst keine Informationen über die Geschehnisse und die unmittelbaren Folgen, jedoch transportierten Westwinde Material nach Westeuropa, wo Alarm ausgelöst wurde.
Zum Unfall in Fukushima: Bei dem Unfall von Fukushima im Januar 2011 lag die Ursache in der verantwortungslosen Nichtbeachtung der notwendigen Vorkehrungen, die angesichts der Lage des Kernkraftwerks an einer regelmäßig von Erd- und Seebeben bedrohten Meeresküste eine Selbstverständlichkeit sein mussten. Das gilt auch für übrige normale Sicherheitsmaßnahmen, die fehlten. In etwa 30-jährigem Rhythmus erfolgen an Japans Küste gefürchtete sogenannte Tsunamis, das sind riesige, von einem Seebeben unter dem Meeresgrund ausgelöste Flutwellen, die Tod und Verwüstung bringen. Es sei denn, man errichtet direkt an der Küste vor zu schützenden Anlagen ausreichend hohe Sperrmauern. Wie hoch sie sein mussten, war seit Jahrhunderten vollkommen klar. Der Bericht der japanischen Regierungskommission schildert den Ablauf der Katastrophe: Das Erdbeben vom 11. März 2011 zerstörte die zum Kraftwerk führende Freileitung, über die es den Strom für seinen Betrieb bezog – speziell für die Kühlpumpen des Reaktors. Das war kein Problem, denn für diesen Fall gab es Notstrom-Diesel, die dann die Kühlwasserpumpen antreiben konnten. Als dann sowohl das schwere Erdbeben und zugleich die durchaus nicht ungewöhnliche 14 Meter hohe Tsunami-Flutwelle kam, überspülte sie problemlos die mit 5,7 Metern viel zu niedrige Sperrmauer und ebenfalls die höhere Position des Kraftwerks, die 4,3 m betrug, und donnerte dann gegen das Untergeschoß des Kraftwerks, in dem die Diesel aufgestellt waren. Was dann kam, war die Folge eines weiteren Versagens bei der Konstruktion der Anlage: Die zum Meer zeigende Tür zum Dieselraum bestand leider aus einem billigen, schwachen Rolltor, das von der Welle leicht durchbrochen wurde. Dann „soffen die Diesel ab.“ Eine Notkühlung gab es nun auch nicht mehr. Das Unglück nahm seinen Lauf, obwohl das Kraftwerk abgeschaltet war – das war aber leider nur kurz vor dem Tsunami erfolgt. Deshalb gab es im Reaktor noch eine erhebliche sog. Restwärme, die das nicht mehr fließende Kühlwasser so hoch erhitzte, dass es in seine chemischen Bestandteile gespalten wurde – in Wasserstoff- und Sauerstoff-Gas. Bekannt unter dem Namen Knallgas. Was auch immer dieses Gasgemisch zündete – es explodierte und riss die Reaktorwandung auf. Wasserdampf aber auch radioaktives Material wurden ausgestoßen. Dessen Menge betrug etwa ein Fünftel der Tschernobyl-Emission. Im Kraftwerk Fukushima-Daiichi gab es keinen einzigen Todesfall; die Meldungen in den Medien sprachen von über tausend Toten. Aber das waren die Opfer der Flutwelle in dem gesamten Areal, das von der Tsunami-Welle erreicht wurde.
Auch hier war menschliches Versagen ein Grund, der bereits in der Konstruktion des Reaktors lag: Die Gefahr einer Knallgasexplosion bei längerem Ausfall der Kühlung ist seit Langem bekannt und alle Reaktoren besitzen daher im Inneren eine Rekombinationseinrichtung, die aus dem gefährlichen Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch „auf kaltem Wege“ Wasser erzeugt. Dieser ältere Reaktor hatte diese jedoch nicht; man hätte sie selbstverständlich längst nachrüsten müssen. Ein weiterer Konstruktionsfehler war das Unterlassen einer Nachrüstung der zu schwachen Druckentlastungsleitungen bei der offenbar veralteten US-Konstruktion. Weiterer Fehler: Kein Einbau von Filtern, die das Entweichen von radioaktiven Partikeln nach außen verhindern. Deutsche Reaktoren besitzen solche Filter, die 99,9 Prozent zurückhalten. Schließlich gab es noch zwei weitere Fehler, die man staatlichen Stellen anlasten muss: Bereits bei dem Bau der viel zu niedrigen Sperrmauer als auch bei der abschließenden Zulassungsprüfung der Anlage hätten sie einschreiten müssen. Vier dieser 7 Fehler – Sperrmauer, Tor zu den Notstromdieseln, Knallgasexplosion sowie unzureichende Schlussabnahme vor Indienststellung – haben ausgereicht.
In Deutschland war dieser Unfall der Anlass für die Auslösung einer Panik in den Medien – und trotz fehlender Informationen auch Anlass für sofortige Maßnahmen der Regierung Merkel gegen die gesamte Kernkraftnutzung. Dass es in Deutschland keine schweren Erdbeben und somit auch keine Tsunamis an der Küste gibt, ist Geologen wohl bekannt. Von diesem Unfall kann man aus den geschilderten Gründen keine Gründe für eine allgemein geltende Unsicherheit von kerntechnischen Anlagen ableiten.
DIE ATOMAUSSTIEGE DEUTSCHLANDS
Es waren zwei. Manche werden sich an den Ausstieg Nr.1 erinnern: Er begann unter der ersten rot-grünen Regierung mit der „Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000“, die „Atomkonsens“ genannt wurde. Als erstes Kernkraftwerk wurde am 14.11.2003 das Kernkraftwerk Stade abgeschaltet. Am 11.5.2005 das KKW Obrigheim. Für alle weiteren Kernkraftwerke gab es eine Begrenzung der restlichen Stromerzeugungsmengen.
Unter dem Kabinett Merkel II wurde 2010 sogar das Atomgesetz durch eine Laufzeitverlängerung geändert: Die 7 vor 1980 in Betrieb gegangenen Reaktoren bekamen weitere 8 Betriebsjahre. Die anderen 10 erhielten 14 zusätzliche Betriebsjahre.
Frau Angela Merkel war also – leider nur bis zum 3.März 2011 (Fukushima!) – die große Förderin der Kernkraft. Es war politisch sehr nützlich für sie.
DEUTSCHLAND STIEG ALS VORBILD TOTAL AUS Fukushima aber war offenbar ein willkommener Anlass für Angela Merkel, schon länger geplante Maßnahmen endlich beschließen zu können. Denn unmittelbar nach dem Unfall beschloss die Kanzlerin den Atomausstieg Nr.2. Dass die zerstörerische Ursache des Ereignisses ein Erdbeben mitsamt folgendem Tsunami war, das war das Einzige, was sie wissen konnte. Dass es Opfer bei der hektischen Evakuierung der nahe am Unfallort lebenden Bevölkerung gab, wusste man ebenfalls. Dass es in unserem Land keine schweren Erdbeben und an der Ostseeküste keine Tsunamis gibt, weiß man eigentlich auch. Aber in Fukushima war es ein Kernkraftwerk, das explodiert war. Und das war ein Ereignis, das Frau Merkel endlich nutzen konnte.
Die Öffentlichkeit war alarmiert und irgendetwas musste geschehen. Angela Merkel lieferte sofort, und zwar bereits 3 Tage nach dem Unfall ein 3-Monate geltendes „Atom-Moratorium“ – also die Stilllegung – für die 7 ältesten Kernkraftwerke. Es sollte eine Vorsichtsmaßnahme darstellen, die jedoch keinen richtigen Sinn machte. Tatsächlich war das aber die Vorbereitung eines viel stärkeren Schlags gegen die Kernkraftwerke. Bereits am 22. März setzte sie eine Ethik-Kommission fest, „die die technischen Risiken der Kernenergie“, die von der Reaktorsicherheits-Kommission RSK festzustellen waren, „ethisch und gesellschaftlich bewerten sollte“, um dann „die Risiken eines früheren Atomausstiegs und die Nebenwirkungen anderer Energieformen abzuwägen“.
Weiter bestimmte sie: Die Ethik-Kommission sollte „eine weitergehende Betrachtungsweise des Umgangs mit Risiken ermöglichen als eine rein technische Sicherheitsprüfung“. Damit war bereits klar erkennbar, dass der Ethik-Kommission die entscheidende Rolle bei der Festlegung der künftigen Energiepolitik zukommen sollte, weshalb die Kanzlerin auch deren personelle Zusammensetzung bestimmte: Sie sollte das gewünschte Ergebnis in Form eines Gutachtens abliefern, dessen Kernforderungen wie gewünscht ausfallen mussten. Störende „technische“ Kenntnisse waren unerwünscht. Es durfte daher kein einziger Energietechnik- oder Energiewirtschafts-Experte Kommissionsmitglied sein. So sah die Liste der Mitglieder dann auch aus: Ehemalige Politiker, Vertreter von Umweltverbänden, sogar zwei Bischöfe.
Die von der Kanzlerin zusammengestellte Aufgabenbeschreibung dieser Kommission wäre selbstverständlich eine große Aufgabe für eine weitgehend mit Fachleuten besetztes Gremium gewesen: Kerntechniker für die Bewertung der Vorteile und der Risiken, Experten für die zahlreichen Sicherheitsfunktionen und für deren Weiterentwicklung, für Umweltauswirkungen, Kosten, Beeinflussung des Stromnetzes, Behandlung der radioaktiven Abfälle sowie bereits eingeleitete Neuentwicklungen. Damit hätte sich dann eine Ethik-Kommission befassen können, die allerdings keine Ruhestandspolitiker gebraucht hätte. Abgeordnete der CDU/CSU kritisierten das Fehlen der aktiven Fachpolitiker der Regierungsparteien in der Ethik-Kommission. Sie gründeten eine eigene „Arbeitsgruppe zur Zukunft der Kernenergie“. Man hat niemals mehr von ihnen etwas gehört.
Kurz vor dem 1. Treffen hat Angela Merkel den Kommissionsmitgliedern noch „weitere Erwartungen“ mitgeteilt: Sie sollten „eine in sich schlüssige Energiewende (sic) zu Neuen Energien erkunden“. Das war die Aufforderung, nichts Geringeres als ein fachlich anspruchsvolles, energietechnische und ökonomische Aspekte beurteilendes Gutachten abzuliefern.
Damit ließ sie endlich die Katze aus dem Sack: Ihr Atomausstieg richtete sich im Grunde gar nicht primär gegen die Kernenergienutzung. Der Unfall von Fukushima war endlich ein perfekt nutzbares Ereignis, um den Beginn ihrer Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien einleiten zu können. Das Ergebnis musste zwangsläufig die Abschaffung der bisherigen Energie-Industrie sein, die sonst diese 180-Grad-Wende bekämpfen würde
Damit ernannte sie ihre Ethik-Kommission de facto zur sowohl fachlichen als auch „überfachlichen“ endgültigen Entscheidungskommission für die Energiepolitik. Mit diesem nahezu religiösen Auftrag konnte die sachverständige Reaktorsicherheitskommission natürlich nicht mehr mithalten.
Nach der Ausschaltung der externen Fachleute und der Fachpolitiker der Regierungsparteien übertrug die Kanzlerin damit faktisch den Medien die Bestätigung der Richtigkeit ihres Vorgehens. Auf die Frage in einem Interview, weshalb sie denn die Kernkraft abschaffen wollte, gab sie – wohl nicht gut überlegt, aber zutreffend – die ehrliche Antwort gab: „Wegen der Leute.“ Also wegen der durch die Medien in Panik versetzten Bürger – und nicht etwa wegen der schrecklichen Risiken der Atomtechnik. Der damalige Umwelt-Bundesminister Norbert Röttgen verstieg sich zur Bestätigung dieser Kanzlerin-Erkenntnis zu der Aussage „dass die Sicherheit eben nicht ausrechenbar ist, sondern am Ende eine gesellschaftlich-politische Bewertung ist“. Was sich die RSK, die immer nur prüft, rechnet, abschätzt, vorschlägt und warnt, mal hinter die Ohren schreiben sollte.
Frau Merkel hatte aber mit ihrer Ethik-Kommission vorausschauend noch ein zweites Problem gelöst: Ihre eigene Bundestags-Fraktion, in der aktive Fachpolitiker tätig waren und die vermutlich ihre einsame Entscheidung kritisiert oder sogar auch verhindert hätten. Und deren Vertreter sehr konsequent nicht in die Vorbereitung und Auswahl sowie die Aufgabenstellung der Ethik-Kommission einbezogen wurden. Aber ihr Widerstand kam zu spät.
In ihren Abschlussbericht vom 30. Mai empfahl die Kommission den Ausstieg aus der Kernenergie-Nutzung und forderte, das innerhalb eines Jahrzehnts abzuschließen. Wie es dann weiterging, ist bekannt. Aber wie sieht denn heute unsere Situation hinsichtlich einer zuverlässigen und kostengünstigen Stromversorgung aus? Darüber wurde bis heute schon sehr viel geschrieben; sehr informativ und frei von jeglicher fachfremden Beeinflussung sind die Berichte der Bundesnetzagentur (BNA). Gleiches gilt für den kürzlich erschienenen Systemstabilitäts-Bericht der vier Übertragungsnetz-Betreiber sowie eine Studie von McKinsey über die sog. Wärmewende.
IDEOLOGISCH ABZULEHNENDE KRAFTWERKE SIND ZU SPRENGEN
Einen besonderen Umgang praktiziert Deutschland mit stillgelegten Kraftwerken, die zu den ungeliebten fossilen und nuklearen Anlagen gehören: Sie müssen vernichtet werden, damit sie niemals wieder angeschaltet werden können. Dabei geht es um die Zerstörung von durchaus wieder nutzbaren Kraftwerken, die Baukosten von mehreren Milliarden Euro hatten. Der Atomausstieg führte aber nicht etwa nur zu einer Stilllegung der Kraftwerke, sondern in deutscher Gründlichkeit zur Zerstörung der Anlagen. Die langsame Vernichtung ist der Rückbau, der lange dauert und extrem kostspielig ist. Die Sprengung ist billiger und zugleich eine publikumswirksame Demonstration. Dirk Maxeiner hat dazu festgestellt, dass die Kraftwerkssprengungen jetzt als große Happenings inszeniert werden. Kaum jemand von den begeisterten Zuschauern wird wohl begriffen haben, dass seine mittlerweile sehr hohen Stromrechnungen etwas damit zu tun haben könnten.
– Die erste Sprengung betraf das Kernkraftwerk Philippsburg im Mai 2020. Im Juni 2015 war es stillgelegt worden. – Das Steinkohlekraftwerk Ensdorf wurde am 28.6.2024 „erfolgreich gesprengt“. – Das Steinkohlekraftwerk Ibbenbühren war 2021 vorzeitig stillgelegt worden, nachdem RWE viele Millionen Euro in dessen Modernisierung investiert hatte. – Europas modernstes Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg (1.600 Megawatt) hat eine besondere Geschichte: Es wurde beim zweiten Versuch am 1. Mai 2025 durch Sprengung des Kesselhauses zerstört. Sein 140 m hohe Doppelkamin war bereits im November des Vorjahres gesprengt worden. Seine Bauzeit betrug 8 Jahre; Kosten insgesamt 3 Mrd. Euro. Mitte 2014 wurde es in einem feierlichen Akt vom damaligen Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz Betrieb genommen. Nach seinen Worten „Ein Ergebnis der Ingenieurskunst. Es läuft vermutlich 30 bis 40 Jahre.“ Am Ende waren es nicht einmal 6 Jahre. Olaf Scholz wurde später Bundeskanzler. Den Rückbau-Beginn des Ingenieurkunstwerks im Jahr 2023 erlebte er in seiner Amtszeit. Er kommentierte ihn nicht. Auch nicht die Sprengung des Doppelkamins, die im November 2024 erfolgte. Und die endgültige Sprengung am 1.Mai 2025 ebenfalls nicht.
Der Hamburger Senat beschloss am 13.6 2024, bereits nach dem begonnenen Rückbau des Kraftwerks, an dieser Stelle am Hafen ein Wasserstoff-Erzeugungszentrum, d.h. eine riesige Elektrolyseanlage zu bauen, die den neuhochdeutschen Namen „Green Hydrogen Hub“ erhielt. Das Thema Wasserstoff wird weiter unten behandelt.
– Gundremmingen und zwei nicht ganz zusammenpassende Stellungnamen aus Bayern: Die Stilllegung des Kernkraftwerks erfolgte 4 Jahre vor der Sprengung seiner zwei Kühltürme am 25.Oktober 2025 – es war buchstäblich ein Volksfest. Der Bau der Kühltürme begann zwischen 1977 und 1980. Block B war 2017 abgeschaltet worden; Block C 2021. Das Kraftwerk hat einst ein Viertel von Bayerns Stromversorgung geliefert. Ein reaktiviertes Kraftwerk Gundremmingen hätte nach Feststellung von Fachleuten bis zum Jahre 2050 Strom liefern können.
Bayerns Ministerpräsident Söder kommentierte diese Vernichtungsaktion mit dem Satz: „Bayern kann Energiewende“. Unmittelbar danach forderte er eine Rückkehr zur Nuklearenergie. In der WELT AM SONNTAG kritisierte er (Zitat): „Wir drücken die Energiepreise mit staatlichem Geld, anstatt auf günstige Erzeugung zu setzen“. Er forderte (Zitat): „Es geht nicht darum, dass wie früher große Meiler hochgezogen werden. Ich spreche von kleinen, smarten Reaktoren, wie sie es in Kanada bereits gibt.“ Und weiter: “Diese Meiler brauchen nicht solche Subventionen, wie das früher notwendig war.“ Frage: Ist Gundremmingen mit Hilfe von Subventionen gebaut worden? Und war dessen Strom zu teuer? Söder schließlich: “Wir kaufen Atomstrom aus Frankreich und Tschechien, lehnen aber Kernkraft bei uns ab.“
Der Koalitionspartner SPD und auch die Grünen, die mehr Windkraft in Bayern forderten, sowie die Linke lehnten das entschieden ab. Der stärkste Zuspruch sei von der AfD mit ihrer „Arbeitsgemeinschaft Kernkraft“ gekommen.
– Kernkraftwerk Biblis: Die ersten zwei der Kühltürme seien bereits verschwunden“. Nummer 3 und 4 sollten noch im Dezember d.J. zerstört werden. (Bericht „Mannheimer Morgen“ vom 2.12.25). Noch ist es nicht erfolgt.
DIE ALTERNATIVE: STILLLEGEN UND ABWARTEN
Ein anderer Umgang mit stillgelegten Kraftwerken kann in den USA beobachtet werden: Es gibt mehrere aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegte Kernkraftwerke. Sie stehen in der Landschaft und stören nicht. Vielleicht kann man sie noch einmal brauchen? Genau das ist jetzt der Fall: Die sehr schnell wachsende KI-Industrie hat einen extremen Strombedarf, der die regionalen Verteilungsnetze an ihre Grenzen bringt. Man baut dafür bereits neue Gaskraftwerke in der Nähe dieser Anlagen. Und nun sind die ruhenden Kernkraftwerke wieder gefragt: Sie werden reaktiviert. De-Mothballing, also Entmotten ist der Name dafür. So kommen die neuen, großen Verbraucher günstig an eine kurzfristig verfügbare, sichere Stromversorgung.
WASSERSTOFF – DIE NÄCHSTE RETTUNG DER ENERGIEWENDE
- Es ist schon nicht mehr verwunderlich, wenn alte Techniken plötzlich wiederentdeckt werden, um die Energiewende doch noch zu einem Erfolg zu machen. Wasserstoff war ja schon einmal die große Hoffnung, als die Zeppeline den Luftverkehr über den Atlantik eröffneten. Die Katastrophe in Lakehurst bei New York beendete diese gefährliche Technik und Helium war und ist viel zu teuer. Auch als Treibstoff für Fahrzeuge bleibt Wasserstoff wohl chancenlos, wenn sowohl Kosten als auch das Risiko realistisch eingeschätzt werden. Die Versuche einiger Akteure, allen voran selbstverständlich staatliche Stellen, die ja kein eigenes Geld investieren müssten, gewisse Pilotprojekte zu starten, sind nur die fatale Folge der Planwirtschaft, die leider Deutschlands Energiewirtschaft ruiniert. Bereits die anscheinend nicht überall bekannte Tatsache, dass Wasserstoff nicht in der Natur vorkommt, sondern mit Hilfe der beträchtlich Strom verbrauchenden Elektrolyse oder aus Methan hergestellt werden muss, beendet alle Spekulationen für eine bedeutende zusätzliche Anwendung. Wo es keine Alternativen gibt – z.B. in der chemischen Industrie – da wird es verwendet.
Der Bundesrechnungshof erklärte in einem jetzt vorgelegten Sonderbericht das gesamte Superprojekt „Nationale Wasserstoffstrategie“ als offiziell gescheitert. Seine Bewertung: „Trotz milliardenschwerer Förderungen verfehlt die Bundesregierung ihre ambitionierten Ziele beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft. Es gefährde die Treibstoff Zukunftsfähigkeit Deutschlands.“ Der Bund hatte bereits seit 2024 7 Mrd. Steuergeld zur Verfügung gestellt; weitere Milliarden sind bereits zugesagt worden. Aus den Hamburger Plänen wird wohl nichts werden.
JETZT ALSO ERDGAS
Nun sollen doch fossile Erdgas-Kraftwerke in großer Zahl gebaut werden? Und zwar zur Rettung der Energiewende. Das kann man nicht mehr verstehen, muss man auch nicht. Es ist einfach die deutsche Energie-Planwirtschaft, über die die Washington Post geschrieben hat: „Es ist die dümmste Energiepolitik der Welt.
Ganz aktuell ist der oben erwähnte von der Regierung geplante Bau von 20 neuen Gaskraftwerken, die vor allem die Schwankungen der Leistung der wetterabhängigen Windkraftanlagen, die keine sogenannte Grundlast liefern können, ausgleichen sollen. Ebenso wie Solarstrom-Paneele – sie liefern des Nachts nichts und tagsüber ein Verhalten wie die Windturbinen. Aber Gaskraftwerke können es ebenfalls nicht. Es sind sogenannte Spitzenkraftwerke, die nur kurzzeitig bei Versorgungslücken einspringen. Ihr Strom ist teuer – und im Grundlastbetrieb würden die Turbinen nicht lange leben. Es wurden sogar noch höhere Zahlen als 20 genannt: Der Bericht zur Versorgungssicherheit Strom“ der BNA (s.o.) vom 3.9.2025 teilt mit, dass bis 2025 ein tatsächlicher Bedarf an regelbaren Kraftwerken(s.o.) – d.h. nur Gas- und Kohlekraftwerke – von bis zu 35,5 Gigawatt (also 35500 Megawatt) besteht. Falls man nicht auf die Reaktivierung von Kohlekraftwerken setzen will, sondern das mit neuen Gaskraftwerken vorhat, wäre das nicht nur vollkommen unbezahlbar und weit jenseits jeder Realität. Es gibt zudem ernsthafte Zweifel darüber, ob man vielleicht nur 5 Gaskraftwerke bauen könnte: Der Zeitaufwand für Lieferzeit und Bau eines Gaskraftwerks beträgt nach Ansicht von Experten 40 Monate. Große Gasturbinen werden nur von vier Herstellern produziert: General Electric Vernova, Siemens Energy, Mitsubishi und Harbin. Diese Hersteller haben in der Vergangenheit ihre Produktionskapazität wegen des schlechten Geschäfts verringert. Siemens hatte sogar über einen Verkauf dieser Sparte nachgedacht. Jetzt wird wieder aufgebaut. Die größte Produktionskapazität wird für die Belieferung Asiens eingesetzt; bei GE sind es 39% allein für China. Dort haben die Gaskraftwerke insgesamt bereits eine Kapazität von 151 Gigawatt (GW), 46 GW sind im Bau. Der Vergleich für den Bestand heute: Asien hat z.Zt. 120 GW; die Americas 24 GW und die EU 14 GW. Der Produktions-„Flaschenhals“ sind die Turbinenschaufeln. Es gibt nur wenige Hersteller. Neben den Turbinenschaufeln könnte auch die Versorgung mit großen Schmiedestücken schwierig werden, wird Thomas Thiemann von Siemens Energy zitiert. Als Ergebnis aller dieser Schwierigkeiten und angesichts des Riesenbedarfs Asiens wird über eine lange Warteschlange für die Auftragsgeber der neuen Gaskraftwerke berichtet. Man wird sehen, wie es Deutschland bei diesem Vorhaben ergeht.
Die „neuen“ Techniken Elektromobil und Wärmepumpe, die alles andere als „grün“ sind, werden den Stromverbrauch deutlich erhöhen, was mehr Stromimporte benötigt. Frankreich exportiert viel Strom nach Deutschland, aber es importiert ihn auch von uns. Die enorm ausgebaute Kernkraft hat es den Franzosen erlaubt, billig elektrisch zu heizen. Hier bei uns unvorstellbar. Aber früher hat Frankreich im Winter noch Strom aus Deutschland importiert. Unsere Stromversorgung ist jedoch bereits ausreichend geschädigt worden – die weltweit höchsten Stromkosten und die bereits begonnene Auswanderung stromintensiver Industrieunternehmen beweisen es. Werden wir unseren Nachbarn im Winter beliefern können? Oder werden es vielmehr gerade wir sein, die dauerhaft auf Atomstrom aus Frankreich angewiesen sind?
HYPES
Es ist Neuhochdeutsch. „Hypes“ sind neue Methoden und Techniken, die geradezu wunderbar sind. Wenn das kommt, kann nichts mehr schiefgehen. Bei näherem Betrachten stellen die stets vorhandenen Kritiker fest, dass die Hypes zunächst einmal altbekannt und nur modisch kostümiert sind. Und schon vor längerer Zeit wegen aller möglichen Nachteile bis auf einige sogenannte Nischenanwendungen ad acta gelegt worden sind. Die Energiewende besteht weitgehend auf diesen „neuen“ Hoffnungsträgern: Windgeneratoren – die leider von der Witterung und auch noch von der Physik schwer benachteiligt sind; Photovoltaikanlagen („Solarstrom“), die (mit Ausnahme von Satelliten) für nahezu jegliche zuverlässige Stromversorgung nicht zu gebrauchen sind und für die es ebenfalls keine bezahlbaren Großspeicher gibt; neuerdings die Luftwärmepumpen, die leider in recht kalten Wintern einfach aus der fehlenden Wärmeenergie der eisigen Außenluft keine Heizungswärme gewinnen und sie in die Wohnung „pumpen“ können. Und die dann zwar heizen, aber zu 100 Prozent elektrisch. Die gleichfalls ganz neuen Batterie-Großspeicher für Wind- und Solarstrom beruhen auf keineswegs neuen Batterietechniken, sondern auf alten und nach wie vor teuren. Man ist dabei, sie zu bauen – ihr Geheimnis: An den gespeicherten Kilowattstunden kann man wegen des irrsinnigen Strompreises trotzdem gut verdienen. Auch wenn sie in ca. 2 Stunden leer sind.
Es ist sogar nicht mehr undenkbar, dass wir alle noch halbwegs brauchbaren Kohlekraftwerke aus ihrem Ruhestand holen, um wenigstens im Winter die Situation von etwa 1965 zu erreichen. Das wäre übrigens eine sehr gute Nachricht für unsere letzte Hoffnung: Die Lausitz. Deren Tagebau. Zurück zum Brikett. Das ist auch für Kaminöfen bestens geeignet.
An dem gelungenen Trick mit der Ethik-Kommission werden wir voraussichtlich noch eine Zeitlang zu knabbern haben.















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Mal wieder EIKE-Fake News vom Feinsten, auf EIKE zu lesen.
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Bei Westwind kommt kein radioaktives Material nach Westeuropa, aus Tschernobyl.
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Wen man bei EIKE nicht mal die Windrichtungen richtig benennen kann, sollte man das mit der Bewertung die Klimaveränderung auch bleiben lassen.
Sie meinten wohl OST — Winde ?
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Bereits vor Fukushima, vor 2011 ging es mit dem Atomstrom und der Bedeutung vom Atomstrom im weltweiten Strommix bergab.
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Richtig es begann schon bei Schröder und Trettin, oder?
Sehr geehrter Herr Krause,
Bitte nennen Sie bei Ihrer relativen Angabe in Prozenten die Basis, nämlich auf welchen totalen Gesamteintrag der weltweit erzeugten Energiemenge sich die Grafik bezieht.
Denn die absolute Menge weltweit erzeugter Energie wächst rasant von Jahr zu Jahr.
Aus diesem Grund kann es bedeuten, dass eine relative Abnahme, beispielsweise von durch Kohlekraftwerke weltweit erzeugte Energiemenge nicht bedeutet, dass der Gesamtausstoss an CO2 sich verringert. 😉
Frohe Weihnachten.
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Der Atomstrom geht von ca. 17,5% auf unter 9% Anteil im Strommix zurück.
Die Erneuerbaren bauen Ihren Anteil in gleichen Zeitraum von 19% auf 32% aus am weltweiten Strommix.
Wer ist der Gewinner?
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Und wie sehen die absoluten Strommengen aus?
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Aus Our World in Data:
1996 Atomstrom, 2406 TWh
2024 Atomstrom, 2765 TWh
Veränderung beim Atomstrom um +359 TWh
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Aus Our World in Data:
1996 EE-Strom, 2677 TWh
2024 EE-Strom, 9848 TWh
Veränderung beim EE-Strom um +7.171 TWh
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Herr Hufenbach,
Atomstrom ist nur um lächerliche +359 TWh angestiegen in 28 Jahren und die Strommengen aus den erneuerbaren um +7171 TWh.
Sehr geehrter Herr Kraus,
Ihre Aussage gilt, strenggenommen, für die Vergangenheit (1996 – 2024).
Der Vergleich der absoluten Strommengen (Kernkraft-Strom versus EE-Strom) hat sich im Zeitraum 1996 bis 2024 so entwickelt, wie von Ihnen beschrieben
Das muss jedoch nicht so bleiben. 😉
Beispielsweise wird in den USA und Japan gerade das Wiederhochfahren stillgelegter AKWs vorbereitet.
Sehr geehrter Herr Krause,
Laut einer aktuellen Meldung des Nachrichtenmagazins Spiegel will Japan 15 Jahre nach Fukushima die weltweit grösste AKW-Anlage, nämlich „Kashiwasaki-Kariwa“ wieder an das Stomnetzetz anschliessen.
Das Hochfahren des ersten von sieben Reaktoren ist für den 20. Januar 2026 geplant. Der Termin ist von dem japanischen Betreiber Tepco noch nich offiziell bestätigt.
Japan hatte einst ca. 30% AKW-Strom und im Jahr 2024 unter 10%, so sieht die Realität in Japan aus.
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Auch die Wiederinbetriebnahme vorhandener AKWs bringt keine neuen zusätzlichen AKWs.
Sehr geehrter Herr Krause,
Ihre Aussage stellt eine Momentaufnahme für das Jahr 2024 dar.
Wie sieht denn in Japan die Entwicklung von AKW-Strom mittel- bzw. langfristig aus?
„..Für einige Jahre gab es … Pläne, langfristig ganz aus der Kernenergie auszusteigen.[1][2] Noch im Jahr 2020 wollte Umweltminister Shinjirō Koizumi aktiv auf die Schließung aller Atomkraftwerke hinarbeiten.[3]
Im Jahr 2021 vollzog Japan dann eine energiepolitische Wende und fördert die Nutzung der Atomkraft seitdem wieder aktiv.
Mittelfristig will Japan den Kernenergieanteil am Strommix bis 2030 wieder auf 20–22 % steigern.[4]
Langfristig sollen ältere Blöcke durch Reaktoren der nächsten Generation ersetzt werden, und wieder neue Kernkraftwerke gebaut werden.[5]..
..seit dem Jahr 2022 befürwortet die Mehrheit der Japaner wieder die Kernenergie.[7]..“.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Japan
Für die Reaktorblöcke Kashiwazaki-Kariwa-1-5 ist inzwischen die Sicherheitsnachrüstung abgeschlossen.
Für den Reaktorbock Kashiwazaki-Kariwa-6 liegt .. die Genehmigung zum Wiederanfahren vor [26]
Der Reaktorblock Kashiwazaki-Kariwa-7 ist seit April 2024 wieder mit Brennstäben beladen.
Quelle für den obigen Absatz: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Kashiwazaki-Kariwa
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Sehr geehrter Herr Hufenbach,
was nur eine Momentaufnahme für das Jahr 2024?
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Seit knapp 30 Jahren verlieren die Atomkraftwerke Marktanteile im weltweiten Strommix, das wird auch Japan nicht ändern.
Der Atomstrom geht von ca. 17,5% auf unter 9% Anteil im Weltweiten Strommix zurück.
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Wie sieht in Japan die langfristige Entwicklung von AKW-Strom aus?
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Japan hat noch zwei AKW-Baustelle.
AKW-Baustelle-OHMA, Baubeginn am 07.05.2015 vor über 15 Jahren.
AKW-Baustelle-SHIMANE-3, Baubeginn am 26.10.2006 vor über 19 Jahren.
Sieht so in Japan die langfristige Entwicklung von AKW-Strom aus?
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Auch der schnelle Brutreaktors Monju hat Japan wieder ausgemustert, insgesamt nur ca. 300 Tage in Betrieb.
Im Jahr 2018 genehmigte die japanische Atombehörde den Rückbau. Dieser soll mindestens 30 Jahre dauern und mindestens 375 Mrd. Yen (umgerechnet 2 Mrd. Euro) kosten.
Sehr geehrter Kraus,
Sie schreiben „Auch die Wiederinbetriebnahme vorhandener AKWs bringt keine neuen zusätzlichen AKWs.“.
Wo Sie recht haben, haben Sie recht.
Nur geht das am Thema vorbei.
Japan hatte nach Fukushima vorhandene AKW-Kapazität vom Netz genommen.
Nun geht stillgelegte AKW-Kapazität wieder ans Netz.
Somit nimmt doch Anteil von Atomstrom am Strommix wieder zu, oder? 😉
Finde den Fehler….
Von der Landesregierung heißt, von einer Blockpatei, heißt eigentlich schon überqualifiziert, oder?
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Bei ihrem Textbeispiel kann man noch mit Daumen, hoch und runter bewerten.
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Bei EIKE wurde das Bewerten der Kommentare mit Daumen hoch und runter abgeschaltet, nach dem die „Verstrahlen“, die Anhänger der fossilen Energie und die Leugner vom menschengemachten Klimawandel mit Daumen runter nur so „abgewatscht“ wurden.
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Da hatte EIKE mal kurzzeitig den Fehler gemacht, dass man wie bei demokratischen Wahlen man mit einem einfachen „Kreuzchen“ seine Meinung sagen kann.
Klaus Ermecke hat eine detaillierte Beschreibung des Unfalls in Fukushima veröffentlicht.
Ein guter Bericht, aber an einer Stelle muß ich widersprechen, denn da steht:
„…bis Westwind eine gefährliche Menge radioaktiven Materials nach Westeuropa brachte…“
Das ist falsch, es wurde eine sehr geringe Menge radioaktiven Materials in die Luft frei gesetzt, was zwar verboten ist, aber niemals eine Gefahr darstellt. Im Gegenteil, diese Radioaktivität hätte vielleicht einen winzigen positiven Effekt für die Gesundheit von Lebewesen haben können.
Ich hatte zu den positiven Strahlenwirkungen einen 3-Teiler geschrieben, hier noch einmal die Links:
1. https://gilbertbrands.de/blog/2024/02/02/positive-strahlenwirkungen-teil-1/
2. https://eike-klima-energie.eu/2024/02/02/positive-strahlenwirkungen-teil-2-wie-ist-das-alles-zu-verstehen/
3. https://eike-klima-energie.eu/2024/02/15/positive-strahlenwirkungen-teil-3-wo-sind-die-fehler-beim-strahlenschutz-was-ist-zu-tun/
Die Strahlenschutzmaßnahmen schützen vor Gefahren, die es nicht gibt. Herr Keil, bitte, befassen Sie sich damit.
In Teil 3 habe ich mit (1), (2), (3), (4) sehr gute englisch sprachige Bücher zitiert.
Sie haben Recht.
Industrieprodukte kann man doch in Billiglohnländer wesentlich kostengünstiger als in Deutschland und der EU herstellen.
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Der Industriestandort Deutschland ist weitgehend ein Auslaufmodell, damit kann Deutschland nicht punkten in der Welt in der Zukunft..
Richtige Zustandsbeschreibung. Deutschland ist ein Auslaufmodelle. Das ist das Ergebnis falscher Politik hierzulande. Hätte nicht sein müssen, oder?
Hier ein paar Aufgaben für unsere grünen Bildungsversager:
Bremsenergie für Deutschland – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM
Hier ein paar Aussagen von Herrn Pesch.
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Tanken 15 Mio Autos mit einem Gleichzeitigkeitsfaktor von 25%,
stehen an jeder Tankstelle ca. 260 Autos so die Denkweise von Herrn Pesch.
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In Belgien wurde das AKW-DOEL-3 im September 2022 stillgelegt.
In Belgien wurde das AKW-TIHANGE-2 im Januar 2023 stillgelegt.
In Belgien wurde das AKW-DOEL-1 im Februar 2025 stillgelegt.
In Belgien wurde das AKW-TIHANGE-1 im September 2025 stillgelegt.
In Belgien wurde das AKW-DOEL-2 im November 2025 stillgelegt.
Wer hätte das gedacht….
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Herr Pesch glänzt mal wieder mit Unwissenheit in Stromsektor.
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Ach Peter…. Der Gleichzeitigkeitsfaktor ist Funktion der Ladeleistung. Die Ladeleistung einer Zapfsäule mit einem Durchfluss von 30 l/min ist 400 mal höher als eine 11 kW Ladestation und 200 mal höher als eine 22 kW Ladestation. Deswegen genügen 14000 Tankstellen um 45 Mio Verbrenner mobil zu halten während die E-Autos sich die Reifen an den Ladestationen platt stehen. Rechnen ist nicht so dein Ding, das wissen wir inzwischen…
Gleichzeitigkeitsfaktor ist, wen alle was zur gleichen Zeit was machen, z.B. alle um 19:00 Uhr zur Tankstelle fahren oder alle um 19:00 Uhr zum Nachladen fahren.
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Es gibt weit über eine Million 11 kW Ladestation und das bei nur ca. 1,5 Millionen E-Autos.
Weshalb sollen da z.B. um 19:00 Uhr davon 25% gleichzeitig nachladen? Wen doch über die gesamten 24 Stunden vom Tag das Nachladen mit Netzstrom gemacht werden kann.
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Mit dem Verbrenner Auto fährt so gut wie keiner nachts um 3:00 Uhr an die Tankstelle.
Beim E-Autos ist das nachladen selbst um 3:00 Uhr kein Problem und man muss seine Schlaff dazu nicht mal unterbrechen.
Ach Peter…..
Ich habe noch nie erlebt dass an der Tankstelle der Durchfluss von 30 l/min auf 5 l/min reduziert wurde weil gleichzeig 20 andere tankten… Im übrigen, lieber Peter, wer sein E-Auto nachts einfach an der Ladesäule stehen lässt erlebt eine böse Überraschung…
Stichwort: Blockiergebühren
Nö, aber mit PV-Anlagen aus China . Die Welt der Zukunft…..
Ja, mit Solarstromanlagen aus China kann man große Mengen an Strom und Energie privat oder auch in der Firma schnell und kostengünstig abdecken.
Haben Sie Herr Milan Viethen,
eine Option wie man sich schneller und günstiger die kWh Strom, Energie besorgen kann?
Bei Ute ist der „Bildungstotalschaden“ schon eingetreten…. 😬
In der letzten Woche, der KW51 bringen die Erneuerbaren ca. 55% der deutschlandweiten Stromherstellung.
Die deutschlandweite Erdölförderung konnte nur ca. 1,8% vom deutschlandweiten Erdölverbrauch abdecke.
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Selbst der deutsche Solarstrom hat noch ca. 4% der Netzstromnachfrage abgedeckt.
@Ute Frölich:
Sie nehmen es doch auch immer so genau.
Hr. Pesch zeigt die PV-Stromerzeugung und Sie kommen jetzt mit allen „EE“ daher.
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Hr. Pesch zeigt nicht die PV-Stromerzeugung,
Hr. Pesch zeigt die PV-Netzeinspeisung, also ohne eigengenutzten PV-Strom in der Grafik am 23. Dezember 2025 11:01.
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Auch am 9.12. uns 10.12. und auch am 11.12.2025 haben wir nicht nur PV-Analge im Einsatz bei den erneuerbaren.
Frau Frölich hat doch geschrieben, 4% Solarstrom, aber nur 1,8% eigenes Erdöl, in der KW-51.
Drehst du jetzt komplett am Rädchen… 🤪. Was soll dieser Vergleich?
Erdöl sind Reservekraftwerke mit max. 4 GW installierte Leistung, PV hingegen ist eine „Säule“ der Energiewende mit 100 GW installierte nominale Leistung! Na, schaffst du den Dreisatz? Sonst frage bei Prof. Burger vom Frauenhofer ISE, wenigstens das mit dem Dreisatz müsste er hin bekommen… 😉
Bei einer installierten nominalen Leistung > Netzlast! Wie gesagt, bei ute ist der Bildungstotalschaden schon eingetreten….
Herr Gerald Pesch,
ihre Grafik (09.12. bis 12.12.2025) zeigt die PV-Stromnetzeinspeisung, also das, was die PV-Anlagenbesitzer nicht selbst genutzt haben, wird in das Stromnetz geschoben.
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Am z.B. 11.12.2025 sind das ca. 55 GWh, was noch vom PV-Strom im Stromnetz landet, insgesamt wurden aber ca. 87 GWh PV-Strom hergestellt.
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Nur haben die PV-Anlagenbesitzer bereits ca. 32 GWh an PV-Strom selbst verbraucht, am 11.12.2025.
PV-Anlagen mit Überschusseinspeisung, haben wir gut 3,2 Millionen PV-Anlagen in Deutschland.
Das macht dann statistisch für jeden Anlagenbesitzer ca. 10 kWh was er an eigenem PV-Strom an 11.12.2025 verwendet hat.
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Hätten die Leute keine eigene PV-Anlage müsste auch noch die 32 GWh + 55 GWh am 11.12.2025 die fossilen Kraftwerke bringen.
@Peter Kraus:
Nennen Sie doch die Quelle welche die PV-Stromerzeugung sowie den PV-Eigenverbrauch für D angibt.
Übrigens:
Die Daten meiner PV-Dachanlage (Erzeugung sowie Eigenverbrauch) kennt ausser mir keiner.
Und mein VNB erhält nur einmal im Jahr den PV-Einspeisewert.
Wieder mal gute Amtshilfe für Frölich, oder?
Am 11.12.2025 wurden 1500 GWh in D verbraucht. Die 90 GWh aus den PV Anlagen sind dagegen unbedeutend. Zumal nur in einem sehr schmalen Zeitfenster verfügbar (Leistungsbereitstellung). Auch du bist das Ergebnis der grünen Bildungskatastrophe…
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Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland am 11. Dezember 2025, 1.407 GWh.
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810 GWh, 57,6% sind von den erneuerbaren.
Noch was Krause, ihre „Eigenverbrauchzahlen“ sind nicht belegt! Woher kommen die? Selbst das ISE kann diesen Anteil nur schätzen:
Eigenverbrauch von Solarstrom steigt in Deutschland stark an – Fraunhofer ISE
Also „gefühlte“ Zahlen von Peter Krause. Deutschland macht die dümmste Energiepolitik der Welt.
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Noch was Pesch, kaufen Sie sich eine Brille.
Die PV-Eigenstromnutzung kann man sich doch anzeigen lassen, z.B. bei energy-charts.info und noch so einigen anderen Internetseiten.
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Ach Peter…. Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist der Ersteller von „energy-charts“ und wie von mir verlinkt, sind diese Werte vom PV-Eigenverbrauch Schätzwerte. „Und so einige andere Internetseiten“ kannst du sicher verlinken, oder?
Prof. Dr. Bruno Burger … Der Mann schreibt auf „X“ grüne Jubelzahlen ohne Sinn und Verstand, genau wie Peter. Wahrscheinlich ist „Peter Kraus“ genau dieses famose „Frauenhofer ISE“.
Der PV-Strom Selbstverbrauch hat sich in nur 4 Jahren vervierfacht und diese kWh werden in der Grafik bei Herrn Gerald Pesch, 23. Dezember 2025 11:01, nicht angezeigt, da die nicht in das Stromnetz eingespeist werden.

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Der PV-Strom Selbstverbrauch ist ja bei den Überschusseinspeisen in den Sommertagen und in den Wintertagen fast gleich.
Da reden wir über Abweichungen von +/- 10% mehr nicht.
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Das sind ca. 33,6 GWh am Tag, aufgeteilt auf ca. 3,2 Millionen PV-Überschusseinspeiser, sind das für jeden ca. 10,5 kWh am Tag, im Jahreskurschnitt.
Im Winter um die ca. 9,5 kWh PV-Strom Selbstverbrauch.
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Ach Peter, du Schelm 😏, wieder nur die geschätzten 12,28 TWh vom Frauenhofer ISE.
Eigenverbrauch von Solarstrom steigt in Deutschland stark an – Fraunhofer ISE
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Haben Sie andere Zahlen als bei energy-charts.info veröffentlicht sind, dann können Sie die ja auch bringen.
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Das die Zahlen bei energy-charts.info für den PV-Strom Selbstverbrauch zu gering angesetzt sind, ist ja auch kein Geheimnis.
So manche Selbstverbrauchs-PV-Anlage ist ja nirgendwo angemeldet und auch nicht alle Stromspeicher.
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Wen ich nur unsere PV-Anlage betrachte, die ja keine Netzeinspeisung macht und der gesamte PV-Strom bei uns selbst verwendet wird, erscheint ja auch nicht in der PV-Strom-Selbstverbrauchsstatistik bei energy-charts.info.
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Wie gesagt in Ihrer Grafik Herr Petsch vom 23. Dezember 2025 11:01 zeigt nur die PV-Strom-Netzeinspeisung und nicht die PV-Stromerzeugung.
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Bei der Grafik von z.B. energie-experten.org sehen Sie, dass im November und im Dezember nur noch eine minimale Einspeisung in das Stromnetz stattfindet bei den PV-Anlagen und so gut wie der komplette PV-Strom selbst genutzt wird.
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Der PV-Eigenverbrauch in kWh ist relativier gleichmäßig, egal ob man die Sommermonate oder die Wintermonate betrachtet.
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Die Grafik deckt sich grob auch mit den Zahlen aus meinem Bekanntenkreis, die noch Überschusseinspeisung machen.
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@Peter Kraus:
Zu „Der PV-Eigenverbrauch in kWh ist relativier gleichmäßig, egal ob man die Sommermonate oder die Wintermonate betrachtet.“:
Auch das Fraunhofer ISE kann den PV-Eigenverbrauch nur abschätzen. Denn dieser hängt von sehr vielen Faktoren ab, u.a. Verbrauchsverhalten, Höhe des Stromverbrauchs (z.B. ohne/mit E-Auto, ohne/mit Wärmepumpe), ohne/mit Batteriespeicher.
Zur Grafik:
Typisch ist die PV-Erzeugungskurve nicht (Höchstwert im April), Monate mit PV-Höchstwerten sind Mai, Juni und Juli).
@Peter Kraus:
Zu „Der PV-Strom Selbstverbrauch ist ja bei den Überschusseinspeisen in den Sommertagen und in den Wintertagen fast gleich. Da reden wir über Abweichungen von +/- 10% mehr nicht.“:
Womit belegen Sie denn diese Behauptung ?
Auch das Fraunhofer ISE kann den PV-Eigenverbrauch nur abschätzen (Danke an Gerald Pesch für den Link). Denn dieser hängt von sehr vielen Faktoren ab, u.a. Verbrauchsverhalten, Höhe des Stromverbrauchs (z.B. ohne/mit E-Auto, ohne/mit Wärmepumpe), ohne/mit Batteriespeicher.
So liegt z.B. mein PV-Eigenverbrauch in den Sommermonaten um 50 % höher als in den Wintermonaten.
Zu „Das sind ca. 33,6 GWh am Tag, aufgeteilt auf ca. 3,2 Millionen PV-Überschusseinspeiser, sind das für jeden ca. 10,5 kWh am Tag, im Jahreskurschnitt. Im Winter um die ca. 9,5 kWh PV-Strom Selbstverbrauch.“:
Diese Durchschnittsrechnerei können Sie sich schenken, denn mit der Wirklichkeit hat dies nichts zu tun.
Ja, Fr. Ute Frölich, aus abgeschriebenen KKW wie in Frankreich. Sie können sich soviele PV-Anlagen installieren wie Sie wollen,habe ich kein Problem damit, die werden aber nicht in Deutschland oder Europa produziert, sondern kommen aus einem Billiglohnland .
Betrachtet man sich den kWh Preis vom abgeschriebenen AKW in Frankreich und die kWh Preise der abgeschriebenen PV-Anlage aus dem Billiglohnland, ist der Strom aus dem AKW in Frankreich vollkommen chancenlos.
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Das neue AKW in Frankreich kann niemals eine schwarze Null schreiben, ohne Unterstützung vom französischen Steuerzahler.
Nur die Zinsbelastung ist da bereits ca. 8 Cent/kWh Strom.
„Industrieprodukte kann man doch in Billiglohnländer wesentlich kostengünstiger als in Deutschland und der EU herstellen.“
Landwirtschaftliche Produkte, vulgo *Nahrungsmittel*, übrigens auch.
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„Der Industriestandort Deutschland ist weitgehend ein Auslaufmodell, damit kann Deutschland nicht punkten in der Welt in der Zukunft..“
Ich muss mich vorab entschuldigen bei Ihnen, weil ich diese Aussagen als die Offenbarung einer bodenlosen Dummheit ihrerseits benennen muss.
Eine Chance, meine Meinung zu revidieren, gebe ich ihnen dennoch: Benennen Sie realistische Alternativen.
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Frage,
an welchen Punkten machen Sie es fest, dass Deutschland als Industriestandort jetzt und auch in der Zukunft noch punkten kann?
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Deutschland hat einen Selbstversorgungsgrad von etwa 80% bei Lebensmittel.
Bein Erdöl nur 2%, beim Gas nur 5% bei der Steinkohle 0%, beim Uran waren das in der Vergangenheit auch 0%.
Deine Beiträge sind der Beweis für das Versagen als Industrienation.
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In ihren Beitrag vom 23. April 2025 19:45, kommen Sie beim Steinkohlekraftwerk auf
Das muss man auch erst mal schaffen, sowas zu berechnen.
Innerhalb von nur 14 Jahren: funktionierende Kernkraft abschalten, Erdgaspipelines bauen, moderne Kohlekraftwerke sprengen und die Sprengung der neugebauten Erdgaspipelines beklatschen, die Landschaft mit WKA und PVA vollpflastern, fiktiven grünen Wasserstoff aus Afrika importieren wollen und in ein nicht vorhandenes Wasserstoffkernnetz drücken, das Stromnetz mit Akkumulatoren stabilisieren wollen, neue Gaskraftwerke mit nichtrussischer LNG-Tankschifffahrt wollen …(und weitere Kapriolen) … Man fasst es nicht. Das Vorhandensein von Bildung und Sachverstand kann wohl ausgeschlossen werden. Die Patienten werden aufgefordert, in die Anstalt zurückzukehren.
Dieser Wasserstoff-Hype ist übrigens sehr interessant: Rainer Baake, ein Kollege von Patrick Graichen, ist »Sonderbeauftragter für die deutsch-namibische Klima- und Energiekooperation«, Verena Graichen [Schwester von Patrick Graichen] ist die Kollegin ihres Bruders Jakob, dessen Forschungskoordinator für Energie- und Klimapolitik, Felix Matthes, derzeitig dem Nationalen Wasserstoffrat kommissarisch vorsitzt. Und das die ganze Korruptionsveranstaltung findet im Wahlkreis Uckermark des Schwagers von Patrick Graichen, Michael Kellner (GRÜNE) statt, der unter der Habeck-Führung die Wasserstoff-Verträge mit der namibischen Regierung beschleunigt hat. Patrick muß sich derweil in der bei Ukrenergo verdingen.
Die haben bei Familientreffen offenkundig viel über Wasserstoff zu reden 😉
Es wie mit jedem „Trick“, der „ausgetrickste“ muss blöde genug sein sich reinlegen zu lassen. Ein Volk welches so blöde ist und Entscheidungen bzgl. Energieversorgung von völlig MINT-Kompetenz befreiten politischen Klatschhasen treffen zu lassen, bekommt was es verdient, sprich die „Energiewende“….
Sehr geehrter Herr Keil,
Ihren Schlußfolgerungen möchte ich ausdrücklich zustimmen, bei den Ursachen von Tschernobyl habe ich wie Herr Puschner, eine ganz andere Meinung.
Dazu eine kurze Erläuterung des Notaussystems, welches der entscheidende Unterschied zwischen Atombombe und Kernreaktor ausmacht:
Damit ein Reaktor sicher bei 100% betrieben werden kann, wird er auf 120% (Prozentzahlen sinngemäß verstehen) ausgelegt. Die Intensität der Kettenreaktion wird durch die Steuerstäbe gesteuert, Stäbe rein: weniger Kettenreaktion, Stäbe raus: mehr Kettenreaktion bis zum unkontrollierten Knall. Bei 105% löst das Notaussystem automatisch aus, die Stäbe fallen mittels Schwerkraft runter und ersticken die Kettenreaktion auf Null. Damit ist gewährleistet, dass man den Reaktor im Bereich 98-102% schwanken lassen kann, ohne Notaus, und weit vom Knall bei 120% entfernt, absolut sicher. Die wichtgste Aufgabe des Personals ist, ständig die einwandfreie Funktion vom Notaus zu überprüfen.
Nach 70 Jahre Kommunismus war man in der UdSSR dressiert, wenn die Obrigkeit anruft und 120% verlangt, muss man es tun, das ist wichtiger als die Gefahr eines Atompilzes. Das zwang die Ingeniuere zu improvisieren, man kam auf die Idee, Notaus zu deaktiviern (ein Verbrechen), das erlaubt den Betrieb zwischen 100-115%, ohne das der Reaktor selbstständig ausschaltet. Der Haken dabei: Man muss nach Gefühl steuern, und wenn man sich den 120% nähert, schnell genug den Roten Knopf (manuelles Notaus) drücken.
bei dem Experiment im Grenzbereich war man sich bewußt, dass man über 100% kommt, wollte ein Notaus vermeiden (2 Tage Ausfall wegen neuen Anfahren und damit Prügel von der Obrigkeit hat man als schlimmer empfunden), und hat daher das automatische System deaktiviert. Und zu spät auf den Knopf gedrückt, also den Reaktor in eine Atombombe umgewandelt.
In den Berichten wird als Physikalischer Grund ausgemacht, dass bei Notaus für Sekundenbruchteile die Kettenreaktion steigt, also Konzeptfehler der Konstruktion. Das mag stimmen, aber sicher haben die Konstrukteuere das bei der Festlegung des Punktes von Notaus berücksichtigt. Es ist unwichtig, ob die Bedienung nach dem Knall gedrückt hat, oder bei 119%, und die kurze Steigung auf 121% den Knall ausgelöst hat. Entscheidend ist, dass das eigentlich gesunde System das Experiment nicht schon bei 105% beendet hat. Die Wurzel des Übels war, dass man im UdSSR-System gezwungen war, Reaktoren an der Grenze zu Atombombe zu betreiben. Nirgends in der Welt laufen Reaktoren, dessen Notaussystem deaktiviert werden kann. Auch in der DDR undenkbar.
Merkel ging es um politischen Machterhalt, Dominanz über die damals aufstrebenden Grünen. Sicherheitsfragen und wirtschaftliche Aspekte waren ihr egal. Sie hat den Fukushima Moment kalt für ihre Zwecke genutzt, Schaden über Deutschland bringend, wie jedesmal bei ihren besonderen „Aktionen“, oder?
„Der Grund kam natürlich heraus: Es handelte sich um eine höchst gefährliche Reaktortechnik, die niemals außerhalb der Sowjetunion bzw. Russlands eingesetzt wurde.“
Hier wird weiterhin das vielfach publizierte Narrativ wiederholt, was mit dem Auslösen der Katastrophe aber rein gar nicht zu tun hat. So liest man auch im unfehlbaren Wikipedia:
„Zum Unfallzeitpunkt befand sich der Reaktor in der Phase eines planmäßigen langsamen Abschaltens, um eine Revision durchzuführen, also routinemäßige Instandhaltungs- und Prüfarbeiten. Gleichzeitig war ein Versuch zur Überprüfung verschiedener Sicherheitseigenschaften der Anlage vorgesehen.“
Alles reine Phantasie: Der Unfall beruhte einzig auf einem politisch verordneten unnötigen und unzulässigen Experiment, dessen Ergebnis zeigen sollte, dass man auf vorgeschriebene teure Notstromaggregate verzichten kann. Nichts war routinenmäßig, planmäßig oder gar langsam und harmlos, insbesondere die Deaktivierung sämtlicher Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen, bei denen man allerdings die Überstrom-Schutzabschaltung im elektrischen Verteilerfeld außerhalb des Kraftwerks zur erforderlichen Energieabnahme vergessen hatte.
Das ist die Zusammenfassung eines ausgiebigen Berichts der dortigen Kraftwerksingenieure im Jahr 1996, 10 Jahre nach der Havarie vor einer deutschen Delegation und den damals führenden Ingeneuren der Siemens-KWU, die weltweit die sichersten Nuklearkraftwerke aufgestellt haben, auch in Deutschland. Die mehrstündigen Erklärungen mit Fragen und Antworten fanden ca. 30m entfernt vom Unfallreaktor Block 4 in der zugehörigen Schalt- und Überwachungszentrale statt. Die gemessene Radioaktivität war erheblich geringer als am Flughafen tags zuvor in Düsseldorf.
Mit dem Missbrauch durch dramatisierte Falschdarstellungen durch eine sensationsgierige Presse wurde die Zerstörung der sichersten Versorgung mit elektrischer Energie in Deutschland eingeleitet. – Eine dumm jubelnde mit Bier und Würstchen feiernde Menge bei der Sprengung von harmlosen Kühltürmen beleuchtet den Missbrauch der Presse durch vorsätzlich falsche Berichtserstattung mit einer besonderen Art Sendungsbewusstsein, die die wirtschaftliche Zerstörung der eigenen und folgender Generationen zur Folge hat. Das Wort Energiewende ist das Synonym für Lebenswertwende. Diese wurde von Politikern ohne geringste Technologie-Ahnung einschließlich ihrer Berater-Günstlinge mit der Verknappung bis zur Zerstörung sicherer Energieversorgung herbeigeführt. Eine Dame, die als Physikerin gesehen wird, ist auch darunter, zur Festigung ihres persönlichen Verständnisses hat sie sich von einer sog. Ethik-Kommission nach einem Tsunami-Naturereignis in Japan beraten lassen. Erfahrene Ingenieure hätten dabei nur gestört.
Danke für die fachkundige Klarstellung
Diese Dame hat noch andere Taten auf dem Kerbholz .
Mathematikänderungen in Grundschulen: Kein schriftliches Teilen und Komma-Rechnen ab 2026/27 in Niedersachsen
Die De-Industriealisierung beginnt schon in der Grundschule, das Volk wird systematisch links/grün verblödet! Was steht der „Energiewende“ noch im Wege? Die (wenigen) Leute die selbst rechnen können, siehe EIKE, die nicht alles glauben müssen was der ÖRR und die staatstragenden Print-Medien vor 🤮. Die Klimasekte braucht folgsame Idioten und die erzieht man sich heran in dem man schon die Kinder systematisch verblödet. „Walldorfschule für alle“ und dann sind alle so „schlau“ wie die Peter, ute, Krause… usw.. hier im Forum… 😬😱🐵
Die GRS GmbH hat die Meldungen von Tepco von Anfang an übernommen und wo erforderlich auch kommentiert. Erstaunlich ist, dass von GRS mehrere Abschlussberichte existieren. Die Aussagen wurden immer politischer im Sinne Merkels-Atomausstieg. Aus den Berichten geht immer eindeutig hervor, dass bei den Baumängeln niemals eine Betriebsgenehmigung hätte erteilt werden dürfen. Auch das Verhalten des Personals während Katastrophe ist teilweise kritikwürdig, z.B. die hohe Strahlenbelastung 3 Arbeiter. Diese sind ausgeheilt. Strahlenkrank/tot wie in Tschernobyl wurde niemand.
Die GRS GmbH hat die Meldungen von Tepco von Anfang an übernommen und wo erforderlich auch kommentiert. Erstaunlich ist, dass von GRS mehrere Abschlussberichte existieren. Die Aussagen wurden immer politischer im Sinne Merkels-Atomausstieg. Aus den Berichten geht immer eindeutig hervor, dass bei den Baumängeln niemals eine Betriebsgenehmigung hätte erteilt werden dürfen. Auch das Verhalten des Personals während Katastrophe ist teilweise kritikwürdig, z.B. die hohe Strahlenbelastung
Sehr gut auf den Punkt gebracht. Irrsinn in Deutschland aller Orten. Wer beim Ersatz von Kohlekraftwerken durch Gaskraftwerke nicht hellhörig wird, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Die Kontrolle über ihr Leben haben schon Jogginghosenträger, frei nach Karl Lagerfeld , verloren. Schauen Sie sich mal die Gesellschaft an .