Laut dem bekannten Aktienhändler Ross Givens investieren viele Anleger Geld in Aktien von Unternehmen aus dem Bereich Kernenergie, die möglicherweise niemals Gewinne abwerfen werden. Innovative Reaktorkonzepte der Generationen IV und V sind aufgrund der langsamen Arbeitsweise der US-Bundesregierung nach wie vor nicht genehmigt. Dennoch hoffen die Anleger weiterhin, dass dieser Engpass bald beseitigt wird.
In den Anfangsjahren der amerikanischen Kernenergie-Industrie stand die Atomenergiebehörde (Atomic Energy Commission, AEC) innovativen Technologien positiv gegenüber und war optimistisch, was die Fähigkeit der Kernenergie angeht, die Zukunft mit Energie zu versorgen.
Ein kleiner Zwischenfall ermöglichte es jedoch den Gegnern der Kernenergie, die AEC durch eine Nuclear Regulatory Commission zu ersetzen, deren Auftrag sich von der Nutzung der Kernenergie zum Schutz der Amerikaner vor nuklearer Strahlung verlagerte. Ihr Ansatz ging der Strategie von Präsident Obama voraus, die Kohleindustrie in den Bankrott zu treiben – Vorschriften, die Kernreaktoren so teuer machen, dass jeder pleite macht, der auf Kernenergie setzen will.
Im Mai erließ Präsident Trump eine Durchführungsverordnung, in der er umfassende Reformen der NRC forderte, deren derzeitige Struktur und Personalausstattung seiner Meinung nach „nicht mit der Vorgabe des Kongresses vereinbar sind, dass die NRC die Vorteile der Kernenergie nicht unangemessen einschränken darf“. Er wünscht sich eine NRC, die eine zügige Bearbeitung von Lizenzanträgen und die Einführung innovativer Technologien fördert.
Eine Taktik der NRC besteht darin, den Antragstellern für die Prüfung ihrer Anträge eine Gebühr von 300 Dollar pro Stunde in Rechnung zu stellen. In Verbindung mit der messerscharfen Fähigkeit, einzelne „schwerwiegende Mängel” nacheinander „aufzudecken”, verursacht das NRC-Verfahren direkte und indirekte Kosten, die Antragsteller abschrecken.
Die Blöcke 3 und 4 des Kernkraftwerks Vogtle in Georgia, die einzigen beiden neuen Reaktoren in den USA im 21. Jahrhundert, sollten von der Planung bis zur Inbetriebnahme etwa 14 Milliarden Dollar kosten, beliefen sich letztendlich jedoch auf 36,8 Milliarden Dollar – zuzüglich der Einnahmeausfälle aufgrund der verzögerten Genehmigungen. Die Genehmigungsverfahren für den Block 2 des Kernkraftwerks Watts Bar in Tennessee, der 2016 in Betrieb genommen wurde, begannen bereits 1972.
Das Weiße Haus ist der Ansicht, dass die Mitarbeiter der NRC die schwerwiegenden innenpolitischen und geopolitischen Kosten einer übertriebenen Risikoscheu außer Acht gelassen haben – darunter Sicherheitsmodelle, die ohne fundierte wissenschaftliche Grundlage behaupten, dass es keine sichere Schwelle für die Strahlenexposition gibt. Dies zwingt Kernkraftwerke dazu, sich gegen Strahlung zu schützen, die unter den natürlich vorkommenden Werten liegt.
Steven Curtis, Befürworter der Kernenergie, lobt zwar das Ziel des Weißen Hauses, eine Renaissance der Kernenergie einzuleiten, sagt jedoch, dass es zum Scheitern verurteilt sei, neuen Wein in alte NRC-Weinschläuche zu füllen. Das Gleiche gilt für die Vergabe von Bundesmitteln an Kernenergie-Startups, anstatt lediglich die regulatorischen Hindernisse zu beseitigen und den Markt über Gewinner und Verlierer entscheiden zu lassen.
Heute, so Curtis, verfügen 60 bis 70 private Start-ups für fortschrittliche Kernkraftwerke über ein Gesamtkapital von mehr als 20 Milliarden Dollar, doch die Vorschriften, nach denen sie die Genehmigung für den Bau und Betrieb erhalten, sind mit bürokratischen Hürden verbunden.
Die Vorschriften der NRC verlangen von Kernkraftwerken, ähnlich wie von Bergbaubetrieben, dass sie geschätzte Kosten für die Stilllegung des Reaktors und die langfristige Lagerung von Atommüll zurückstellen. Niemand war jemals durch einen Atomunfall in den USA zu Schaden gekommen, dennoch unterliegen weder Öl- und Gasförderanlagen noch Wind- und Solaranlagen oder andere US-Industrien einer derart strengen Überregulierung.
Die Verkürzung der Genehmigungszeiten für Kernreaktoren ist laut Curtis ein Schritt in die richtige Richtung, aber das allein wird die Kosten für Kernenergie nicht auf ein wettbewerbsfähiges Niveau bringen. Es gibt eine Lösung, sagt Curtis, die eine 50-Milliarden-Dollar-Rechnung für die Lagerung von Atommüll in eine Billionen-Dollar-Goldgrube verwandeln kann: die Förderung des Recyclings (nicht nur der Wiederaufbereitung) von abgebrannten Brennelementen in Schnellreaktoren und die Entwicklung und der Bau von Reaktoren, die recycelten Brennstoff in reichlich billigen Strom umwandeln können.
Jeder aktive Kernreaktor in den USA ist ein „Leichtwasserreaktor”, in dem nur etwa 3 % des spaltbaren Materials zur Stromerzeugung genutzt werden. Französische Reaktoren sind ähnlich konstruiert, aber sie schicken abgebrannte Brennelemente zur Wiederaufbereitung, wodurch die Energieausbeute um 25 % bis 30 % gesteigert wird.
Bevor Russland 2022 in die Ukraine einmarschierte, lieferte Frankreich abgebrannte Brennelemente an das Kernkraftwerk Sewersk in Sibirien. Seitdem erwägt der Betreiber der französischen Reaktoren EDF die Errichtung einer Wiederaufbereitungsanlage in Westeuropa, doch bislang werden die abgebrannten Brennelemente eingelagert.
Die heutigen „schnellen“ Reaktoren der Generationen IV und V, darunter auch Salzschmelzereaktoren, können so konstruiert werden, dass sie den größten Teil der verbleibenden 95 % (1 % wird zu Plutonium) dessen verbrennen, was Curtis als „leicht verbrauchte Kernbrennstoffe“ (SUNF) bezeichnet, wenn diese recycelt (und nicht nur wiederaufbereitet) werden.
Wenn die USA eine echte Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen einführen würden, könnten laut Curtis die Kosten für die Stromerzeugung aus Kernenergie drastisch sinken. Erstens, weil fast der gesamte Uranbrennstoff zur Stromerzeugung genutzt werden könnte, und zweitens, weil die Menge – und die Halbwertszeit – der verbleibenden „nuklearen Abfälle“ erheblich reduziert würde und vielleicht sogar die Suche nach einer tiefen unterirdischen Endlagerung beendet werden könnte.
Die schockierende Tatsache ist, dass in den USA sowohl die Wiederaufbereitung als auch das Recycling legal sind.
Anti-Kernkraft-Propaganda, das veraltete Genehmigungssystem der NRC und die von den Medien geschürte Angst in der Bevölkerung sind die größten Hindernisse für diese revolutionäre Technologie. Die Finanzierung der heutigen Kernkraft-Startups könnte sich zu einer Lawine von Geldmitteln entwickeln, wenn Investoren sicher sein könnten, dass die von ihnen entworfenen Reaktoren keine NRC-Genehmigung benötigen und dass ihr SUNF entsorgt werden kann.
Eine Methode zum echten Recycling von SUNF ist die Pyroverarbeitung, bei der verbrauchte Brennstäbe in kleine Stücke zerkleinert und dann zu einem Pulver zermahlen werden, das in einem geschmolzenen Salzbad aufgelöst wird. Wenn elektrischer Strom angelegt wird, lagern sich das Uran und die transuranen Elemente auf einer Elektrode ab und werden dann als Metallbarren gesammelt. Dieser „Brennstoff“ kann dann in einen Schnellreaktor eingesetzt werden.
Das Argonne National Laboratory hat ein solches Reaktor-/Recyclingsystem 30 Jahre lang erfolgreich betrieben, wobei es sich um einen 20-MWe-natriumgekühlten Schnellreaktor namens Experimental Breeder Reactor handelte. Im April 1986 führten Wissenschaftler zwei Simulationen extremer Unfallausfälle durch, um die Sicherheit des Systems zu testen, und es bestand diese Tests mit Bravour. In beiden Fällen wurde der Reaktor ohne Schäden abgeschaltet und schnell wieder für den normalen Betrieb hochgefahren.
Obwohl das Projekt 1994 aus politischen Gründen eingestellt und stillgelegt wurde, plant das Energieministerium nun den Bau eines ähnlichen Testreaktors nach dem gleichen Konzept, um die Kostenprognosen für die heutigen kleinen modularen (schnellen) Reaktorkonzepte genauer zu bestimmen, die ebenfalls inhärent sicher sind.
Um diesen Prozess zu kommerzialisieren, schlugen Wissenschaftler des Argonne-Labors 2012 vor, 500 Millionen Dollar für eine Anlage mit einer Kapazität von 100 Tonnen pro Jahr (tpy) auszugeben, die ein 1-GW-Schnellreaktor-Kraftwerk versorgen könnte. Es gibt auch ein Designkonzept für eine kommerzielle Anlage mit einer Kapazität von 2.000 tpy zu voraussichtlichen Kosten von 7 Milliarden Dollar. Auf der Grundlage der vom DOE für die Wiederaufbereitung von SUNF erhobenen Gebühren dürfte eine solche Anlage jährlich einen Gewinn von mindestens 18 % erzielen.
Curtis ist der Ansicht, dass durch die vollständige Umstellung auf SUNF-Recycling und den Bau von Reaktoren, die recycelten Kernbrennstoff verwenden können, der größte Teil der derzeit im Nuclear Waste Fund des Kongresses vorhandenen 50 Milliarden Dollar genutzt werden könnte, um eine private Initiative zur Wiederaufbereitung von SUNF zu einem Wert von bis zu einer Billion Dollar an recyceltem Kernbrennstoff anzustoßen.
Hätten die NRC, die Medien und die Panikmacher 1986 erkannt, dass Recycling nicht nur möglich, sondern auch rentabel ist, hätte die USA heute möglicherweise eine Vielzahl von Schnellreaktoren, die SUNF verbrennen und die amerikanische Bevölkerung und Industrie mit Strom für wenige Cent pro Kilowattstunde versorgen. Aus diesem Grund ist Curtis der Ansicht, dass die NRC – und die staatlichen Subventionen, die Unternehmen an bürokratisch festgelegte Reaktorkonstruktionen binden – abgeschafft werden müssen.
Link: https://www.cfact.org/2025/12/14/time-to-build-reactors-fueled-by-nuclear-waste/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Russland?
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Auch in Russland nimmt der Atomstrom im Strommix schneller ab als in den USA, ca. -2,5% in 4 Jahren.
(IAEA)
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2020, 20,61%
2021, 19,96%
2022, 19,62%
2023, 19,42%
2024, 18,07%
In den USA haben die fossilen Kraftwerke in ca. 20 Jahren ca. -13% Anteil im Strommix verloren.

In den USA haben die Atomkraftwerke in ca. 20 Jahren ca. -2% Anteil im Strommix verloren.
In den USA haben die erneuerbaren in ca. 20 Jahren ca. +15% Anteil im Strommix gewonnen.
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Auch in den USA ist der Niedergang die fossilen und der Atomkraftwerke bereits seit ca. 20 Jahren zu beobachten.
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Na und?
Das sind alles Daten aus der Vergangenheit, die für tehnologishe Perspektiven in der Zukunft keine Aussagekraft haben.
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Perspektive in der Zukunft bei der Kernkraft in den USA?
In den USA gibt es keine einzige AKW-Baustelle, Perspektive in der Zukunft, es wird in den nächsten ca. 15 Jahren kein neues AKW Strom bringen in den USA.
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Perspektive in der Zukunft bei der Kernkraft in den USA?
In den USA gibt es 94 Atomkraftwerke, die noch Strom bringen und ca. 70 Atomkraftwerke sind 40 Jahre und älter.
Selbst wenn die USA neue Atomkraftwerke baut, werden die Stilllegungen in den nächsten Jahrzehnten die Fertigstellungen bei weitem übertreffen.
LOL
https://youtu.be/HvndfG5qpgk?si=VrO-HPzhW0hPxiQG
Nichts verstanden, weitermachen. Blahblahblah, weiter Steuergeld vernichten mit den schlechtesten und teuersten Energielieferanten.
Herr Lüscher, ich habe sie an anderer Stelle gefragt, wie hoch sie den Erntefaktor von HPC schätzen. Bisher steht eine Antwort aus. Sie können das natürlich auch für Vogtle machen, oder für Flamanville, oder für einen anderen AKW-Neubau, wie Nuscale.
Fragen sie doch einen Physiker. Alte Anlagen sind jenseit von 70 und neue Technologien gehen bis 2000. Aber klar, sie, Kaus, Frölich und alle Subventionsempfänger hängen den sogenannt Erneuerbaren, die im Gesamtsystem weit unter 10 bringen. Alles was unter ca. 15 ist, ist schädlich für hochentwickelte Volkswirtschaften, sprich Industrie und Wohlstand gehen verloren. Sieht man ja jetzt überdeutlich in D. Die drei (Biogas, PV und WK) minderwertigsten Energielieferanten zu subventionieren, ist das Dümmste, was man machen kann. Die grösste Fehlallokation von Kapital in der Industriegeschichte, eine Zucht voller Zombieunternehmen, die Morgen pleite sind, wenn dem Staat das Steuergeld ausgeht.
Entwicklung der erneuerbaren,

der Kernkraft,
der fossilen und das weltweit über 20 Jahre?
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Erstens bin ich Physiker. Ich habe sie gefragt, ob sie den Erntefaktor für ein konkretes, aktuelles und neues Kernkraftwerk schätzen können, nicht, ob sie ihre alten Behauptungen wiederholen können.
Übrigens, meine für Kerntechnologie beste Berechnung ist bisher, dass der Energieaufwand für den Bau von HPC durch die von HPC erzeugte Exergie nach etwa 20 Jahren Betriebsdauer wieder reingeholt ist.
Nach etwa 20 Jahren hat HPC einen Erntefaktor von 1, nach 40 Jahren von 2, nach 80 Jahren von 4.
Die meisten Kernkraftwerke werden nach 40-50 Jahren stillgelegt, also wird HPC bei einem Erntefaktor von etwa 2,5 landen.
Photovoltaik hat einen Erntefaktor von etwa 10, in trockenen wolkenarmen Gebieten sogar von etwa 20.
Es geht bergab bei der Kernkraft im Jahr 2025, so die Zahlen am 19.12.2025 bei der IAEA.
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Zwei AKW wurden fertiggestellt, und 4 AKW wunden stillgelegt.
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Neue AKW
AKW-RAJASTHAN-7 (630 MW(e), PHWR, INDIA) on 17 March
AKW-ZHANGZHOU-2 (1126 MW(e), PWR, CHINA) on 22 November
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Stillgelegte AKW
AKW-DOEL-1 (445 MW(e), PWR, BELGIUM) on 14 February
AKW-DOEL-2 (445 MW(e), PWR, BELGIUM) on 30 November
AKW-MAANSHAN-2 (938 MW(e), PWR, TAIWAN,CHINA) on 18 May
AKW-TIHANGE-1 (962 MW(e), PWR, BELGIUM) on 1 October
Diese Zahlen beweisen nur,
wie dumm sich die bisherigen Regierungen verhalten haben !
Herr Kraus erzählt mal wieder Unwahrheiten bis sich die Zehennägel „kräuseln“!
Anzahl der geplanten Atomreaktoren¹ in ausgewählten Ländern weltweit im Juni 2025 [de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der-geplanten-atomkraftwerke-in-verschiedenen-laendern/]
[kkg.ch/de/wissen/sicherheit/moderne-kernkraftwerke-1118.html]
Da sind wohl Kräusleins 4 stillgelegte Atomkraftwerke lächerlich.
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Nur bringen Planungen kein einziges kWh Strom und AKW-Planungen gab es in den vergangen 10 und auch 20 Jahren jede Menge.
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Nur fertiggestellten Atomkraftwerk bringen Strom und wenn mehr GW an AKW-Nenleistung im Jahr stillgelegt werden als Neubauten kommen wird das nicht mit der Renaissance der Kernkraft.
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Von einst (1996) noch ca. 17,5% AKW-Strom im weltweiten Strommix, 2022 nur noch ca. 9,8% und im Jahr 2023 nur noch ca. 9,2% und 2024 nur noch 8,9% erreicht.
Strom aus der Kernkraft ist zu teuer.
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Von einst (1996) nur ca. 19,4% EE-Strom im weltweiten Strommix, 2022 ca. 29,4% und im Jahr 2023 ca. 30,2% und 2024 bereits 31,9% erreicht.
EE-Strom ist kostengünstig und schnell zu bekommen.
Die Erneuerbaren übernehmen im Jahr knapp +1,6% vom weltweit Strommix im Jahr.
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Hallo Kräuselchen,
2024 gingen nur eine Handvoll neuer Reaktoren ans Netz. Einige wurden unterdessen auch stillgelegt. Unterm Strich stieg die Zahl der im Betrieb befindlichen Reaktoren um zwei. Lange Bauzeiten, hohe Kosten und Finanzierungsrisiken lähmen privatwirtschaftliches Interesse an der Atomkraft.
Die Plattform bezieht sich dabei auf Daten der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA). Bei den sechs neuen Atomkraftwerken handelt es sich um das Kraftwerk „Barakah-4“ mit einer Nennleistung von 1.310 Megawatt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, „Fangchenggang-4“ mit 1.000 Megawatt und „Zhangthou-1“ mit 1.126 Megawatt, beide in China. Die USA stellten den Reaktor „Vogtle-4“ mit einer Leistung von 1.117 Megawatt fertig. In Indien kam der Reaktor „Kakrapar-4“ mit 630 Megawatt Leistung ans Netz. Und Frankreich stellte „Flamanville-3“ mit 1.630 Megawatt fertig.
Dafür gingen aber auch in Russland „Kursk-2“ mit 925 Megawatt vom Netz. In Taiwan stellte „Maanshan-1“ mit 936 Megawatt den Dienst ein. In Kanada gingen die Kraftwerksblöcke „Pickering-1“ und „Pickering-4“ vom Netz, beide mit einer Leistung von 515 Megawatt.
Zusammengefasst betrug die Kapazitätserweiterung der Atomverstromung 3.922 Megawatt für das gesamte Jahr 2024. Im selben Zeitraum gingen weltweit Photovoltaik-Anlagen mit einer „theoretischen“ Leistung von 593 Gigawatt ans Netz. Im Jahr 2023 sah es noch schlechter für Atomkraft aus. Da wurden fünf neue Reaktoren in Betrieb genommen und genauso viele stillgelegt.
Bitte Gesammtleistungen berechnen.
Die Kernkraft ist von 2023 zu 2024 um lächerliche +66 TWh angestiegen und die erneuerbaren um +866TWh.

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Herr Sachs, manchen der Leser hier sagt der Unterschied zwischen Megawatt und Gigawatt nichts. Ein Gigawatt sind 1000 Megawatt. Bei einer theoretischen Leistung von 593 Gigawatt schaffen PV-Anlagen in echt nur ca. ein zehntel des Nennwerts. Das sind dann 59,3 Gigawatt bzw. 59300 Megawatt, bzw. ein Faktor von 15 mehr als die Zunahme der AKW-Leistungen.
Viele der Solaranlagen wurden allerdings in trockenen Gebieten errichtet, so dass ein Zehntel dort durch ein Fünftel zu ersetzen ist.
Z.Bsp. bei
40°26’53.84″N
108°46’23.54″E
Also wurden in 2024 PV-Anlagen mit etwa der 20-fachen Leistung im Vergleich zu AKWs errichtet.
ChatGPT sagt, in 2025 kommen etwa 655 GWatt PV-Anlagen dazu.
Ein Atomreaktor (Rajasthan-7 in Indien, 700 MWatt) wurde in 2025 fertig, drei (je 454 MWatt bei Doel-1 und Doel-2, 962 MWatt bei Tihange-1) wurden still gelegt.
Die Renaissance der Atomkraft wird nach diesen Daten nichts.
ChatGPT erzählt viel, wenn der Tag lang ist.
Haben sie andere Informationen ?
„Herr Sachs, manchen der Leser hier sagt der Unterschied zwischen Megawatt und Gigawatt nichts. Ein Gigawatt sind 1000 Megawatt.“
Ich habe keine rechte Ahnung, warum Ihr Post eine solche unterstellende Einleitung braucht.
Viel wichtiger wäre es, wenn Sie irgendwann selbst zu der Erkenntnis kämen, das nicht allein die Kapazitätsfaktoren (ø 1/10 bei PV) entscheidend für die Versorgung sind, sondern die Fähigkeit, Elektroenergie im Moment des Bedarfes zu erzeugen.
Zugespitzt: Kernkraft kann das zu 100%, PV gar nicht. Bis zu einem gewissen Grade sind die letzlich zufälligen PV- Erzeugerleistungen auf Kosten anderer Erzeuger im Lastprofil unterzubringen.
Bei den geplanten irrsinnigen Zubaupfaden werden wir aber feststellen, dass für einen Großteil der Erzeugerleistung keine Verwertung (Bedarf) möglich sein wird, andererseits Engpassituationen trotz allem weiter auftreten.
Völlig falscher Weg, unehrliche Kommunikation.
Herr Müller, was sie Kapazitätsfaktor nennen, ist wahrscheinlich der Erntefaktor. De Erntefaktor eines AKWs ist wegen der hohen Baukosten extrem schlecht. Hohe Baukosten bedeutet nämlich, dass viel Exergie/Energie beim Bau verbraucht wurde.
Nach etwa 20 Jahren hat z.Bsp. das AKW HPC soviel Exergie erzeugt, wie bei seinem Bau verbraucht wurde. Damit kann man keine Industriegesellschaft versorgen.
Kukuk Herr Kraus, keine Antwort auf die theoretische Leistung von Photovoltaikanlagen?
„Unter elektrischer Nennleistung versteht man die höchste Leistung, auf die eine Stromerzeugungsanlage laut Hersteller ausgelegt ist.“
Solarmodul Leistung pro m2: Die Standard-Testbedingungen für Wp beinhalten eine Sonneneinstrahlung von 1000 Watt pro m2 bei einer Modultemperatur von 25 °C.
Watt Peak wird verwendet, um die Leistungsfähigkeit von Solarzellen und -modulen zu bewerten und zu vergleichen.
Im deutschlandweiten Durchschnitt betrug die Sonneneinstrahlung in den Jahren 2010 bis 2020 1.114 W / m² pro Jahr.
Also 1114 W/m² durch 365 pro Tag.
Hoffe das Sie genug Solarpanele haben um die 40kWh Batterie Ihres E-Kleinwagens ganzjährig zu laden.
Achso, Beleuchtung, Internet, ihr Fernseher, Ihr Kûhlschrank ,ihr Tiefkühlschrank, ihre Waschmaschine und ihre Spülmaschine brauchen auch Strom.
Haben Sie die Dächer aller Ihren Nachbarn mit Solarpanelen vollgeflastert?
Was wollen Sie eigentlich mit der Rechnung
ausrechnen?
Die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland liegt im Durchschnitt bei etwa 1.000 bis 1.100 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (m²)
und wo kommen Ihre
her, was ist das?
.
Wie kommen Sie auf die 1.114 W / m² pro Jahr ?
.
Erläutern Sie mal bitte die 1.114 W / m² pro Jahr, wie Sie die 1.114 W/m² pro Jahr berechnet haben.
.
1114 W/m² / 365 pro Tag = ?
Also, welches Ergebnis bring Ihre Berechnung?
LOL
https://youtu.be/HvndfG5qpgk?si=VrO-HPzhW0hPxiQG