Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT
Da wir gerade beim Thema Elektroautos sind: Die Zeitung „The Telegraph“ hat einige Unlogik bei der Besteuerung von Plug-in-Hybridfahrzeugen aufgedeckt:
Als der Plug-in-Hybrid Toyota Prius 2012 auf den Markt kam, war seine Kombination aus wiederaufladbarem Akku und Benzinmotor als das Beste aus beiden Welten gepriesen worden.
Anstatt wie bei früheren Hybridmodellen den Elektromotor durch regeneratives Bremsen aufzuladen, können Besitzer von Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) ihr Auto nun an eine dreipolige Steckdose anschließen und so eine größere elektrische Reichweite erzielen – mit der zusätzlichen Sicherheit eines Benzinmotors als Backup. Das könnte Geld sparen, die Reichweitenangst verringern und gut für die Umwelt sein.
Doch PHEVs sind dabei, zu den unbeliebtesten Autos des Landes zu werden. Ab 2028 werden diejenigen, die Plug-in-Hybride wegen ihrer Umweltfreundlichkeit gekauft haben, zu den am stärksten besteuerten Autofahrern gehören.
Im Rahmen der neuen Straßenbenutzungsgebühr-Initiative der Regierung werden sie mit einer „unlogischen“ Gebühr von 1,5 Pence pro Meile belastet. Zusätzlich zu den Kilometergebühren müssen sie weiterhin Kraftstoffsteuer an den Tankstellen zahlen, sodass sie für jede gefahrene Meile praktisch doppelt besteuert werden.
Elektrofahrzeuge (EVs) werden mit einem höheren Satz von 3 Pence pro Meile belegt, aber da die Fahrer keine Kraftstoffsteuer zahlen, wurde das Prinzip einer kilometerabhängigen Steuer stillschweigend akzeptiert. Selbstladende Hybride, die nicht an die Steckdose angeschlossen werden, sind von der neuen kilometerabhängigen Gebühr nicht betroffen und zahlen weiterhin die normale Kraftstoffsteuer.
Autohändler gehen davon aus, dass genervte PHEV-Besitzer ihre Fahrzeuge schnell verkaufen werden, wird doch die Nachfrage bis zur Einführung der kilometerabhängigen Steuer im Jahr 2028 zwangsläufig sinken.
Der ganze Artikel steht hier.
Aufeinanderfolgende Regierungen haben Hybridfahrzeuge als Sprungbrett für vollelektrische Autos gefördert. Diese ganze Geschichte macht jedoch deutlich, dass die gleichen Regierungen die Augen vor den künftigen Einbußen bei den Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer verschlossen haben. Es war ein Fall von „das Problem auf die lange Bank schieben“. Dank der ZEV-Vorgaben rächt sich das nun!
Lange Zeit gab es viele – offen gesagt – unsinnige Diskussionen über Straßenbenutzungsgebühren mithilfe von Satellitentechnologie und Blackboxen. Satellitentechnologie? Eher Wunschdenken! Wie ich oft gesagt habe würde es Jahre dauern, bis ein solches System einsatzbereit wäre, und wahrscheinlich würde es dann nicht einmal funktionieren.
Jetzt sehen sich EV-Fahrer mit der harten Realität konfrontiert, dass sie ihren Anteil an den Steuern zahlen müssen, und sie sind in Aufruhr. Natürlich hätten die Regierungen sie schon vor Jahren vollständig besteuern sollen. Meine Lösung wäre gewesen, alles über die Kfz-Steuer zu berechnen, sagen wir 1000 £ pro Jahr. Das hätte natürlich die Einführung von Elektrofahrzeugen komplett zunichte gemacht!
The Telegraph stellt fest, dass die meisten PHEVs eine winzige Batteriereichweite haben:
Plug-in-Hybride haben in der Regel eine begrenzte Reichweite ihres Akkus, so dass Fahrer häufig die Elektroantriebs-Kapazität ihres Autos ignorieren. Die durchschnittliche Reichweite des Elektroantriebs eines PHEV beträgt 20 bis 100 Kilometer. Dies ist im Vergleich zu den Kapazitäten reiner Elektrofahrzeuge, die laut Tests der Verbraucherorganisation Which? mit einer einzigen Ladung über 480 Kilometer zurücklegen können, verschwindend gering.
Die schwache Batteriereichweite von PHEVs führt dazu, dass viele Besitzer sich nicht die Mühe machen, ihr Auto aufzuladen oder die Elektrofunktion zu nutzen. Dennoch werden ihnen für jede gefahrene Meile 1,5 Pence berechnet.
David Sillito, der einen Plug-in-Hybrid von Lexus fährt und in Zentralschottland lebt, sagte: „Wenn ich an einem Wochenende nach Manchester und zurück fahre und am nächsten Wochenende nach Newcastle und zurück, um meine Kinder zu besuchen, lege ich etwas weniger als 1.000 Meilen zurück. Aber etwa 900 davon würde ich mit dem Verbrennungsmotor zurücklegen, sodass ich 1,5 Pence pro Meile für 900 Meilen zahle, für die ich bereits Kraftstoffsteuer bezahlt habe.
Das finde ich absolut verrückt und unfair.“
Das zerstört natürlich die Vorstellung, dass PHEVs den Planeten retten. Ich hatte Anfang dieses Jahres eine Woche lang einen MG-Hybrid gemietet. Der Mann, der ihn mir brachte sagte, das Kabel sei im Kofferraum, aber niemand hat sich die Mühe gemacht, es zu benutzen! Sie haben einfach Benzin getankt!
Ein anderer Fahrer kommentiert:
„Hier vor Ort haben wir BP-Schnellladegeräte, die 89 Pence pro Kilowattstunde kosten. Mit einer 14,4-Kilowatt-Batterie komme ich etwa 33 Meilen weit. Das entspricht für mich ungefähr 38 Pence pro elektrischer Meile, während ich bei Tesco mit einer Tankfüllung 50 Meilen pro Gallone schaffe, was ungefähr 11 Pence pro Meile entspricht“, sagte er.
„Es ist also einfach unwirtschaftlich, das Auto anzuschließen. Aber obwohl ich nicht elektrisch fahre, werden mir jetzt zusätzlich 1,5 Pence berechnet, nur weil es mit einem Stecker ausgestattet ist.“
Jedes zehnte Auto, das dieses Jahr in Großbritannien verkauft wird, ist ein PHEV, aber es scheint, dass die meisten davon Firmenwagen sind, dank ihrer großzügigen Steuersätze für Sachbezüge.
In Wirklichkeit sind Hybride eine Technologie ohne Zukunft. Nach den aktuellen Plänen werden neue PHEVs nach 2035 verboten. Zwischen 2030 und 2035 unterliegen sie den gleichen strengen ZEV-Vorschriften wie Benziner heute.
Kein Hersteller wird Geld für die Entwicklung neuer Modelle und die Einrichtung von Produktionslinien ausgeben.
Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/16/the-death-of-the-hybrid/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Dem Artikelschreiber und den meisten Lesern ist die Energiebilanz der zitierten Antriebe nicht klar.
Elektromotor hat das höchste Drehmoment und maximale Effizienz bei der Anfahrt, Verbrenner müssen bei der Anfahrt Energie vergeuden, um auf Umdrehung zu kommen, und anschließend Energie vergeuden, um im sehr ungünstigen Betriebspunkt bei niedrigen Umdrehungen zu arbeiten. Also beim Stadtverkehr wird im Verbrenner ein Großteil des Benzins sinnlos vergeudet.
Beim Hybrid mit Bremsrückgewinnung wird ein Teil der Vergeudung zurück geholt. Bei Steckenfahrten nutzt es Null, da man den Klimbim mitführen muss, hat man einen minimal höheren Verbrauch. Fazit: Stadt gut, Strecke nachteilig.
Pluginhybrid ist im Prinzip ein Elektrofahrzeug, dass die mickrige Reichweite damit ausgleicht, dass ein kleiner Verbrenner und ein kleiner Generator die Batterie nachlädt. Im Prinzip Energie-Verschwendung, da der Motor nicht die Räder antreibt, sondern Energie zum Generator, von dort zu Batterie, von dort zum E-Motor und erst dann zu den Rädern. Da Elektromotor in der Stadt deutlich effizienter ist, kommt man in der Stadt im der Summe besser weg. Für Strecken reine Energie-Verschwendung. Wenn man einmal jährlich weiter fährt und mit Plugin nicht so auf Ladestation angewiesen ist, kann man es machen.
Für Pendler und Vielfahrer kommt nichts annähernd an den Verbrenner ran, und zwar um Lichtjahre.
Im Prinzip bräuchte man 2 Fahrzeuge. Ein minimalistisches elektrisches für Kurzstrecken. Und ein normales Verbrennerfahrzeug für die weiteren Strecken. 2 Stellplätze hat aber nicht jeder. Gerade in der Stadt nicht. Und die el. Energie dafür haben wir erst recht nicht. Gerade in der Stadt nicht. Aber für die Stadt ein Fahrrad oder die ÖFFis wäre schon heute drin. 😉
Und die Tesla- und Co. Besitzer sollen sich um sich selber kümmern wie sie voran kommen.
Exakt so ist es Herr Achatz! Mit der Ergänzung, in ländlichen Gegenden eher 2 Verbrenner. Stadtkern-Bewohner ohne Familie, die nur mit ICE und Flieger reisen, könnten ohne Verbrenner auskommen. Letztere Spezies bestimmen aber die Ideologie…
Herr Georgiev,
hab einen Yume X11+ mit Scheinwerfern, Blinkern und Hupe.
Der Blödsinn ist das man (in Frankreich) mit einem E-Bike auf einer Landstrasse fahren darf und mit einem E-Tretroller nur innerhalb von Ortschaften oder auf Fahrradwegen ausserhalb.
Warum keine Zulassung über 25km/h mit Auto und/oder Moped Führerschein.
Bin schon vor Ende 2010 tausende Kilometer mit meinen 4 BMW C1 125cm3 gefahren und darf deshalb heute meinen Piaggio MP3 500 ie LT fahren.
Tausende Kilometer in der pariser Region zwischen Autos auf der A86 (in Frankreich toleriert).
Nur einmals hab ich einen Rückspiegel wegen einer Windböhe abgerissen.
Suchen Sie mal nach BMW C1 Treffen.
Ich war beim Treffen in Bad Honnef und Toulouse.
Einfach die gleichen Regeln wie für ein Moped oder ein Kleinkraftrad.
Bei guten Wetter brauch ich nicht unbedingt mein Auto um im 7,5 km entferntem Supermarkt etwas zu kaufen.
Oder 15 km bis zur Kleinstadt.
Ich bin für E-Mobilität für relatif kurze Strecken.
Dafür braucht es keine E-Autos mit ü. einer Tonne Batterien.
Der Yume X11+ wiegt 48 kg und hat 150 kg Nutzlast.
Dem Yume X11+ fehlt nur noch ein auswechselbares Top Case oder Kindersitz.
„Anstatt wie bei früheren Hybridmodellen den Elektromotor durch regeneratives Bremsen aufzuladen…“
Ist wohl ein Fehler unterlaufen.
Sollte wohl heissen die Batterie aufladen.
Nur der Mild Hybrid ist wohl eine gute Lôsung.
Kein Aufladen an der Steckdose und elektrische Unterstützung wärend der Beschleunigungsphasen.
Also wenn der Verbrennungsmotor kurzzeitig einen hohen Verbrauch hat.
Aber dann wird auch ein zweiter Antrieb erforderlich.
Elektromotoren sind nur Kupferspulen und Magnete.
Andersherum sind Generatoren das gleiche.
https://www.th-koeln.de/hochschule/ein-elektromotor-in-jedem-rad_68864.php
Dazu eine x kWh Speicherbatterie.
Die Kosten für die Hardware (DC) variieren je nach Speicherkapazität. Ein Speicher kostet zwischen 150 und 250 Euro pro kWh (Stand 03/2025).
Das Gewicht pro kWh liegt zwischen 6 und 8 kg.
Als Faustregel gilt: Bei einem Leergewicht von 1000 Kilogramm reichen bei einem Auto in der Regel 80 PS (59 kW) zum sicheren Beschleunigen aus.
Also können Sie auch ausrechnen wieviel kWh Speicher Sie brauchen um ihr Auto von 0 auf 100 km/h in einigen Sekunden, als Unterstützung vom Verbrennermotor, zu beschleunigen.
Jeh nach Gewicht des Fahrzeuges lässt sich wohl die nötige Leistung der Elektromotoren und die Speicherkapazität optimal berechnen.
Ausserdem können Elektromotoren auf allen Rädern einen kurzzeitiegen Allradantrieb leisten.
MfG
Dr. Voge hat trotzdem recht, Herr Sachs ….
… es sind ja nicht nur die „Motoren“ …..
Subventionen führen offenbar nicht zum Subventionierungsziel, zumindest nicht zum öffentlich behaupteten, oder?
Aus meiner Sicht als Maschinenbauer ist es unsinnig, zwei Antriebe in einen PKW einzubauen, zumal die elektrische Reichweite durch 1..2 Liter Benzin kompensiert wird. Aber was ist schon sinnvoll, was von der Politik gewollt ist. Überall nur Irrsinn.
Reichweite durch 2 Liter Benzin, sind ca. 29 km mit dem Benziner.
.
Gibt nur ein kleines Problem bei mir, ich habe kein eigenes Benzin,
habe nur ca. 5,8 kWh PV-Strom für die 29 km mit dem E-Auto.
Kraus, auch hier die Frage, wann kann ich mit dem Bus anrollen zur Besichtigung Ihrer „perfekten“ Rundum-PV, die auch nachts / ohne Sonne / Heiligabend Strom liefert???
Im Moment läuft es bei Kraus auch Nachts.
Hab meine Weihnachtsbeleuchtung in Frankreich angeschaltet. 😉
Frohe Festzeit.
UND??? Ist wohl doch nur eine Luftnummer, Ihre „PV“, KRAUS? ;-)))))
Mit 2 Litern Diesel fahre ich im Durchschnitt 33,3 km (6L/100km).
Also aktuel in Frankreich für weniger als 1 € pro 10 km.
Hab nur mal schnell für Deutschland gesucht.
„Unter rund 50 Cent pro kWh erhalten E-Auto-Fahrende unterwegs selten Energie.“
Also ohne eigene PV-Anlage kein Interresse.
„Über die Anzahl privater Ladestationen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, gibt es keine genauen Daten, da die Meldung nur beim lokalen Netzbetreiber erfolgt. Laut Energieagentur DENA sind bisher rund 900.000 private Wallboxen gefördert und installiert worden (Stand 05/23).“
Naja, 900.000 Wallboxen – aber wieviele mit eigener „Gratis?“ Photovoltaik nach Abschreibung der Installationskosten.
Und Herr Kraus ist sicher Nachtarbeiter um sein Auto tagsüber zu laden.
Andersfalls braucht es wohl viele Solarpanele und einen dicken Speicher – 150 und 250 Euro pro kWh.
„Das Aufladen eines Zoé von 30 auf 90 % verbraucht etwa 31 kWh (oder bis zu 36 kWh unter Berücksichtigung der Verluste).
Bei einem Model Y verbraucht eine Ladung von 20 bis 80 % etwa 45 kWh, mit Verlusten bis zu 52 kWh.“
Oder macht Herr Kraus bei Sonnenflaute Homeoffice?
Aber Herr Kraus oder andere Grünversiffte werden mir sicher erklären inwieweit der Kauf eines E-Autos gut für das Klima ist.
Meinen Suzuki SX 4 1,9 DDIS hab ich mit 115000 km für weniger als 5000 € gebraucht gekauft.
Heutiger Tachostand fast 170000 km.
Also 55000 km mit durchnittlich 6L Diesel/100 km.
Wartung nur vordere Bremsen, Vorderreifen, Batterie und Ölwechsel.
„Bezüglich Lebensdauer beim Suzuki SX4: Spitzenwerte bis zu 243.400 kilometer belegen die Besitzer.“
Herr Kraus wird mir aber sicher erzählen inwieweit es sich für mich oder die Umwelt der kauf eines E-Autos lohnt.
20.000€ für ein kleineres E-Auto, 20.000€ für Solarpanele, 6 bis 10.000€ für Speicher.
Und naja, als Rentner kann ich ja Home-Office bei Sonnenflaute machen – hab Vorrräte für mindestenz 3 Monate.
Andersfalls mach ich es intelligenter.
Hab auch einen E-Tretroller Yumi x11+.
Weniger als 50 kg, 1.8 kWh Batterie, für Frankreich 25 km/h begrenzt auf öffentlichen Wegen und bis zu 90 km Reichweite.
Ein Klick auf die Fernsteuerung und Geschwindigkeit bis 80 km/h mit bis zu 70 km Reichweite.
Licht, Blinker, Hupe.
[moveelec.fr/produit/trottinette-electrique-puissante-yume-x11-double-moteur-6000w-2-batterie-60v-30ah/]
In einer Stadt oder für kurze Wege braucht es nicht 2 Tonnen Batterien und einen grossen Parkplatz..
Auch kein teureres E-Bike wo ich strampeln muss.
Bitte Motorrad Helm, Handschuhe und Jacke tragen.
MfG
Post Scriptum: Ist keine bezahlte Werbung.
(Das Bild ist meine BMW C1 Schlumpfette – 2,8 Liter/100 km)
Herr Sachs, diese Aufrechnung ist für mich nachvollziehbar, aber für den Schreibstuben-Kraus ist das ein Intelligenz-Problem ….. 😉
Quatsch braucht nicht verboten zu werden. Das regelt der Markt. Wenn wir wieder Regierungen haben, die Markt verstehen und zulassen.